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Der Trafikant

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Klausur

Der Trafikant

 1. Klausur
28.10.2021
Schuljahr 2021/2022
(180 Minuten)
Aufgaben:
1. Analysieren Sie den Textauszug aus Robert Seethalers ,,Der Trafikant"
 1. Klausur
28.10.2021
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(180 Minuten)
Aufgaben:
1. Analysieren Sie den Textauszug aus Robert Seethalers ,,Der Trafikant"

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Klasur, 13 Punkte Lektüre Szenenanalyse Österreich NS-Zeit Diktatur

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1. Klausur 28.10.2021 Schuljahr 2021/2022 (180 Minuten) Aufgaben: 1. Analysieren Sie den Textauszug aus Robert Seethalers ,,Der Trafikant" unter besonderer Berücksichtigung der Darstellung der politischen Lage und der privaten Situation von Franz, indem Sie den Auszug in den Gesamtzusammenhang des Romans einordnen. Gehen Sie dabei auch auf zentrale sprachliche Mittel und die Erzählweise ein. (42 Punkte) Erlaubte Hilfsmittel: ● Deutsches Rechtschreibwörterbuch Textvorlage 2. Erläutern Sie anhand ausgewählter Textstellen, inwiefern sich Franz von seiner Ankunft in Wien bis zu dieser Szene auf dem Kahlenberg entwickelt hat. (30 Punkte) Robert Seethaler: Der Trafikant (2012) Die Stille und die Weite, dachte Franz, während er auf den Kahlenberg in der Nähe der Stefaniewarte auf einem vom Blitz getroffenen, schwarzen Baumstamm hockte und auf Wien hinabblickte, die Stille und die Weite, das Klare und das Tiefe, das Dunstige und das Heimliche, die Sonne, der Regen, die Stadt, der See, der Berg. Wobei gerade dieser Kahlenberg natürlich kein Berg ist, dachte er weiter, zumindest kein ernst- zunehmender Berg, wie es zum Beispiel der Schafberg ist, oder der Hochleckenkogel, oder gar das Höllengebirge. Im Salzkammergut würde der Kahlenberg höchstens als Hügel durchgehen, dachte er, wenn überhaupt. Eher als unwesentliche Erhebung, oder als Anhöhe, oder einfach nur als großer Erdhaufen mit ziemlich schütterem Waldbewuchs. Aber die Wiener denken da anders, dachte er weiter, für die Wiener gilt der Kahlenberg nicht nur als richtiger Berg, sondern noch dazu als der...

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schönste, der höchste und als der vor allem an Sonn- und Feiertagen von der naturhungrigen Bevölkerung überrannteste Berg der gesamten Umgebung. Jetzt allerdings, am frühen Abend an einem ganz normalen Wochentag war kein Mensch zu sehen. Niemand stolperte im Unterholz auf der Suche nach Ruhe oder Eierschwammerln herum, niemand schrie seinen Dackeln, seinen Kindern und seiner eigenen guten Laune hinterher, und niemand breitete seine Wolldecke aus, um eine späte Jause mitsamt den dazugehörigen warmen Bieren zu genießen. Franz war alleine. Und wenn der Kahlenberg 30 auch nur die vom lieben Gott verpfuschte Nachbildung eines richtigen Berges war, war es doch irgendwie schön hier oben. Man konnte still vor sich hin denken, es roch nach Sonne und Wald und das sonst immer gegenwärtige Stadtgetöse drang nur als zarte Ahnung 35 herauf. Nach dem kurzen Besuch in der Fleischerei war er zurück in die Trafik gegangen. Er hatte den zweiten Brief seines Lebens an die Mutter geschrieben, hatte dann die Sachen des Trafikanten, mit Ausnahme der Hose, feinsäuberlich in einen