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ABITUR Lernzettel: Geoökologie

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 Geoökologie Geofaktoren und ihre Wechselwirkung
Der Naturraum wird durch sogenannte Geofaktoren bestimmt:
Klima, Gestein, Boden, Relief, Wa

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- Geofaktoren und ihre Wechselwirkung - Ökozonen und Vegetationszonen - Meeresströmungen - Nährstoffkreislauf im Meer

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Geoökologie Geofaktoren und ihre Wechselwirkung Der Naturraum wird durch sogenannte Geofaktoren bestimmt: Klima, Gestein, Boden, Relief, Wasserhaushalt, Flora und Fauna. Sie verändern sich im Verlauf der Zeit. Mit Bezugnahme auf das Geoökosystem spricht man auch von Geoökofaktoren, die in biotisch (belebt) und abiotisch (unbelebt) unterteilt werden. Im weiteren Sinn wird auch der Mensch als Geofaktor bezeichnet: Er beeinflusst direkt oder indirekt diese natürlichen Faktoren und verursacht damit eine Kulturlandschaft im Spannungsfeld von Mensch, Umwelt und Wirtschaft. Wichtig für das Verständnis ist, dass die Geofaktoren miteinander in Wechselwirkung stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Ein Beispiel hierfür ist das Wirkungssystem von Ozean und Atmosphäre als wichtiges Steuerelement für den Klimawandel. Beispiele für Wechselbeziehungen Klima - Flora und Fauna Klima - Relief Klima - Boden Klima - Wasser Flora und Fauna - Klima Flora und Fauna - Relief Flora und Fauna - Boden Flora und Fauna - Wasser Relief - Boden Relief Wasser Relief - Klima Relief - Flora und Fauna Boden - Relief Wasser- Klima Naturlandschaft artekas Landesnatur Mikro- klima Wasser Relief Wasser Boden Planzenoberflächen Vegetation organische Reste Kleinlebewelt Gesteine (einschl. Lagerstätten) Verdunstung Speicherung Abfluss Sonneneinstrahlung Boden Struktur und mineral. Verwitterung Zusammensetzung Resistenz Kontinente Gebirge Metamorphose Tektonik Klima Nährstoffgehalt chem. Prozesse Niederschläge Temperatur Meeresströmungen Luftbewegung Tierwelt Meere Abtragung Relief Reliefenergie Exposition Transport Sedimentation Massenverlagerung Krustenspannungen Untergrund Geofaktoren, Prozesse und Kräfte in der Naturlandschaft und ihr funktionaler Zusammenhang Nach Hartmut Leser: Landschaftsökologie. Stuttgart: Ulmer 1978, S. 245 Je nach Temperatur können nur bestimmte Pflanzen oder Tiere in einem Gebiet leben. Wenn es viel regnet, können Hänge stärker abgeschwemmt und dadurch steiler werden. Wenn es sehr trocken ist, ist der Boden sehr hart und Bodenorganismen können kaum existieren. Wenn es viel regnet, können viele Flüsse...

