Geographie/Erdkunde /

Plastik - Segen für die Menschheit oder Fluch für die Ozeane, meine Komplexe Leistung bzw. Facharbeit

Plastik - Segen für die Menschheit oder Fluch für die Ozeane, meine Komplexe Leistung bzw. Facharbeit

user profile picture

rainyday

53 Followers
 

Geographie/Erdkunde

 

11/9/10

Ausarbeitung

Plastik - Segen für die Menschheit oder Fluch für die Ozeane, meine Komplexe Leistung bzw. Facharbeit

 Kriterienkatalog zur Bewertung des schriftlichen Teils der komplexen Leistung
Name des Schülers:
Betreuender Lehrer:
Engewold, Lara
Birroki
 Kriterienkatalog zur Bewertung des schriftlichen Teils der komplexen Leistung
Name des Schülers:
Betreuender Lehrer:
Engewold, Lara
Birroki

Kommentare (11)

Teilen

Speichern

114

Meine Komplexe Leistung (und deren Bewertung), die ich in der 11. Klasse im Fach Geographie zum Thema Vor- und Nachteile von Plastik / Kunststoffen angefertigt habe. Ich habe auf die Arbeit 15 NP bekommen, was einer 1+ entspricht.

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Kriterienkatalog zur Bewertung des schriftlichen Teils der komplexen Leistung Name des Schülers: Betreuender Lehrer: Engewold, Lara Birrokin, Ronny Titel der Arbeit: Plastik - Segen für die frenschheit oder Inhaltlicher Aspekt - Themeneingrenzung - Materialrecherche (Umfang, Vielfalt, Gründlichkeit, Relevanz, ggf. Aktualität) - Entwicklung einer zentralen Frage-/Problemstellung (klar formuliert, begründet) - Eigenständigkeit in der Problembewältigung - inhaltliche Auseinandersetzung ggf. Praxis - Ergebnisüberprüfung bezogen auf Frage-/Problemstellung kritische Reflexion der Ergebnisse eigene Position (dargelegt, begründet, reflektiert) ● Differenziertheit, Stringenz der Argumentation Zusammenhänge dargestellt Konzentration auf das Wesentliche/Komprimiertheit fachliche Richtigkeit und Tiefgründigkeit Titelblatt - Inhaltsverzeichnis ● formal: korrekte Dezimalgliederung inhaltlicher Aufbau: strukturiert, logisch, übersichtlich Formaler Aspekt - Quellen-/Literaturverzeichnis (wissenschaftlich, einheitlich) - Layout notwendige Inhalte in Einleitung, Hauptteil und Schluss sind vorhanden Sprachlicher Aspekt - Einhaltung der Norm in Orthografie, Grammatik, Interpunktion - Satzbau (variabel, abwechslungsreich usw.) - Ausdruck (angemessen, verständlich usw.) Sauberkeit und Ordnung Umfang: Seitenanzahl bei Einhaltung der Vorgaben (Schriftgröße, Zeilenabstand usw.) Digitalisierung Klasse/Kurs: Zugeordnetes Fach: Geographie 24.03.2021 Datum Wissenschaftlicher Aspekt Unterschrift Betreuer*in oder Fund für die Ofecre - Beherrschen der Zitiertechnik (wissenschaftlich, einheitlich) - fachsprachliche Darstellung (ohne überflüssige Fremdwörter, nicht redundant, adäquat) - Fachtermini (erklärt und richtig verwendet) Gesamtpunktzahl (ergibt 2/3 der Gesamtbewertung der komplexen Leistung) Kenntnisnahme Schüler*in erreichte Punkte 5/5 Kenntnisnahme 15/15 3/5 9/9 Worturteil: Die vorliegende Arbeit besticht durch ihre formelle und fach- wissenschaftliche Tiefgründighet. Sowohl die theoretische als and die probtische Abhandling wurde stringent und hohärent aufgebant; fuaaaammenhänge sehr gut vordentlicht. Einzig und allen wie das Experiment die Familie als and die Welt verändert hat und verändern henn, bleibt umbeantwortet. 