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Inhaltszusammenfassung und Analyse zu Faust - Abitur 2022 - Deutsch

Inhaltszusammenfassung und Analyse zu Faust - Abitur 2022 - Deutsch

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Ayse

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Inhaltszusammenfassung und Analyse zu Faust - Abitur 2022 - Deutsch

 Prolog im Himmel
Verse
1. Teil
Verse
2. Teil
3. Teil
Nacht
354-385
386-429
430-517
Inhaltszusammenfassung Faust
- Eine sehr detaillierte In

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Eine sehr detaillierte und ausführliche Inhaltszusammnfassung und Analyse zu Faus fürs Abitur 2022

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Prolog im Himmel Verse 1. Teil Verse 2. Teil 3. Teil Nacht 354-385 386-429 430-517 Inhaltszusammenfassung Faust - Eine sehr detaillierte Inhaltszusammenfassung zu Faust - Inhalt - Erzengel preisen die Großartigkeit der Schöpfung - Raphael: unveränderliche Harmonie der Gestirne (V. 243-250 Inhalt - Gabriel: lobt Schönheit der irdischen Schöpfung (Tag-Nacht-Wechsel) (V. 251-258) - Michael: schildert verheerende Unwetter (V. 259-264), stimmt in Lob ein (V. 265-270) Mephisto: Kritik selbst als scheinbare Unterwürfigkeit (V. 274) zeigt sich als scharfer Kritiker, hält Gott nur beiläufiges Interesse für seine Schöpfung vor (V. 271+272) Mensch wunderlich wie am 1. Tag (V. 282) Schuld für Missstände an Gott, da Gabe der Vernunft (V. 283+284), aber überfordert (V. 285-286) Faust als Beweis für die hohe Bestimmung des Menschen von Gott (V. 299) Drang über alle Begrenzungen hinaus zu gehen (V. 300-307) Mephisto will Wette mit Gott, geht nicht drauf ein Selbstüberschätzung Mephistos (V. 350 f) Gott-Ausdruck eines Schöpfungsprinzips, das auch im Menschen wirksam ist → Anhand von Faust möchte Goethe nichts Geringeres als die Frage nach der Bestimmung des modernen Menschen erklären, der sich nicht fraglos auf religiöse Gewissheiten stürzt Mephisto allein Mephisto kritisiert den Menschen und die Menschenwelt Bezeichnet den Menschen als "kleinen Gott" (V. 281) Faust über seine eigene Persönlichkeit: existentielle Situation Fausts: eng & hochgewölbt strebt nach oben, findet aber nur wenig Platz zur Entfaltung will Grenzen überschreiten seelische Unzufriedenheit "Kerker" (V. 398) Lebensfrustation: "ach" (V. 354) Theologie studiert (V. 354-357) innere Unzufriedenheit,...

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von religiösen Vorstellungen gelöst (V. 368+369) möchte Erkennen, was die Welt im Inneren zusammenhält (V. 382+383) "Fluchtfantasie": Monschein als Lebenswechsel (V. 396) "Mauerloch" mit Natur tauschen (V. 402-408, 414) bleibt an Lektüre hängen, kann nicht ganz loslassen Makrokosmos-enthusiastische Reaktion heiliges Lebensglück (V. 432), neu belebt, aus Verzweiflungen gerissen Faust beschwört begeistert den Erdgeist: Faust strebt weiter zu Geheimnissen des Lebens (V. 455) freier Versrhythmus = sehr aufgeregter Zustand Fausts (V. 468) Zeichen des Erdgeistes = hervorgehobene Rolle bei Schöpfung, deswegen kein fassen möglich Hoffnung auf direkte Welterfahrung (V. 464) versucht Beschwörung, die gelingt, doch seine Gegenwart ist nicht auszuhalten (V. 485) ist Welt der Magie nicht gewachsen, Position unterschätzt Erdgeist spottet (V. 491-493) Erdgeist macht Distanz klar, Faust bricht zusammen (V. 512-513) 518-601 601-736 737-807 Vor dem Tor Verse 808-902 903-948 Gespräch zwischen Faust und Wagner: Fausts magische Versuche werden durch Wagner gestoppt = Auseinandersetzungen holen Faust in die Realität zurück (V. 610+611) Inhalt o Wagner = Gehilfe Faust, missdeutet Stimmung (V. 522+523) O im Gespräch werden zwei unterschiedliche Haltungen zur Wissenschaft deutlich Faust: Universität