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 Die folgende Tabelle beschreibt die Wirkungsweise verschiedener Synapsengifte.
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Die folgende Tabelle beschreibt die Wirkungsweise verschiedener Synapsengifte. Geben Sie jeweils an, ob dies zu einem Krampf (Übererregung) oder zu einer Lähmung führt und begründen Sie Ihre Überlegungen. Wirkungsweise Krampf oder Lähmung? Die synaptischen Bläschen verschmelzen nicht mit der Lähmung: der Transmitter bindet nicht an die Natrium Kanäle Das Ruhepotential der Postsynapse ändert sich nicht Krampf: Überangebot an Transmitter, zu viele Natrium lonen lösen mehrere APs aus. Lähmung: Transmitter gelangt nicht an die Rezeptoren, keine Übermittlung an die Postsynapse Membran. Alle synaptischen Bläschen verschmelzen schlagartig mit der Membran. Der Transmitter wird zerstört. Die Transmitterbindungsstelle wird verändert. Das Transmitter-abbauende Enzym wird zerstört. Die Transmitterbruchstücke können die präsynaptische Membran nicht durchdringen. Der Schwellenwert am Axon der postsynaptischen Zelle wird abgesengt. Die Zahl der Natriumionen im synaptischen Spalt wird verringert. Lähmung, Transmitter bindet nicht an Rezeptor, keine Öffnung der Na+ Kanäle Krampf, weil der Transmitter dauerhaft bindet. Dauerhafter Na+ Einstrom. Lähmung: Transmitter können nicht neu gebildet werden, Na+ Kanäle können nicht mehr geöffnet werden. Krampf: Der Schwellenwert wird eher überschritten. Lähmung: es kann nicht genug Na+ einströmen. Fortleitung von Reizen abgeschwächt oder untergebrochen und so die Entstehung von AP erschwert wird. Efferenzen und Afferenzen fallen aus, dadurch fällt die Motorik. Das führt zu Taubheit und/oder Reizen werden nicht an Muskeln weitergeleitet und somit erstickt man und wird die Atemmuskulatur gelähmt so das führt zum Tod. Lähmungen 2.Beispiel Gift führt dazu, dass viele Calcium und Na lonen einströmen, das...

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führt zu dauerhafte Aktivierung der Calcium Kanäle → Muskelkrämpfen→ Tod (Es werden dauerhafte Aktionspotentialen ausgelöst) Unterschiede zwischen Tiere mit Wirbelsäule und ohne Wirbelsäule (Erregungsleitung). -Nervenfasern von Wirbeltieren besitzen eine Myelinscheide, haben einen kleinen Durchmesser und nutzen die saltatorische Erregungsleitung. -Nervenfasern von Wirbellosen besitzen keine Myelinscheide, haben einen größeren Durchmesser und nutzen die kontinuierliche Erregungsleitung. Kontinuierliche Erregungsleitung: -Spannungsgesteuerte lonenkanäle findet man über das gesamte Axon verteilt. Daher ist die Geschwindigkeit langsamer als bei der saltatorischen Erregungsleitung. -Bildet sich am Axonhügel ein AP, strömen sowohl entlang der Außenseite als auch der Innenseite der Membran lonen kontinuierlich in die entgegengesetzt geladenen Bereiche → Langsamer, mehr Kanäle, mehr Energie Verbrauch Saltatorische Erregungsleitung: -Spannungsgesteuerte lonenkanäle findet man nur in den Ranvier- Schnürringen. Daher ist die Geschwindigkeit höher als bei der kontinuierlichen Erregungsleitung. also dem ursprünglichen Ruhepotential. Das Axon ist bereit für das nächste Aktionspotential. Spannung in mV +40 -50 -70 -100 Nervenzelle und Nervensystem II Sek.II Arbeitsblatt 5 4 3 Reiz 2 Wiederherstellung des Ruhepotenzials Depolarisation Hyperpolarisation 4 Reparisation 6 Zeit in ms Die Na*-K*-Pumpe stellt den Die Entstehung eines Aktionspotenzials: Ordnen Sie die Abbildungen in der richtigen zeitlichen Reihenfolge, benennen Sie die Abbildungen und erklären Sie jeweils kurz die ablaufenden Vorgänge! ursprünglichen Konzentrations- gradienten wieder her. Nun öffnen sich spannungs- gesteuerte K-Kanäle, damit Hyperpola- risation strömen K-lonen nach außen, Überschuss dies führt zu einer überschießenden