8/8 10/10 50/52 Erziehungsberechtigte*r ? Komplexe Leistung im Fach Geographie Plastik – Segen für die Menschheit oder Fluch für die Ozeane? Lara...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Engewald, Kurs 11/5 Betreuer: Herr Birnstein Georgius Agricola Gymnasium Chemnitz Abgabedatum: 03.03.2021 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 2. Plastik - ein Überblick.. 2.1. Was ist Plastik? 2.2. Verwendung von Kunststoffen 3. Die Kehrseite der Medaille 3.1. Das Problem Plastikabfall.. 3.2. Eintragungswege des Plastikmülls 3.3. Plastikstrudel........ 3.4. Mikroplastik. 4. Schädliche Wirkung von Plastik. 4.1. Folgen für die Tierwelt... 4.2. Folgen für die Pflanzenwelt 4.3. Folgen für den Menschen. 5. Lösungsmöglichkeiten 5.1. Recycling - die Lösung aller Probleme?. 5.2. Organisationen - was tun Greenpeace, WWF und Co. wirklich?.. 5.3. Projekte, die den Zustand unserer Ozeane verändern könnten 5.4. Bringt die Forschung die Rettung?... 5.5. Was muss sich in der Politik ändern?. 6. Praktischer Teil: Kann eine vierköpfige Familie ihren wöchentlich aufkommenden Plastikmüll im Haushalt deutlich verringern? 6.1. Zielsetzung.. 6.2. Durchführung... 6.3. Ergebnisse.... 6.4. Auswertung... 7. Resümee...... Literaturverzeichnis. Abbildungsverzeichnis...... Eigenständigkeitserklärung... 3 3 3 4 5 5 5 7 8 9 9 10 11 11 12 13 15 15 16 16 17 18 21 23 24 27 28 2 1. Einleitung Wohin man auch schaut, überall in den Medien stößt man auf das Thema „Plastik“. Dabei stehen sich zwei grundsätzliche Meinungen gegenüber: die Befürworter von Plastik heben vor allem dessen Vielseitigkeit und die darauf basierten Materialien und Entwicklungen hervor, die unser Leben in den letzten Jahrzenten immer weiter verbessert und erleichtert haben. Umweltaktivisten dagegen betonen, wie sehr unsere Umwelt und vor allem die Ozeane unter den Konsequenzen der Wegwerfkultur, die ebenfalls in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat, leiden. Denn die riesigen Mengen an Plastikmüll sorgen nicht nur für eine Umweltverschmutzung in bisher unvorstellbarem Maße, sondern sind auch für den Tod vieler Meeresorganismen verantwortlich. Dieses kontroverse Thema hat mich persönlich schon länger bewegt, weshalb ich mich intensiver damit beschäftigen wollte. In dieser Arbeit möchte ich, vor allem in Bezug auf Plastikmüll in den Ozeanen, mein neugewonnenes Wissen teilen und problembezogen über die zwei Seiten der Medaille berichten. Überwiegen letztendlich die positiven oder die negativen Aspekte, und welche Lösungsmöglichkeiten könnte es für das Plastikproblem in den Ozeanen geben? Im praktischen Teil meiner komplexen Leistung habe ich mich gefragt, wie viel Plastikmüll ich (bzw. unsere Familie) eigentlich produziere und in wie weit wir diesen reduzieren können, um selbst etwas zur Lösung des Plastikmüllproblems beizutragen. 