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Thema: Erziehung im Nationalsozialismus
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2. Klausur Thema: Erziehung im Nationalsozialismus Aufgaben 1. Formulieren Sie den Hauptgedanken des Textes, geben Sie den Inhalt strukturiert wieder und skizzieren Sie den Aufbau der Argumentation. 2. Erläutern Sie auf Grundlage Ihres Wissens aus dem Unterricht, wie die von Benze angesprochene ,,nationalsozialistische Gesamterziehung" realisiert wurde. 3. Entwickeln Sie Prinzipien, die dazu beitragen, dass Menschen bei der Verfolgung und Unterdrückung von Mitmenschen nicht mitmachen bzw. sogar aktiven Widerstand leisten. Gehen Sie dabei auf Möglichkeiten und Grenzen ein. Viel Glück Quelle: Rudolf Benze (1943): Totaler Erziehungsanspruch. In: Hans-Jochen Gamm, Führung und Verführung. Pädagogik des Nationalsozialismus, München 1990, S. 83f. Anmerkungen: Dr. Rudolf Benze war Ministerialrat, Gesamtleiter des Deutschen Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht und außerdem SS-Sturmbannführer. Der Text erschien 1943. Die nationalsozialistische Bewegung als das Gewissen des deutschen Volkes erhebt grundsätzlich den Anspruch, dass sie - wie in allen weltanschaulichen Fragen - auch in der Erziehung von jung und alt die letzte Entscheidung hat. In ihrem Auftrage bildet die Parteiorganisation zusammen mit dem nationalsozialistischen Staat die 5 zweieinige Erziehungsmacht, die allein die Erziehungshoheit besitzt. Wenn man früher Elternhaus, Staat, Kirche usw. als „Erziehungsmächte“ bezeichnete, so entsprang das vor allem liberalistischer Anschauung, die keine letzte Autorität liber kannte, sondern von dem freien Wettstreit in Wirklichkeit dem Kampf aller gegen Erzi alle - ein Auspendeln zur gesunden Mitte erhoffte. Von einer wirklich entscheidenden gab 10 „Macht" konnte jedoch...

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- schon der Vielheit wegen - nicht die Rede sein. 15 20 &-Zeit) zat) Heute sprechen wir von „Erziehungsbeauftragten" und verstehen darunter Stellen oder Organisationen, die berechtigt sind, in grundsätzlichen und praktischen Fragen der Erziehung verantwortlich mitzubestimmen oder auch nur mitzuwirken. Jenes Gegeneinander der alten Erziehungsmächte ist heute dadurch beseitigt worden, dass das deutsche Volk für die gesamte Erziehung zum Maßstab aller Dinge gemacht worden ist und dass die NSDAP als Treuhänderin des deutschen Volkes und der Staat als die gesetzlich geregelte Ordnung des Volkes das Ziel und den Weg der Erziehung bestimmen. Da die NSDAP bei aller grundsätzlichen Verantwortung für die weltanschaulich-politische Erziehung des Volkes aber weder rechtlich noch organisatorisch alle Erziehungsarbeit allein leisten und regeln könnte, so ruht in den Händen des Staates noch heute der größte Teil der Pflichterziehung S des deutschen Volkes, besonders seiner Jugend, während die NSDAP die Beachtung der weltanschaulich-politischen Ziele ständig überwacht und vor allem die weiten Gebiete der Erziehung beherrscht und ausbaut, die außerhalb des staatlichen Aufgabenkreises liegen. 25 30 Totaler Erziehungsanspruch Rudolf Benze 35 40 - en Der Staat, der als bisher stärkste und rechtlich entscheidende Erziehungsmacht das am reichsten gegliederte Erziehungssystem besaß, ist heute endlich Volksstaat geworden, und seine Regierungs- und Verwaltungsstellen handeln, nach den weltanschaulichen-politischen Weisungen der NSDAP, im Namen des Volkes und für das Volk. So liegt ihm die öffentliche Erziehungsarbeit und die Überwachung der privaten Erziehung ob¹. Minimum vom Alterlichem Einflus) Erz 1 Obliegen: für jemanden ist etwas Pflicht oder Aufgaben Fami [...] Neben Partei und Staat hat die Familie als Keimzelle des deutschen Volkes unabdingbare Erziehungspflichten und -rechte. Diese sind nach Umfang und Wirkung am stärksten in den ersten Lebensjahren und verklingen in dem Maße, wie Partei und Staat sich in die Erziehung einschalten und wie die jungen Familienglieder selbstständig zu leben vermögen. Alle