Bio-LK-Klausur Evolution

user profile picture

deinSupporter

1021 Followers
 

Biologie

 

12/13

Klausur

Bio-LK-Klausur Evolution

 Leistungskurs Biologie: Q2.1
Aufgabe 1: Evolution beim Stichling
Material A: Stichlinge im Lake Washington
In unmittelbarer Nähe der Stadt

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

248

eine BIO-Klausur zur Evolution mit entsprechendem Erwartungshorizont

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Leistungskurs Biologie: Q2.1 Aufgabe 1: Evolution beim Stichling Material A: Stichlinge im Lake Washington In unmittelbarer Nähe der Stadt Seattle liegt ,,Lake Washington" - ein heute klares Gewässer. Vor 50 Jahren wurden jedoch täglich hemmungslos 75 Millionen phosphathaltiger Abwässer im See entsorgt. Die Eutrophierung ließ massenhaft Algen wachsen, ,,Lake Washington" verwandelte sich in eine trübe Jauchegrube. Die Rettung des Sees in den 1960er-Jahren verschlang 140 Millionen US-Dollar. Bis heute hat sich die Sichttiefe von einst 75 cm verzehnfacht. Doch dem Dreistachligen Stichling (Gasterosteus aculeatus) behagt die klare Sicht überhaupt nicht: Während er in den trüben Fluten ein verborgenes Leben führen konnte, ist er nun den Nachstellungen hungriger Forellen ausgesetzt. Der Stichling griff auf längst verschrottete Abwehrtechniken zurück: auf einen Schutzschild aus einander überlappenden Knochenplatten. Mit solchen Rüstungen schützen sich im Meer lebende Stichlingsvarianten vor Fressfeinden, während sich die Stichlinge im ,,Lake Washington" in den trüben 1960er-Jahren auf ein paar Platten im vorderen Rumpfbereich beschränkten. No ressesiv Die Ursache für die ,,Panzerung" liegt im Gen Eda. Es kommt in zwei Allelen vor, von dem die erste für eine geringe, die zweite für eine starke Panzerung der Stichlinge sorgt. Repräsentative Bilder von Stichlingen, die 1957 bzw. 2006 im Lake Washington gefangen wurden. Stichlinge [%] N=11 1957 Material B: Veränderungen der Stichlinge im Lake Washington 1957 고 starke Pantery durch das klare Vasser: Schutz Präadyphon) selelehon 2006 N=107 N=244 N=186 1968/69 1976 2005 (,,N" gibt die...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Anzahl der untersuchten Stichlinge an) 3 schwarz: Klausur Nr. 1 grau: weiß: tormformiended. 3 fast vollständig mit Knochen- platten bedeckter Rumpf zwei Drittel des Rumpfes von Knochenplatten bedeckt wenige Knochenplatten im vorderen Rumpfbereich vert Material C: Anzahl der Knochenplatten von Stichlingen im Lake Washington in verschiedenen Jahren Stichlinge [%] häufigste Platten- anzahl=7 1957 N=11 Aufgaben: کچھ 1976 N=244 häufigste Plattenanzahl=32 häufigste Platten- anzahl=7 لال >12,22% 1968/69 N=107 TTTT 2005 N=186 d....... 0 4 8 12 16 20 24 28 32 36 0 4 8 12 16 20 24 28 32 36 Anzahl der Knochenplatten häufigste Plattenanzahl=33 Material D: Zitat zur ,,rückwärts gerichteten Evolution" des Stichlings im ,,Lake Washington" ,,Süßwasserbewohner sollten eigentlich frohlocken, wenn ihr Gewässer wieder sauberer wird. Doch Stichlinge, die sich einst in trüben Fluten vor gefräßigen Feinden verstecken konnten, sehen sich durch Umweltschutzmaßnahmen genötigt, längst entsorgte Rüstungen neu anzulegen- und offenbaren damit eine Evolution im Rückwärtsgang." Erläutere die Evolutionsfaktoren. Beschreibe und interpretiere die Untersuchungsergebnisse aus dem ,,Lake Washington" (Material A bis C) unter besonderer Berücksichtigung des Evolutionsfaktors ,,Selektion". Erkläre, weshalb die Evolution schnell erfolgen konnte. Be rte am vorliegenden Beispiel den Einfluss des Menschen auf evolutionäre Prozesse und diskutiere die Angemessenheit des Terminus ,,Evolution im Rückwärtsgang" (Material D). Entwickly asobach Leistungskurs Biologie: Q2.1 Aufgabe 2: Evolutive Prozesse bei der Felsen-Taschenmaus und der Galápagos-Riesenschildkröte Material A: Helle und dunkle Mäuse Die Felsen-Taschenmaus (Chaetodipus intermedius) ist eine von 19 Arten der Taschenmäuse. Sie ist 18 cm lang und lebt hauptsächlich von Samen. Der ursprüngliche Phänotyp ist auf dem Rücken graubraun wa gefärbt, mit orange-braunen Streifen an den Seiten und weißem Fell an der Unterseite. Es ist aber auch eine Farbvariante der Felsen-Taschenmaus mit dunklem Fell bekannt. Sie werden von verschiedenen Räubern gejagt. Fresifeinde = ja