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Odyssee durch Frankreich
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Inhaltsangabe Transit Odyssee durch Frankreich In einem Restaurant in Marseille sitzt ein junger Deutscher und erzählt davon, wie er dorthin kam und warum ihn die Nachricht, dass die „Montreal" gesunken ist, persönlich betrifft. Ende 1939 ist er in ein Arbeitslager bei Rouen geraten, nach der Flucht aus einem deutschen KZ. Ins KZ hat ihn eine Auseinandersetzung mit einem SA-Mann gebracht. Als die Wehrmacht kurz vor dem französischen Lager steht, beschließen die Verantwortlichen, abzuziehen und die Gefangenen fliehen zu lassen. Der Deutsche gerät mitten in den riesigen Flüchtlingsstrom, der in diesen Wochen auf Paris zurollt. Die Nazis sind schon dort, doch er findet Aufnahme bei der Familie Binnet, mit der er seit vielen Jahren befreundet ist. Er trifft seinen ehemaligen Mitinsassen Paul Strobel auf der Straße, der ihn bittet, für ihn einen Brief an Strobels Schriftstellerkollegen Weidel zu überbringen. Der Erzähler ist einverstanden, doch als er bei Weidels Hotel eintrifft, teilt man ihm mit, dass der sich das Leben genommen hat. Der Erzähler nimmt Weidels letzte Habe, einen Koffer, an sich. Als Paul nicht zum vereinbarten Treffen erscheint, öffnet er den Koffer und den Brief von Paul. Im Koffer findet er ein unfertiges Manuskript, im Umschlag ein Schreiben von Weidels Frau und die Nachricht, dass im mexikanischen Konsulat in Marseille ein Visum und Reisegeld auf Weidel...

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warten. Alle Versuche, den Koffer beim mexikanischen Konsulat in Paris abzugeben, scheitern - also behält der Erzähler den Koffer samt Inhalt und nutzt ihn für seine Weiterreise. Das Visum Zusammen mit Marcel Binnet und anderen Flüchtlingen macht er sich auf den Weg nach Süden. Marcel findet Arbeit auf einer Pfirsichfarm. Mithilfe seiner Freunde erhält der Erzähler einen „Flüchtlingsschein", den ein anderer Mann zurückgelassen hat; er lautet auf den Namen Seidler. Unter diesem Namen reist er allein weiter nach Marseille. Hierher zieht es alle, die den Kontinent verlassen wollen - es ist der letzte Außenposten der freien Welt. In Marseille erfährt Seidler von dem aufwändigen Prozedere, das man durchlaufen muss, wenn man ins Ausland gelangen möchte. Neben einem Visum für das Zielland, einer Ausreisegenehmigung, und einem Ticket für die Überfahrt benötigt man auch sogenannte Transits, also die Erlaubnis, andere Länder auf der Durchreise zu durchqueren. Die Kunst besteht darin, alle Papiere zusammenzubekommen, bevor eines davon schon wieder abgelaufen ist. Seidler hat nicht vor auszuwandern. Um sich die Zeit zu vertreiben, versucht er jedoch erneut, Weidels Koffer auf dem mexikanischen Konsulat abzugeben. Dort hält man ihn für Weidel selbst. Der wohlwollende Kanzler teilt ihm mit, dass er für die Ausstellung des Visums nur noch den Nachweis brauche, dass der Künstlername Weidel zu ihm, Seidler, gehöre. Seidler lässt sich auf das Spiel ein. Identitätsbescheinigung Seidler findet Anschluss bei weiteren Mitgliedern der Familie Binnet: bei Georg und seiner Geliebten Claudine sowie Claudines Sohn. Er lässt sich treiben und verbringt seine Tage in den Cafés und Restaurants der Stadt. Eine kurze Beziehung zu der Verkäuferin Nadine endet so schnell, wie sie begonnen hat. Er muss, um das Aufenthaltsrecht