Erziehungsarbeit in der Familie muss sich bewusst sein, dass sie ein Glied in der nationalsozialistischen Gesamterziehung des deutschen Volkes ist und den Treuhändern des deutschen Volkes - NSDAP und Staat-verantwortlich ist. Pflichtbewusstsein Aufgabe 1 Einleitungssatz (Titel, Autor, Jahr) Formulierung Hauptgedanke, etwa o Nationalsozialismus trägt Verantwortung für Erziehung O O Staat und Partei bilden zwei Einheiten, welche nationalsozialistische Gedankengut anerzieht o Während Familie Erziehung im Sinne des NS obliegt, übernimmt Aufgabe später der Staat, welcher von NSDAP überwacht Strukturierte Wiedergabe mit eigenen Worten, etwa o NS-Bewegung trifft in allen Bereichen des Lebens, so auch in Erziehung die letzte Entscheidung Erziehung als Gewissen des deutschen Volkes O Staat und Partei bilden Erziehungsmacht, welche Erziehungshoheit besitzen o Bisherige Erziehungsmächte wie Elternhaus, Staat und Kirche entsprangen liberalistischer Anschauung und standen im Wettstreit, keine existente Macht zur Erziehung Heute stellen Organisationen zusammen mit deutschem Volk und nicht zuletzt Partei und Staat Erziehungs- beauftragte dar O Staat übernimmt Großteil der Erziehung, insbesondere der Jugend, Partei überwacht Ziele der Erziehung und erweitert diese ggf. Staat handelt nach weltanschaulichen-politischen Weisungen der NSDAP Familie als Keimzelle des deutsches Volkes obliegt in ersten Lebensjahren Erziehung nach nationalsozialistischer Gesamterziehung, bis Staat Erziehungsarbeit anschließend übernimmt Beschreibung Textaufbau, etwa o Wiedergabe des strukturierten Erziehungsaufbaus Zusammenarbeit von Staat und Partei O Familie erste Erziehungsinstanz mit Übergabe zum Staat weiteres aufgabenbezogenes Kriterium Gesamtpunktzahl Aufgabenteil 1 Aufgabe 2 Überleitung zur Erziehung im NS Erläuterung Erziehungsstaat, etwa: o Staat obliegt Gesamterziehung (Z. 5f.) Eltern richten sich nach nationalsozialistischen Zielen (Z. 39f.) O Alle Institutionen arbeiten auf gleiche Ziele hin (Z. 19f.) o Überwachung familiärer Erziehung (Bespitzelung) (Z. 32f.) Erläuterung Erziehungsstil, (Z. 35f.)etwa: o Rassesinn, Stählung des Körpers, Förderung des Willens und der Entschlusskraft, Merkmale autoritärer Erziehung Erläuterung Schulwesen, (Z. 11f.) etwa: o Spezielle Schulfächer ,,Rassenkunde" o Unterordnung der geistigen Fächer unter körperliche Ertüchtigung Max. Punktzahl 2 4 12 2 (2) 20 2 6 8 10 10 Erläuterung öffentlicher Erziehung, etwa: O o HJ, BDM (Z. 11f.) Indoktrination durch gemeinsame Erlebnisse o Vorbereitung auf spätere Rollen: Wehrfähigkeit, Arbeit als Mutter o Abgrenzung zum Elternhaus (Z. 36ff.) Fazit: Gesamtmacht lag bei Staat, nationalsozialistisches Gedankengut wurde über alle Institutionen verbreitet (Indoktrination), Überwachung, bei Widerstand Bestrafung ... erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (max. 4 ZP) Gesamtpunktzahl Aufgabenteil 2 Aufgabe 3 Zusammengehörigkeitsgefühl, - Überleitung zu Handlungsoptionen Pädagogische Ansprüche Demokratische statt autoritäre Erziehung Keinerlei Manipulation/vorsichtiger Umgang mit Macht Verzicht auf Gewalt o Empathischer-liebevoller Umgang o Förderung Meinungsäußerung, Selbstständigkeit Anregungen zum Nachdenken/Hinterfragen pol. Systeme O Vorbilder schaffen o Vielfältige soziale Kontakte O o Förderung humaner Einstellungen (Gerechtigkeit, Moral) Unterstützung stabiler Ich-Identität als Kompetenz im Widerstand gegen totalitäres System Probleme bei Realisierbarkeit, etwa O Familie hat auf Gesamtsozialisation geringen Einfluss Politische Verhältnisse spielen entscheidende Rolle bei der Ausbildung von Toleranz, Widerstand O Fazit: Erziehung kann dazu beitragen, dass Menschen aktiven Widerstand leisten und sollte sich dabei insbesondere an einem ausgeglichenem Erziehungsstil orientieren, der eine stabile Ich-Identität fördert weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (max. 4 ZP) Gesamtpunktzahl Aufgabenteil 3 Darstellungsleistung Text schlüssig, stringent und gedanklich klar formuliert, es wird sich genau und konsequent auf die Aufgabenstellung bezogen Beschreibende, deutende und wertende Aussagen werden schlüssig aufeinander bezogen Aussagen werden durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate o.