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Erkenntnistheorie

 Name: Hannah
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Ethik in der Sekundarstufe II
Klausur 11/1 - Erkenntnistheorie
Aufgaben:
Datum: 08.A.A
Zeit: 90 min.
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(15 Punkte) Themen: Platon, Rationalismus, Empirismus, Kopernikanische Wende

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Name: Hannah 5 10 15 20 25 Ethik in der Sekundarstufe II Klausur 11/1 - Erkenntnistheorie Aufgaben: Datum: 08.A.A Zeit: 90 min. Punkte: Leistungspunkte: Gottfried Gabriel: Grundprobleme der Erkenntnistheorie Die Platonischen Ideen sind Urbilder der Dinge. So sind z. B. die konkreten sinnlich wahrnehmbaren Dreiecke dieser Welt Dreiecke, weil sie an der Idee des Dreiecks „teilhaben", indem sie diese realisieren. Die Erkenntnis dessen, was ein Dreieck ist, ist dabei das Wiedererkennen. Wir erinnern uns gleichsam an die vor unserer Geburt (d.h. vor der Verbindung der Seele mit dem Körper) geschaute Idee des Dreiecks. Dieser Wiedererinnerungs-Gedanke versucht den eigentlichen Umstand zu erklären, dass wir gewissermaßen aus uns heraus" Erkenntnisse entwickeln können, von denen nicht so ohne weiteres klar ist, wie sie in uns hinein" gekommen sind [...] Im Unterschied zu Platon hat man in der gesamten Neuzeit mit wenigen Ausnahmen Ideen sozusagen im Kopf". Ideen sind danach bewusste oder unbewusste Bewusstseinseingebilde. In der deutschsprachigen Terminologie hat man sich die Nebenbedeutung von „Erhabenheit" teilweise noch bewahrt, wenn man z. B. von den Idee des Guten, Wahren und Schönen, den Ideen Gott, Freiheit und Unsterblichkeit oder auch von der Idee der Demokratie spricht. Gleichzeitig gibt man mit dieser Ausdrucksweise zu verstehen, dass Ideen nicht schlicht von dieser Welt" der Tatsachen sind, sondern dass ihnen der Status eines regulativen und normativen „Ideals" zukommt, dem man sich nähern soll oder dass es zu realisieren gilt. Will man...

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auf diese Besonderheiten nicht abheben, so spricht man meist einfach von Vorstellungen [...] und man versteht darunter das, was oben als die neuzeitliche Bedeutung von „Idee" [...] angegeben worden ist. Ideen sind danach grob gesprochen, Bewusstseinseingebilde als psychische Repräsentanten oder Abbilder psychischer und nichtpsychischer Gegenstände (oder Dinge), kurzum, was wir, naiv genug, alles so als „Bildchen im Kopf fassen" [...] Gabriel, Gottfried, Grundprobleme der Erkenntnistheorie, Schöningh, Paderborn, S. 39-41 1. Erarbeiten Sie anhand des Textauszuges den Begriff der Idee im platonischen und im neuzeitlichen Verständnis. Verwenden Sie Zeilenangaben. 2. Überprüfen Sie dabei, ob der Rationalismus (Descartes) und der Empirismus (Locke) Gemeinsamkeiten hinsichtlich des Erkenntnisursprungs haben. Nutzen Sie dazu Begriffe aus dem Text. 3. Erläutern Sie, wie nach Kant das Zustandekommen der ,,Bildchen im Kopf" erklärt wird. Gehen Sie dabei auf die zentralen Begriffe seiner Theorie und die „kopernikanische Wende der Philosophie" ein. 4. ,,Sinnliche Wahrnehmung ist die Grundlage aller Erkenntnis." Verorten Sie diese Aussage im erkenntnistheoretischen Diskurs und nehmen Sie begründet Stellung. Hannah Klausur Ethik 08.11.19 I'm platonischen Verständnis sind Ideen die Urbilder der der Welt sinnlich Dinge " (Z.1). Die Dinge, die wir wahrnehmen, z. B. ein Tisch, haben teil an der Idee des