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Internationaler Handel und Protektionismus

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 Globalisierung
die weltweite wirtschaftliche, politische und soziale Verknüpfung/Verflechtung der Länder und
Staaten, wodurch die Kommunika

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- Internationaler Handel - Protektionismus - Welthandel - Freihandelsabkommen

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Globalisierung die weltweite wirtschaftliche, politische und soziale Verknüpfung/Verflechtung der Länder und Staaten, wodurch die Kommunikation in allen Bereichen vereinfacht wird. Die Globalisierung ist für die Mitwirkenden (hoch-technologisierten Länder) positiv, jedoch leiden dabei die anderen (weniger-entwickelten) Länder. Märkte und Produktion werden abhängig voneinander Internationaler Handel und Protektionismus Gründe für den internationalen Handel Ursachen: ● ● Nichtverfügbarkeit bzw. mangelnde Liefermöglichkeiten im Inland (z.B. fehlende Rohstoffe, ungeeignete geografische Gegebenheiten, fehlendes Kapital) Persönlicher Geschmack der Kunden führt zum Import ausländischer Ware (z.B. Vorliebe für Modeartikel, Lebensmittel oder Autos aus bestimmten Ländern). Absolute Kostenvorteile: Produkte können in einem anderen Land billiger hergestellt werden. Komparative Kostenvorteile: Nach David Ricardo führt die internationale Arbeitsteilung zu komparativen Kostenvorteilen, d.h. der Warenaustausch zwischen mindestens zwei Ländern lohnt sich auch dann, wenn die betreffenden Güter in einem dieser Land günstiger hergestellt werden können. Das Ausnutzen der unterschiedlichen Produktivitätsrelation zwischen beiden Ländern bei der Herstellung von zwei Produkten führt zu einer Steigerung der Gesamtwohlfahrt. Economies of scale: Auf einem größeren, unter Umständen weltweiten Markt kommen die Vorteile der Massenproduktion zum tragen. • Abhängigkeit der Volkswirtschaft, da sich auch durch den Welthandel der Dienstleistungshandel ausbreitet (hatte sogar eine größere Entwicklung als Welthandel) Positionsausbau als führende Exportregion durch Wirtschaftsstärke und neuen Möglichkeiten Billige Waren bzw. Produkte für alle Menschen Sogar Entwicklungsländer weisen ein Exportwachstum auf Wechselseitige Beziehungen z.B Bündnisse durch Handel Mehr Arbeitsplätze ● Schwellenländer können mitmachen durch niedrige Löhne und Lebenskosten Banken: Milliardenbeträge in ein...