ä.) belegt Unter Beachtung der Fachsprache wird präzise und begrifflich differenziert formuliert Es wird sprachlich richtig (Grammatik, Syntax, Orthographie, Zeichensetzung) sowie syntaktisch und stilsicher geschrieben Gesamtpunktzahl Darstellungsleistung Gesamtpunktzahl: 4 (4) 40 2 14 2 2 (4) 20 4 4 4 4 4 20 100 Grundsätze für die Bewertung (Notenfindung) Note sehr gut plus sehr gut sehr gut minus gut plus gut gut minus befriedigend plus befriedigend befriedigend minus ausreichend plus ausreichend ausreichend minus mangelhaft plus mangelhaft mangelhaft minus ungenügend Erreichte Punktzahl 100-95 94-90 89-85 84-80 79-75 74-70 69-65 64-60 59-55 54-50 49-45 44-40 39-34 33-27 26-20 19-0

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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- schon der Vielheit wegen - nicht die Rede sein. 15 20 &-Zeit) zat) Heute sprechen wir von „Erziehungsbeauftragten" und verstehen darunter Stellen oder Organisationen, die berechtigt sind, in grundsätzlichen und praktischen Fragen der Erziehung verantwortlich mitzubestimmen oder auch nur mitzuwirken. Jenes Gegeneinander der alten Erziehungsmächte ist heute dadurch beseitigt worden, dass das deutsche Volk für die gesamte Erziehung zum Maßstab aller Dinge gemacht worden ist und dass die NSDAP als Treuhänderin des deutschen Volkes und der Staat als die gesetzlich geregelte Ordnung des Volkes das Ziel und den Weg der Erziehung bestimmen. Da die NSDAP bei aller grundsätzlichen Verantwortung für die weltanschaulich-politische Erziehung des Volkes aber weder rechtlich noch organisatorisch alle Erziehungsarbeit allein leisten und regeln könnte, so ruht in den Händen des Staates noch heute der größte Teil der Pflichterziehung S des deutschen Volkes, besonders seiner Jugend, während die NSDAP die Beachtung der weltanschaulich-politischen Ziele ständig überwacht und vor allem die weiten Gebiete der Erziehung beherrscht und ausbaut, die außerhalb des staatlichen Aufgabenkreises liegen. 25 30 Totaler Erziehungsanspruch Rudolf Benze 35 40 - en Der Staat, der als bisher stärkste und rechtlich entscheidende Erziehungsmacht das am reichsten gegliederte Erziehungssystem besaß, ist heute endlich Volksstaat geworden, und seine Regierungs- und Verwaltungsstellen handeln, nach den weltanschaulichen-politischen Weisungen der NSDAP, im Namen des Volkes und für das Volk. So liegt ihm die öffentliche Erziehungsarbeit und die Überwachung der privaten Erziehung ob¹. Minimum vom Alterlichem Einflus) Erz 1 Obliegen: für jemanden ist etwas Pflicht oder Aufgaben Fami [...] Neben Partei und Staat hat die Familie als Keimzelle des deutschen Volkes unabdingbare Erziehungspflichten und -rechte. Diese sind nach Umfang und Wirkung am stärksten in den ersten Lebensjahren und verklingen in dem Maße, wie Partei und Staat sich in die Erziehung einschalten und wie die jungen Familienglieder selbstständig zu leben vermögen. Alle Erziehungsarbeit in der Familie muss sich bewusst sein, dass sie ein Glied in der nationalsozialistischen Gesamterziehung des deutschen Volkes ist und den Treuhändern des deutschen Volkes - NSDAP und Staat-verantwortlich ist. Pflichtbewusstsein Aufgabe 1 Einleitungssatz (Titel, Autor, Jahr) Formulierung Hauptgedanke, etwa o Nationalsozialismus trägt Verantwortung für Erziehung O O Staat und Partei bilden zwei Einheiten, welche nationalsozialistische Gedankengut anerzieht o Während Familie Erziehung im Sinne des NS obliegt, übernimmt Aufgabe später der Staat, welcher von NSDAP überwacht Strukturierte Wiedergabe mit eigenen Worten, etwa o NS-Bewegung trifft in allen Bereichen des Lebens, so auch in Erziehung die letzte Entscheidung Erziehung als Gewissen des deutschen Volkes O Staat und Partei bilden Erziehungsmacht, welche Erziehungshoheit besitzen o Bisherige Erziehungsmächte wie