Emilia Galotti - 2.10

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Emilia Galotti - 2.10

 Der Autor Gotthold Ephraim Lessing verfasste im Jahre 1772 das Drama „Emilia
Galotti", in welchem die Liebe des Prinzen zu der bereits verl

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Szenenanalyse des 2. Aufzugs 10. Auftritt

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Der Autor Gotthold Ephraim Lessing verfasste im Jahre 1772 das Drama „Emilia Galotti", in welchem die Liebe des Prinzen zu der bereits verlobten Emilia Galotti 313 und die darauffolgenden versuche diese für sich zu gewinnen dargestellt. Das Drama handelt von dem (adeligen) Prinzen, Hettore Gonzaga, welcher sich in die bürgerliche Emilia Galotti verliebt hat, allerdings ist diese bereits einem anderen Mann versprochen und steht kurz davor diesen zu Heiraten. Um Emilia für sich zu gewinnen, schmiedet der Prinz mithilfe seines Kammerherrn verschiedene Pläne, welche nicht immer im Guten enden. Einer dieser Pläne wird in der Szene 2.10 versucht durchgeführt zu werden. Ort fent Das Thema des Dialogs der Szene ist die Überbringung eines Befehls des Prinzen an den Grafen Appiani. Der Kammerherr des Prinzen, Marinelli, erklärt seinem Ge- sprächspartner hierbei, dass dieser für den Prinzen zu dem Herzog von Massa rei- ten muss, um die Bevollmächtigung des Prinzen für die Vermählung mit dessen Tochter zu überbringen. Der Anlass für diesen Dialog ist, dass Graf Appiani die Stadt verlassen soll und somit die Hochzeit mit Emilia nach hinten verschieben soll. Dies verschafft dem Prinzen mehr Zeit Emilia für sich zu gewinnen. 819 Das Gespräch verläuft über die Bekanntgabe des Befehls über die Zustimmung Appianis, dann zur Erwähnung des abreise Zeitpunkts, welches zu der Ablehnung des Befehls führt. Die Szene endet mit...

