Stadtentwicklung, Modelle

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Stadtentwicklung, Modelle

 Suburbane Segregationsmuster:
Die ungleiche Verteilung sozialer Gruppen im Stadtraum
Segregationsprozess:
Sind meist in Schichten verteilt

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Suburbane Segregationsmuster: Die ungleiche Verteilung sozialer Gruppen im Stadtraum Segregationsprozess: Sind meist in Schichten verteilt und bestehen aus gemeinsamen Merk- malen z. B. Religion, Sprache, Kultur CBD: Mittelpunkt (central Business District) Verstädterungsprozess: urbanisierung Migration: wanderung von Menschen oder Gruppen mit dem Ergebnis eines nicht nur kurzfristigen wohnsitzwechsels. Findet diese Migration von ländlichen Regionen in städtische Gebiete statt, so spricht man von einer rural- urbanen Migration. Marginalisierung: Keine Teilhabe am offiziellen gesellschaftlichen wirtschaftsleben Marginalsiedlung: Slums, Favelas Globalisierungsprozess: Bezeichnet den Vorgang, dass internationale Verflechtungen in vielen Bereichen zunehmen → zwischen Individuen, Gesellschaft, Institution, Staat Edge Cities: Siedlungen in der Peripherie mit Büro und Industrieparks Segregation Ausgrenzung einer Minderheit / Ethien Diskrepanz: Versteht man eine widersprüchlichkeit oder ein Missverhältnis im Reden, aber auch im Handeln von Personen, zum Beispiel in Bezug auf zwei Aussagen oder Sachverhalte. Metropolisierung: Abschiebung an den Rand (Abwärtsentwicklung von Bevölkerungsgruppen) wenn in einem Staat eine Stadt (meist die Hauptstadt) alle anderen Städte hinsichtlich ihrer Größe und Bedeutung überragt. Vergrößerung des Abstandes zwischen Metropole und ländlichem Raum •wachstum durch starken zuwachs Absinken der Sterberate • Verbesserung der Lebensqualität Megastadt: Ab 10 Mio. Einwohnern Fragmentierung: zergliederung, zersplitterung im Stadtbild. Schutz und Sicherheit in solchen Gebieten Gated communities" • Konsequenz der Globalisierung unterschiede in der Gesellschaft • Reich und arm sehr nah beieinander - ^- Gated Communitys: Gesicherte und geschlossene Wohnanlage (wohlhabende Menschen) urban Sprawl: zersiedlung Partizipation: übersetzt aus dem Englischen bedeutet es: • Teilhabe • Teilnahme -Mitwirkung Mitbestimmung •Mitsprache Einbeziehung Physignomische Merkmale der Nordamerikanischen Stadt urban Sprawl • Innenstadtbereich mit Hochhäusern und gitterartigem Straßennetz- Handel und Dienstleistungen CBD (central -...