abgewandt Wagner: anstreben aus Wissensbegier (V. 524, 600, 601) o Wagner möchte wissen, wie man den Zuhörer mit Redekunst beeinflussen kann (V.533, 547+548), Faust dagegen meint, dass es reicht, wenn es aus dem Herzen kommt (V. 534-537, 544+545, 550-553), Wagner empfindet den Weg zur Wahrheit als sehr schwierig (V. 558-559, 562-563) o Wagners angestrebte Bildung ist nicht verwirklichbar, weil echte Erkenntnisse nur wenigen Menschen vorbehalten seien (V. 588-593) Faust Selbstmordgedanken: allgemeiner Lebensfrust fehlgeschlagene Annäherung (V. 629) = existenzielle Orientierungslosigkeit (V. 630633) begreift begrenztes Dasein (V. 638+639, 643+644) Sehnsucht nach Erkenntnis nicht begreifbar (V. 660) entdeckt Flasche mit Gift (V. 732) = verspricht neuen radikalen Weg der Selbstentgrenzung Selbstmord = zu neuen Ufern (V. 701), inneres Streben befriedigen (V. 697) mit Selbstmord Götterhöhle als würdig erweisen (V. 713) bewusst, dass mit dem Selbstmord seine Existenz ausgelöscht wird (V. 719) bereitet Gift in Schale, die fröhliche Erinnerungen aus seiner Jugend erweckt (V. 720-729) = wehmütige Stimmung Wille zum Selbstmord hält nicht lange an Kirchenglocken & Gesänge hindern ihn das Gift zu nehmen (V. 742+743) Glaube hat ihm durch die Jugend geholfen (V. 769-778), teilt glauben jetzt aber nicht mehr (V. 765) den Tränen nah, Selbstmord widerrufen (V. 784) Ostersonntag verlässt Faust enge & Dunkelheit des Studierzimmers Spaziergang mit Wagner in Natur: dort buntes Panorama des gesellschaftlichen Lebens nutzen Feiertag um bei tanz & Bier gemeinsam zu feiern (V. 808-843) bei Partnersuche vertraut man auf Zauberei von Hexen (V. 876-843) ältere Bürger schimpfen über die Politik (V. 844-851), sind aber froh über den Frieden (V. 860-871) Lied des Soldaten symbolisiert Lebensziele (V. 884-902) Eroberung Burgen & Mädchen, materieller Besitz Stimmung Ostertag wie Auferstehung für Faust Natur erwacht zum Leben (V. 912) Menschen haben eine eigene Rolle (V. 913-915) Menschen begehen innere Anteilnahme (V. 921+922) durch Frühling neue Lebensfreude (V. 929-936) religiöser Sinn = innere Zufriedenheit (V. 940, 938) Wagner betrachtet nur oberflächlich, fühlt sich abgestoßen (V. 943-948) 1147-1177 Studierzimmer I Verse 1180-1237 1238-1323 1324-1382 1383-1529 Inhalt alter Bauer lädt Faust zum Ehrentrunk ein (V. 981-990), drückt Dank aus Vater von Faust war Arzt, half beim Kampf gegen die Pest (V. 995-1006) Wagner ist beeindruckt von Fausts Verehrung (V. 1011-1021) Faust selbst nicht (V. 1030), sei ein Mörder (V. 1053) Wagner sieht das anders, habe nur mit besten Absichten gehandelt (V. 1056-1059), mit Weitergabe an Generation Verbesserung möglich (V. 1060-1062) Faust gegen Fortschrittsglauben (V. 1065) streben habe ihn zu seinem schlechten Menschen gemacht Sonnenuntergang sorgt für erneute Begeisterung der Natur will Sonne nachfliegen (V. 1074+1075) für ewiges Licht (V. 1086), will ersehnte Wahrheiten über Sinn des Daseins finden →in Fesseln seines materiellen Daseins (V. 1090-1091) Wagner will am Boden bleiben (V. 1103), keine Beschränkungen seiner Existenz überwinden → geistige Bedürfnisse durch Buchwissen begreifen (1104-1109) Faust: 1. Trieb: materielle Gegebenheiten des seins (V. 1114 f) 2. Trieb: sich aus Beschränkungen befreien (V.1116 f) Faust hat einen Wunsch nach Weltfahrt Wagner belehrt in über Dämonen (V. 1126-1144), und warnt ihn, sich auf die Geisterwelt einzulassen, kann Faust jedoch nicht beeindrucken mit Wissen beeindrucken Faust will sich ,,zu neuem Leben" (V. 1121) von Geistwesen entführen lassen (Aufruf) Mephisto erscheint in Form eines Pudels ungewöhnliches Verhalten des Hundes, erklärt Wagner aus seinem Wissen (V. 1165) Faust ahnt, dass es kein gewöhnlicher Hund sei, sondern Geistwesen