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 ARTBILDUNG
ALLOPATRISCHE ARTBILDUNG
O Ausgangspopulation wird durch neu entstandene geografische Barriere aufgespalten
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Lernzettel zu dem Thema Evolution Allopatrische Artenbildung, Sympatrische, adaptive Radiation, Stammbaumanalyse, DNA usw

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ARTBILDUNG ALLOPATRISCHE ARTBILDUNG O Ausgangspopulation wird durch neu entstandene geografische Barriere aufgespalten Teilpopulationen durch Gendrift O Genpoole verändern sich unabhängig voneinander (unterschiedliche Selektionsfaktoren) O Populationen sind immer räumlich voneinander getrennt Das Verbreitungsgebiet wird durch äußere Prozesse in zwei oder mehr Teile aufgespalten Flaschenhalseffekt -> ungleiche Verteilung im Genpool immer mehr Unterschiede durch Mutation/Rekombination Genpoole getrennt und leben sekundär sympatrisch O O O O SYMPATRISCHE ARTBILDUNG Populationen passen sich an verschiedene Umweltbedingungen an Verschiedene Spezialisierungen Entstehung einer neuen Art im Gebiet der Ursprungsart O Unmittelbare reproduktive Isolation -> keinen Allelaustausch mit der übrigen Population O Selektionsdruck kann auch der Auslöser für eine Artaufspaltung sein O ADAPTIVE RADIATION ISOLATION O Entstehung vieler neuer Arten aus einer Ursprungsart O Einnischung der Art in verschiedene ökologische Nischen O Aufspaltung einer Art in mehrere Tochterarten -> Anpassung an unterschiedliche Lebensbedingungen ANALOGIE VS. HOMOLOGIE EVOLUTION O Fortpflanzungsbarrieren können innerartlich, aber auch außerartlich wirken O Führen dauerhaft zum Entstehen einer neuen Art ANALOGIE OOO Evolutionsfaktor, der den Genfluss zwischen Individuen oder Populationen verhindert und so zur Artbildung beiträgt Hai Schwertisch 1. Ichthyosaurer Pingun 2. Delphin Ursprungs- population ADAPTIVE RADIATION... LEAVES INSECTS SEEDS getrennte Entwicklung der Populationen Ähnlichkeiten von Merkmalen durch ähnliche Anpassung an die Umwelt O Unterschiedliche Grundstrukturen (Gene) Vergleichbare Funktion (einzige Ähnlichkeit) Konvergenz: Entwicklung in gleiche Richtung/ aufeinander zulaufende Entwicklung (aber unabhängig voneinander) Keine gemeinsamen Vorfahren 3. 2 Teilpopulationen (2 Arten) Population (einer Art) zunehmende Auseinander- entwicklung und Trennung der Individuen der Population VARIOUS Art I BUDS/FRUIT Art I Einwirkungen Einwirkungen aus der Ursprungspopulation and zwei verschiedene Arten HOMOLOGIE O Ähnlichkeiten von Merkmalen aufgrund gemeinsamer Abstammung O Gemeinsame Vorfahren vererben Merkmale (nahe Verwandtschaft) O Homologie Kriterien: I. O O O PAARUNGSSYSTEME II. MONOGAMIE O III. POLYGYNIE O Kriterium der Lage: zwei Organe sind homolog,...