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Business - District) · Im Anschluss an den CBD unmittelbare Abnahme der Bebauungshöhe, keine durchgehende Flächennutzung, teilweise Gewerbe- und Wohnungs- Siedlungsbranchen Durch Mobilität Investitionen an Highway-Knotenpunkten Zusätzliche Ausbreitung suburbaner wohnungssiedlungsgebieten ab Mittelschicht abwärts der Informeller Sektor Menschen, die keine Steuern zum Staat beitragen und oftmals arm sind. Ihre wirtschaftliche Tätigkeit wird nicht in der offiziellen Statistik erfasst. Sie leben meistens in Slums oder Marginalsiedlungen Grunddaseinsfunktionen: Grundlegene Tätigkeit der Menschen im Raum. Dazu gehören: Wohnen •Arbeiten Versorgung Bildung •Erholung Verkehr Gentrifizierung: bezeichnet den sozialökonomischen Strukturwandel bestimmter großstädtischer viertel im Sinne einer Attraktivsteigerung für eine neue klientel und dem anschließenden zuzug zahlungsfähiger Eigentümer und Mieter Stadtentwicklung in Nordamerika Besiedlung durch Europäische kolonisten Indianerbevölkerung Spanische Kolonialistien Süden/westen •Französische Golfküste Zentren für den Umschlag landwirtschaftlicher Güter, Rohstoffe für Export nach Übersee • Städtebildung durch Schiffverkehr Eisenbahnlinien / Eisenbahnknotenpunkte Rechtssicherheit •Mangel an wohn- und Gewerbeflächen Schachbrettmuster (o- w Straßen, N-S Avenues) -2- Städtebauliche und sozialräumliche Entwicklung der Lower East Side Bis zum 2. Weltkrieg Einwandererviertel • Ende des 19. Jahrhunderts > Kleindeutschland< Nach dem 2. Weltkrieg ›Slumbildung< ∙Ansiedlung von Dichtern, Literaten, Tänzern, Künstlern ›Lofts< Pulsierende Jazzszene Mitte der 60er ·Das Leben findet auf den wegen statt · Jahrzehnte lange Sanierungen verändern die Lower East Side Straßenkriminalität lässt nach, Slumsiedlungen sind renovierten Appartments gewichen ·Folgen: Die Mietpreise steigen und vertreiben die Musiker Szene Die kreative Szene verlagert sich nach Brooklyn Push- und Pullfaktoren Push-Faktoren (Realität /Tatsache) nachteilige Strukturmerkmale des ländlichen Raums, niedriger Lebensstandart durch überbevölkerung, unzureichende Ernährungslage infolge Landknappheit, Arbeitslosigkeit, Terror und Bürgerkriege, unterdrückung durch Grundbesitzer, geringe Teilnahmemöglichkeit an Gütern und Dienstleis- tungen des Staates, erstarrte Sozialstrukturen, mangelnde Versorgung mit öffent- liche Dienstleistungen (Schule, Krankenhaus, etc.) Lateinamerikanische Stadt Modell 1 Kolonialstadt: Die kompakte Stadt (1550-1820) 2 Stadt am Ende der 1. verstädterungsphase: Die sektorale Stadt (ca. 1920) 3 Stadt am Ende der 2. Verstädterungsphase. Die polarisierte Stadt (ca. 1970) 4 Heutige Stadtstruktur: Die fragmentierte Stadt (ca. 2000) Arbeitsmigration in China Land wenig Arbeit · Schlechte Bezahlung Primärer Sektor ausgeprägt · geringe Alphabetisierung · Ruhig, bessere Luft Stadt Gute Verdienstmöglichkeiten •Sekundärer und Tertiärer Sektor Stadtentwicklung in Deutschland im Modell Das Ringmodell 1925 1 Hauptgeschäftszentrum (CBD) 2 Industriegebiete 3 unterschicht wohngebiete 4 Mittelschicht wohngebiete 5 Oberschicht wohngebiete 10 Pendlereinzugsbereich Lärm, Luftverschmutzung, etc. Pull-Faktoren (Illusion / Ideal) attraktive Strukturmerkmale des städtischen Raums, Arbeits- möglichkeiten, höherer verdienst, Aufstiegschancen, größere persönliche Freiheit, größere Teilnahmemöglichkeit an Gütern und Dienstleistungen des Staates, größere