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Aufgabenstellung: Formulieren Sie den Hauptgedanken des Textes und fassen Sie den Inhalt strukturiert zusammen. Punkte) Erläutern Sie die Textaussagen mit Hilfe des symbolischen Interaktionismus. (34 Punkte) - Mea Setzen Sie sich vor dem Hintergrund Ihrer Ergebnisse aus Aufgabe 2 kritisch mit der Position des Auto auseinander. (30 Punkte) 2. 5 15 3. 10 20 Die Bedeutung des Spiels aus sozialisationstheoretischer Sicht Name: Christian Rittelmeyer¹: Spielen und Lernen. Das Kinderspiel ist kein unnötiger Luxus, sondern bildet Spielen ist nicht nutzlos - das zeigt die umfangreiche Forschung zum Kinderspiel. Diese macht auf vielfältige Bildungswirkungen dieser wichtigen und in allen Kulturen anzutreffenden kindlichen Aktivität aufmerksam. Das zeigt auch die sorgfältige Beobachtung dessen, was Kinder in ihren Spielen tun und erlernen. Sie üben im sozialen Rollenspiel die Fähigkeit, sich in Pla die Perspektive anderer Menschen zu versetzen und bezogen auf diese ihre eigenen Aktivitäten zu planen. Im Konstruktionsspiel² üben sie ihre feinmotorische Geschicklichkeit; sie lernen, Handlungen geplant in Teilschritte zu zerlegen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen; dabei gewinnen sie erste Einblicke in Grundfunktionen der technischen Welt. Im Wettkampfspiel wird das Regelbewusstsein geschult und variiert; die sinnvolle Rollenübernahme verlangt Einfühlung in die Handlungsperspektiven anderer sowie die geistige Vorwegnahme fremder Reaktionen und schließlich auch die Abstimmung der eigenen > Handlungen auf vermutete Erwartungen anderer Personen. etwa wenn einzelne Mitspieler Das alles geschieht allerdings nicht immer ohne Konflikte Zurückweisungen erfahren, weil sie »nicht gut mitspielen«, weil...

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sie für bestimmte Rollen (Piraten, Zahnarzt) ungeeignet erscheinen oder weil sie bei motorischen Aktivitäten körperlich nicht mithalten können. Die bei Rollen- und Wettkampfspielen häufig »zwischengeschalteten«< Diskussionen über Regeln - »Ich bin jetzt wohl das Pferd ...«, »Nein, den Hund will ich aber spielen ...<< = schulen das Regelbewusstsein, aber auch die kommunikativen Fähigkeiten. Man kann das Erlernen von Fairness, Gerechtigkeit und der Fähigkeit zum Aushandeln von Handlungsmaximen wie von Aktionszielen beobachten, in vielen Fällen auch einen zunehmend produktiven Umgang mit sozialen Konflikten. Das Ausbalancieren wechselseitiger Interessen gehört ebenso zum Handlungsrepertoire dieser Spiele wie die Erfahrung, dass man sich an Regeln halten und Christian Rittelmeyer war bis 2003 Professor für Erziehungswissenschaft am Pädagogischen Seminar der Universität Göttingen. 2 Konstruktionsspiele bilden nach der Systematik der Spielwissenschaft eine eigene Spielgattung, die sich dadurch kennzeichnet, dass spielerisch Elemente zusammengesetzt werden, die ein Produkt entstehen lassen. Konstruktionsspiele können physische Materialien nutzen, aber auch mit Wörtern, Sätzen, Zahlen oder in Gedankenspielen erfolgen. 