in Marseille zu bekommen, seine Bemühungen um eine Ausreise nachweisen und besucht erneut den mexikanischen Kanzler. Der kann ihm zwar seine Bemühungen bescheinigen, wartet aber weiter auf die Bestätigung, dass Seidler und Weidel identisch sind. In einem Café trifft Seidler Paul Strobel wieder. Der weiß nicht, dass Weidel tot ist, und erzählt von seinen guten Beziehungen in der Stadt. Seidler beschließt, das auszunutzen. Er berichtet Paul von dem Problem der Identitätsfeststellung und bittet ihn, eine Bestätigung zu erwirken, dass Seidler und Weidel ein und dieselbe Person seien. Dies erreicht er, indem er Paul vorflunkert, die Bestätigung sei für Weidel bestimmt, der aber in Wirklichkeit Seidler heiße. Marcel stellt ihm für das Frühjahr eine Stelle auf der Pfirsichfarm in Aussicht - den Winter über muss sich Seidler also noch in Marseille durchschlagen. Er trifft Heinz wieder, den er im Lager kennengelernt hat und der im Spanischen Bürgerkrieg ein Bein verloren hat. Seidler beschließt, Heinz mit seinen Kenntnissen bei der weiteren Flucht - dieser hat ein Visum des mexikanischen Konsulats - zu helfen. Kurz darauf erkrankt Claudines Sohn, und Seidler bittet einen deutschen Arzt um Hilfe. Es stellt sich heraus, dass auch der Arzt ein Visum für Mexiko hat, doch auch er braucht noch die benötigten Transits. Schiffspassage Am 28. November beobachtet Seidler eine Frau, die in den Cafés und Restaurants am Hafen nach jemandem zu suchen scheint. Seidler ist sofort fasziniert von ihr. In den nächsten Tagen sieht er sie immer wieder. Unterdessen hat Paul Strobel beim mexikanischen Konsulat den Nachweis erbracht, dass ,,Seidler" der echte Name von Weidel sei. Der Kanzler schickt Seidler mit seinen Papieren zum amerikanischen Reisebüro, wo seine Überfahrt bereits bezahlt wurde. Mit dem Nachweis seiner gebuchten Überfahrt kann er das Transit beim amerikanischen Konsulat beantragen. Wieder muss er in endlosen Schlangen auf Papiere warten: Die ganze Stadt ist voller Flüchtlinge, die an den verschiedensten Stellen auf Nachweise warten und sich in einem seltsamen Zwischenstadium befinden. Nachdem er seine Angelegenheiten in dem amerikanischen Reisebüro geregelt hat, folgt Seidler aus Langeweile einem kleinen Mann, der mit einem Portugiesen namens Bombello zusammenarbeitet und gute Beziehungen in der Stadt hat. Seidler lässt sich mit den Männern auf Verhandlungen über eine Schiffspassage ein, die er selbst gar nicht benötigt. Als er später beim Arzt von seinen neuen Bekannten erzählt, ist dieser begeistert: Er möchte die Überfahrt für sich und seine Freundin arrangieren. Sie gehen in ein Restaurant, um die Einzelheiten zu besprechen. Da kommt besagte Freundin, Marie, dazu – sie ist die Frau, die Seidler seit Wochen beobachtet. Seidler lässt sich von der Unruhe der anderen Flüchtlinge anstecken und kümmert sich auf dem amerikanischen Konsulat um sein Transit. Dort erfährt er, dass der Autor Weidel in Spanien nicht gern gesehen ist, seit er einen Artikel über eine Massenerschießung veröffentlicht hat. Nun braucht er einen Bürgen, der dafür einsteht, dass Weidel nie wieder etwas Ähnliches schreiben wird. Seidler verweist den Konsul an Paul Strobel. Abfahrtspläne Später trifft er erneut Marie. Auf seine Nachfrage erzählt sie ihm, dass sie nach ihrem Mann sucht. Sie hat mehrere Hinweise bekommen, dass dieser sich in Marseille aufhalten soll, und will ihn