Tisches (vgl. z. 1-3). Durch unter bewusste Verfahren wie das Wiedererkennen" (Z.4), auch Anamnesis genannt, erkennen wir den Tisch als Tisch, da visere Seele vor der Geburt bereits die Idee des Tisches wahrgenommen hat (vgl. Z.4-6). Somit ist alle Erkenntnis eine Erinnerung" an die Urbilder jener Gegenstände, die Ideen. IIm neuzeitlichen Verständnis hat man die Ideen sozusa- gen im Kopf" " (Z. 11), bzw. im Bewusstsein (vgl. Z. 12). Es word jedoch der Begriff der „Erhabenheit" (Z. 13) mit ein- bezogen. Damit sind Dinge wie das Gute, Wahre (Z. 14) Coder auch Demokratie (Z. 15) gemeint. Sie sind keine Tat- sachen, sondern Ideale" (Zie 19), von denen sich etwas weg oder näher dran befindet und u die es zu rea- lisieren gilt " (Z. 19-20). Alles was nicht zu diesen Idealen gehört wird als einfache Vorstellung (vgl. Z. 22) gesehen. Ideen usstseinseingebilde als Abbilder bestianto Ge- weiter sind also Bewusst A genstände (vgl. Z. 24-25) psychischer und nicht psychischer @ Diese Aussage ist dem Empirismus zuzuordnen, da dieser ausschließlich auf sinnlichen Wahrnehmungen bzw. Erfah- rungen basiert". Teilweise kann sie jedoch auch der Erkennt wistheorie Platons und der Erkenntnistheorie Kants zugeord- лосло da het werden, da auch bei ihnen Erkenntnisse aus den sinn- Lichen Erfahrungess gezogen werden. Teilweise deshalb, da Platon trotz der sinnlichen Erkenntnisse, die Realität bzw. Wahrnehmungen nicht als Wahrheit erkennt und anerkenant. Kant zieht erkenntnisse ebenfalls aus den sinnlichen Erfahrungen bezeichnet die Wahrnehmungen jedoch als „Erscheinungen", da vber das Ding an sich" keine absoluten Aussagen anhand von Wahrnehmungen zu beffen und der a pridrischen Verhunft sind. Außerdem bezieht er den Begriff der Kausalität. mit ein, welche durch sinnliche Wahrnehmung nicht be- greifbar sind und auch im Empirismus nicht betrachtet werden Gar nicht kann diese Aussage den Rationalismus zugeord- het werden, da die Erkenntnisse ausschließlich durch den n -4- Ja Verstand gewonnen werden. Die sinnlichen Wahrnehmungen liefern nur ein subjektives Bild der Außenwelt. Ihnen kann deshalb nicht vertraut werden und sie sind kein Garant der Wawhest. * und der Verstand nur eine passive Rolle im Erkenntnis- prozess einnimmt 3 Die Bildchen im Kopf" entstehen einfach durch die Wahr- nehmung von Dingen. Dabei muss beachtet werden, dass es sich dabei nur um Erscheinungen handelt, nicht um das In Ding an sich", also die echte, wirkliche Gestalt von etwas. Dies baut er auch der Theorie Kopernikus' auf, die be- sagt, dass sich die Erde um die Sonne drent und nicht 616 Hannah Klausur Ethik was man sich die Sonne um die Erde. In seiner Philosophie stellt die Sonne die Gegenstände dar und die Erde den Verstand / das Erkenntnisvermögess. In der Metaphysik nämlich einig, dass sich die Gegenstände nach dem Verstound. richten (die Sonne dreht sich um die Erde). Kaut hat nun jedoch die Theorie aufgestellt, dass sich die Gegenstände nach den Verstand richten (die Erde dreht sich um die Sonne). Dies begründet er damit, dass der Erkenntnis ap- parat mit bestimmten Voraussetzungen ausgestattet ist, der die Erscheinung der Dinge, die wir wahrnehmen, verändert. Die Grundlage für den Erkenntnisprozess ist jedoch die a prio- frische Vernunft, also die reine Vernunft. Damit sind die reinen Anschauungsformen (Rowm und Zeit) und die einzel- Then Kategorien wie z. B. Realitat, Modalität oder Kausalitat gemeint. Dabei darf die Außenwelt jedoch nicht vernachläs- sigt werden, da sie die Gegenstände / Wahrnehmungen bereitstellt. 