großen Zigarettenkarton 40 gepackt, einen Zettel mit der Aufschrift HERRN OTTO TRSNJEKS LETZTE DINGE draufgeklebt und sie unter der Verkaufstheke verstaut. Er hatte die Kunden bedient, eine Lieferung mit Schulheften (vierzig Seiten, zwanzig Seiten, glatt, liniert, kariert, mit und ohne Rand) entgegengenommen und die hochwertigen Zigarren in ihren Kisten gewendet, um sie vor der Feuchtigkeit zu schützen. Vor allem aber hatte er seit Langem wieder einmal Zeitung gelesen, wenn auch nicht alle Blätter, so doch zumindest die meisten, und wenn schon nicht von vorne bis hinten, so doch 50 zumindest zum größeren Teil. Pünktlich um sechs hatte er sich schließlich an die Tagesabrechnung gemacht. Aber schon während er den Stöpsel von Otto Trsnjeks Füllfeder abschraubte, war ihm irgendwie komisch zumute, und als er dann die ersten Zahlen in die 55 Buchhaltung kritzelte, überkam ihn eine nie gekannte, schmerzhafte Sehnsucht, und seine Hand begann so heftig zu zittern, dass hintereinander drei dicke Tintentropfen von der Federspitze tropften und genau in der Mitte der Saldospalte drei stachelige, schwarzblaue so Kleckse bildeten. Franz wollte hinaus, ins Freie, an die Luft, in den Wald, auf den Berg, selbst wenn der Berg nichts weiter war als ein Erdhaufen am Wiener Stadtrand. Er schraubte die Füllfeder wieder zu, machte sich nicht einmal die Mühe, mit seinem Schwämmchen 65 die Tintenflecken aufzutupfen, sperrte die Trafik ab und eilte dem würzigen Wind entgegen, in Richtung Kahlenberg. ( Der Baumstamm, auf dem er saß, war immer noch sonnenwarm und roch angenehm modrig. An einer 70 Stelle krochen rote Käfer durcheinander, krabbeiten unter ein fauliges Rindenstück, kamen wieder hervor, verschwanden wieder. Wer nichts weiß, hat keine Sorgen, dachte Franz, aber wenn es schon schwer genug ist, sich das Wissen mühsam anzulernen, so ist es doch 75 noch viel schwerer, wenn nicht sogar praktisch unmöglich, das einmal Gewusste zu vergessen. Er ließ einen der Käfer auf seinen Zeigefinger krabbeln. Sofort begann er wie wild um die Fingerkuppe herum- zurennen. Behutsam setzte er ihn zurück aufs 80 Rindenstück und sah zu, wie er im Gewimmel verschwand. Die Rücken der Käfer sahen aus wie kleine Ritterschilde, ihre Beinchen wie winzige, umher- zuckende Buchstaben, die immer neue Worte, Sätze, Geschichten bildeten, während sie da so über den 85 saftigen Kahlenbergboden krabbelten. Er musste an die 45 Seite vom ausländischen Gesindel gesäubert! Heute Freibier für alle! Morgen große Flugschau! Kommen Sie alle! Sehen Sie sich das an! Bringen Sie Ihre Familie mit! Haben Sie heute schon gelacht? Unser Bild zeigt 120 den Führer bei der Besichtigung der unüberwindbaren Bunker! Das Wetter in der Ostmark: windig und leicht bewölkt! Heute im Theater: Lisa, benimm dich! Morgen im Kino: Die kluge (Komödie)! Schwiegermutter (Komödie)! Die Welt dreht sich! 125 Alles ist gut! Im Lichtspielhaus wurde gestern ein Kind lebe hoch! geboren! Es Die Gestapo feiert ist Dienstjubiläum! Bald ist Muttertag! Bald Weihnachten! Wien, Wien nur du allein, du sollst die Stadt meiner Träume sein! | Franz blickte über die Stadt. Die Sonne stand tief, die Dächer glänzten, hie und da blitzte ein verirrter Sonnenstrahl herauf, und die Donau wand sich silbrig zwischen den Häusern hindurch und verschwand in den weiten, dunklen Auen. Dort