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Von Btoul Al Massalmeh,
Marh Al johmani un
Yara Al johmani Gliederung :
Was sind Drogen ?
Wirkung auf den Körper
Welche Drogen gibt
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Präsentation über Drogen und ihre Wirkung auf den Körper und Suchtursachen + Handout

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Drogen Von Btoul Al Massalmeh, Marh Al johmani un Yara Al johmani Gliederung : Was sind Drogen ? Wirkung auf den Körper Welche Drogen gibt es? Weshalb wird man Süchtig? ( Ursachen) Rückfallquote in Deutschland Drogensucht - Therapie • WAS SIND DROGEN? Drogen = niederländischer Begriff,, Droog" Als Droge werden in der Medizin psychoaktive Substanzen bezeichnet, die beim Konsumenten eine Bewusstseinsänderung hervorrufen. Drogen können in der Regel eine Sucht erzeugen. ● ● Drogen können nach verschiedenen Aspekten unterteilt werden ? ● Nach Wirkung : • Sedativa, Hypnotika, Halluzinogene, Stimulantien • Nach Legalität: ● Legal Drogen ( Tabak, Alkohol) Illegal Drogen ( Cannabis, LSD, Heroin) ● TIT ● ● ● Wirkung auf die Psyche: Rausch Enthemmende Wirkung Halluzinationen Horror- Trip • Unangenehme Gefühlsänderungen Wirkung auf den Körper : ● ● ● Gleichgewichts-und Orientierungsprobleme Verstopfung Verringerte sexuelle Leistungsfähigkeit Übelkeit, Erbrechen Augenrötung Gesteigertes Hungergefühl Welche Drogen gibt es? • Kokain • Heroin ● Alkohol • Nikotin LSD Cannabis(Haschisch, Marihuana) ● ● Amphetamine Ecstasy Was sind Drogen? Als Droge werden in der Medizin psychoaktive Substanzen bezeichnet, die beim Konsumenten eine Bewusstseinsänderung hervorrufen. Drogen können in der Regel eine Sucht erzeugen. Drogen können nach verschiedenen Aspekten unterteilt werden : nach Wirkung: → Sedativa: Ein Sedativum oder Beruhigungsmittel ist ein Arzneimittel, das eine allgemein beruhigende bzw. aktivitätsdämpfende Wirkung hat. → Hypnotika: Hypnotika, oder deutsch Schlafmittel, sind Arzneistoffe, die den Schlaf auslösen bzw. fördern. → Halluzinogene: Halluzinogene sind psychotrope Substanzen, die eine deutlich veränderte Wahrnehmung der Realität hervorrufen können. Der Name leitet sich vom Begriff Halluzination ab. → Stimulantien: Ein Stimulans (Plural: Stimulanzien) ist ein Wirkstoff, der anregend auf die Körperfunktionen wirkt. Im engeren Sinn sind damit Substanzen gemeint, die...

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anregend auf das Nervensystem wirken Nach Legalität: Die Grenze zwischen Legalität und Illegalität ist fließend, da auch legal gehandelte Substanzen (z. B. Opioid haltige Schmerzmittel oder Benzodiazepine) zu Suchtzwecken missbraucht werden können. Wirkung von Drogen auf den Körper Die Reaktionen des Körpers können ganz unterschiedlich ausfallen. Viele Drogen lassen zum Beispiel Puls und Blutdruck ansteigen und erweitern die Pupillen. Daran lässt sich in manchen Fällen ein Drogenkonsum erkennen. Heroin dagegen bewirkt das Gegenteil: Der Blutdruck sinkt, und die Pupillen verengen sich bis auf die Größe eines Stecknadelkopfs. Weitere mögliche körperliche Reaktionen: → Gleichgewichts- und Orientierungsprobleme → trockene Schleimhäute → Verstopfung → verringerte sexuelle Leistungsfähigkeit → Schluckbeschwerden → Übelkeit, Erbrechen → Kältegefühl → Augenrötung → gesteigertes Hungergefühl → verminderte Alkoholempfindlichkeit → Bestimmte Substanzen wie Amphetamine, Ecstasy und andere Stimulanzien können zudem einen epileptischen Anfall auslösen und auch eine latente (versteckte) Epilepsie aktivieren Wirkung von Drogen auf die Psyche Suchtmediziner unterscheiden zwischen → stimulierenden Substanzen (sog. „Upper“ wie Amphetamine, Kokain und Ecstasy), → dämpfenden Substanzen (,,Downer" wie Opioide, Benzodiazepine) und → bewusstseinsverändernden Substanzen (Halluzinogene wie LSD, halluzinogene Pilze und Meskalin). ● Psychoaktive Substanzen wie Alkohol, Heroin gelangen über den Blutstrom ins Gehirn und binden dort an spezifische