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und Seen entstehen. Wo eine dichte Vegetationsdecke existiert, verdunstet Wasser und sorgt für Wolken und Regen. Regenwürmer führen zu einer Durchlüftung des Boden. Biber können Flüsse zu Seen aufstauen. Eine dichte Vegetationsdecke hält Boden fest und verhindert starke Erosion. Mäuse können durch ihre Wohnhöhlen den Untergrund uneben machen. Boden Wasser Ein dichter Boden staut das Regenwasser zu Pfützen an. Bodenfeuchtigkeit kann zu ausgeglichenerem Klima führen Boden - Klima Boden - Flora und Fauna In bestimmten Böden können nur bestimmte Pflanzen wurzeln. Nur bestimmte Böden eignen sich zum Bodenleben von z.B. Maulwürfen. (?- nur indirekt über Wasser oder Flora und Fauna) Große Seen führen zu starker Verdunstung und damit Wolken und Regen. An einem steilen Hang kann sich kaum Boden ansammeln. Ein steiles Relief führt zu starker Fließgeschwindigkeit von Flüssen. Berghänge führen zum Aufsteigen der Luftmassen und dadurch zu Steigungsregen. An steilen Hängen können nur ganz bestimmte Pflanzen- und Tierarten leben. Wasser - Flora und Fauna Wasserflächen sind Lebensraum für Insektenlarven. Wo es viele Seen gibt, gibt es oft viele Mücken. Flüsse formen durch Erosion das Relief z.B. zu Tälern. Viel stehendes Wasser beeinflusst die Bodenbildung, z.B. können unter Sauerstoffabschluss Moorböden mit Torf entstehen. Mensch Kulturlandschaft 4 Ökozonen und Vegetationszonen Ökozone: Großräume der Erde mit ähnlichen Eigenschaften der Geofaktoren (z. B. Klima, Relief, Vegetation/Fauna, Boden) 1. Polare und Subpolare Zone Kältewüste, Tundra und boreale Nadelwald - Bodenstruktur kaum ausgebildet - hauptsächlich pflanzenfrei - kaum Landwirtschaft 2. Gemäßigte Breiten Laub-und Mischwaldzone, Steppen, (Halb-)Wüsten - Braunerde, Schwarzerde - Ackerbau, Milchvieh, Waldwirtschaft, Sonderkultur 3. Suptropische Zone Subtropen und Trockenzonen - braune und rote Böden - Hartlaubflora und Dornstrauchflora - Landwirtschaft (Bewässerungswirtschaft) 4. Tropische Zone Tropenzone und Regenwaldzone - rotbrauner Boden - Trocken-und Feuchtsavanne - Wanderfeldbau, Plantagenwirtschaft Hot Wet Decreasing temperature Temperate forest Rain forest Cold Tundra Taiga Arctic Temperate grassland Savanna Decreasing moisture Subarctic Desert Temperate Desert Tropical Dry Eine Vegetationszone ist ein Großraum der Erde, der von einer bestimmten Vegetation (Pflanzen) geprägt ist. Welche Pflanzen in einer bestimmten Region wachsen, ist abhängig vom dort vorherrschenden Klima (Niederschlag und Temperatur). Man fasst also alle Gebiete, in denen sich Pflanzen ähnlich an das vorherrschende Klima angepasst haben, zu einer Vegetationszone zusammen. Alle Pflanzen, die zum Beispiel in trockenen und heißen Gebieten wachsen, sind darauf ausgerichtet, lange ohne Wasser auszukommen. Sie befinden sich in der Vegetationszone Wüste. Wenn das Klima in einer Region beispielsweise relativ niederschlagsreich ist, die Winter mild sind und die Sommer warm, dann kann sich die Vegetationszone Laub- und Mischwald gut entwickeln. Vegetation und Klima Unter der Vegetation verstehst du die Gesamtheit aller Pflanzen, die in einem Gebiet wachsen. Sie ist neben dem Boden, dem Wasservorkommen und den Tieren, die dort leben, stark geprägt vom dort vorherrschenden Klima. Klima und Vegetationszonen Die Vegetationszonen sind also beeinflusst vom Klima (Temperatur und Niederschlagsmenge), das dort herrscht. Die Klimazonen und somit auch die Vegetationszonen verlaufen etwa parallel zu den Breitengraden und zum Äquator. Im