2. Plastik - ein Überblick 2.1. Was ist Plastik? Der Begriff Plastik vereint viele verschiedene Kunststoffe, die mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften in nahezu allen Branchen eingesetzt werden. Logischerweise variieren diese Eigenschaften von Kunststoff zu Kunststoff. Dabei kommt es auf Elastizität, Härte, Bruchfestigkeit, Formbarkeit, Temperatur-, Wärmeform-, und chemische Beständigkeit an. Chemisch gesehen sind Kunststoffe synthetisch hergestellte Polymere, also lange Molekülketten bestehend aus sich wiederholenden Strukturen aus unterschiedlichen Ausgangsstoffen. Die Häufigsten sind Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyester (PET), Polystyrol (PS), Polyamid (PA) und Polyvinylchlorid (PVC). Es gibt auch Mischpolymere, die sich aus mehreren dieser Ausgangsstoffe zusammensetzen. Je nach Zusammensetzung haben die resultierenden Kunststoffe unterschiedliche Eigenschaften, was ihre Vielseitigkeit erklärt. Die Ausgangsstoffe für Kunststoffe gewinnt man aus Erdöl, das aus einer Vielzahl von Verbindungen besteht. Es wird zuerst durch Destillation in mehrere so genannte Fraktionen auftrennt, aus denen man durch verschiedene chemische Reaktionen die Bausteine die sog. Monomeren erhält. Aus diesen Monomeren (z. B. Ethen, Propen) entstehen dann durch Polymerisierung oder Polykondensation mit Hilfe von bestimmten Katalysatoren die Kunststoffe.¹ Zuletzt werden dann noch Additive, etwa Weichmacher, Antioxidantien, Flammschutzmittel, Duftstoffe und anorganische 1 Plastics Europe Deutschland e. V. 3 Füllstoffe, hinzugefügt, um die Haltbarkeit zu verbessern und gewünschte spezifische Eigenschaften zu erreichen. Anwendungstechnisch teilt man die Kunststoffe grundlegend in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere ein. Erstere werden bei jedem Erwärmen weich und härten beim Abkühlen wieder aus. Dazu zählen unter anderem Polyvinylchlorid, welches Einsatz als Kunstleder und im Bauwesen findet², sowie Polyamid, das vor allem im Maschinenbau und in der Textilindustrie verwendet wird³. Duroplaste behalten ihre Form, nach dem sie gegossen wurden, auch bei Temperaturänderungen bei. Darunter findet man beispielsweise das hauptsächlich als Klebstoff oder Beschichtungsmaterial eingesetzte Epoxidharz4 und Polyurethan, welches z.B. zu Schaum oder Schaumstoff weiterverarbeitet wird 5. Elastomere lassen sich kurzzeitig durch Druck oder Zug elastisch verformen, nehmen aber danach wieder ihre ursprüngliche Form an. Auf Grund ihrer speziellen Struktur sind diese Kunststoffe nicht schmelzbar und lösen sich auch nicht in Lösemitteln auf, werden jedoch bei sehr niedrigen Temperaturen spröde. Sie werden z. B. für Autoreifen, Schläuche und Gummihandschuhe verwendet.6 2.2. Verwendung von Kunststoffen Plastik findet heutzutage Anwendung in den verschiedensten Bereichen unseres Lebens. Das liegt vor allem an der Vielfältigkeit der verschiedenen Kunststoffe und ihren speziellen Eigenschaften. Im Bauwesen werden Kunststoffe als Dämmstoffe, Fensterrahmen, Fußbodenbeläge, Klebstoffe und vieles weitere eingesetzt.7 Auf Grund seiner Stabilität, guten Verformbarkeit und Leichtigkeit ist Plastik als Verpackungsmaterial sehr gefragt, weil es vor allem Schutz beim Transport bietet und kostengünstig ist, da aus einer kleinen Menge Plastik eine große Menge Verpackungsmaterial gewonnen werden kann. In der Medizin wird den Kunststoffen eine lebenswichtige Rolle zuteil, sie werden hier für Operationsgeräte wie Schläuche und Spritzen, Kontaktlinsen oder künstliche Gliedmaßen und Organe verwendet.⁹ In der Automobilindustrie ersetzen verschiedene Plastikteile Bauelemente, die vorher aus Metall, Gummi oder Glas waren - beispielsweise Türverkleidungen, Schalter, Griffe und Fenster - und verbessern so ihre Funktionen oder verringern das Gewicht. 