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O Örtlichkeit (alt, neu, dreckig, verlassen,... → nicht wie Beschreibung!)
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1. Percept/subjektiver Eindruck: Was sehe ich/nehme ich wahr? O Örtlichkeit (alt, neu, dreckig, verlassen,... → nicht wie Beschreibung!) Gegenstände/Personen ● ● ● Situation O Auffälligkeiten Was denke/fühle ich? O ● erste Stichpunkte Kunstklausur Thomas Struth am 02.03.2021 O O erste Assoziationen Gefühle: fühle ich mich wohl, finde ich das Bild gruselig kommt mir der Ort/die Situation bekannt vor? Ist sie etwas Alltägliches? Kann ich mich in das Bild hineinversetzen? O O O Welche Fragen stelle ich mir? kann ich mir vorstellen, wie es hinter mir oder um mich herum aussehen würde? Wie fühle ich mich in dem Moment? 2. Bildbeschreibung (WAS?) erst das eine Werk, dann das andere → klare Trennung! Nennung der Werksdaten: Künstler, Geburts- und Todesdaten, Titel, Entstehungsjahr, Größe/Format (hochkant/quer/quadratisch), ggf. Museum und Bilderläuterung, Silbergelatineverfahren? welches Verhältnis habe ich zu dem Ort und wie gehe ich damit um? mögliche Unterteilungen/Gliederungen in Vorder-, Mittel- und Hintergrund oder obere und untere Bildhälfte Was ist in den jeweiligen Einteilungen zu sehen? O Ort (schon im Titel verraten?) Situation wo stand der Fotograf? → grobe Perspektive, noch nicht analytisch! O Bildmotive (Gegenstände/Personen) O Farben O Formen Zustand des Fotografierten 3. Analyse (an Analysepunkten orientiert u. nicht erst das eine, dann das andere: Gemeinsamkeiten und Kontraste Schritt für Schritt herausarbeiten) (WIE?) Übergang 0 0 Komposition (Skizze) O Aufbau (Vorder-, Mittel- und Hintergrund, Vertikale/Horizontale/Diagonalen) O Perspektive, Bildmitte und Fluchtpunkt: meist eine Form der Zentralperspektive für den dokumentarischen Charakter, aber nie Trennung genau in der Mitte sondern immer leichte Gewichtung in eine Richtung O Schwerpunkte Parallelen Richtungsgefüge Farbgebung...

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(mögliche Skizzen: Hell-Dunkel, Licht-Schatten, Kontraste) O Kontraste (Hell-Dunkel-Kontrast, Bunt-Unbunt-Kontrast) O dominierende Farben hellste und dunkelste Stellen O Farbabstufungen/feine Nuancen in den Tonwerten oder Übergänge, die Kontraste vermeiden? O Beeinflussung durch Licht u. Schatten? ● ● ● ● erste Stichpunkte Kunstklausur Thomas Struth am 02.03.2021 Dynamik und Statik (Skizze) O Effekt auf den Betrachter (leblos, eingefroren, ist das Leben stehengeblieben oder wurde ein Moment der Lebendigkeit abgelichtet?) Beziehung der Bildgegenstände zueinander 3. Interpretation (WARUM?) Inszenierung, Wirklichkeit oder inszenierte Wirklichkeit? O Sind Personen Statisten oder wirken sie authentisch? Ist eine Selbstinszenierung zu erkennen? → wenn ja: Ist eine mögliche Inszenierung auffällig oder eher subtil? Definition inszenierte Wirklichkeit: Ein real wirkendes Arrangement, dessen realistische Wirkungen durch die Anlehnung an real existierende Orte oder Kompositionen erreicht wird, während durch die Lichttechnik, die Wahl des Bildausschnittes oder die Nachbearbeitung eine subtile Inszenierung stattfindet. Durch letzteres geht der Wirklichkeitsanspruch eigentlich verloren, aber der Betrachter merkt dies bei einer normalen Bildbetrachtung nicht. Könnten die Werke (auch) zur „Neuen Sachlichkeit" zählen? ● aus vorherigen Ergebnissen: Gewichtung O