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wenn sie gleiche Stellen im Gefügesystem, trotz unterschiedlicher Ausprägung, verschiedener Organismen einnehmen Kriterium der spezifischen Qualität: gleichen sich in vielen, komplexen Einzelmerkmalen (innerer Aufbau: z.B. Zahn u. Schuppe) Kriterium der Kontinuität: Entwicklung lässt sich kontinuierlich durch Zwischenformen nachvollziehen Divergenz: Gleiche Struktur - andere Funktion O POLYGAMIE Wenn zwei Individuen eine sexuelle Beziehung eingehen O Ein Männchen paart sich mit mehreren Weibchen PROMISKUITÄT Beide Geschlechter paaren sich mit einem Weibchen Sexuelle Beziehung mit mehreren Partnern POLYANDRIE Mehrere Männchen paaren sich mit einem Weibchen# SPERMIENKONKURRENZ Weibchen hat sich innerhalb kurzer Zeit mit mehreren Männchen gepaart O Spermien konkurrieren um die Befruchtung der Eizelle RUDIMENTÄRE ORGANE Gene werden im Laufe der Evolution inaktiv und Organe bilden sich zurück Genetische Information bleibt erhalten O Ursprüngliche Funktion des Organes geht verloren, Nebenfunktion kann auftreten O Beispiel: Muskel im Ohr zur Ohrbewegung, Weisheitszahn zum Mahlen von Pflanzennahrung ATAVISMUS O Rückschlag auf die Merkmale eines Vorfahren O Inaktives Gen wird wieder aktiviert (Mutation) O Tritt nur bei einzelnen Individuen auf O Beispiel: wenn das Steißbein des Menschen zum Ursprung des Schwanzes zurückgebildet wird, Ganzkörperbehaarung خراج Reste der Hinterbeine B с KOEVOLUTION Gleichzeitige Entwicklung von Eigenschaften einer oder mehreren Arten in Folge einer Abhängigkeit voneinander O Wechselseitige Beeinflussung der Evolution verschiedener Arten O Keines der Merkmale der jeweiligen Art ergibt ohne das Merkmal der anderen Art einen Sinn O Selektonsvorteil: meistens Konkurrenzlos, da sie perfekt aufeinander angepasst sind Profitieren beider Arten: mutualistische Bez., Widersacher: antagonistische Bez. Beide Arten üben einen Selektionsdruck auf die jeweils andere Art aus Symbiose: zwei Arten leben zum gegenseitigen Vorteil zusammen Parasitismus: Anpassung von Parasiten an ihrem Wirt, Parasit profitiert O O O O STAMMBAUMANALYSE DNA HYBRIDISIERUNG O O O O DNA - SEQUENZIERUNG O O zeigt die Reihenfolge der Basen O DNA wird denaturiert -> 2 Einzelstränge O O komplementäre Basen paaren sich Anteil der ungepaarten Einzelstrangbereiche wird ermittelt Je mehr Wasserstoffbrückenbindungen, desto näher sind die Arten miteinander verwandt O MOLEKULARE UHR Es können lediglich Ähnlichkeiten verschiedener Organismen festgestellt werden, Stammbaumerstellung ausgeschlossen Aufspaltung in Einzelstränge - Einzelstränge werden zusammen im Reagenzglas erhitzt - DNA bekommt radioaktiv markierten Primer 4 verschiedene Ansätze mit jeweils 4 unterschiedlichen Abbruch-Nukleotiden (ddA, ddC, ddG, ddT) ➜ Es entstehen unterschiedlich lange Abschnitte der DANN Anzahl DNA-Fragmente = Anzahl der Basen Durch Gelelektrophorese der Länge nach sortiert Kurze wandern ganz nach unten O AMINOSÄURESEQUENZ Vergleich der Aminosäuresequenz von Proteinen Desto näher verwandt die Organismen sind, desto weniger