Norden und Süden der Erde ist es sehr kalt. Je näher du zum Äquator gehst, desto wärmer wird es. In der Nähe der Ozeane gibt es ein ausgeglichenes, feuchtes Meeresklima, im Landesinneren hast du schwankende Temperaturen und weniger Niederschlag (kontinentales Klima). mecresströmungen Als Meeresströmungen werden beständige, horizontale und vertikale Transportbewegungen von Wassermassen in den Meeren bezeichnet. Dabei treten Strömungsgeschwindigkeiten von 35-60 km pro Tag auf. Ursache von Meereströmungen Wind Oberflächenströmungen werden in erster Linie durch den Wind in Gang gesetzt und sind sog. Driftströmungen. Die Energieübertragung von Wind auf das Meerwasser kommt durch den Reibungswiderstand der über dem Wasser wehenden Luft zustande. Das gesamte Jahr über in gleicher Richtung wehende Passatwinde bewirken beispielsweise gleichmäßige Strömungen an den Westseiten der Kontinente. Durch Monsunwinde dagegen kommt es zu jahreszeitlich wechselnden Strömungen im nördlichen Bereich des indischen Ozeans. Westwinddrifte fließen auf die Ostseiten der Ozeane zu und drehen dann entweder in Richtung Pol (z. B. Golfstrom) oder in Richtung Äquator (z. B. Humboldtstrom) ab. Weiterhin kann sich Wasser nahe den Küsten der Kontinente durch den Einfluss der Winde stauen. In diesem Fall bewirkt die Schwerkraft durch die Tendenz das Wasserniveau auszugleichen die Entstehung weiterer Strömungen. Temperaturunterschiede Eine andere Antriebskraft für Meeresströmungen sind unterschiedliche Temperaturgradienten. Im Nordatlantik befindet sich z. B. der Motor für ein weltweites Strömungssystem: Warmes Oberflächenwasser fließt vom Äquator nach Norden. Dabei kühlt sich das Wasser ab und es kommt zur Dichteerhöhung. Infolge dessen sinkt das kalte Wasser in höheren Breiten in große Wassertiefen ab, wobei gewaltige Wassermassen von 17 Mio. m³ in der Sekunde bewegt werden. Anschließend fließt es unter dem Golfstrom zurück in den Indischen und den Pazifischen Ozean. Nach insgesamt ca. 1.000 Jahren tritt es dort wieder an die Oberfläche, wird erwärmt und wieder nach Westen transportiert. Salzgehalt Unterschiedliche Salzgehalte können ebenso Ursache für die Entstehung von Meeresströmungen sein. Der Salzgehalt ist abhängig vom Verhältnis der Verdunstungsrate zur Wasserzufuhr. Im Atlantik beispielsweise kommt es zur Zunahme des Salzgehaltes und somit zur Dichteerhöhung. Dies gibt der Konvektion in den polaren Breiten zusätzlich Kraft, da die schweren salzhaltigen Wassermassen absinken. Das dabei in die Tiefe gelangte Salz drängt zum Pazifik mit seinem Salzgehaltsdefizit und gibt der Tiefenströmung einen zusätzlichen Schub. Es besteht die Vermutung, dass Unterschiede im Salzgehalt zwischen dem Atlantik und dem Pazifik ein globales Förderband antreiben, das dichtes, salzreiches Wasser in tiefen Bereichen des Atlantiks in den Pazifik transportiert und dass ein entgegengesetzter Ausgleichsstrom nahe der Meeresoberfläche existiert. weitere Ursachen Die von Winden erzeugten Strömungen treffen auf eine Küste auf und werden dadurch lokal abgelenkt. Die Corioliskraft, die Reibung und das Meeresbodenrelief beeinflussen immer die Richtung und die Geschwindigkeit der Meeresströmungen. Auswirkungen von Meeresströmungen Durch die Fähigkeit der Ozeane Wärme zu speichern, zu transportieren und in Wärmeaustausch mit der Atmosphäre zu treten, haben Meeresströmungen einen erheblichen Einfluss auf das Klima. Sie tragen zum Wärmeaustausch zwischen niederen und hohen Breiten bei, mildern oder verstärken Klimaextreme und sind wesentlich für die