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Freud/ Erikson Klausur

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 Material:
Bruno Bettelheim: So können sie nicht leben. Die Rehabilitierung emotional gestörter Kinder. Stuttgart:
Klett 1973, S. 263ff (Aus

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echte Klausur zur psychsexuellen Entwicklung nach Freud und zur psychosozialen Entwicklung nach E. Erikson mut entsprechen Erwartungshorizont

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Material: Bruno Bettelheim: So können sie nicht leben. Die Rehabilitierung emotional gestörter Kinder. Stuttgart: Klett 1973, S. 263ff (Auszüge) Aufgaben: 1) Skizzieren Sie die wesentlichen Stationen des Werdegangs von John und arbeiten Sie dabei seine zu beobachtenden Entwicklungsauffälligkeiten heraus. 2) Analysieren Sie die Verhaltensauffälligkeiten Johns unter Berücksichtigung psychoanalytischer oder psychosozialer Überlegungen. 3) Ursula Nuber (stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift Psychologie Heute) betitelt einen ihrer Beiträge „Der lange Schatten der Kindheit" (2005). Setzen Sie sich mit diesem Titel auseinander. Erläutern Sie dabei zunächst einmal, was man darunter verstehen kann. analysieren erläutern herausarbeiten sich auseinander- setzen mit skizzieren Sachverhalte und Zusammenhänge in ihren Einzelaspekten II nach vorgegebenen oder selbst gewählten Kriterien darstellen einen Sachverhalt, eine These etc. ggf. mit zusätzlichen || Informationen und Beispielen nachvollziehbar veranschaulichen aus einem wenig komplexen/komplexeren Text bzw. Material 1-11 (z.B. einer Statistik) die Aussagen zu einem Sachverhalt oder einer Position ermitteln und darstellen ein begründetes, abgewogenes eigenes Urteil zu einer Position oder Theorie entwickeln einen Sachverhalt oder Gedankengang in seinen Grundzügen ausdrücken Viel Erfolg und gute Ideen! ||| 1 M 10 15 20 5 25 ast 30 35 40 Bruno Bettelheim beschreibt in seinem Buch über die Rehabilitierung emotional gestörter Kinder den Fall des Kindes John: [...] Im Zentrum ihrer¹ Gefühle gegenüber John stand, alles sei von Anfang an schiefgegangen. Da sie so sehr betonten, er sei bei der Geburt ein schwächliches und zerbrechliches Kind gewesen, das schon am dritten Tag seines Lebens eine Mundinfektion bekam und infolgedessen viele Monate lang mit der Pipette ernährt werden...

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musste, prüften wir die Aufzeichnungen der Klinik nach. Sie enthielten folgenden Bericht: ..Mutter presst nicht gut, Beckenausgangszange notwendig. Normales männliches Kind entbunden. Schrie nicht gleich und schien etwas narkotisiert, reagierte jedoch nach trachealer Katheterisierung² und Hautstimulation³. Mutter und Kind verließen den Kreißsaal in gutem Zustand. Geburtsgewicht: 2897 g. Das Kind wurde drei Tage lang mit Glukose ernährt, dann wurde es an die Brust gelegt und die sieben folgenden Tage gestillt; außerdem bekam es zusätzlich Flaschennahrung. Am siebten Tag wurden Läsionense Mund festgestellt, Erscheinungsbild von Som achten Tag: klinisch Soor. Am neunten Tag gebessert. Entlassung am 10. Tag. Entlassungsgewicht: 2750 g." Abgesehen von der Mundinfektion war der Zustand des Säuglings völlig normal. In den Aufzeichnungen der Säuglingsstation steht nichts von Ernährungsschwierigkeiten. [...] ora Die Erinnerung der Mutter stimmte genauer mit dem Bericht überein. Sie erinnerte sich ans Stillen und auch daran, dass die Ernährungsschwierigkeiten