Pädagogik /

Klausur über Erik Erikson psychosoziale Entwicklung

Klausur über Erik Erikson psychosoziale Entwicklung

user profile picture

deinSupporter

1023 Followers
 

Pädagogik

 

11/12/13

Klausur

Klausur über Erik Erikson psychosoziale Entwicklung

 5
10
15
20
25
30
35
40
Der Fall Sabine
Notizen:
EZE
Sabine war, als ich sie kennen lernte, von Eltern und Lehrem übereinstimmend für
schulu

Kommentare (2)

Teilen

Speichern

165

eine Klausur zur psychosozialen Entwicklung nach Erik Erikson mit dem zugehörigen Erwartungshorizont

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

5 10 15 20 25 30 35 40 Der Fall Sabine Notizen: EZE Sabine war, als ich sie kennen lernte, von Eltern und Lehrem übereinstimmend für schulunfähig erklärt worden, obgleich sie in den ersten beiden Grundschuljahren zunächst glänzende, weit über dem Durchschnitt liegende Leistungen erzielt hatte. Aber sie hatte es nicht ertragen können, Fehler zu machen. Mit zitterndem Entsetzen hatte sic die rote Tinte in ihren Heften aufgenommen, hatte daraufhin, mit der Mutter übend, das ihr mögliche Arbeitspensum weit über ihre Kraft ausgedehnt, war dann übermüdet und gequält in der Schule von einem Skrupel in den anderen gefallen, ob die Arbeit wohl vollkommen und richtig genug sei. Ihr Arbeitstempo hatte sich unter dieser Entscheidungsnot und Unsicherheit immer mehr verlangsamt, die Aufsätze waren immer kürzer und die Diktate und Rechenarbeiten immer konfuser und verwirrter geworden. Schließlich hatte sie gar nichts mehr zustande gebracht. [...] Sabine war das einzige Kind ihrer Eltern. Sie wurde von der damals 35-jährigen Mutter normal geboren, war lang ersehnt und freudig begrüßt und ein Dreivierteljahr lang gestillt worden. Die Säuglingszeit war befriedigend und harmonisch verlaufen. Die großen Schwierigkeiten mit Sabine hatten erst begonnen, als sie mit 1 1/4 Jahr laufen konnte und die Mutter auf Schritt und Tritt versuchte, sic am Fallen und am Schmutzigmachen zu hinder. Die Mutter verherrlichte das Kind in einer unecht anmutenden Weise. So sagte sie wörtlich: Sabine war ein...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Prinzesschen, ich kleidete sie immer in Weiß, mit einem hellblauen Band in den goldblonden Locken. Nichts war mir gut genug für dieses Kind und keine Stunde des Tages versäumte ich, sie vor allem Kummer und vor allem Schmutz der Welt zu bewahren." Sabine wurde ängstlich von anderen Kindern ferngehalten, damit sie sich nicht etwas durch Bazillen anstecken könne. Die Mutter war mit viel Strenge um eine rasche Sauberkeitsgewöhnung des Kindes bemüht. Schon am Beginn des zweiten Lebensjahres habe sie keine Windeln mehr zu waschen brauchen. Sabine war während ihres gesamten Tagesablaufs von Befehlen umgeben. Sie war zunächst ein sehr braves Kind, sammelte der Mutter schon mit drei Jahren die Fusseln vom Teppich und wusste beim Aufräumen immer alles an den richtigen Platz zu stellen. Aber dann sei sie häufig sehr ungezogen geworden, habe sich wild schreiend auf den Boden geworfen und der Mutter sogar vor fremden Leuten Szenen gemacht, ja sie gekratzt und gebissen. Die Mutter habe diese Ausbrüche mit dem Stock, vor allem aber mit der Bemerkung bekämpft: Pfui, nun bist Du mein Kind nicht mehr!"