Aufrechterhaltung der globalen Wärmebilanz. Auch kleinere Strömungen können lokal das Wetter beeinflussen. Von Strömungen lösen sich oft Wirbel mit Durchmessern zwischen 10 und 150 km. Sie reichen bis in eine Tiefe von 1.000 m, so dass sie nährstoffreiches Tiefenwasser nach oben saugen. Dieser Effekt wirkt sich dann positiv auf Fischpopulationen aus, da sich in diesen Gebieten durch die erhöhten Nährstoffgehalte das Plankton stark vermehren kann, welches Nahrung für viele Fische ist. Der wichtigste Strom für Europa ist der Golfstrom. Dieser warme Meeresstrom beeinflusst unser Klima gewaltig. Der Golfstrom ist eine Meeresströmung, welches dafür sorgt, dass das europäische Nordmeer und somit auch die Nordsee diese warmen Temperaturen aufweisen. Der Golfstrom fließt entlang der Küste Nordamerikas nach Norden und bringt auf seinem Weg warmes Wasser mit. Ohne dieses warme Wasser wäre es in der Nordsee und ganz Nordeuropa monatelang vereist und das Klima dementsprechend sehr kalt. Der Golfstrom beginnt im Atlantik und fließt weiter zum Golf von Mexiko, wo er viel Wärme mit sich speichert. Danach vereint er sich mit zwei anderen Strömen, dem Florida-und Bahamastrom, die zusammen den Golfstrom bilden. Der Golfstrom sorgt nicht nur für wärmeres Klima im Norden Europas, sondern ist auch ein großes Transportmittel für Tiere. Kalter Tiefenstrom Floridastrom Europäisches Nordmeer Labradorsee Irmingersee Nordatlantikstrom Subtropischer Wirbel Abbildung 1: Stark vereinfachte Darstellung der Strömungen im Atlantik. Warme oberflächennahe Strömungen sind rot, kalte Tiefenströmungen blau gekennzeichnet. Nährstoffkreislauf im Meer Ökologisch unterscheidet sich das Meer grundlegend von den Landökosystemen: Während dort die Verteilung der Lebensräumen wesentlich von der Verfügbarkeit von Sonnenenergie und Wasser abhängt, sind im Ozean Nährstoffe die entscheidenden Faktoren, vor allem Phosphor und Stickstoff. Daher sind die tropischen Meere größtenteils "blaue Wüsten"; raue Meere, in denen aufsteigende Meeresströmungen Nährstoffe liefern, dagegen reiche Lebensräume. Den so ganz anderen Lebensbedingungen entsprechen auch Tiere und Pflanzen, die ganz anders sind als die an Land: Die wichtigsten Pflanzen der Meere sind einzellige Algen, die so klein sind, dass sie mit bloßem Auge unsichtbar sind. Da sie so klein sind, schweben sie im Wasser und nutzen das Licht der oberen Wasserschichten, die von der Sonne beschienen werden. Die Formenvielfalt der Pflanzenwelt im Meer ist ohne Hilfsmittel kaum zu eralhnen; dagegen ist die Tierwelt bereits auf den ersten Blick äußerst arten- und formenreich: Nur in den Ozeanen gibt es zum Beispiel festsitzende Tiere, ermöglicht durch die Strömungen, die ihnen das Futter zutreiben. Manche von ihnen erinnern an Blumen - etwa die Korallenpolypen. Wind 11 CO₂ ↓ Licht Eupholische Zone Dämmerungs- zone Auf shromung Aphotische Zone bei ablandigem Wind Tiefsee- graben →Strömung î A kalt mineralreich v 1 1 1 ( 1 14 1 PELAGIAL •• Phytoplankton Zooplankton konsumenten Mineralisation dure Bakterien vertikale Zirkulation je nach I Klimazone möglich I 1 totes organisches Material, (Leichen, kot) Benthos BENTHAL الے ABYSSAL HADAL bis 11034 m tief C92 ( 1 di 1 Tiefsee- fischie Produzenten Nekton Schlamm aus Mineralien und organ. Resten LITORAL 1000 m tief CO₂ BENTHAL 200m tief kontinentalabhang Ozeanboden 4000-5000 m tief Flüsse tragen Mineralien und organische Stoffe ein Tidebereich Gezeiten T "Waff" Vereinfachter Nährstoffkreislauf des Meeres

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L