irgendwo musste die Trafik 135 liegen. Daneben die Votivkirche. Der Morzinplatz. Die Oper. Der Prater mit dem Riesenrad. Das Riesenrad, unter dessen Schatten jetzt gleich die Vorstellung beginnen würde. Jeden Moment würde der Echsenmann die Türen schließen. Das Narbenmädchen würde noch 140 einmal über die von Bier und Schnaps feuchte Theke wischen und dann die Scheinwerfer anmachen. - Zeitungen denken, an die Schlagzeilen. So viel Aufregung, so viel gedrucktes Geschrei. Und doch war alles in Ordnung, schienen sie zu sagen, im Grunde lief alles wunderbar, prächtig, 90 genommen hervorragend, ja geradezu fabelhaft! Natürlich wurde gerade Geschichte geschrieben - aber wann wurde das aber waren die nicht nicht? Umbrüche fanden statt - Vermögen von auch nötig? Staatsfeindliches 95 Kommunisten und Querdenkern wurde beschlagnahmt - aber war das nicht nur gerecht? Jüdische Besitztümer wurden eingezogen, ihre Geschäfte geschlossen und von braven Bürgerinnen und Bürgern weitergeführt aber waren das nicht einfach nur längst überfällige 100 Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in unserer gemütlichen Wienerstadt? In unserem duldsamen, gottgeliebten Staate Österreich? Es geht ja voran! Es ist ja was los! Es tut sich ja allerorten was! Eröffnung der Ausstellung 105 Entartete Kunst im Künstlerhaus! Schockierend! Der Führer in Italien! Der Führer in München! Der Führer in Salzburg! Der Führer überall! Unglaublich! Mussolini¹ hält eine Rede! Goebbels2 spricht in Düsseldorf! Toll! Jüdische Kampfansage an England! 110 Der Wettbewerb der Reichsbahnschützen findet in Wien-Kagran statt! Ein Kommunist bringt sich um! Noch einer! Und noch einer! Aber hatten sie es nicht auch ein kleines bisschen verdient, verehrte Leserinnen und Leser? Heute große Blumenschau in Favoriten! 115 Eintritt für Kinder und Kriegsversehrte umsonst! Wo gibts denn so etwas! Der Prater wird von behördlicher - Robert Seethaler: Der Trafikant. Zürich: Kein & Aber Pocket 9. Auflage 2014, S. 197-201 1 Mussolini: Benito Mussolini (1883-1945) - Diktator des faschistischen Systems in italien 2 Goebbels: Joseph Goebbels (1897-1945) - Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda sowie Präsident der Reichskulturkammer, Vertrauter Adolf Hitlers 130 Der vorliegende TextRuszug I aus den A dolenjen roman Der Trakkaus", der im Jahr 2012 von Robed Seethaler geschrieben. wurde und des Leben von dem Protagonisten Frany Michel thematinet. Der Roman spielt in den Jahren 1937 und 182. werhalb Fray Leben nicht nur von Liebe, Gutwicklung und Verantwortung gepard int, sondern auch von der damaligen Nazi-arklatur und die gemt verhundener schustengerpolitischen Situation. Des 17-jährige Frey Muchel lebt zu Beginn des Romans mit seiner alleinstehenden Mutter in Dugdorf. Da durch den Tod vou Alois Preiniger die Mutter keine finanzielle Unterstützung mehrerhält. hann sie nicht mehr für Franz sangen und schücks ihn deshalb nach Wien. Du Wien arbetet er in der Trafik von Otto Tomjeha, der ein alter Freund seiner R G G GG 2 X unter einem fadenschlinigen Grund x emigrert besser: Z Sb Mutter A. In Wien berutes. dem Prychoanalytiker dignumme Freud und remue ente Liebe Aneyha kennen. Nach einer You realisierter, dass Augly ihn nicht wirklich liebt und keine ersten Absichten het Zu Frend entwickelt er twe Freundschaft und von Tranjek. lernt