nicht in der Klinik, sondern erst dann begannen, als John aus der Klinik entlassen worden war. Sie fügte hinzu, er sei nicht fähig gewesen zu saugen. (Die Klinikberichte zeigen, dass dies während seines Aufenthaltes dort nicht zutraf.) Er war ,,als Säugling tedas(28. (...) Plötzliche Geräusche machten ihm viel mehr aus als dem durchschnittlichen Säugling. Seine körperliche Entwicklung ging langsam vor sich. Er schien das Gefühl der Unsicherheit von Anfang an zu haben. Er war kein glückliches Baby". Va Von Anfang an hatten sie Angst, John anzufassen, weil er ein so zerbrechliches Baby_war; es war Angst, nicht Gleichgültigkeit, die sie abhielt, für ihren Sohn zu sorgen. Die gleiche Ängstlichkeit hinderte sie daran, die Kinderpflegerinnen richtig für ihn sorgen zu lassen. Die Eltern machten die Pflegearbeit, die an und für sich schon nicht allzu leicht war, unmöglich. Die Mutter beschrieb, wie ihr de Mann beim Heimkommen sofort in Johns Pflege einzugreifen pflegte, aufgeregt oder wütend. ,,Er war auch nervös in Bezug auf das, was John bekam, und sobald er heimkam, pflegte er der Kinderschwester die Flasche wegzunehmen und zu prüfen, ob sie für John die richtige Temperatur hatte." Nur das ,,er auch" deutet an, dass diese Verhaltensweise für beide Eltern bezeichnend war. Manche Pflegerinnen gingen, weil sie, gleich gültig was sie taten, immer scharf kritisiert wurden. Andere erwiesen sich als so unfähig, dass der Kinderarzt verlangte, sie müssten sofort gehen. Während seiner ersten sechs Lebens- monate hatte John mindestens vier Kinderschwestern, wobei wir die nicht zählen, die nur ein paar Tage blieben. Dieser ständige Wechsel hielt an, bis er zweieinhalb Jahre alt war. [...] anale Phase: Autonom üh Wie streng manche dieser Pflegerinnen ihn mit Zustimmung der Eltern dressierten, kann man aus der Tatsache erschließen, dass die Sauberkeitserziehung dieses kranken Kindes begonnen wurde, als es erst sechs Wochen alt war. Weitere übermäßige Besorgtheit in dieser Hinsicht muss geherrscht haben, denn nach Aussagen der Eltern hatte John seit seinen Säuglingstagen Verstopfung und hatte eine Zeitlang regelmäßig Abführmittel bekommen. [...], autokratisch Seine Essschwierigkeiten wurden mit tiefer Angst behandelt, wenn nicht offen strafend. Zuerst reagierten seine Pflegerinnen und dann seine Eltern auf seinen Widerstand, indem sie ihm das Essen buchstäblich in den Hals stopften. Als er sich auflehnte und sich wehrte, pflegte ihn ein Elternteil festzuhalten, während eine Pflegerin oder der andere Elternteil ihm die Nahrung hineinstopfte. gemeint sind die Eltern Einführen eines Röhrchens in die Luftröhre 3 Anregung der Durchblutung der Haut z.B. durch Klopfen 4 Zuckerlösung 5 Verletzungen 6 Pilzbelag im Mund; klinisch Soor: durch ärztliche Untersuchung festgestellter Soor 7 genauere Übereinstimmung der Erinnerung der Mutter mit Klinikbericht als mit denen des Vaters 8 teilnahmslos 9 Eltern 50 55 60 A 65 70 e Mahlzeiten, die er erbrach, wurden ihm oft mit Gewalt wieder eingefüttert. Diese sich lange hinziehenden Kämpfe füllten einen Großteil seiner wachen Stunden aus. [...] Sonst konnten sich die Eltern nur an wenig aus seiner frühen Kindheit erinnern, da die Kinderschwestern ihn während des größten Teils seiner Säuglingszeit voll versorgt hatten. Trotzdem waren sie sicher, dass John im Vergleich mit ihrem ersten Kind mit acht Monaten gestorben war), das sich rasch entwickelt hatte und das sie nun über die Maßen idealisierten, von Anfang