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einem immer weiter ausschreitenden Streit zwischen den Gesprächspartnern. 3 Das Gespräch lässt sich grob in vier Teile gliedern. Im ersten Teil erklärt Marinelli den Anlass für seinen Besuch und verkündet, dass er, Graf Appiani, auserwählt ist, um die Bevollmächtigung für die Vermählung mit der Tochter vom Herzog von Massa an ihn zu senden, allerdings wird nicht erwähnt wann diese Übermittlung stattfinden soll. Nach nach einiger Überlegungszeit stimmt Graf Appiani zu. In die- sem Teil hat Marinelli einen größeren Redeanteil als Graf Appiani (vgl. S.36 Z.36 - S.37 Z.32) Der zweite Teil des Gesprächs beginnt mit Marinelli, welcher den Grafen sofort losschicken möchte. Daraufhin verweigert Appiani seine Abreise, da dieser noch am gleichen Tage heiraten wird (vgl. S.37 Z.33 - S.38 Z.16). Im dritten Teil versucht Marinelli Grafen umzustimmen, man könnte die Hochzeit aufzuschie- ben. Ausserdem drängt er, es sei ein Befehl. Appiani argumentiert aufbrausend dagegen, er wollte dem Hofe dienen, jedoch keine Sklave werden (vgl. S.38 Z.17- 36). Im vierten und letzten Teil beginnt das Gespräch langsam zu eskalieren, Mari-abwertung nelli provoziert ihn immer weiter, bis Marinelli Genugtuung fordert und es fast zu der Galottis einem Kampf kommt. Dies schiebt Marinelli jedoch auf (vgl. S.39 Z.1 - 35). Duell Zu findende Wendepunkte, Störungen und Ausdrücke, können mithilfe von Deu- tungen oder dargestellten Gefühlen, Charaktereigenschaften oder der Beziehung der sprechenden in Verbindung gebracht werden. Zu beginn schmeichelt Marinelli dem Grafen, er stellt den Befahl als „eine vorzügli- che Gnade" (S.37 Z.2 f.) dar und dass es für den Prinzen eine schwierige Aufgabe 718 war, den richtigen Überbringer zu finden, bis dieser sich für den Grafen Appiani entschieden hat. Appiani reagiert sehr verwundert, da er nicht erwartet hatte, dass der Prinz ihn noch einmal gebrauchen kann (vgl. S.37 Z.10 - 17). Weiter redet Ma- rinelli auf ihn ein und versichert ihm, dass die wenigen Aufträge nur die folge von zu unwürdigen Aufgaben für den Grafen Appiani seien (vgl. S.37 Z.18 f.). Außer- dem bezeichnet Marinelli seine Beziehung zu Appiani ganz beiläufig als Freund- schaft (vgl. S.37 Z.13, 21) Dies gefällt Appiani keineswegs und weist diesen zu- recht, woraufhin Marinnelli sich entschuldigt (vgl. S.37 Z.23 - 28). Sofort wechselt er das Thema wieder auf die Finale Antwort des Grafen, ob dieser den Befehl des Prinzen annimmt, dabei lenkt er die Aufmerksamkeit auf "die Gnade des Prinzen, die Ihnen angetragene Ehre" (S.37 Z.29) und er würde nicht daran zweifeln, dass dieser dieses Angebot annehmen würde (vgl. S.37 Z. 30). Nach trotz einiger Über- legung stimmt der Graf zu. Marinelli verliert keine Zeit “Es liegt schon alles fertig, und sie müssen noch heute abreisen." (S.37 Z.35 f.). Appiani kann es nicht glau- ben und versichert sich mehrmals, dass er Marinelli auch richtig verstanden hätte, bevor er ihm klarmacht er könne in den nächsten Tagen nicht abreisen (vgl. S.37 - 38 Z. 33 - 7). Das Blatt wendet sich und nun ist Marinelli der, der sich vergewissern muss, dass dies kein scherz ist. Als Begründung für seine doch sehr kurzfristige Absage sagt dieser "Oh, eine Kleinigkeit! - Sehen Sie, ich soll noch heute eine Frau nehmen." (S.38 Z.14-16). In dieser Antwort schwingt auffällig viel Ironie mit, denn es ist alles andere als eine Kleinigkeit, die Person zu heiraten, mit der man den Rest seines Lebens verbringen muss, zugleich lässt der damit den Prinzen sitzen, was bedeutet, dass es für ihn eine sehr große Angelegenheit sein muss. Die dar- auffolgenden versuche Marinellis, "dass sich Hochzeiten aufschieben lassen." (S.38 Z.20 f.) und "doch dächt' ich, der Befehl des Herrn -" (S.38 Z.23 f.) bringen in Appiani nichts als Zorn hervor. Appiani erhebt seine stimme, "Ich wollte die Ehre haben, ihm zu dienen, aber nicht sein Sklave zu werden. Ich bin der Versall eines größeren Herren -" (S.38. Z.29 ff.). Mit dieser Aussage macht Appiani klar, dass er seinen Wille und seine Prioritäten selber setzt, genau wie seinen Vorgesetzten. Stande Damit wollte er das Gespräch beenden, "sagen sie dem Prinzen, was sie gehört haben-" (S.38 Z.33f.). Jedoch lässt Marinelli nicht locker, er fängt an ihn zu provo- zieren, nachdem Appiani preis gibt, dass er Emilia Galotti heiraten wird, dies würde es nur vereinfachen, die Hochzeit zu verschieben (vgl. S.39 Z.1 - 13). Auch die Aussage "Und Emilia bleibt ihnen ja wohl gewiss." (S. 39 Z.15), welche vor Ironie nur so trieft, da es der Plan von ihm und dem Prinzen ist Emilia für sich zu gewin- nen, macht die Situation nur noch brenzliger. Appiani beginnt Marinelli als Affe zu beleidigen, woraufhin Marinelli diesen zu einem Kampf auffordert (vgl. S.39 Z.17 - 24). Diesen jedoch direkt wieder aufschiebt, "dass ich dem zärtlichen Bräutigam der lige den heutigen Tag nicht verderben mag." (S.39 Z.26 ff.). Der Graf packt ihm schon (ware keine an seiner Hand, breit loszulegen. Marinelli ist jedoch klar, dass er ihm noch alles Lösung zurückzahlen wird und reißt sich los, während er beim abgehen "Nur Geduld, Graf, von ihm) nur Geduld!" (S.39 Z.34 f.) sagt. keiner möchte eine barger- liene neiraten denkt Die folgende Aussage Apppianis in der darauflegenden Szene 2. Aufzug 11. Auf- tritt, "Ich fühle mich anders und besser.", welche Graf Appiani von sich gibt, zeigt, dass er denkt, er hätte diesen Kampf gewonnen. Er hat Marinelli stand gehalten, wohingegen dieser sich zurückgezogen hat und in das Schloss zu dem Prinzen zu- warum nennt er inn so? rückgekehrt ist. Appiani rechnet nicht damit, dass Marinelli seinen Kampf wirklich noch einfordert. Innerhalb des Dramas spielt diese Szene eine eher kleinere Rolle, ist jedoch zur weiteren Erklärung der kommenden Überfall Szene sehr hilfreich. Zudem wird Ma- rinelli noch im weiteren verlauf des Dramas eine tragende Rolle spielen. Lo Nochmal kurz zusammenfassen -Fazit - was fällt auf? (verhalten) -Gute Einleitung - Gute Gliedering -Gute einbettung des situativen Kontexts - Sprachliche Mittel gut gefunden mehr Deuten / erklären !! Schlussteil erweitern | ausfahrlicher machen!! Ständegesellschaft → adlig, bürgerlich !! x

