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Anthropozentrismus vs. Biozentrismus in Zusammenhang mit der Pandemie

Anthropozentrismus vs. Biozentrismus in Zusammenhang mit der Pandemie

 11b
Ein Impfstoff muss her!
1. Wie würden Sie diese Vorgehensweise moralisch bewerten? Begründen Sie Ihre Bewertung und
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Anthropozentrismus vs. Biozentrismus in Zusammenhang mit der Pandemie

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Ausarbeitung

Hausaufgabe zu: - Ökologische Ethik - Biozentrismus (Albert Schweizer) - Anthropozentrismus (Hans Jonas´ Imperativ)

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11b Ein Impfstoff muss her! 1. Wie würden Sie diese Vorgehensweise moralisch bewerten? Begründen Sie Ihre Bewertung und erläutern Sie, an welchen moralischen Maßstäben Sie sich orientieren! Es fällt mir schwer die Vorgehensweise überhaupt zu bewerten es geht um Leben und Tod. Orientiert man sich an die in Deutschland geltenden Menschenrchte und den gesunden Menschenverstand, welcher natürliche moralische Maßstäbe einem setzt, kommt man zu folgendem Ergebniss: Es gehört sich nicht zu töten, sei es ein Mensch oder Tier oder andere Lebewesen. Töten ist unakzeptabel, unmenschlich und einfach schrecklich. Tierversuche sind somit moralisch nicht vertretbar. Doch orientiert man sich an moralische Maßstäbe, die unsere Leben erhalten sollen, spielt andererseits die Gesundheit und somit Erhalt der Menschheit im Moment eine sehr große Rolle und hat somit Vorang - Ein Impfstoff ist im Moment mehr als notwendig und ich denke, wenn dafür Tiere sterben müssen, dann ist es wenigestens erträglicher als wenn ein Geliebter bzw. Mensch stirbt. Mir ist klar, dass dadurch der Erhalt der Tierwelt in Gefahr tritt, doch diese Gefahren müssen wir in Kauf nehmen, wenn wir weiterleben wollen. Es ist schrecklich und traurig, doch trotzdem wahr - Der klügere überlebt. 2. Wie würde der Verantwortungsethiker Hans Jonas diese Vorgehensweise bewerten und mit welcher Begründung? Erläutern Sie, an welchen moralischen Maßstäben sich Hans Jonas orientieren würde. Hans Jonas würde...