mit magischem Einfluss (V. 1158) → unterschiedliche Reaktion = weiteres Merkmal ihrer unterschiedlichen Wirklichkeitenzugangs → Wagner: deutet Welt aus Buchwissen → Faust: Offenheit für innere Bedeutungen und äußerliche Phänomene Faust hofft auf neuen Einklang mit Sinn des Lebens (V. 1198-1201) Faust hat keine Ausgeglichenheit (V. 1210-1211) Faust will an harmonischer Stimmung festhalten Bibel (V. 1213-1219), will diese übersetzten, Übersetzung macht ihn nicht glücklich, keine Erwartung mehr nach Erkenntnissen (V. 1224-1229) verschiedene Übersetzungen innere Entwicklungen Fausts Faust will Hund rauswerfen, Hund verändert sich (V. 1247-1255) Geistergesang = einflussreicher Geist (V. 1259, 1269-1270) denkt er kann Erscheinung alleine bekämpfen (V. 1257-1258) Beschwörungsspruch (V. 1271-1291), ohne Wirkung (V. 1292-1297) → kein Erdgeist, sondern Höhle (V. 128) setzt auch Kraft des Kreuzes (V. 1300-1302), kann Pudel nicht aufhalten (V. 1310-1313) Erscheinung Mephistos (V. 1238-1321) Spannung: zentrale dramatische Bedeutung des folgenden Geschehens Auftreten = gesellschaftlich angemessener Interaktionspartner für Faust verweist auf Weltfahrt, Faust wird dahin gezogen Beschreibung Mephistos (V. 338 f.), (V. 338, 1343, 274, 1336-1337, 340-340) Grundprinzip des immerwährenden Wesens auszuheben Urprinzip: Finsternis (V. 1350), Licht habe Oberhand gewonnen (V. 1351-1352) kann nichts zum Sieg verhelfen (V. 1365-1373), Licht durchsetzen radikale Schöpfungskritik Mephistos motiviert Abmühung Heeren → Faust im Streben nachlässt & auf Materielle beschränkt = Beweis existenzielle Vorherrschaft des Nichts Faust verspottet Weltbild (V. 1382) Mephisto will gehen, aber magisches Schutzfeld, keine Überschreitung der Türschwelle (V. 1393-1395) Gefangener = neue Chancen für Austausch mit Geisterwelt, höhere Stufe der Erkenntnis (V. 1400) Pakt (V. 1414): spielt Mephisto in seine Hände, will Faust hinhalten: Ereignis für alle Sinne (V. 1436-1446) → Geister bringen Faust im Traum in paradiesische Gegenwelt, Harmonie & Lebenslust (V. 1449-1505) Mephisto lässt Zeichen von Ratte abknabbern & verschwindet (V. 1506-1525) Faust erkennt Machtspiel verloren, tiefe Verzweiflung (V. 1526-1529) Studierzimmer II Verse 1530-1867 Inhalt Mephisto kommt erneut (edler Junker (V. 1535)) beweist äußere Anpassungsfähigkeit appelliert an Faust, gleiche Kleidung, existenziellen Wandel für Weltfahrt bereit Faust reagiert verzweifelt (V. 1542 f.) Form Welterfahrung = enge materiellen Dasein (V. 1544 f.) wünscht sich erneut Tod (V. 1571) Mephisto stellt Leidensdruck mit Spott infrage Erinnerungen an gescheiterten Selbstmord (V. 1579 f.), so größere Verzweiflung Fluch (V. 1587-1590), Wertschätzung Person (V. 1593-1594), schönen Schein der Dinge (V. 1593-1594), Ruhm & Ansehen (V. 1595-1596), Eigentum & Vermögen (V. 1597-1602), kulinarische Genüsse (V. 1603), religiösen Werte (V. 1604-1605), Tugend der Geduld (V. 1606) Geisterchor stimmt in Fausts Verzweiflung ein (V. 1607-1616), um ihn zu neuer Lebenslust & neuen Aktivitäten aufzufordern (V. 1617-1626) Mephisto verniedlicht den Appell (V. 1627-1634), macht ihn aber zu seiner eigenen Botschaft (V. 1635-1638) Faust soll Frust hinter sich lassen (V. 1635-1636) Mephisto stellt sich als ,,Diener" & ,,Knecht" zur Verfügung (V. 1648) Preis für Dienstbarkeit: Faust muss sich Mephisto ,,drüben" (V. 1658), im Jenseits verpflichten → Teufelspakt: dient für bestimmten Zeitraum, dafür Seele Hier: Keine präzise Befristung & ,,für den Fall, dass sie sich wiederfinden", Gegenleistung nicht zwangsläufig (V. 1658) Fausts Reaktion: spöttischer Hochmut, stellt Sinn infrage Schicksal im Jenseits egal (V. 1660-1670), mögliche Pflichten stören ihn nicht traut Mephisto Befreiung des inneren Strebens