was wirkt ,,schwerer", was zieht das Auge des Betrachters mehr an O bei Struth immer mindestens leichte Gewichtung in eine Richtung, um eine spannende Lebendigkeit zu erzeugen O inwiefern ist die Darstellung objektiv? Was sagt der Zustand über das Leben in den Bildern aus (z.B. dreckig = alt)? Inwiefern ist eine Lebendigkeit überhaupt zu erkennen (Dynamik und Nutzungsspuren)? historische Zusammenhänge? Kulturelle Unterschiede? ● erneut die Bildwirkung: O Definition Neue Sachlichkeit (seit 1923): durch eine Abbildung des Fotografierten in seiner Einfachheit und Schönheit und ohne große bzw. auffällige Veränderungen während des Fotografierens oder danach wird ein reales Verhältnis zur Umwelt geschaffen → dokumentarische und möglichst genaue Präsentation, dem Sujet emotional distanziert bleiben O Modernitätsgrad O Bezüge zwischen Titel und Foto bzw. beiden Bildern? Wie unterscheiden sich die Bilder in ihrer Wirkung/Atmosphäre?? O Hat sich mein Verhältnis zu den Bildern nach der analytischen Auseinandersetzung verändert? Welche Frage könnte sich Struth vorher gestellt haben → Konzeptfotografie THOMAS STRUTH: allgemein → über sein Leben: - erste Stichpunkte Kunstklausur Thomas Struth am 02.03.2021 → Arbeitsweise: 1954 in Geldern (NRW) geboren: Nachkriegskind, gegen Konservatismus der Nachkriegszeit von 1973 bis 1980 an der Kunstakademie Düsseldorf → Gerhard Richter und später Becherschule lebt und arbeitet derzeit in New York und Düsseldorf, aber häufig Auslandsbesuche reist immer mit kleiner Leiter, um erhöhte Positionen einnehmen zu können - nutzt schon immer Großbildformatkamera arbeitet abwechselnd und zyklisch, anstatt linear oder Serie nach Serie Konzeptfotografie: erarbeitet erst eine Fragestellung, bevor er motivisch nach einer Antwort auf die Frage sucht, jedes Projekt ist eine Idee, die realisiert werden soll, nicht aber ein Objekt, welches fotografiert werden soll → seine Absichten: sehr interessiert an Entwicklungs- und Wahrnehmungsprozessen & der unterschiedlichen Wirksamkeit von Wechselbeziehungen will weniger das Innenleben thematisieren, sondern mehr die Welt, die sich außerhalb von ihm befindet → stilistische Merkmale: vermeidet eher krasse Kontraste bearbeitet wenig nach vermeintliche Objektivierung durch Distanz zum Fotografierten macht wenige, gut überlegte Aufnahmen, welche meist nicht allzu groß (50-60cm) ausgestellt werden Fotografien sind laut ihm wie „eine Art Text, der gelesen werden soll" (T.S.) fotografiert immer Beziehungsgeflechte: Mensch und von ihm geschaffene Umgebung (Stadtlandschaften), Mensch und von ihm nicht beeinflusste Umgebung (Paradiese), Mensch und Mensch und Medium (Familienportraits, Museumsbesucher) ,,die Grenzen der Gattungen lösen sich auf" (??) THOMAS STRUTH: Stadtlandschaften - ,,Unconscious Places“ // „Unbewusste Orte": Erstveröffentlichung 2012 unbewusste Anitpathie gegen Verlassenheit, Geldmangel, Abschottung und tote Wohnviertel wird Betrachter deutlich gemacht Frage: Sind sich die Orte ihrer Wirkung überhaupt bewusst? - besonders zu beachten: Straßenbeläge, Spuren menschlichen Lebens, Wetter, Zustand, Art der Wohngebäude... → Nutzungsspuren, die auf ein Leben an dem Ort aufmerksam machen und das Verhältnis vom Menschen zu der von ihm geschaffenen Umgebung reiche/arme Gegend? Bekannt oder unbekannt? Was ist vom Menschen geschaffen und was ist natürlich? Stechen architektonische Details direkt ins Auge oder sind sie