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die Vorgehensweise als richtig bewerten, weil es sich dabei um den Erhalt der Menschheit handelt. Hierbei orientiert er sich an den ökologischen Imperativ, der gleichzeitig als moralischer Maßstab dient und Folgendes besagt: ,,Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden." Es geht ihm also hauptsächlich darum, dass die Menschheit erhalten bleibt bzw. die Existenz der zukünftigen Generationen sicher und so angenehmen wie möglich ist. Aus dem Grund ist die Handlung die Impfstoffe an Tieren zu testen richtig, denn sie ist verträglich mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden. Die Ärzte handeln also vernünftig, denn auch sie sind verantwortlich für die Menschheitszukunft. Das Recht auf Leben bzw. die Menschenrechte an sich können ebenfalls als moralischer Maßstab dienen. Auch Tiere haben das Recht auf Leben, doch hierbei wird das Leben der Menschen über das der Tiere gestellt, da wir laut Jonas unseren Erhalt gewähreisten müssen. Was ist Ökologische Ethik? 1. Fassen Sie in eigenen Worten zusammen, was unter dem Begriff Ökologische Ethik zu verstehen ist. Die ökologische Ethik (Umweltethik) beschäftigt sich mit Fragen, welche das Verhältnis von Mensch und Natur betreffen - wie z.B. den Einfluss des Menschen auf die Tierwelt. Es geht hauptsächlich darum, wie die Natur arbeitet und erhalten bleibt oder wie groß die Auswirkungen anthropogener Eingriffe sind und vermieden werden können. Heutige ökologische Ethik beschäftigt sich mit Themen wie Klimawandel, Verschmutzung und Verlust von Böden, Wald und Gewässern, Abfall, das Tierwohl usw. Bakshan Mirza 11b 2. Versuchen Sie den Anthropozentrismus mit Hilfe von Jonas' Imperativ zu erläutern. Welche Rolle und welcher Wert wird hierbei anderen Lebewesen und der Natur beigemessen? Wie würde ein Anthropozentrist Umweltschutz begründen? Wörtlich bedeutet Anthropozentrismus, dass der Mensch sich im Mittelpunkt der Erde sieht. Es heißt, dass Entscheidungen vom Menschen auch getroffen werden, also ihnen zum Vorteil. Das schlussfolgert auch somit, dass sie sich wertvoller als andere Lebewesen, wie z.B. Tiere, sehen. Den ökologischen Imperativ kann man auf alle Fälle dem Anthropozentrismus zuordnen, da dieser den Erhalt der Menschheit über den von anderen Lebewesen stellt - es geht somit in erster Linie darum die Permanenz menschlichen Lebens gewährzuleisten. Die Rolle der anderen Lebewesen und der Natur ist erst einmal nicht wichtig und nicht vom großen Wert, da die Menschheit ehe im Vordergrund steht. Doch dann, wenn andere Lebewesen und die Natur uns unserem Ziel näherbringen bzw. helfen können, werden sie wertvoll und bekommen eine sehr wichtige Rolle. Die Natur hat in den letzten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle eingenommen, da sie einen sehr großen Einfluss auf unsere Zukunft und somit Menschheitszukunft hat Damit die Menschheit erhalten bleibt, muss die Natur richtig und möglichst ohne anthropogenverursachte Schäden funktionieren. So sind umweltbewusstes Handeln und somit Umweltschutz grundlegende Faktoren für die Gewährleistung des Leben der zukünftien Generationen auf der Erde. Ein Anthropozentrist würde den Umweltschutz anders erklären als einen Umweltaktivist, der die Wichtigkeit des Erhalts der Natur etc. beschreibt. Dem Anthropozentristen geht es nämlich um den Erhalt der Menschheit - ist die Natur erhalten, ist die Menschheit erhalten. Wir müssen also die Umwelt schützen, damit wir überhaupt weiter existieren können. Albert Schweitzer: Das Leben ist heilig - 1. Fassen Sie die Grundgedanken von Albert Schweizer kurz in Stichworten zusammen. - ethisch ist der, der Leben rettet, hilft usw. - ,,Ehrfurcht vor dem Leben" - nicht unnötig töten - so viel Leben schonen wie möglich - Verantwortung gegenüber Tiere etc, weil sie auch uns helfen - jedes andere Lebewesen bahandeln als sei es ein Mensch 2. Erläutern Sie Schweitzers´ Verwendung der Begriffe „Unvermeidliches“ und „Unbedeutendes" anhand eines seiner oder eines selbst gewählten Beispiels. Mit dem Begriff „Unvermeidliches" meint Schweitzer Handlungen, die unvermeidbar und notwenig sind. An dem von ihm genannten Beispiel ist es am besten zu erkennen: Der Landmann, der auf seiner Weise tausend Blumen zur Nahrung für seine Kühe hingemäht hat, soll sich hüten, auf dem Heimweg in geistlosem Zeitvertreib eine Blume am Rande der Landstraße zu köpfen [….]. Dass der Landmann auf seiner Weise tausend Blumen zur Nahrung für seine Kühe hingemäht hat, ist das „Unvermeidliche“, denn er kann seine Kühe schlecht verhungern lassen - Die Handlung war somit notwendig, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen, nämlich um Leben zu retten. Er darf jedoch über das Notwendige nicht hinausgehen, somit nicht zu viele Blumen mähen. Das Unvermeidbare Bakshan Mirza 11b bzw. die Handlung hat also einen wertvollen Zweck und ist somit der Moral entsprechend. Dass der Mann auf dem Heimweg ohne Sinn/Grund eine Blume am Rande der Landstraße köpft, scheint unbedeutend, ist jedoch von großer Bedeutung, da er die eine Blume ohne wertvollen Zweck getötet hat und bereits viele für die Kühe gemäht hat. Vorher waren die Kühe der Grund, doch jetzt gibt es keinen Grund die Blume zu töten (also übertretet er Grenzen des Unvermeidlichen). Mit „Unbedeutendes“ sind somit Handelungen gemeint, die belanglos und nebensächlich scheinen, doch in Wirklichkeit sehr viel bewirken. Man darf die Grenzem des Unbedeutenden selbstverständlich auch nicht überschreiten, sonst hätten wir nicht mehr so viele Blumen, aber fette, kranke Kühe. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir mit unseren Handelungen und Konsum vernünftig und sparsam umgehen sollten, anstatt der Natur ohne Grund und wertvollen Zweck Schäden zuzufügen. 3. Albert Schweitzers' Ethik wird zu dem sogenannten „Biozentrismus" gezählt. Stellen Sie diesen dem Athropozentrismus (vgl. Hans Jonas) gegenüber. Tragen Sie die wesentlichen Merkmale der Grundpositionen in die unten angeführte Grafik. Die anthropozentrische Position - Nur Menschen wird Eigenwert zugeschrieben - Heuristik der Furcht - Verantwortung gegenüber Menschen - Hauptsache, dem Menchschen geht es gut Die biozentrische Position - allen Lebewesen wird Eigenwert zuge- schrieben - Furcht vor dem Leben - Verantwortung gegenüber allen Lebew. - Hauptsache, allen Lebewesen geht es gut