er eine politiche entwickeln. Beide манину з sind für the aime Groetyrater- водила je docu cand Tennyiele X x durch sein weltoffenes Denken von den Nazes verhaftet und Frend flicht nach London. Sanat verliert Frany seine benden Bezugspersonen und inst auf mich alleine gesteld. Durch seinen Widerstand Jegan die Nazis wird auch er am Ende verhafte. Ju der vorlegenden Szene ist Franz auf dem Ballenberg und reflektiert seine and Situation und die Ereignime, die geschehen! Nach dem er den Brief erliebh den Tommy ek gestorben not geht er zum Fleischer Roßhuber und macht kumner und nicht immer wiedes Ret ber Frend/vgl. S. 79, .ܠ..ܫ ܝܩܐܐ ܕܚܦܐܓ ܨܬ ܚܤܝ ܬܓܢܗ ܫܠܝܠܬܘܝܓܐ >ܝ̈ܛ ܬܬܥܗ ܔܔ .ܔxܥܫܣܩܝܝܡܓܢ ܫܓܘܢ ܓܬܟ ܝܤܩܝܟܩܘܩ ܝܥܥ U3.20. Er entwickelt sich ju jemandena der sich aber des Weldgerchen. informiert und einen toleranten ܝܘܠܩܚܬܐܠܐ ܝܦܝܥܩܔܛܔܔ ܔܛܢܚܛ ܛ ܩܘ ܫܘܝܐ ܝܢܧܝܠ .A ܝܢܬܪ ܫ ܬ ܝܘܟܚܝܧ wie erseguäter sind, doch Torjch stirbt, und er liker mehr und mehr auf sich alleine gestellt. ܚܬܘܝܝܘܝܢܥܠܧdܝܬ Erwachsenen, der selbstständig ܚܔܔܔܛܔܔܔܢܥܔܔܓܔܔܢܘܨܘ: ܬܝܝܛ mt. Er benn für sich selbst morgen ܝܘܨܘܬܝܘܝܥܝ ܨܛܩܚ ܥܛܔ ܔܔ ܔܚܝ ܝܢeܠܩܛ ܝܢܘܢ ܥܡ .L .ܕܝܘܚܩܝܠܐܘ ܟܝܘܠܚܝܢeܐܓܩܢ ja veotehen und deben ܔܔܓܔܛܔܔܔܔܛ ܢܦܓܓ ܝܢ ܐܡܘܚܝܢܔܛܔܔܔ Trotz der Prebaganda der News A bestürzen / angstigen 2 G inhaltliche rend sprachliche Entwicklung der Kommunikation felelt. genauer! falls ernicht devant can und ܛܚܠܐ ܫܢܟܟ ܫܝ ܫܠܘܠܓܥܠܠܘ ܫܠܩܝܡܝܝܢܦܠܫܝ ܥܘܝܢ Er het aber es ist nicht mehr so stark ܔܔܛܛܘܓܢܝE ܂ ܦܚܡܓ ܚܢܘ ܫܕܝ Postharten und Briefe. Sie мавен етие дите Jejichung, eher ܘܐܠܢܘ ܫܬ ܝܥܓ ܠܤܡ ܠܥܠxܟ ܟ ܢ ܫܘ Das Werteren endwichelt Fally Mat. fr treut sich jeden Tes in die gestapo jo gehien lugn 2.180.7.24ff) und nich wher Trongeles Zustand on sthundigen. Er jaft auch that als er Roph ver houfrondert und ihn schlägt Nghe3184,7.200. ܦ ܥܟܝ ܬ ܚܢܝܝܩܠܝܘ ܝܝܘܩ ܝܓܘܩܠܬ ܨܩܠܘܢ ܝܢܩܝܢܥܘܙܠܩܔܔܔ eܘܬܐ ng des Zet leruter der Beruf des Treflanten und erledigt come for beg auch nach dem Trych nicht mehr de pl. S. 188, Z. 16 ff). ܕܦܝܕ ܫܚܦܫ ܬܝܤܓܝܡܩܝ ܘܢܢܩܢ ܢܘܐ ܢܢܩܓܢ ܢܡܬ ܝܢܘܩ Ankunft in with mehr wherfahren ܣܝܬܘ ܛܩܐ ܥܬ ܠ .ܫܡ -abR ܫܥܠܩܬ ܩܐ ܝܢܚܓܘܠܚܢ ܠܢܦܝܚܬܚ ܝܠܣܛܠܩܪܐܢܘܝ ܝ ܐܝ A rekuelle Erfahrungen, es reflete- biet sein Verhalten und seve ܚ ܟܛܟܝܬܝܘܢ ܫܚܝܘܢܢ ܠܐܫܠܦܢܚܝܛܝܢܢܬܠܒܠ ܫܬܠܡܐܟܐ ܡܝܢ .ܝܢܝܠܓܠ ܫܝܣܗ ܜܔ ܔeܬܠܘܟ ܚܘ ܫܫ ܙ ܕ ܛܘܕ ܩܓܐܘܡ ܢܠܠܦ ܝ ܝܟܠܛ dem or 14 Wien 187. Jei seiner Ankunft in Gien hat sich Öster- reich noch nicht an Deutschland ܝܢܩܡackܥ܂ ܝܢܡܠܛܢܘܘܝܢܤ ܙ ܓܚܢܓ ܬܫܥ ܕܟܬ aresܝܢܧܔܘܝܙܩܠܐ ܠܘܢ ܝܬܚܬ ܫܚܔ ܔܛܫܝܝܥܛ liche Problene gevontyt, som den ܫܝܙܘܠܐܟܝܠܪܝܢ ܘܐܬܥܚܝܠܚܚܘ Bei seiner Aulunft in Wien At holtinch, doch ܬܝܚ ܥܝܐ ܝܘ ܕܢܩܦܘܢ ܫ0ܬ ܐ ܩܝܠܘܡ ܥܬ tax davok. Dort hat er seme Ruhe und denkt aber aque ܟܓ ܓܫܝܬܓܝ ܦܝܣ ܔܔܚܝܠܔ Wish nach. Aufgabe 1 Anforderungen Der Schüler/die Schülerin... 1 verfasst eine aufgabenbezogene Einleitung unter Angabe von Autor, Titel, Textsorte, Entstehungszeit, Thema des Romans (z.B. Erwachsenwerden, Selbstfindung, moralisches Handeln) 2 ordnet den Textauszug knapp in den Romaninhalt ein, etwa: selbständiges Leben als Trafikant Nachricht vom Tod Otto Trsnjeks Sehnsucht nach Wiederbegegnung mit Anezka benennt das Thema der Szene, etwa: die gesellschaftliche und individuelle Situation von Franz in Wien Leben im veränderten Wien 4 erschließt die Struktur der Szene, etwa: - Franz allein auf dem Kahlenberg an einem normalen Wochentag Rückblick auf seinen Tag (etwa Besuch