Nebensache? → Auf Details achten!! Macht die Planung der Architekten Sinn? erste Stichpunkte Kunstklausur Thomas Struth am 02.03.2021 Uhrzeit der Aufnahme und dessen Bedeutung: Beispiel früh morgens = menschenleer; man sieht das vom Menschen Geschaffene, aber nicht, wie die Menschen selbst damit umgehen schwarz-weiß-Fotos, weil es sich dabei um Abstraktionen handelt - Städte, die ihn am meisten prägen: Neapel: Menschen leben noch in mittelalterlichen Straßen aus dem 13./14. Jhd. und Stadt ist städtebaulich chaotisch entstanden Rom: absoluter Gegensatz zu Neapel, Straßen sinnbildlich für das unbewusste der Menschen, leere Straßen wirken wie „Tatort“, ,,eine leere Bühne, während die Schauspieler Pause machen, steht gerade zur Betrachtung frei" (T.S.) Aufenthalte in London 1977 und New York 1978 laut ihm „überwältigend und vor allem befreiend" Tokio: durch die Vermischung von Werbeflächen und tektonischen Elementen besonders interessant außerdem: in asiatischen Städten tauchen häufiger Menschen auf, weil das öffentliche Leben dort sehr stark auf der Straße stattfindet und es unsinnig sei, auf leere Straßen warten zu wollen - smarte Zitate: ,, die Stadt ist ein Phänomen, das jeden betrifft" (Thomas Struth) ,,Ich bin nicht per se an der Architektur interessiert. Ich war immer an der unbewussten Gemeinde interessiert, die sich über einen langen Zeitraum in der erbauten Umgebung ausdrückt." THOMAS STRUTH: Familienportraits - historische Kontexte: Familienportrait spielt seit 17. Jahrhundert eine zentrale Rolle in Malerei Portraitfotografie allgemein macht Struth seit Mitte 1980er Jahren Familienportraits seit 1985, wertete zuvor eine Studie über Familienbilder aus Parallelen zur traditionellen Atelierfotografie aus dem 19. Jhd → Vater steht schützend hinter der Familie, Mutter hat Kind an der Hand oder Eltern nehmen es zwischen sich die Bedeutung der Familienportraits: ➤ bis zu 60 Aufnahmen, wobei im Anschluss gemeinsam auf max. 2 Bilder reduziert wird → Warum hat man genau dieses Negativ gewählt? alle Familienportraits weisen trotz der Gegensätzlichkeit immer auch ähnliche Aspekte auf Familienfotografie bedeutet für ihn etwas Besonderes, denn „keiner kann Familie vermeiden" (T.S.) er will Thesen wagen, anstatt nur oberflächlich abzubilden ➤ der Gruppe soll eine einzigartige Gestalt gegeben werden: → in dem gegenwärtigen Augenblick sollen sich die Geschichten und Einzelschicksale aller Familienmitglieder verbinden und herauskristallisieren Bilder geben Auskunft über die jeweiligen Lebensformen und dienen als soziale Projektionsfläche: → Betrachter könnte sich fragen, was Familie für ihn bedeutet und wie sein Familienbild aussehen würde erste Stichpunkte Kunstklausur Thomas Struth am 02.03.2021 ➤ Auseinandersetzung mit den Familienbildnissen als höchst individuelle Angelegenheit und Auseinandersetzung mit seiner selbst: → „Die Frage der Familie wurde dadurch ausgelöst, dass ich versuchte mich selbst zu analysieren und zu verstehen, meine eigene Familie, den Platz der Familie innerhalb der westlichen Kultur, dass ich darüber nachdachte, warum wir sind, wer wir sind." (Thomas Struth) alles rund um die Komposition: bewusst gewählt oder Momentaufnahme bzw. zufällige Anordnung → Selbstinszenierung/bewusste Entscheidung wie man von dem Betrachter wahrgenommen werden will wegen öffentlicher Präsentation oder Authentizität im Vordergrund? Ist eine Hierarchisierung oder Egalisierung