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Gedichtsanalyse Romantik

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Juliette

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Deutsch

 

11/12/10

Klausur

Gedichtsanalyse Romantik

 Arbeitszeit 180 min
Viel Erfolg
Thema: Erschließung eines lyrischen Textes / Erschließung eines epischen Textes
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Hey :) Hier meine Deutsch-Klausur zu dem romantischen Gedicht „Allgemeines Wandern“ von Joseph von Eichendorff und einem Vergleich mit dem Schlager „Ich war noch niemals im NewYork“ von Udo Jürgens“ (13 P.) Vielleicht kann ich ja jemandem damit helfen 🙈

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Arbeitszeit 180 min Viel Erfolg Thema: Erschließung eines lyrischen Textes / Erschließung eines epischen Textes Aufgabenstellung: Wählen und bearbeiten Sie eines der beiden Themen! Thema 1: Erschließen Sie das Gedicht „allgemeines Wandern". Gehen Sie hier besonders auf Ihnen bekannte romantische Motive ein. Vergleichen Sie das Gedicht im Anschluss an Ihre Analyse mit dem Schlager ,,Ich war noch niemals in New York" (1982), indem Sie auf die Motive Sehnsucht und Reiselust eingehen. Klausur im Fach Deutsch am 22.3.2022 ,,Allgemeines Wandern" von Joseph von Eichendorff V U / U / U a Vom Grund bis zu den Gipfeln b so weit man sehen kann, a Jetzt blüht's in allen Wipfeln, bNun geht das Wandern an: 1 5 15 20 Uwandern Die Quellen von den Klüften, dDie Ström' auf grünem Plan, CDie Lerchen hoch in Lüften, dDer Dichter frisch voran. V Und die im Tal verderben 10 In trüber Sorgen Haft, dunkel e Er möcht' sie alle werben Zu dieser Wanderschaft. f Pleonasmushellapher Natur, Frühling, Wanderlust Onomatopoesheell 9 von den Bergen nieder Und Erschallt sein Lied ins Tal, i Und die zerstreuten Brüder Fasst Heimweh allzumal. Natu unreiner Reim →Paradoxon Da wird die Welt so munter kUnd nimmt die Reiseschuh', Neologismus Sein Liebchen mitten drunter, Die nickt om heimlich zu. Diminutiv Tal: Leute eingesperrt, burgerliche Enge, whesen. durch Wanderer Sehnsucht nach Natur Alle wurden zum Wandern bewegt, dadurch: Heiter- (Und über Felsenwände Und auf dem grünen Plan Metapher, Symbolik Das wirrt und jauchzt ohn' Ende - (Natur, wiesen) vießen) Nun geht das Wandern an 2x Wiederholung ,,Ich war noch niemals in New York"...