der Fleischerei, 2. Brief an Mutter, Otto Trsnjeks Hinterlassenschaften, Kundenverkehr, Zeitungslektüre) Käfer auf Franz Hand` Nachdenken über Situation in Wien Schmerzempfinden und Sehnsucht nach Anezka 5 untersucht die sprachliche und erzählerische Gestaltung der Szene, etwa: Aspekte der Erzählweise: Er-Erzählform, retrospektiver Erzählstandort personales Erzählverhalten / Innenansicht Franz der Leser kennt Franz` Gefühlsregungen und Gedanken Wechsel der Erzählhaltung: Inszenierung und Durchbrechung einer asymmetrischen Gesprächssituation (vgl. Z. 88-130) Distanzierung auktoriales Erzählverhalten, Außenwelt, Wertungen / Kommentare, Ansprache an die Leserinnen und Leser des Romans (vgl. Z. 111-114) Zeitdehnung Zentrale sprachliche Mittel: Aufzählungen von Wörtern, Wortgruppen, Sätzen (vgl. Z. 4ff, 16 ff., 135 ff.) Steigerungen (vgl. Z. 18 ff., 84 f., 90 f.) Vergleiche (vgl. Z. 82 f.) Satzbau: Hypotaxen und kurze Sätze als Kontrast (vgl. Z. 29, 103) verkürzte Sätze, Ellipsen (vgl. Z. 103) Wiederholungen von Satzstrukturen und Wortgruppen (vgl.,dachte er" in Z. 8, 12, 16, Z. 108) Anapher (vgl. Z. 103 f.) Ausrufe (vgl. Z. 108-130) rhetorische Fragen (vgl. Z. 82-102) Neologismen wie ,,Echsenmann und Narbenmädchen" (vgl. Z. 139 f.) Punkte max. 2 3 3 8 00 8 er- reicht 2 3 3 8 7 6 deutet die Kahlenberg-Szene, etwa: Berg als Rückzugsort: Sehnsucht nach Natur und Freiheit und Heimatbergen angesichts der Verantwortung von Franz in Trafik Einsamkeit und Verlorenheit von Franz angesichts des Todes von Otto Trsnjek Berg als Distanzierung zu Lebenssituation in Wien, über sein Leben nachzudenken, Berghöhe, - andere Perspektive auf das Franz Käfer, Baumstamm und brennende Namenszüge als Bilder der bedrohlichen Situation von Franz 7 formuliert eine reflektierte Schlussfolgerung auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse Geschehen Auflistung der Schlagzeilen als Zeichen der gesellschaftspolitischen Lage in Wien (Terror und NS-Diktatur neben Alltagsleben) Selbstreflexion (Fragen) als Hinweis auf Reifungsprozess von 8 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium Summe Aufgabe 1 - Aufgabe 2 Anforderungen - 1 ... formuliert eine aufgabenbezogene Überleitung. 2 stellt ausgewählte Stationen von Franz Entwicklung in Wien dar und untersucht seine Entwicklung, etwa: Stationen Franz Entwicklung: Ankunft am Bahnhof Einführung in die Arbeit als Trafikant durch Otto Trsnjek Begegnungen mit Freud Gescheiterte Liebe zu Anezka Anschläge auf Trafik und Tod Ottos Leben als Trafikant untersucht seine Entwiklung: Der Schüler/ die Schülerin... vom naiven, unbedarften Landjungen (Wiener Bahnhof, Begegnung mit Anezka) zum selbstbewussten Trafikanten, der scheinbar die Situation in Wien überblickt (Kahlenberg). Franz intellektuelle Entwicklung durch die Gespräche mit Freud, das erwachende politische Verständnis, wesentlich beeinflusst durch Otto Trsnjek, und die Möglichkeit zur umfassenden Informationsbeschaffung in der Trafik sowie im täglichen Umgang mit Kunden, die inhaltliche und sprachliche Entwicklung der Kommunikation mit der Mutter und die Erfahrungsbildung im Hinblick auf seine Beziehung mit Anezka auch im Hinblick der damit verbundenen Frustrationen. 14 4 (4) 42 13 Punkte max. 2 28 IMP 4 3 43 er- reicht 24

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1. Analysieren Sie den Textauszug aus Robert Seethalers ,,Der Trafikant"