-wodurch Sabine aufgeregt und voller Reue Besserung versprochen habe. Leider habe sich bei Sabine im Laufe der frühen Kinderjahre eine große allgemeine Ängstlichkeit eingestellt, so dass sie noch heute mit einem steifen Gang sich tastend und schlürfend über den Boden bewege, als wolle sie jeden Schritt, den sie tut - ähnlich wie ein Blinder - vorher auf seine Sicherheit prüfen. Sie sei infolgedessen eine sportliche Nicte, und da sich nichts Mädchenhaft-Fließendes in ihrer Haltung und ihren Bewegungen auszubilden scheine, vermuten die Eltern, dass sich Sabines Fähigkeiten doch wohl mehr in ihrer Klugheit als in ihrer Schönheit zeigen würden. Sie legen daher mit der schon früher geübten Genauigkeit und altbewährten Befehlsgewalt außerordentlich großen Wert auf gute Leistungen in der Schule. Sie bekommt die guten Schulnoten bezahlt, während die Note,,befriedigend" bei den Eltern Entrüstung auslöst. Das, meinen sie, habe ihre Tochter nicht nötig. PA Name: Operatoren: darstellen Q1. GK Aufgabenstellung: 1. Geben Sie den Inhalt des Textes wieder, indem Sie die Auffälligkeiten in Sabines Verhalten und Entwicklung strukturiert darstellen. Klausur 2. Erläutern Sie mögliche Ursachen für die Symptome des Mädchens mit Hilfe des psychosozialen Modells nach Erikson. erlautern Eriksons Modell der psychosozialen Entwicklung - 3. Entwickeln Sie vor dem Hintergrund Ihrer bisherigen Ergebnisse und Fachkenntnisse Konsequenzen für eine Unterstützung von Sabines weiterer Identitätsbildung. Prüfen Sie auch eventuelle Grenzen erzicherischer Interventionsmöglichkeiten. prüfen Literaturgrundlage: Groß, Engelbert (Hg.): Tiefenpsychologische Aspekte der Erziehung I, Band 15 aus der Reihe Dimensionen der Pädagogik", 1975. einen Sachverhalt ggf. mit zusätzlichen Informationen (Fachwissen) und Beispielen nachvollziehbar veranschaulichen (AFB II) Handlungsoptionen begrundete Handlungskonsequenzen zu einer Fallstudie entwerfen (AFB III) entwickeln den Gedankengang oder die Hauptaussage eines Textes oder eines anderen Materials mit eigenen Worten darlegen ggfs unter Berücksichtigung der Textsorte (AFB I) eine Meinung. Aussage. These, Hypothese. Argumentation nachvollziehen, kritisch hinterfragen und auf der Grundlage erworbener Fachkenntnisse begründet beurteilen (AFB Niel Glück C cen THE Erwartete inhaltliche Leistung ● Aufgabe 11 verfasst eine vollständige Einleitung (Autor, Titel, Textart, Quelle, Thema, ...) D stellt die Auffälligkeiten in Verhalten und Entwicklung strukturiert dar, in etwa: Zusammenfassung ihrer Entwicklung: Zunächst überdurchschnittliche Leistungen (in ersten zwei Grundschulklassen), jetzt schulunfähig VERHALTEN: Reaktion auf Fehler: kann nicht ertragen. Fehler zu machen D Entsetzen über rote Tinte ● Der Fall Sabine/ Bewertungsbogen für: D Anforderungen Der Schüler/ Die Schülerin... • langes Üben mit Mutter Übermüdet, gequalt am Schultag Entscheidungsnot, Unsicherheit kurzer. Diktate und Rechnungen immer konfuser Angstlichkeit (siehe Verhalten wie tastender/schlurfender Gang) Arbeitstempo verlangsamt, Aufsätze immer ENTWICKLUNG: Anfangsproblem. Probleme fingen beim Laufenlernen an (zuvor unauffällige Zeit bis zum Alter 1 %4 Jahre) 0 Mutter hinderte sie am Schmutzigmachen und Fallen, wurde vor Kindern ferngehalten, von Mutter ..auf Sockel gehoben", vor jeglichem Kummer geschützt Schnelle und strenge Sauberkeitsgewöhnung mit 2 Jahren sauber Nur von Befehlen umgeben VERHALTEN IN DER ENTWICKLUNG: zunächst braves Kind, half beim Aufräumen (nahezu pedantisch) Veränderung oft sehr ungezogen, Szenen gemacht, schreiend, gekratzt, gebissen →Reaktion der Mutter: strenge Bestrafung (seelisch und körperlich)→ Reaktion Sabine: reuevoll entsch Hauptgedanke als Fazit: Fallbeispiel zeigt ein Mädchen mit großer allgemeiner Angstlichkeit sowie mit Verhaltensauffälligkeiten und ihre Eltern, die sie mit Befehlen und Bezahlung zur Leistung antreiben wollen (bei aus Eltern-Sicht zu schlechter Leistung folgt Entrüstung) Summe Aufgabe 1 Aufgabe 2 formuliert eine aufgabenbezogene Überleitung ermittelt aus dem Fallbeispiel mehrere aufgabenrelevante Aussagen (zusammen im Schritt der Verknüpfung Fallbeispiel und Theorie