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Eu, Europäischer Binnenmarkt, Währungsunion

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 Der europäische Binnenmarkt (Buch, S.146ff., Kopien)
Die europäische Währung und Integration (Buch, S.160/161, Kopien)
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Der europäische Binnenmarkt (Buch, S.146ff., Kopien) Die europäische Währung und Integration (Buch, S.160/161, Kopien) Europäischer Binnenmarkt Definition: - Gemeinschaftlicher nationaler oder internationaler Wirtschaftraum → Freier Waren-, Personen-, Kapital-, und Dienstleistungsverkehr Vier Grundfreiheiten: 1. Freier Personenverkehr: Arbeitskräfte haben in der EU ein Aufenthaltsrecht, zur Berufsausübung und Unternehmen haben ein Niederlassungsrecht in allen EU- Staaten 2. Freier Warenverkehr: Keine Zölle und Einfuhrbeschränkungen 3. Freier Dienstleistungsverkehr: Dienstleistungsunternehmen können grenzüberschreitend agieren und Berufsabschlüsse werden gleich anerkannt 4. Freier Kapitalverkehr: Bürger und Unternehmen dürfen unbeschränkt Kredite im EU- Ausland aufnehmen Grundfreiheiten werden bestimmt durch... Wettbewerbskontrolle Subventionsverbot Öffentliche Auftragsvergabe Vorteile des EU-Binnenmarkts: Freier Austausch von Gütern und Dienstleistungen sorgen für mehr Wohlstand und schnellere Verbreitung von modernen Technologien Sichert den Frieden, durch die wechselseitige Abhängigkeit politischer Stabilität Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis durch den verstärkten Wettbewerbsdruck Steigert das Wirtschaftswachstum, höhere Beschäftigungschancen, bessere Einkommensperspektiven - Europäische Wirtschaftsraum ist konkurrenzfähiger (mit anderen großen Wirtschaftsblöcken) Grundsätzlich bewerten Unternehmen sowie private Haushalte den Binnenmarkt als eher positiv Herausforderungen: - unterschiedliche Sprachen und Kultur → Freizügigkeit der Arbeitnehmer unterschiedliche Sozialsysteme bilden ein Mobilitätshindernis nicht alle Binnenmarkt Richtlinien sind ins nationale Recht der Mitgliedstaaten integriert durch den Strukturwandel und die Entstehung neuer Märkte müssen die Regeln angepasst werden große Unterschiede des Preisniveaus vor allem in skandinavischen Ländern liegt der Verbraucherpreis über dem europäischen Durschnitt wohingegen osteuropäische Länder weit darunter liegen kann sich auf die Konkurrenzfähigkeit der Staaten auswirken - Angst vor wachsendem Sozialtourismus/Armutszuwanderung massenhafte Zuwanderung ins deutsche Sozialsystem jedoch werden die Fachkräfte aufgrund des demografischen Wandels dringend benötigt Kommunen befürchten jedoch...

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einen Zuwachs der Armutszuwanderung somit einen Anstieg der Sozialleistungen Es wird diskutiert, ob der Binnenmarkt überhaupt Wohlstand bringt - in fast allen Ländern ist ein Zuwachs des BIP verzeichnet worden - fraglich, ob das für mehr Wohlstand sorgt Kritiker bemerken, dass die Armut zugenommen hat und somit der Binnenmarkt keine Arbeitsplätze schafft (Beispiel: Spanien) Währung und Wirtschafts- und Währungsunion Merkmale der Wirtschafts- und Währungsunion (Buch S.159, Kopien S.171): • Wirtschaftsunion: - Einführung einer Wirtschaftspolitik, die auf einer engen Koordinierung der Wirtschaftspolitik der Mitgliedstaaten, dem Binnenmarkt und der Festlegung gemeinsamer Ziele beruht ist dem Grundsatz einer offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb verpflichtet Zusammenschluss von Staaten zu einem Wirtschaftsgebiet (mehr als ein Binnenmarkt) Währungsunion: - einheitliche Währung (Euro, 19 Euroländer) Festlegung und Durchführung einer einheitlichen Geld- und