Unterschiede sollte die Aminosäuresequenz haben O Veränderungen/ Unterschiede = Mutationen FOSSILIEN Zeigen die unterschiedlichen Phänotypen von Lebewesen Zeigen häufig Entwicklung in kleinen Schritten BEGRIFFE PLESIOMORPH O Ursprüngliches Merkmal, für eine große Gruppe von Arten charakteristisch O Weit verbreitetes Merkmal Organismus A Primer-DNA S' TTTTT Matrizen-DNA O Durch DNA-Sequenzierung wird der Zeitpunkt der Aufspaltung zweier Arten von einem gemeinsamen Vorfahren abgeschätzt Je mehr Mutationen nach der Aufspaltung entstanden sind, desto länger war die Entwicklungszeit seit diesem Zeitpunkt ➜ Wann sich die Aufspaltung aus einem gemeinsamen Vorfahren vollzog Zugabe von Zugabe von ddATP: Syn- ddCTP: Syn- these stoppt these stoppt bei "C" bei "A" Die Lösung wird in vier Proben unterteilt. Jede Probe enthält die 4 dNTPs (eines davon radioaktiv markiert), sowie je 1 ddNTP (s.u.) und das Klenow-Fragment der E-coli-DNA-Polymerase. Schaf Rind beeinflusst Koevolution Trennung der neusynthetisierten Fragmente durch Polyacrylamid-Gelelektrophorese Wal beeinflusst || | ||| Pferd (Cystein Zugabe von ddGTP: Syn- these stoppt bei "G" Cystein (Cystein Alanin Glycin Valin Schwein Cystein) (Cystein) Threonin (Cystein) Marin Serin Zugabe von ddTTP: Syn- these stoppt bei "T" Abiblick Cystein)Cystein) (Threonin Serin Cystein Cystein Threonin Glycin) (Cystein) (Cystein) Cystein) Cystein) soleucin (Cystein APOMORPH O SYNAPOMORPH O Merkmal, welches für alle Säugetiere gültig ist MONOPHYLETISCHE GRUPPE O Gruppe hat eine/n gemeinsame/n Stammform / Vorfahre POLYPHYLETISCHE GRUPPE O Merkmal, welches nur bei einzelnen Arten vorhanden ist (abgeleitetes Merkmal) O TAXON ONTHOGENESE Gruppe hat keine gemeinsame Stammform (,,vielstämmig") O Embryonalentwicklung PHYLOGENESE Gruppe, die aufgrund gemeinsamer Merkmale eine Einheit bildet O Stammesgeschichtliche Entwicklung DATIERUNGSMETHODEN STRATIGRAPHIE Archäologische Funde in geologische Horizonte (Schichten) eingebettet O Tiefe und Alter der Schichten entsprechen dem Alter der Fossilien O Relative Datierungsmethode DENDROCHRONOLOGIE O Jahresringe eines Baumes zur Bestimmung des Alters eines Fossils O Durch naturwissenschaftliche Methode bestimmt O RADIOCARBONMETHODE O Für ältere Funde O Zerfall von radioaktiven und nicht radioaktiven Isotopen Halbwertszeiten werden auf das Fossil übertragen Zeit die vergeht bis Zahl der Zerfälle pro Sekunde auf die Hälfte abgeklungen ist O ο ο ο ο ο ENTWICKLUNG DES HOMIDEN KRITERIEN HOMO Sprachfähigkeit Anatomie (Proportionen, Becken, ...) Gehirn (lernen) Werkzeugherstellung durch Werkzeuggebrauch Kultur/Religion Phylogenese. Moral R с B VY Anthropogenese Vertebrata A C Amita Nchalosaura Ontogenese Aktualgenese MENSCH UND MENSCHENAFFE IM VERGLEICH EINORDNUNG MENSCH ZU PRIMATEN 2 Schlüsselbeine, 2 brustständige Milchdrüsen, 4 Schneidezähne, Hände u. Füße mit je 5 Fingern/Zehen, keine Krallen O Abspreizbare Daumen, nach vorne gerichtete Augen, großes Gehirn, langsames Wachstum, späte Geschlechtseife, komplexe Sozialstrukturen O LEBENSPHASEN Schwangerschaft Jugend Kind