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Konjunkturzyklus, Angebot und Nachfrage Theorie

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Amara_882

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Konjunkturzyklus, Angebot und Nachfrage Theorie

 Amara Khokhar PoWi Lernzettel- Klaes- Q2- Konjunkturtheorien
Konjunktur- Definition:
➜ Zeigt den Verlauf der Wirtschaftslage eines Landes
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Lernzettel zum Thema: Konjunktur Zyklus und was sind die Merkmale einer angebotsorientierten und Nachfrageorientierten Theorie

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Amara Khokhar PoWi Lernzettel- Klaes- Q2- Konjunkturtheorien Konjunktur- Definition: ➜ Zeigt den Verlauf der Wirtschaftslage eines Landes → Beschreibt auftretende Schwankungen in der wirtschaftlichen Entwicklung bzw. Wirtschaftswachstum Wirtschaft verläuft nicht strikt konstant in eine Richtung, sondern verändert sich regelmäßig Wird mittels einer Kurve dargestellt = Konjunkturzyklus → in 4 Phasen unterteilen 1. Aufschwung (Expansion) 2. Hochkonjunktur (Boom) 3. Abschwung (Rezession) 4. Tiefphase (Depression) BIP Konjunktur Was ist Konjunktur? Die Bedeutung der Konjunktur Aufschwung Hochkonjunktur Aufschwung Tiefphase Abschwung Zeit Diese Schwankungen kommen von Veränderung von ökonomischen Größen: Güterpreisen, Beschäftigung oder Produktion Konjunkturelle Situation anhand des BIP festzustellen (BIP wichtigste, aber nicht einzige Indikator dar, um wirtschaftliche Lage eines zu betrachten Interne und externe Gegebenheiten spielen Rolle bei Konjunkturschwankungen ➜ Verursachende Wirtschaftssubjekte: private Haushalte, Unternehmen und der Staat → Man unterscheidet zwischen Branchenkonjunkturen und Gesamtkonjunktur ➜ Betrachtung aller existierenden Branchen aggregieren Um die Situationen wie im Bsp. Nicht ausarten zulassen → Interesse des Staats extreme Veränderung der Wirtschaftslage zu verhindern Staat: in der Lage Wirtschaft durch bestimmte Mechanismen zu beeinflussen und zu steuern → starke konjunkturelle Schwankungen = Aufgabe des Staats diesen Auf- und Abschwüngen entgegenzuwirken und zu regulieren Liegt ein Boom vor: durch Erhöhung von Steuern und Verringerung der eigenen öffentlichen Staatsausgaben Konjunkturhöhepunkt abschwächen → überschüssigen finanziellen Mittel (werden dadurch generiert) für schlechte Phasen anlegen Befindet sich die Konjunktur in Abschwung Phase: Staat kann durch Steuerminderung und erhöhten Staatsausgaben weiterhelfen Amara Khokhar PoWi Lernzettel- Klaes- Q2- Konjunkturtheorien Konjunkturindikatoren: ➜...