dringend finden, weil nur er ihr ein Visum verschaffen kann. Seidler wird plötzlich klar, dass Maries Mann der Autor Weidel ist und dass all die Hinweise, die sie erhalten hat, auf ihn selbst hindeuten. Er behält sein Wissen für sich, ahnt jedoch schon das Unglück voraus, das ihn erwartet, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Er sagt ihr, er habe gute Beziehungen zum mexikanischen Konsulat, und bietet ihr an, sich darum zu kümmern, dass ihr Name in Weidels Visum eingetragen wird. Bei seinem nächsten Besuch auf dem mexikanischen Konsulat trifft Seidler Heinz und spürt auf einmal den unbändigen Wunsch, dem alten Bekannten zu helfen. Er vermittelt ihm die Überfahrt nach Portugal, die er eigentlich dem Arzt und Marie zugesagt hat. Als der Arzt davon erfährt, nimmt er die Änderung der Pläne gelassen. Er erzählt, dass Marie mit der Abreise zögert, seit sie in Marseille sind. Es scheint, als könne sie sich nicht zur Abfahrt durchringen, bevor sie ihren Mann nicht noch einmal gesehen hat. Falsche Hoffnungen Seidler und Marie treffen sich nun fast täglich; manchmal zufällig, manchmal verabreden sie sich. Sie erzählt ihm von ihrer Heimat und davon, wie sie damals Weidel kennengelernt hat. Als später der Arzt hinzukommt, teilt er den beiden seinen Entschluss mit: Er will das nächste Schiff nehmen, ob Marie ihn begleitet oder nicht. Marie fleht Seidler daraufhin an, ihr schnell zu helfen und sich für ihr Visum einzusetzen. Seidler zögert - er sähe es lieber, wenn der Arzt ohne Marie das Land verlassen würde. Tatsächlich hat dieser bald darauf alle nötigen Papiere für die Abreise beisammen und verabschiedet sich. Als er abfährt, bleibt Seidler mit Marie in deren Zimmer zurück. In Gedanken plant er bereits ihr gemeinsames Leben und will mit ihr zusammenziehen, sobald sie die erste Trauer überwunden hat. Doch daraus wird nichts: Der Arzt kehrt nach wenigen Stunden zurück. Seine Kabine ist von der Militärkommission beschlagnahmt worden, und alle Passagiere mit Kabinen mussten ihre Plätze räumen. Seidler erfährt, dass Heinz bereits abgereist ist, und erkundigt sich bei dem Portugiesen nach ihm. Er erhält die Antwort, dass sein alter Bekannter gut angekommen sei. Der Arzt hat unterdessen erfahren, dass er das nächste Schiff nach Martinique nehmen kann. Er will alles daransetzen, dass Marie ihn diesmal begleiten kann. Paul Strobel hat inzwischen für Weidel gebürgt und so Seidler ein amerikanisches Transit verschafft. In einem Café kommt Seidler mit einem Mann ins Gespräch, der ihm schon häufiger aufgefallen ist. Der Mann kommt aus dem polnisch-litauischen Grenzgebiet und hat zwar ein Transit, muss aber noch seine genaue Herkunft nachweisen. Er ist des ewigen Wartens müde und würde am liebsten einfach nach Hause zurückkehren - selbst wenn ihn dort der sichere Tod erwartet. Das spanische Transit Seidler bittet als Nächstes auf dem spanischen Konsulat um ein Transit. Man weist ihn ab mit dem Hinweis auf die von Weidel veröffentlichte Geschichte über die Massenerschießung. Seidler findet, Am 28. November beobachtet Seidler eine Frau, die in den Cafés und Restaurants am Hafen nach jemandem zu suchen scheint. Seidler ist sofort fasziniert von ihr. In den nächsten Tagen sieht er sie immer wieder. Unterdessen hat Paul Strobel beim mexikanischen Konsulat den Nachweis erbracht, dass „Seidler" der echte Name von Weidel sei. Der Kanzler schickt Seidler