an in seiner Entwicklung d zurückgeblieben war, Selbst wenn man sie daran erinnerte, dass er nach ihren eigenen Angaben jede Entwicklungsphase in der durchschnittlich üblichen Zeit hinter sich gebracht hatte - er lernte z. B. zu normaler Zeit laufen und sprechen -, bestanden sie immer noch darauf, er sei von Geburt an abnorm langsam gewesen. Er spielte niemals aktiv, wie andere Kinder, er erkältete sich dauernd, und er sah immer sehr traurig und unglücklich aus. Wenn er überhaupt auf die Welt reagierte, wimmerte er. Er würgte häufig, besonders, wenn er etwas Essbares sah. [...] moto nose soziale Entwicklung Als John fünf Jahre alt war, versuchte man, ihn in den Kindergarten zu schicken; dieser Versuch wurde sechs Monate später wiederholt. Aus beiden Versuchen wurde nichts, denn er reagierte auf die fremde Umgebung mit großer Angst und mit Erbrechen, so dass er nicht weiter hingehen konnte. Seine Unfähigkeit zum Kindergartenbesuch gehörte zum Gesamtkomplex seiner Unfähigkeit, eine Beziehung zu mehr als einer Person herzustellen wenn man sein ängstliches, feindseliges Sich- Anklammern überhaupt eine Beziehung nennen kann. Seine Mutter sagte, John habe immer ,,eine überstarke Anhänglichkeit an einen einzelnen Menschen gehabt. Er ist ein Mensch vom Typ des Polizeihunds. Solange er an einer Person hängt, kann er keine andere gebrauchen. Er war so an die Kinderschwestern und an mich gebunden". [...] -> keine Entwurmung statt ge funts где Die körperliche Untersuchung zeigte ihn als ,,ein nervöses, reizbares, waches Kind". Die psychiatrische Untersuchung ergab folgende Beurteilung: ,,Es scheint eine erhebliche Diskrepanz zu bestehen zwischen der augenscheinlichen intellektuellen Entwicklung des Kindes und seiner offensichtlichen Retardierung ¹0 im Gehen und Sprechen. Eine starke Anhänglichkeit an die Mutter mit Betonung der Ausschließlichkeit der Beziehung ist klar nachweisbar." Die Schlussdiagnose war, John leide an „exzessiver infantiler Abhängigkeit. [...] Primäre mit neurotischen Verhaltensstörungen Zügen und Ängsten". ruh ergeben 10 Hemmung, Verzögerung 1 Anforderungen Teilaufgabe 1 Der Prüfling... nennt einen sinnvollen Einleitungssatz mit Quellenangaben und Thema skizziert die wesentlichen Stationen des Werdegangs von John und arbeitet dabei seine zu beobachtenden Entwicklungsauffälligkeiten heraus, d.h. im Einzelnen: - Erste Lebenstage: • schwächliches und zerbrechliches Kind • sieben Tage lang gestillt, dann Mundinfektion - Entlassung aus der Klinik guter Zustand ● • Ernährungsschwierigkeiten, nicht fähig zu saugen Zusatzfütterungen, Füttern mit Pipette ● - 1. Lebensjahr • Erbrechen ● Sensible Reaktion auf plötzliche Geräusche verzögerte körperliche Entwicklung • Anfälligkeit Wechselnde Bezugspersonen (Versorgung durch ● ● O Teilnahmslosigkeit Flaschennahrung • Reinlichkeitserziehung mit 6 Wochen ● ● ● zahlreiche Kinderschwestern) → Schwierigkeiten in Beziehungsaufbau Entreißen der Flasche Verstopfung apothing spessoas Folgejahre: traurig und unglücklich Wimmern Würgen beim Anblick von Nahrung, Erbrechen Einverleibung von Nahrung mit Gewalt - 5 Jahre (Kindergartenalter): • Angstreaktionen auf fremde Umgebung sowie Erbrechen Eixierung auf eine Bezugsperson, überstarke Anhänglichkeit ausschließlich an die Mutter Retardierung im motorischen (Gehen) Bereich und in der Sprachentwicklung على عمد في مسته من ggf.: erfüllt ein weiteres, aufgabenbezogenes Kriterium (2) Fit Gesamtsumme 2 Anforderungen Teilaufgabe 2 Der Prüfling nennt einen