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BIP wichtigste Indikator für Konjunkturschwankungen ➜ Man unterscheidet zwischen: Frühindikatoren: Auftragseingänge deuten Wirtschaftsverlauf an Gegenwartsindikatoren: wie BIP zeitgleich, geben Information aktuelle konjunkturelle Lage wieder Spätindikatoren: Arbeitslosenrate verzögert und zeigen im Nachhinein Änderung wirtschaftlichen Lage Konjunkturzyklus Phasen: Aufschwung: Wachsende Nachfrage → steigende Produktion → Arbeitslosigkeit nimmt ab => Wirtschaft expandiert Hochkonjunktur (Boom): ➜ Produktionskapazitäten voll ausgelastet; man spricht oft von Vollbeschäftigung → Man erwartet bereits negative Entwicklung in der Zukunft ➜Boom einer Volkswirtschaft nur zeitbegrenzt möglich, da ansonsten Gefahr Inflation Abschwung (Rezession): ➜ Nachfrage nach Gütern sinkt → Produktion sinkt → Produktionskapazitäten werden geringer genutzt → Arbeitslosenrate nimmt langsam wieder zu Tiefphase (Depression): ➜→ Produktionskapazitäten sehr gering ausgeschöpft → hohe Arbeitslosigkeit liegt vor Gefahr einer Deflation besteht Konjunkturzyklus Längen: → Saisonale Schwankungen: aufgrund von Jahreszeiten, betreffen häufig nur vereinzelte Branchen, wie Landwirtschaft Konjunkturelle Schwankungen: betreffen Gesamtwirtschaft, Dauer wiederkehrenden Schwankungen meistens über ein Jahr oder mehrere → Strukturelle Schwankungen: langfristig (bis zu 60 Jahre), treten aufgrund von Erneuerungen und Entwicklungen auf, die das Wirtschaftssystem grundlegend verändern Amara Khokhar PoWi Lernzettel- Klaes- Q2- Konjunkturtheorien Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik: → Ansatz, um stotternde Volkswirtschaft und schwachen Arbeitsmarkt in Gang zu bringen ➜ Makroökonomische Theorie: Wirtschaftswachstum am effektivsten durch Steuersenkungen und Deregulierungen Theorie geht davon aus: bedeutenden volkswirtschaftlichen Größen: Beschäftigung und Wachstum hauptsächlich von der Angebotsseite der Märkte abhängen Wirtschaftspolitische Maßnahmen deswegen Verbesserung der Angebotsbedingungen und Erhöhung Rentabilität von Unternehmen Wird auch als Monetarismus bezeichnet, da Steuerung Angebots über Geldpolitik Grundidee: Investitionen von Unternehmen wirtschaftlichen Fortschritt einer Volkswirtschaft antreiben ➜ Deshalb Ziel der Wirtschaftspolitik: Rentabilität der Unternehmen ➜ Je höher Renditeerwartungen, desto mehr private Investitionen → Folge der gestiegenen Investitionen = Schaffung neuer Arbeitsplätze + Wirtschaftswachstum Unternehmen nur so lange neue Mitarbeiter einstellen, bis Personalkosten für diesen zusätzlichen Mitarbeiter den Gewinn, den dieser erwirtschaften kann, erreicht ➜ Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Gewinnerzielung = Anreiz Neueinstellungen Aus angebotsorientierter Politik = höher Gewinne für Unternehmen und verbesserte Marktsituation für Arbeitnehmer ergeben!!! Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Maßnahmen: Deregulierung: Abbau oder Vereinfachung von gesetzlichen Bestimmungen, die Handlungsspielraum von Unternehmen einschränken und Investitionsbereitschaft mindern (z. B. Umweltschutzvorschriften, Marktregulierungen, etc.) Steuersenkungen: Reduzierung der Besteuerung von Unternehmen, um deren Rentabilität zu steigern (Ertragsbesteuerung, Umsatzsteuer, Grundsteuer etc.) Flexibilisierung des Arbeitsmarktes: Steigerung der Anpassungsfähigkeit des Arbeitsmarktes, d.h. Arbeitsverhältnisse werde kurzfristiger gesichert Sicherung der Preisniveaustabilität: Verhinderung von Inflation und Deflation von staatlicher Seite, um für Unternehmen ein stabiles Währungssystem zu gewährleisten Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Kritik: ➜ Steht in der Kritik, Staaten und Arbeitnehmer in einen Wettlauf um möglichst niedrige Standards und Gehälter zu zwingen => Race-to-the-Bottom Beschreibt das Problem, sobald Deregulierung und Arbeitnehmer Lohnsenkungen zu den Ankurbelungen der Unternehmensinvestitionen und Wirtschaftswachstum in Kauf nehmen → andere Länder ähnliche Maßnahmen = wettbewerbsfähig Globale Nachfrageschwächung und Schädigung Weltwirtschaft! Amara Khokhar PoWi Lernzettel- Klaes- Q2- Konjunkturtheorien Fähigkeit zu den Investitionen heißt nicht gleich Investitionsbereitschaft (Kerngedanke: Steigerung Investitionsfähigkeit, und geht davon aus Folge= Investitionen von Unternehmen) Durch einseitige Begünstigung der Eigentümer von Produktionsmitteln durch den Staat kann Grundlage des Sozialstaats gefährdet werden, da alle Maßnahmen auf Steigerung der Rendite von Unternehmen abzielen und die Ungleichheit des Wohlstandes eines Landes verstärkt wird Zusammenfassung Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Ziel: Steigerung der Rentabilität und der Investitionsfähigkeit von Unternehmen, um Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze zu schaffen ● Maßnahmen: Steuersenkungen, Deregulierung, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes Kritik: Nicht-Beachtung der Investitionsbereitschaft und der Nachfrage effekte, Race-to-the- Bottom, Umverteilung zugunsten Vermögender Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik: → Ansatz zur Stärkung schwächelnder Volkswirtschaften ➜ Gesamtwirtschaftliche Nachfrage bestimmt die Höhe der Produktion, Beschäftigungsgrad des Arbeitsmarktes einer Volkswirtschaft Staat steht in der Pflicht durch Steuerungsmaßnahmen und wirtschaftspolitisches Eingreifen die Nachfragesituation zu verbessern Diese kann durch zusätzliche Staatsausgaben, Beschäftigungsprogramme oder stattliche Investitionszulagen Gegensatz zur angebotsorientierten Wirtschaftspolitik, bei der der Fokus auf Angebotsseite liegt und optimale Produktionsbedingungen für Unternehmen geschaffen werden sollen Grundidee: Basis dieser Theorie sind ökonomischen Theorien von John M. Keynes → Keynesianismus Beseitigung kurzfristiger Gleichgewichtsstörungen des Marktes die zur Schwankung Beschäftigungsgrad und Produktion führen Diese Beseitigungsmaßnahme soll von staatlicher Seite erfolgen → Fiskalismus Hauptziel: Schaffung von Vollbeschäftigung, Staat sorgt für künstliche Nachfrage (direkte Staatsausgaben oder indirekt durch Förderung privaten Nachfrage) ➜ Ausgabeprogramme zur Steigerung Nachfrage über Aufnahme von Schulden, da andere Wege Nachfrage dämpfen Konzept der Kreditaufnahme für Staatsinvestitionen ,,deficit spending" Maßnahmen sollen antizyklisch eingesetzt werden (Staat soll in Schwächephasen eingreifen und Nachfrage durch staatliche Investitionen und Konjunkturprogramme künstlich beleben) Diese zusätzlichen Ausgaben fremdfinanziert, Kreditaufnahme und wenn Wirtschaft wieder in Gang, steigen Produktivität und Steueraufkommen und Unternehmen Diese Staatseinnahmen sollen genutzt werden, um aufgenommenen Schulden zu begleichen und Rücklagen für einen kommenden Wirtschaftsabschwung Amara Khokhar PoWi Lernzettel- Klaes- Q2- Konjunkturtheorien Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Maßnahmen ➜ Steigerung privaten und staatlichen Konsumausgaben → Staat greift aktiv ein, um Wirtschaftsabschwünge zu schwächen ● ● Förderung privater Nachfrage: Steuersenkungen, abgestufte Besteuerung, Investitionsförderung Direkte staatliche Investitionen: Infrastrukturprojekte, Wohnungsbau Verbrauchsfördernde Rahmenbedingungen: Staatliche Konsumanreize, Erleichterung der