10 Auch in der Textilindustrie kommen Kunststoffe zum Einsatz. Sie sind Bestandteil von synthetischen Stoffen und werden zum Beispiel für T-Shirts und ähnliche Alltagskleidung, Funktionskleidung und 2 Modulor GmbH 3 Wohnen.de, D&S Trading GbR 4 Freiwald GFK 5 FSK (Fachverband Schaumstoffkunststoffe und Polyurethane e.V.) 6 The Simple Club 7 Roland Grimm 8 Verbraucherzentrale Niedersachsen, Seite 2 9 Peter Reinhardt 10 Ceresana (Marktforschungsinstitut) 4 Handtücher verwendet. Greenpeace geht davon aus, „dass mittlerweile 60 Prozent aller Kleidung weltweit Polyester enthält" ¹¹. Holzspielzeuge lassen sich heutzutage immer seltener in den Läden finden, stattdessen nehmen bruchsichere Plastikspielzeuge ihren Platz ein. Offensichtlich sind Kunststoffe aus unserem heutigen Alltag also nicht mehr wegzudenken. Sie werden wegen ihrer Vielseitigkeit und ihres niedrigen Preises in nahezu allen Bereichen des Lebens eingesetzt. Wie man einer Statistik über die ,,Weltweite und europäische Produktionsmenge von Kunststoff in den Jahren von 1950 bis 2018" ¹² entnehmen kann, begann die Massenproduktion von Plastik vor 70 Jahren und stieg seitdem stark an. Im Jahr 2018 erreichte die jährliche weltweite Produktion 359 Millionen Tonnen, eine unvorstellbare Menge, und hat die Tendenz, auch weiterhin zu steigen. Laut einer US-Amerikanischen Studie, die im Fachblatt Science Advances veröffentlicht wurde, wurden seit 1950 auf der ganzen Welt insgesamt 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert ¹3. 3. Die Kehrseite der Medaille 3.1. Das Problem Plastikabfall Wie bereits erwähnt wird Plastik in unglaublich vielen Bereichen unseres Lebens angewendet, ist preiswert, vielfältig und extrem anpassungsfähig - wo ist also eigentlich das Problem? Genau das entsteht erst nach Ende der Nutzungsdauer, wenn Dinge aus Plastik entsorgt werden sollen. Der entscheidende Unterschied zwischen Plastikmüll und anderem Abfall wie Papier oder Holz liegt in der Zersetzungszeit. Denn im Gegensatz zu beispielsweise Pappverpackungen (6 Wochen), Zigarettenstummeln (10 - 15 Jahre) oder Getränkeblechdosen (80 – 200 Jahre) benötigen Kunststoffe bis zu 500 Jahre um (wenn überhaupt) vollständig zersetzt zu werden ¹4. Bis dahin zerfallen sie nur durch Reibung o.ä. in immer kleinere Teile. Zudem beinhalten Kunststoffe auch zahlreiche Zusatzstoffe, wie Weichmacher, Stabilisatoren oder Flammschutzmittel, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten. Gelangen diese in Gewässer, können sie herausgelöst werden und das chemische Gleichgewicht in einem Gebiet verändern. Das führt zur Vergiftung von Meeresbewohnern bis hin zum Menschen, sowie der extremen Vermehrung von Algen (Eutrophierung) bzw. dem Aussterben bestimmter Pflanzenarten. ¹5 15 Für die Ozeane ist Plastik also das ganze Gegenteil eines Segens. 3.2. Eintragungswege des Plastikmülls in die Ozeane Für die Verschmutzung der Ozeane gibt es viele Quellen. Unterscheiden kann man dabei natürliche Eintragungen und Eintragungen durch den Menschen, sowie verschiedene Verschmutzungswege - über die Luft, über Flüsse, über das Land und im Meer selbst. 11 Kerstin Mommsen 12 M. Hohmann 13 Milena Zwerenz 14 Presse-Druck- und Verlags-GmbH Verlag der Augsburger Allgemeine 15 BUND e.V. 5