Repolarisation Membranpotenzial-80 mV 1 8 2) Ruhepotenzial Schwellenwert Ruhepotenzial Depolarisation Viele K-lonen innen, viele Na-Ionen außen; geringer Überschuss an positiver Ladung außen →>> Membranpotenzial -60 mV Spannungsgesteuerte Na*-Kanäle öffnen sich schlagartig. massenhafter Einstrom von Na+-lonen bewirkt Ladungsumkehr →> Membranpotenzial +30 mV So wird das inneren raum negativ und das äußeren positiv lonenverteilung: Viele k lonen und Anionen im inneren Raum, wenig Na und Cl lonen. Viele Na und Cl lonen im äußeren Raum und wenig K Inneren raum: 14 Anion, 14 K, 2 CI, 2 Na Äußeren Raum: 8 Na, 5 CI, 3 Ka Aufrechterhaltung des Ruhepotentials. Aufrechterhalten wird durch Na-Ka Pumpe. Da die eindringenden Na lonen die Ladungsverteilung verändern und die Gleichgewicht gestört. Um dies zu verhindern, werden die in den Innenraum gedrungenen Na lonen von der Natrium-Kalium-Pumpe aus dem inneren Raum des Axons Mithilfe von ATP befördert. Dabei werden immer 2 Na lonen in den Außenraum und gleichzeitig 3 Ka lonen in den innen Raum befördert. Dies Sorgt dafür das das Ruhepotential aufrecht erhalten bleibt. Block von ATP-Synthese ATP wird nicht mehr produziert Na-Ka-Pumpe kann nicht mehr ohne ATP funktionieren. → die Gleichgewicht wurde gestört und Ruhe Potential wird nicht mehr aufrechterhalten. → Na diffundiert weiter nach innen und Ka nach außen so wird der inneren Raum immer positiver als außen. Membranpotential steigt bis 0. Die Entstehung eines Aktionspotential Aktionspotential: Eine vorübergehende Abweichung des Membranpotentials vom Ruhepotential einer erregbaren Zelle, welches durch die Änderung der Zellmembran eintritt. 1. Ruhepotential: Im Ruhepotential beträgt das Membranpotential ungefähr-70mV 2. Überschreitung des Schwellenpotentials: Die Dendriten nehmen Reize von umliegenden Nervenzellen auf und leiten sie über das Soma zum Axonhügel weiter. Damit in Aktionspotential ausgelöst werden. kann, muss am Axonhügel ein bestimmter Schwellenwert (in unserem Fall -50 mV) überschritten werden. Alle Erregungen unter +20 mV lösen kein Aktionspotential aus und es kommt zu keiner Weiterleitung des Reizes. Es gilt das "Alles oder nichts Prinzip", entweder der Schwellenwert wird überschritten und das Aktionspotential läuft über das Axon ab oder der Schwellenwert wird nicht überschritten und es wird auch keine Reaktion ausgelöst. Folglich gibt es auch keine Abstufungen der Reaktionsstärke. Das Aktionspotential läuft immer gleich ab. 3. Depolarisation: Wird der Schwellenwert überschritten läuft das Aktionspotential über das Axon ab: Die Na*-Kanäle öffnen sich und von außen strömen schlagartig Na lonen in das Zellinnere des Axons. (K*-Kanäle sind währenddessen geschlossen). Es kommt zur Umpolarisierung, dem sogenannten Overshoot. Der Intrazelluläre Raum ist jetzt sogar positiv geladen. 4. Repolarisation: Die Na" Kanäle beginnen wieder sich zu schließen. K* Kanäle öffnen sich und sorgen dafür, dass Kalium lonen aus dem positiv geladenen Zellinnerem heraus diffundieren können. Dies läuft, wenn dem Spannungsunterschied auch relativ schnell ab, denn das Zelläußere ist im Vergleich negativ geladen. Folge: Die elektrische Spannung im Zellinneren sinkt wieder. 5. Hyperpolarisation: Die K*-Kanäle schließen sich. Im Vergleich zu Na'-Kanälen sind die K Kanäle jedoch deutlich langsamer und es dauert rund 1-2ms, bis diese komplett geschlossen sind. In der Zeit sind weitere K+-lonen nach außen hin diffundiert und die Spannung sink unter das eigentliche Ruhepotential (Hyperpolarisation). Nachdem die Na* Kanäle sich im Laufe der Repolarisation wieder geschlossen haben, ist ein erneutes Aktionspotential unmittelbar darauf nicht möglich. Diese Zeitspanne nennt man auch Refraktärzeit und dauert ungefähr 2ms. 1. Wiederherstellung des Ruhepotentials: Die Natrium-Kalium- Pumpen regulieren die Spannung daraufhin wieder auf ca. -70 mV,