Wechselkurspolitik, die beide das Ziel der Preisstabilität verfolgen - - ● Zusammenschluss von Staaten, die die Verantwortung für ihre Geldpolitik an eine Zentralbank abgegeben haben Einhaltung folgender Grundsätze ist Voraussetzung: stabile Preise, gesunde öffentliche Finanzen und monetäre Rahmenbedingungen, dauerhaft finanzierbare Zahlungsbilanz • Die Wirtschafts- und Währungspolitik hängt untrennbar miteinander zusammen und beide müssen einem politischen Leitbild folgen Bausteine der Wirtschaftsunion (Buch S.159, Kopien S.171): • freier Waren-, Dienstleistungs-, Kapital- und Personenverkehr koordinierte Wirtschaftspolitik • überwachte Fiskalpolitik (Finanz- und Haushaltspolitik) Bausteine der Währungsunion (Buch S.159, Kopien S.171): • einheitliche Währung • einheitliche Geldpolitik einheitliche Wechselkurspolitik Konvergenzkriterien (Buch S.161, Kopien S.174-175): • Aufnahmebedingungen für die Währungsunion Preisstabilität gesunde öffentliche Finanzen • nachhaltige öffentliche Finanzen ● Dauerhaftigkeit der Konvergenz ● Wechselkursstabilität • jedes Kriterium wird einzeln gemessen und ist im Vertrag von Maastricht festgehalten Wirtschaftliche Integrationsstufen (Buch S.160): insgesamt 7 Stufen (Stufe 1: Staaten-Nebeneinander, Stufe 7: Einheits-Staat) die einzelnen Stufen beschreiben das Ausmaß der Zusammenarbeit zwischen den Staaten ● Währung (Buch S.160-161, Kopien S.172-173) • Motive für eine einheitliche Währung - bspw. gesteigertes Wirtschaftswachstum, verbesserte wirtschaftliche Stabilität, stärkerer Auftritt des Währungsgebietes in der Weltwirtschaft und im Welthandel der Weg zum Euro, 1990-2002 drei Stufen →Stufe 1 (1990-1994): Ausbau des Binnenmarktes - - →→Stufe 2 (1994-1999): Das Europäische Währungsinstitut arbeitete Einzelheiten der einheitlichen Währung aus, Festlegung der Regeln und Zuständigkeiten des Stabilitäts- und Wachstumspakts, 11 EU-Länder erfüllen die Konvergenzkriterien und führen den Euro als Währung ein →Stufe 3 (ab 1999): Euro wird als Buchgeld eingeführt und das Datum des Übergangs zum Euro als Bargeld festgelegt, Gründung der EZB und des EZSB, Einführung verbindlicher Haushaltsvorschriften Vorteile einer einheitlichen Währung Wirtschaft arbeitet mit niedrigen Kosten und geringerem Risiko bessere Möglichkeiten zum Preisvergleich neue Möglichkeiten in der globalen Wirtschaft Risiken einer Währungsunion finanzpolitische Fehlentwicklungen in einem Land können sich negativ auf die Mitgliedsstaaten auswirken (Bsp. Griechenland) Stabilität des Finanzsystems im Euro-Währungsraum könnte gefährdet werden Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) Definition: Rettungsschirm zur Verhinderung von Staatsbankrotten überschuldeter Euro- Mitgliedsländer. Ziel: Verhinderung von Zahlungsunfähigkeit überschuldeter Euroländer Funktionsweise: überschuldete Eurostaaten können Kredite mit günstigen Konditionen aus dem ESM erhalten um einen Staatsbankrott abzuwenden. Die Euro-Staaten stellen hierzu ein Stammkapital bereit, das restliche Kapital steht erst auf Abruf bereit. Bedingungen: die überschuldeten Länder müssen im Gegenzug entsprechende Maßnahmen zur Entschuldung ergreifen und ihre Staatshaushalte sanieren. Sollen die Schulden der Mitgliedstaaten vergemeinschaftet werden? Artikel 125 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) untersagt, dass die Union für die Schulden von Mitgliedstaaten haftet. Ebenso haftet kein Mitgliedstaat für die Schulden anderer Mitgliedstaaten →No-Bail-Qut-Klausel. Es gibt aber andererseits die Forderung nach der Vergemeinschaftung von Schulden.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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