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Austausch, wenn es sich um Güter handelt, die nur in einem Land vorkommen (Nicht- Verfügbarkeiten) -Ursache: unzureichende Menge oder Qualität der Produktionsfaktoren (Boden, Klima, Rohstoffausstattung) (Produktionsvoraussetzungen sind nur mit großem Aufwand zu verändern: in Deutschland mussten Gewächshäuser gebaut werden, um Banane anbauen zu können) Freihandelsabkommen Länder verzichten auf Zölle untereinander, int. Handel wird vereinfacht Hintergründe: Idee des Wirtschaftsliberalismus; Durchsetzung der besten Güter und Produktionsmethoden im uneingeschränkten Wettbewerb, Freie Marktwirtschaft als Leitbild -> Entscheidungsfreiheit der Wirtschaftssubjekte als oberste Priorität, Staat gewährleiste Entscheidungsfreiheit durch ein Regelwerk Grundannahme: Erhöhung des Wohlstandes aller Beteiligten durch internationale Arbeitsteilung und das Ausnutzen von Kostenvorteilen Grundsatz der Außenhandelspolitik: freier Austausch von Gütern, Dienstleistungen und kapital zwischen Ländern; freie Preisbildung auf dem internationalen Markt Konsequenz: internationale Wettbewerbsfähigkeit (absolute oder komparative Kostenvorteile) notwendig, um auf dem freien Markt bestehen zu können Maßnahmen zur Förderung des Freihandels: Bildung einer Zollunion (Vereinigung von Staaten, die sich zu einem einheitlichen Zollgebiet zusammenschließen, alle Binnenzölle abschaffen und gemeinsame Außenzölle für Importe aus Drittstaaten vereinbaren) und Freihandelszonen (Europäischer Wirtschaftsraum (EWR), North American Free Trade 2/4 Pro: ● Internationaler Handel und Protektionismus Con: Agreement (NAFTA)), Binnenmarkt (einheitlicher Markt, in dem der freie Verkehr von Waren, Dienstleitungen, Kapital und Personen gewährleistet ist), Mitgliedschaft in ● Freier Handel fördert den Wettbewerb Er bindet Arbeitskräfte und Kapital nicht an „alten" Produktionsbereichen, sondern fördert Innovationen. Die Einfuhr von Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen führt zu Gegenmaßnahmen und zu ,,Handelskriegen". Kostenvorteile: sinkende Preise, Spezialisierung Freihandel sichert langfristig Arbeitsplätze. Die Öffnung der Märkte von Industrieländern für Waren aus Entwicklungs- und Schwellenländern ermöglicht diesen Wachstum und Wirtschaftsentwicklung. Freihandel führt zu günstigeren Verbraucherpreisen und verbilligt Vorprodukte für die weiterverarbeitende Industrie. Neue Märkte, mehr Nachfrage: steigendes Angebot, mehr Produktion Billige und effizientere Produktion Industrien im Aufbau („infant industries“) benötigen zeitweiligen Schutz, bis sie die Wettbewerbsfähigkeit erreichen. Anpassungsprozesse im Rahmen des Strukturwandels können durch Protektion verlangsamt und sozial abgefedert werden. Protektionismus kann Schutz vor gesundheitsgefährdenden Produkten bieten. Einfuhren von Produkten aus besonders umweltbelastender Produktion können mithilfe von protektionistischen Maßnahmen verhindert werden. Politisch und militärisch wichtige Industrien müssen erhalten werden (Versorgungssicherheit). Zölle und Importabgaben sind Staatseinnahmen. Unsichere Versorgungslage bei Spezialisierung Wirtschaft ist abhängig von einzelnen Ländern Mehr Arbeitslosigkeit Kleine Unternehmen können nicht mithalten Nachteil unterentwickelter Zölle fallen weg (Staatseinnahmen) Protektionismus Der Staat versucht die Warenproduktion im eigenen Land vor zu vielen Waren aus dem Ausland zu schützen. Dies macht er z.B. durch Quoten oder Schutzzölle. Diese reduzieren oder verteuern ausländische Produkte, wodurch sie für die Bevölkerung teurer werden. Hintergründe: Staatliche Exportförderung bei gleichzeitiger Behinderung von Importen; Grundidee, dass der eigene Vorteil stets mit dem Nachteil des anderen verbunden ist Ziel: Schutz heimischer Unternehmen vor der internationalen Konkurrenz Grundsatz der Außenpolitik: politische Maßnahmen in Form von Handelshemmnissen; indirekte oder direkte Beeinflussung der Preisbildung -> künstliche Wettbewerbsvorteile der heimischen Industrie 3/4 Internationaler Handel und Protektionismus protektionistische Maßnahmen: tarifäre Handelshemmnisse(direkte Beschränkungen des Außenhandels) wie Zölle auf ausländische Produkte, Mindestpreise oder Subventionen für heimische Produkte; nicht-tarifäre Handelshemmnisse (indirekte Beschränkungen des Außenhandels) wie Importkontingente (Einfuhr bestimmter Waren wird für einen festen Zeitraum auf eine Höchstmenge(Höchstkontingente) oder auf einen Höchstwert (Wertkontingent) beschränkt), technische oder Qualitäts-Normen, hohe Umwelt- und Sozialstandards 4/4

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Globalisierung die weltweite wirtschaftliche, politische und soziale Verknüpfung/Verflechtung der Länder und Staaten, wodurch die Kommunikation in allen Bereichen vereinfacht wird. Die Globalisierung ist für die Mitwirkenden (hoch-technologisierten Länder) positiv, jedoch leiden dabei die anderen (weniger-entwickelten) Länder. Märkte und Produktion werden abhängig voneinander Internationaler Handel und Protektionismus Gründe für den internationalen Handel Ursachen: ● ● Nichtverfügbarkeit bzw. mangelnde Liefermöglichkeiten im Inland (z.B. fehlende Rohstoffe, ungeeignete geografische Gegebenheiten, fehlendes Kapital) Persönlicher Geschmack der Kunden führt zum Import ausländischer Ware (z.B. Vorliebe für Modeartikel, Lebensmittel oder Autos aus bestimmten Ländern). Absolute Kostenvorteile: Produkte können in einem anderen Land billiger hergestellt werden. Komparative Kostenvorteile: Nach David Ricardo führt die internationale Arbeitsteilung zu komparativen Kostenvorteilen, d.h. der Warenaustausch zwischen mindestens zwei Ländern lohnt sich auch dann, wenn die betreffenden Güter in einem dieser Land günstiger hergestellt werden können. Das Ausnutzen der unterschiedlichen Produktivitätsrelation zwischen beiden Ländern bei der Herstellung von zwei Produkten führt zu einer Steigerung der Gesamtwohlfahrt. Economies of scale: Auf einem größeren, unter Umständen weltweiten Markt kommen die Vorteile der Massenproduktion zum tragen. • Abhängigkeit der Volkswirtschaft, da sich auch durch den Welthandel der Dienstleistungshandel ausbreitet (hatte sogar eine größere Entwicklung als Welthandel) Positionsausbau als führende Exportregion durch Wirtschaftsstärke und neuen Möglichkeiten Billige Waren bzw. Produkte für alle Menschen Sogar Entwicklungsländer weisen ein Exportwachstum auf Wechselseitige Beziehungen z.B Bündnisse durch Handel Mehr Arbeitsplätze ● Schwellenländer können mitmachen durch niedrige Löhne und Lebenskosten Banken: Milliardenbeträge in ein...

