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Gedichtsanalyse "Weise des Dichters" von Friedrich Schlegel

Gedichtsanalyse "Weise des Dichters" von Friedrich Schlegel

 Quelle:
Weise des Dichters - Friedrich Schlegel
Wie tief im Waldesdunkel Winde rauschen,
Ihr Lied dazwischen Nachtigallen schlagen,
Der mun

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Analyse von: - Titel - Aufbau - alle Strophen - übergeordnete Interpretation - Bezug zum Dichter

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Quelle: Weise des Dichters - Friedrich Schlegel Wie tief im Waldesdunkel Winde rauschen, Ihr Lied dazwischen Nachtigallen schlagen, Der muntre Vogel singt in Frühlingstagen, Daß wir dem fernen Ruf bezaubert lauschen; So seht ihr hier jedwede Weise tauschen, Betrachtung, linde Seufzer, tiefe Klagen, Der Scherze Lust, der Liebe kühnes Wagen, Und was den Seher göttlich mag berauschen. Anklänge aus der Sehnsucht alten Reichen Sind es, die bald sich spielend offenbaren, Uns ihr Geheimnis bald mit Ernst verkünden; Sinnbilder, leise, des gefühlten Wahren, Des nahen Frühlings stille Hoffnungszeichen, Die schon in helle Flammen sich entzünden. https://www.zgedichte.de/gedichte/friedrich-schlegel/weise-des-dichters.html Gedichtsanalyse Titel: ● Es geht um das Besondere des Dichters Eigenart des Dichtens Weise = Art und Weise des Dichters, sein Gedicht zu gestalten und zu schreiben Es geht um die Dichtung an sich Aufbau: ● 1 + 2. Strophe: 4 Verse, umarmender Reim → Quartette O Haben einen fünfhebigen Jambus 3+4.Strophe: 3 Verse, kein klares Reimschema → Terzette o Daktylus und Trochäus Sonett: 14 Verse: 2 Quartette und 2 Terzette, oft Umarmender reim und danach kein festes Schema Weibliche Kadenzen Vers 9: Zeilensprung Erste Strophe: Natur als Flucht vor dem Alltag → Idealisierung Vergleich ,,Wie...So" → zwischen Mensch und Natur Alliteration: Wie, Winde, Waldesdunkel →⇒ Zusammengehörigkeit der Wörter Naturbild vom Wald mit Vögeln wird erzeugt → romantische Situation Idealisierung der Natur ⇒ Idylle Akustische Verben: erschaffen Naturbild → Wald „ferner Ruf“ → Distanz zum Leser Vogel: Bild der Hoffnung und Zuversicht, freie Gedanken →...

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