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Vorbereitung Gedicht mehrfach lesen → Beobachtung, Einfälle, Fragen notieren 4 Systematische Bearbeitung des Textes für den Aufsatz in Form von Unterstreichungen Mind-map, Notizen (Arbeitshypothesen (vermutungen)) Ein Leitung 4 Autor, Titel, Thema, Textsorte (Gedichtart: z. B. Ballade, Sonett,... & Gattung: Z.B. Liebeslyrik, Togelied, politisches Gedicht,...) evtl. Entstehungszeit/Epoche Textwiedergabe (kurze Inhaltsangabe) Hauptteil Text wird in der Analyse beschrieben In der Interpretation wird gedeutet 1. Analyse → Form Anzahl der Strophen und Verse Reime (Paarreim, Kreuzreim,....) Metrum (Jambus, Trochäus...) Sprache Wortwahl (Wortarten, Wiederholungen, Wort felder, Schlüsselworter, ...) Kontraste, Gegensätze Stil (emotional, Sachlich, humorvoll...) Sprachebene Satzbau (Ellipsen, Parallelismus, Enjambement...) Sprachliche Bilder, Metaphern, Vergleiche, Symbole weitere rhetorische Mittel → klang Alliteration Gedichtsanalyse Interpretation Assonazen Pausen 2. Interpretation Die Wirkung und Funktion der erkannten Sprachlichen Mittel und inhaltlichen Aspekte werden dann im zweiten Teil des Hauptteils in der Interpretation gedeutet. → Inhalt Die Interpretation kann auch direkt nach der Analyse der einzelnen Elemente erfolgen Wie sinnvoll dies ist, hängt zB. von der komplexität des Gedichts ab. Eine pauschale Empfehlung für die eine oder andere Vorgehensweise ist nicht möglich Titel (und dessen Bezug zum weiteren Inhalt) inhaltliche Gliederung (Sinnabschnitte, Steigerung, Hohepunket/ Wendepunkt Personen (lyrisches Ich, lyrisches Du) Handlung, vermittelte Sicht (z.B. auf Mensch, Umwelt, Politike,...) Entstehungs hintergrund Bezug zum Zeitgeschichtlichen Hintergrund / Epoche Bezug zur Biografie des Autors / des Autorin Alle Behauptungen müssen am Text belegt werden Schluss Wirkung des Gedichts insgesamml eigene Meinung Bedeutung der Textaussage in der heutigen Zeit evtl. Verweis auf anderes Gedicht Rückenbezug auf erstes Textverständnis Zusammenfassung der Resultate aus inhaltlicher und formaler Analyse Immer mit Begründungen / Bezug zu den Analyseergebnissen! (Der Schluss darf...

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also nicht nur "hinter angehängt" Sein, er ergibt sich logisch aus dem vorher Gesagten und ist Teil des Aufsatzes.) Gedichte Verhältnis von vers & Satz → Zeilenstil: Satz ende und Versende stimmen überein; der Vers schließt mit einer Pause. → Enjambement: Der Satz überspringt das Versende und setzt sich im folgendem Vers fort. (zeilensprung Am Versende bzw. beim Sprung" entsteht Hakenstil: In einer Folge von Enjambements erscheinen die Verse durch die übergreifenden Satzbögen gleichsam verhalt keine Pause. Reim, Metrum, Strophen- und Gedichtsformen REIM Endreim: Der genaue Gleichklang der Versende vom letzten betonten Vokal an (See" - Schnee"; Wasser"-"blasser") → Endreim Schemata können Sein: • Paarreim: aa - 11 Kreuzreim: abab -dreifache Reimreine: abc abc Umarmender Reim: abba -Schweifreim : aabcad -Haufenreim: aaa ... STROPHEN FORMEN : Distichon besteht aus zwei meist daktylischen Versen mit jeweils sechs Hebungen. Im zweiten Vers folgen die dritte und die vierte Hebung ummittelbar aufeinander. Einfache Liedstrophe: vierzeilige Strophe mit der Tendenz zu alternierendem Metrum (Hebung und Senkung wechseln regelmäßig) und Reimbindung von mindestens zwei Vergen (abac o.A) Sestine: Sechszeilige Strophe mit regelmäßigem Reimschema (Z.B aabbcc oder ababee Lyrik Binnenreim: Zwei oder mehrere Wörter in ein und demselben Vers reimen sich Anfangsreim: Reim der ersten Wörter Zweier Verse Schlagreim Zwei Unmittelbar aufeinander folgende Wörter reimen Sich Unreiner Reim (Assoranz): Nur die vokale, nicht aber die konsonaten Stimmen überein (..Raben"-Sagen") Stabreim (Alliteration): Mehrere Wörter beginnen mit dem selben Buchstaben Verswaise: reimloser Vers innerhalb einer gereimten Strophen Kadenz: Man unterscheidet: männlich/Stumpf einsilbiger Reim, Vers endet mit Hebung weiblich/klingend: Zweisilbiger Reim, Vers endet mit Hebbung und Senkung Verspaarkette: eine Folge von Verspaaren, oft durch einen Paarreim verbunden METRUM Die Abfolge von betonten und unbetonten Silben bestimmt in der gesprochenen deutschen Sprache den Rhythmus oder Sprachfluss. Klingt diese Abfolge regelmäßig, wird von einem Versmaß oder einem Metrum gesprochen. Die Lehre vom Versmaß heißt Metrik Die kleinste rhythmische Einheit einer geregelten Albfolge : von betonten (x: Heboung) und unbetonten Silben (x: Senleung) nennt man Versfuß (Taket): Jambus : → steigend x x (Gedicht) Trochäusfallend xx (Dichter Gedicht Angpäst: → Steigend xxx (Anapast) Daktylus: fallend xxx (Dártylus) GEDICHTS FORMEN Ballade: Strophisch regelmäßig gegliederte längere Gedichtform mit Reim und Tandent zu festem Metrum. Wesentlich für die Ballade ist ihr erzählender und dramatischer Charakter Elegie: : Drückt zumeist eine resignierend wehmütige Stimmung aus Haiku: kurze Gedichtsform, die in Japan entstanden ist. Hymne: Ein der Ode verwandter feierlicher Preis- und Lobgesang. Ausdruck hoher Begeisterung Dem ekstatischen Ausdruck entsprechend kennt die Hymne keine formalen Regelmäßig- keiten: kein Reim, freie Rhythmen, kein fester Strophenbau Lied: Strophisch gebaute Gedichtform, mit relativ kurzen Versen und Reimbindung. Reim und Metrum werden oft nicht streng durchgehalten. Zuweilen ist ein Refrain (kehrreim) zu finden, d.n. die regelmäßige Wiederholung eines mehrerer Verse. Ode: Reimlose, strophisch gegliedert lange Gedichts- form, die einem festen Metrum folgen Bann, aber nicht muss. Typisch für die Ode ist der hone und pathetische Sprachstil zum Ausdruck der Würde und Größe des behandelten Themas Sonett: Zwei vierzeiligen Strophen (Quartetten), meist mit dem Reimschema abba/ abba, folgen zwei dreizeiligen Strophen (Terzetten), wobei letzteren in der Regel im Reimschema verbunden sind z.b. coc/dcd oder cde/cole oder ccd/eed. Mit der formalen Zäsur (Einschnitt) zwischen Quartetten und Terzetten geht in der Regel auch ein inhaltlicher Kontrast oder Schnitt einher RHETORISCHE FIGUR Akkumulation Allegorie Alliteration Anapher Antithese Apostrophe Chiasmus Correctio Ellipse Epipher Euphemismus Hyperbel Inversion Ironie Lieben, hassen, fürchten, zittem,/ Hoffen, zagen bis ins Mare" BEISPIEL 11 Gott Amor" für "Liebe" der Staat" als " Schiff" Milch macht müde Männer munter" 11 , was itzund prachtig blüht / was itzt so pocht was dieser heute baut/reißt jener morgen. Liebe! Liebe! lass