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Austausch, wenn es sich um Güter handelt, die nur in einem Land vorkommen (Nicht- Verfügbarkeiten) -Ursache: unzureichende Menge oder Qualität der Produktionsfaktoren (Boden, Klima, Rohstoffausstattung) (Produktionsvoraussetzungen sind nur mit großem Aufwand zu verändern: in Deutschland mussten Gewächshäuser gebaut werden, um Banane anbauen zu können) Freihandelsabkommen Länder verzichten auf Zölle untereinander, int. Handel wird vereinfacht Hintergründe: Idee des Wirtschaftsliberalismus; Durchsetzung der besten Güter und Produktionsmethoden im uneingeschränkten Wettbewerb, Freie Marktwirtschaft als Leitbild -> Entscheidungsfreiheit der Wirtschaftssubjekte als oberste Priorität, Staat gewährleiste Entscheidungsfreiheit durch ein Regelwerk Grundannahme: Erhöhung des Wohlstandes aller Beteiligten durch internationale Arbeitsteilung und das Ausnutzen von Kostenvorteilen Grundsatz der Außenhandelspolitik: freier Austausch von Gütern, Dienstleistungen und kapital zwischen Ländern; freie Preisbildung auf dem internationalen Markt Konsequenz: internationale Wettbewerbsfähigkeit (absolute oder komparative Kostenvorteile) notwendig, um auf dem freien Markt bestehen zu können Maßnahmen zur Förderung des Freihandels: Bildung einer Zollunion (Vereinigung von Staaten, die sich zu einem einheitlichen Zollgebiet zusammenschließen, alle Binnenzölle abschaffen und gemeinsame Außenzölle für Importe aus Drittstaaten vereinbaren) und Freihandelszonen (Europäischer Wirtschaftsraum (EWR), North American Free Trade 2/4 Pro: ● Internationaler Handel und Protektionismus Con: Agreement (NAFTA)), Binnenmarkt (einheitlicher Markt, in dem der freie Verkehr von Waren, Dienstleitungen, Kapital und Personen gewährleistet ist), Mitgliedschaft in ● Freier Handel fördert den Wettbewerb Er bindet Arbeitskräfte und Kapital nicht an „alten" Produktionsbereichen, sondern fördert Innovationen. Die Einfuhr von Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen führt zu Gegenmaßnahmen und zu ,,Handelskriegen". Kostenvorteile: sinkende Preise, Spezialisierung Freihandel sichert langfristig Arbeitsplätze. Die Öffnung der Märkte von Industrieländern für Waren aus Entwicklungs- und Schwellenländern ermöglicht diesen Wachstum und Wirtschaftsentwicklung. Freihandel führt zu günstigeren Verbraucherpreisen und verbilligt Vorprodukte für die weiterverarbeitende Industrie. Neue Märkte, mehr Nachfrage: steigendes Angebot, mehr Produktion Billige und effizientere Produktion Industrien im Aufbau („infant industries“) benötigen zeitweiligen Schutz, bis sie die Wettbewerbsfähigkeit erreichen. Anpassungsprozesse im Rahmen des Strukturwandels können durch Protektion verlangsamt und sozial abgefedert werden. Protektionismus kann Schutz vor gesundheitsgefährdenden Produkten bieten. Einfuhren von Produkten aus besonders umweltbelastender Produktion können mithilfe von protektionistischen Maßnahmen verhindert werden. Politisch und militärisch wichtige Industrien müssen erhalten werden (Versorgungssicherheit). Zölle und Importabgaben sind Staatseinnahmen. Unsichere Versorgungslage bei Spezialisierung Wirtschaft ist abhängig von einzelnen Ländern Mehr Arbeitslosigkeit Kleine Unternehmen können nicht mithalten Nachteil unterentwickelter Zölle fallen weg (Staatseinnahmen) Protektionismus Der Staat versucht die Warenproduktion im eigenen Land vor zu vielen Waren aus dem Ausland zu schützen. Dies macht er z.B. durch Quoten oder Schutzzölle. Diese reduzieren oder verteuern ausländische Produkte, wodurch sie für die Bevölkerung teurer werden. Hintergründe: Staatliche Exportförderung bei gleichzeitiger Behinderung von Importen; Grundidee, dass der eigene Vorteil stets mit dem Nachteil des anderen verbunden ist Ziel: Schutz heimischer Unternehmen vor der internationalen Konkurrenz Grundsatz der Außenpolitik: politische Maßnahmen in Form von Handelshemmnissen; indirekte oder direkte Beeinflussung der Preisbildung -> künstliche Wettbewerbsvorteile der heimischen Industrie 3/4 Internationaler Handel und Protektionismus protektionistische Maßnahmen: tarifäre Handelshemmnisse(direkte Beschränkungen des Außenhandels) wie Zölle auf ausländische Produkte, Mindestpreise oder Subventionen für heimische Produkte; nicht-tarifäre Handelshemmnisse (indirekte Beschränkungen des Außenhandels) wie Importkontingente (Einfuhr bestimmter Waren wird für einen festen Zeitraum auf eine Höchstmenge(Höchstkontingente) oder auf einen Höchstwert (Wertkontingent) beschränkt), technische oder Qualitäts-Normen, hohe Umwelt- und Sozialstandards 4/4