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Der Autor Gotthold Ephraim Lessing verfasste im Jahre 1772 das Drama „Emilia Galotti", in welchem die Liebe des Prinzen zu der bereits verlobten Emilia Galotti 313 und die darauffolgenden versuche diese für sich zu gewinnen dargestellt. Das Drama handelt von dem (adeligen) Prinzen, Hettore Gonzaga, welcher sich in die bürgerliche Emilia Galotti verliebt hat, allerdings ist diese bereits einem anderen Mann versprochen und steht kurz davor diesen zu Heiraten. Um Emilia für sich zu gewinnen, schmiedet der Prinz mithilfe seines Kammerherrn verschiedene Pläne, welche nicht immer im Guten enden. Einer dieser Pläne wird in der Szene 2.10 versucht durchgeführt zu werden. Ort fent Das Thema des Dialogs der Szene ist die Überbringung eines Befehls des Prinzen an den Grafen Appiani. Der Kammerherr des Prinzen, Marinelli, erklärt seinem Ge- sprächspartner hierbei, dass dieser für den Prinzen zu dem Herzog von Massa rei- ten muss, um die Bevollmächtigung des Prinzen für die Vermählung mit dessen Tochter zu überbringen. Der Anlass für diesen Dialog ist, dass Graf Appiani die Stadt verlassen soll und somit die Hochzeit mit Emilia nach hinten verschieben soll. Dies verschafft dem Prinzen mehr Zeit Emilia für sich zu gewinnen. 819 Das Gespräch verläuft über die Bekanntgabe des Befehls über die Zustimmung Appianis, dann zur Erwähnung des abreise Zeitpunkts, welches zu der Ablehnung des Befehls führt. Die Szene endet mit...