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Die folgende Tabelle beschreibt die Wirkungsweise verschiedener Synapsengifte. Geben Sie jeweils an, ob dies zu einem Krampf (Übererregung) oder zu einer Lähmung führt und begründen Sie Ihre Überlegungen. Wirkungsweise Krampf oder Lähmung? Die synaptischen Bläschen verschmelzen nicht mit der Lähmung: der Transmitter bindet nicht an die Natrium Kanäle Das Ruhepotential der Postsynapse ändert sich nicht Krampf: Überangebot an Transmitter, zu viele Natrium lonen lösen mehrere APs aus. Lähmung: Transmitter gelangt nicht an die Rezeptoren, keine Übermittlung an die Postsynapse Membran. Alle synaptischen Bläschen verschmelzen schlagartig mit der Membran. Der Transmitter wird zerstört. Die Transmitterbindungsstelle wird verändert. Das Transmitter-abbauende Enzym wird zerstört. Die Transmitterbruchstücke können die präsynaptische Membran nicht durchdringen. Der Schwellenwert am Axon der postsynaptischen Zelle wird abgesengt. Die Zahl der Natriumionen im synaptischen Spalt wird verringert. Lähmung, Transmitter bindet nicht an Rezeptor, keine Öffnung der Na+ Kanäle Krampf, weil der Transmitter dauerhaft bindet. Dauerhafter Na+ Einstrom. Lähmung: Transmitter können nicht neu gebildet werden, Na+ Kanäle können nicht mehr geöffnet werden. Krampf: Der Schwellenwert wird eher überschritten. Lähmung: es kann nicht genug Na+ einströmen. Fortleitung von Reizen abgeschwächt oder untergebrochen und so die Entstehung von AP erschwert wird. Efferenzen und Afferenzen fallen aus, dadurch fällt die Motorik. Das führt zu Taubheit und/oder Reizen werden nicht an Muskeln weitergeleitet und somit erstickt man und wird die Atemmuskulatur gelähmt so das führt zum Tod. Lähmungen 2.Beispiel Gift führt dazu, dass viele Calcium und Na lonen einströmen, das...

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führt zu dauerhafte Aktivierung der Calcium Kanäle → Muskelkrämpfen→ Tod (Es werden dauerhafte Aktionspotentialen ausgelöst) Unterschiede zwischen Tiere mit Wirbelsäule und ohne Wirbelsäule (Erregungsleitung). -Nervenfasern von Wirbeltieren besitzen eine Myelinscheide, haben einen kleinen Durchmesser und nutzen die saltatorische Erregungsleitung. -Nervenfasern von Wirbellosen besitzen keine Myelinscheide, haben einen größeren Durchmesser und nutzen die kontinuierliche Erregungsleitung. Kontinuierliche Erregungsleitung: -Spannungsgesteuerte lonenkanäle findet man über das gesamte Axon verteilt. Daher ist die Geschwindigkeit langsamer als bei der saltatorischen Erregungsleitung. -Bildet sich am Axonhügel ein AP, strömen sowohl entlang der Außenseite als auch der Innenseite der Membran lonen kontinuierlich in die entgegengesetzt geladenen Bereiche → Langsamer, mehr Kanäle, mehr Energie Verbrauch Saltatorische Erregungsleitung: -Spannungsgesteuerte lonenkanäle findet man nur in den Ranvier- Schnürringen. Daher ist die Geschwindigkeit höher als bei der kontinuierlichen Erregungsleitung. also dem ursprünglichen Ruhepotential. Das Axon ist bereit für das nächste Aktionspotential. Spannung in mV +40 -50 -70 -100 Nervenzelle und Nervensystem II Sek.II Arbeitsblatt 5 4 3 Reiz 2 Wiederherstellung des Ruhepotenzials Depolarisation Hyperpolarisation 4 Reparisation 6 Zeit in ms Die Na*-K*-Pumpe stellt den Die Entstehung eines Aktionspotenzials: Ordnen Sie die Abbildungen in der richtigen zeitlichen Reihenfolge, benennen Sie die Abbildungen und erklären Sie jeweils kurz die ablaufenden Vorgänge! ursprünglichen Konzentrations- gradienten wieder her. Nun öffnen sich spannungs- gesteuerte K-Kanäle, damit Hyperpola- risation strömen K-lonen nach außen, Überschuss dies führt zu einer überschießenden Repolarisation Membranpotenzial-80 mV 1 8 2) Ruhepotenzial Schwellenwert