25 30 35 40 45 50 aufrichtig oder folgerichtig sein muss, wenn man Mitglied der Bezugsgruppe werden oder bleiben möchte. organ spel In Fiktionsspielen üben Kinder erkennbar ihre Vorstellungskraft, in den Funktionsspielen³ sensorische und motorische Fähigkeiten, aber auch elementare Ich-Objekt-Beziehungen >>Das Ding will nicht so, wie ich es möchte, es ist ein anderes<< - oder grundlegende Ich-Erfahrungen: Der ein Ziel treffende Ball ist eine von mir hervorgebrachte Leistung. Hier werden auch grundlegende Material- und Sinneserfahrungen gemacht, etwa wenn ein zweijähriges Kind aus einem Werkzeugkasten alle Schraubenzieher aussortiert und nebeneinander legt, was offensichtlich darüber hinaus erste Systematisierungs- und Ordnungsvorstellungen anzeigt, die gegenständlich inszeniert werden. Macht man sich diese elementaren Bildungsprozesse in Kinderspielen bewusst, dann erscheint es nicht einleuchtend, wenn gegenwärtig von manchen Bildungspolitikern eine Reduktion des Spiels zugunsten vorschulisch erworbener sogenannter kognitiver Kompetenzen gefordert wird. Solchen bildungspolitischen Ideen widersprechen die inzwischen zahlreichen Forschungen zum Kinderspiel. [...] So heißt es beispielsweise in einem Positionspapier der Association for Childhood Education International aus dem Jahr 2002: »Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die sich rapide verändert und die durch dramatische Wandlungen auch der Leistungserwartungen an Heranwachsende gekennzeichnet ist. Anspruchsvollere und strengere Lernstandards gehen einher mit einer Verengung des Lernbegriffs. Die Folge ist, dass Kindern heute weitaus weniger Gelegenheiten zum Spielen geboten werden, als dies im Allgemeinen für frühere Generationen der Fall war. [...] Das fundamentale Recht und auch Bedürfnis der Kinder wird gegenwärtig bedroht und muss daher insbesondere von Pädagogen und Eltern verteidigt werden.<<[...] Mit diesen Hinweisen soll allerdings keiner verspielten Kindergartenwelt das Wort geredet werden. Jeder, der mit Kindern aufmerksam umgeht, bemerkt ihre Neu- und Wissbegier etwa bei einem Museumsbesuch, beim Gang durch den Wald, bei der Besichtigung einer Fabrik oder beim Beobachten einer Feuerwehrübung. [...] Aber wir werden durch die eingangs geschilderten Beobachtungen spielender Kinder wie durch die erwähnten Forschungen aufmerksam darauf, dass Kinder in ihren selbsttätig inszenierten Spielen elementare Bildungserfahrungen machen. Wir sollten daher dafür sorgen, dass ihnen diese Möglichkeit nicht genommen wird. Textgrundlage: Christian Rittelmeyer: Spielen und Lernen. Das Kinderspiel ist kein unnötiger Luxus, sondern bildet, wie die Forschung zeigt. In: erziehungsKUNST. Waldorfpädagogik heute. Februar 2013 Spiel Dich ins Leben, S. 9-12 (Gekürzt; Zwischenüberschriften wurden zugunsten der besseren Lesbarkeit weggelassen) Hinweise zu den Operatoren: Formulieren: den Gedankengang oder die Hauptaussage eines Textes oder eines anderen Materials mit eigenen Worten darlegen ggfs. unter Berücksichtigung der Textsorte Zusammenfassen: die Kernaussagen eines Textes oder anderen Materials strukturiert und komprimiert darlegen Erläutern: einen Sachverhalt, eine These etc. ggf. mit zusätzlichen Informationen und Beispielen nachvollziehbar veranschaulichen Sich auseinandersetzen mit: ein begründetes, abgewogenes eigenes Urteil zu einer Position oder Theorie entwickeln 3 Das Funktionsspiel bzw. sensomotorische Spiel ist die früheste Form des Spiels und die Basis für alle darauffolgenden Spielformen. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst die Bewegung und das Erkunden des eigenen Körpers. Erwartungshorizont a) Inhaltliche Leistung: Klausur Nr. 3: Die Bedeutung des Spiels aus kognitiver und sozialisationstheoretischer Sicht Anforderungen Aufgabe 1: Der Schüler / Die Schülerin... formuliert einen Einleitungssatz: Name: Datuin Der gekürzte Text ,,Spielen und Lernen. Das Kinderspiel ist kein unnötiger Luxus, sondern bildet, wie die Forschung zeigt" von Christian Rittelmeyer ist im Februar 2013 in der Ausgabe ,,Spiel Dich ins Leben" der Zeitschrift „erziehungsKUNST. Waldorfpädagogik heute" erschienen und thematisiert die verschiedenen Bildungswirkungen des Kinderspiels. formuliert den Hauptgedanken des Autors: Im Spiel machen Kinder elementare Bildungserfahrungen, die für ihre Entwicklung unverzicht- bar sind. Dies belegt der Autor anhand verschiedener Spielformen und ihrer Bildungswirkun- gen. Er plädiert dafür, dass der Einschränkung des Spiels zugunsten schulischer Frühförderung zur Steigerung von Lernergebnissen Einhalt geboten und dem Spiel wieder mehr Raum gegeben werden muss. Insgesamt Rollenspiel fasst den Inhalt strukturiert zusammen: Darstellung der vielfältigen Bildungswirkungen des Spiels (hier differenziert nach Spielformen): • Rollenspiel: Rollenübernahme, Empathie, Interaktion und Kommunikation, Ausbalancie- ren wechselseitiger Interessen Konstruktionsspiel: Feinmotorik und technisches Verständnis Wettkampfspiel: Aushandeln von Regeln (Kommunikation und Interaktion), Gerechtig- keit, Fairness, Ausbalancieren wechselseitiger Interessen Fiktionsspiel: Vorstellungskraft Funktionsspiel: Ich-Objekt-Erfahrungen, Ordnungsmuster Kritik an der bildungspolitischen Forderung nach Einschränkung des Spiels, mit dem Hinter- grund bessere Lernergebnisse durch schulmäßig organisierte Frühförderung zu erzielen. Diese widerspreche den Forschungen zum Kinderspiel, die vor der Abnahme spielerischer Aktivität in der Kindheit durch die Veränderung der kindlichen Lebenswelt, des Lernbegriffs und der gestie- genen Leistungserwartungen warnen. mögl. Punkte 1 3 6 4 Der Autor beendet seinen Text mit einem Appell an Eltern und Pädagogen, das Recht des Kin- des auf Spielen zu verteidigen. Dies solle nicht mit einer künstlichen Spielwelt einhergehen, 2 sondern dem Kind sollte mehr Raum zum selbsttätigen Spielen gegeben werden sowie geführte Bildungsaktivitäten zur Befriedigung von Neu- und Wissbegier. Die Darstellung kann auch differenziert nach den Bildungswirkungen erfolgen. erfüllt ggf. weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (2) 16 er Pu Anforderungen Aufgabe 2: Der Schüler / Die Schülerin... formuliert in einem Einleitungssatz den Bezug zur Aufgabenstellung: Rittelmeyer spricht 4 von Bildung und meint damit die Bildung kognitiver und sozialer Fähigkeiten, die im Ein- zelspiel aber auch im Gruppenspiel gefördert werden. ermittelt Kriterien für die Erläuterung, z. B.: Bedeutung des Spiels für die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten Bedeutung des Spiels für die Entwicklung sozialer Kompetenzen Identitätsbildung Bildungsverständnis ermittelt aus dem Text aufgabenrelevante Textstellen, die mit dem Sozialisationsmodell Meads erläutert werden können, z. B.: ● Soziales Rollenspiel (vgl. Z. 4-6) Wettkampfspiel (vgl. Z. 9-13) Konflikte (vgl. Z. 14-17) Kommunikation über Regeln, Ausbalancieren wechselseitiger Interessen (vgl. Z. 18- ● 26) stellt relevante Aspekte des Sozialisationsmodell Meads (symbolischer Interaktionismus) dar: → Der Mensch erschließt sich seine Welt über symbolische Bedeutungen. Mead spricht der Kommunikation durch Symbole und Sprache (Vergleich zu Gesten, Zeichen usw.) besondere Bedeutung beim Rollenhandeln und bei der Identitäts- bildung zu, er betont die Verschränkung der jeweils handelnden Individuen: Durch wechselseitige Rollenübernahme wird eine kommunikative Verständigung über Perspektiven und Rollen möglich, d.h. das Handeln wird wechselseitig inter- pretiert, dadurch kann sich die Rolle somit die Rollenübernahme ändern. 