s.u.), z. B.: „Die Säuglingszeit war befriedigend und harmonisch verlaufen" (Z. 17) ....Jund die Mutter auf Schritt und Tritt versuchte, sie am Fallen und am Schmutzigmachen zu hindern. Die Mutter verherrlichte das Kind in einer unecht anmutenden Weise. So sagte sie worthch: Sabine war ein Prinzesschen, ich kleidete sie immer in Weiß, mit einem hellblauen Band in den goldblonden Locken. Nichts war mir gut genug für dieses Kind und keine Stunde des Tages versäumte ich, sie vor allem Kummer und vor allem Schmutz der Welt zu bewahren." (Z. 19f) ..Die Mutter war mit viel Strenge um eine rasche Sauberkeitsgewohnung des Kindes hemüht (2 260) Maximal zu erreichende Punktzahl 3 15 18 3 Erreichte Punktzahl Sabine war wanrena inres gesamten Lagesablauis von serenten umgeben. (Z. 28) Leider habe sich bei Sabine im Laufe der frühen Kinderjahre eine große allgemeine Angstlichkeit eingestellt, so dass sie noch heute mit einem steifen Gang sich tastend [...]* (2.36ff) O Sie legen daher mit der schon früher geübten e legen daher mit der schon früher geübten Genauigkeit und altbewährten fehlsgewalt außerordentlich großen Wert auf gute Leistungen in der Schule. Sie kommt die guten Schulnoten bezahlt, während die Note „befriedigend" bei den Eltern rüstung auslöst " (Z 44ff) stellt aufgabenbezogen und gesichtspunktorientiert das Modell der psychosozialen Entwicklung nach Erikson in seinen Grundzügen vor, in etwa basierend auf dem Modell der psychosexuellen Entwicklung nach Freud, um soziale Einbindung erweitertes Stufenmodell. jede der 8 Stufen ist durch eine spezifische Krise gekennzeichnet, epigenetisches Prinzip 1. Stufe (Urvertrauen gegen Urmisstrauen) 0-1 J., Aufgabe. Ausbildung von Urvertrauen: gesundes" Misstrauen, Krise: Abwenden der Mutter, Gefahr der Herausbildung von Urmisstrauen. Angst. Mund zentrale Bedeutung für Erlebnis- und Wahrnehmungsfähigkeit D 6 2 Stufe (Autonomie gegen Scham und Zweifel) 1-3 J., Aufgabe: Selbstwahrnehmung als Handelnder, fahig zur Körperbeherrschung. Kind strebt nach 1 Autonomie, Krise: Konfrontation mit Regeln. Gefahr: untergrabenes Selbstbewusstsein, Gefühl des Unvermögens. ..blinder" Gehorsam, Fähigkeit das Muskelsystem (..Ausscheidungsorgane") zu steuern Sauberkeits-erziehung Halten-Lassen D 3. Stufe (Initiative gegen Schuldgefühl) 3-6 J. Aufgabe: Vertrauen auf eigene Initiative u. Kreativität, Bildung Gewissen, Krise: Gefühl der Unterlegenheit. Gefahr mangelndes Selbstwert-gefühl. Gefühl des Versagens; Initiierung von Aktivitäten möglich (durch Beherrschen Bewegung und Sprache). Versuchen zukunftiger Rollen Ident mit gleichgeschlechtlichem Elternteil (Ödipuskonflikt), tun als ob (-Spielen) 4. Stufe (Werksinn gegen Minderwertigkeitsgefühl): 6-12 Jahre, Aufgabe Werksinn/Leistung entwickeln, Rolle des Schulbesuchs; Krise: Gefühl des Scheiterns/Versagens. Mangelndes Selbstwertgefüh! setzt das Modell in Beziehung zu den Vorstellungen des Autors, etwa: ● Bezug zur 1. Stufe: verlief anscheinend den Rahmenbedingungen nach ohne Komplikationen (Wunschkind, feste Bezugsperson, Stillen) (vgl. Z. 15ft.) Bezug zur 2. Stufe: Problemanfang/ Ursprung in dieser Phase. Sabine entwickelt Gefühl der Unfähigkeit, Ereignisse zu kontrollieren! Zweifel an der eigenen Person. Scheinfortschritt (Unabhängigkeit wird vorgespielt)- zunächst brav, raumt auf wie eine Erwachsene (vgl. Z. 29ff), schmeißt sich auf den Boden, kratzt, beißt (vgl. Z. 321) Regression (Rückschritt) ODER Versuch, sich autonom zu fühlen, Betreuung der Mutter auf Schritt und Tritt, kein Fallen und Schmutzigmachen, kein Kummer (..Nichts war mir gut genug für dieses Kind und keine Stunde des Tages versäumte ich, sie vor allem Kummer und vor allem Schmutz der Welt zu bewahren.", Z. 