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 ENTSTEHUNG:
die Arbeit am ersten Teil dauerte 60 Jahre
• veröffentlicht 1808
●
Faust
ALLGEMEINES
DER HISTORISCHE FAUST
die Existenz von Joh

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ENTSTEHUNG: die Arbeit am ersten Teil dauerte 60 Jahre • veröffentlicht 1808 ● Faust ALLGEMEINES DER HISTORISCHE FAUST die Existenz von Johann Georg Faust wird mit neun Dokumenten belegt, unter anderem mit dem Brief des Abteis Trithemius • Geburt um 1480 im Württembergischen Knittlingen Autodidaktische Bildung ohne akademischen Abschluss auf medizinischem, philosophischem und naturwissenschaftlichem Gebiet Wanderleben mit Auftritten als Alchemist, Wahrsager, Geisterbeschwörer, Wunderdoktor und Astrologe → brachte ihn in den Verdacht der Teufelsbündnerei ● ● spielt um das Jahr 1500 Einflüsse durch den historischen Faust: Johann Faust und Susanna Margaretha Brand (Gretchen) viele Anfeindungen, aber Verehrung vom Volk Tod: um 1540 in Staufen bei Freiburg, vermutlich bei alchemistischen Experimenten ALLGEMEINES: entsteht um 1789 Klagegedicht Elegie ● Dichter als lyrisches Ich ● ● INHALT: • Eckstrophen ● = Situation des Dichters in 4 Stanzen ● • Innenstrophen Faust ZUEIGNUNG Stanze o Verhältnis des lyrischen Ichs zu seinem Stoff o Verhältnis des lyrischen Ichs zu Mitmenschen → (Freundschaft, Trauer, Vereinsamung, Selbstzweifel) • Strophe 2+3: o Positive Erinnerungen an verlorene Freundschaften, Schmerz, der Verlust, fehlender Bezug zu aktuellem Publikum Strophe 4: O Strophe I o emotionale Erinnerung an zurückliegende Schaffensperioden erscheinen wieder und wollen zur Vollendung geführt werden - Stoff drängt sich auf o Erinnerung an die Bilder froher Tage (9) o ,,schwankende Gestalten" Figuren des Dramas o Persönliche Reflexion des Autors zu Werk, als er es wieder in die Hand nimmt Trauer über den Verlust wird zur inneren Inspiration, das Lebenswerk Faust zu vollenden ,,Faust" • Stoff, der immer neue Herausforderungen mit sich bringt • Lebenswerk...

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und Aufgabe des Dichters • ungebrochener Schaffensdrang → später entstandene Textpassagen treffen nun auf ein ganz anderes Publikum als jenes, dem der junge Dichter einst die ersten Szenen vorgetragen hat Gedichtform, die aus acht 11-silbrigen Versen mit dem Reimschema abababcc besteht 5-hebiger Jambus mit wechselnden männlichen und weiblichen Kadenzen Theaterdirektor ,,Ich wünschte sehr, der Menge zu behagen" (37) → ,,als Ragout* → ,,sucht nur die Menschen zu verwirren (131) Pragmatismus Erfolg durch Befriedigung des Geschmacks des Publikums möchte breite Masse ansprechen, um Kassen zu füllen Kunst muss schwer zu verstehen sein, damit die Menschen Gesprächsstoff haben ,,sie zu befriedigen ist schwer" (132) Faust VORSPIEL AUF DEM THEATER Lustige Person Kunst ist für ,,Mitwelt" (77) ,,lasst Phantasie mit all ihren Chören..." (85) Kompromiss Verbindung von Spiel und Ernst, Gefühl und Verstand mittler Dichter ,,fuhre mich zu stillen Himmelsenge" (63) ,,Das Echte bleibt der Nachwelt verloren" (74) ,,wer ruft nicht das Einzelne zur allgemeinen Weihe" (148) Idealismus Kunst nur um der Kunst willen Freiheit der Kunst Der Herr Der Mensch ist in seinem Streben stets in Schuld und Irrtum verstrickt, ist sich des rechten Wegs aber instinktiv bewusst. (317, 328) 71 Reifung (310) Pflanzenmetaphorik = Wachstum und Reife (308-311) Mensch im polaren Wechsel von Tätigkeit und Erschlaffung. (340) aber dennoch strebend und wachsend Schöpfung ist schön und wertvoll (345) Der gute Mensch (328) Irrtümer (307) Faust PROLOG IM HIMMEL MENSCHENBILD dunkler Drang (528) Streben (317) Mephisto Erdenleben ,,herzlich schlecht" (281) Menschenleben nur sinnloser Kreislauf (281) Menschen sind undankbar und gierig (303) Erdenleben für Menschen eine Plage (280), Jammertal (297) Vernunft nur Maskerade (283-286) Tiermetaphorik Reduktion auf das Physische (285) Niedere Instinkte (288) Wette Mephisto schlägt Gott Wette vor, Faust vom Weg des Suchens abzubringen und ihn mit weltlichen Genüssen zufriedenzustellen → falls ihm dies gelinge, stehe ihm Fausts Seele zu Herr willigt ein, um Gegenteil zu beweisen → sicher, dass sich Faust nicht vom rechten Weg abbringen lässt Faust NACHT FAUSTS EXISTENZKRISE → ist unzufrieden, will mehr wissen und ,,möchte erkennen, was die Welt im innersten zusammenhält" (v. 383) seinen Weg zur Erkenntnis will er mit Hilfe der Magie erlangen → strebt nach transzendenter Erleuchtung DREI ENTGRENZUNGSVERSUCHE Ziel: zur göttlichen Vollkommenheit gelangen und selbst Gott werden I. Bei Betrachtung der Ordnung des Weltalls wird ihm klar, dass er nur Zuschauer bleibt und kein Weg aus dieser Enge hinausführt (454) 2. Bei der Beschwörung des Erdgeistes muss er erfahren, dass sich der lebendige Zusammenhang der Natur vor ihm verschließt (490) 3. Als Faust mit seinem Assistenten Wagner spricht, wird ihm erneut die Enge des durchschnittlichen Menschenlebens bewusst. Daher möchte er durch Suizid ,,zu neuen Ufern" (701) gelangen, jedoch unterbrechen die Gesänge der mitternächtlichen Ostermesse den Versuch und holen ihn ins Leben zurück 5

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• veröffentlicht 1808
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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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