Lebens for Der Lebensraum der Felsen-Taschenmaus sind die sandig-felsigen Wüstenbereiche im Südwesten der USA. Eine Reihe von Vulkanausbrüchen hat hier dazu geführt, dass einige Bereiche des Verbreitungsgebietes der Felsen-Taschenmaus mit schwarzem Lavagestein bedeckt sind. N = Anzani gefangener Felsen- Taschenmäuse Felsen-Taschenmaus (ursprünglicher Phänotyp und Phänotyp mit dunklem Fell) Material B: Anzahl gefangener Felsen-Taschenmäuse auf verschiedenen Untergründen Anted Mause mit best Felfarbe Felsen- farbe N=18 N-15 Avra Valley Untergrund = tarmuy ver Fresitan de Pinacate Arizona N = 11 New Mexico Klausur Nr. 1 N-5 Portal N-12 N 3 Armendars Wissenschaftler haben in Arizona und New Mexico an vier verschiedenen Standorten Felsen- Exemplare der Taschenmaus gefangen. Die Abbildung zeigt die Anzahl und den Farbtyp der Mäuse, sowie die Farbe des Unter- grunds, auf dem sie gefangen wurden. An den Standorten Pinacate und Armendaris findet man zwei verschiedene Untergrundtypen: helles, sandiges Gestein und dunkles Lavagestein. Material C: Stammbaum der Taschenmäuse und Verteilung der Genotypen in Pincate Die Mutation, die zu der dunklen Fellfarbe führt, wurde von Wissenschaftlern untersucht. Man geht davon aus, dass diese Mutation dominant ist. Dies bedeutet, dass einige dunkle Mäuse bezüglich der Fellfarbe heterozygot sind, d. h. sie besitzen einmal das Allel für die dunkle Farbe (D), aber auch das Allel für die helle Fellfarbe (h). Am Standort Pincate wurden 17 dunkle und 12 helle Mäuse gefunden. Eine andere Forschergruppe untersuchte bei allen 29 Taschen- mäusen aus Pinacate die Mitochon- drien-DNA und erstellte einen Stammbaum. den 72 S = 17 Material D: Riesenschildkröten auf den Galápagos-Inseln Bei den Riesenschildkröten auf den Galápagos- Inseln unterscheidet man bei den Panzern eine Sattelrückenform und eine Dom- oder Kuppelform: Bei der Sattelform ist der Panzer nach oben gewölbt, sodass der Kopf weit nach oben bewegt werden kann. Bei der Domform ist der Panzer nach unten gebogen, der Hals ist nur kurz und der Kopf kann nur wenig nach oben gebogen werden. Schildkröten ernähren sich rein pflanzlich. Ihr Nahrungsspektrum reicht von Gräsern und Kräutern bis zu Kakteen. Dom- oder Kuppelform Grass = Nching 29+ 40h/DD Sattelrückenform Dh hh hh feucht Dh/00 Dh/DD PA/DY - пи hh hh nh Pan 8C_% Bei den Kakteen auf den Galápagos-Inseln ist eine Besonderheit zu beobachten. Opuntien oder Feigenkakteen wachsen in der Regel strauchförmig mit mehreren verdickten Sprossachsen. Auf einigen Galápagos-Inseln sind baumförmige Opuntien mit einem Hauptstamm, der sich erst in einiger Höhe strauchartig verzweigt zu beobachten. neu Ka Bei den Inseln bestimmt die geographische Höhe das vorherrschende Klima: So sind die flachen Inseln eher trocken mit an Trockenheit angepassten Pflanzen, während es auf den höheren Inseln neben den trockenen Regionen auch feuchte Bereiche mit reichlich Grasbewuchs gibt. Fernandina H Aufgaben: Pinta MA? Isabela Marchena No Santiago Rabida MO Nit Pinzon NA Genovesa No Seymour Baltra Floreana Men+ Santa Cruz HOP Santa Fe Nant? San Christobal MA Española №.9 Obaumförmige Opuntien strauchförmige Opuntien D H M N + Inselhöhe hoch Inselhöhe mittel Inselhöhe niedrig ,,Domform" „Übergangsform" „Sattelrückenform" (Pfler ,,Domform" ausgestorben Beschreibe die Evolutionstheorien von Lamarck, Darwin und die Synthetische Evolutionstheorie. Fasse die wesentlichen Aussagen von Material B zusammen und erläutere das unterschiedliche Vorkommen von hellen und dunklen Mäusen. 3. Benenne das Hardy-Weinberg-Gesetz und berechne die zu erwartende Anzahl an Heterozygoten (Material C). Tatsächlich hatten von den 17 dunkeln Mäusen 6 Mäuse den Genotyp Dh. Vergleiche dies mit der von dir berechneten Heterozygotenzahl. Welche Schlussfolgerung ergibt sich aus dem Vergleich? Überprüfe dies anhand des Stammbaums aller Taschenmäuse (Material C). 4. Fasse die wesentlichen Aussagen von Material D zusammen, indem du die Höhe der Inseln, Wuchsform der Opuntien und Panzerform der Riesen-Schildkröten in Beziehung setzt und erkläre die Zusammenhänge. Entwickle eine begründete Hypothese, die die Entstehung der beiden Schildkrötenformen und der baumförmigen Opuntien erklärt und bewerte, inwiefern es sich um Koevolution handelt.