102. ing In → die Interpretationsleistung wird von Mead auto mit einer spezifischen Terminolo- gie erläutert: die Interpretationsleistung des Selbst' resultiert aus dem Zusam- menspiel von ,l' und ,Me': ,Phasen' des ,Selbst', deren temporäres Zusammen- spiel individuelles Handeln und Identität des Individuums konstituieren: das,l' will spontan auf Zumutungen reagieren; das,l' ruft das ,Me' nicht nur hervor, sondern reagiert auch darauf; das,Me' ruft die Haltung des ,verallgemeinerten Anderen' hervor... ego →ME: das Ich, das von Anderen bestimmt und geformt wird; das reflektierte Ich ist eine Konstruktion: es repräsentiert die gesellschaftliche Dimension der Identität, wie die anderen MICH sehen"T → 1: impulsives Ich; wehrt sich gegen Erwartungen und Vorstellungen des „me"; vorsozial & unbewusst → Identität entsteht, wenn eine einheitliche Synthese von beiden Seiten statt- findet und diese in einer gleichgewichtigen Spannung: SELF (= Identität) ste- hen Mead geht von zwei Stadien (sozialen Phasen) der kindlichen Identitätsentwicklung aus, den Stadien des Play" und des Game". Durch diese lernt das Kind, sich an ei- nem größeren System zu orientieren und gleichzeitig sich seiner Identität mehr und mehr bewusst zu werden. mögl. P. "1 10 e Im ,,Play" lernt das Kind verschiedene Rollen im freien Rollenspiel kennen: →das Kind schlüpft in die Rolle wichtiger Bezugspersonen (signifikante Ar z.B. Mutter, Vater, Briefträger, Müllmann, usw. →hier tut das Kind nicht so, als ob es der andere wäre, es ist der andere und nimmt in seinem Handeln jeweils eine bestimmte Perspektive ein → die einzelnen Rollen werden nacheinander übernommen ● → das Kind geht in der Rolle eines signifikanten Anderen ganz auf → Kind lernt, sich auf andere Identitäten einzulassen -> dadurch spätere Interaktion/Empathie etc. möglich → Identitätsausbildung durch Identifizierung → Identität spiegelt die Haltung Anderer → Freiraum des spontanen Abbrechens → auf sich selbst bezogen im Game" handelt es sich um ein organisiertes Spiel, hier existieren Regeln, wie ,,man" handeln soll → mehrere Kinder handeln gleichzeitig, diese verschiedenen Rollen müssen koordiniert werden → das Kind muss sich in mehrere Perspektiven gleichzeitig hineinversetzen (Rollenübernahme) und es muss wissen, warum und wie er auf das Handeln aller anderen regieren muss → Prinzip des Handelns, an dem sich alle in der gemeinsamen sozialen Situation orientieren (= generalisierte Andere) → das Kind muss sich von signifikanten Anderen entfernen und das generelle Prinzip des Handelns aller Beteiligten erfassen, z. B. mit dem Gruppenziel identifizieren signifikanter Anderer: Menschen aus dem kindlichen Nahraum, also konkrete Be- zugsperson (Mutter etc.) generalisierter Anderer: Bild, das man in der Gesellschaft von einer Rolle hat → Ich weißs was andere von mir/einer Rolle erwarten und umgekehrt verknüpft differenziert Teilleistungen aus den vorausgehenden Erarbeitungen, nach z. B. folgenden Kriterien. Hierbei werden mehrere Aspekte spezifiziert, z. B.: Mead und Rittelmeyer sprechen dem Spiel