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11b Ein Impfstoff muss her! 1. Wie würden Sie diese Vorgehensweise moralisch bewerten? Begründen Sie Ihre Bewertung und erläutern Sie, an welchen moralischen Maßstäben Sie sich orientieren! Es fällt mir schwer die Vorgehensweise überhaupt zu bewerten es geht um Leben und Tod. Orientiert man sich an die in Deutschland geltenden Menschenrchte und den gesunden Menschenverstand, welcher natürliche moralische Maßstäbe einem setzt, kommt man zu folgendem Ergebniss: Es gehört sich nicht zu töten, sei es ein Mensch oder Tier oder andere Lebewesen. Töten ist unakzeptabel, unmenschlich und einfach schrecklich. Tierversuche sind somit moralisch nicht vertretbar. Doch orientiert man sich an moralische Maßstäbe, die unsere Leben erhalten sollen, spielt andererseits die Gesundheit und somit Erhalt der Menschheit im Moment eine sehr große Rolle und hat somit Vorang - Ein Impfstoff ist im Moment mehr als notwendig und ich denke, wenn dafür Tiere sterben müssen, dann ist es wenigestens erträglicher als wenn ein Geliebter bzw. Mensch stirbt. Mir ist klar, dass dadurch der Erhalt der Tierwelt in Gefahr tritt, doch diese Gefahren müssen wir in Kauf nehmen, wenn wir weiterleben wollen. Es ist schrecklich und traurig, doch trotzdem wahr - Der klügere überlebt. 2. Wie würde der Verantwortungsethiker Hans Jonas diese Vorgehensweise bewerten und mit welcher Begründung? Erläutern Sie, an welchen moralischen Maßstäben sich Hans Jonas orientieren würde. Hans Jonas würde...