Elternhaus, Staat und Kirche entsprangen liberalistischer Anschauung und standen im Wettstreit, keine existente Macht zur Erziehung Heute stellen Organisationen zusammen mit deutschem Volk und nicht zuletzt Partei und Staat Erziehungs- beauftragte dar O Staat übernimmt Großteil der Erziehung, insbesondere der Jugend, Partei überwacht Ziele der Erziehung und erweitert diese ggf. Staat handelt nach weltanschaulichen-politischen Weisungen der NSDAP Familie als Keimzelle des deutsches Volkes obliegt in ersten Lebensjahren Erziehung nach nationalsozialistischer Gesamterziehung, bis Staat Erziehungsarbeit anschließend übernimmt Beschreibung Textaufbau, etwa o Wiedergabe des strukturierten Erziehungsaufbaus Zusammenarbeit von Staat und Partei O Familie erste Erziehungsinstanz mit Übergabe zum Staat weiteres aufgabenbezogenes Kriterium Gesamtpunktzahl Aufgabenteil 1 Aufgabe 2 Überleitung zur Erziehung im NS Erläuterung Erziehungsstaat, etwa: o Staat obliegt Gesamterziehung (Z. 5f.) Eltern richten sich nach nationalsozialistischen Zielen (Z. 39f.) O Alle Institutionen arbeiten auf gleiche Ziele hin (Z. 19f.) o Überwachung familiärer Erziehung (Bespitzelung) (Z. 32f.) Erläuterung Erziehungsstil, (Z. 35f.)etwa: o Rassesinn, Stählung des Körpers, Förderung des Willens und der Entschlusskraft, Merkmale autoritärer Erziehung Erläuterung Schulwesen, (Z. 11f.) etwa: o Spezielle Schulfächer ,,Rassenkunde" o Unterordnung der geistigen Fächer unter körperliche Ertüchtigung Max. Punktzahl 2 4 12 2 (2) 20 2 6 8 10 10 Erläuterung öffentlicher Erziehung, etwa: O o HJ, BDM (Z. 11f.) Indoktrination durch gemeinsame Erlebnisse o Vorbereitung auf spätere Rollen: Wehrfähigkeit, Arbeit als Mutter o Abgrenzung zum Elternhaus (Z. 36ff.) Fazit: Gesamtmacht lag bei Staat, nationalsozialistisches Gedankengut wurde über alle Institutionen verbreitet (Indoktrination), Überwachung, bei Widerstand Bestrafung ... erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (max. 4 ZP) Gesamtpunktzahl Aufgabenteil 2 Aufgabe 3 Zusammengehörigkeitsgefühl, - Überleitung zu Handlungsoptionen Pädagogische Ansprüche Demokratische statt autoritäre Erziehung Keinerlei Manipulation/vorsichtiger Umgang mit Macht Verzicht auf Gewalt o Empathischer-liebevoller Umgang o Förderung Meinungsäußerung, Selbstständigkeit Anregungen zum Nachdenken/Hinterfragen pol. Systeme O Vorbilder schaffen o Vielfältige soziale Kontakte O o Förderung humaner Einstellungen (Gerechtigkeit, Moral) Unterstützung stabiler Ich-Identität als Kompetenz im Widerstand gegen totalitäres System Probleme bei Realisierbarkeit, etwa O Familie hat auf Gesamtsozialisation geringen Einfluss Politische Verhältnisse spielen entscheidende Rolle bei der Ausbildung von Toleranz, Widerstand O Fazit: Erziehung kann dazu beitragen, dass Menschen aktiven Widerstand leisten und sollte sich dabei insbesondere an einem ausgeglichenem Erziehungsstil orientieren, der eine stabile Ich-Identität fördert weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (max. 4 ZP) Gesamtpunktzahl Aufgabenteil 3 Darstellungsleistung Text schlüssig, stringent und gedanklich klar formuliert, es wird sich genau und konsequent auf die Aufgabenstellung bezogen Beschreibende, deutende und wertende Aussagen werden schlüssig aufeinander bezogen Aussagen werden durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate o.ä.) belegt Unter Beachtung der Fachsprache wird präzise und begrifflich differenziert formuliert Es wird sprachlich richtig (Grammatik, Syntax, Orthographie, Zeichensetzung) sowie syntaktisch und stilsicher geschrieben Gesamtpunktzahl Darstellungsleistung Gesamtpunktzahl: 4 (4) 40 2 14 2 2 (4) 20 4 4 4 4 4 20 100 Grundsätze für die Bewertung (Notenfindung) Note sehr gut plus sehr gut sehr gut minus gut plus gut gut minus befriedigend plus befriedigend befriedigend minus ausreichend plus ausreichend ausreichend minus mangelhaft plus mangelhaft mangelhaft minus ungenügend Erreichte Punktzahl 100-95 94-90 89-85 84-80 79-75 74-70 69-65 64-60 59-55 54-50 49-45 44-40 39-34 33-27 26-20 19-0