nicht zu (V. 1675-1677) Fausts neues Ziel: (V. 1678-1687) will nicht nur glückliche Seiten des Lebens erleben, sondern auch traurige (V. 1772) wenn nicht Schöpfungsprinzip durchschauen kann, dann Summe menschlicher Erfahrungsmöglichkeiten erleben versteht ,,Genuss" nicht als Konsum (V. 1765-1767), sondern sucht Summe menschlicher Erfahrungsmöglichkeiten Mephisto könne Faust alles geben/ bieten, um Streben zu stillen (V. 1688-1691) Genuss & Mephisto = oberflächliches, passives Konsumieren (V. 1691) verfehlt komplexe Bedürfnisse Fausts (V. 1678) Einlassen auf Mephisto = keine Gerechtwerdung von seinen Bestimmungen zum Streben, Stagnation würde negatives Menschenbild Mephistos bestätigen ,,Ruhe", welche Mephisto in Aussicht stellt ist unwichtig (V. 1691) wenn jeden Tag ausruhen = Sinn seiner Existenz verfehlt (V. 1692-1695) ist sich sicher, dass dieser Fall nie eintreten wird Angebot als Wettgegenstand (V. 1698) Spott mit dem Teufel Mephisto nimmt Wette an (V. 1699), Faust modifiziert Wettinhalt mit Zusatzklausel → wettet wirklich auf Existenz sollte er auf Erden auch nur einen Augenblick aufhören zu streben/ aktiv zu sein, sein Leben nur noch passiv hinzunehmen, dann muss er das Ende seiner Existenz akzeptieren, da er sonst nichts mehr zu erwarten hat (V. 1700-1706) Zusammenhang mit Wette aus Prolog im Himmel: Faust Sinn seines Daseins vollenden = Herr behält Recht, Gutheit der Schöpfung & Sinnhaftigkeit des Menschenlebens gegen Mephisto durchgesetzt → Mensch der nicht über Grenzen hinaus strebt = keine Schöpfungsidee des Herrn Faust soll mit Blut unterzeichnen (V. 1740) unterstreicht existenziellen Charakter der Wette weil Magie & Wissenschaft (V. 1745-1749), höhere Erfüllung versagt haben, rettet Faust streben auf Grenzen der menschlichen Existenz (V. 1750) Möglichkeit dazu durch Mephisto & Weltfahrt (V. 1760-1764) um Wette nicht zu verlieren, versucht Mephisto Fausts Tatendrang zu bremsen durch Tatsache, dass Erreichen der höchsten Erfüllung nur Gott zugesagt ist (V. 1780 f.) Mensch nur dazu in der Lage, wenn Dichter (V. 1789-1802) Wirklichkeit: Mensch keine Perspektive sich zu entwickeln (V. 1806-1809), deshalb nur Lebensfreude (V. 1819) übriger (niedriger Sinnesgenuss) Absicht Strategie Mephistos in Monolog nach Faust Abgang (S.61) als ,,Lügengeist" will er Faust von Streben abbringen (V. 1853-1855), ihn auf ,,flache Unbedeutendheit seiner materiellen Existenz zurückwerfen (V. 1861) & so inneres Streben scheitert lassen (V. 1862-1867) 1868-2073 Auerbachs Keller Verse 2073-2125 2126-2336 Inhalt satirischer Schlusspunkt: Mephisto verkleidet als Faust, empfängt Studienanfänger, der ihn zur Studienberatung aufsucht dieser äußert beste Absichten für Wissen erlangen (V. 1898-1901), aber eingeschüchtert von Atmosphäre (V. 1881-1887), denn er strebt eigentlich nur angenehmes Leben an (V. 1905-1907) Mephisto spielt mit Bedürfnissen widerlegt Erwartungen ,,Logik" als geistigen Zwang (V. 1912 f.) → keine Kreativität & Sinn für größeres & ganzes mehr (V. 1914-1917) Metaphysik = inhaltslos (V. 1950-1963) Fakultäten bringen keine Erkenntnis, nur formale Auslegungen, keine Gerechtigkeit (V. 1970-1979) Theologie = Nähe der Ketzerei, nur durch strenge Wortgläubigkeit zu entgegnen (V. 1988-1992) Medizin = nur Chancen bei Faust verbessern (V. 2011-2036) zeigt im Kleinen, was er bei Faust erreichen will: Absage an das Streben nach Höherem durch die Verführung zum vordergründigen Lebensgenuss Faust erscheint, will Weltfahrt antreten (V. 2051-2072) im Bierkeller, in Atmosphäre der Derbheit übertritt von Gelehrtenmilieu zu sinnlosen Verlockungen Faust fühlt sich davon nicht angesprochen (V. 2296) Szene = zeitgenössische politische Satire 2 Themen: gesellschaftliche Machtstrukturen & Freiheitsdebatte (durch französische Revolution) Gesang = politischer Protest, Kritik an privilegierten Ständen Rattenlied (V. 2126-2149) = Kirchenkritik, Luther Kloster, wird verglichen mit Schädlingen (Aufklärung) Mephisto: auch Floh kann Karriere machen, durch Unterstützung des Herrschers (V. 2207-2240), kritisiert Hofschranzen & Fürstenhöfe, Anspielung auf Spanien (V. 2205), vom Adel korrumpiertes Staatswesen metaphorische Auseinandersetzung mit Wesen der politischen Freiheit Begriff als Trinkspruch (V. 2244), nutzt es Mephisto zum Demonstrationen seines Menschenbildes Mephisto zaubert Studenten gewünschten Wein, genug Wohlstand für alle „Volk ist frei ,,(V. 2295) Mephisto will ,,Bestialität" (V. 2297) der Menschheit zeigen: mit zu viel Freiheit überfordert Studenten reagieren auf Wein mit Maßlosigkeit (S. 76), fehlt Einsicht, Aggressivität gegen Wohltäter, gehen mit Messern auf ihn los (S.76), da Drohung mit Fegefeuer Mephisto wird für schutzlos erklärt (V. 2313) Mephisto & Faust verschwinden durch Zauber (V. 2313-2315), Wunder wird erklärt mit ,,Lug & Schein" (V. 2332) Anspielungen auf Frankreich (V. 2272)

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Verse
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K

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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von religiösen Vorstellungen gelöst (V. 368+369) möchte Erkennen, was die Welt im Inneren zusammenhält (V. 382+383) "Fluchtfantasie": Monschein als Lebenswechsel (V. 396) "Mauerloch" mit Natur tauschen (V. 402-408, 414) bleibt an Lektüre hängen, kann nicht ganz loslassen Makrokosmos-enthusiastische Reaktion heiliges Lebensglück (V. 432), neu belebt, aus Verzweiflungen gerissen Faust beschwört begeistert den Erdgeist: Faust strebt weiter zu Geheimnissen des Lebens (V. 455) freier Versrhythmus = sehr aufgeregter Zustand Fausts (V. 468) Zeichen des Erdgeistes = hervorgehobene Rolle bei Schöpfung, deswegen kein fassen möglich Hoffnung auf direkte Welterfahrung (V. 464) versucht Beschwörung, die gelingt, doch seine Gegenwart ist nicht auszuhalten (V. 485) ist Welt der Magie nicht gewachsen, Position unterschätzt Erdgeist spottet (V. 491-493) Erdgeist macht Distanz klar, Faust bricht zusammen (V. 512-513) 518-601 601-736 737-807 Vor dem Tor Verse 808-902 903-948 Gespräch zwischen Faust und Wagner: Fausts magische Versuche werden durch Wagner gestoppt = Auseinandersetzungen holen Faust in die Realität zurück (V. 610+611) Inhalt o Wagner = Gehilfe Faust, missdeutet Stimmung (V. 522+523) O im Gespräch werden zwei unterschiedliche Haltungen zur Wissenschaft deutlich Faust: Universität abgewandt Wagner: anstreben aus Wissensbegier (V. 524, 600, 601) o Wagner möchte wissen, wie man den Zuhörer mit Redekunst beeinflussen kann (V.533, 547+548), Faust dagegen meint, dass es reicht, wenn es aus dem Herzen kommt (V. 534-537, 544+545, 550-553), Wagner empfindet den Weg zur Wahrheit als sehr schwierig (V. 558-559, 562-563) o Wagners angestrebte Bildung ist nicht verwirklichbar, weil echte Erkenntnisse nur wenigen Menschen vorbehalten seien (V. 588-593) Faust Selbstmordgedanken: allgemeiner Lebensfrust fehlgeschlagene Annäherung (V. 629) = existenzielle Orientierungslosigkeit (V. 630633) begreift begrenztes Dasein (V. 638+639, 643+644) Sehnsucht nach Erkenntnis nicht begreifbar (V. 660) entdeckt Flasche mit Gift (V. 732) = verspricht neuen radikalen Weg der Selbstentgrenzung Selbstmord = zu neuen Ufern (V. 701), inneres Streben befriedigen (V. 697) mit Selbstmord Götterhöhle als würdig erweisen (V. 713) bewusst, dass mit dem Selbstmord seine Existenz ausgelöscht wird (V. 719) bereitet Gift in Schale, die fröhliche Erinnerungen aus seiner Jugend erweckt (V. 720-729) = wehmütige Stimmung