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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und Seen entstehen. Wo eine dichte Vegetationsdecke existiert, verdunstet Wasser und sorgt für Wolken und Regen. Regenwürmer führen zu einer Durchlüftung des Boden. Biber können Flüsse zu Seen aufstauen. Eine dichte Vegetationsdecke hält Boden fest und verhindert starke Erosion. Mäuse können durch ihre Wohnhöhlen den Untergrund uneben machen. Boden Wasser Ein dichter Boden staut das Regenwasser zu Pfützen an. Bodenfeuchtigkeit kann zu ausgeglichenerem Klima führen Boden - Klima Boden - Flora und Fauna In bestimmten Böden können nur bestimmte Pflanzen wurzeln. Nur bestimmte Böden eignen sich zum Bodenleben von z.B. Maulwürfen. (?- nur indirekt über Wasser oder Flora und Fauna) Große Seen führen zu starker Verdunstung und damit Wolken und Regen. An einem steilen Hang kann sich kaum Boden ansammeln. Ein steiles Relief führt zu starker Fließgeschwindigkeit von Flüssen. Berghänge führen zum Aufsteigen der Luftmassen und dadurch zu Steigungsregen. An steilen Hängen können nur ganz bestimmte Pflanzen- und Tierarten leben. Wasser - Flora und Fauna Wasserflächen sind Lebensraum für Insektenlarven. Wo es viele Seen gibt, gibt es oft viele Mücken. Flüsse formen durch Erosion das Relief z.B. zu Tälern. Viel stehendes Wasser beeinflusst die Bodenbildung, z.B. können unter Sauerstoffabschluss Moorböden mit Torf entstehen. Mensch Kulturlandschaft 4 Ökozonen und Vegetationszonen Ökozone: Großräume der Erde mit ähnlichen Eigenschaften der Geofaktoren (z. B. Klima, Relief, Vegetation/Fauna, Boden) 1. Polare und Subpolare Zone Kältewüste, Tundra und boreale Nadelwald - Bodenstruktur kaum ausgebildet - hauptsächlich pflanzenfrei - kaum Landwirtschaft 2. Gemäßigte Breiten Laub-und Mischwaldzone, Steppen, (Halb-)Wüsten - Braunerde, Schwarzerde - Ackerbau, Milchvieh, Waldwirtschaft, Sonderkultur 3. Suptropische Zone Subtropen und Trockenzonen - braune und rote Böden - Hartlaubflora und Dornstrauchflora - Landwirtschaft (Bewässerungswirtschaft) 4. Tropische Zone Tropenzone und Regenwaldzone - rotbrauner Boden - Trocken-und Feuchtsavanne - Wanderfeldbau, Plantagenwirtschaft Hot Wet Decreasing temperature Temperate forest Rain forest Cold Tundra Taiga Arctic Temperate grassland Savanna Decreasing moisture Subarctic Desert Temperate Desert Tropical Dry Eine Vegetationszone ist ein Großraum der Erde, der von einer bestimmten Vegetation (Pflanzen) geprägt ist. Welche Pflanzen in einer bestimmten Region wachsen, ist abhängig vom dort vorherrschenden Klima (Niederschlag und Temperatur). Man fasst also alle Gebiete, in denen sich Pflanzen ähnlich an das vorherrschende Klima angepasst haben, zu einer Vegetationszone zusammen. Alle Pflanzen, die zum Beispiel in trockenen und heißen Gebieten wachsen, sind darauf ausgerichtet, lange ohne Wasser auszukommen. Sie befinden sich in der Vegetationszone Wüste. Wenn das Klima in einer Region beispielsweise relativ niederschlagsreich ist, die Winter mild sind und die Sommer warm, dann kann sich die Vegetationszone Laub- und Mischwald gut entwickeln. Vegetation und Klima Unter der Vegetation verstehst du die Gesamtheit aller Pflanzen, die in einem Gebiet wachsen. Sie ist neben dem Boden, dem Wasservorkommen und den Tieren, die dort leben, stark geprägt vom dort vorherrschenden Klima. Klima und Vegetationszonen Die Vegetationszonen sind also beeinflusst vom Klima (Temperatur und Niederschlagsmenge), das dort herrscht. Die Klimazonen und somit auch die Vegetationszonen verlaufen