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von Udo Jürgens (1982) 1 Und nach dem Abendessen sagte er Lass mich noch eben Zigaretten holen gehen Sie rief ihm nach nimm dir die Schlüssel mit Ich werd' inzwischen nach der Kleinen sehen LO 5 10 15 20 25 30 35 40 Er zog die Tür zu, ging stumm hinaus Ins neon-helle Treppenhaus, Es roch nach Bonerwachs und Spießigkeit Und auf der Treppe dachte er Wie wenn das jetzt ein Aufbruch wär' Ich müsste einfach gehen für alle Zeit Für alle Zeit Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii Ging nie durch San Francisco in zerrissenen Jeans Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei Einmal verrückt sein und aus allen Zwängen fliehen Und als er draußen auf der Straße stand Fiel ihm ein, dass er fast alles bei sich trug Den Pass, die Euro checks und etwas Geld Vielleicht ging heute Abend noch ein Flug Er könnt' ein Taxi nehmen dort am Eck Oder Autostop und einfach weg Die Sehnsucht in ihm wurde wieder wach Noch einmal voll von Träumen sein, sich aus der Enge hier befreien Er dachte über seinen Aufbruch nach Seinen Aufbruch nach Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii, Ging nie durch San Francisco in zerrissenen Jeans, Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei Einmal verrückt sein und aus allen Zwängen fliehen Dann steckte er die Zigaretten ein Und ging wie selbstverständlich heim Durchs Treppenhaus mit Bohnerwachs und Spießigkeit Die Frau rief Mann, wo bleibst du bloß →→Frau und Heim binden den Dalli Dalli geht gleich los Mann Sie fragte war was? Nein, was soll schon sein Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii Ging nie durch San Francisco in zerrissenen Jeans Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei Einmal verrückt sein und aus allen Zwängen fliehen Quelle: LyricFind Songwriter: Michael Kunze / Udo Juergens Songtext von Ich war noch niemals in New York Ⓒ BMG Rights Management Kurs Klausur im Fach Deutsch Am 22.03.2022 Thema 1 13 P Weiler so! Die Epoche der Romantik, geprägt vor allem ihren Hauptvertretern E.T.A. Hoffmann und Joseph von Eichendorff, beginnt im Jahre 1 und nimmt 1840 ihr Ende. Gründe für die Entstehung einer roman- tischen Mentalität waren gesellschaftliche Umbrüche und technische sowie wissenschaftliche Neuerungen. kam es durch die franzosische Revolution paru ein Konfessionellen Spaltung Europas und/durch die Restauration zur Rückkehr zu der alten Herr- So -spater schaftsform, dem Absolutismus. Mit der Industrialisierung für heutigen D Dein! balter ging zudem eine voranschreitende technische Weiter- entwicklung einher. Demzufolge haben die Menschen Angst I vor der unbestimmten Zukunft und fühlen sich orien - I nun ihre Gefühlsebene in den Mittel-T richten also ihren Blick nach innen, punkt/sehnen sich nach Fantasie welten und wollen tierungslos. Sie stellen ständig ihrer Unzufriedenheit zu entfliehen und umherwandern, um/ ihr eigenes Glück zu finden. Um (( TITU der Realität zu entkommen finden die Romantiker auch in der in leven Zuflucht durch die Nacht, ihr Gottvertrauen und durch AIA eine Poetisierung der Welt, welche durch die progressive