Wille zum Selbstmord hält nicht lange an Kirchenglocken & Gesänge hindern ihn das Gift zu nehmen (V. 742+743) Glaube hat ihm durch die Jugend geholfen (V. 769-778), teilt glauben jetzt aber nicht mehr (V. 765) den Tränen nah, Selbstmord widerrufen (V. 784) Ostersonntag verlässt Faust enge & Dunkelheit des Studierzimmers Spaziergang mit Wagner in Natur: dort buntes Panorama des gesellschaftlichen Lebens nutzen Feiertag um bei tanz & Bier gemeinsam zu feiern (V. 808-843) bei Partnersuche vertraut man auf Zauberei von Hexen (V. 876-843) ältere Bürger schimpfen über die Politik (V. 844-851), sind aber froh über den Frieden (V. 860-871) Lied des Soldaten symbolisiert Lebensziele (V. 884-902) Eroberung Burgen & Mädchen, materieller Besitz Stimmung Ostertag wie Auferstehung für Faust Natur erwacht zum Leben (V. 912) Menschen haben eine eigene Rolle (V. 913-915) Menschen begehen innere Anteilnahme (V. 921+922) durch Frühling neue Lebensfreude (V. 929-936) religiöser Sinn = innere Zufriedenheit (V. 940, 938) Wagner betrachtet nur oberflächlich, fühlt sich abgestoßen (V. 943-948) 1147-1177 Studierzimmer I Verse 1180-1237 1238-1323 1324-1382 1383-1529 Inhalt alter Bauer lädt Faust zum Ehrentrunk ein (V. 981-990), drückt Dank aus Vater von Faust war Arzt, half beim Kampf gegen die Pest (V. 995-1006) Wagner ist beeindruckt von Fausts Verehrung (V. 1011-1021) Faust selbst nicht (V. 1030), sei ein Mörder (V. 1053) Wagner sieht das anders, habe nur mit besten Absichten gehandelt (V. 1056-1059), mit Weitergabe an Generation Verbesserung möglich (V. 1060-1062) Faust gegen Fortschrittsglauben (V. 1065) streben habe ihn zu seinem schlechten Menschen gemacht Sonnenuntergang sorgt für erneute Begeisterung der Natur will Sonne nachfliegen (V. 1074+1075) für ewiges Licht (V. 1086), will ersehnte Wahrheiten über Sinn des Daseins finden →in Fesseln seines materiellen Daseins (V. 1090-1091) Wagner will am Boden bleiben (V. 1103), keine Beschränkungen seiner Existenz überwinden → geistige Bedürfnisse durch Buchwissen begreifen (1104-1109) Faust: 1. Trieb: materielle Gegebenheiten des seins (V. 1114 f) 2. Trieb: sich aus Beschränkungen befreien (V.1116 f) Faust hat einen Wunsch nach Weltfahrt Wagner belehrt in über Dämonen (V. 1126-1144), und warnt ihn, sich auf die Geisterwelt einzulassen, kann Faust jedoch nicht beeindrucken mit Wissen beeindrucken Faust will sich ,,zu neuem Leben" (V. 1121) von Geistwesen entführen lassen (Aufruf) Mephisto erscheint in Form eines Pudels ungewöhnliches Verhalten des Hundes, erklärt Wagner aus seinem Wissen (V. 1165) Faust ahnt, dass es kein gewöhnlicher Hund sei, sondern Geistwesen mit magischem Einfluss (V. 1158) → unterschiedliche Reaktion = weiteres Merkmal ihrer unterschiedlichen Wirklichkeitenzugangs → Wagner: deutet Welt aus Buchwissen → Faust: Offenheit für innere Bedeutungen und äußerliche Phänomene Faust hofft auf neuen Einklang mit Sinn des Lebens (V. 1198-1201) Faust hat keine Ausgeglichenheit (V. 1210-1211) Faust will an harmonischer Stimmung festhalten Bibel (V. 1213-1219), will diese übersetzten, Übersetzung macht ihn nicht glücklich, keine Erwartung mehr nach Erkenntnissen (V. 1224-1229) verschiedene Übersetzungen innere Entwicklungen Fausts Faust will Hund rauswerfen, Hund verändert sich (V. 1247-1255) Geistergesang = einflussreicher Geist (V. 1259, 1269-1270) denkt er kann Erscheinung alleine bekämpfen (V. 1257-1258) Beschwörungsspruch (V. 1271-1291), ohne Wirkung (V. 1292-1297) → kein Erdgeist, sondern Höhle (V. 128) setzt auch Kraft des Kreuzes (V. 1300-1302), kann Pudel nicht aufhalten (V. 1310-1313) Erscheinung Mephistos (V. 1238-1321) Spannung: zentrale dramatische Bedeutung des folgenden Geschehens Auftreten = gesellschaftlich angemessener