erkennbar? Nimmt die private Umgebung Einfluss auf die selbst ausgewählte Positionierung? Abstände zwischen den Personen: Nähe oder Distanz, Wie kommt die zwischenmenschliche Beziehung der Personen herüber? - Wirkung der Personen: Wie treten sie dem Betrachter gegenüber? Welche sozialen Rollen sind zuzuordnen? Welche Nationalität haben die Personen? → Besonderheiten an den Kleidungsstilen → Ist eine bestimmte kulturelle Lebensform zu erkennen? Struth sucht für jedes Motiv spezifischen Ort aus und fotografiert Personen, die er privat kennt: → Was möchte er mit diesem Portrait zeigen und was sagt das über ihn als Künstler aus? Körperhaltungen: geschlossen oder geöffnet, präsentativ oder zurückhaltend Präsentation der unterschiedlichen Generationen Blickrichtungen: →in die Kamera oder an ihr vorbei? → Distanzierter oder partnerschaftlicher Blickkontakt mit dem Betrachter? Emotionen: → Welche Stimmung spiegelt das Bild wider? → Ist das Portrait als psychologisches Diagramm lesbar? der Hintergrund: Was sagt die Einrichtung über die dargestellte Familie aus? Welcher Raum wurde gewählt und was sagt die Räumlichkeit aus? (z.B. Wohnzimmer = Saloninszenierung) THOMAS STRUTH: Paradiese - Beginn mit Auflösung des 90er Jahre Ost-West-Konflikts alles kann bei 0 starten, deshalb die Frage: Was sind Modelle des Paradieses, das wir uns wünschen? eintauchen in eine tiefere Dimension des Lebens - der Entstehung einer neuen Lebensweise bildet Grundlage für Entstehung der Fotoreihe Paradiese

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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1. Percept/subjektiver Eindruck: Was sehe ich/nehme ich wahr? O Örtlichkeit (alt, neu, dreckig, verlassen,... → nicht wie Beschreibung!) Gegenstände/Personen ● ● ● Situation O Auffälligkeiten Was denke/fühle ich? O ● erste Stichpunkte Kunstklausur Thomas Struth am 02.03.2021 O O erste Assoziationen Gefühle: fühle ich mich wohl, finde ich das Bild gruselig kommt mir der Ort/die Situation bekannt vor? Ist sie etwas Alltägliches? Kann ich mich in das Bild hineinversetzen? O O O Welche Fragen stelle ich mir? kann ich mir vorstellen, wie es hinter mir oder um mich herum aussehen würde? Wie fühle ich mich in dem Moment? 2. Bildbeschreibung (WAS?) erst das eine Werk, dann das andere → klare Trennung! Nennung der Werksdaten: Künstler, Geburts- und Todesdaten, Titel, Entstehungsjahr, Größe/Format (hochkant/quer/quadratisch), ggf. Museum und Bilderläuterung, Silbergelatineverfahren? welches Verhältnis habe ich zu dem Ort und wie gehe ich damit um? mögliche Unterteilungen/Gliederungen in Vorder-, Mittel- und Hintergrund oder obere und untere Bildhälfte Was ist in den jeweiligen Einteilungen zu sehen? O Ort (schon im Titel verraten?) Situation wo stand der Fotograf? → grobe Perspektive, noch nicht analytisch! O Bildmotive (Gegenstände/Personen) O Farben O Formen Zustand des Fotografierten 3. Analyse (an Analysepunkten orientiert u. nicht erst das eine, dann das andere: Gemeinsamkeiten und Kontraste Schritt für Schritt herausarbeiten) (WIE?) Übergang 0 0 Komposition (Skizze) O Aufbau (Vorder-, Mittel- und Hintergrund, Vertikale/Horizontale/Diagonalen) O Perspektive, Bildmitte und Fluchtpunkt: meist eine Form der Zentralperspektive für den dokumentarischen Charakter, aber nie Trennung genau in der Mitte sondern immer leichte Gewichtung in eine Richtung O Schwerpunkte Parallelen Richtungsgefüge Farbgebung...

