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Das Deutsche Kaiserreich

Das Deutsche Kaiserreich

 DAS DEUTSCHE KAISERREICH
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politisch: Spaltung der Liberalen im Parlament
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DAS DEUTSCHE KAISERREICH WIRTSCHAFT, GESELLSCHAFT, ENTWICKLUNG politisch: Spaltung der Liberalen im Parlament gesellschaftlich: Versöhnung des Bürgertums mit den traditionellen Eliten statt wirtschaftlich: Fortschreitende Industrialisierung; Deutschland verringert den. Abstand zum britischen Königreich; Innovationen in Wissenschaft, Technik und Forschung politische Stabilität (freut Konservative) AUSSENPOLITIK Reich ist gesättigt (saturiert) Mein Afrika liegt in Europa" Überlegenheit des Kaiserreichs in Bevölkerungszahl, Wirtschaftskraft und Militär Bismarck will europäische Koalition mit Frankreich verhindern Gefahr; fried - liche Außenpolitik ohne Expansion Mittelpunkt: Beziehungen zu Österreich-Ungarn und Russland stärken verhindert Koalition mit Frankreich →scheitert an der Orientkrise (Streit um den Balkan) ♥ Dreikaiserabkommen Berliner Kongress 1878 ▸ Bismarck rettet den Frieden; Zweibund mit Österreich - Ungarn (Hilfe und Neutralität im Kriegsfall) 1822 wird Italien ergänzt (Dreibundvertrag) ▸ Entfremdung mit Russland → Wiederaufnahme Dreikaiservertrag: Neutralität →ab 1877: keine Verlängerung →geheimes Zusatzprotokoll mit Russland DER BOOM DER GRÜNDERJAHRE Fortsetzung des Wirtschaftaufschwungs massiver Boom um 1890 Erfindung von chemischer-, elektrotechnischer- und Automobilindustrie gesellschaftlicher Gewinner: Bürgertum Wirtschaftseliten (Liberale) identifizieren sich mit dem neuen Staat →→→ Verlierer Kleinhandwerk, Landwirtschaft und Adel 11 11 Folge: es bildet sich eine Klasse" (Karl Marx) der Arbeiterschaft und der Angestellten SPD entsteht daraus Gründung einer politischen Interessensvertretung auf der linken Seite: SPD 11 BISMARCK UND DIE SOZIALDEMOKRATIE neue politische Konstellation; SPD erhält zuhnehmendes politisches Gewicht →soziale Frage Ziele der SPD Lehre von Karl Marx befolgen. ▸ soziale Frage durch Kommunismus, Revolution, Gewalt und Aufhebung der Klassen lösen Bismarck hält die SPD für eine große Gefahr und versucht selbst die soziale Frage zu lösen ►...

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führt eine soziale Versicherung ein ▸ Einführung einer gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung ▸ Verbot der SPD BISMARCK UND DIE KATHOLIKEN Ablehnung des Katholizismus aus Glaubensgründen Kirche hatte Einfluss auf bestimmte gesellschaftliche Bereiche (Schulen, Ehe, Krankenhäuser) . Einführung von Gesetzen (politische Entscheidungen), Zivilehe, Lehrplänen Süddeutschland ist empört Ergebnis: ▸ Beendigung des Kulturkampfes Kompromiss →Zivilehe bleibt bestehen, Hoheit der Kirche über den Religionsunterricht, Beichte und Gottesdienste DER NEUE KURS WILHELM DES I 1888 Dreikaiserjahr Wilhelm I starb Friedrich III starb an Kehlkopfkrebs → Wilhelm I Kurzportrait Wilhelm I: selbstbewusst, jung, dynamisch, viel versprechender Kaiser, progressiv, mit der Zeit gehend, geltungsbedürftig von Anfang an war das Verhältnis zu Bismarck sehr angespannt Reformkurs Wilhelm II : ▸ Aussöhnung mit der Arbeiterbewegung Wiederzulassung der SPD ▸ Aussöhnung mit den Katholiken ,,Deutschland gebührt ein Platz an der Sonne" Wilhelm I verkündet einen Neuen Kurs in der Außenpolitik → erneuter Streit mit Bismarck 1890 Entlassung Bismarcks Dropping the pilot" Rückblick auf Bismarcks strategische Grundposition: : ► defensive Grundausrichtung: Begründung Mittellage Deutschlands ▸ Antwort auf die veränderte öffentliche Stimmung, die einen Kurswechsel forderte (Liberale, Teile der SPD und jüngere Eliten) ▸ Bedrohung wächst in Bismarcks Augen durch zunehmenden Nationalismus DIE BEGRÜNDUNGEN FÜR DIE KOLONIALE EXPANSION die imperialistischen Staaten konkurierten weltweit um die Einverleibung von Terretorien bzw. um die Schaffung von politisch-ökonomischen Einflussphären nationaler Machtwille und innenpolitischen Faktoren spielen eine immer größere Rolle Imperialismus besaß eine Massenbasis in einer nationalistisch gestimmten Öffentlichkeit erst der Besitz von Kolonien schien einem Land den Status einer Großmacht zu verleihen und befriedigte das nationale Prestigebedürfnis

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