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Rationalismus, Empirismus, René Descartes

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Rationalismus, Empirismus, René Descartes

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Eve Kiwitt
Der Rationalismus betrachtet die Vernunft als wichtigste Quelle der Erkenntnis. Er
bezeichnet eine Theorie zu der

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Das hier ist eine Hausaufgabe über den Rationalismus, den Empirismus und über die Interpretation des Zitates „ich denke also bin ich“. Ich habe darauf eine 1 bekommen.

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Rationalismus Eve Kiwitt Der Rationalismus betrachtet die Vernunft als wichtigste Quelle der Erkenntnis. Er bezeichnet eine Theorie zu der Begründung von Wissen durch logisches Denken in dem andere Erkenntnisquellen wie Sinnesorgane nicht gewichtet werden. Im Mittelpunkt steht die Ausstattung des Menschen mit Vernunft und demzufolge ist der Gebrauch der Vernunft für die Ordnung sowie für das Wahrnehmen und das Erkennen der Wirklichkeit entscheidend. Wissen erlangt man also durch logische Schlussfolgerungen und Deduktion. Empirismus Im Empirismus gilt die Sinneserfahrung bzw. Sinneswahrnehmung als die Primäre und sogar einzige Quelle der Erkenntnis. Das, was wir Menschen wissen können, beruht nach dieser Position letztlich auf sinnlicher Wahrnehmung. Wissen beruht also auf Erkenntnis und Erfahrung und man erlangt es durch Induktion und Beobachtungen. Interpretation des Zitates ,,Ich denke, also bin ich!" In dem berühmten Ausspruch des französischen Philosophen René Descartes (1596- 1650) ,,Ich denke, also bin ich!" erkennt dieser, dass man, um zu denken, notwendigerweise existieren muss. Diese Erkenntnis ist für ihn ein philosophischer Grundsatz, auf dem man jedes weitere philosophische Denken aufbauen kann. Der Grundgedanke, der dahinter steckt, ist, dass wir all das, was wir aufnehmen, sehen, hören und fühlen für wahr halten. Dies erfolgt aber nur durch die eigenen Sinneswahrnehmungen oder deren Vermittlung von außen. Descartes glaubt, dass diese Sinneswahrnehmungen täuschen und dass die Dinge anders sind, als sie uns erscheinen. Deshalb bezeichnet er es...

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als ein Gebot der Klugheit, den Sinnen niemals ganz zu trauen. Wenn man aber an den Sinneswahrnehmungen zweifeln kann, muss doch das Zweifeln an sich, also die Tatsache, dass man überhaupt zweifeln kann, etwas sein, an dem es sich nicht zweifeln lässt. Für Descartes muss es also etwas geben, was nicht einer Täuschung unterlegen ist, sondern sicher existiert. Dieses ist für ihn das Denken, das eine Person ausmacht und mit ihr eng und wahrhaftig verbunden ist. Allein durch die Tatsache, dass ich als Mensch denke, kann ich sagen, dass ich bin und diese Erkenntnis lässt sich nach Descartes nicht in Frage stellen und bezweifeln. Solange der Mensch denkt, ist er ein wahrhaft existierendes, denkendes Wesen. Dies ist für Descartes eine sichere Erkenntnis, auf der er seine Philosophie aufbaut. Fragen zu ,,Quellen der Erkenntnis" -Welches sind die Quellen der Erkenntnis in der Vergangenheit und heute? -Welche Philosophen haben sich mit dem Thema beschäftigt? -Woher wissen wir etwas? Ist all das, was die Wissenschaft zum Beispiel erkennt, wirklich wahr? Was ist mit dem Glauben oder dem Gefühl, dass etwas richtig ist?

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bezeichnet eine Theorie zu der

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T

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Das hier ist eine Hausaufgabe über den Rationalismus, den Empirismus und über die Interpretation des Zitates „ich denke also bin ich“. Ich habe darauf eine 1 bekommen.

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