Universalpoesie erreicht werden soll. Sie lehnen nun also das Humanitatsideal und den Fortschritt der Auf- klärung und Weimarer klassik ab, da jetzt wieder B das Individuum im Mittelpunkt steht und das Märchen- hafte, Mystische und Träumerische des Mittelalters erhalten bleiben soll. Einige dieser zentralen Merkmale der Romantik. weist das romantische Gedicht, Allgemeines Wandern" von Joseph von Eichendorff auf. Es. Wer hesser handelt von einem impliziten lyrischen Ich, welches eine Person beschreibt, die "Dicle", aber ok. die Natur des Frühlings bewundert und dadurch auch andere Menschen zum Wandern bewegt, die zuvor den Sorgen und Angsten ihres Alltags nicht entkommen konnten. Das Wandermotiv hebt. durch das wohervort Natur da dem lyrischen Ich nur Zufrieden: heit und persönliches Glück erlangt werden kann. Im ersten Sinn abschnitt (V. 1-14) beschreibt das Ala! lyrische Ich me naturräumliche Umgebung!, welche die des Dichters gut! sich also in diesem Gedicht laut gut! sich durch den Frühling stark verändert und somit zum Wandern einladi. (v. 9-16) Des Weiteren geht es im zweiten Sinnabschnittlum. die Menschen, die nicht durch die Natur Zuflucht suchen sondern ihrem täglichen Alltag, ge- prägt von den Sorgen und Angsten dieser Zeit, nachgehen. Der Dichter hat Mitleid mit ihnen und will sie dazu bewegen, ebenfalls auf Wander- schaft zugehen und somit seinem Beispiel zu 1.17 folgen. Zuletzt wird im dritten Sinnabschnitt/ deutlich, dass ihm dies auch gelingt und er die Menschen zum Wandern inspirieren konnte. Sie sondern sich von ihrer Orientierungslosigkeit ab und machen sich auf den Weg in die Natur. Nun folgt die Analyse der Form. Das romantische Gedicht besteht aus sechs Versen mit jeweils vier Strophen. Durch diesen lassen sich schon gleichmäßigen Aufbau in hier/volksliedhafte Eigen- schaften erkennen. Bestätigt wird dies durch das Reimschema, welches ein regelmäßiger Kreuzreim ist (abab). Ein unreiner Reim ist nur in vers 13 und 15 zu finden, da sich die Wörter, nieder" und, Brūder" nur an- nähernd reimen. Das Versmaß ist immer und im dritten vers einer Strophe ein dreihebiger unbetonten Silbe. im ersten zusätzlichen Jambus mit einer Jeweils im zweiten und im vierten Vers einer Strophe ist auch ein Jambus erkennbar, dieser ist jedoch dreihebig. Da der Jambus typischer- weise vorwartsgewandt wirkt, wird dadurch erneut das im Gedicht thematisierte Wandermotiv unter- strichen. Einhergehend mit den Jamben in den einzelnen Versen befindet sich in Vers 1 und einer Strophe Vers 3 am Ende immer eine weibliche Kadenz, während diese in vers 2 und 4. einer Strophe immer männlich ist. Auch durch das Versmaß und die Kadenzen lässt sich/ das volksliedhafte Gedicht charakterisieren, da durch deren Regel- māßigkeit das Gedicht einprägsam, rhythmisch und singbar wirkt. Durch diese volksliedhaften Eigenschaften wird hier auch Bezug auf romantische Lied und somit auf die progressive Universalpocsie genommen, da Gedicht und Lied miteinander verschmelzen. Betrachtet man die 7-24) م A im Gedicht vorliegenden Enjambements, so fällt auf, dass diese sehr zahlreich sind. Beispielsweise