Auswahl an öffentlichen Infrastruktureinrichtungen (Schule, Krankenhäuser, etc.) · z.T. gefährliche Arbeit • 1 2 3 4 510 -3- Das Sektorenmodell 1939 1 Hauptgeschäftszentrum (CBD) 2 Industriegebiete 3 unterschicht wohngebiete 4 Mittelschicht wohngebiete 5 Oberschicht wohngebiete 2 3 1 2 3 3 4 5 Das Mehrkemmodell 1945 ^ Hauptgeschäftszentrum (CBD) 2 Industriegebiete 3 unterschicht wohngebiete 4 Mittelschicht wohngebiete 5 Oberschicht wohngebiete Ursachen Die ursachen für das Wachstum von Städten und insbesondere von Metropolen sind umstritten und werden durch die unterschiedlichsten Modelle erklärt. Bereits bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelten sich einige europäische und nordamerikanischen Städte infolge der Industriealisierung und funktionalen Konzentration (z. B. durch Haupt- sitze von Banken und versicherungen) zu Mega- Städten. Verhālinis- mäßig spät folgten einige Städte in Lateinamerika, Afrika und Süd-Ost- Asien. während der Koloniale poche wurden meist in der Haupt- oder in einer be- deutenden Hafenstadt sämtliche politischen und wirtschaftlichen Funktionen konzentriert. Diese überzentralisierung hatte zur Folge, dass sich nach dem Rückzug der Kolonialherren vor allem hier eine rasche zunahme der Be- 6 Industriegebiete 7 Hauptgeschäftszentrum (CBD) 8 Mittelschicht wohngebiete a Industriegebiete 3 6 2 3 3 Metropolisierung stadtfernen Raum. Als Richtwert für von einer Metropole wird dann gesprochen, wenn eine Stadt bezüglich ihrer Einwohnerzahl, wirtschaftskraft und politischen Bedeutung die übrigen Städte im selben Land weit überragt. Dabei ist weniger die absolute Zahl an Einwohnern relevant, sondern viel mehr die funktionale Bedeutung der Stadt gegenüber dem eine Einstufung als Metropole gilt gemeinnin das überschreiten der 5 Millionen Einwohnergrenze. In manchen Ländern, wie dies beispielsweise in Bra- silien, China und Indien der Fall ist, gibt es mehrere Metropolen. Zu den europäischen Metropolen gehören z. B. Paris und Athen, wobei sich die Entwicklung dieser Mega-Städte anders abspielt, als in den Entwicklungsländern. Durch das föderalistische Prinzip gibt es in Deutschland keine dominierende Metropole. Stattdessen haben sich gewaltige Ballungsräume entwickelt, wie z. B. das Rhein-Ruhr-Gebiet. Vergrößert sich der Abstand zwischen den Metropolen und dem ländlichen Raum, z. B. durch die zunahme der Bevölkerungszahl, dann wird dieser Prozess als Metropolisie - rung bezeichnet. Dieses Phänomen ist gegenwärtig vor allem in den Entwicklungsländern zu beobachten, in denen sich der Metropolisierungsgrad permanent erhöht. Der Metropolisierungsgrad bezeichnet den Anteil der Bevölkerung eines Landes, welcher in einer Metropole lebt. 8 Folgen: Die Metropolisierungseffekte Die Liste der negativen Effekte der Metropolisierung ist lang. wenn täglich Zuwanderer die Stadt erreichen, stehen für diese Neuankömmlinge weder unterkünfte noch die lebensnotwendigen Einrichtungen zur Verfü- gung. Häufig lassen sich die Migranten in illegalen Hüttensiedlungen (Slums, Favelas, etc.) nieder, die sich oft im zentrumsnahen Bereich oder am Stadtrand befinden. Meist gibt es weder einen wasser- oder Stroman- schluss, noch sind Schulen oder Krankenhäuser vorhanden. Aus der Unterversorgung und des ungebremsten Flächenwachstums resultieren die seuchenartige Verbreitung von Krankheiten, hohe Kriminalität, Ge- walt und enorme verkehrs- und Umweltbelastungen. In vielen