Fruchtbarkeit (Weibchen) SOZIALSYSTEME Erwachsen O O Mensch GEMEINSAMKEITEN: Mensch Ca. 9 Monate (gleich) Von 1-7 Jahre( länger) 7-18 (fängt später an, geht aber länger) 18-43 (fängt später an, geht nicht viel länger) ERSCHEINUNGSBILD 18-80 (Menschen leben länger) Großmutterhypothese Familie Teil einer großen Gemeinschaft Meistens einen Partner Gemeinsame Vorfahren O Gebrauch von Werkzeugen O 5 Zehen und Finger mit Nägeln O Greifhand O Augen liegen dicht beieinander Primaten Schimpanse Ca. 9 Monate (gleich) 1-4 Jahre (kürzer) 4-14 (fängt früher an, dauert aber nicht so lange) 13-40 (fängt früher an) 13-50 (Schimpansen sterben nach Ende der Fruchtbarkeit) Schimpanse Leben in Mehr-Männchen-Mehr-Weibchen- Gruppen Mit kleineren Untergruppen mit wechselnder Zusammensetzung Fission-fusion-System Weibchen verlassen die Geburtsgruppe sobald sie geschlechtsreif werden O Männchen in einer Gruppe sind miteinander verwandt

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Beide Arten üben einen Selektionsdruck auf die jeweils andere Art aus Symbiose: zwei Arten leben zum gegenseitigen Vorteil zusammen Parasitismus: Anpassung von Parasiten an ihrem Wirt, Parasit profitiert O O O O STAMMBAUMANALYSE DNA HYBRIDISIERUNG O O O O DNA - SEQUENZIERUNG O O zeigt die Reihenfolge der Basen O DNA wird denaturiert -> 2 Einzelstränge O O komplementäre Basen paaren sich Anteil der ungepaarten Einzelstrangbereiche wird ermittelt Je mehr Wasserstoffbrückenbindungen, desto näher sind die Arten miteinander verwandt O MOLEKULARE UHR Es können lediglich Ähnlichkeiten verschiedener Organismen festgestellt werden, Stammbaumerstellung ausgeschlossen Aufspaltung in Einzelstränge - Einzelstränge werden zusammen im Reagenzglas erhitzt - DNA bekommt radioaktiv markierten Primer 4 verschiedene Ansätze mit jeweils 4 unterschiedlichen Abbruch-Nukleotiden (ddA, ddC, ddG, ddT) ➜ Es entstehen unterschiedlich lange Abschnitte der DANN Anzahl DNA-Fragmente = Anzahl der Basen Durch Gelelektrophorese der Länge nach sortiert Kurze wandern ganz nach unten O AMINOSÄURESEQUENZ Vergleich der Aminosäuresequenz von Proteinen Desto näher verwandt die Organismen sind, desto weniger Unterschiede sollte die Aminosäuresequenz haben O Veränderungen/ Unterschiede = Mutationen FOSSILIEN Zeigen die unterschiedlichen Phänotypen von Lebewesen Zeigen häufig Entwicklung in kleinen Schritten BEGRIFFE PLESIOMORPH O Ursprüngliches Merkmal, für eine große Gruppe von Arten charakteristisch O Weit verbreitetes Merkmal Organismus A Primer-DNA S' TTTTT Matrizen-DNA O Durch DNA-Sequenzierung wird der Zeitpunkt der Aufspaltung zweier Arten von einem gemeinsamen Vorfahren abgeschätzt Je mehr Mutationen nach der Aufspaltung entstanden sind, desto länger war die Entwicklungszeit seit diesem Zeitpunkt ➜ Wann sich die Aufspaltung aus einem gemeinsamen Vorfahren vollzog Zugabe von Zugabe von ddATP: Syn- ddCTP: Syn- these stoppt these stoppt bei "C" bei "A" Die Lösung wird in vier Proben unterteilt. Jede Probe enthält die 4 dNTPs (eines davon radioaktiv markiert), sowie je 1 ddNTP (s.u.) und das Klenow-Fragment