08.11.19 Wit heticies also. Die Dinge, die wir wahrnehmen, sind also Erscheinungen, die alle Merkmale Vereinen, die wir in den Gegenstand hineindenken (Saturn - rund, Ringe, Planet, Ausbuchtungen). Sie sind die Bildchen im Kopf" Does dessen wahre Gestalt jedoch mit Hilfe des Verstandes/der Wahrnehmungen nichts sicheres behauptet werden kann. n 617 (2) Der Rationalismus und Empirismus haben insofern Gemein- samkeiten im Erkenntnis ursprung, dass sie beide in einem seelischen Zustand vor der Geburt begründet liegen. Descartes Verbraut dabei jedoch auf die Erkenntnisse, die schon vor der Geburt und auch nach der Geburt guttig sind, also den Urbildern, schließt demnach die Erkennmisse in der sinnlich wahrnehmbaren Welt aus. Der Empirismus hinge- gen beruht auf den Erkenntnissen in der sinnlich wahr- nehmbaren Welt und schließt siunlich nicht begreifbare Erkenntnisse, wie z. B. Gott, da diese eine Erkenntnis ist, die (laut Descartes) schon in der Ideenwelt gultig, aber aus auf der Erde nicht walnehmbar ist. Dies wird durch das neuzeitliche Verständnis nocheinmal unterstrichen, in dem die Ideen als Abbilder (im Bewusstsein) sowohl psychischer als auch nich nicht psychischer Gegenstände definiert sind. Da- (Schr gut! mit sind die Erkenntnisgrundlage des Rationalismus (Verstand -> psychisch) und des Empirismus (Wahrnehmungen -> nicht- (psychisch) in dem Begriff der Idee zusammengefasst und somit die Erkenntnisursprünge verbinden. ● 26/27 15 LP 27-26= 15 x 1 -25=14x / -23=13x1 -22=12×3 -21=1^1x2 -19=10x5 -18=09x3 -17=08x3 -15=07x4 - 14 = 06 x / - 13 = 05 x 1 -11 = 04x2 -9 = 03/ - -8 = 02/ - 6 = 01/ Dat 414

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

(15 Punkte) Themen: Platon, Rationalismus, Empirismus, Kopernikanische Wende

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Name: Hannah 5 10 15 20 25 Ethik in der Sekundarstufe II Klausur 11/1 - Erkenntnistheorie Aufgaben: Datum: 08.A.A Zeit: 90 min. Punkte: Leistungspunkte: Gottfried Gabriel: Grundprobleme der Erkenntnistheorie Die Platonischen Ideen sind Urbilder der Dinge. So sind z. B. die konkreten sinnlich wahrnehmbaren Dreiecke dieser Welt Dreiecke, weil sie an der Idee des Dreiecks „teilhaben", indem sie diese realisieren. Die Erkenntnis dessen, was ein Dreieck ist, ist dabei das Wiedererkennen. Wir erinnern uns gleichsam an die vor unserer Geburt (d.h. vor der Verbindung der Seele mit dem Körper) geschaute Idee des Dreiecks. Dieser Wiedererinnerungs-Gedanke versucht den eigentlichen Umstand zu erklären, dass wir gewissermaßen aus uns heraus" Erkenntnisse entwickeln können, von denen nicht so ohne weiteres klar ist, wie sie in uns hinein" gekommen sind [...] Im Unterschied zu Platon hat man in der gesamten Neuzeit mit wenigen Ausnahmen Ideen sozusagen im Kopf". Ideen sind danach bewusste oder unbewusste Bewusstseinseingebilde. In der deutschsprachigen Terminologie hat man sich die Nebenbedeutung von „Erhabenheit" teilweise noch bewahrt, wenn man z. B. von den Idee des Guten, Wahren und Schönen, den Ideen Gott, Freiheit und Unsterblichkeit oder auch von der Idee der Demokratie spricht. Gleichzeitig gibt man mit dieser Ausdrucksweise zu verstehen, dass Ideen nicht schlicht von dieser Welt" der Tatsachen sind, sondern dass ihnen der Status eines regulativen und normativen „Ideals" zukommt, dem man sich nähern soll oder dass es zu realisieren gilt. Will man...