Metro- polen sind die freien Flächen aufgebraucht und die Stadtgrenzen - 4- völkerung einstellte. Die wanderungsbewegungen werden durch die Push- und Pullfaktoren ausgelöst oder zumindest begünstigt. Darunter werden die Effekte verstan- den, die in den jeweiligen Ab- und Zuwanderungsgebieten mit unter- schiedlicher Attraktivität die wanderungsbewegungen auslösen. Oft wer- den die Lebensbedingungen und die wahrscheinlichkeit in einer Groß- stadt Arbeit zu finden als besser wahrgenommen als auf dem Land. Einerseits bewegen schlechtere Lebensbedingungen die Menschen zum Abwander, andererseits wirkt die Summe der Anziehungskräfte im Zuwanderungsgebiet. Gerade in Metropolen der Entwicklungsländer wird die Differenz zwischen den Lebensbedingungen von Land und Stadt sehr deutlich. Deswegen besitzen diese metropolitanen Räume eine außerordentliche Anziehungskraft auf die Landbevölkerung. Aus diesem Grunde ist die zu- nahme an Einwohnern in den Metropolen dieser Länder nahezu atemberau- bend und führt zu Folgen und Problemen, die unlösbar erscheinen. haben sich längst in die umgebenden verwaltungseinheiten ausgebrei- tet. Das hat zur Folge, dass sich dann keine Verwaltung zuständig fühlt und die interkommunalen Probleme vernachlässigt werden. Be- sonders gravierend gestaltet sich jedoch die Entsorgung von Abfall und Abwasser. Die Luft- und wasserverschmutzung ist jenseits der für den Menschen verträglichen Belastungsgrenze. Zur Lösung dieser Pro- bleme gibt es die unterschiedlichsten Ansätze, teilweise mit zweifelhaftem Erfolg. Die Metropolen bestehen jedoch nicht nur aus den Elendsvierteln, denn die bessergestellten sozialen Schichten haben sich in ihre eigenen Stadtviertel zurückgezogen. Die aus den USA stammende Wohnform der Gated Communities" ermöglicht den Previligierten eine räumliche und so- ziale Trennung von der übrigen Stadtbevölkerung und deren Problemen. Hone zäune und wälle, private Sicherheitsdienste und Zutrittsver bate sorgen für Sicherheit. Sämtliche infrastrukturelle Einrichtungen vom wasseranschluss bis zu Krankenhäusern sind hier vorhanden. In den Metropolen ist ein infrastrukturelles Inselmuster entstanden. Auf der einen Seite die Slums und auf der anderen Seite die geschützten Wohngebiete der Mittel- und Oberschichten. " Lösungsansätze Die Metropolen versuchen mit den unterschiedlichsten Maßnahmen den Her- ausforderungen der Metropolisierung zu begegnen. Aber alle haben eins gemeinsam und das ist das geringe Haushaltbudget, welches meist nur für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Metropole reicht. Häufig sind die Energie- und wasserversorgungsunternehmen privatisiert und werden eben nur dann tätig, wenn die notwendigen Finanzen fließen. Da aber weder die kommune noch die Bewohner der Hüttensiedlungen das entsprechende Geld besitzen, unterbleibt schlicht eine versorgung mit Strom und wasser. Teilweise wird das Problem pragmatisch gelöst und die illegalen Slums einfach abgerissen. Das führt jedoch nur zu einer Verschiebung der Probleme innerhalb der Metropo- len, da sich die betroffenen Bewohner an einer anderen Stelle der Stadt niederlassen. Stattdessen wird versucht, die Lebensbedingungen auf dem Land zu verbessern, um den Zuwandererstrom abzumildern. Ein anderer Ansatz verfolgt das Ziel, die wanderungsbewegungen auf andere Mittel- und Kleinstädte zu lenken. Dieser sogenannte Top-Down-Ansatz hat sich jedoch als zu aufwändig und unregulierbar herausgestellt. Weitere Möglichkeiten der Problembewältigung sind eine verbesserte Zusammenarbeit der verschiedenen Verwaltungen, politische Dezentralisierung und die Beteili- gung der Bürger an den Entscheidungen. Hintergrund ist der Kampf gegen die weitverbreitete Korruption und für eine bessere Kontrolle. -5-