mit seinen Papieren zum amerikanischen Reisebüro, wo seine Überfahrt bereits bezahlt wurde. Mit dem Nachweis seiner gebuchten Überfahrt kann er das Transit beim amerikanischen Konsulat beantragen. Wieder muss er in endlosen Schlangen auf Papiere warten: Die ganze Stadt ist voller Flüchtlinge, die an den verschiedensten Stellen auf Nachweise warten und sich in einem seltsamen Zwischenstadium befinden. Nachdem er seine Angelegenheiten in dem amerikanischen Reisebüro geregelt hat, folgt Seidler aus Langeweile einem kleinen Mann, der mit einem Portugiesen namens Bombello zusammenarbeitet und gute Beziehungen in der Stadt hat. Seidler lässt sich mit den Männern auf Verhandlungen über eine Schiffspassage ein, die er selbst gar nicht benötigt. Als er später beim Arzt von seinen neuen Bekannten erzählt, ist dieser begeistert: Er möchte die Überfahrt für sich und seine Freundin arrangieren. Sie gehen in ein Restaurant, um die Einzelheiten zu besprechen. Da kommt besagte Freundin, Marie, dazu – sie ist die Frau, die Seidler seit Wochen beobachtet. Seidler lässt sich von der Unruhe der anderen Flüchtlinge anstecken und kümmert sich auf dem amerikanischen Konsulat um sein Transit. Dort erfährt er, dass der Autor Weidel in Spanien nicht gern gesehen ist, seit er einen Artikel über eine Massenerschießung veröffentlicht hat. Nun braucht er einen Bürgen, der dafür einsteht, dass Weidel nie wieder etwas Ähnliches schreiben wird. Seidler verweist den Konsul an Paul Strobel. Abfahrtspläne Später trifft er erneut Marie. Auf seine Nachfrage erzählt sie ihm, dass sie nach ihrem Mann sucht. Sie hat mehrere Hinweise bekommen, dass dieser sich in Marseille aufhalten soll, und will ihn dringend finden, weil nur er ihr ein Visum verschaffen kann. Seidler wird plötzlich klar, dass Maries Mann der Autor Weidel ist und dass all die Hinweise, die sie erhalten hat, auf ihn selbst hindeuten. Er behält sein Wissen für sich, ahnt jedoch schon das Unglück voraus, das ihn erwartet, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Er sagt ihr, er habe gute Beziehungen zum mexikanischen Konsulat, und bietet ihr an, sich darum zu kümmern, dass ihr Name in Weidels Visum eingetragen wird. Bei seinem nächsten Besuch auf dem mexikanischen Konsulat trifft Seidler Heinz und spürt auf einmal den unbändigen Wunsch, dem alten Bekannten zu helfen. Er vermittelt ihm die Überfahrt nach Portugal, die er eigentlich dem Arzt und Marie zugesagt hat. Als der Arzt davon erfährt, nimmt er die Änderung der Pläne gelassen. Er erzählt, dass Marie mit der Abreise zögert, seit sie in Marseille sind. Es scheint, als könne sie sich nicht zur Abfahrt durchringen, bevor sie ihren Mann nicht noch einmal gesehen hat. Falsche Hoffnungen Seidler und Marie treffen sich nun fast täglich; manchmal zufällig, manchmal verabreden sie sich. Sie erzählt ihm von ihrer Heimat und davon, wie sie damals Weidel kennengelernt hat. Als später der Arzt hinzukommt, teilt er den beiden seinen Entschluss mit: Er will das nächste Schiff nehmen, ob Marie ihn begleitet oder nicht. Marie fleht Seidler daraufhin an, ihr schnell zu helfen und sich für ihr Visum einzusetzen. Seidler zögert - er sähe es lieber, wenn der Arzt ohne Marie das Land verlassen würde. Tatsächlich hat dieser bald darauf alle nötigen Papiere für die Abreise beisammen und verabschiedet sich. Als er abfährt, bleibt Seidler mit Marie in deren Zimmer zurück. In