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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An einer 70 Stelle krochen rote Käfer durcheinander, krabbeiten unter ein fauliges Rindenstück, kamen wieder hervor, verschwanden wieder. Wer nichts weiß, hat keine Sorgen, dachte Franz, aber wenn es schon schwer genug ist, sich das Wissen mühsam anzulernen, so ist es doch 75 noch viel schwerer, wenn nicht sogar praktisch unmöglich, das einmal Gewusste zu vergessen. Er ließ einen der Käfer auf seinen Zeigefinger krabbeln. Sofort begann er wie wild um die Fingerkuppe herum- zurennen. Behutsam setzte er ihn zurück aufs 80 Rindenstück und sah zu, wie er im Gewimmel verschwand. Die Rücken der Käfer sahen aus wie kleine Ritterschilde, ihre Beinchen wie winzige, umher- zuckende Buchstaben, die immer neue Worte, Sätze, Geschichten bildeten, während sie da so über den 85 saftigen Kahlenbergboden krabbelten. Er musste an die 45 Seite vom ausländischen Gesindel gesäubert! Heute Freibier für alle! Morgen große Flugschau! Kommen Sie alle! Sehen Sie sich das an! Bringen Sie Ihre Familie mit! 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In unserem duldsamen, gottgeliebten Staate Österreich? Es geht ja voran! Es ist ja was los! Es tut sich ja allerorten was! Eröffnung der Ausstellung 105 Entartete Kunst im Künstlerhaus! Schockierend! Der Führer in Italien! Der Führer in München! Der Führer in Salzburg! Der Führer überall! Unglaublich! Mussolini¹ hält eine Rede! Goebbels2 spricht in Düsseldorf! Toll! Jüdische Kampfansage an England! 110 Der Wettbewerb der Reichsbahnschützen findet in Wien-Kagran statt! Ein Kommunist bringt sich um! Noch einer! Und noch einer! Aber hatten sie es nicht auch ein kleines bisschen verdient, verehrte Leserinnen und Leser? Heute große Blumenschau in Favoriten! 115 Eintritt für Kinder und Kriegsversehrte umsonst! Wo gibts denn so etwas! Der Prater wird von behördlicher - Robert Seethaler: Der Trafikant. Zürich: Kein & Aber Pocket 9. Auflage 2014, S. 197-201 1 Mussolini: Benito Mussolini (1883-1945) - Diktator des faschistischen Systems in italien 2 Goebbels: Joseph Goebbels (1897-1945) - Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda sowie Präsident der Reichskulturkammer, Vertrauter Adolf Hitlers 130 Der vorliegende TextRuszug I aus den A dolenjen roman Der Trakkaus", der im Jahr 2012 von Robed Seethaler geschrieben. wurde und des Leben von dem Protagonisten Frany Michel thematinet. Der Roman spielt in den Jahren 1937 und 182. werhalb Fray Leben nicht nur von Liebe, Gutwicklung und Verantwortung gepard int, sondern auch von der damaligen Nazi-arklatur und die gemt verhundener schustengerpolitischen Situation. Des 17-jährige Frey Muchel lebt zu Beginn des Romans mit seiner alleinstehenden Mutter in Dugdorf. Da durch den Tod vou Alois Preiniger die Mutter keine finanzielle Unterstützung mehrerhält. hann sie nicht mehr für Franz sangen und schücks ihn deshalb nach Wien. Du Wien arbetet er in der Trafik von Otto Tomjeha, der ein alter Freund seiner R G G GG 2 X unter einem fadenschlinigen Grund x emigrert besser: Z Sb Mutter A. In Wien berutes. dem Prychoanalytiker dignumme Freud und remue ente Liebe Aneyha kennen. Nach einer You realisierter, dass Augly ihn nicht wirklich liebt und keine ersten