Kreditvergabe Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Kritik Unkalkulierbare Wirkungsverzögerungen (bestimmten Zeitraum Nachfrage), erst feststellen, dass negative Konjunkturentwicklung erwartet Hängt stark von Qualität und Schnelligkeit der Bestimmungen ab Anstieg Staatsverschuldung (um Kredite zurück zu zahlen = Steuererhöhung) Strukturverzerrende Wirkungen (Fähigkeit Staat präzise reagieren kann) Anwachsen des staatlichen Sektors und der Staatsquote Zusammenfassung Ziel: Staatliche Beeinflussung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, um Wirtschaftswachstum und hohen Beschäftigungsstand zu erreichen Maßnahmen: Staatliche Konjunkturprogramme, Steuererleichterungen, Konsumförderung Kritik: Wirkungsverzögerung, Anstieg der Staatsverschuldung, Verzerrung von Wirtschaftsstrukturen Angebotsorientierte und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Die Angebotspolitik versucht möglichst das Produktionspotenzial einer Volkswirtschaft zu erhöhen. Sie ist also auf die Produktion von Unternehmen ausgerichtet und soll optimale Bedingungen für Gewinne und Investitionen schaffen. In erster Linie sollen durch die erhöhte Flexibilität und Produktivität der Unternehmen Wachstums- und Arbeitsmarktprobleme gelöst werden. die Nachfragepolitik, deren Hauptziel es ist, konjunkturelle Schwankungen des Bruttosozialprodukts auszugleichen. In Rezessionsphasen belebt der Staat mit Hilfe von Investitionsförderung und Ausgabensteigerung die Nachfrage, um so Unternehmen zu stützen und zusätzliche Nachfrage zu erzeugen. Befindet sich die Volkswirtschaft in guter Verfassung, werden Rücklagen gebildet und Kredite zurückgezahlt, um auf kommende Schwächephasen vorbereitet zu sein. Die nachfrageorientierte Politik ist im Vergleich zur Angebotspolitik eher kurzfristig orientiert.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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BIP wichtigste Indikator für Konjunkturschwankungen ➜ Man unterscheidet zwischen: Frühindikatoren: Auftragseingänge deuten Wirtschaftsverlauf an Gegenwartsindikatoren: wie BIP zeitgleich, geben Information aktuelle konjunkturelle Lage wieder Spätindikatoren: Arbeitslosenrate verzögert und zeigen im Nachhinein Änderung wirtschaftlichen Lage Konjunkturzyklus Phasen: Aufschwung: Wachsende Nachfrage → steigende Produktion → Arbeitslosigkeit nimmt ab => Wirtschaft expandiert Hochkonjunktur (Boom): ➜ Produktionskapazitäten voll ausgelastet; man spricht oft von Vollbeschäftigung → Man erwartet bereits negative Entwicklung in der Zukunft ➜Boom einer Volkswirtschaft nur zeitbegrenzt möglich, da ansonsten Gefahr Inflation Abschwung (Rezession): ➜ Nachfrage nach Gütern sinkt → Produktion sinkt → Produktionskapazitäten werden geringer genutzt → Arbeitslosenrate nimmt langsam wieder zu Tiefphase (Depression): ➜→ Produktionskapazitäten sehr gering ausgeschöpft → hohe Arbeitslosigkeit liegt vor Gefahr einer Deflation besteht Konjunkturzyklus Längen: → Saisonale Schwankungen: aufgrund von Jahreszeiten, betreffen häufig nur vereinzelte Branchen, wie Landwirtschaft Konjunkturelle Schwankungen: betreffen Gesamtwirtschaft, Dauer wiederkehrenden Schwankungen meistens über ein Jahr oder mehrere → Strukturelle Schwankungen: langfristig (bis zu 60 Jahre), treten aufgrund von Erneuerungen und Entwicklungen auf, die das Wirtschaftssystem grundlegend verändern Amara Khokhar PoWi Lernzettel- Klaes- Q2- Konjunkturtheorien Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik: → Ansatz, um stotternde Volkswirtschaft und schwachen Arbeitsmarkt in Gang zu bringen ➜ Makroökonomische Theorie: Wirtschaftswachstum am effektivsten durch Steuersenkungen