Gedanken plant er bereits ihr gemeinsames Leben und will mit ihr zusammenziehen, sobald sie die erste Trauer überwunden hat. Doch daraus wird nichts: Der Arzt kehrt nach wenigen Stunden zurück. Seine Kabine ist von der Militärkommission beschlagnahmt worden, und alle Passagiere mit Kabinen mussten ihre Plätze räumen. Seidler erfährt, dass Heinz bereits abgereist ist, und erkundigt sich bei dem Portugiesen nach ihm. Er erhält die Antwort, dass sein alter Bekannter gut angekommen sei. Der Arzt hat unterdessen erfahren, dass er das nächste Schiff nach Martinique nehmen kann. Er will alles daransetzen, dass Marie ihn diesmal begleiten kann. Paul Strobel hat inzwischen für Weidel gebürgt und so Seidler ein amerikanisches Transit verschafft. In einem Café kommt Seidler mit einem Mann ins Gespräch, der ihm schon häufiger aufgefallen ist. Der Mann kommt aus dem polnisch-litauischen Grenzgebiet und hat zwar ein Transit, muss aber noch seine genaue Herkunft nachweisen. Er ist des ewigen Wartens müde und würde am liebsten einfach nach Hause zurückkehren – selbst wenn ihn dort der sichere Tod erwartet. Das spanische Transit Seidler bittet als Nächstes auf dem spanischen Konsulat um ein Transit. Man weist ihn ab mit dem Hinweis auf die von Weidel veröffentlichte Geschichte über die Massenerschießung. Seidler findet,

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Die Kunst besteht darin, alle Papiere zusammenzubekommen, bevor eines davon schon wieder abgelaufen ist. Seidler hat nicht vor auszuwandern. Um sich die Zeit zu vertreiben, versucht er jedoch erneut, Weidels Koffer auf dem mexikanischen Konsulat abzugeben. Dort hält man ihn für Weidel selbst. Der wohlwollende Kanzler teilt ihm mit, dass er für die Ausstellung des Visums nur noch den Nachweis brauche, dass der Künstlername Weidel zu ihm, Seidler, gehöre. Seidler lässt sich auf das Spiel ein. Identitätsbescheinigung Seidler findet Anschluss bei weiteren Mitgliedern der Familie Binnet: bei Georg und seiner Geliebten Claudine sowie Claudines Sohn. Er lässt sich treiben und verbringt seine Tage in den Cafés und Restaurants der Stadt. Eine kurze Beziehung zu der Verkäuferin Nadine endet so schnell, wie sie begonnen hat. Er muss, um das Aufenthaltsrecht in Marseille zu bekommen, seine Bemühungen um eine Ausreise nachweisen und besucht erneut den mexikanischen Kanzler. Der kann ihm zwar seine Bemühungen bescheinigen, wartet aber weiter auf die Bestätigung, dass Seidler und Weidel identisch sind. In einem Café trifft Seidler Paul Strobel wieder. Der weiß nicht, dass Weidel tot ist, und erzählt von seinen guten Beziehungen in der Stadt. Seidler beschließt, das auszunutzen. Er berichtet Paul von dem Problem der Identitätsfeststellung und bittet ihn, eine Bestätigung zu erwirken, dass Seidler und Weidel ein und dieselbe Person seien. Dies erreicht er, indem er Paul vorflunkert, die Bestätigung sei für Weidel bestimmt, der aber in Wirklichkeit Seidler heiße. Marcel stellt ihm für das Frühjahr eine Stelle auf der Pfirsichfarm in Aussicht - den Winter über muss sich Seidler also noch in Marseille durchschlagen. Er trifft Heinz wieder, den er im Lager kennengelernt hat und der im Spanischen Bürgerkrieg ein Bein verloren hat. Seidler beschließt, Heinz mit seinen Kenntnissen bei der weiteren Flucht - dieser hat ein Visum des mexikanischen Konsulats - zu helfen. Kurz darauf erkrankt Claudines Sohn, und