Absichten het Zu Frend entwickelt er twe Freundschaft und von Tranjek. lernt er eine politiche entwickeln. Beide манину з sind für the aime Groetyrater- водила je docu cand Tennyiele X x durch sein weltoffenes Denken von den Nazes verhaftet und Frend flicht nach London. Sanat verliert Frany seine benden Bezugspersonen und inst auf mich alleine gesteld. Durch seinen Widerstand Jegan die Nazis wird auch er am Ende verhafte. Ju der vorlegenden Szene ist Franz auf dem Ballenberg und reflektiert seine and Situation und die Ereignime, die geschehen! Nach dem er den Brief erliebh den Tommy ek gestorben not geht er zum Fleischer Roßhuber und macht kumner und nicht immer wiedes Ret ber Frend/vgl. S. 79, .ܠ..ܫ ܝܩܐܐ ܕܚܦܐܓ ܨܬ ܚܤܝ ܬܓܢܗ ܫܠܝܠܬܘܝܓܐ >ܝ̈ܛ ܬܬܥܗ ܔܔ .ܔxܥܫܣܩܝܝܡܓܢ ܫܓܘܢ ܓܬܟ ܝܤܩܝܟܩܘܩ ܝܥܥ U3.20. Er entwickelt sich ju jemandena der sich aber des Weldgerchen. informiert und einen toleranten ܝܘܠܩܚܬܐܠܐ ܝܦܝܥܩܔܛܔܔ ܔܛܢܚܛ ܛ ܩܘ ܫܘܝܐ ܝܢܧܝܠ .A ܝܢܬܪ ܫ ܬ ܝܘܟܚܝܧ wie erseguäter sind, doch Torjch stirbt, und er liker mehr und mehr auf sich alleine gestellt. ܚܬܘܝܝܘܝܢܥܠܧdܝܬ Erwachsenen, der selbstständig ܚܔܔܔܛܔܔܔܢܥܔܔܓܔܔܢܘܨܘ: ܬܝܝܛ mt. Er benn für sich selbst morgen ܝܘܨܘܬܝܘܝܥܝ ܨܛܩܚ ܥܛܔ ܔܔ ܔܚܝ ܝܢeܠܩܛ ܝܢܘܢ ܥܡ .L .ܕܝܘܚܩܝܠܐܘ ܟܝܘܠܚܝܢeܐܓܩܢ ja veotehen und deben ܔܔܓܔܛܔܔܔܔܛ ܢܦܓܓ ܝܢ ܐܡܘܚܝܢܔܛܔܔܔ Trotz der Prebaganda der News A bestürzen / angstigen 2 G inhaltliche rend sprachliche Entwicklung der Kommunikation felelt. genauer! falls ernicht devant can und ܛܚܠܐ ܫܢܟܟ ܫܝ ܫܠܘܠܓܥܠܠܘ ܫܠܩܝܡܝܝܢܦܠܫܝ ܥܘܝܢ Er het aber es ist nicht mehr so stark ܔܔܛܛܘܓܢܝE ܂ ܦܚܡܓ ܚܢܘ ܫܕܝ Postharten und Briefe. Sie мавен етие дите Jejichung, eher ܘܐܠܢܘ ܫܬ ܝܥܓ ܠܤܡ ܠܥܠxܟ ܟ ܢ ܫܘ Das Werteren endwichelt Fally Mat. fr treut sich jeden Tes in die gestapo jo gehien lugn 2.180.7.24ff) und nich wher Trongeles Zustand on sthundigen. Er jaft auch that als er Roph ver houfrondert und ihn schlägt Nghe3184,7.200. ܦ ܥܟܝ ܬ ܚܢܝܝܩܠܝܘ ܝܝܘܩ ܝܓܘܩܠܬ ܨܩܠܘܢ ܝܢܩܝܢܥܘܙܠܩܔܔܔ eܘܬܐ ng des Zet leruter der Beruf des Treflanten und erledigt come for beg auch nach dem Trych nicht mehr de pl. S. 188, Z. 16 ff). ܕܦܝܕ ܫܚܦܫ ܬܝܤܓܝܡܩܝ ܘܢܢܩܢ ܢܘܐ ܢܢܩܓܢ ܢܡܬ ܝܢܘܩ Ankunft in with mehr wherfahren ܣܝܬܘ ܛܩܐ ܥܬ ܠ .ܫܡ -abR ܫܥܠܩܬ ܩܐ ܝܢܚܓܘܠܚܢ ܠܢܦܝܚܬܚ ܝܠܣܛܠܩܪܐܢܘܝ ܝ ܐܝ A rekuelle Erfahrungen, es reflete- biet sein Verhalten und seve ܚ ܟܛܟܝܬܝܘܢ ܫܚܝܘܢܢ ܠܐܫܠܦܢܚܝܛܝܢܢܬܠܒܠ ܫܬܠܡܐܟܐ ܡܝܢ .ܝܢܝܠܓܠ ܫܝܣܗ ܜܔ ܔeܬܠܘܟ ܚܘ ܫܫ ܙ ܕ ܛܘܕ ܩܓܐܘܡ ܢܠܠܦ ܝ ܝܟܠܛ dem or 14 Wien 187. Jei seiner Ankunft in Gien hat sich Öster- reich noch nicht an Deutschland ܝܢܩܡackܥ܂ ܝܢܡܠܛܢܘܘܝܢܤ ܙ ܓܚܢܓ ܬܫܥ ܕܟܬ aresܝܢܧܔܘܝܙܩܠܐ ܠܘܢ ܝܬܚܬ ܫܚܔ ܔܛܫܝܝܥܛ liche Problene gevontyt, som den ܫܝܙܘܠܐܟܝܠܪܝܢ ܘܐܬܥܚܝܠܚܚܘ Bei seiner Aulunft in Wien At holtinch, doch ܬܝܚ ܥܝܐ ܝܘ ܕܢܩܦܘܢ ܫ0ܬ ܐ ܩܝܠܘܡ ܥܬ tax davok. Dort hat er seme Ruhe und denkt aber aque ܟܓ ܓܫܝܬܓܝ ܦܝܣ ܔܔܚܝܠܔ Wish nach. Aufgabe 1 Anforderungen Der Schüler/die Schülerin... 1 verfasst eine aufgabenbezogene Einleitung unter Angabe von Autor, Titel, Textsorte, Entstehungszeit, Thema des Romans (z.B. Erwachsenwerden, Selbstfindung, moralisches Handeln) 2 ordnet den Textauszug knapp in den Romaninhalt ein, etwa: selbständiges Leben als Trafikant Nachricht vom Tod Otto Trsnjeks Sehnsucht nach Wiederbegegnung mit Anezka benennt das Thema der Szene, etwa: die gesellschaftliche und individuelle Situation von Franz in Wien Leben im veränderten Wien 4 erschließt die Struktur der Szene, etwa: - Franz allein auf dem