Interaktionspartner für Faust verweist auf Weltfahrt, Faust wird dahin gezogen Beschreibung Mephistos (V. 338 f.), (V. 338, 1343, 274, 1336-1337, 340-340) Grundprinzip des immerwährenden Wesens auszuheben Urprinzip: Finsternis (V. 1350), Licht habe Oberhand gewonnen (V. 1351-1352) kann nichts zum Sieg verhelfen (V. 1365-1373), Licht durchsetzen radikale Schöpfungskritik Mephistos motiviert Abmühung Heeren → Faust im Streben nachlässt & auf Materielle beschränkt = Beweis existenzielle Vorherrschaft des Nichts Faust verspottet Weltbild (V. 1382) Mephisto will gehen, aber magisches Schutzfeld, keine Überschreitung der Türschwelle (V. 1393-1395) Gefangener = neue Chancen für Austausch mit Geisterwelt, höhere Stufe der Erkenntnis (V. 1400) Pakt (V. 1414): spielt Mephisto in seine Hände, will Faust hinhalten: Ereignis für alle Sinne (V. 1436-1446) → Geister bringen Faust im Traum in paradiesische Gegenwelt, Harmonie & Lebenslust (V. 1449-1505) Mephisto lässt Zeichen von Ratte abknabbern & verschwindet (V. 1506-1525) Faust erkennt Machtspiel verloren, tiefe Verzweiflung (V. 1526-1529) Studierzimmer II Verse 1530-1867 Inhalt Mephisto kommt erneut (edler Junker (V. 1535)) beweist äußere Anpassungsfähigkeit appelliert an Faust, gleiche Kleidung, existenziellen Wandel für Weltfahrt bereit Faust reagiert verzweifelt (V. 1542 f.) Form Welterfahrung = enge materiellen Dasein (V. 1544 f.) wünscht sich erneut Tod (V. 1571) Mephisto stellt Leidensdruck mit Spott infrage Erinnerungen an gescheiterten Selbstmord (V. 1579 f.), so größere Verzweiflung Fluch (V. 1587-1590), Wertschätzung Person (V. 1593-1594), schönen Schein der Dinge (V. 1593-1594), Ruhm & Ansehen (V. 1595-1596), Eigentum & Vermögen (V. 1597-1602), kulinarische Genüsse (V. 1603), religiösen Werte (V. 1604-1605), Tugend der Geduld (V. 1606) Geisterchor stimmt in Fausts Verzweiflung ein (V. 1607-1616), um ihn zu neuer Lebenslust & neuen Aktivitäten aufzufordern (V. 1617-1626) Mephisto verniedlicht den Appell (V. 1627-1634), macht ihn aber zu seiner eigenen Botschaft (V. 1635-1638) Faust soll Frust hinter sich lassen (V. 1635-1636) Mephisto stellt sich als ,,Diener" & ,,Knecht" zur Verfügung (V. 1648) Preis für Dienstbarkeit: Faust muss sich Mephisto ,,drüben" (V. 1658), im Jenseits verpflichten → Teufelspakt: dient für bestimmten Zeitraum, dafür Seele Hier: Keine präzise Befristung & ,,für den Fall, dass sie sich wiederfinden", Gegenleistung nicht zwangsläufig (V. 1658) Fausts Reaktion: spöttischer Hochmut, stellt Sinn infrage Schicksal im Jenseits egal (V. 1660-1670), mögliche Pflichten stören ihn nicht traut Mephisto Befreiung des inneren Strebens nicht zu (V. 1675-1677) Fausts neues Ziel: (V. 1678-1687) will nicht nur glückliche Seiten des Lebens erleben, sondern auch traurige (V. 1772) wenn nicht Schöpfungsprinzip durchschauen kann, dann Summe menschlicher Erfahrungsmöglichkeiten erleben versteht ,,Genuss" nicht als Konsum (V. 1765-1767), sondern sucht Summe menschlicher Erfahrungsmöglichkeiten Mephisto könne Faust alles geben/ bieten, um Streben zu stillen (V. 1688-1691) Genuss & Mephisto = oberflächliches, passives Konsumieren (V. 1691) verfehlt komplexe Bedürfnisse Fausts (V. 1678) Einlassen auf Mephisto = keine Gerechtwerdung von seinen Bestimmungen zum Streben, Stagnation würde negatives Menschenbild Mephistos bestätigen ,,Ruhe", welche Mephisto in Aussicht stellt ist unwichtig (V. 1691) wenn jeden Tag ausruhen = Sinn seiner Existenz verfehlt (V. 1692-1695) ist sich sicher, dass dieser Fall nie eintreten wird Angebot als Wettgegenstand (V. 1698) Spott mit dem Teufel Mephisto nimmt Wette an (V. 1699), Faust modifiziert Wettinhalt mit Zusatzklausel → wettet wirklich auf Existenz sollte er auf Erden auch nur einen Augenblick aufhören zu