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(mögliche Skizzen: Hell-Dunkel, Licht-Schatten, Kontraste) O Kontraste (Hell-Dunkel-Kontrast, Bunt-Unbunt-Kontrast) O dominierende Farben hellste und dunkelste Stellen O Farbabstufungen/feine Nuancen in den Tonwerten oder Übergänge, die Kontraste vermeiden? O Beeinflussung durch Licht u. Schatten? ● ● ● ● erste Stichpunkte Kunstklausur Thomas Struth am 02.03.2021 Dynamik und Statik (Skizze) O Effekt auf den Betrachter (leblos, eingefroren, ist das Leben stehengeblieben oder wurde ein Moment der Lebendigkeit abgelichtet?) Beziehung der Bildgegenstände zueinander 3. Interpretation (WARUM?) Inszenierung, Wirklichkeit oder inszenierte Wirklichkeit? O Sind Personen Statisten oder wirken sie authentisch? Ist eine Selbstinszenierung zu erkennen? → wenn ja: Ist eine mögliche Inszenierung auffällig oder eher subtil? Definition inszenierte Wirklichkeit: Ein real wirkendes Arrangement, dessen realistische Wirkungen durch die Anlehnung an real existierende Orte oder Kompositionen erreicht wird, während durch die Lichttechnik, die Wahl des Bildausschnittes oder die Nachbearbeitung eine subtile Inszenierung stattfindet. Durch letzteres geht der Wirklichkeitsanspruch eigentlich verloren, aber der Betrachter merkt dies bei einer normalen Bildbetrachtung nicht. Könnten die Werke (auch) zur „Neuen Sachlichkeit" zählen? ● aus vorherigen Ergebnissen: Gewichtung O was wirkt ,,schwerer", was zieht das Auge des Betrachters mehr an O bei Struth immer mindestens leichte Gewichtung in eine Richtung, um eine spannende Lebendigkeit zu erzeugen O inwiefern ist die Darstellung objektiv? Was sagt der Zustand über das Leben in den Bildern aus (z.B. dreckig = alt)? Inwiefern ist eine Lebendigkeit überhaupt zu erkennen (Dynamik und Nutzungsspuren)? historische Zusammenhänge? Kulturelle Unterschiede? ● erneut die Bildwirkung: O Definition Neue Sachlichkeit (seit 1923): durch eine Abbildung des Fotografierten in seiner Einfachheit und Schönheit und ohne große bzw. auffällige Veränderungen während des Fotografierens oder danach wird ein reales Verhältnis zur Umwelt geschaffen → dokumentarische und möglichst genaue Präsentation, dem Sujet emotional distanziert bleiben O Modernitätsgrad O Bezüge zwischen Titel und Foto bzw. beiden Bildern? Wie unterscheiden sich die Bilder in ihrer Wirkung/Atmosphäre?? O Hat sich mein Verhältnis zu den Bildern nach der analytischen Auseinandersetzung verändert? Welche Frage könnte sich Struth vorher gestellt haben → Konzeptfotografie THOMAS STRUTH: allgemein → über sein Leben: - erste Stichpunkte Kunstklausur Thomas Struth am 02.03.2021 → Arbeitsweise: 1954 in Geldern (NRW) geboren: Nachkriegskind, gegen Konservatismus der Nachkriegszeit von 1973 bis 1980 an der Kunstakademie Düsseldorf → Gerhard Richter und später Becherschule lebt und arbeitet derzeit in New York und Düsseldorf, aber häufig Auslandsbesuche reist immer mit kleiner Leiter, um erhöhte Positionen einnehmen zu können - nutzt schon immer Großbildformatkamera arbeitet abwechselnd und zyklisch, anstatt linear oder Serie nach Serie Konzeptfotografie: erarbeitet erst eine Fragestellung, bevor er motivisch nach einer Antwort auf die Frage sucht, jedes Projekt ist eine Idee, die realisiert