Kahlenberg an einem normalen Wochentag Rückblick auf seinen Tag (etwa Besuch der Fleischerei, 2. Brief an Mutter, Otto Trsnjeks Hinterlassenschaften, Kundenverkehr, Zeitungslektüre) Käfer auf Franz Hand` Nachdenken über Situation in Wien Schmerzempfinden und Sehnsucht nach Anezka 5 untersucht die sprachliche und erzählerische Gestaltung der Szene, etwa: Aspekte der Erzählweise: Er-Erzählform, retrospektiver Erzählstandort personales Erzählverhalten / Innenansicht Franz der Leser kennt Franz` Gefühlsregungen und Gedanken Wechsel der Erzählhaltung: Inszenierung und Durchbrechung einer asymmetrischen Gesprächssituation (vgl. Z. 88-130) Distanzierung auktoriales Erzählverhalten, Außenwelt, Wertungen / Kommentare, Ansprache an die Leserinnen und Leser des Romans (vgl. Z. 111-114) Zeitdehnung Zentrale sprachliche Mittel: Aufzählungen von Wörtern, Wortgruppen, Sätzen (vgl. Z. 4ff, 16 ff., 135 ff.) Steigerungen (vgl. Z. 18 ff., 84 f., 90 f.) Vergleiche (vgl. Z. 82 f.) Satzbau: Hypotaxen und kurze Sätze als Kontrast (vgl. Z. 29, 103) verkürzte Sätze, Ellipsen (vgl. Z. 103) Wiederholungen von Satzstrukturen und Wortgruppen (vgl.,dachte er" in Z. 8, 12, 16, Z. 108) Anapher (vgl. Z. 103 f.) Ausrufe (vgl. Z. 108-130) rhetorische Fragen (vgl. Z. 82-102) Neologismen wie ,,Echsenmann und Narbenmädchen" (vgl. Z. 139 f.) Punkte max. 2 3 3 8 00 8 er- reicht 2 3 3 8 7 6 deutet die Kahlenberg-Szene, etwa: Berg als Rückzugsort: Sehnsucht nach Natur und Freiheit und Heimatbergen angesichts der Verantwortung von Franz in Trafik Einsamkeit und Verlorenheit von Franz angesichts des Todes von Otto Trsnjek Berg als Distanzierung zu Lebenssituation in Wien, über sein Leben nachzudenken, Berghöhe, - andere Perspektive auf das Franz Käfer, Baumstamm und brennende Namenszüge als Bilder der bedrohlichen Situation von Franz 7 formuliert eine reflektierte Schlussfolgerung auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse Geschehen Auflistung der Schlagzeilen als Zeichen der gesellschaftspolitischen Lage in Wien (Terror und NS-Diktatur neben Alltagsleben) Selbstreflexion (Fragen) als Hinweis auf Reifungsprozess von 8 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium Summe Aufgabe 1 - Aufgabe 2 Anforderungen - 1 ... formuliert eine aufgabenbezogene Überleitung. 2 stellt ausgewählte Stationen von Franz Entwicklung in Wien dar und untersucht seine Entwicklung, etwa: Stationen Franz Entwicklung: Ankunft am Bahnhof Einführung in die Arbeit als Trafikant durch Otto Trsnjek Begegnungen mit Freud Gescheiterte Liebe zu Anezka Anschläge auf Trafik und Tod Ottos Leben als Trafikant untersucht seine Entwiklung: Der Schüler/ die Schülerin... vom naiven, unbedarften Landjungen (Wiener Bahnhof, Begegnung mit Anezka) zum selbstbewussten Trafikanten, der scheinbar die Situation in Wien überblickt (Kahlenberg). Franz intellektuelle Entwicklung durch die Gespräche mit Freud, das erwachende politische Verständnis, wesentlich beeinflusst durch Otto Trsnjek, und die Möglichkeit zur umfassenden Informationsbeschaffung in der Trafik sowie im täglichen Umgang mit Kunden, die inhaltliche und sprachliche Entwicklung der Kommunikation mit der Mutter und die Erfahrungsbildung im Hinblick auf seine Beziehung mit Anezka auch im Hinblick der damit verbundenen Frustrationen. 14 4 (4) 42 13 Punkte max. 2 28 IMP 4 3 43 er- reicht 24