etwa parallel zu den Breitengraden und zum Äquator. Im Norden und Süden der Erde ist es sehr kalt. Je näher du zum Äquator gehst, desto wärmer wird es. In der Nähe der Ozeane gibt es ein ausgeglichenes, feuchtes Meeresklima, im Landesinneren hast du schwankende Temperaturen und weniger Niederschlag (kontinentales Klima). mecresströmungen Als Meeresströmungen werden beständige, horizontale und vertikale Transportbewegungen von Wassermassen in den Meeren bezeichnet. Dabei treten Strömungsgeschwindigkeiten von 35-60 km pro Tag auf. Ursache von Meereströmungen Wind Oberflächenströmungen werden in erster Linie durch den Wind in Gang gesetzt und sind sog. Driftströmungen. Die Energieübertragung von Wind auf das Meerwasser kommt durch den Reibungswiderstand der über dem Wasser wehenden Luft zustande. Das gesamte Jahr über in gleicher Richtung wehende Passatwinde bewirken beispielsweise gleichmäßige Strömungen an den Westseiten der Kontinente. Durch Monsunwinde dagegen kommt es zu jahreszeitlich wechselnden Strömungen im nördlichen Bereich des indischen Ozeans. Westwinddrifte fließen auf die Ostseiten der Ozeane zu und drehen dann entweder in Richtung Pol (z. B. Golfstrom) oder in Richtung Äquator (z. B. Humboldtstrom) ab. Weiterhin kann sich Wasser nahe den Küsten der Kontinente durch den Einfluss der Winde stauen. In diesem Fall bewirkt die Schwerkraft durch die Tendenz das Wasserniveau auszugleichen die Entstehung weiterer Strömungen. Temperaturunterschiede Eine andere Antriebskraft für Meeresströmungen sind unterschiedliche Temperaturgradienten. Im Nordatlantik befindet sich z. B. der Motor für ein weltweites Strömungssystem: Warmes Oberflächenwasser fließt vom Äquator nach Norden. Dabei kühlt sich das Wasser ab und es kommt zur Dichteerhöhung. Infolge dessen sinkt das kalte Wasser in höheren Breiten in große Wassertiefen ab, wobei gewaltige Wassermassen von 17 Mio. m³ in der Sekunde bewegt werden. Anschließend fließt es unter dem Golfstrom zurück in den Indischen und den Pazifischen Ozean. Nach insgesamt ca. 1.000 Jahren tritt es dort wieder an die Oberfläche, wird erwärmt und wieder nach Westen transportiert. Salzgehalt Unterschiedliche Salzgehalte können ebenso Ursache für die Entstehung von Meeresströmungen sein. Der Salzgehalt ist abhängig vom Verhältnis der Verdunstungsrate zur Wasserzufuhr. Im Atlantik beispielsweise kommt es zur Zunahme des Salzgehaltes und somit zur Dichteerhöhung. Dies gibt der Konvektion in den polaren Breiten zusätzlich Kraft, da die schweren salzhaltigen Wassermassen absinken. Das dabei in die Tiefe gelangte Salz drängt zum Pazifik mit seinem Salzgehaltsdefizit und gibt der Tiefenströmung einen zusätzlichen Schub. Es besteht die Vermutung, dass Unterschiede im Salzgehalt zwischen dem Atlantik und dem Pazifik ein globales Förderband antreiben, das dichtes, salzreiches Wasser in tiefen Bereichen des Atlantiks in den Pazifik transportiert und dass ein entgegengesetzter Ausgleichsstrom nahe der Meeresoberfläche existiert. weitere Ursachen Die von Winden erzeugten Strömungen treffen auf eine Küste auf und werden dadurch lokal abgelenkt. Die Corioliskraft, die Reibung und das Meeresbodenrelief beeinflussen immer die Richtung und die Geschwindigkeit der Meeresströmungen. Auswirkungen von Meeresströmungen Durch die Fähigkeit der Ozeane Wärme zu speichern, zu transportieren und in Wärmeaustausch mit der Atmosphäre zu treten, haben Meeresströmungen einen erheblichen Einfluss auf das Klima. Sie tragen zum Wärmeaustausch zwischen niederen und hohen Breiten bei, mildern oder