Geographie/Erdkunde /

Plastik - Segen für die Menschheit oder Fluch für die Ozeane, meine Komplexe Leistung bzw. Facharbeit

Plastik - Segen für die Menschheit oder Fluch für die Ozeane, meine Komplexe Leistung bzw. Facharbeit

user profile picture

rainyday

53 Followers
 

Geographie/Erdkunde

 

11/9/10

Ausarbeitung

Plastik - Segen für die Menschheit oder Fluch für die Ozeane, meine Komplexe Leistung bzw. Facharbeit

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Kriterienkatalog zur Bewertung des schriftlichen Teils der komplexen Leistung
Name des Schülers:
Betreuender Lehrer:
Engewold, Lara
Birroki

App öffnen

Teilen

Speichern

114

Kommentare (11)

W

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Meine Komplexe Leistung (und deren Bewertung), die ich in der 11. Klasse im Fach Geographie zum Thema Vor- und Nachteile von Plastik / Kunststoffen angefertigt habe. Ich habe auf die Arbeit 15 NP bekommen, was einer 1+ entspricht.

Ähnliche Knows

Fragmentierung in Buenos Aires

Know Fragmentierung in Buenos Aires thumbnail

106

 

11/12/13

5

Monsun

Know Monsun  thumbnail

129

 

11/12/10

10

Erdkunde - Desertifikation

Know Erdkunde - Desertifikation  thumbnail

16

 

11/12/10

7

Die touristische Entwicklung Balis (Indonesien)

Know Die touristische Entwicklung Balis (Indonesien) thumbnail

25

 