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Dazu gehören: Wohnen •Arbeiten Versorgung Bildung •Erholung Verkehr Gentrifizierung: bezeichnet den sozialökonomischen Strukturwandel bestimmter großstädtischer viertel im Sinne einer Attraktivsteigerung für eine neue klientel und dem anschließenden zuzug zahlungsfähiger Eigentümer und Mieter Stadtentwicklung in Nordamerika Besiedlung durch Europäische kolonisten Indianerbevölkerung Spanische Kolonialistien Süden/westen •Französische Golfküste Zentren für den Umschlag landwirtschaftlicher Güter, Rohstoffe für Export nach Übersee • Städtebildung durch Schiffverkehr Eisenbahnlinien / Eisenbahnknotenpunkte Rechtssicherheit •Mangel an wohn- und Gewerbeflächen Schachbrettmuster (o- w Straßen, N-S Avenues) -2- Städtebauliche und sozialräumliche Entwicklung der Lower East Side Bis zum 2. Weltkrieg Einwandererviertel • Ende des 19. Jahrhunderts > Kleindeutschland< Nach dem 2. Weltkrieg ›Slumbildung< ∙Ansiedlung von Dichtern, Literaten, Tänzern, Künstlern ›Lofts< Pulsierende Jazzszene Mitte der 60er ·Das Leben findet auf den wegen statt · Jahrzehnte lange Sanierungen verändern die Lower East Side Straßenkriminalität lässt nach, Slumsiedlungen sind renovierten Appartments gewichen ·Folgen: Die Mietpreise steigen und vertreiben die Musiker Szene Die kreative Szene verlagert sich nach Brooklyn Push- und Pullfaktoren Push-Faktoren (Realität /Tatsache) nachteilige Strukturmerkmale des ländlichen Raums, niedriger Lebensstandart durch überbevölkerung, unzureichende Ernährungslage infolge Landknappheit, Arbeitslosigkeit, Terror und Bürgerkriege, unterdrückung durch Grundbesitzer, geringe Teilnahmemöglichkeit an Gütern und Dienstleis- tungen des Staates, erstarrte Sozialstrukturen, mangelnde Versorgung mit öffent- liche Dienstleistungen (Schule, Krankenhaus, etc.) Lateinamerikanische Stadt Modell 1 Kolonialstadt: Die kompakte Stadt (1550-1820) 2 Stadt am Ende der 1. verstädterungsphase: Die sektorale Stadt (ca. 1920) 3 Stadt am Ende der 2. Verstädterungsphase. Die polarisierte Stadt (ca. 1970) 4 Heutige Stadtstruktur: Die fragmentierte Stadt (ca. 2000) Arbeitsmigration in China Land wenig Arbeit · Schlechte Bezahlung Primärer Sektor ausgeprägt · geringe Alphabetisierung · Ruhig, bessere Luft Stadt Gute Verdienstmöglichkeiten •Sekundärer und Tertiärer Sektor Stadtentwicklung in Deutschland im Modell Das Ringmodell 1925 1 Hauptgeschäftszentrum (CBD) 2 Industriegebiete 3 unterschicht wohngebiete 4 Mittelschicht wohngebiete 5 Oberschicht wohngebiete 10 Pendlereinzugsbereich Lärm, Luftverschmutzung, etc. Pull-Faktoren (Illusion / Ideal) attraktive Strukturmerkmale des städtischen Raums, Arbeits- möglichkeiten, höherer verdienst, Aufstiegschancen, größere persönliche Freiheit, größere Teilnahmemöglichkeit an Gütern und Dienstleistungen des Staates, größere Auswahl an öffentlichen Infrastruktureinrichtungen (Schule, Krankenhäuser, etc.) · z.T. gefährliche Arbeit • 1 2 3 4 510 -3- Das Sektorenmodell 1939 1 Hauptgeschäftszentrum (CBD) 2 Industriegebiete 3 unterschicht wohngebiete 4 Mittelschicht wohngebiete 5 Oberschicht wohngebiete 2 3 1 2 3 3 4 5 Das