werden soll, nicht aber ein Objekt, welches fotografiert werden soll → seine Absichten: sehr interessiert an Entwicklungs- und Wahrnehmungsprozessen & der unterschiedlichen Wirksamkeit von Wechselbeziehungen will weniger das Innenleben thematisieren, sondern mehr die Welt, die sich außerhalb von ihm befindet → stilistische Merkmale: vermeidet eher krasse Kontraste bearbeitet wenig nach vermeintliche Objektivierung durch Distanz zum Fotografierten macht wenige, gut überlegte Aufnahmen, welche meist nicht allzu groß (50-60cm) ausgestellt werden Fotografien sind laut ihm wie „eine Art Text, der gelesen werden soll" (T.S.) fotografiert immer Beziehungsgeflechte: Mensch und von ihm geschaffene Umgebung (Stadtlandschaften), Mensch und von ihm nicht beeinflusste Umgebung (Paradiese), Mensch und Mensch und Medium (Familienportraits, Museumsbesucher) ,,die Grenzen der Gattungen lösen sich auf" (??) THOMAS STRUTH: Stadtlandschaften - ,,Unconscious Places“ // „Unbewusste Orte": Erstveröffentlichung 2012 unbewusste Anitpathie gegen Verlassenheit, Geldmangel, Abschottung und tote Wohnviertel wird Betrachter deutlich gemacht Frage: Sind sich die Orte ihrer Wirkung überhaupt bewusst? - besonders zu beachten: Straßenbeläge, Spuren menschlichen Lebens, Wetter, Zustand, Art der Wohngebäude... → Nutzungsspuren, die auf ein Leben an dem Ort aufmerksam machen und das Verhältnis vom Menschen zu der von ihm geschaffenen Umgebung reiche/arme Gegend? Bekannt oder unbekannt? Was ist vom Menschen geschaffen und was ist natürlich? Stechen architektonische Details direkt ins Auge oder sind sie Nebensache? → Auf Details achten!! Macht die Planung der Architekten Sinn? erste Stichpunkte Kunstklausur Thomas Struth am 02.03.2021 Uhrzeit der Aufnahme und dessen Bedeutung: Beispiel früh morgens = menschenleer; man sieht das vom Menschen Geschaffene, aber nicht, wie die Menschen selbst damit umgehen schwarz-weiß-Fotos, weil es sich dabei um Abstraktionen handelt - Städte, die ihn am meisten prägen: Neapel: Menschen leben noch in mittelalterlichen Straßen aus dem 13./14. Jhd. und Stadt ist städtebaulich chaotisch entstanden Rom: absoluter Gegensatz zu Neapel, Straßen sinnbildlich für das unbewusste der Menschen, leere Straßen wirken wie „Tatort“, ,,eine leere Bühne, während die Schauspieler Pause machen, steht gerade zur Betrachtung frei" (T.S.) Aufenthalte in London 1977 und New York 1978 laut ihm „überwältigend und vor allem befreiend" Tokio: durch die Vermischung von Werbeflächen und tektonischen Elementen besonders interessant außerdem: in asiatischen Städten tauchen häufiger Menschen auf, weil das öffentliche Leben dort sehr stark auf der Straße stattfindet und es unsinnig sei, auf leere Straßen warten zu wollen - smarte Zitate: ,, die Stadt ist ein Phänomen, das jeden betrifft" (Thomas Struth) ,,Ich bin nicht per se an der Architektur interessiert. Ich war immer an der unbewussten Gemeinde interessiert, die sich über einen langen Zeitraum in der erbauten Umgebung ausdrückt." THOMAS STRUTH: Familienportraits - historische Kontexte: Familienportrait spielt seit 17. Jahrhundert eine zentrale Rolle in Malerei Portraitfotografie allgemein macht Struth seit Mitte 1980er Jahren Familienportraits seit 1985, wertete zuvor eine Studie über