23.), Kind wurde gekleidet nach Geschmack der Mutter (....Sabine war ein Prinzesschen, ich kleidete sie immer in Weiß, mit einem hellblauen Band in den goldblonden Locken", Z. 21f) vermutlich kein Kontakt mit anderen Kindern, schnelle und rigide Sauberkeitsgewöhnung (vgl. Z. 26f) - keine Erfahrung von eigener Köperbeherrschung im eigenen Tempo, Ständig Befehle ➜ ZWEIFEL statt AUTONOMIE Bezug zur 3. Stufe: keine konkreten Angaben Bezug zur 4. Stufe: die Phase läuft..schief grundlegende Ängstlichkeit, steifer Gang, tastend, schlürfend, auf Sicherheit prufend (..[... Jim Laufe der frühen Kinderjahre eine große allgemeine Angstlichkeit eingestellt, so dass sie noch heute mit einem steifen Gang [...]. Z. 37) UND Schulprobleme (vgl. Z. 21). Eltern halten sie für eine sportliche Niete" (Z. 41), Interaktion mit Gleichaltrigen fehlt wahrscheinlich immer noch soziale Fertigkeiten können nicht gelernt werden: für schulunfähig erklart" (Z. 2) worden Unzulanglichkeitsgefühl. gute Noten werden mit Geld belohnt. Note „befriedigend" gilt als schlecht (vgl. 2. 45ft) Leistung wird abgewertet bzw. falsch eingeschätzt Lernfähigkeit ontwickelt sich nicht MINDEDWEDTEKEITSCHRI 10 16 THOMA HR 12 At ge ME 201 A CONI # sc Formunert ein schiussiges una degrundetes Fazit erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (max. 4 Pkt.) . formuliert eine aufgabenbezogene Überleitung stellt die Grundlage der Theorie Erikson mit Blick auf die Ziele der Handlungsmöglichkeiten dar, in etwa: Rolle des Umfeldes und der Interaktion bei Erikson Bedingen die Entwicklung der Identitat (pychosozial) also Versuch der Intervention möglich Ziel. Ich- Stärke und positive Bewältigungsstrategien in (zukünftigen) Krisen (aktuelle Phase: Aufbau von Werksinn) entwickelt Handlungsmöglichkeiten und berücksichtig auch Grenzen. z.B.: Handlungsmöglichkeiten: Sabine fehlt Selbstvertrauen und Autonomie: Ihr sollten Leistungen abverlangt werden, die sie bewältigen kann (z. B. in den Anforderungen steigernde Aufgaben, Unterstützung autonomer Handlungen, z. B. auch bei selbstgewählten Hobbys). Erfolgserlebnisse. Erkennen eigener Talente. gleichzeitig bei Eltern eine realistische Definition von Leistung/ Notenstufen erwirken. z B. im Zuge einer Lernberatung Sabine das Gefühl geben, dass sie auch leistungsunabhängig geliebt wird, Erfahrung der bedingungslosen Liebe Starkung und Ausbau von Kontakten mit Gleichaltrigen Lehrer andere Vertrauenspersonen: unterstützen Sabines Handeln und loben ihre Fähigkeiten, geben ihr Möglichkeiten der Produktivität und Eigenmotivation • Therapie mit Aufarbeiten der Minderwertigkeitsgefühle, etc. e a Grenzen: 3 Summe Aufgabe 2136x D Aufgabe 3 nur noch als Therapie im Nachhinein möglich?, einige Stufen nicht bewältigt/ Probleme werden seit Stufe 2 mitgeschleppt" und können nicht mehr rückgängig gemacht werden (siehe z. B. auch bei Reinlichkeitserziehung) und lange eingespieltes Familiengefuge: Sabine hat eine stark leistungsabh Identitat entwickelt mit gleichzeitiger ..Schulunfähigkeit schwer zu durchbrechen 。 Anforderungen der nächsten Stufen stehen an Rolle der Eltern bei Definition von Leistung und Verhalten = Familientherapie nötig, Frage der Bereitschaft und Einsicht der Eltern Sabine muss dennoch auch mit Grenzen und Kritik konfrontiert sein (nicht kritiklos hinnehmen, was Sabine sagt und tut), sonst Umschwenken ins Gegenteil/ Dominanz des jeweils anderen Pols möglich (Überbetonung der Selbstwertes und Autonomic. etc.), langsames Heranführen a formuliert ein schlüssiges und begründetes Fazit, in dem Stellung bezogen wird. erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (max 4 Pkt.) Summe Aufgabe 3 Summe inhaltliche Leistung 3 2 16 4 26 80 K a