Mehrkemmodell 1945 ^ Hauptgeschäftszentrum (CBD) 2 Industriegebiete 3 unterschicht wohngebiete 4 Mittelschicht wohngebiete 5 Oberschicht wohngebiete Ursachen Die ursachen für das Wachstum von Städten und insbesondere von Metropolen sind umstritten und werden durch die unterschiedlichsten Modelle erklärt. Bereits bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelten sich einige europäische und nordamerikanischen Städte infolge der Industriealisierung und funktionalen Konzentration (z. B. durch Haupt- sitze von Banken und versicherungen) zu Mega- Städten. Verhālinis- mäßig spät folgten einige Städte in Lateinamerika, Afrika und Süd-Ost- Asien. während der Koloniale poche wurden meist in der Haupt- oder in einer be- deutenden Hafenstadt sämtliche politischen und wirtschaftlichen Funktionen konzentriert. Diese überzentralisierung hatte zur Folge, dass sich nach dem Rückzug der Kolonialherren vor allem hier eine rasche zunahme der Be- 6 Industriegebiete 7 Hauptgeschäftszentrum (CBD) 8 Mittelschicht wohngebiete a Industriegebiete 3 6 2 3 3 Metropolisierung stadtfernen Raum. Als Richtwert für von einer Metropole wird dann gesprochen, wenn eine Stadt bezüglich ihrer Einwohnerzahl, wirtschaftskraft und politischen Bedeutung die übrigen Städte im selben Land weit überragt. Dabei ist weniger die absolute Zahl an Einwohnern relevant, sondern viel mehr die funktionale Bedeutung der Stadt gegenüber dem eine Einstufung als Metropole gilt gemeinnin das überschreiten der 5 Millionen Einwohnergrenze. In manchen Ländern, wie dies beispielsweise in Bra- silien, China und Indien der Fall ist, gibt es mehrere Metropolen. Zu den europäischen Metropolen gehören z. B. Paris und Athen, wobei sich die Entwicklung dieser Mega-Städte anders abspielt, als in den Entwicklungsländern. Durch das föderalistische Prinzip gibt es in Deutschland keine dominierende Metropole. Stattdessen haben sich gewaltige Ballungsräume entwickelt, wie z. B. das Rhein-Ruhr-Gebiet. Vergrößert sich der Abstand zwischen den Metropolen und dem ländlichen Raum, z. B. durch die zunahme der Bevölkerungszahl, dann wird dieser Prozess als Metropolisie - rung bezeichnet. Dieses Phänomen ist gegenwärtig vor allem in den Entwicklungsländern zu beobachten, in denen sich der Metropolisierungsgrad permanent erhöht. Der Metropolisierungsgrad bezeichnet den Anteil der Bevölkerung eines Landes, welcher in einer Metropole lebt. 8 Folgen: Die Metropolisierungseffekte Die Liste der negativen Effekte der Metropolisierung ist lang. wenn täglich Zuwanderer die Stadt erreichen, stehen für diese Neuankömmlinge weder unterkünfte noch die lebensnotwendigen Einrichtungen zur Verfü- gung. Häufig lassen sich die Migranten in illegalen Hüttensiedlungen (Slums, Favelas, etc.) nieder, die sich oft im zentrumsnahen Bereich oder am Stadtrand befinden. Meist gibt es weder einen wasser- oder Stroman- schluss, noch sind Schulen oder Krankenhäuser vorhanden. Aus der Unterversorgung und des ungebremsten Flächenwachstums resultieren die seuchenartige Verbreitung von Krankheiten, hohe Kriminalität, Ge- walt und enorme verkehrs- und Umweltbelastungen. In vielen Metro- polen sind die freien Flächen aufgebraucht und die Stadtgrenzen - 4- völkerung einstellte. Die wanderungsbewegungen werden durch die Push- und Pullfaktoren ausgelöst oder zumindest begünstigt. Darunter werden die Effekte verstan- den, die in den jeweiligen Ab- und Zuwanderungsgebieten mit unter- schiedlicher