Bio-LK-Klausur Evolution

user profile picture

deinSupporter

1021 Followers
 

Biologie

 

12/13

Klausur

Bio-LK-Klausur Evolution

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Leistungskurs Biologie: Q2.1
Aufgabe 1: Evolution beim Stichling
Material A: Stichlinge im Lake Washington
In unmittelbarer Nähe der Stadt

App öffnen

Teilen

Speichern

248

Kommentare (1)

Z

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

eine BIO-Klausur zur Evolution mit entsprechendem Erwartungshorizont

Ähnliche Knows

7

Allgemeines Q3 LK - 15 Punkte

Know Allgemeines Q3 LK - 15 Punkte  thumbnail

541

 

12/13

1

Membranmodelle

Know Membranmodelle thumbnail

622

 

11/12/10

14

Vererbung

Know Vererbung  thumbnail

727

 

11/12

Eigenschaften von Quantenobjekten – Zusammenfassung (LK)

Know Eigenschaften von Quantenobjekten – Zusammenfassung (LK) thumbnail

490

 

12/13

Mehr

Leistungskurs Biologie: Q2.1 Aufgabe 1: Evolution beim Stichling Material A: Stichlinge im Lake Washington In unmittelbarer Nähe der Stadt Seattle liegt ,,Lake Washington" - ein heute klares Gewässer. Vor 50 Jahren wurden jedoch täglich hemmungslos 75 Millionen phosphathaltiger Abwässer im See entsorgt. Die Eutrophierung ließ massenhaft Algen wachsen, ,,Lake Washington" verwandelte sich in eine trübe Jauchegrube. Die Rettung des Sees in den 1960er-Jahren verschlang 140 Millionen US-Dollar. Bis heute hat sich die Sichttiefe von einst 75 cm verzehnfacht. Doch dem Dreistachligen Stichling (Gasterosteus aculeatus) behagt die klare Sicht überhaupt nicht: Während er in den trüben Fluten ein verborgenes Leben führen konnte, ist er nun den Nachstellungen hungriger Forellen ausgesetzt. Der Stichling griff auf längst verschrottete Abwehrtechniken zurück: auf einen Schutzschild aus einander überlappenden Knochenplatten. Mit solchen Rüstungen schützen sich im Meer lebende Stichlingsvarianten vor Fressfeinden, während sich die Stichlinge im ,,Lake Washington" in den trüben 1960er-Jahren auf ein paar Platten im vorderen Rumpfbereich beschränkten. No ressesiv Die Ursache für die ,,Panzerung" liegt im Gen Eda. Es kommt in zwei Allelen vor, von dem die erste für eine geringe, die zweite für eine starke Panzerung der Stichlinge sorgt. Repräsentative Bilder von Stichlingen, die 1957 bzw. 2006 im Lake Washington gefangen wurden. Stichlinge [%] N=11 1957 Material B: Veränderungen der Stichlinge im Lake Washington 1957 고 starke Pantery durch das klare Vasser: Schutz Präadyphon) selelehon 2006 N=107 N=244 N=186 1968/69 1976 2005 (,,N" gibt die...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Anzahl der untersuchten Stichlinge an) 3 schwarz: Klausur Nr. 1 grau: weiß: tormformiended. 