Seidler bittet einen deutschen Arzt um Hilfe. Es stellt sich heraus, dass auch der Arzt ein Visum für Mexiko hat, doch auch er braucht noch die benötigten Transits. Schiffspassage Am 28. November beobachtet Seidler eine Frau, die in den Cafés und Restaurants am Hafen nach jemandem zu suchen scheint. Seidler ist sofort fasziniert von ihr. In den nächsten Tagen sieht er sie immer wieder. Unterdessen hat Paul Strobel beim mexikanischen Konsulat den Nachweis erbracht, dass ,,Seidler" der echte Name von Weidel sei. Der Kanzler schickt Seidler mit seinen Papieren zum amerikanischen Reisebüro, wo seine Überfahrt bereits bezahlt wurde. Mit dem Nachweis seiner gebuchten Überfahrt kann er das Transit beim amerikanischen Konsulat beantragen. Wieder muss er in endlosen Schlangen auf Papiere warten: Die ganze Stadt ist voller Flüchtlinge, die an den verschiedensten Stellen auf Nachweise warten und sich in einem seltsamen Zwischenstadium befinden. Nachdem er seine Angelegenheiten in dem amerikanischen Reisebüro geregelt hat, folgt Seidler aus Langeweile einem kleinen Mann, der mit einem Portugiesen namens Bombello zusammenarbeitet und gute Beziehungen in der Stadt hat. Seidler lässt sich mit den Männern auf Verhandlungen über eine Schiffspassage ein, die er selbst gar nicht benötigt. Als er später beim Arzt von seinen neuen Bekannten erzählt, ist dieser begeistert: Er möchte die Überfahrt für sich und seine Freundin arrangieren. Sie gehen in ein Restaurant, um die Einzelheiten zu besprechen. Da kommt besagte Freundin, Marie, dazu – sie ist die Frau, die Seidler seit Wochen beobachtet. Seidler lässt sich von der Unruhe der anderen Flüchtlinge anstecken und kümmert sich auf dem amerikanischen Konsulat um sein Transit. Dort erfährt er, dass der Autor Weidel in Spanien nicht gern gesehen ist, seit er einen Artikel über eine Massenerschießung veröffentlicht hat. Nun braucht er einen Bürgen, der dafür einsteht, dass Weidel nie wieder etwas Ähnliches schreiben wird. Seidler verweist den Konsul an Paul Strobel. Abfahrtspläne Später trifft er erneut Marie. Auf seine Nachfrage erzählt sie ihm, dass sie nach ihrem Mann sucht. Sie hat mehrere Hinweise bekommen, dass dieser sich in Marseille aufhalten soll, und will ihn dringend finden, weil nur er ihr ein Visum verschaffen kann. Seidler wird plötzlich klar, dass Maries Mann der Autor Weidel ist und dass all die Hinweise, die sie erhalten hat, auf ihn selbst hindeuten. Er behält sein Wissen für sich, ahnt jedoch schon das Unglück voraus, das ihn erwartet, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Er sagt ihr, er habe gute Beziehungen zum mexikanischen Konsulat, und bietet ihr an, sich darum zu kümmern, dass ihr Name in Weidels Visum eingetragen wird. Bei seinem nächsten Besuch auf dem mexikanischen Konsulat trifft Seidler Heinz und spürt auf einmal den unbändigen Wunsch, dem alten Bekannten zu helfen. Er vermittelt ihm die Überfahrt nach Portugal, die er eigentlich dem Arzt und Marie zugesagt hat. Als der Arzt davon erfährt, nimmt er die Änderung der Pläne gelassen. Er erzählt, dass Marie mit der Abreise zögert, seit sie in Marseille sind. Es scheint, als könne sie sich nicht zur Abfahrt durchringen, bevor sie ihren Mann nicht noch einmal gesehen hat. Falsche Hoffnungen Seidler und Marie treffen sich nun fast täglich; manchmal zufällig, manchmal verabreden sie sich. Sie erzählt ihm von ihrer Heimat