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V

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Hey :) Hier meine Deutsch-Klausur zu dem romantischen Gedicht „Allgemeines Wandern“ von Joseph von Eichendorff und einem Vergleich mit dem Schlager „Ich war noch niemals im NewYork“ von Udo Jürgens“ (13 P.) Vielleicht kann ich ja jemandem damit helfen 🙈

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Nein, was soll schon sein Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii Ging nie durch San Francisco in zerrissenen Jeans Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei Einmal verrückt sein und aus allen Zwängen fliehen Quelle: LyricFind Songwriter: Michael Kunze / Udo Juergens Songtext von Ich war noch niemals in New York Ⓒ BMG Rights Management Kurs Klausur im Fach Deutsch Am 22.03.2022 Thema 1 13 P Weiler so! Die Epoche der Romantik, geprägt vor allem ihren Hauptvertretern E.T.A. Hoffmann und Joseph von Eichendorff, beginnt im Jahre 1 und nimmt 1840 ihr Ende. Gründe für die Entstehung einer roman- tischen Mentalität waren gesellschaftliche Umbrüche und technische sowie wissenschaftliche Neuerungen. kam es durch die franzosische Revolution paru ein Konfessionellen Spaltung Europas und/durch die Restauration zur Rückkehr zu der alten Herr- So -spater schaftsform, dem Absolutismus. Mit der Industrialisierung für heutigen D Dein! balter ging zudem eine voranschreitende technische Weiter- entwicklung einher. Demzufolge haben die Menschen Angst I vor der unbestimmten Zukunft und fühlen sich orien - I nun ihre Gefühlsebene in den Mittel-T richten also ihren Blick nach innen, punkt/sehnen sich nach Fantasie welten und wollen tierungslos. Sie stellen ständig ihrer Unzufriedenheit zu entfliehen und umherwandern, um/ ihr eigenes Glück zu finden. Um (( TITU der Realität zu entkommen finden die Romantiker auch in der in leven Zuflucht durch die Nacht, ihr Gottvertrauen und durch AIA eine Poetisierung der Welt, welche durch die progressive Universalpoesie erreicht werden soll. Sie lehnen nun also das Humanitatsideal und den Fortschritt der Auf- klärung und Weimarer klassik ab, da jetzt wieder B das Individuum im Mittelpunkt steht und das Märchen- hafte, Mystische und Träumerische des Mittelalters erhalten bleiben soll. Einige dieser zentralen Merkmale der Romantik. weist das romantische Gedicht, Allgemeines Wandern" von Joseph von Eichendorff auf. Es. Wer hesser handelt von einem impliziten lyrischen Ich, welches eine Person beschreibt, die "Dicle", aber ok. die Natur des Frühlings bewundert und dadurch auch andere Menschen zum Wandern bewegt, die zuvor den Sorgen und Angsten ihres Alltags nicht entkommen konnten. Das Wandermotiv hebt. durch das wohervort Natur da dem lyrischen Ich nur Zufrieden: heit und persönliches Glück erlangt werden kann. Im ersten Sinn abschnitt (V. 1-14) beschreibt das Ala! lyrische Ich me naturräumliche Umgebung!, welche die des Dichters gut! sich also in diesem Gedicht laut gut! sich durch den Frühling stark verändert und somit zum Wandern einladi. (v. 9-16) Des Weiteren geht es im zweiten Sinnabschnittlum. die Menschen, die nicht durch die Natur Zuflucht suchen sondern ihrem täglichen Alltag, ge- prägt von den Sorgen und Angsten dieser Zeit, nachgehen. Der Dichter hat Mitleid mit ihnen und will sie dazu bewegen, ebenfalls auf Wander- schaft zugehen und somit seinem Beispiel zu 1.17 folgen. Zuletzt wird im dritten Sinnabschnitt/ deutlich, dass ihm dies auch gelingt und er die Menschen zum Wandern inspirieren konnte. Sie sondern sich von ihrer Orientierungslosigkeit ab und machen sich auf den Weg in die Natur. Nun folgt die Analyse der Form. Das romantische Gedicht besteht aus sechs Versen mit jeweils vier Strophen. Durch diesen lassen sich schon gleichmäßigen Aufbau in hier/volksliedhafte Eigen- schaften erkennen. Bestätigt wird dies durch das Reimschema, welches ein regelmäßiger Kreuzreim ist (abab). Ein unreiner Reim ist nur in vers 13 und 15 zu finden, da sich die Wörter, nieder" und, Brūder" nur an- nähernd reimen. Das Versmaß ist immer und im dritten vers einer Strophe ein dreihebiger unbetonten Silbe. im ersten zusätzlichen Jambus mit einer Jeweils im zweiten und im vierten Vers einer Strophe ist auch ein Jambus erkennbar, dieser ist jedoch dreihebig. Da der Jambus typischer- weise vorwartsgewandt wirkt, wird dadurch erneut das im Gedicht thematisierte Wandermotiv unter- strichen. Einhergehend mit den Jamben in den einzelnen Versen befindet sich in Vers 1 und einer Strophe Vers 3 am Ende immer eine weibliche Kadenz, während diese in vers 2 und 4. einer Strophe immer männlich ist. Auch durch das Versmaß und die Kadenzen lässt sich/ das volksliedhafte Gedicht charakterisieren, da durch deren Regel- māßigkeit das Gedicht einprägsam, rhythmisch und singbar wirkt. Durch diese volksliedhaften Eigenschaften wird hier auch Bezug auf romantische Lied und somit auf die progressive Universalpocsie genommen, da Gedicht und Lied miteinander verschmelzen. Betrachtet man die 7-24) م A im Gedicht vorliegenden Enjambements, so fällt auf, dass diese sehr zahlreich sind. Beispielsweise