mich los!" 11 Ich schlafe am Tag, in der Nacht woche ich" ein dass ich dich nicht Liebe/ wirklich/daß ich dich einfach nicht Liebe "1 Je früher der Abschied, desto kürzer die Qual " Du hast mich angeschaut jetzt/ „Du hast mich angefasst jetzt" 11 entschlafen statt sterben" ein Meer von Tränen " bein Schlaf noch kühlt das Auge mir" (1 Du bist mir ein schöner Freund" DEFINITION Reihung von Begriffen zu einem - oder nicht genannten-Oberbegriff Konkrete Darstellung abstrakter Begriffe, oft durch Personifikation Wiederholung des Anfangslauts benachbarter Wörter 1-genannten Wiederholung eines oder mehrerer wörter an Satz- oder Versanfängen Entgegenstellung von Gedanken oder Begriffen feierliche oder betonte Anrede, Anruf symmetrische Überlereuzstellung von semantisch oder syntaletisch einander entsprechenden Satzgliedem korrektur eines zu schwachen Ausdrucks unvollständiger Satz; Auslassung eines Satzteils/Wortes, das Leicht ergänzbar ist Wiederholung gleicher Wörter am Satz oder Versende Beschönigung Starke Übertreibung Umkehrung der geläufigen Wortstel. lung im Satz unwahre Behauptung, die erkennen. lässt, dass das Gegenteil gemeint ist RHETORISCHE FIGUR Klimax Litotes Metapher Metonymie Neologismus Onomatopoesie Osymoron Paradoxon Parallelismus Paronomasie Periphase Personifileation Pleonasmus BEISPIEL "Veni, vidi, vici" (Ich kann, sah und siegte) 11 Rosengesichter" #1 nicht unschön" Er hat den ganzen "So jubelnd recht in die hellen, /klingenden, singenden Wellen" 11 Und Strömt und ruht" 11 Goethe gelesen Bleiben will ich, wo ich nie bin" gewesen || "Dies ist meine Mütze, dies ist mein Mante" 11 Knabenmorgen-/Blütenträume Wortneuschöpfung Lieber arm dran als Arm ab" der nasse Der den Tod auf Hiroshima warf" Schläft ein Lied in allen Dingen" Regen DEFINITION Steigerung (häufig dreigliedrig) Bejahung durch Verneinung des Gegenteil gemeint ist Bedeutungsübertragung; Sprachliche Verknüpfung zweier Semantischer Bereiche, die gewöhnlich unverbunden Sind; ohne Vergleichswort (z. B., wie") Ersetzung eines gebräuchlichen Wortes durch ein anderes, das zu ihm in unmittelbaren Beziehung steht: 2.B. AutoWerk; Ort → Person Laut malerei Verbindung zweier Vorstellungen, die sich ausschließen Scheinwiderspruch Wiederholung gleicher syntaktischer Fügungen Wortspiel durch Verbindung klang ähnlicher Wörter Umschreibung Vermenschlichung Wiederholung eines Charakteristisch en Merlemals des Bezugswortes RHETORISCHE FIGUR rhetorische Frage Symbol Synästhesie Tautologie Vergleich Zeugma BEISPIEL Wer ist schon perfelet?" "1 "Taube" als Symbol für Frieden 1. Ring" → Treve & Ewigkeit ..in den hellen tönenden frisch - gespannten Himmel" Der Mond scheint klar und rein" Zwei Seelen wie Spione sich / "1 umschleichen Er sap ganze Nächte und Sessel durch" DEFINITION Scheinbar Frage, bei der jeder die Antwort lennt Verbindung unterschiedlicher Sinnes. eindrücke Wiederholung eines Begriffes bzw. Ersetzung durch ein sinnverwandtes Wort Verknüpfung zweier semantischer Bereiche durch ein Vergleichswort 11. Wie", "gleich" 1. als Hervorhebung des Gemeinsamen ungewohnte Beziehung eines Satz- teils auf mehrere andere: meist das Prädikats auf ungleich- artige Objelete