Andockstellen (Rezeptoren) auf der Oberfläche der Nervenzellen. Dieses Andocken löst verschiedene Reaktionen im Gehirn aus, zum Beispiel die Ausschüttung der "Glückshormone" Serotonin und Dopamin. In der Folge können sich Stimmung, Wahrnehmung, Gefühlsempfindungen und das Denken verändern. ● ● Rausch: Der Konsument fühlt sich beispielsweise euphorisch und berauscht. Auch das Gefühl für Raum und Zeit kann verloren gehen. ● Enthemmende Wirkung: Manche Drogen bewirken, dass der Konsument vermehrt Kontakt zu anderen sucht oder sich völlig enthemmt benimmt. Halluzinationen: Einige Drogen lösen Halluzinationen aus: Der Konsument nimmt etwa Farben, Geräusche oder Gerüche übermäßig stark wahr. ● ● Horror-Trip: Halluzinogene Drogen (wie LSD oder Magic Mushrooms) und manchmal auch Cannabis können dem Konsumenten darüber hinaus einen "Horror-Trip" bescheren - eine durch Drogen ausgelöste Psychose, gekennzeichnet durch extreme Angst oder Panik, starke Erregung und eine wahnhaft veränderte, teils paranoide Wahrnehmung. Im Extremfall begehen Betroffene in diesem Zustand Selbsttötung (Soder versuchen es zumindest Ursachen: Genetische Faktoren: Wie hoch das Risiko für eine Suchterkrankung ist, bestimmen die Gene entscheidend mit. Sie beeinflussen beispielsweise, wie sich Suchtmittel im Körper und auf die Psyche auswirken. Allerdings ist Sucht auch bei einer starken genetischen Veranlagung kein unausweichliches Schicksal. Psychische Faktoren: Drogen wirken auf die Psyche: Sie enthemmen, dämpfen Ängste, Sorgen und Kummer, regen an oder beruhigen. Wer besonders belastet ist und/oder wenig gesunde Strategien hat, mit Problemen und Stress umzugehen, ist stärker suchtgefährdet. Eine typische ,,Suchtpersönlichkeit" gibt es aber nicht. Weitere seelische Faktoren, die die Gefahr einer Abhängigkeit erhöhen, sind beispielsweise: → seelische Verletzungen (z. B. mangelnde Fürsorge, Gewalt- und Missbrauchserfahrungen) → psychische Erkrankungen wie Ängste und Depressionen → geringes Selbstwertgefühl Soziale Faktoren: Auch das soziale Umfeld spielt eine zentrale Rolle bei der Suchtentwicklung. Wie leicht bekommt man die Substanzen? Wie normal ist es im Umfeld, Suchtmittel zu konsumieren? Gibt es sogar einen sozialen Druck zum Konsum. Familiäre Vorbilder: Erleben Kinder und Jugendlich, dass regelmäßig legale oder illegale Drogen konsumiert werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, später selbst zu Suchtmitteln zu greifen. Das gilt insbesondere, wenn bei Problemen oder Konflikte zu Drogen gegriffen wird. Peer-Group: Wenn die besten Kumpels Zigaretten, Alkohol oder illegale Drogen zu sich nehmen, kann der Wunsch, dazuzugehören, den Einstig in eine Sucht ebnen. Soziale Isolation: Auch Einsamkeit ist ein entscheidender Faktor, sich in eine Sucht zu flüchten. Alkoholismus und Beruhigungsmittelabhängigkeit fußen häufig auf sozialer Isolation, mangelnden Kontakten, fehlender Zuwendung und Anerkennung. Ein stabiles soziales Netz hingegen schützt vor Sucht. Welche Drogen gibt es? Nikotin: ist ein Nervengift und wird unter anderem in den Wurzeln der Tabakpflanze produziert. Von den Wurzeln aus gelangt es in die Blätter der Pflanze Nikotin dämpft den Appetit, weshalb Raucher oft weniger essen. Zudem sollen sie im Schnitt 200 Kalorien pro Tag mehr verbrauchen als Nichtraucher. Nikotin ist ein starkes Zellgift. Es greift das gesamte Gefäß- und Nervensystem an. So beschleunigt sich durch den Nikotinkonsum unter anderem die Herztätigkeit, und die Blutgefäße verengen sich (Arteriosklerose), was die Durchblutung beeinträchtigt. Kokain: Kokain Aus den reifen Blättern der Kokapflanze hergestellte Droge. Das Endprodukt sind bitter schmeckende Kristalle. Beim Missbrauch wird der "Stoff" geraucht, geschnupft, inhaliert oder eingespritzt. ● Übelkeit, Angst, Depressionen, Panik und Verfolgungswahn können Folge des Konsums sein. Bei dauerhaft Kokain-Abhängigen stellen sich häufig Orientierungslosigkeit, Apathie, Halluzinationen und Erschöpfung