und davon, wie sie damals Weidel kennengelernt hat. Als später der Arzt hinzukommt, teilt er den beiden seinen Entschluss mit: Er will das nächste Schiff nehmen, ob Marie ihn begleitet oder nicht. Marie fleht Seidler daraufhin an, ihr schnell zu helfen und sich für ihr Visum einzusetzen. Seidler zögert - er sähe es lieber, wenn der Arzt ohne Marie das Land verlassen würde. Tatsächlich hat dieser bald darauf alle nötigen Papiere für die Abreise beisammen und verabschiedet sich. Als er abfährt, bleibt Seidler mit Marie in deren Zimmer zurück. In Gedanken plant er bereits ihr gemeinsames Leben und will mit ihr zusammenziehen, sobald sie die erste Trauer überwunden hat. Doch daraus wird nichts: Der Arzt kehrt nach wenigen Stunden zurück. Seine Kabine ist von der Militärkommission beschlagnahmt worden, und alle Passagiere mit Kabinen mussten ihre Plätze räumen. Seidler erfährt, dass Heinz bereits abgereist ist, und erkundigt sich bei dem Portugiesen nach ihm. Er erhält die Antwort, dass sein alter Bekannter gut angekommen sei. Der Arzt hat unterdessen erfahren, dass er das nächste Schiff nach Martinique nehmen kann. Er will alles daransetzen, dass Marie ihn diesmal begleiten kann. Paul Strobel hat inzwischen für Weidel gebürgt und so Seidler ein amerikanisches Transit verschafft. In einem Café kommt Seidler mit einem Mann ins Gespräch, der ihm schon häufiger aufgefallen ist. Der Mann kommt aus dem polnisch-litauischen Grenzgebiet und hat zwar ein Transit, muss aber noch seine genaue Herkunft nachweisen. Er ist des ewigen Wartens müde und würde am liebsten einfach nach Hause zurückkehren - selbst wenn ihn dort der sichere Tod erwartet. Das spanische Transit Seidler bittet als Nächstes auf dem spanischen Konsulat um ein Transit. Man weist ihn ab mit dem Hinweis auf die von Weidel veröffentlichte Geschichte über die Massenerschießung. Seidler findet, Am 28. November beobachtet Seidler eine Frau, die in den Cafés und Restaurants am Hafen nach jemandem zu suchen scheint. Seidler ist sofort fasziniert von ihr. In den nächsten Tagen sieht er sie immer wieder. Unterdessen hat Paul Strobel beim mexikanischen Konsulat den Nachweis erbracht, dass „Seidler" der echte Name von Weidel sei. Der Kanzler schickt Seidler mit seinen Papieren zum amerikanischen Reisebüro, wo seine Überfahrt bereits bezahlt wurde. Mit dem Nachweis seiner gebuchten Überfahrt kann er das Transit beim amerikanischen Konsulat beantragen. Wieder muss er in endlosen Schlangen auf Papiere warten: Die ganze Stadt ist voller Flüchtlinge, die an den verschiedensten Stellen auf Nachweise warten und sich in einem seltsamen Zwischenstadium befinden. Nachdem er seine Angelegenheiten in dem amerikanischen Reisebüro geregelt hat, folgt Seidler aus Langeweile einem kleinen Mann, der mit einem Portugiesen namens Bombello zusammenarbeitet und gute Beziehungen in der Stadt hat. Seidler lässt sich mit den Männern auf Verhandlungen über eine Schiffspassage ein, die er selbst gar nicht benötigt. Als er später beim Arzt von seinen neuen Bekannten erzählt, ist dieser begeistert: Er möchte die Überfahrt für sich und seine Freundin arrangieren. Sie gehen in ein Restaurant, um die Einzelheiten zu besprechen. Da kommt besagte Freundin, Marie, dazu – sie ist die Frau, die Seidler seit Wochen beobachtet. Seidler lässt sich von der Unruhe der anderen Flüchtlinge anstecken und kümmert sich auf dem amerikanischen