3 fast vollständig mit Knochen- platten bedeckter Rumpf zwei Drittel des Rumpfes von Knochenplatten bedeckt wenige Knochenplatten im vorderen Rumpfbereich vert Material C: Anzahl der Knochenplatten von Stichlingen im Lake Washington in verschiedenen Jahren Stichlinge [%] häufigste Platten- anzahl=7 1957 N=11 Aufgaben: کچھ 1976 N=244 häufigste Plattenanzahl=32 häufigste Platten- anzahl=7 لال >12,22% 1968/69 N=107 TTTT 2005 N=186 d....... 0 4 8 12 16 20 24 28 32 36 0 4 8 12 16 20 24 28 32 36 Anzahl der Knochenplatten häufigste Plattenanzahl=33 Material D: Zitat zur ,,rückwärts gerichteten Evolution" des Stichlings im ,,Lake Washington" ,,Süßwasserbewohner sollten eigentlich frohlocken, wenn ihr Gewässer wieder sauberer wird. Doch Stichlinge, die sich einst in trüben Fluten vor gefräßigen Feinden verstecken konnten, sehen sich durch Umweltschutzmaßnahmen genötigt, längst entsorgte Rüstungen neu anzulegen- und offenbaren damit eine Evolution im Rückwärtsgang." Erläutere die Evolutionsfaktoren. Beschreibe und interpretiere die Untersuchungsergebnisse aus dem ,,Lake Washington" (Material A bis C) unter besonderer Berücksichtigung des Evolutionsfaktors ,,Selektion". Erkläre, weshalb die Evolution schnell erfolgen konnte. Be rte am vorliegenden Beispiel den Einfluss des Menschen auf evolutionäre Prozesse und diskutiere die Angemessenheit des Terminus ,,Evolution im Rückwärtsgang" (Material D). Entwickly asobach Leistungskurs Biologie: Q2.1 Aufgabe 2: Evolutive Prozesse bei der Felsen-Taschenmaus und der Galápagos-Riesenschildkröte Material A: Helle und dunkle Mäuse Die Felsen-Taschenmaus (Chaetodipus intermedius) ist eine von 19 Arten der Taschenmäuse. Sie ist 18 cm lang und lebt hauptsächlich von Samen. Der ursprüngliche Phänotyp ist auf dem Rücken graubraun wa gefärbt, mit orange-braunen Streifen an den Seiten und weißem Fell an der Unterseite. Es ist aber auch eine Farbvariante der Felsen-Taschenmaus mit dunklem Fell bekannt. Sie werden von verschiedenen Räubern gejagt. Fresifeinde = ja Lebens for Der Lebensraum der Felsen-Taschenmaus sind die sandig-felsigen Wüstenbereiche im Südwesten der USA. Eine Reihe von Vulkanausbrüchen hat hier dazu geführt, dass einige Bereiche des Verbreitungsgebietes der Felsen-Taschenmaus mit schwarzem Lavagestein bedeckt sind. N = Anzani gefangener Felsen- Taschenmäuse Felsen-Taschenmaus (ursprünglicher Phänotyp und Phänotyp mit dunklem Fell) Material B: Anzahl gefangener Felsen-Taschenmäuse auf verschiedenen Untergründen Anted Mause mit best Felfarbe Felsen- farbe N=18 N-15 Avra Valley Untergrund = tarmuy ver Fresitan de Pinacate Arizona N = 11 New Mexico Klausur Nr. 1 N-5 Portal N-12 N 3 Armendars Wissenschaftler haben in Arizona und New Mexico an vier verschiedenen Standorten Felsen- Exemplare der Taschenmaus gefangen. Die Abbildung zeigt die Anzahl und den Farbtyp der Mäuse, sowie die Farbe des Unter- grunds, auf dem sie gefangen wurden. An den Standorten Pinacate und Armendaris findet man zwei verschiedene Untergrundtypen: helles, sandiges Gestein und dunkles Lavagestein. Material C: Stammbaum der Taschenmäuse und Verteilung der Genotypen in Pincate Die Mutation, die zu der dunklen Fellfarbe führt, wurde von Wissenschaftlern untersucht. Man geht davon aus, dass diese Mutation dominant ist. Dies bedeutet, dass