11/12

Mehr

Kriterienkatalog zur Bewertung des schriftlichen Teils der komplexen Leistung Name des Schülers: Betreuender Lehrer: Engewold, Lara Birrokin, Ronny Titel der Arbeit: Plastik - Segen für die frenschheit oder Inhaltlicher Aspekt - Themeneingrenzung - Materialrecherche (Umfang, Vielfalt, Gründlichkeit, Relevanz, ggf. Aktualität) - Entwicklung einer zentralen Frage-/Problemstellung (klar formuliert, begründet) - Eigenständigkeit in der Problembewältigung - inhaltliche Auseinandersetzung ggf. Praxis - Ergebnisüberprüfung bezogen auf Frage-/Problemstellung kritische Reflexion der Ergebnisse eigene Position (dargelegt, begründet, reflektiert) ● Differenziertheit, Stringenz der Argumentation Zusammenhänge dargestellt Konzentration auf das Wesentliche/Komprimiertheit fachliche Richtigkeit und Tiefgründigkeit Titelblatt - Inhaltsverzeichnis ● formal: korrekte Dezimalgliederung inhaltlicher Aufbau: strukturiert, logisch, übersichtlich Formaler Aspekt - Quellen-/Literaturverzeichnis (wissenschaftlich, einheitlich) - Layout notwendige Inhalte in Einleitung, Hauptteil und Schluss sind vorhanden Sprachlicher Aspekt - Einhaltung der Norm in Orthografie, Grammatik, Interpunktion - Satzbau (variabel, abwechslungsreich usw.) - Ausdruck (angemessen, verständlich usw.) Sauberkeit und Ordnung Umfang: Seitenanzahl bei Einhaltung der Vorgaben (Schriftgröße, Zeilenabstand usw.) Digitalisierung Klasse/Kurs: Zugeordnetes Fach: Geographie 24.03.2021 Datum Wissenschaftlicher Aspekt Unterschrift Betreuer*in oder Fund für die Ofecre - Beherrschen der Zitiertechnik (wissenschaftlich, einheitlich) - fachsprachliche Darstellung (ohne überflüssige Fremdwörter, nicht redundant, adäquat) - Fachtermini (erklärt und richtig verwendet) Gesamtpunktzahl (ergibt 2/3 der Gesamtbewertung der komplexen Leistung) Kenntnisnahme Schüler*in erreichte Punkte 5/5 Kenntnisnahme 15/15 3/5 9/9 Worturteil: Die vorliegende Arbeit besticht durch ihre formelle und fach- wissenschaftliche Tiefgründighet. Sowohl die theoretische als and die probtische Abhandling wurde stringent und hohärent aufgebant; fuaaaammenhänge sehr gut vordentlicht. Einzig und allen wie das Experiment die Familie als and die Welt verändert hat und verändern henn, bleibt umbeantwortet. 8/8 10/10 50/52 Erziehungsberechtigte*r ? Komplexe Leistung im Fach Geographie Plastik – Segen für die Menschheit oder Fluch für die Ozeane? Lara...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Engewald, Kurs 11/5 Betreuer: Herr Birnstein Georgius Agricola Gymnasium Chemnitz Abgabedatum: 03.03.2021 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 2. Plastik - ein Überblick.. 2.1. Was ist Plastik? 2.2. Verwendung von Kunststoffen 3. Die Kehrseite der Medaille 3.1. Das Problem Plastikabfall.. 3.2. Eintragungswege des Plastikmülls 3.3. Plastikstrudel........ 3.4. Mikroplastik. 4. Schädliche Wirkung von Plastik. 4.1. Folgen für die Tierwelt... 4.2. Folgen für die Pflanzenwelt 4.3. Folgen für den Menschen. 5. Lösungsmöglichkeiten 5.1. Recycling - die Lösung aller Probleme?. 5.2. Organisationen - was tun Greenpeace, WWF und Co. wirklich?.. 5.3. Projekte, die den Zustand unserer Ozeane verändern könnten 5.4. Bringt die Forschung die Rettung?... 5.5. Was muss sich in der Politik ändern?. 6. Praktischer Teil: Kann eine vierköpfige Familie ihren wöchentlich aufkommenden Plastikmüll im Haushalt deutlich verringern? 6.1. Zielsetzung.. 6.2. Durchführung... 6.3. Ergebnisse.... 6.4. Auswertung... 7. Resümee...... Literaturverzeichnis. Abbildungsverzeichnis...... Eigenständigkeitserklärung... 