Überleitungs-/Einleitungssatz untersucht den Ansatz Freuds aufgabenbezogen auf Elemente, die zur Analyse der aufgeführten Aspekte von Bedeutung sind: Der psychische Apparat setzt sich nach Freud aus drei Instanzen zusammen: Es (Lustprinzip), Ich (Realitätsprinzip), Über-Ich riebe Ziel: Ich-Starke, eine Ich-Schwäche entsteht bei Störungen Analysiert die Textaussagen vor dem Hintergrund des psychosexuellen Modells von Freud, etwa: a)Johns Entwicklungsschwierigkeiten sind durch nicht ausreichende Befriedigung in der oralen Phase (0.-1-Lj.) entstanden: •Triebbefriedigung/Lustempfinden wird über den Mund und die Lippen erreicht, vor allem durch das Stillen/Nahrungsaufnahme. Versagte, unterbrochene oder unmögliche Triebbefriedigung (kann nicht saugen, Schmerzen bei der Nahrungsaufnahme sowie abrupter Entzug der Flasche aus dem Mund, Gewalteinwirkung) behindern die Reifung. Die Nahrungsaufnahme wird zu einem Horrorszenario. Das ES wird nicht befriedigt. Erbrechen als Ersatzbefriedigung → erneute verwehrte Triebbefriedigung → oraler Bedürfnisse wird bestraft Verdrängung Würgen → verdrängte Inhalte kehren wieder. Konversion e (Moralitätsprinzip) Diese werden in den ersten fünf Lebensjahren herausgebildet. e Dabei können orale, anale, infantil-genitale, Latenz und genitale Phase unterschieden werden (es werden nur die Phasen ausgeführt, die für den zonen Fall eine Rolle spielen) Störungen bei der Entwicklung (Ich-Schwäche) können ein Ungleichgewicht zwischen den Instanzen verursachen und z.B. zu Aggressionen, Angst führen. I whererbungsaufgaber Verschiedene Abwehrmechanismen haben in diesem Kontext besondere Bedeutung. ->> e Durch liebevolle Beziehung zur (besonders) Mutter wird Urvertrauen aufgebaut. Aber hier Mangel an körperlicher Nähe und Wärme, häufige Anwesenheit elterlicher Fürsorge: Eltern zeigten Angst vor Zuneigung (Zerbrechlichkeit Johns), enge Bindung an ein Elternteil blieb aus (wechselnde Bezugspersonen in Form von ● Kinderschwestern, keine Stabilität)→→→ kein ● ● @ ● ● Zur Unmöglichkeit der Befriedigung der oralen Bedürfnisse kam hinzu, dass John kein Urvertrauen aufbauen konnte: ● Vertrauen in die Umwelt Daher rührt auch die überstarke Anhänglichkeit an Die Mutter: John hat Verlustängste, kein Gefühl des Sich-Verlassen-Könnens Aufbau von sozialen Bindungen und Beziehungen auch zu Gleichaltrigen(Kindergarten) schlägt fehl. b) Johns Entwicklungsschwierigkeiten sind weiterhin entstanden durch eine zu frühe Reinlichkeitserziehung (mit 6. Wochen!!): Zu frühe Bewältigung von Entwicklungsaufgaben (eigentlich anale Phase 2.-3. Lebensjahr) führt zum zwanghaften Zurückhalten → Verstopfung Regeln, die nicht verstanden werden, weil kein Über-Ich vorhanden ist. Kein Autonomieerlebnis, nimmt das keine Abspaltung des Ichs vom Es- - Pur zwang

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

echte Klausur zur psychsexuellen Entwicklung nach Freud und zur psychosozialen Entwicklung nach E. Erikson mut entsprechen Erwartungshorizont