Pädagogik /

Klausur über Erik Erikson psychosoziale Entwicklung

Klausur über Erik Erikson psychosoziale Entwicklung

user profile picture

deinSupporter

1023 Followers
 

Pädagogik

 

11/12/13

Klausur

Klausur über Erik Erikson psychosoziale Entwicklung

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 5
10
15
20
25
30
35
40
Der Fall Sabine
Notizen:
EZE
Sabine war, als ich sie kennen lernte, von Eltern und Lehrem übereinstimmend für
schulu

App öffnen

Teilen

Speichern

165

Kommentare (2)

B

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

eine Klausur zur psychosozialen Entwicklung nach Erik Erikson mit dem zugehörigen Erwartungshorizont

Ähnliche Knows

4

Zusammenfassung zu Erik Erikson

Know Zusammenfassung zu Erik Erikson thumbnail

72

 

12/13

5-Säulen-Modell

Know 5-Säulen-Modell thumbnail

113

 

10

Lernzettel zu „8 Phasen nach Erikson“

Know Lernzettel zu „8 Phasen nach Erikson“ thumbnail

39

 

11/12

4

NS-Zeit mit Hurrelmann und Erikson

Know NS-Zeit mit Hurrelmann und Erikson thumbnail

198

 

12/13/14

Mehr

5 10 15 20 25 30 35 40 Der Fall Sabine Notizen: EZE Sabine war, als ich sie kennen lernte, von Eltern und Lehrem übereinstimmend für schulunfähig erklärt worden, obgleich sie in den ersten beiden Grundschuljahren zunächst glänzende, weit über dem Durchschnitt liegende Leistungen erzielt hatte. Aber sie hatte es nicht ertragen können, Fehler zu machen. Mit zitterndem Entsetzen hatte sic die rote Tinte in ihren Heften aufgenommen, hatte daraufhin, mit der Mutter übend, das ihr mögliche Arbeitspensum weit über ihre Kraft ausgedehnt, war dann übermüdet und gequält in der Schule von einem Skrupel in den anderen gefallen, ob die Arbeit wohl vollkommen und richtig genug sei. Ihr Arbeitstempo hatte sich unter dieser Entscheidungsnot und Unsicherheit immer mehr verlangsamt, die Aufsätze waren immer kürzer und die Diktate und Rechenarbeiten immer konfuser und verwirrter geworden. Schließlich hatte sie gar nichts mehr zustande gebracht. [...] Sabine war das einzige Kind ihrer Eltern. Sie wurde von der damals 35-jährigen Mutter normal geboren, war lang ersehnt und freudig begrüßt und ein Dreivierteljahr lang gestillt worden. Die Säuglingszeit war befriedigend und harmonisch verlaufen. Die großen Schwierigkeiten mit Sabine hatten erst begonnen, als sie mit 1 1/4 Jahr laufen konnte und die Mutter auf Schritt und Tritt versuchte, sic am Fallen und am Schmutzigmachen zu hinder. Die Mutter verherrlichte das Kind in einer unecht anmutenden Weise. So sagte sie wörtlich: Sabine war ein...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Prinzesschen, ich kleidete sie immer in Weiß, mit einem hellblauen Band in den goldblonden Locken. Nichts war mir gut genug für dieses Kind und keine Stunde des Tages versäumte ich, sie vor allem Kummer und vor allem Schmutz der Welt zu bewahren." Sabine wurde ängstlich von anderen Kindern ferngehalten, damit sie sich nicht etwas durch Bazillen anstecken könne. Die Mutter war mit viel Strenge um eine rasche Sauberkeitsgewöhnung des Kindes bemüht. Schon am Beginn des zweiten Lebensjahres habe sie keine Windeln mehr zu waschen brauchen. Sabine war während ihres gesamten Tagesablaufs von Befehlen umgeben. Sie war zunächst ein sehr braves Kind, sammelte der Mutter schon mit drei Jahren die Fusseln vom Teppich und wusste beim Aufräumen immer alles an den richtigen Platz zu stellen. Aber dann sei sie häufig sehr ungezogen geworden, habe sich wild schreiend auf den Boden geworfen und der Mutter sogar vor fremden Leuten Szenen gemacht, ja sie gekratzt und gebissen. Die Mutter habe diese Ausbrüche mit dem Stock, vor allem aber mit der Bemerkung bekämpft: Pfui, nun bist Du mein Kind nicht mehr!"