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Der Untertan - Wehrdienst

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 Hepling und der wenraienst:
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•Seine unterwerfung wird anerkannt
Annerkennung, Ansenen durch Dienst
Gesellschaftliche Ansenen ist

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- Wehrdienst - psychische Instanzen nach Freud

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Hepling und der wenraienst: DER UNTETAN •Seine unterwerfung wird anerkannt Annerkennung, Ansenen durch Dienst Gesellschaftliche Ansenen ist ihm unangenehm, dass er noch nicht beim Dienst war Warum strebt er dennoch eine vorzeitige Entlassung an? es istinm körperlich zu an stregend → ihm Gefällt die Idee (theorie), aber nicht die Praxis bringt auch keine körperlichen Vorraussetzungen mit → Bierbauch Drei psychische Instanzen: es gibt 3 wesentliche Instanzen, die die Persönlichkeit prägen -Triebe (ES) ist ein Lustprinzip und angeboren → früheste psychische System → ist das menschliche Unbewusste besten+ aus Sexualtrieb, ver drängte Erlebnissen, wahrnehmungen und Wünschen -Gewissen (über ich) = unterdrückt ES (Triebe) entstent als Gegenpart zum ES →kindliche Entwicklung, an erzogene Normen und Forderungen führen zu Zensur → unterdrückung Es -Bewusste Persönlichkeit = Führer durch Realität 07.09.21 → vermittelt zwischen Es, über Ich und Außenwelt → befindet sich dauerhaft im konflikt Er weiß nicht, wie er mit ihr umgenen Soll 'Begegnung ist im unangenehm unbenagen •Würde am liebsten gehen Freut sich einerseits, dass Agnes eine Verabredung mit jemand anderen hat → verletzt inn trotzdem Timotheus Schwake: Drei psychische Instanzen numpic nodbansM 29b pnxnx Zentrales Element der Theorie Freuds ist sein Struk- turmodell der psychischen Persönlichkeit. Verein- facht dargestellt geht Freud von drei wesentlichen Instanzen aus, welche die Persönlichkeit prägen. Es 5 handelt sich dabei um Triebe (ES), die bewusste Per- sönlichkeit (ICH) sowie das Gewissen (ÜBER-ICH). Das nach dem...

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Lustprinzip funktionierende ES ver- steht Freud als angeboren, es ist das früheste psy- chische System. Vereinfacht gesagt ist es das mensch- 10 liche Unbewusste, welches bei Freud v.a. aus Sexualtrieb sowie aus verdrängten Erlebnissen, Wahr- nehmungen und Wünschen besteht. Insbesondere die triebhaften Wünsche werden aufgrund ihres an- stößigen Charakters oder der von ihnen ausgehenden 15 Bedrohung verdrängt. Neben dem Sexualtrieb (Eros) wird das ES von Todes- und Gewalttrieben (Thanatos) beherrscht. Wesentlich ist, dass das ES als Sitz des Trieblebens der unbewusste Teil der Seele ist. Die vom unbewussten ES geäußerten Triebwünsche 20 können in einer Kultur nicht realisiert, sondern müs- sen unterdrückt werden. Dieser Prozess wird durch das sog. ÜBER-ICH hervorgerufen, welches im Laufe der kindlichen Entwicklung als ein Gegenpart zum ES entsteht. Gesellschaftliche, anerzogene und verin- 25 nerlichte (meist elterliche) Normen und Forderungen führen zu einer Zensur der Triebwünsche durch das ÜBER-ICH. Als das Gewissen des Menschen spricht es Verbote, moralische Gesetze und Tabus aus, ohne die eine Kultur niemals dauerhaft existieren könnte, zu 30 zerstörerisch wären die unzensierten Einflüsse des ES. Mit der Kategorie des ICH meint Freud die bewusste Persönlichkeit, den Führer durch die Realität. Als Kontaktstelle zur Außenwelt, die nach dem Realitäts- prinzip funktioniert, ist es Aufgabe des ICH, zwischen 35 ES, ÜBER-ICH und der Außenwelt zu vermitteln. Da- bei befindet es sich dauerhaft im Konflikt mit den Ansprüchen des ES, den Befehlen des ÜBER-ICHS als AB auch den Forderungen der Realität. Infolgedessen muss sich das ICH verändern bzw. anpassen. Anders, als es das Menschenbild der Aufklärung suggeriert, ist 40 für Freud die Autonomie des ICH nur relativ, es gibt kaum eine Willensfreiheit. Denn indem es versucht, die triebhaften Wünsche des ES und die Ge- und Ver- bote des ÜBER-ICHS an die Außenwelt anzupassen und mit den tatsächlichen Lebensmöglichkeiten in 45 Einklang zu bringen, ist es selbst stetig der Gefahr eines neurotischen Konflikts ausgesetzt. Ob man eine normale oder aber eine neurotisch-gestörte Persön- lichkeit ausbildet, ist für Freud von der Art und Weise abhängig, wie erfolgreich das ICH diesen Kampf oder so Balanceakt meistert. Freud führt viele psychische Störungen auf eine se- xualitätsfeindliche Erziehung in der frühen Kindheit zurück. Aufgrund der Macht des ÜBER-ICHS drücken sich diese Störungen häufig in Träumen aus. Tags- 55 über bei vollem Bewusstsein kann das ÜBER-ICH sei- ne Aufsichtsrolle gut erfüllen. In der Nacht jedoch versuchen die triebhaften, aufgestauten Wünsche des ES ins Bewusstsein zu dringen. Dies geschieht über den Traum. Durch ihn erfüllen sich die bisher 60 negierten Triebwünsche, allerdings findet auch hier noch eine Zensur durch das ÜBER-ICH statt. Durch Symbole, Verschiebung oder Entstellung achtet der Traum als ,,Hüter des Schlafs" darauf, dass der Schlä- fer nicht zu sehr erschreckt wird. Eine Heilung des 65 neurotischen Menschen kann für Freud nur durch die Bewusstmachung der verdrängten Wünsche er- zielt werden. Zugleich muss es durch kulturelle Er- satzleistungen möglich sein, die destruktiven Wün- sche in produktives Gestalten umzuwandeln. Für 70 Freud kann das z. B. die Kunst sein. Aus: Timotheus Schwake: Unterrichtsmodell zu E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann. Einfach Deutsch. Hg. von Johannes Diekhans. Paderborn: Schöningh Verlag 2006, S. 62 Erarbeiten Sie die Grundbegriffe des psychoanalytischen Persönlichkeitsmodells. Versuchen Sie, die drei Instanzen Ich, Über-Ich und Es in einer Grafik so anzuordnen, dass ihre gegenseitigen Abhängigkeiten deutlich werden.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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