verstärken Klimaextreme und sind wesentlich für die Aufrechterhaltung der globalen Wärmebilanz. Auch kleinere Strömungen können lokal das Wetter beeinflussen. Von Strömungen lösen sich oft Wirbel mit Durchmessern zwischen 10 und 150 km. Sie reichen bis in eine Tiefe von 1.000 m, so dass sie nährstoffreiches Tiefenwasser nach oben saugen. Dieser Effekt wirkt sich dann positiv auf Fischpopulationen aus, da sich in diesen Gebieten durch die erhöhten Nährstoffgehalte das Plankton stark vermehren kann, welches Nahrung für viele Fische ist. Der wichtigste Strom für Europa ist der Golfstrom. Dieser warme Meeresstrom beeinflusst unser Klima gewaltig. Der Golfstrom ist eine Meeresströmung, welches dafür sorgt, dass das europäische Nordmeer und somit auch die Nordsee diese warmen Temperaturen aufweisen. Der Golfstrom fließt entlang der Küste Nordamerikas nach Norden und bringt auf seinem Weg warmes Wasser mit. Ohne dieses warme Wasser wäre es in der Nordsee und ganz Nordeuropa monatelang vereist und das Klima dementsprechend sehr kalt. Der Golfstrom beginnt im Atlantik und fließt weiter zum Golf von Mexiko, wo er viel Wärme mit sich speichert. Danach vereint er sich mit zwei anderen Strömen, dem Florida-und Bahamastrom, die zusammen den Golfstrom bilden. Der Golfstrom sorgt nicht nur für wärmeres Klima im Norden Europas, sondern ist auch ein großes Transportmittel für Tiere. Kalter Tiefenstrom Floridastrom Europäisches Nordmeer Labradorsee Irmingersee Nordatlantikstrom Subtropischer Wirbel Abbildung 1: Stark vereinfachte Darstellung der Strömungen im Atlantik. Warme oberflächennahe Strömungen sind rot, kalte Tiefenströmungen blau gekennzeichnet. Nährstoffkreislauf im Meer Ökologisch unterscheidet sich das Meer grundlegend von den Landökosystemen: Während dort die Verteilung der Lebensräumen wesentlich von der Verfügbarkeit von Sonnenenergie und Wasser abhängt, sind im Ozean Nährstoffe die entscheidenden Faktoren, vor allem Phosphor und Stickstoff. Daher sind die tropischen Meere größtenteils "blaue Wüsten"; raue Meere, in denen aufsteigende Meeresströmungen Nährstoffe liefern, dagegen reiche Lebensräume. Den so ganz anderen Lebensbedingungen entsprechen auch Tiere und Pflanzen, die ganz anders sind als die an Land: Die wichtigsten Pflanzen der Meere sind einzellige Algen, die so klein sind, dass sie mit bloßem Auge unsichtbar sind. Da sie so klein sind, schweben sie im Wasser und nutzen das Licht der oberen Wasserschichten, die von der Sonne beschienen werden. Die Formenvielfalt der Pflanzenwelt im Meer ist ohne Hilfsmittel kaum zu eralhnen; dagegen ist die Tierwelt bereits auf den ersten Blick äußerst arten- und formenreich: Nur in den Ozeanen gibt es zum Beispiel festsitzende Tiere, ermöglicht durch die Strömungen, die ihnen das Futter zutreiben. Manche von ihnen erinnern an Blumen - etwa die Korallenpolypen. Wind 11 CO₂ ↓ Licht Eupholische Zone Dämmerungs- zone Auf shromung Aphotische Zone bei ablandigem Wind Tiefsee- graben →Strömung î A kalt mineralreich v 1 1 1 ( 1 14 1 PELAGIAL •• Phytoplankton Zooplankton konsumenten Mineralisation dure Bakterien vertikale Zirkulation je nach I Klimazone möglich I 1 totes organisches Material, (Leichen, kot) Benthos BENTHAL الے ABYSSAL HADAL bis 11034 m tief C92 ( 1 di 1 Tiefsee- fischie Produzenten Nekton Schlamm aus Mineralien und organ. Resten LITORAL 1000 m tief CO₂ BENTHAL 200m tief kontinentalabhang Ozeanboden 4000-5000 m tief Flüsse tragen Mineralien und organische Stoffe ein Tidebereich Gezeiten T "Waff" Vereinfachter Nährstoffkreislauf des Meeres