-wodurch Sabine aufgeregt und voller Reue Besserung versprochen habe. Leider habe sich bei Sabine im Laufe der frühen Kinderjahre eine große allgemeine Ängstlichkeit eingestellt, so dass sie noch heute mit einem steifen Gang sich tastend und schlürfend über den Boden bewege, als wolle sie jeden Schritt, den sie tut - ähnlich wie ein Blinder - vorher auf seine Sicherheit prüfen. Sie sei infolgedessen eine sportliche Nicte, und da sich nichts Mädchenhaft-Fließendes in ihrer Haltung und ihren Bewegungen auszubilden scheine, vermuten die Eltern, dass sich Sabines Fähigkeiten doch wohl mehr in ihrer Klugheit als in ihrer Schönheit zeigen würden. Sie legen daher mit der schon früher geübten Genauigkeit und altbewährten Befehlsgewalt außerordentlich großen Wert auf gute Leistungen in der Schule. Sie bekommt die guten Schulnoten bezahlt, während die Note,,befriedigend" bei den Eltern Entrüstung auslöst. Das, meinen sie, habe ihre Tochter nicht nötig. PA Name: Operatoren: darstellen Q1. GK Aufgabenstellung: 1. Geben Sie den Inhalt des Textes wieder, indem Sie die Auffälligkeiten in Sabines Verhalten und Entwicklung strukturiert darstellen. Klausur 2. Erläutern Sie mögliche Ursachen für die Symptome des Mädchens mit Hilfe des psychosozialen Modells nach Erikson. erlautern Eriksons Modell der psychosozialen Entwicklung - 3. Entwickeln Sie vor dem Hintergrund Ihrer bisherigen Ergebnisse und Fachkenntnisse Konsequenzen für eine Unterstützung von Sabines weiterer Identitätsbildung. Prüfen Sie auch eventuelle Grenzen erzicherischer Interventionsmöglichkeiten. prüfen Literaturgrundlage: Groß, Engelbert (Hg.): Tiefenpsychologische Aspekte der Erziehung I, Band 15 aus der Reihe Dimensionen der Pädagogik", 1975. einen Sachverhalt ggf. mit zusätzlichen Informationen (Fachwissen) und Beispielen nachvollziehbar veranschaulichen (AFB II) Handlungsoptionen begrundete Handlungskonsequenzen zu einer Fallstudie entwerfen (AFB III) entwickeln den Gedankengang oder die Hauptaussage eines Textes oder eines anderen Materials mit eigenen Worten darlegen ggfs unter Berücksichtigung der Textsorte (AFB I) eine Meinung. Aussage. These, Hypothese. Argumentation nachvollziehen, kritisch hinterfragen und auf der Grundlage erworbener Fachkenntnisse begründet beurteilen (AFB Niel Glück C cen THE Erwartete inhaltliche Leistung ● Aufgabe 11 verfasst eine vollständige Einleitung (Autor, Titel, Textart, Quelle, Thema, ...) D stellt die Auffälligkeiten in Verhalten und Entwicklung strukturiert dar, in etwa: Zusammenfassung ihrer Entwicklung: Zunächst überdurchschnittliche Leistungen (in ersten zwei Grundschulklassen), jetzt schulunfähig VERHALTEN: Reaktion auf Fehler: kann nicht ertragen. Fehler zu machen D Entsetzen über rote Tinte ● Der Fall Sabine/ Bewertungsbogen für: D Anforderungen Der Schüler/ Die Schülerin... • langes Üben mit Mutter Übermüdet, gequalt am Schultag Entscheidungsnot, Unsicherheit kurzer. Diktate und Rechnungen immer konfuser Angstlichkeit (siehe Verhalten wie tastender/schlurfender Gang) Arbeitstempo verlangsamt, Aufsätze immer ENTWICKLUNG: Anfangsproblem. Probleme fingen beim Laufenlernen an (zuvor unauffällige Zeit bis zum Alter 1 %4 Jahre) 0 Mutter hinderte sie am Schmutzigmachen und Fallen, wurde vor Kindern ferngehalten, von Mutter ..auf Sockel gehoben", vor jeglichem Kummer geschützt Schnelle und strenge Sauberkeitsgewöhnung mit 2 Jahren sauber Nur von Befehlen umgeben VERHALTEN IN DER ENTWICKLUNG: zunächst braves Kind, half beim Aufräumen (nahezu pedantisch) Veränderung oft sehr ungezogen, Szenen gemacht, schreiend, gekratzt, gebissen →Reaktion der Mutter: strenge Bestrafung (seelisch und körperlich)→ Reaktion Sabine: reuevoll entsch Hauptgedanke als Fazit: Fallbeispiel zeigt ein Mädchen mit großer allgemeiner Angstlichkeit sowie mit Verhaltensauffälligkeiten und ihre Eltern, die sie mit Befehlen und Bezahlung zur Leistung antreiben wollen (bei aus Eltern-Sicht zu schlechter