3 3 3 4 5 5 5 7 8 9 9 10 11 11 12 13 15 15 16 16 17 18 21 23 24 27 28 2 1. Einleitung Wohin man auch schaut, überall in den Medien stößt man auf das Thema „Plastik“. Dabei stehen sich zwei grundsätzliche Meinungen gegenüber: die Befürworter von Plastik heben vor allem dessen Vielseitigkeit und die darauf basierten Materialien und Entwicklungen hervor, die unser Leben in den letzten Jahrzenten immer weiter verbessert und erleichtert haben. Umweltaktivisten dagegen betonen, wie sehr unsere Umwelt und vor allem die Ozeane unter den Konsequenzen der Wegwerfkultur, die ebenfalls in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat, leiden. Denn die riesigen Mengen an Plastikmüll sorgen nicht nur für eine Umweltverschmutzung in bisher unvorstellbarem Maße, sondern sind auch für den Tod vieler Meeresorganismen verantwortlich. Dieses kontroverse Thema hat mich persönlich schon länger bewegt, weshalb ich mich intensiver damit beschäftigen wollte. In dieser Arbeit möchte ich, vor allem in Bezug auf Plastikmüll in den Ozeanen, mein neugewonnenes Wissen teilen und problembezogen über die zwei Seiten der Medaille berichten. Überwiegen letztendlich die positiven oder die negativen Aspekte, und welche Lösungsmöglichkeiten könnte es für das Plastikproblem in den Ozeanen geben? Im praktischen Teil meiner komplexen Leistung habe ich mich gefragt, wie viel Plastikmüll ich (bzw. unsere Familie) eigentlich produziere und in wie weit wir diesen reduzieren können, um selbst etwas zur Lösung des Plastikmüllproblems beizutragen. 2. Plastik - ein Überblick 2.1. Was ist Plastik? Der Begriff Plastik vereint viele verschiedene Kunststoffe, die mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften in nahezu allen Branchen eingesetzt werden. Logischerweise variieren diese Eigenschaften von Kunststoff zu Kunststoff. Dabei kommt es auf Elastizität, Härte, Bruchfestigkeit, Formbarkeit, Temperatur-, Wärmeform-, und chemische Beständigkeit an. Chemisch gesehen sind Kunststoffe synthetisch hergestellte Polymere, also lange Molekülketten bestehend aus sich wiederholenden Strukturen aus unterschiedlichen Ausgangsstoffen. Die Häufigsten sind Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyester (PET), Polystyrol (PS), Polyamid (PA) und Polyvinylchlorid (PVC). Es gibt auch Mischpolymere, die sich aus mehreren dieser Ausgangsstoffe zusammensetzen. Je nach Zusammensetzung haben die resultierenden Kunststoffe unterschiedliche Eigenschaften, was ihre Vielseitigkeit erklärt. Die Ausgangsstoffe für Kunststoffe gewinnt man aus Erdöl, das aus einer Vielzahl von Verbindungen besteht. Es wird zuerst durch Destillation in mehrere so genannte Fraktionen auftrennt, aus denen man durch verschiedene chemische Reaktionen die Bausteine die sog. Monomeren erhält. Aus diesen Monomeren (z. B. Ethen, Propen) entstehen dann durch Polymerisierung oder Polykondensation mit Hilfe von bestimmten Katalysatoren die Kunststoffe.¹ Zuletzt werden dann noch Additive, etwa Weichmacher, Antioxidantien, Flammschutzmittel, Duftstoffe und anorganische 1 Plastics Europe Deutschland e. V. 3 Füllstoffe, hinzugefügt, um die Haltbarkeit zu verbessern und gewünschte spezifische Eigenschaften zu erreichen. Anwendungstechnisch teilt man die Kunststoffe grundlegend in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere ein. Erstere werden bei jedem Erwärmen weich und härten beim Abkühlen wieder aus. Dazu zählen unter anderem Polyvinylchlorid, welches Einsatz als Kunstleder und im Bauwesen findet², sowie Polyamid, das vor allem im Maschinenbau und in der Textilindustrie verwendet wird³. Duroplaste behalten ihre Form, nach dem sie gegossen wurden, auch bei Temperaturänderungen bei. Darunter findet man beispielsweise das hauptsächlich als Klebstoff oder Beschichtungsmaterial eingesetzte Epoxidharz4 und Polyurethan, welches z.B. zu Schaum oder Schaumstoff weiterverarbeitet wird 5. Elastomere lassen sich kurzzeitig durch Druck oder Zug elastisch verformen, nehmen aber danach wieder ihre ursprüngliche Form an. Auf Grund ihrer speziellen Struktur sind diese Kunststoffe nicht schmelzbar und lösen sich auch nicht in Lösemitteln auf, werden jedoch bei sehr niedrigen Temperaturen spröde. Sie werden z. B. für Autoreifen, Schläuche und Gummihandschuhe verwendet.6 2.2. Verwendung von Kunststoffen Plastik findet heutzutage Anwendung in den verschiedensten Bereichen unseres Lebens. Das liegt vor allem an der Vielfältigkeit der verschiedenen Kunststoffe und ihren speziellen Eigenschaften. Im Bauwesen werden Kunststoffe als Dämmstoffe, Fensterrahmen, Fußbodenbeläge, Klebstoffe und vieles weitere eingesetzt.7 Auf Grund seiner Stabilität, guten Verformbarkeit und Leichtigkeit ist Plastik als Verpackungsmaterial sehr gefragt, weil es vor allem Schutz beim Transport bietet und kostengünstig ist, da aus einer kleinen Menge Plastik eine große Menge Verpackungsmaterial gewonnen werden kann. In der Medizin wird den Kunststoffen eine lebenswichtige Rolle zuteil, sie werden hier für Operationsgeräte wie Schläuche und Spritzen, Kontaktlinsen oder künstliche Gliedmaßen und Organe verwendet.