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auf diese Besonderheiten nicht abheben, so spricht man meist einfach von Vorstellungen [...] und man versteht darunter das, was oben als die neuzeitliche Bedeutung von „Idee" [...] angegeben worden ist. Ideen sind danach grob gesprochen, Bewusstseinseingebilde als psychische Repräsentanten oder Abbilder psychischer und nichtpsychischer Gegenstände (oder Dinge), kurzum, was wir, naiv genug, alles so als „Bildchen im Kopf fassen" [...] Gabriel, Gottfried, Grundprobleme der Erkenntnistheorie, Schöningh, Paderborn, S. 39-41 1. Erarbeiten Sie anhand des Textauszuges den Begriff der Idee im platonischen und im neuzeitlichen Verständnis. Verwenden Sie Zeilenangaben. 2. Überprüfen Sie dabei, ob der Rationalismus (Descartes) und der Empirismus (Locke) Gemeinsamkeiten hinsichtlich des Erkenntnisursprungs haben. Nutzen Sie dazu Begriffe aus dem Text. 3. Erläutern Sie, wie nach Kant das Zustandekommen der ,,Bildchen im Kopf" erklärt wird. Gehen Sie dabei auf die zentralen Begriffe seiner Theorie und die „kopernikanische Wende der Philosophie" ein. 4. ,,Sinnliche Wahrnehmung ist die Grundlage aller Erkenntnis." Verorten Sie diese Aussage im erkenntnistheoretischen Diskurs und nehmen Sie begründet Stellung. Hannah Klausur Ethik 08.11.19 I'm platonischen Verständnis sind Ideen die Urbilder der der Welt sinnlich Dinge " (Z.1). Die Dinge, die wir wahrnehmen, z. B. ein Tisch, haben teil an der Idee des Tisches (vgl. z. 1-3). Durch unter bewusste Verfahren wie das Wiedererkennen" (Z.4), auch Anamnesis genannt, erkennen wir den Tisch als Tisch, da visere Seele vor der Geburt bereits die Idee des Tisches wahrgenommen hat (vgl. Z.4-6). Somit ist alle Erkenntnis eine Erinnerung" an die Urbilder jener Gegenstände, die Ideen. IIm neuzeitlichen Verständnis hat man die Ideen sozusa- gen im Kopf" " (Z. 11), bzw. im Bewusstsein (vgl. Z. 12). Es word jedoch der Begriff der „Erhabenheit" (Z. 13) mit ein- bezogen. Damit sind Dinge wie das Gute, Wahre (Z. 14) Coder auch Demokratie (Z. 15) gemeint. Sie sind keine Tat- sachen, sondern Ideale" (Zie 19), von denen sich etwas weg oder näher dran befindet und u die es zu rea- lisieren gilt " (Z. 19-20). Alles was nicht zu diesen Idealen gehört wird als einfache Vorstellung (vgl. Z. 22) gesehen. Ideen usstseinseingebilde als Abbilder bestianto Ge- weiter sind also Bewusst A genstände (vgl. Z. 24-25) psychischer und nicht psychischer @ Diese Aussage ist dem Empirismus zuzuordnen, da dieser ausschließlich auf sinnlichen Wahrnehmungen bzw. Erfah- rungen basiert". Teilweise kann sie jedoch auch der Erkennt wistheorie Platons und der Erkenntnistheorie Kants zugeord- лосло da het werden, da auch bei ihnen Erkenntnisse aus den sinn- Lichen Erfahrungess gezogen werden. Teilweise deshalb, da Platon trotz der sinnlichen Erkenntnisse, die Realität bzw. Wahrnehmungen nicht als Wahrheit erkennt und anerkenant. Kant zieht erkenntnisse ebenfalls aus den sinnlichen Erfahrungen bezeichnet die Wahrnehmungen jedoch als „Erscheinungen", da vber das Ding an sich" keine absoluten Aussagen anhand von Wahrnehmungen zu beffen und der a pridrischen Verhunft sind. Außerdem bezieht er den Begriff der Kausalität. mit ein, welche durch sinnliche Wahrnehmung nicht be- greifbar sind und auch im Empirismus nicht betrachtet