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 Ciudades Valladas - neue Stadtstrukturen in Lateinamerika
Unter ,,Ciuadades Valladas" sind Städte im Umland von lateinamerikanischen Metrop

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Ciudades Valladas - neue Stadtstrukturen in Lateinamerika Unter ,,Ciuadades Valladas" sind Städte im Umland von lateinamerikanischen Metropolen, wie z.B. São Paulo, Santiago de Chile oder Buenos Aires, mit teilweise über 50.000 Einwohnern zu verstehen, die durch Mauern von der Außenwelt abgeschottet sind. Aufgrund der hohen Preise sind nicht alle sozialen Schichten vertreten, sondern nur die Ober- und Mittelschicht. Da Außenstehende keinen Zutritt haben, kann kein Bedeutungsüberschuss entstehen. Dies bedeutet außerdem, dass ,,Ciudades Valladas" nicht der Idee einer traditionellen Stadt entsprechen. Einerseits sind ,,Ciudades Valladas" wegen des Wunsches nach sozialer Abgrenzung und einem Sicherheitsbedürfnis von Frauen und Kindern entstanden. Bewohner der Metropolen sind in einen solchen städte-baulichen Komplex geflohen, um sozialen Problemen, wie z. B. Kriminalität oder Gewalt, und Umweltproblemen, z. B. Smog oder Lärm, zu entkommen. In ,,Ciudades Valladas“ ist eine vermeintlich gesunde Umwelt vorzufinden mit guter Luftqualität, sauberem Wasser und viel Natur. Einen weiteren Aspekt stellt die Idealisierung von ländlicher Idylle und rural-aristokratischem Lebensstil dar. Andererseits hängt die Entstehung und Entwicklung auch mit dem Rückzug des Staates aus der Raumordnung zusammen; die Stadtentwicklung dient als profitables Geschäftsfeld für große Immobilen- und Baufirmen und Architekturbüros, sodass sie mittlerweile fast gar nicht mehr von Kommunen und dem Staat steuerbar ist. ,,Ciudades Valladas“ entsprechen dem geographischen Stadtmodell in nur einem Punkt: Je nach Staat haben sie eine unterschiedliche Mindestgröße an Fläche...

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und Bewohnern. Ansonsten widersprechen die Merkmale einer traditionellen Stadt. Da ,,Ciudades Valladas“ keine Versorgungsfunktion für das Umland bieten, stellt sich die Frage, ob durch sie das „Ende der lateinamerikanischen Stadt“ eingeleitet wird. Aufgrund der hohen Preise findet keine Durchmischung der sozialen Schichten statt und nur den Bewohnern ist der Zutritt gewährt, sodass auch sozial niedrig gestellte Menschen der Ober- und Mittelschicht keine Dienste leisten. Auch weil die meisten Anwohner Arbeit in der umliegenden Metropole oder generell im Umland haben, kann man ,,Ciudades Valladas" als monofunktional bezeichnen. Hinzu kommt die kaum ausgeprägte Infrastruktur, die ebenfalls dafür sorgt, dass kein typisch städtisches Leben stattfindet. Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich erst in der Zukunft herausstellt, ob sich die Megaprojekte als überlebensfähig erweisen.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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