ein. Auch irreversible körperliche Probleme wie Leber-, Nieren- und Lungenschäden, Schäden an der Nasenschleimhaut, Infektionskrankheiten, Zahnausfall, Abszesse und sexuelle Funktionsstörungen sind typische Anzeichen einer Kokainsucht. Statistik: 2020 starben deutschlandweit 1.581 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Damit liegt die Zahl laut dem BKA rund 13 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Wird die Belastungszahl mit Drogentodesfällen betrachtet, sind die Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie das Saarland besonders stark betroffen. Therapie: schritt1: Motivationsphase In der Motivationsphase konsumiert der Abhängige meist noch Drogen. Ziel ist es, die Motivation für eine Drogentherapie zu stärken oder aufzubauen. Dies geschieht in Form von Beratungsgesprächen, therapeutischen Einzelgesprächen und meist auch in Gruppensitzungen. Nur wenn die entsprechende Motivation gegeben ist, kann der Entzug dauerhaft gelingen. Motive für einen Entzug können beispielsweise sein: → Erhalt von Partnerschaft, Freundschaften → Umgangsrecht mit den eigenen Kindern → Erhalt des Arbeitsplatzes, Finden einer Arbeit → Wiedererlangung der Fahrerlaubnis → Stabilisierung, Erhalt oder Wiedererlangung der Gesundheit → Leben unabhängig vom Suchtmittel → Strafminderung Schritt 2: Entgiftung Im Rahmen des körperlichen Drogenentzugs wird der Organismus zunächst entgiftet. Schon wenige Stunden nach der letzten Drogendosis können – abhängig von der Substanz -

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Weitere mögliche körperliche Reaktionen: → Gleichgewichts- und Orientierungsprobleme → trockene Schleimhäute → Verstopfung → verringerte sexuelle Leistungsfähigkeit → Schluckbeschwerden → Übelkeit, Erbrechen → Kältegefühl → Augenrötung → gesteigertes Hungergefühl → verminderte Alkoholempfindlichkeit → Bestimmte Substanzen wie Amphetamine, Ecstasy und andere Stimulanzien können zudem einen epileptischen Anfall auslösen und auch eine latente (versteckte) Epilepsie aktivieren Wirkung von Drogen auf die Psyche Suchtmediziner unterscheiden zwischen → stimulierenden Substanzen (sog. „Upper“ wie Amphetamine, Kokain und Ecstasy), → dämpfenden Substanzen (,,Downer" wie Opioide, Benzodiazepine) und → bewusstseinsverändernden Substanzen (Halluzinogene wie LSD, halluzinogene Pilze und Meskalin). ● Psychoaktive Substanzen wie Alkohol, Heroin gelangen über den Blutstrom ins Gehirn und binden dort an spezifische Andockstellen (Rezeptoren) auf der Oberfläche der Nervenzellen. Dieses Andocken löst verschiedene Reaktionen im Gehirn aus, zum Beispiel die Ausschüttung der "Glückshormone" Serotonin und Dopamin. In der Folge können sich Stimmung, Wahrnehmung, Gefühlsempfindungen und das Denken verändern. ● ● Rausch: Der Konsument fühlt sich beispielsweise euphorisch und berauscht. Auch das Gefühl für Raum und Zeit kann verloren gehen. ● Enthemmende Wirkung: Manche Drogen bewirken, dass der Konsument vermehrt Kontakt zu anderen sucht oder sich völlig enthemmt benimmt. Halluzinationen: Einige Drogen lösen Halluzinationen aus: Der Konsument nimmt etwa Farben, Geräusche oder Gerüche übermäßig stark wahr. ● ● Horror-Trip: Halluzinogene Drogen (wie LSD oder Magic Mushrooms) und manchmal auch Cannabis können dem Konsumenten darüber hinaus einen "Horror-Trip" bescheren - eine durch Drogen ausgelöste Psychose, gekennzeichnet durch extreme Angst oder Panik, starke Erregung und eine wahnhaft veränderte, teils paranoide Wahrnehmung. Im Extremfall begehen Betroffene in diesem Zustand Selbsttötung (Soder versuchen es zumindest Ursachen: Genetische Faktoren: Wie hoch das Risiko für eine Suchterkrankung ist, bestimmen die Gene entscheidend mit. Sie beeinflussen beispielsweise, wie sich Suchtmittel im Körper und auf die Psyche auswirken. Allerdings ist Sucht auch bei einer starken genetischen Veranlagung kein unausweichliches Schicksal. Psychische Faktoren: Drogen wirken auf die Psyche: Sie enthemmen, dämpfen