Konsulat um sein Transit. Dort erfährt er, dass der Autor Weidel in Spanien nicht gern gesehen ist, seit er einen Artikel über eine Massenerschießung veröffentlicht hat. Nun braucht er einen Bürgen, der dafür einsteht, dass Weidel nie wieder etwas Ähnliches schreiben wird. Seidler verweist den Konsul an Paul Strobel. Abfahrtspläne Später trifft er erneut Marie. Auf seine Nachfrage erzählt sie ihm, dass sie nach ihrem Mann sucht. Sie hat mehrere Hinweise bekommen, dass dieser sich in Marseille aufhalten soll, und will ihn dringend finden, weil nur er ihr ein Visum verschaffen kann. Seidler wird plötzlich klar, dass Maries Mann der Autor Weidel ist und dass all die Hinweise, die sie erhalten hat, auf ihn selbst hindeuten. Er behält sein Wissen für sich, ahnt jedoch schon das Unglück voraus, das ihn erwartet, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Er sagt ihr, er habe gute Beziehungen zum mexikanischen Konsulat, und bietet ihr an, sich darum zu kümmern, dass ihr Name in Weidels Visum eingetragen wird. Bei seinem nächsten Besuch auf dem mexikanischen Konsulat trifft Seidler Heinz und spürt auf einmal den unbändigen Wunsch, dem alten Bekannten zu helfen. Er vermittelt ihm die Überfahrt nach Portugal, die er eigentlich dem Arzt und Marie zugesagt hat. Als der Arzt davon erfährt, nimmt er die Änderung der Pläne gelassen. Er erzählt, dass Marie mit der Abreise zögert, seit sie in Marseille sind. Es scheint, als könne sie sich nicht zur Abfahrt durchringen, bevor sie ihren Mann nicht noch einmal gesehen hat. Falsche Hoffnungen Seidler und Marie treffen sich nun fast täglich; manchmal zufällig, manchmal verabreden sie sich. Sie erzählt ihm von ihrer Heimat und davon, wie sie damals Weidel kennengelernt hat. Als später der Arzt hinzukommt, teilt er den beiden seinen Entschluss mit: Er will das nächste Schiff nehmen, ob Marie ihn begleitet oder nicht. Marie fleht Seidler daraufhin an, ihr schnell zu helfen und sich für ihr Visum einzusetzen. Seidler zögert - er sähe es lieber, wenn der Arzt ohne Marie das Land verlassen würde. Tatsächlich hat dieser bald darauf alle nötigen Papiere für die Abreise beisammen und verabschiedet sich. Als er abfährt, bleibt Seidler mit Marie in deren Zimmer zurück. In Gedanken plant er bereits ihr gemeinsames Leben und will mit ihr zusammenziehen, sobald sie die erste Trauer überwunden hat. Doch daraus wird nichts: Der Arzt kehrt nach wenigen Stunden zurück. Seine Kabine ist von der Militärkommission beschlagnahmt worden, und alle Passagiere mit Kabinen mussten ihre Plätze räumen. Seidler erfährt, dass Heinz bereits abgereist ist, und erkundigt sich bei dem Portugiesen nach ihm. Er erhält die Antwort, dass sein alter Bekannter gut angekommen sei. Der Arzt hat unterdessen erfahren, dass er das nächste Schiff nach Martinique nehmen kann. Er will alles daransetzen, dass Marie ihn diesmal begleiten kann. Paul Strobel hat inzwischen für Weidel gebürgt und so Seidler ein amerikanisches Transit verschafft. In einem Café kommt Seidler mit einem Mann ins Gespräch, der ihm schon häufiger aufgefallen ist. Der Mann kommt aus dem polnisch-litauischen Grenzgebiet und hat zwar ein Transit, muss aber noch seine genaue Herkunft nachweisen. Er ist des ewigen Wartens müde und würde am liebsten einfach nach Hause zurückkehren – selbst wenn ihn dort der sichere Tod erwartet. 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