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Charakterisierung Réne Cardillac

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Emilie Müller

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Charakterisierung Réne Cardillac

 Die Novelle ,,Das Fräulein von Scuderi" von E.T.A. Hoffmann, erschien im Jahre 1820,
behandelt eine Kriminalgeschichte in Paris. In dieser

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Hii, hier ist eine Charakterisierung zur Figur Cardillac aus dem Buch Fräulein von Scuderi :)

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Die Novelle ,,Das Fräulein von Scuderi" von E.T.A. Hoffmann, erschien im Jahre 1820, behandelt eine Kriminalgeschichte in Paris. In dieser Kriminalnovelle nimmt Réne Cardillac eine wichtige Rolle ein. In dem Werk von Hoffmann, hat Réne Cardillac, neben der Hauptprotagonistin, eine bedeutsame Rolle. Cardillac lebt im Jahre 1680 (vgl. S.6, Z.6), in Paris (vgl. S.28, Z.1) und ist um die 50 Jahre alt (vgl. S.28, Z.4). Er ist etwas kleiner aber hat breite Schultern, ist muskulös gebaut und für sein Alter sehr fit (vgl. S.28, Z.2-5). Seine Harre sind rötlich (vgl. S.28, Z.7), womit er sicherlich aus der Menge heraussticht, doch das ist nicht sein einziges Erkennungsmerkmal. Er ist der begabteste Goldschmied in ganz Paris (vgl. S.28, Z.13-16), jeder, der Schmuck anfertigen will, geht zu Cardillac. Sein Beruf als Goldarbeiter, ist seine Leidenschaft (vgl. S.28, Z.16-19), er arbeitet an den Aufträgen Tag und Nacht (vgl. S.28, Z.23), wenn es sein muss. Nicht, weil er den Schmuck zum abgesprochenen Termin fertig haben möchte, sondern, weil ihm immer wieder mal eine kleine Unebenheit ins Auge sticht (vgl. S.28, Z.27-29). Somit gibt er nur den Schmuck heraus, wenn er selber damit vollkommen zufrieden ist und genau das macht ihn zu dem größten Künstler seiner Zeit. Er ist ein Perfektionist, er leistet fehlerfreie Arbeit und ist dadurch resultierend auch...

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schwer zufriedenstellend (vgl. S.28, Z.27-36). Doch seine Leidenschaft ist auch gleichzeitig seine Schwäche, er brennt für die Juwelen, die er weiter verarbeitet (vgl. S.29, Z.3-22). Durch diese Begierde für die edlen Steine, fällt es ihm schwer, den fertigen Schmuck herauszugeben, da er ziemlich geizig ist, wenn es um seine Schmuckstücke geht (vgl. S.32, Z.17-22). Diese Gier verwandelt sich aber insgeheim ins Schlechte, er ist aggressiv und bösartig, wenn ihm die Situation gerade nicht passt. „Nun, so quäle Euch der Satan mit hundert glühenden Kneipzangen, und hänge drei Zentner an den Halsschmuck, damit er Eure Braut erdrossle!“ (S.30, Z.7-10) Seine boshafte Seite ist in dem Werk, mehr als einmal auffallend, Vergleiche mit dem Teufel weisen ebenfalls darauf hin. („, [...] und lacht wie der Teufel [...] S.30, Z.13). Er ermordet die Leute, die bei ihm Juwelen anfertigen lassen, da er nicht ertragen kann, dass sein Schmuck in den Händen eines Anderen ist (vgl. S.59, Z.29-33). Réne Cardillac hält aber nicht nur an seinen Juwelen fest, sondern auch an seiner Tochter, der Madelon (vgl. S.43, Z.26). Cardillacs Lehrling in der Werkstatt ist Olivier Brusson (vgl. S.43, Z.26), der auch gleichzeitig mit seiner Tochter zusammen ist, als er dies erfährt, ist er nicht besonders erfreut und schmeißt Brusson aus dem Hause (vgl. S.55, Z.4-12). Diese Textstelle unterstütz ebenfalls Rénes aggressives Verhalten, denn er packt ihn mit „starker Faust" (S.55, Z.10). Immer wieder wird deutlich, dass Cardillac eine bipolare Störung hat, wodurch er manische Stimmungsschwankungen vorweist und heftig reagiert. Zwar stirbt Réne Cardillac in der Mitte des Werks (vgl. S.40, Z.10), aber sein Charakter ist dennoch für die folgende Erzählung ausschlaggebend, denn man weiß nicht, wer ihn ermordet hat. Unter Verdacht steht sein Schwiegersohn, Olivier Brusson, der aber schwört, ihn nicht umgebracht zu haben. „Rein bin ich von jeder Blutschuld.“ (S.69, Z.6-7) Zusammenfassend kann man sagen, dass Cardillac an den Dingen und Personen, die ihm wichtig sind, festhält und es für keinen Preis hergibt. Auf den Leser wirkt er am Anfang gutherzig, doch er handelt hitzig und unüberlegt, er droht sogar Menschen, wenn es sein muss, wodurch er sehr bösartig wirkt. Seine Arbeit allerdings erledigt er sorgfältig und stellt seine Kunden zufrieden, obwohl er durch sein Perfektionismus mehr Zeit beansprucht als gewöhnlich und doch ist diese Eigenschaft, die die ihn definiert. Und genau diese Sorgfalt leitet ihn zu all seinen Handlungen. Réne Cardillac verfällt unbemerkt dem Zauber der Juwelen und seine Hingabe geht in eine tiefgründige Sucht über, was ihn schließlich zum Tode führt. -Panka Patartics

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Hii, hier ist eine Charakterisierung zur Figur Cardillac aus dem Buch Fräulein von Scuderi :)

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Die Novelle ,,Das Fräulein von Scuderi" von E.T.A. Hoffmann, erschien im Jahre 1820, behandelt eine Kriminalgeschichte in Paris. In dieser Kriminalnovelle nimmt Réne Cardillac eine wichtige Rolle ein. In dem Werk von Hoffmann, hat Réne Cardillac, neben der Hauptprotagonistin, eine bedeutsame Rolle. Cardillac lebt im Jahre 1680 (vgl. S.6, Z.6), in Paris (vgl. S.28, Z.1) und ist um die 50 Jahre alt (vgl. S.28, Z.4). Er ist etwas kleiner aber hat breite Schultern, ist muskulös gebaut und für sein Alter sehr fit (vgl. S.28, Z.2-5). Seine Harre sind rötlich (vgl. S.28, Z.7), womit er sicherlich aus der Menge heraussticht, doch das ist nicht sein einziges Erkennungsmerkmal. Er ist der begabteste Goldschmied in ganz Paris (vgl. S.28, Z.13-16), jeder, der Schmuck anfertigen will, geht zu Cardillac. Sein Beruf als Goldarbeiter, ist seine Leidenschaft (vgl. S.28, Z.16-19), er arbeitet an den Aufträgen Tag und Nacht (vgl. S.28, Z.23), wenn es sein muss. Nicht, weil er den Schmuck zum abgesprochenen Termin fertig haben möchte, sondern, weil ihm immer wieder mal eine kleine Unebenheit ins Auge sticht (vgl. S.28, Z.27-29). Somit gibt er nur den Schmuck heraus, wenn er selber damit vollkommen zufrieden ist und genau das macht ihn zu dem größten Künstler seiner Zeit. Er ist ein Perfektionist, er leistet fehlerfreie Arbeit und ist dadurch resultierend auch...

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