und Deregulierungen Theorie geht davon aus: bedeutenden volkswirtschaftlichen Größen: Beschäftigung und Wachstum hauptsächlich von der Angebotsseite der Märkte abhängen Wirtschaftspolitische Maßnahmen deswegen Verbesserung der Angebotsbedingungen und Erhöhung Rentabilität von Unternehmen Wird auch als Monetarismus bezeichnet, da Steuerung Angebots über Geldpolitik Grundidee: Investitionen von Unternehmen wirtschaftlichen Fortschritt einer Volkswirtschaft antreiben ➜ Deshalb Ziel der Wirtschaftspolitik: Rentabilität der Unternehmen ➜ Je höher Renditeerwartungen, desto mehr private Investitionen → Folge der gestiegenen Investitionen = Schaffung neuer Arbeitsplätze + Wirtschaftswachstum Unternehmen nur so lange neue Mitarbeiter einstellen, bis Personalkosten für diesen zusätzlichen Mitarbeiter den Gewinn, den dieser erwirtschaften kann, erreicht ➜ Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Gewinnerzielung = Anreiz Neueinstellungen Aus angebotsorientierter Politik = höher Gewinne für Unternehmen und verbesserte Marktsituation für Arbeitnehmer ergeben!!! Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Maßnahmen: Deregulierung: Abbau oder Vereinfachung von gesetzlichen Bestimmungen, die Handlungsspielraum von Unternehmen einschränken und Investitionsbereitschaft mindern (z. B. Umweltschutzvorschriften, Marktregulierungen, etc.) Steuersenkungen: Reduzierung der Besteuerung von Unternehmen, um deren Rentabilität zu steigern (Ertragsbesteuerung, Umsatzsteuer, Grundsteuer etc.) Flexibilisierung des Arbeitsmarktes: Steigerung der Anpassungsfähigkeit des Arbeitsmarktes, d.h. Arbeitsverhältnisse werde kurzfristiger gesichert Sicherung der Preisniveaustabilität: Verhinderung von Inflation und Deflation von staatlicher Seite, um für Unternehmen ein stabiles Währungssystem zu gewährleisten Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Kritik: ➜ Steht in der Kritik, Staaten und Arbeitnehmer in einen Wettlauf um möglichst niedrige Standards und Gehälter zu zwingen => Race-to-the-Bottom Beschreibt das Problem, sobald Deregulierung und Arbeitnehmer Lohnsenkungen zu den Ankurbelungen der Unternehmensinvestitionen und Wirtschaftswachstum in Kauf nehmen → andere Länder ähnliche Maßnahmen = wettbewerbsfähig Globale Nachfrageschwächung und Schädigung Weltwirtschaft! Amara Khokhar PoWi Lernzettel- Klaes- Q2- Konjunkturtheorien Fähigkeit zu den Investitionen heißt nicht gleich Investitionsbereitschaft (Kerngedanke: Steigerung Investitionsfähigkeit, und geht davon aus Folge= Investitionen von Unternehmen) Durch einseitige Begünstigung der Eigentümer von Produktionsmitteln durch den Staat kann Grundlage des Sozialstaats gefährdet werden, da alle Maßnahmen auf Steigerung der Rendite von Unternehmen abzielen und die Ungleichheit des Wohlstandes eines Landes verstärkt wird Zusammenfassung Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Ziel: Steigerung der Rentabilität und der Investitionsfähigkeit von Unternehmen, um Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze zu schaffen ● Maßnahmen: Steuersenkungen, Deregulierung, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes Kritik: Nicht-Beachtung der Investitionsbereitschaft und der Nachfrage effekte, Race-to-the- Bottom, Umverteilung zugunsten Vermögender Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik: → Ansatz zur Stärkung schwächelnder Volkswirtschaften ➜ Gesamtwirtschaftliche Nachfrage bestimmt die Höhe der Produktion, Beschäftigungsgrad des Arbeitsmarktes einer Volkswirtschaft Staat steht in der Pflicht durch Steuerungsmaßnahmen und wirtschaftspolitisches Eingreifen die Nachfragesituation zu verbessern Diese kann durch