der E-coli-DNA-Polymerase. Schaf Rind beeinflusst Koevolution Trennung der neusynthetisierten Fragmente durch Polyacrylamid-Gelelektrophorese Wal beeinflusst || | ||| Pferd (Cystein Zugabe von ddGTP: Syn- these stoppt bei "G" Cystein (Cystein Alanin Glycin Valin Schwein Cystein) (Cystein) Threonin (Cystein) Marin Serin Zugabe von ddTTP: Syn- these stoppt bei "T" Abiblick Cystein)Cystein) (Threonin Serin Cystein Cystein Threonin Glycin) (Cystein) (Cystein) Cystein) Cystein) soleucin (Cystein APOMORPH O SYNAPOMORPH O Merkmal, welches für alle Säugetiere gültig ist MONOPHYLETISCHE GRUPPE O Gruppe hat eine/n gemeinsame/n Stammform / Vorfahre POLYPHYLETISCHE GRUPPE O Merkmal, welches nur bei einzelnen Arten vorhanden ist (abgeleitetes Merkmal) O TAXON ONTHOGENESE Gruppe hat keine gemeinsame Stammform (,,vielstämmig") O Embryonalentwicklung PHYLOGENESE Gruppe, die aufgrund gemeinsamer Merkmale eine Einheit bildet O Stammesgeschichtliche Entwicklung DATIERUNGSMETHODEN STRATIGRAPHIE Archäologische Funde in geologische Horizonte (Schichten) eingebettet O Tiefe und Alter der Schichten entsprechen dem Alter der Fossilien O Relative Datierungsmethode DENDROCHRONOLOGIE O Jahresringe eines Baumes zur Bestimmung des Alters eines Fossils O Durch naturwissenschaftliche Methode bestimmt O RADIOCARBONMETHODE O Für ältere Funde O Zerfall von radioaktiven und nicht radioaktiven Isotopen Halbwertszeiten werden auf das Fossil übertragen Zeit die vergeht bis Zahl der Zerfälle pro Sekunde auf die Hälfte abgeklungen ist O ο ο ο ο ο ENTWICKLUNG DES HOMIDEN KRITERIEN HOMO Sprachfähigkeit Anatomie (Proportionen, Becken, ...) Gehirn (lernen) Werkzeugherstellung durch Werkzeuggebrauch Kultur/Religion Phylogenese. Moral R с B VY Anthropogenese Vertebrata A C Amita Nchalosaura Ontogenese Aktualgenese MENSCH UND MENSCHENAFFE IM VERGLEICH EINORDNUNG MENSCH ZU PRIMATEN 2 Schlüsselbeine, 2 brustständige Milchdrüsen, 4 Schneidezähne, Hände u. Füße mit je 5 Fingern/Zehen, keine Krallen O Abspreizbare Daumen, nach vorne gerichtete Augen, großes Gehirn, langsames Wachstum, späte Geschlechtseife, komplexe Sozialstrukturen O LEBENSPHASEN Schwangerschaft Jugend Kind Fruchtbarkeit (Weibchen) SOZIALSYSTEME Erwachsen O O Mensch GEMEINSAMKEITEN: Mensch Ca. 9 Monate (gleich) Von 1-7 Jahre( länger) 7-18 (fängt später an, geht aber länger) 18-43 (fängt später an, geht nicht viel länger) ERSCHEINUNGSBILD 18-80 (Menschen leben länger) Großmutterhypothese Familie Teil einer großen Gemeinschaft Meistens einen Partner Gemeinsame Vorfahren O Gebrauch von Werkzeugen O 5 Zehen und Finger mit Nägeln O Greifhand O Augen liegen dicht beieinander Primaten Schimpanse Ca. 9 Monate (gleich) 1-4 Jahre (kürzer) 4-14 (fängt früher an, dauert aber nicht so lange) 13-40 (fängt früher an) 13-50 (Schimpansen sterben nach Ende der Fruchtbarkeit) Schimpanse Leben in Mehr-Männchen-Mehr-Weibchen- Gruppen Mit kleineren Untergruppen mit wechselnder Zusammensetzung Fission-fusion-System Weibchen verlassen die Geburtsgruppe sobald sie geschlechtsreif werden O Männchen in einer Gruppe sind miteinander verwandt