eine große Bedeutung zu. Mead bezieht sich hierbei mehr auf die Identitätsbildung, die im Konflikt zwischen Selbst- und Fremdbestimmung eine Balance finden muss; Rittelmeyer spricht von Bildung und meint damit die Bildung kognitiver und sozialer Fähigkeiten. Insbesondere das Rol- lenspiel und das Wettkampfspiel fördern die Ausbildung von Empathie und kommu- nikativen Kompetenzen (vgl. Z. 18-23). Das Rollenspiel lässt sich in Beziehung zum play setzen, die Kinder lernen Rollen und Perspektiven der signifikanten anderen einzunehmen (vgl. Z. 4ff), was das role-taking nach Mead beschreibt. Dabei gibt nach Rittelmeyer auch te, die mit Hilfe von Kommunikation überwunden werden können. An dieser Stelle wird deutlich, dass Kinder ihre Vorstellungen von Rollen und vom signifikanten Anderen aushan- deln (vgl. Z. 14-17). Das game nach Mead lässt sich im Text unter dem Begriff ,,Wettkampfspiel" (Z. 9) wiederfinden, denn in diesem wird das ,,Regelbewusstsein geschult und variiert" (Z.9f.) und die ,,Abstimmung der eigenen Handlungen" (Z.12) am Gruppenziel und am signifikanten Anderen ist erforderlich. Das Kind muss die an ihn herangetragenen Erwartungen erkennen, die damit verbundene ,,Rollenübernahme verlangt Einfüh- lung in die Handlungsperspektiven anderer sowie die geistige Vorwegnahme fremder Reaktionen (Z. 10f.). Mead spricht in diesem Zusammenhang von role-taking, das ME sorgt anschließend für die Abstimmung der eigenen Handlungen auf vermutete Handlungen anderer Personen" (Z. 12f.) Rittelmeyer spricht in seinem Text das ,,Ausbalancieren wechselseitiger Interessen" 16

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O

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Aufgabenstellung: Formulieren Sie den Hauptgedanken des Textes und fassen Sie den Inhalt strukturiert zusammen. Punkte) Erläutern Sie die Textaussagen mit Hilfe des symbolischen Interaktionismus. (34 Punkte) - Mea Setzen Sie sich vor dem Hintergrund Ihrer Ergebnisse aus Aufgabe 2 kritisch mit der Position des Auto auseinander. (30 Punkte) 2. 5 15 3. 10 20 Die Bedeutung des Spiels aus sozialisationstheoretischer Sicht Name: Christian Rittelmeyer¹: Spielen und Lernen. Das Kinderspiel ist kein unnötiger Luxus, sondern bildet Spielen ist nicht nutzlos - das zeigt die umfangreiche Forschung zum Kinderspiel. Diese macht auf vielfältige Bildungswirkungen dieser wichtigen und in allen Kulturen anzutreffenden kindlichen Aktivität aufmerksam. Das zeigt auch die sorgfältige Beobachtung dessen, was Kinder in ihren Spielen tun und erlernen. Sie üben im sozialen Rollenspiel die Fähigkeit, sich in Pla die Perspektive anderer Menschen zu versetzen und bezogen auf diese ihre eigenen Aktivitäten zu planen. Im Konstruktionsspiel² üben sie ihre feinmotorische Geschicklichkeit; sie lernen, Handlungen geplant in Teilschritte zu zerlegen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen; dabei gewinnen sie erste Einblicke in Grundfunktionen der technischen Welt. Im Wettkampfspiel wird das Regelbewusstsein geschult und variiert; die sinnvolle Rollenübernahme verlangt Einfühlung in die Handlungsperspektiven anderer sowie die geistige Vorwegnahme fremder Reaktionen und schließlich auch die Abstimmung der eigenen > Handlungen auf vermutete Erwartungen anderer Personen. etwa wenn einzelne Mitspieler Das alles geschieht allerdings nicht immer ohne Konflikte Zurückweisungen erfahren, weil sie »nicht gut mitspielen«, weil...