⁹ In der Automobilindustrie ersetzen verschiedene Plastikteile Bauelemente, die vorher aus Metall, Gummi oder Glas waren - beispielsweise Türverkleidungen, Schalter, Griffe und Fenster - und verbessern so ihre Funktionen oder verringern das Gewicht. 10 Auch in der Textilindustrie kommen Kunststoffe zum Einsatz. Sie sind Bestandteil von synthetischen Stoffen und werden zum Beispiel für T-Shirts und ähnliche Alltagskleidung, Funktionskleidung und 2 Modulor GmbH 3 Wohnen.de, D&S Trading GbR 4 Freiwald GFK 5 FSK (Fachverband Schaumstoffkunststoffe und Polyurethane e.V.) 6 The Simple Club 7 Roland Grimm 8 Verbraucherzentrale Niedersachsen, Seite 2 9 Peter Reinhardt 10 Ceresana (Marktforschungsinstitut) 4 Handtücher verwendet. Greenpeace geht davon aus, „dass mittlerweile 60 Prozent aller Kleidung weltweit Polyester enthält" ¹¹. Holzspielzeuge lassen sich heutzutage immer seltener in den Läden finden, stattdessen nehmen bruchsichere Plastikspielzeuge ihren Platz ein. Offensichtlich sind Kunststoffe aus unserem heutigen Alltag also nicht mehr wegzudenken. Sie werden wegen ihrer Vielseitigkeit und ihres niedrigen Preises in nahezu allen Bereichen des Lebens eingesetzt. Wie man einer Statistik über die ,,Weltweite und europäische Produktionsmenge von Kunststoff in den Jahren von 1950 bis 2018" ¹² entnehmen kann, begann die Massenproduktion von Plastik vor 70 Jahren und stieg seitdem stark an. Im Jahr 2018 erreichte die jährliche weltweite Produktion 359 Millionen Tonnen, eine unvorstellbare Menge, und hat die Tendenz, auch weiterhin zu steigen. Laut einer US-Amerikanischen Studie, die im Fachblatt Science Advances veröffentlicht wurde, wurden seit 1950 auf der ganzen Welt insgesamt 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert ¹3. 3. Die Kehrseite der Medaille 3.1. Das Problem Plastikabfall Wie bereits erwähnt wird Plastik in unglaublich vielen Bereichen unseres Lebens angewendet, ist preiswert, vielfältig und extrem anpassungsfähig - wo ist also eigentlich das Problem? Genau das entsteht erst nach Ende der Nutzungsdauer, wenn Dinge aus Plastik entsorgt werden sollen. Der entscheidende Unterschied zwischen Plastikmüll und anderem Abfall wie Papier oder Holz liegt in der Zersetzungszeit. Denn im Gegensatz zu beispielsweise Pappverpackungen (6 Wochen), Zigarettenstummeln (10 - 15 Jahre) oder Getränkeblechdosen (80 – 200 Jahre) benötigen Kunststoffe bis zu 500 Jahre um (wenn überhaupt) vollständig zersetzt zu werden ¹4. Bis dahin zerfallen sie nur durch Reibung o.ä. in immer kleinere Teile. Zudem beinhalten Kunststoffe auch zahlreiche Zusatzstoffe, wie Weichmacher, Stabilisatoren oder Flammschutzmittel, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten. Gelangen diese in Gewässer, können sie herausgelöst werden und das chemische Gleichgewicht in einem Gebiet verändern. Das führt zur Vergiftung von Meeresbewohnern bis hin zum Menschen, sowie der extremen Vermehrung von Algen (Eutrophierung) bzw. dem Aussterben bestimmter Pflanzenarten. ¹5 15 Für die Ozeane ist Plastik also das ganze Gegenteil eines Segens. 3.2. Eintragungswege des Plastikmülls in die Ozeane Für die Verschmutzung der Ozeane gibt es viele Quellen. Unterscheiden kann man dabei natürliche Eintragungen und Eintragungen durch den Menschen, sowie verschiedene Verschmutzungswege - über die Luft, über Flüsse, über das Land und im Meer selbst. 11 Kerstin Mommsen 12 M. Hohmann 13 Milena Zwerenz 14 Presse-Druck- und Verlags-GmbH Verlag der Augsburger Allgemeine 15 BUND e.V. 5