Familienbilder aus Parallelen zur traditionellen Atelierfotografie aus dem 19. Jhd → Vater steht schützend hinter der Familie, Mutter hat Kind an der Hand oder Eltern nehmen es zwischen sich die Bedeutung der Familienportraits: ➤ bis zu 60 Aufnahmen, wobei im Anschluss gemeinsam auf max. 2 Bilder reduziert wird → Warum hat man genau dieses Negativ gewählt? alle Familienportraits weisen trotz der Gegensätzlichkeit immer auch ähnliche Aspekte auf Familienfotografie bedeutet für ihn etwas Besonderes, denn „keiner kann Familie vermeiden" (T.S.) er will Thesen wagen, anstatt nur oberflächlich abzubilden ➤ der Gruppe soll eine einzigartige Gestalt gegeben werden: → in dem gegenwärtigen Augenblick sollen sich die Geschichten und Einzelschicksale aller Familienmitglieder verbinden und herauskristallisieren Bilder geben Auskunft über die jeweiligen Lebensformen und dienen als soziale Projektionsfläche: → Betrachter könnte sich fragen, was Familie für ihn bedeutet und wie sein Familienbild aussehen würde erste Stichpunkte Kunstklausur Thomas Struth am 02.03.2021 ➤ Auseinandersetzung mit den Familienbildnissen als höchst individuelle Angelegenheit und Auseinandersetzung mit seiner selbst: → „Die Frage der Familie wurde dadurch ausgelöst, dass ich versuchte mich selbst zu analysieren und zu verstehen, meine eigene Familie, den Platz der Familie innerhalb der westlichen Kultur, dass ich darüber nachdachte, warum wir sind, wer wir sind." (Thomas Struth) alles rund um die Komposition: bewusst gewählt oder Momentaufnahme bzw. zufällige Anordnung → Selbstinszenierung/bewusste Entscheidung wie man von dem Betrachter wahrgenommen werden will wegen öffentlicher Präsentation oder Authentizität im Vordergrund? Ist eine Hierarchisierung oder Egalisierung erkennbar? Nimmt die private Umgebung Einfluss auf die selbst ausgewählte Positionierung? Abstände zwischen den Personen: Nähe oder Distanz, Wie kommt die zwischenmenschliche Beziehung der Personen herüber? - Wirkung der Personen: Wie treten sie dem Betrachter gegenüber? Welche sozialen Rollen sind zuzuordnen? Welche Nationalität haben die Personen? → Besonderheiten an den Kleidungsstilen → Ist eine bestimmte kulturelle Lebensform zu erkennen? Struth sucht für jedes Motiv spezifischen Ort aus und fotografiert Personen, die er privat kennt: → Was möchte er mit diesem Portrait zeigen und was sagt das über ihn als Künstler aus? Körperhaltungen: geschlossen oder geöffnet, präsentativ oder zurückhaltend Präsentation der unterschiedlichen Generationen Blickrichtungen: →in die Kamera oder an ihr vorbei? → Distanzierter oder partnerschaftlicher Blickkontakt mit dem Betrachter? Emotionen: → Welche Stimmung spiegelt das Bild wider? → Ist das Portrait als psychologisches Diagramm lesbar? der Hintergrund: Was sagt die Einrichtung über die dargestellte Familie aus? Welcher Raum wurde gewählt und was sagt die Räumlichkeit aus? (z.B. Wohnzimmer = Saloninszenierung) THOMAS STRUTH: Paradiese - Beginn mit Auflösung des 90er Jahre Ost-West-Konflikts alles kann bei 0 starten, deshalb die Frage: Was sind Modelle des Paradieses, das wir uns wünschen? eintauchen in eine tiefere Dimension des Lebens - der Entstehung einer neuen Lebensweise bildet Grundlage für Entstehung der Fotoreihe Paradiese