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Material: Bruno Bettelheim: So können sie nicht leben. Die Rehabilitierung emotional gestörter Kinder. Stuttgart: Klett 1973, S. 263ff (Auszüge) Aufgaben: 1) Skizzieren Sie die wesentlichen Stationen des Werdegangs von John und arbeiten Sie dabei seine zu beobachtenden Entwicklungsauffälligkeiten heraus. 2) Analysieren Sie die Verhaltensauffälligkeiten Johns unter Berücksichtigung psychoanalytischer oder psychosozialer Überlegungen. 3) Ursula Nuber (stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift Psychologie Heute) betitelt einen ihrer Beiträge „Der lange Schatten der Kindheit" (2005). Setzen Sie sich mit diesem Titel auseinander. Erläutern Sie dabei zunächst einmal, was man darunter verstehen kann. analysieren erläutern herausarbeiten sich auseinander- setzen mit skizzieren Sachverhalte und Zusammenhänge in ihren Einzelaspekten II nach vorgegebenen oder selbst gewählten Kriterien darstellen einen Sachverhalt, eine These etc. ggf. mit zusätzlichen || Informationen und Beispielen nachvollziehbar veranschaulichen aus einem wenig komplexen/komplexeren Text bzw. Material 1-11 (z.B. einer Statistik) die Aussagen zu einem Sachverhalt oder einer Position ermitteln und darstellen ein begründetes, abgewogenes eigenes Urteil zu einer Position oder Theorie entwickeln einen Sachverhalt oder Gedankengang in seinen Grundzügen ausdrücken Viel Erfolg und gute Ideen! ||| 1 M 10 15 20 5 25 ast 30 35 40 Bruno Bettelheim beschreibt in seinem Buch über die Rehabilitierung emotional gestörter Kinder den Fall des Kindes John: [...] Im Zentrum ihrer¹ Gefühle gegenüber John stand, alles sei von Anfang an schiefgegangen. Da sie so sehr betonten, er sei bei der Geburt ein schwächliches und zerbrechliches Kind gewesen, das schon am dritten Tag seines Lebens eine Mundinfektion bekam und infolgedessen viele Monate lang mit der Pipette ernährt werden...

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Sie erinnerte sich ans Stillen und auch daran, dass die Ernährungsschwierigkeiten nicht in der Klinik, sondern erst dann begannen, als John aus der Klinik entlassen worden war. Sie fügte hinzu, er sei nicht fähig gewesen zu saugen. (Die Klinikberichte zeigen, dass dies während seines Aufenthaltes dort nicht zutraf.) Er war ,,als Säugling tedas(28. (...) Plötzliche Geräusche machten ihm viel mehr aus als dem durchschnittlichen Säugling. Seine körperliche Entwicklung ging langsam vor sich. Er schien das Gefühl der Unsicherheit von Anfang an zu haben. Er war kein glückliches Baby". Va Von Anfang an hatten sie Angst, John anzufassen, weil er ein so zerbrechliches Baby_war; es war Angst, nicht Gleichgültigkeit, die sie abhielt, für ihren Sohn zu sorgen. Die gleiche Ängstlichkeit hinderte sie daran, die Kinderpflegerinnen richtig für ihn sorgen zu lassen. Die Eltern machten die Pflegearbeit, die an und für sich schon nicht allzu leicht war, unmöglich. Die Mutter beschrieb, wie ihr de Mann beim Heimkommen sofort in Johns Pflege einzugreifen pflegte, aufgeregt oder wütend. ,,Er war auch nervös in Bezug auf das, was John bekam, und sobald er heimkam, pflegte er der Kinderschwester die Flasche wegzunehmen und zu prüfen, ob sie für John die richtige Temperatur hatte." Nur das ,,er auch" deutet an, dass diese Verhaltensweise für beide Eltern bezeichnend war. Manche Pflegerinnen gingen, weil sie, gleich gültig was sie taten, immer scharf kritisiert wurden. Andere erwiesen sich als so unfähig, dass der Kinderarzt verlangte, sie müssten sofort gehen. Während seiner ersten sechs Lebens- monate hatte John mindestens vier Kinderschwestern, wobei wir die nicht zählen, die nur ein paar Tage blieben. Dieser ständige Wechsel hielt an, bis er zweieinhalb Jahre alt war. [...] anale Phase: Autonom üh Wie streng manche dieser Pflegerinnen ihn mit Zustimmung der Eltern dressierten, kann man aus der Tatsache erschließen, dass die Sauberkeitserziehung dieses kranken Kindes begonnen wurde, als es erst sechs Wochen alt war. Weitere