einige dunkle Mäuse bezüglich der Fellfarbe heterozygot sind, d. h. sie besitzen einmal das Allel für die dunkle Farbe (D), aber auch das Allel für die helle Fellfarbe (h). Am Standort Pincate wurden 17 dunkle und 12 helle Mäuse gefunden. Eine andere Forschergruppe untersuchte bei allen 29 Taschen- mäusen aus Pinacate die Mitochon- drien-DNA und erstellte einen Stammbaum. den 72 S = 17 Material D: Riesenschildkröten auf den Galápagos-Inseln Bei den Riesenschildkröten auf den Galápagos- Inseln unterscheidet man bei den Panzern eine Sattelrückenform und eine Dom- oder Kuppelform: Bei der Sattelform ist der Panzer nach oben gewölbt, sodass der Kopf weit nach oben bewegt werden kann. Bei der Domform ist der Panzer nach unten gebogen, der Hals ist nur kurz und der Kopf kann nur wenig nach oben gebogen werden. Schildkröten ernähren sich rein pflanzlich. Ihr Nahrungsspektrum reicht von Gräsern und Kräutern bis zu Kakteen. Dom- oder Kuppelform Grass = Nching 29+ 40h/DD Sattelrückenform Dh hh hh feucht Dh/00 Dh/DD PA/DY - пи hh hh nh Pan 8C_% Bei den Kakteen auf den Galápagos-Inseln ist eine Besonderheit zu beobachten. Opuntien oder Feigenkakteen wachsen in der Regel strauchförmig mit mehreren verdickten Sprossachsen. Auf einigen Galápagos-Inseln sind baumförmige Opuntien mit einem Hauptstamm, der sich erst in einiger Höhe strauchartig verzweigt zu beobachten. neu Ka Bei den Inseln bestimmt die geographische Höhe das vorherrschende Klima: So sind die flachen Inseln eher trocken mit an Trockenheit angepassten Pflanzen, während es auf den höheren Inseln neben den trockenen Regionen auch feuchte Bereiche mit reichlich Grasbewuchs gibt. Fernandina H Aufgaben: Pinta MA? Isabela Marchena No Santiago Rabida MO Nit Pinzon NA Genovesa No Seymour Baltra Floreana Men+ Santa Cruz HOP Santa Fe Nant? San Christobal MA Española №.9 Obaumförmige Opuntien strauchförmige Opuntien D H M N + Inselhöhe hoch Inselhöhe mittel Inselhöhe niedrig ,,Domform" „Übergangsform" „Sattelrückenform" (Pfler ,,Domform" ausgestorben Beschreibe die Evolutionstheorien von Lamarck, Darwin und die Synthetische Evolutionstheorie. Fasse die wesentlichen Aussagen von Material B zusammen und erläutere das unterschiedliche Vorkommen von hellen und dunklen Mäusen. 3. Benenne das Hardy-Weinberg-Gesetz und berechne die zu erwartende Anzahl an Heterozygoten (Material C). Tatsächlich hatten von den 17 dunkeln Mäusen 6 Mäuse den Genotyp Dh. Vergleiche dies mit der von dir berechneten Heterozygotenzahl. Welche Schlussfolgerung ergibt sich aus dem Vergleich? Überprüfe dies anhand des Stammbaums aller Taschenmäuse (Material C). 4. Fasse die wesentlichen Aussagen von Material D zusammen, indem du die Höhe der Inseln, Wuchsform der Opuntien und Panzerform der Riesen-Schildkröten in Beziehung setzt und erkläre die Zusammenhänge. Entwickle eine begründete Hypothese, die die Entstehung der beiden Schildkrötenformen und der baumförmigen Opuntien erklärt und bewerte, inwiefern es sich um Koevolution handelt.