streben/ aktiv zu sein, sein Leben nur noch passiv hinzunehmen, dann muss er das Ende seiner Existenz akzeptieren, da er sonst nichts mehr zu erwarten hat (V. 1700-1706) Zusammenhang mit Wette aus Prolog im Himmel: Faust Sinn seines Daseins vollenden = Herr behält Recht, Gutheit der Schöpfung & Sinnhaftigkeit des Menschenlebens gegen Mephisto durchgesetzt → Mensch der nicht über Grenzen hinaus strebt = keine Schöpfungsidee des Herrn Faust soll mit Blut unterzeichnen (V. 1740) unterstreicht existenziellen Charakter der Wette weil Magie & Wissenschaft (V. 1745-1749), höhere Erfüllung versagt haben, rettet Faust streben auf Grenzen der menschlichen Existenz (V. 1750) Möglichkeit dazu durch Mephisto & Weltfahrt (V. 1760-1764) um Wette nicht zu verlieren, versucht Mephisto Fausts Tatendrang zu bremsen durch Tatsache, dass Erreichen der höchsten Erfüllung nur Gott zugesagt ist (V. 1780 f.) Mensch nur dazu in der Lage, wenn Dichter (V. 1789-1802) Wirklichkeit: Mensch keine Perspektive sich zu entwickeln (V. 1806-1809), deshalb nur Lebensfreude (V. 1819) übriger (niedriger Sinnesgenuss) Absicht Strategie Mephistos in Monolog nach Faust Abgang (S.61) als ,,Lügengeist" will er Faust von Streben abbringen (V. 1853-1855), ihn auf ,,flache Unbedeutendheit seiner materiellen Existenz zurückwerfen (V. 1861) & so inneres Streben scheitert lassen (V. 1862-1867) 1868-2073 Auerbachs Keller Verse 2073-2125 2126-2336 Inhalt satirischer Schlusspunkt: Mephisto verkleidet als Faust, empfängt Studienanfänger, der ihn zur Studienberatung aufsucht dieser äußert beste Absichten für Wissen erlangen (V. 1898-1901), aber eingeschüchtert von Atmosphäre (V. 1881-1887), denn er strebt eigentlich nur angenehmes Leben an (V. 1905-1907) Mephisto spielt mit Bedürfnissen widerlegt Erwartungen ,,Logik" als geistigen Zwang (V. 1912 f.) → keine Kreativität & Sinn für größeres & ganzes mehr (V. 1914-1917) Metaphysik = inhaltslos (V. 1950-1963) Fakultäten bringen keine Erkenntnis, nur formale Auslegungen, keine Gerechtigkeit (V. 1970-1979) Theologie = Nähe der Ketzerei, nur durch strenge Wortgläubigkeit zu entgegnen (V. 1988-1992) Medizin = nur Chancen bei Faust verbessern (V. 2011-2036) zeigt im Kleinen, was er bei Faust erreichen will: Absage an das Streben nach Höherem durch die Verführung zum vordergründigen Lebensgenuss Faust erscheint, will Weltfahrt antreten (V. 2051-2072) im Bierkeller, in Atmosphäre der Derbheit übertritt von Gelehrtenmilieu zu sinnlosen Verlockungen Faust fühlt sich davon nicht angesprochen (V. 2296) Szene = zeitgenössische politische Satire 2 Themen: gesellschaftliche Machtstrukturen & Freiheitsdebatte (durch französische Revolution) Gesang = politischer Protest, Kritik an privilegierten Ständen Rattenlied (V. 2126-2149) = Kirchenkritik, Luther Kloster, wird verglichen mit Schädlingen (Aufklärung) Mephisto: auch Floh kann Karriere machen, durch Unterstützung des Herrschers (V. 2207-2240), kritisiert Hofschranzen & Fürstenhöfe, Anspielung auf Spanien (V. 2205), vom Adel korrumpiertes Staatswesen metaphorische Auseinandersetzung mit Wesen der politischen Freiheit Begriff als Trinkspruch (V. 2244), nutzt es Mephisto zum Demonstrationen seines Menschenbildes Mephisto zaubert Studenten gewünschten Wein, genug Wohlstand für alle „Volk ist frei ,,(V. 2295) Mephisto will ,,Bestialität" (V. 2297) der Menschheit zeigen: mit zu viel Freiheit überfordert Studenten reagieren auf Wein mit Maßlosigkeit (S. 76), fehlt Einsicht, Aggressivität gegen Wohltäter, gehen mit Messern auf ihn los (S.76), da Drohung mit Fegefeuer Mephisto wird für schutzlos erklärt (V. 2313) Mephisto & Faust verschwinden durch Zauber (V. 2313-2315), Wunder wird erklärt mit ,,Lug & Schein" (V. 2332) Anspielungen auf Frankreich (V. 2272)