Attraktivität die wanderungsbewegungen auslösen. Oft wer- den die Lebensbedingungen und die wahrscheinlichkeit in einer Groß- stadt Arbeit zu finden als besser wahrgenommen als auf dem Land. Einerseits bewegen schlechtere Lebensbedingungen die Menschen zum Abwander, andererseits wirkt die Summe der Anziehungskräfte im Zuwanderungsgebiet. Gerade in Metropolen der Entwicklungsländer wird die Differenz zwischen den Lebensbedingungen von Land und Stadt sehr deutlich. Deswegen besitzen diese metropolitanen Räume eine außerordentliche Anziehungskraft auf die Landbevölkerung. Aus diesem Grunde ist die zu- nahme an Einwohnern in den Metropolen dieser Länder nahezu atemberau- bend und führt zu Folgen und Problemen, die unlösbar erscheinen. haben sich längst in die umgebenden verwaltungseinheiten ausgebrei- tet. Das hat zur Folge, dass sich dann keine Verwaltung zuständig fühlt und die interkommunalen Probleme vernachlässigt werden. Be- sonders gravierend gestaltet sich jedoch die Entsorgung von Abfall und Abwasser. Die Luft- und wasserverschmutzung ist jenseits der für den Menschen verträglichen Belastungsgrenze. Zur Lösung dieser Pro- bleme gibt es die unterschiedlichsten Ansätze, teilweise mit zweifelhaftem Erfolg. Die Metropolen bestehen jedoch nicht nur aus den Elendsvierteln, denn die bessergestellten sozialen Schichten haben sich in ihre eigenen Stadtviertel zurückgezogen. Die aus den USA stammende Wohnform der Gated Communities" ermöglicht den Previligierten eine räumliche und so- ziale Trennung von der übrigen Stadtbevölkerung und deren Problemen. Hone zäune und wälle, private Sicherheitsdienste und Zutrittsver bate sorgen für Sicherheit. Sämtliche infrastrukturelle Einrichtungen vom wasseranschluss bis zu Krankenhäusern sind hier vorhanden. In den Metropolen ist ein infrastrukturelles Inselmuster entstanden. Auf der einen Seite die Slums und auf der anderen Seite die geschützten Wohngebiete der Mittel- und Oberschichten. " Lösungsansätze Die Metropolen versuchen mit den unterschiedlichsten Maßnahmen den Her- ausforderungen der Metropolisierung zu begegnen. Aber alle haben eins gemeinsam und das ist das geringe Haushaltbudget, welches meist nur für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Metropole reicht. Häufig sind die Energie- und wasserversorgungsunternehmen privatisiert und werden eben nur dann tätig, wenn die notwendigen Finanzen fließen. Da aber weder die kommune noch die Bewohner der Hüttensiedlungen das entsprechende Geld besitzen, unterbleibt schlicht eine versorgung mit Strom und wasser. Teilweise wird das Problem pragmatisch gelöst und die illegalen Slums einfach abgerissen. Das führt jedoch nur zu einer Verschiebung der Probleme innerhalb der Metropo- len, da sich die betroffenen Bewohner an einer anderen Stelle der Stadt niederlassen. Stattdessen wird versucht, die Lebensbedingungen auf dem Land zu verbessern, um den Zuwandererstrom abzumildern. Ein anderer Ansatz verfolgt das Ziel, die wanderungsbewegungen auf andere Mittel- und Kleinstädte zu lenken. Dieser sogenannte Top-Down-Ansatz hat sich jedoch als zu aufwändig und unregulierbar herausgestellt. Weitere Möglichkeiten der Problembewältigung sind eine verbesserte Zusammenarbeit der verschiedenen Verwaltungen, politische Dezentralisierung und die Beteili- gung der Bürger an den Entscheidungen. Hintergrund ist der Kampf gegen die weitverbreitete Korruption und für eine bessere Kontrolle. -5-