zusätzliche Staatsausgaben, Beschäftigungsprogramme oder stattliche Investitionszulagen Gegensatz zur angebotsorientierten Wirtschaftspolitik, bei der der Fokus auf Angebotsseite liegt und optimale Produktionsbedingungen für Unternehmen geschaffen werden sollen Grundidee: Basis dieser Theorie sind ökonomischen Theorien von John M. Keynes → Keynesianismus Beseitigung kurzfristiger Gleichgewichtsstörungen des Marktes die zur Schwankung Beschäftigungsgrad und Produktion führen Diese Beseitigungsmaßnahme soll von staatlicher Seite erfolgen → Fiskalismus Hauptziel: Schaffung von Vollbeschäftigung, Staat sorgt für künstliche Nachfrage (direkte Staatsausgaben oder indirekt durch Förderung privaten Nachfrage) ➜ Ausgabeprogramme zur Steigerung Nachfrage über Aufnahme von Schulden, da andere Wege Nachfrage dämpfen Konzept der Kreditaufnahme für Staatsinvestitionen ,,deficit spending" Maßnahmen sollen antizyklisch eingesetzt werden (Staat soll in Schwächephasen eingreifen und Nachfrage durch staatliche Investitionen und Konjunkturprogramme künstlich beleben) Diese zusätzlichen Ausgaben fremdfinanziert, Kreditaufnahme und wenn Wirtschaft wieder in Gang, steigen Produktivität und Steueraufkommen und Unternehmen Diese Staatseinnahmen sollen genutzt werden, um aufgenommenen Schulden zu begleichen und Rücklagen für einen kommenden Wirtschaftsabschwung Amara Khokhar PoWi Lernzettel- Klaes- Q2- Konjunkturtheorien Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Maßnahmen ➜ Steigerung privaten und staatlichen Konsumausgaben → Staat greift aktiv ein, um Wirtschaftsabschwünge zu schwächen ● ● Förderung privater Nachfrage: Steuersenkungen, abgestufte Besteuerung, Investitionsförderung Direkte staatliche Investitionen: Infrastrukturprojekte, Wohnungsbau Verbrauchsfördernde Rahmenbedingungen: Staatliche Konsumanreize, Erleichterung der Kreditvergabe Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Kritik Unkalkulierbare Wirkungsverzögerungen (bestimmten Zeitraum Nachfrage), erst feststellen, dass negative Konjunkturentwicklung erwartet Hängt stark von Qualität und Schnelligkeit der Bestimmungen ab Anstieg Staatsverschuldung (um Kredite zurück zu zahlen = Steuererhöhung) Strukturverzerrende Wirkungen (Fähigkeit Staat präzise reagieren kann) Anwachsen des staatlichen Sektors und der Staatsquote Zusammenfassung Ziel: Staatliche Beeinflussung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, um Wirtschaftswachstum und hohen Beschäftigungsstand zu erreichen Maßnahmen: Staatliche Konjunkturprogramme, Steuererleichterungen, Konsumförderung Kritik: Wirkungsverzögerung, Anstieg der Staatsverschuldung, Verzerrung von Wirtschaftsstrukturen Angebotsorientierte und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Die Angebotspolitik versucht möglichst das Produktionspotenzial einer Volkswirtschaft zu erhöhen. Sie ist also auf die Produktion von Unternehmen ausgerichtet und soll optimale Bedingungen für Gewinne und Investitionen schaffen. In erster Linie sollen durch die erhöhte Flexibilität und Produktivität der Unternehmen Wachstums- und Arbeitsmarktprobleme gelöst werden. die Nachfragepolitik, deren Hauptziel es ist, konjunkturelle Schwankungen des Bruttosozialprodukts auszugleichen. In Rezessionsphasen belebt der Staat mit Hilfe von Investitionsförderung und Ausgabensteigerung die Nachfrage, um so Unternehmen zu stützen und zusätzliche Nachfrage zu erzeugen. Befindet sich die Volkswirtschaft in guter Verfassung, werden Rücklagen gebildet und Kredite zurückgezahlt, um auf kommende Schwächephasen vorbereitet zu sein. Die nachfrageorientierte Politik ist im Vergleich zur Angebotspolitik eher kurzfristig orientiert.