übermäßige Besorgtheit in dieser Hinsicht muss geherrscht haben, denn nach Aussagen der Eltern hatte John seit seinen Säuglingstagen Verstopfung und hatte eine Zeitlang regelmäßig Abführmittel bekommen. [...], autokratisch Seine Essschwierigkeiten wurden mit tiefer Angst behandelt, wenn nicht offen strafend. Zuerst reagierten seine Pflegerinnen und dann seine Eltern auf seinen Widerstand, indem sie ihm das Essen buchstäblich in den Hals stopften. Als er sich auflehnte und sich wehrte, pflegte ihn ein Elternteil festzuhalten, während eine Pflegerin oder der andere Elternteil ihm die Nahrung hineinstopfte. gemeint sind die Eltern Einführen eines Röhrchens in die Luftröhre 3 Anregung der Durchblutung der Haut z.B. durch Klopfen 4 Zuckerlösung 5 Verletzungen 6 Pilzbelag im Mund; klinisch Soor: durch ärztliche Untersuchung festgestellter Soor 7 genauere Übereinstimmung der Erinnerung der Mutter mit Klinikbericht als mit denen des Vaters 8 teilnahmslos 9 Eltern 50 55 60 A 65 70 e Mahlzeiten, die er erbrach, wurden ihm oft mit Gewalt wieder eingefüttert. Diese sich lange hinziehenden Kämpfe füllten einen Großteil seiner wachen Stunden aus. [...] Sonst konnten sich die Eltern nur an wenig aus seiner frühen Kindheit erinnern, da die Kinderschwestern ihn während des größten Teils seiner Säuglingszeit voll versorgt hatten. Trotzdem waren sie sicher, dass John im Vergleich mit ihrem ersten Kind mit acht Monaten gestorben war), das sich rasch entwickelt hatte und das sie nun über die Maßen idealisierten, von Anfang an in seiner Entwicklung d zurückgeblieben war, Selbst wenn man sie daran erinnerte, dass er nach ihren eigenen Angaben jede Entwicklungsphase in der durchschnittlich üblichen Zeit hinter sich gebracht hatte - er lernte z. B. zu normaler Zeit laufen und sprechen -, bestanden sie immer noch darauf, er sei von Geburt an abnorm langsam gewesen. Er spielte niemals aktiv, wie andere Kinder, er erkältete sich dauernd, und er sah immer sehr traurig und unglücklich aus. Wenn er überhaupt auf die Welt reagierte, wimmerte er. Er würgte häufig, besonders, wenn er etwas Essbares sah. [...] moto nose soziale Entwicklung Als John fünf Jahre alt war, versuchte man, ihn in den Kindergarten zu schicken; dieser Versuch wurde sechs Monate später wiederholt. Aus beiden Versuchen wurde nichts, denn er reagierte auf die fremde Umgebung mit großer Angst und mit Erbrechen, so dass er nicht weiter hingehen konnte. Seine Unfähigkeit zum Kindergartenbesuch gehörte zum Gesamtkomplex seiner Unfähigkeit, eine Beziehung zu mehr als einer Person herzustellen wenn man sein ängstliches, feindseliges Sich- Anklammern überhaupt eine Beziehung nennen kann. Seine Mutter sagte, John habe immer ,,eine überstarke Anhänglichkeit an einen einzelnen Menschen gehabt. Er ist ein Mensch vom Typ des Polizeihunds. Solange er an einer Person hängt, kann er keine andere gebrauchen. Er war so an die Kinderschwestern und an mich gebunden". [...] -> keine Entwurmung statt ge funts где Die körperliche Untersuchung zeigte ihn als ,,ein nervöses, reizbares, waches Kind". Die psychiatrische Untersuchung ergab folgende Beurteilung: ,,Es scheint eine erhebliche Diskrepanz zu bestehen zwischen der augenscheinlichen intellektuellen Entwicklung des Kindes und seiner offensichtlichen Retardierung ¹0 im Gehen und Sprechen. Eine starke Anhänglichkeit an die Mutter mit Betonung der Ausschließlichkeit der Beziehung ist klar nachweisbar." Die Schlussdiagnose war, John leide an „exzessiver infantiler Abhängigkeit. 