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Appiani argumentiert aufbrausend dagegen, er wollte dem Hofe dienen, jedoch keine Sklave werden (vgl. S.38 Z.17- 36). Im vierten und letzten Teil beginnt das Gespräch langsam zu eskalieren, Mari-abwertung nelli provoziert ihn immer weiter, bis Marinelli Genugtuung fordert und es fast zu der Galottis einem Kampf kommt. Dies schiebt Marinelli jedoch auf (vgl. S.39 Z.1 - 35). Duell Zu findende Wendepunkte, Störungen und Ausdrücke, können mithilfe von Deu- tungen oder dargestellten Gefühlen, Charaktereigenschaften oder der Beziehung der sprechenden in Verbindung gebracht werden. Zu beginn schmeichelt Marinelli dem Grafen, er stellt den Befahl als „eine vorzügli- che Gnade" (S.37 Z.2 f.) dar und dass es für den Prinzen eine schwierige Aufgabe 718 war, den richtigen Überbringer zu finden, bis dieser sich für den Grafen Appiani entschieden hat. Appiani reagiert sehr verwundert, da er nicht erwartet hatte, dass der Prinz ihn noch einmal gebrauchen kann (vgl. S.37 Z.10 - 17). Weiter redet Ma- rinelli auf ihn ein und versichert ihm, dass die wenigen Aufträge nur die folge von zu unwürdigen Aufgaben für den Grafen Appiani seien (vgl. S.37 Z.18 f.). Außer- dem bezeichnet Marinelli seine Beziehung zu Appiani ganz beiläufig als Freund- schaft (vgl. S.37 Z.13, 21) Dies gefällt Appiani keineswegs und weist diesen zu- recht, woraufhin Marinnelli sich entschuldigt (vgl. S.37 Z.23 - 28). Sofort wechselt er das Thema wieder auf die Finale Antwort des Grafen, ob dieser den Befehl des Prinzen annimmt, dabei lenkt er die Aufmerksamkeit auf "die Gnade des Prinzen, die Ihnen angetragene Ehre" (S.37 Z.29) und er würde nicht daran zweifeln, dass dieser dieses Angebot annehmen würde (vgl. S.37 Z. 30). Nach trotz einiger Über- legung stimmt der Graf zu. Marinelli verliert keine Zeit “Es liegt schon alles fertig, und sie müssen noch heute abreisen." (S.37 Z.35 f.). Appiani kann es nicht glau- ben und versichert sich mehrmals, dass er Marinelli auch richtig verstanden hätte, bevor er ihm klarmacht er könne in den nächsten Tagen nicht abreisen (vgl. S.37 - 38 Z. 33 - 7). Das Blatt wendet sich und nun ist Marinelli der, der sich vergewissern muss, dass dies kein scherz ist. Als Begründung für seine doch sehr kurzfristige Absage sagt dieser "Oh, eine Kleinigkeit! - Sehen Sie, ich soll noch heute eine Frau nehmen." (S.38 Z.14-16). In dieser Antwort schwingt auffällig viel Ironie mit, denn es ist alles andere als eine Kleinigkeit, die Person zu heiraten, mit der man den Rest seines Lebens verbringen muss, zugleich lässt der damit den Prinzen sitzen, was bedeutet, dass es für ihn eine sehr große Angelegenheit sein muss. Die dar- auffolgenden versuche Marinellis, "dass sich Hochzeiten aufschieben lassen." (S.38 Z.20 f.) und "doch dächt' ich, der Befehl des Herrn -" (S.38 Z.23 f.) bringen in Appiani nichts als Zorn hervor. Appiani erhebt seine stimme, "Ich wollte die Ehre haben, ihm zu dienen, aber nicht sein Sklave zu werden. Ich bin der Versall eines größeren Herren -" (S.38. Z.29 ff.). Mit dieser Aussage macht Appiani klar, dass er seinen Wille und seine Prioritäten selber setzt, genau wie seinen Vorgesetzten. Stande Damit wollte er das Gespräch beenden, "sagen sie dem Prinzen, was sie gehört haben-" (S.38 Z.33f.). Jedoch lässt Marinelli nicht locker, er fängt an ihn zu provo- zieren, nachdem Appiani preis gibt, dass er Emilia Galotti heiraten wird, dies würde es nur vereinfachen, die Hochzeit zu verschieben (vgl. S.39 Z.1 - 13). Auch die Aussage "Und Emilia bleibt ihnen ja wohl gewiss." (S. 39 Z.15), welche vor Ironie nur so trieft, da es der Plan von ihm und dem Prinzen ist Emilia für sich zu gewin- nen, macht die Situation nur noch brenzliger. Appiani beginnt Marinelli als Affe zu beleidigen, woraufhin Marinelli diesen zu einem Kampf auffordert (vgl. S.39 Z.17 - 24). Diesen jedoch direkt wieder aufschiebt, "dass ich dem zärtlichen Bräutigam der lige den heutigen Tag nicht verderben mag." (S.39 Z.26 ff.). Der Graf packt ihm schon (ware keine an seiner Hand, breit loszulegen. Marinelli ist jedoch klar, dass er ihm noch alles Lösung zurückzahlen wird und reißt sich los, während er beim abgehen "Nur Geduld, Graf, von ihm) nur Geduld!" (S.39 Z.34 f.) sagt. keiner möchte eine barger- liene neiraten denkt Die folgende Aussage Apppianis in der darauflegenden Szene 2. Aufzug 11. Auf- tritt, "Ich fühle mich anders und besser.", welche Graf Appiani von sich gibt, zeigt, dass er denkt, er hätte diesen Kampf gewonnen. Er hat Marinelli stand gehalten, wohingegen dieser sich zurückgezogen hat und in das Schloss zu dem Prinzen zu- warum nennt er inn so? rückgekehrt ist. Appiani rechnet nicht damit, dass Marinelli seinen Kampf wirklich noch einfordert. Innerhalb des Dramas spielt diese Szene eine eher kleinere Rolle, ist jedoch zur weiteren Erklärung der kommenden Überfall Szene sehr hilfreich. Zudem wird Ma- rinelli noch im weiteren verlauf des Dramas eine tragende Rolle spielen. Lo Nochmal kurz zusammenfassen -Fazit - was fällt auf? (verhalten) -Gute Einleitung - Gute Gliedering -Gute einbettung des situativen Kontexts - Sprachliche Mittel gut gefunden mehr Deuten / erklären !! Schlussteil erweitern | ausfahrlicher machen!! Ständegesellschaft → adlig, bürgerlich !! x