Ruhepotenzial Depolarisation Viele K-lonen innen, viele Na-Ionen außen; geringer Überschuss an positiver Ladung außen →>> Membranpotenzial -60 mV Spannungsgesteuerte Na*-Kanäle öffnen sich schlagartig. massenhafter Einstrom von Na+-lonen bewirkt Ladungsumkehr →> Membranpotenzial +30 mV So wird das inneren raum negativ und das äußeren positiv lonenverteilung: Viele k lonen und Anionen im inneren Raum, wenig Na und Cl lonen. Viele Na und Cl lonen im äußeren Raum und wenig K Inneren raum: 14 Anion, 14 K, 2 CI, 2 Na Äußeren Raum: 8 Na, 5 CI, 3 Ka Aufrechterhaltung des Ruhepotentials. Aufrechterhalten wird durch Na-Ka Pumpe. Da die eindringenden Na lonen die Ladungsverteilung verändern und die Gleichgewicht gestört. Um dies zu verhindern, werden die in den Innenraum gedrungenen Na lonen von der Natrium-Kalium-Pumpe aus dem inneren Raum des Axons Mithilfe von ATP befördert. Dabei werden immer 2 Na lonen in den Außenraum und gleichzeitig 3 Ka lonen in den innen Raum befördert. Dies Sorgt dafür das das Ruhepotential aufrecht erhalten bleibt. Block von ATP-Synthese ATP wird nicht mehr produziert Na-Ka-Pumpe kann nicht mehr ohne ATP funktionieren. → die Gleichgewicht wurde gestört und Ruhe Potential wird nicht mehr aufrechterhalten. → Na diffundiert weiter nach innen und Ka nach außen so wird der inneren Raum immer positiver als außen. Membranpotential steigt bis 0. Die Entstehung eines Aktionspotential Aktionspotential: Eine vorübergehende Abweichung des Membranpotentials vom Ruhepotential einer erregbaren Zelle, welches durch die Änderung der Zellmembran eintritt. 1. Ruhepotential: Im Ruhepotential beträgt das Membranpotential ungefähr-70mV 2. Überschreitung des Schwellenpotentials: Die Dendriten nehmen Reize von umliegenden Nervenzellen auf und leiten sie über das Soma zum Axonhügel weiter. Damit in Aktionspotential ausgelöst werden. kann, muss am Axonhügel ein bestimmter Schwellenwert (in unserem Fall -50 mV) überschritten werden. Alle Erregungen unter +20 mV lösen kein Aktionspotential aus und es kommt zu keiner Weiterleitung des Reizes. Es gilt das "Alles oder nichts Prinzip", entweder der Schwellenwert wird überschritten und das Aktionspotential läuft über das Axon ab oder der Schwellenwert wird nicht überschritten und es wird auch keine Reaktion ausgelöst. Folglich gibt es auch keine Abstufungen der Reaktionsstärke. Das Aktionspotential läuft immer gleich ab. 3. Depolarisation: Wird der Schwellenwert überschritten läuft das Aktionspotential über das Axon ab: Die Na*-Kanäle öffnen sich und von außen strömen schlagartig Na lonen in das Zellinnere des Axons. (K*-Kanäle sind währenddessen geschlossen). Es kommt zur Umpolarisierung, dem sogenannten Overshoot. Der Intrazelluläre Raum ist jetzt sogar positiv geladen. 4. Repolarisation: Die Na" Kanäle beginnen wieder sich zu schließen. K* Kanäle öffnen sich und sorgen dafür, dass Kalium lonen aus dem positiv geladenen Zellinnerem heraus diffundieren können. Dies läuft, wenn dem Spannungsunterschied auch relativ schnell ab, denn das Zelläußere ist im Vergleich negativ geladen. Folge: Die elektrische Spannung im Zellinneren sinkt wieder. 5. Hyperpolarisation: Die K*-Kanäle schließen sich. Im Vergleich zu Na'-Kanälen sind die K Kanäle jedoch deutlich langsamer und es dauert rund 1-2ms, bis diese komplett geschlossen sind. In der Zeit sind weitere K+-lonen nach außen hin diffundiert und die Spannung sink unter das eigentliche Ruhepotential (Hyperpolarisation). Nachdem die Na* Kanäle sich im Laufe der Repolarisation wieder geschlossen haben, ist ein erneutes Aktionspotential unmittelbar darauf nicht möglich. Diese Zeitspanne nennt man auch Refraktärzeit und dauert ungefähr 2ms. 1. Wiederherstellung des Ruhepotentials: Die Natrium-Kalium- Pumpen regulieren die Spannung daraufhin wieder auf ca. -70 mV,