Leistung folgt Entrüstung) Summe Aufgabe 1 Aufgabe 2 formuliert eine aufgabenbezogene Überleitung ermittelt aus dem Fallbeispiel mehrere aufgabenrelevante Aussagen (zusammen im Schritt der Verknüpfung Fallbeispiel und Theorie s.u.), z. B.: „Die Säuglingszeit war befriedigend und harmonisch verlaufen" (Z. 17) ....Jund die Mutter auf Schritt und Tritt versuchte, sie am Fallen und am Schmutzigmachen zu hindern. Die Mutter verherrlichte das Kind in einer unecht anmutenden Weise. So sagte sie worthch: Sabine war ein Prinzesschen, ich kleidete sie immer in Weiß, mit einem hellblauen Band in den goldblonden Locken. Nichts war mir gut genug für dieses Kind und keine Stunde des Tages versäumte ich, sie vor allem Kummer und vor allem Schmutz der Welt zu bewahren." (Z. 19f) ..Die Mutter war mit viel Strenge um eine rasche Sauberkeitsgewohnung des Kindes hemüht (2 260) Maximal zu erreichende Punktzahl 3 15 18 3 Erreichte Punktzahl Sabine war wanrena inres gesamten Lagesablauis von serenten umgeben. (Z. 28) Leider habe sich bei Sabine im Laufe der frühen Kinderjahre eine große allgemeine Angstlichkeit eingestellt, so dass sie noch heute mit einem steifen Gang sich tastend [...]* (2.36ff) O Sie legen daher mit der schon früher geübten e legen daher mit der schon früher geübten Genauigkeit und altbewährten fehlsgewalt außerordentlich großen Wert auf gute Leistungen in der Schule. Sie kommt die guten Schulnoten bezahlt, während die Note „befriedigend" bei den Eltern rüstung auslöst " (Z 44ff) stellt aufgabenbezogen und gesichtspunktorientiert das Modell der psychosozialen Entwicklung nach Erikson in seinen Grundzügen vor, in etwa basierend auf dem Modell der psychosexuellen Entwicklung nach Freud, um soziale Einbindung erweitertes Stufenmodell. jede der 8 Stufen ist durch eine spezifische Krise gekennzeichnet, epigenetisches Prinzip 1. Stufe (Urvertrauen gegen Urmisstrauen) 0-1 J., Aufgabe. Ausbildung von Urvertrauen: gesundes" Misstrauen, Krise: Abwenden der Mutter, Gefahr der Herausbildung von Urmisstrauen. Angst. Mund zentrale Bedeutung für Erlebnis- und Wahrnehmungsfähigkeit D 6 2 Stufe (Autonomie gegen Scham und Zweifel) 1-3 J., Aufgabe: Selbstwahrnehmung als Handelnder, fahig zur Körperbeherrschung. Kind strebt nach 1 Autonomie, Krise: Konfrontation mit Regeln. Gefahr: untergrabenes Selbstbewusstsein, Gefühl des Unvermögens. ..blinder" Gehorsam, Fähigkeit das Muskelsystem (..Ausscheidungsorgane") zu steuern Sauberkeits-erziehung Halten-Lassen D 3. Stufe (Initiative gegen Schuldgefühl) 3-6 J. Aufgabe: Vertrauen auf eigene Initiative u. Kreativität, Bildung Gewissen, Krise: Gefühl der Unterlegenheit. Gefahr mangelndes Selbstwert-gefühl. Gefühl des Versagens; Initiierung von Aktivitäten möglich (durch Beherrschen Bewegung und Sprache). Versuchen zukunftiger Rollen Ident mit gleichgeschlechtlichem Elternteil (Ödipuskonflikt), tun als ob (-Spielen) 4. Stufe (Werksinn gegen Minderwertigkeitsgefühl): 6-12 Jahre, Aufgabe Werksinn/Leistung entwickeln, Rolle des Schulbesuchs; Krise: Gefühl des Scheiterns/Versagens. Mangelndes Selbstwertgefüh! setzt das Modell in Beziehung zu den Vorstellungen des Autors, etwa: ● Bezug zur 1. Stufe: verlief anscheinend den Rahmenbedingungen nach ohne Komplikationen (Wunschkind, feste Bezugsperson, Stillen) (vgl. Z. 15ft.) Bezug zur 2. Stufe: Problemanfang/ Ursprung in dieser Phase. Sabine entwickelt Gefühl der Unfähigkeit, Ereignisse zu kontrollieren! Zweifel an der eigenen Person. Scheinfortschritt (Unabhängigkeit wird vorgespielt)- zunächst brav, raumt auf wie eine Erwachsene (vgl. Z. 29ff), schmeißt sich auf den Boden, kratzt, beißt (vgl. Z. 321) Regression (Rückschritt) ODER Versuch, sich autonom zu fühlen, Betreuung der Mutter auf Schritt und Tritt, kein Fallen und Schmutzigmachen, kein Kummer (..Nichts war mir gut genug für