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Auch Tiere haben das Recht auf Leben, doch hierbei wird das Leben der Menschen über das der Tiere gestellt, da wir laut Jonas unseren Erhalt gewähreisten müssen. Was ist Ökologische Ethik? 1. Fassen Sie in eigenen Worten zusammen, was unter dem Begriff Ökologische Ethik zu verstehen ist. Die ökologische Ethik (Umweltethik) beschäftigt sich mit Fragen, welche das Verhältnis von Mensch und Natur betreffen - wie z.B. den Einfluss des Menschen auf die Tierwelt. Es geht hauptsächlich darum, wie die Natur arbeitet und erhalten bleibt oder wie groß die Auswirkungen anthropogener Eingriffe sind und vermieden werden können. Heutige ökologische Ethik beschäftigt sich mit Themen wie Klimawandel, Verschmutzung und Verlust von Böden, Wald und Gewässern, Abfall, das Tierwohl usw. Bakshan Mirza 11b 2. Versuchen Sie den Anthropozentrismus mit Hilfe von Jonas' Imperativ zu erläutern. Welche Rolle und welcher Wert wird hierbei anderen Lebewesen und der Natur beigemessen? Wie würde ein Anthropozentrist Umweltschutz begründen? Wörtlich bedeutet Anthropozentrismus, dass der Mensch sich im Mittelpunkt der Erde sieht. Es heißt, dass Entscheidungen vom Menschen auch getroffen werden, also ihnen zum Vorteil. Das schlussfolgert auch somit, dass sie sich wertvoller als andere Lebewesen, wie z.B. Tiere, sehen. Den ökologischen Imperativ kann man auf alle Fälle dem Anthropozentrismus zuordnen, da dieser den Erhalt der Menschheit über den von anderen Lebewesen stellt - es geht somit in erster Linie darum die Permanenz menschlichen Lebens gewährzuleisten. Die Rolle der anderen Lebewesen und der Natur ist erst einmal nicht wichtig und nicht vom großen Wert, da die Menschheit ehe im Vordergrund steht. Doch dann, wenn andere Lebewesen und die Natur uns unserem Ziel näherbringen bzw. helfen können, werden sie wertvoll und bekommen eine sehr wichtige Rolle. Die Natur hat in den letzten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle eingenommen, da sie einen sehr großen Einfluss auf unsere Zukunft und somit Menschheitszukunft hat Damit die Menschheit erhalten bleibt, muss die Natur richtig und möglichst ohne anthropogenverursachte Schäden funktionieren. So sind umweltbewusstes Handeln und somit Umweltschutz grundlegende Faktoren für die Gewährleistung des Leben der zukünftien Generationen auf der Erde. Ein Anthropozentrist würde den Umweltschutz anders erklären als einen Umweltaktivist, der die Wichtigkeit des Erhalts der Natur etc. beschreibt. Dem Anthropozentristen geht es nämlich um den Erhalt der Menschheit - ist die Natur erhalten, ist die Menschheit erhalten. Wir müssen also die Umwelt schützen, damit wir überhaupt weiter existieren können. Albert Schweitzer: Das Leben ist heilig - 1. Fassen Sie die Grundgedanken von Albert Schweizer kurz in Stichworten zusammen. - ethisch ist der, der Leben rettet, hilft usw. - ,,Ehrfurcht vor dem Leben" - nicht unnötig töten - so viel Leben schonen wie möglich - Verantwortung gegenüber Tiere etc, weil sie auch uns helfen - jedes andere Lebewesen bahandeln als sei es ein Mensch 2. Erläutern Sie Schweitzers´ Verwendung der Begriffe „Unvermeidliches“ und „Unbedeutendes" anhand eines seiner oder eines selbst gewählten Beispiels. Mit dem Begriff „Unvermeidliches" meint Schweitzer Handlungen, die unvermeidbar und notwenig sind. An dem von ihm genannten Beispiel ist es am besten zu erkennen: Der Landmann, der auf seiner Weise tausend Blumen zur Nahrung für seine Kühe hingemäht hat, soll sich hüten, auf dem Heimweg in geistlosem Zeitvertreib eine Blume am Rande der Landstraße zu köpfen [….]. Dass der Landmann auf seiner Weise tausend Blumen zur Nahrung für seine Kühe hingemäht hat, ist das „Unvermeidliche“, denn er kann seine Kühe schlecht verhungern lassen - Die Handlung war somit notwendig, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen, nämlich um Leben zu retten. Er darf jedoch über das Notwendige nicht hinausgehen, somit nicht zu viele Blumen mähen. Das Unvermeidbare Bakshan Mirza 11b bzw. die Handlung hat also einen wertvollen Zweck und ist somit der Moral entsprechend. Dass der Mann auf dem Heimweg ohne Sinn/Grund eine Blume am Rande der Landstraße köpft, scheint unbedeutend, ist jedoch von großer Bedeutung, da er die eine Blume ohne wertvollen Zweck getötet hat und bereits viele für die Kühe gemäht hat. Vorher waren die Kühe der Grund, doch jetzt gibt es keinen Grund die Blume zu töten (also übertretet er Grenzen des Unvermeidlichen). Mit „Unbedeutendes“ sind somit Handelungen gemeint, die belanglos und nebensächlich scheinen, doch in Wirklichkeit sehr viel bewirken. Man darf die Grenzem des Unbedeutenden selbstverständlich auch nicht überschreiten, sonst hätten wir nicht mehr so viele Blumen, aber fette, kranke Kühe. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir mit unseren Handelungen und Konsum vernünftig und sparsam umgehen sollten, anstatt der Natur ohne Grund und wertvollen Zweck Schäden zuzufügen. 3. Albert Schweitzers' Ethik wird zu dem sogenannten „Biozentrismus" gezählt. Stellen Sie diesen dem Athropozentrismus (vgl. Hans Jonas) gegenüber. Tragen Sie die wesentlichen Merkmale der Grundpositionen in die unten angeführte Grafik. Die anthropozentrische Position - Nur Menschen wird Eigenwert zugeschrieben - Heuristik der Furcht - Verantwortung gegenüber Menschen - Hauptsache, dem Menchschen geht es gut Die biozentrische Position - allen Lebewesen wird Eigenwert zuge- schrieben - Furcht vor dem Leben - Verantwortung gegenüber allen Lebew. - Hauptsache, allen Lebewesen geht es gut