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Lebensjahr • Erbrechen ● Sensible Reaktion auf plötzliche Geräusche verzögerte körperliche Entwicklung • Anfälligkeit Wechselnde Bezugspersonen (Versorgung durch ● ● O Teilnahmslosigkeit Flaschennahrung • Reinlichkeitserziehung mit 6 Wochen ● ● ● zahlreiche Kinderschwestern) → Schwierigkeiten in Beziehungsaufbau Entreißen der Flasche Verstopfung apothing spessoas Folgejahre: traurig und unglücklich Wimmern Würgen beim Anblick von Nahrung, Erbrechen Einverleibung von Nahrung mit Gewalt - 5 Jahre (Kindergartenalter): • Angstreaktionen auf fremde Umgebung sowie Erbrechen Eixierung auf eine Bezugsperson, überstarke Anhänglichkeit ausschließlich an die Mutter Retardierung im motorischen (Gehen) Bereich und in der Sprachentwicklung على عمد في مسته من ggf.: erfüllt ein weiteres, aufgabenbezogenes Kriterium (2) Fit Gesamtsumme 2 Anforderungen Teilaufgabe 2 Der Prüfling nennt einen Überleitungs-/Einleitungssatz untersucht den Ansatz Freuds aufgabenbezogen auf Elemente, die zur Analyse der aufgeführten Aspekte von Bedeutung sind: Der psychische Apparat setzt sich nach Freud aus drei Instanzen zusammen: Es (Lustprinzip), Ich (Realitätsprinzip), Über-Ich riebe Ziel: Ich-Starke, eine Ich-Schwäche entsteht bei Störungen Analysiert die Textaussagen vor dem Hintergrund des psychosexuellen Modells von Freud, etwa: a)Johns Entwicklungsschwierigkeiten sind durch nicht ausreichende Befriedigung in der oralen Phase (0.-1-Lj.) entstanden: •Triebbefriedigung/Lustempfinden wird über den Mund und die Lippen erreicht, vor allem durch das Stillen/Nahrungsaufnahme. Versagte, unterbrochene oder unmögliche Triebbefriedigung (kann nicht saugen, Schmerzen bei der Nahrungsaufnahme sowie abrupter Entzug der Flasche aus dem Mund, Gewalteinwirkung) behindern die Reifung. Die Nahrungsaufnahme wird zu einem Horrorszenario. Das ES wird nicht befriedigt. Erbrechen als Ersatzbefriedigung → erneute verwehrte Triebbefriedigung → oraler Bedürfnisse wird bestraft Verdrängung Würgen → verdrängte Inhalte kehren wieder. Konversion e (Moralitätsprinzip) Diese werden in den ersten fünf Lebensjahren herausgebildet. e Dabei können orale, anale, infantil-genitale, Latenz und genitale Phase unterschieden werden (es werden nur die Phasen ausgeführt, die für den zonen Fall eine Rolle spielen) Störungen bei der Entwicklung (Ich-Schwäche) können ein Ungleichgewicht zwischen den Instanzen verursachen und z.B. zu Aggressionen, Angst führen. I whererbungsaufgaber Verschiedene Abwehrmechanismen haben in diesem Kontext besondere Bedeutung. ->> e Durch liebevolle Beziehung zur (besonders) Mutter wird Urvertrauen aufgebaut. Aber hier Mangel an körperlicher Nähe und Wärme, häufige Anwesenheit elterlicher Fürsorge: Eltern zeigten Angst vor Zuneigung (Zerbrechlichkeit Johns), enge Bindung an ein Elternteil blieb aus (wechselnde Bezugspersonen in Form von ● Kinderschwestern, keine Stabilität)→→→ kein ● ● @ ● ● Zur Unmöglichkeit der Befriedigung der oralen Bedürfnisse kam hinzu, dass John kein Urvertrauen aufbauen konnte: ● Vertrauen in die Umwelt Daher rührt auch die überstarke Anhänglichkeit an Die Mutter: John hat Verlustängste, kein Gefühl des Sich-Verlassen-Könnens Aufbau von sozialen Bindungen und Beziehungen auch zu Gleichaltrigen(Kindergarten) schlägt fehl. b) Johns Entwicklungsschwierigkeiten sind weiterhin entstanden durch eine zu frühe Reinlichkeitserziehung (mit 6. 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