dieses Kind und keine Stunde des Tages versäumte ich, sie vor allem Kummer und vor allem Schmutz der Welt zu bewahren.", Z. 23.), Kind wurde gekleidet nach Geschmack der Mutter (....Sabine war ein Prinzesschen, ich kleidete sie immer in Weiß, mit einem hellblauen Band in den goldblonden Locken", Z. 21f) vermutlich kein Kontakt mit anderen Kindern, schnelle und rigide Sauberkeitsgewöhnung (vgl. Z. 26f) - keine Erfahrung von eigener Köperbeherrschung im eigenen Tempo, Ständig Befehle ➜ ZWEIFEL statt AUTONOMIE Bezug zur 3. Stufe: keine konkreten Angaben Bezug zur 4. Stufe: die Phase läuft..schief grundlegende Ängstlichkeit, steifer Gang, tastend, schlürfend, auf Sicherheit prufend (..[... Jim Laufe der frühen Kinderjahre eine große allgemeine Angstlichkeit eingestellt, so dass sie noch heute mit einem steifen Gang [...]. Z. 37) UND Schulprobleme (vgl. Z. 21). Eltern halten sie für eine sportliche Niete" (Z. 41), Interaktion mit Gleichaltrigen fehlt wahrscheinlich immer noch soziale Fertigkeiten können nicht gelernt werden: für schulunfähig erklart" (Z. 2) worden Unzulanglichkeitsgefühl. gute Noten werden mit Geld belohnt. Note „befriedigend" gilt als schlecht (vgl. 2. 45ft) Leistung wird abgewertet bzw. falsch eingeschätzt Lernfähigkeit ontwickelt sich nicht MINDEDWEDTEKEITSCHRI 10 16 THOMA HR 12 At ge ME 201 A CONI # sc Formunert ein schiussiges una degrundetes Fazit erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (max. 4 Pkt.) . formuliert eine aufgabenbezogene Überleitung stellt die Grundlage der Theorie Erikson mit Blick auf die Ziele der Handlungsmöglichkeiten dar, in etwa: Rolle des Umfeldes und der Interaktion bei Erikson Bedingen die Entwicklung der Identitat (pychosozial) also Versuch der Intervention möglich Ziel. Ich- Stärke und positive Bewältigungsstrategien in (zukünftigen) Krisen (aktuelle Phase: Aufbau von Werksinn) entwickelt Handlungsmöglichkeiten und berücksichtig auch Grenzen. z.B.: Handlungsmöglichkeiten: Sabine fehlt Selbstvertrauen und Autonomie: Ihr sollten Leistungen abverlangt werden, die sie bewältigen kann (z. B. in den Anforderungen steigernde Aufgaben, Unterstützung autonomer Handlungen, z. B. auch bei selbstgewählten Hobbys). Erfolgserlebnisse. Erkennen eigener Talente. gleichzeitig bei Eltern eine realistische Definition von Leistung/ Notenstufen erwirken. z B. im Zuge einer Lernberatung Sabine das Gefühl geben, dass sie auch leistungsunabhängig geliebt wird, Erfahrung der bedingungslosen Liebe Starkung und Ausbau von Kontakten mit Gleichaltrigen Lehrer andere Vertrauenspersonen: unterstützen Sabines Handeln und loben ihre Fähigkeiten, geben ihr Möglichkeiten der Produktivität und Eigenmotivation • Therapie mit Aufarbeiten der Minderwertigkeitsgefühle, etc. e a Grenzen: 3 Summe Aufgabe 2136x D Aufgabe 3 nur noch als Therapie im Nachhinein möglich?, einige Stufen nicht bewältigt/ Probleme werden seit Stufe 2 mitgeschleppt" und können nicht mehr rückgängig gemacht werden (siehe z. B. auch bei Reinlichkeitserziehung) und lange eingespieltes Familiengefuge: Sabine hat eine stark leistungsabh Identitat entwickelt mit gleichzeitiger ..Schulunfähigkeit schwer zu durchbrechen 。 Anforderungen der nächsten Stufen stehen an Rolle der Eltern bei Definition von Leistung und Verhalten = Familientherapie nötig, Frage der Bereitschaft und Einsicht der Eltern Sabine muss dennoch auch mit Grenzen und Kritik konfrontiert sein (nicht kritiklos hinnehmen, was Sabine sagt und tut), sonst Umschwenken ins Gegenteil/ Dominanz des jeweils anderen Pols möglich (Überbetonung der Selbstwertes und Autonomic. etc.), langsames Heranführen a formuliert ein schlüssiges und begründetes Fazit, in dem Stellung bezogen wird. erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (max 4 Pkt.) Summe Aufgabe 3 Summe inhaltliche Leistung 3 2 16 4 26 80 K a