werden Gar nicht kann diese Aussage den Rationalismus zugeord- het werden, da die Erkenntnisse ausschließlich durch den n -4- Ja Verstand gewonnen werden. Die sinnlichen Wahrnehmungen liefern nur ein subjektives Bild der Außenwelt. Ihnen kann deshalb nicht vertraut werden und sie sind kein Garant der Wawhest. * und der Verstand nur eine passive Rolle im Erkenntnis- prozess einnimmt 3 Die Bildchen im Kopf" entstehen einfach durch die Wahr- nehmung von Dingen. Dabei muss beachtet werden, dass es sich dabei nur um Erscheinungen handelt, nicht um das In Ding an sich", also die echte, wirkliche Gestalt von etwas. Dies baut er auch der Theorie Kopernikus' auf, die be- sagt, dass sich die Erde um die Sonne drent und nicht 616 Hannah Klausur Ethik was man sich die Sonne um die Erde. In seiner Philosophie stellt die Sonne die Gegenstände dar und die Erde den Verstand / das Erkenntnisvermögess. In der Metaphysik nämlich einig, dass sich die Gegenstände nach dem Verstound. richten (die Sonne dreht sich um die Erde). Kaut hat nun jedoch die Theorie aufgestellt, dass sich die Gegenstände nach den Verstand richten (die Erde dreht sich um die Sonne). Dies begründet er damit, dass der Erkenntnis ap- parat mit bestimmten Voraussetzungen ausgestattet ist, der die Erscheinung der Dinge, die wir wahrnehmen, verändert. Die Grundlage für den Erkenntnisprozess ist jedoch die a prio- frische Vernunft, also die reine Vernunft. Damit sind die reinen Anschauungsformen (Rowm und Zeit) und die einzel- Then Kategorien wie z. B. Realitat, Modalität oder Kausalitat gemeint. Dabei darf die Außenwelt jedoch nicht vernachläs- sigt werden, da sie die Gegenstände / Wahrnehmungen bereitstellt. 08.11.19 Wit heticies also. Die Dinge, die wir wahrnehmen, sind also Erscheinungen, die alle Merkmale Vereinen, die wir in den Gegenstand hineindenken (Saturn - rund, Ringe, Planet, Ausbuchtungen). Sie sind die Bildchen im Kopf" Does dessen wahre Gestalt jedoch mit Hilfe des Verstandes/der Wahrnehmungen nichts sicheres behauptet werden kann. n 617 (2) Der Rationalismus und Empirismus haben insofern Gemein- samkeiten im Erkenntnis ursprung, dass sie beide in einem seelischen Zustand vor der Geburt begründet liegen. Descartes Verbraut dabei jedoch auf die Erkenntnisse, die schon vor der Geburt und auch nach der Geburt guttig sind, also den Urbildern, schließt demnach die Erkennmisse in der sinnlich wahrnehmbaren Welt aus. Der Empirismus hinge- gen beruht auf den Erkenntnissen in der sinnlich wahr- nehmbaren Welt und schließt siunlich nicht begreifbare Erkenntnisse, wie z. B. Gott, da diese eine Erkenntnis ist, die (laut Descartes) schon in der Ideenwelt gultig, aber aus auf der Erde nicht walnehmbar ist. Dies wird durch das neuzeitliche Verständnis nocheinmal unterstrichen, in dem die Ideen als Abbilder (im Bewusstsein) sowohl psychischer als auch nich nicht psychischer Gegenstände definiert sind. Da- (Schr gut! mit sind die Erkenntnisgrundlage des Rationalismus (Verstand -> psychisch) und des Empirismus (Wahrnehmungen -> nicht- (psychisch) in dem Begriff der Idee zusammengefasst und somit die Erkenntnisursprünge verbinden. ● 26/27 15 LP 27-26= 15 x 1 -25=14x / -23=13x1 -22=12×3 -21=1^1x2 -19=10x5 -18=09x3 -17=08x3 -15=07x4 - 14 = 06 x / - 13 = 05 x 1 -11 = 04x2 -9 = 03/ - -8 = 02/ - 6 = 01/ Dat 414