Ängste, Sorgen und Kummer, regen an oder beruhigen. Wer besonders belastet ist und/oder wenig gesunde Strategien hat, mit Problemen und Stress umzugehen, ist stärker suchtgefährdet. Eine typische ,,Suchtpersönlichkeit" gibt es aber nicht. Weitere seelische Faktoren, die die Gefahr einer Abhängigkeit erhöhen, sind beispielsweise: → seelische Verletzungen (z. B. mangelnde Fürsorge, Gewalt- und Missbrauchserfahrungen) → psychische Erkrankungen wie Ängste und Depressionen → geringes Selbstwertgefühl Soziale Faktoren: Auch das soziale Umfeld spielt eine zentrale Rolle bei der Suchtentwicklung. Wie leicht bekommt man die Substanzen? Wie normal ist es im Umfeld, Suchtmittel zu konsumieren? Gibt es sogar einen sozialen Druck zum Konsum. Familiäre Vorbilder: Erleben Kinder und Jugendlich, dass regelmäßig legale oder illegale Drogen konsumiert werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, später selbst zu Suchtmitteln zu greifen. Das gilt insbesondere, wenn bei Problemen oder Konflikte zu Drogen gegriffen wird. Peer-Group: Wenn die besten Kumpels Zigaretten, Alkohol oder illegale Drogen zu sich nehmen, kann der Wunsch, dazuzugehören, den Einstig in eine Sucht ebnen. Soziale Isolation: Auch Einsamkeit ist ein entscheidender Faktor, sich in eine Sucht zu flüchten. Alkoholismus und Beruhigungsmittelabhängigkeit fußen häufig auf sozialer Isolation, mangelnden Kontakten, fehlender Zuwendung und Anerkennung. Ein stabiles soziales Netz hingegen schützt vor Sucht. Welche Drogen gibt es? Nikotin: ist ein Nervengift und wird unter anderem in den Wurzeln der Tabakpflanze produziert. Von den Wurzeln aus gelangt es in die Blätter der Pflanze Nikotin dämpft den Appetit, weshalb Raucher oft weniger essen. Zudem sollen sie im Schnitt 200 Kalorien pro Tag mehr verbrauchen als Nichtraucher. Nikotin ist ein starkes Zellgift. Es greift das gesamte Gefäß- und Nervensystem an. So beschleunigt sich durch den Nikotinkonsum unter anderem die Herztätigkeit, und die Blutgefäße verengen sich (Arteriosklerose), was die Durchblutung beeinträchtigt. Kokain: Kokain Aus den reifen Blättern der Kokapflanze hergestellte Droge. Das Endprodukt sind bitter schmeckende Kristalle. Beim Missbrauch wird der "Stoff" geraucht, geschnupft, inhaliert oder eingespritzt. ● Übelkeit, Angst, Depressionen, Panik und Verfolgungswahn können Folge des Konsums sein. Bei dauerhaft Kokain-Abhängigen stellen sich häufig Orientierungslosigkeit, Apathie, Halluzinationen und Erschöpfung ein. Auch irreversible körperliche Probleme wie Leber-, Nieren- und Lungenschäden, Schäden an der Nasenschleimhaut, Infektionskrankheiten, Zahnausfall, Abszesse und sexuelle Funktionsstörungen sind typische Anzeichen einer Kokainsucht. Statistik: 2020 starben deutschlandweit 1.581 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Damit liegt die Zahl laut dem BKA rund 13 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Wird die Belastungszahl mit Drogentodesfällen betrachtet, sind die Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie das Saarland besonders stark betroffen. Therapie: schritt1: Motivationsphase In der Motivationsphase konsumiert der Abhängige meist noch Drogen. Ziel ist es, die Motivation für eine Drogentherapie zu stärken oder aufzubauen. Dies geschieht in Form von Beratungsgesprächen, therapeutischen Einzelgesprächen und meist auch in Gruppensitzungen. Nur wenn die entsprechende Motivation gegeben ist, kann der Entzug dauerhaft gelingen. Motive für einen Entzug können beispielsweise sein: → Erhalt von Partnerschaft, Freundschaften → Umgangsrecht mit den eigenen Kindern → Erhalt des Arbeitsplatzes, Finden einer Arbeit → Wiedererlangung der Fahrerlaubnis → Stabilisierung, Erhalt oder Wiedererlangung der Gesundheit → Leben unabhängig vom Suchtmittel → Strafminderung Schritt 2: Entgiftung Im Rahmen des körperlichen Drogenentzugs wird der Organismus zunächst entgiftet. Schon wenige Stunden nach der letzten Drogendosis können – abhängig von der Substanz -