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Im zweiten Vers folgen die dritte und die vierte Hebung ummittelbar aufeinander. Einfache Liedstrophe: vierzeilige Strophe mit der Tendenz zu alternierendem Metrum (Hebung und Senkung wechseln regelmäßig) und Reimbindung von mindestens zwei Vergen (abac o.A) Sestine: Sechszeilige Strophe mit regelmäßigem Reimschema (Z.B aabbcc oder ababee Lyrik Binnenreim: Zwei oder mehrere Wörter in ein und demselben Vers reimen sich Anfangsreim: Reim der ersten Wörter Zweier Verse Schlagreim Zwei Unmittelbar aufeinander folgende Wörter reimen Sich Unreiner Reim (Assoranz): Nur die vokale, nicht aber die konsonaten Stimmen überein (..Raben"-Sagen") Stabreim (Alliteration): Mehrere Wörter beginnen mit dem selben Buchstaben Verswaise: reimloser Vers innerhalb einer gereimten Strophen Kadenz: Man unterscheidet: männlich/Stumpf einsilbiger Reim, Vers endet mit Hebung weiblich/klingend: Zweisilbiger Reim, Vers endet mit Hebbung und Senkung Verspaarkette: eine Folge von Verspaaren, oft durch einen Paarreim verbunden METRUM Die Abfolge von betonten und unbetonten Silben bestimmt in der gesprochenen deutschen Sprache den Rhythmus oder Sprachfluss. Klingt diese Abfolge regelmäßig, wird von einem Versmaß oder einem Metrum gesprochen. Die Lehre vom Versmaß heißt Metrik Die kleinste rhythmische Einheit einer geregelten Albfolge : von betonten (x: Heboung) und unbetonten Silben (x: Senleung) nennt man Versfuß (Taket): Jambus : → steigend x x (Gedicht) Trochäusfallend xx (Dichter Gedicht Angpäst: → Steigend xxx (Anapast) Daktylus: fallend xxx (Dártylus) GEDICHTS FORMEN Ballade: Strophisch regelmäßig gegliederte längere Gedichtform mit Reim und Tandent zu festem Metrum. Wesentlich für die Ballade ist ihr erzählender und dramatischer Charakter Elegie: : Drückt zumeist eine resignierend wehmütige Stimmung aus Haiku: kurze Gedichtsform, die in Japan entstanden ist. Hymne: Ein der Ode verwandter feierlicher Preis- und Lobgesang. Ausdruck hoher Begeisterung Dem ekstatischen Ausdruck entsprechend kennt die Hymne keine formalen Regelmäßig- keiten: kein Reim, freie Rhythmen, kein fester Strophenbau Lied: Strophisch gebaute Gedichtform, mit relativ kurzen Versen und Reimbindung. Reim und Metrum werden oft nicht streng durchgehalten. Zuweilen ist ein Refrain (kehrreim) zu finden, d.n. die regelmäßige Wiederholung eines mehrerer Verse. Ode: Reimlose, strophisch gegliedert lange Gedichts- form, die einem festen Metrum folgen Bann, aber nicht muss. Typisch für die Ode ist der hone und pathetische Sprachstil zum Ausdruck der Würde und Größe des behandelten Themas Sonett: Zwei vierzeiligen Strophen (Quartetten), meist mit dem Reimschema abba/ abba, folgen zwei dreizeiligen Strophen (Terzetten), wobei letzteren in der Regel im Reimschema verbunden sind z.b. coc/dcd oder cde/cole oder ccd/eed. Mit der formalen Zäsur (Einschnitt) zwischen Quartetten und Terzetten geht in der Regel auch ein inhaltlicher Kontrast oder Schnitt einher RHETORISCHE FIGUR Akkumulation Allegorie Alliteration Anapher Antithese Apostrophe Chiasmus Correctio Ellipse Epipher Euphemismus Hyperbel Inversion Ironie Lieben, hassen, fürchten, zittem,/ Hoffen, zagen bis ins Mare" BEISPIEL 11 Gott Amor" für "Liebe" der Staat" als " Schiff" Milch macht müde Männer munter" 11 , was itzund prachtig blüht / was itzt so pocht was dieser heute baut/reißt jener morgen. Liebe! Liebe! lass mich los!" 11 Ich schlafe am Tag, in der Nacht woche ich" ein dass ich dich nicht Liebe/ wirklich/daß ich dich einfach nicht Liebe "1 Je früher der Abschied, desto kürzer die Qual " Du hast mich angeschaut jetzt/ „Du hast mich angefasst jetzt" 11 entschlafen statt sterben" ein Meer von Tränen " bein Schlaf noch kühlt das Auge mir" (1 Du bist mir ein schöner Freund" DEFINITION Reihung von Begriffen zu einem - oder nicht genannten-Oberbegriff Konkrete Darstellung abstrakter Begriffe, oft durch Personifikation Wiederholung des Anfangslauts benachbarter Wörter 1-genannten Wiederholung eines oder mehrerer wörter an Satz- oder Versanfängen Entgegenstellung von Gedanken oder Begriffen feierliche oder betonte Anrede, Anruf symmetrische Überlereuzstellung von semantisch oder syntaletisch einander entsprechenden Satzgliedem korrektur eines zu schwachen Ausdrucks unvollständiger Satz; Auslassung eines Satzteils/Wortes, das Leicht ergänzbar ist Wiederholung gleicher Wörter am Satz oder Versende Beschönigung Starke Übertreibung Umkehrung der geläufigen Wortstel. lung im Satz unwahre Behauptung, die erkennen. lässt, dass das Gegenteil gemeint ist RHETORISCHE FIGUR Klimax Litotes Metapher Metonymie Neologismus Onomatopoesie Osymoron Paradoxon Parallelismus Paronomasie Periphase Personifileation Pleonasmus BEISPIEL "Veni, vidi, vici" (Ich kann, sah und siegte) 11 Rosengesichter" #1 nicht unschön" Er hat den ganzen "So jubelnd recht in die hellen, /klingenden, singenden Wellen" 11 Und Strömt und ruht" 11 Goethe gelesen Bleiben will ich, wo ich nie bin" gewesen || "Dies ist meine Mütze, dies ist mein Mante" 11 Knabenmorgen-/Blütenträume Wortneuschöpfung Lieber arm dran als Arm ab" der nasse Der den Tod auf Hiroshima warf" Schläft ein Lied in allen Dingen" Regen DEFINITION Steigerung (häufig dreigliedrig) Bejahung durch Verneinung des Gegenteil gemeint ist Bedeutungsübertragung; Sprachliche Verknüpfung zweier Semantischer Bereiche, die gewöhnlich unverbunden Sind; ohne Vergleichswort (z. B., wie") Ersetzung eines gebräuchlichen Wortes durch ein anderes, das zu ihm in unmittelbaren Beziehung steht: 2.B. AutoWerk; Ort → Person Laut malerei Verbindung zweier Vorstellungen, die sich ausschließen Scheinwiderspruch Wiederholung gleicher syntaktischer Fügungen Wortspiel durch Verbindung klang ähnlicher Wörter Umschreibung Vermenschlichung Wiederholung eines Charakteristisch en Merlemals des Bezugswortes RHETORISCHE FIGUR rhetorische Frage Symbol Synästhesie Tautologie Vergleich Zeugma BEISPIEL Wer ist schon perfelet?" "1 "Taube" als Symbol für Frieden 1. Ring" → Treve & Ewigkeit ..in den hellen tönenden frisch - gespannten Himmel" Der Mond scheint klar und rein" Zwei Seelen wie Spione sich / "1 umschleichen Er sap ganze Nächte und Sessel durch" DEFINITION Scheinbar Frage, bei der jeder die Antwort lennt Verbindung unterschiedlicher Sinnes. eindrücke Wiederholung eines Begriffes bzw. Ersetzung durch ein sinnverwandtes Wort Verknüpfung zweier semantischer Bereiche durch ein Vergleichswort 11. Wie", "gleich" 1. als Hervorhebung des Gemeinsamen ungewohnte Beziehung eines Satz- teils auf mehrere andere: meist das Prädikats auf ungleich- artige Objelete