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Identität im Vergleich: Erikson, Mead, Krappmann und Hurrelmann

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Kurzdefinition Erläuterung der Kurzdefinition Weitere Erläuterungen Erikson Balance zwischen Identität und Identitätsdiffusion (Phase 5 - Jugendalter) Die entscheidende Entwicklungsaufgabe der 5. Phase besteht in der Integration aller bis dahin erworbenen Selbstdefinitionen und Selbstver- ständnisse. Identität kann als „Ernte“ der voran-gegangenen Entwicklung bzw. der Bewältigung der Krisen der einzelnen Stufen betrachtet werden. Das jeweils erworbene individuelle Gleichgewicht zwischen Urvertrauen und Urmisstrauen, Autonomie und Scham/ Zweifel usw. muss nun in einem Selbstkonzept ,,unter einen Hut gebracht werden". Gelingt dies nicht, kommt es zur Identitätsdiffusion, dem umfassenden Gefühl von Unklarheit und Unsicherheit in Bezug auf die eigene Identität. Ich-Identität ist... • ein subjektives Empfinden, welches meist unbewusst bleibt, jedoch in all unserem Denken, Fühlen und Handeln mitschwingt. • die Fähigkeit, sein Selbst als etwas zu erleben, das Kontinuität besitzt und sich auch in all seinen Erinnerungen als kontinuierliches Wesen zu erfahren. • kein statischer, unverlierbarer Besitz. die Ausstrahlung von Einheitlichkeit in Erscheinung und Wesen, wobei Interessen, Talente und soziale Rollen in einem typischen Habitus vereinigt sind. Mead Identität Balance zwischen I bzw. Selbstbild und Me bzw. Fremdbild I: impulsives/ kreatives/ schöpferisches Ich Me: reflektiertes Ich als Repräsentant gesellschaftlicher Rollenerwartungen Selbstbild: Wie sehe ich mich? Fremdbild Wie sehen andere mich? Identität (,,Self")... • entsteht im permanenten Dialog zwischen I und Me. • muss immer wieder neu hergestellt. werden. • entsteht in/durch (symbolisch- sprachliche) Interaktion. • kann sich nur im Zusammenhang mit Gesellschaft/ Mitmenschen entwickeln. • erfordert die Fähigkeit der Rollenübernahme, die sich in den sozialen Phasen Play und Game entwickelt. Krappmann Balance zwischen Personal identity und Social Identity personal identity: Erwartung, sich von allen anderen Menschen zu unterscheiden/ Kontinuität und Konsistenz des Selbsterlebens im Verlauf wechselnder lebensgeschichtlicher und biografischer Umstände social identity: Forderung, sich den allgemeinen Erwartungen unterzuordnen/ Kontinuität und Konsistenz des Selbsterlebens...

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in der Auseinandersetzung mit den Anforderungen verschiedener gesell- schaftlicher Einrichtungen Ich-Identität... • bildet sich in/durch Interaktion. • muss immer wieder (letztlich innerhalb jeder Interaktion) neu hergestellt werden und beeinflusst dadurch alle weiteren Interaktionen. ● kann sich nur im Zusammenhang mit Gesellschaft/ Mitmenschen entwickeln. • realisiert sich im Interaktionsprozess in einem dreistufigen Prozess des Rollenhandelns (role-taking, Rollendistanz, role-making), welcher die 4 Grundqualifikationen Empathie, Ambiguitätstoleranz, Rollendistanz und Identitätsdarstellung erfordert. Hurrelmann Balance zwischen Individuation und Integration Individuation Aufbau einer ,,personalen Identität“, d.h. einer individuellen Persönlichkeitsstruktur mit unverwechselbaren Merkmalen und Kompetenzen. Das Individuum erlebt sich subjektiv als einzigartige, unverwechselbare Persönlichkeit. Integration Prozess der ,,Vergesellschaftung" der menschlichen Natur bzw. der Aufbau einer "sozialen Identität", d.h. die Anpassung an Werte und Normen, die Platzierung in der ökonomischen Chancenstruktur usw.. Das Individuum erlebt sich subjektiv als anerkanntes Gesellschaftsmitglied. Ich-Identität ist... • die Kontinuität des Selbsterlebens und des inneren Sich-selbst-gleich-seins über verschiedene Entwicklungs- und Lebensphasen hinweg auf der Basis eines positiv geführten Selbstbilds, das nur aus der Synthese von Individuation und Integration entstehen kann. • abhängig von der Bewältigung der Entwicklungsaufgaben Qualifizieren, Binden, Konsumieren und Partizipieren • Das Spannungsverhältnis zwischen Individuation und Integration wird im Jugendalter in einer zum ersten Mal bewusst und in einer besonders intensiven Weise erlebt Gemeinsamkeiten: Alle betrachten Identität als etwas dynamisches, das immer wieder neu hergestellt werden muss. Unterschiede •Alle betrachten Identität als eine zwischen zwei Extremen "u. als . Hurrelmann Individuation - Mead 7 Grikson Über-Identität 7 42 2 Art Balance spannungsreichen Prozess Rollendiffusion •Bei allen spielt die soziale Umwelt eine wichtige Rolle, ohne sie findet keine Identitätsbildung statt. - Integration. Me : Grikson verfolgt einen psychoanalytischen An- satz und geht vor allem auf das Individuum ein (dennoch spielt auch nach E. das soziale Um- feld eine zentrale Rolle). Mead hingegen verfolgt einen soziologischen I interaktionistischen Ansatz und nimmt den Menschen daher als Teil der Gesellschaft in den Blick • Grikson beschreibt die Identitätsentwicklung in ihrem Verlauf von Geburt an. Mead geht lediglich auf die Phasen Play u. Game an. Hurrelmann bezieht sich im Wesentlichen auf das Jugendalter u. dessen Entwicklungsaufgaben. mit Individ. + Integration • 1 u. Me sind eher vergleichbar als die beiden Pole Griksons

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U

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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