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Das Ausbalancieren wechselseitiger Interessen gehört ebenso zum Handlungsrepertoire dieser Spiele wie die Erfahrung, dass man sich an Regeln halten und Christian Rittelmeyer war bis 2003 Professor für Erziehungswissenschaft am Pädagogischen Seminar der Universität Göttingen. 2 Konstruktionsspiele bilden nach der Systematik der Spielwissenschaft eine eigene Spielgattung, die sich dadurch kennzeichnet, dass spielerisch Elemente zusammengesetzt werden, die ein Produkt entstehen lassen. Konstruktionsspiele können physische Materialien nutzen, aber auch mit Wörtern, Sätzen, Zahlen oder in Gedankenspielen erfolgen. 25 30 35 40 45 50 aufrichtig oder folgerichtig sein muss, wenn man Mitglied der Bezugsgruppe werden oder bleiben möchte. organ spel In Fiktionsspielen üben Kinder erkennbar ihre Vorstellungskraft, in den Funktionsspielen³ sensorische und motorische Fähigkeiten, aber auch elementare Ich-Objekt-Beziehungen >>Das Ding will nicht so, wie ich es möchte, es ist ein anderes<< - oder grundlegende Ich-Erfahrungen: Der ein Ziel treffende Ball ist eine von mir hervorgebrachte Leistung. Hier werden auch grundlegende Material- und Sinneserfahrungen gemacht, etwa wenn ein zweijähriges Kind aus einem Werkzeugkasten alle Schraubenzieher aussortiert und nebeneinander legt, was offensichtlich darüber hinaus erste Systematisierungs- und Ordnungsvorstellungen anzeigt, die gegenständlich inszeniert werden. Macht man sich diese elementaren Bildungsprozesse in Kinderspielen bewusst, dann erscheint es nicht einleuchtend, wenn gegenwärtig von manchen Bildungspolitikern eine Reduktion des Spiels zugunsten vorschulisch erworbener sogenannter kognitiver Kompetenzen gefordert wird. Solchen bildungspolitischen Ideen widersprechen die inzwischen zahlreichen Forschungen zum Kinderspiel. [...] So heißt es beispielsweise in einem Positionspapier der Association for Childhood Education International aus dem Jahr 2002: »Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die sich rapide verändert und die durch dramatische Wandlungen auch der Leistungserwartungen an Heranwachsende gekennzeichnet ist. Anspruchsvollere und strengere Lernstandards gehen einher mit einer Verengung des Lernbegriffs. Die Folge ist, dass Kindern heute weitaus weniger Gelegenheiten zum Spielen geboten werden, als dies im Allgemeinen für frühere Generationen der Fall war. [...] Das fundamentale Recht und auch Bedürfnis der Kinder wird gegenwärtig bedroht und muss daher insbesondere von Pädagogen und Eltern verteidigt werden.<<[...] Mit diesen Hinweisen soll allerdings keiner verspielten Kindergartenwelt das Wort geredet werden. Jeder, der mit Kindern aufmerksam umgeht, bemerkt ihre Neu- und Wissbegier etwa bei einem Museumsbesuch, beim Gang durch den Wald, bei der Besichtigung einer Fabrik oder beim Beobachten einer Feuerwehrübung. [...] Aber wir werden durch die eingangs geschilderten Beobachtungen spielender Kinder wie durch die erwähnten Forschungen aufmerksam darauf, dass Kinder in ihren selbsttätig inszenierten Spielen elementare Bildungserfahrungen machen. Wir sollten daher dafür sorgen, dass ihnen diese Möglichkeit nicht genommen wird. Textgrundlage: Christian Rittelmeyer: Spielen und Lernen. Das Kinderspiel ist kein unnötiger Luxus, sondern bildet, wie die Forschung zeigt. In: erziehungsKUNST. Waldorfpädagogik heute. Februar 2013 Spiel Dich ins Leben, S. 9-12 (Gekürzt; Zwischenüberschriften wurden zugunsten der besseren Lesbarkeit weggelassen) Hinweise zu den Operatoren: Formulieren: den Gedankengang oder die Hauptaussage eines Textes oder eines anderen Materials mit eigenen Worten darlegen ggfs. unter Berücksichtigung der Textsorte Zusammenfassen: die Kernaussagen eines Textes oder anderen Materials strukturiert und komprimiert darlegen Erläutern: einen Sachverhalt, eine These etc. ggf. mit zusätzlichen Informationen und Beispielen nachvollziehbar veranschaulichen Sich auseinandersetzen mit: ein begründetes, abgewogenes eigenes Urteil zu einer Position oder Theorie entwickeln 3 Das Funktionsspiel bzw. sensomotorische Spiel ist die früheste Form des Spiels und die Basis für alle darauffolgenden Spielformen. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst die Bewegung und das Erkunden des eigenen Körpers. Erwartungshorizont a) Inhaltliche Leistung: Klausur Nr. 3: Die Bedeutung des Spiels aus kognitiver und sozialisationstheoretischer Sicht Anforderungen Aufgabe 1: Der Schüler / Die Schülerin... formuliert einen Einleitungssatz: Name: Datuin Der gekürzte Text ,,Spielen und Lernen. Das Kinderspiel ist kein unnötiger Luxus, sondern bildet, wie die Forschung zeigt" von Christian Rittelmeyer ist im Februar 2013 in der Ausgabe ,,Spiel Dich ins Leben" der Zeitschrift „erziehungsKUNST. Waldorfpädagogik heute" erschienen und thematisiert die verschiedenen Bildungswirkungen des Kinderspiels. formuliert den Hauptgedanken des Autors: Im Spiel machen Kinder elementare Bildungserfahrungen, die für ihre Entwicklung unverzicht- bar sind. Dies belegt der Autor anhand verschiedener Spielformen und ihrer Bildungswirkun- gen. Er plädiert dafür, dass der Einschränkung des Spiels zugunsten schulischer Frühförderung zur Steigerung von Lernergebnissen Einhalt geboten und dem Spiel wieder mehr Raum gegeben werden muss. Insgesamt Rollenspiel fasst den Inhalt strukturiert zusammen: Darstellung der vielfältigen Bildungswirkungen des Spiels (hier differenziert nach Spielformen): • Rollenspiel: Rollenübernahme, Empathie, Interaktion und Kommunikation, Ausbalancie- ren wechselseitiger Interessen Konstruktionsspiel: Feinmotorik und technisches Verständnis Wettkampfspiel: Aushandeln von Regeln (Kommunikation und Interaktion), Gerechtig- keit, Fairness, Ausbalancieren wechselseitiger Interessen Fiktionsspiel: Vorstellungskraft Funktionsspiel: Ich-Objekt-Erfahrungen, Ordnungsmuster Kritik an der bildungspolitischen Forderung nach Einschränkung des Spiels, mit dem Hinter- grund bessere Lernergebnisse durch schulmäßig organisierte Frühförderung zu erzielen. Diese widerspreche den Forschungen zum Kinderspiel, die vor der Abnahme spielerischer Aktivität in der Kindheit durch die Veränderung der kindlichen Lebenswelt, des Lernbegriffs und der gestie- genen Leistungserwartungen warnen. mögl. Punkte 1 3 6 4 Der Autor beendet seinen Text mit einem Appell an Eltern und Pädagogen, das Recht des Kin- des auf Spielen zu verteidigen. Dies solle nicht mit einer künstlichen Spielwelt einhergehen, 2 sondern dem Kind sollte mehr Raum zum selbsttätigen Spielen gegeben werden sowie geführte Bildungsaktivitäten zur Befriedigung von Neu- und Wissbegier. Die Darstellung kann auch differenziert nach den Bildungswirkungen erfolgen. erfüllt ggf. weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (2) 16 er Pu Anforderungen Aufgabe 2: Der Schüler / Die Schülerin... formuliert in einem Einleitungssatz den Bezug zur Aufgabenstellung: Rittelmeyer spricht 4 von Bildung und meint damit die Bildung kognitiver und sozialer Fähigkeiten, die im Ein- zelspiel aber auch im Gruppenspiel gefördert werden. ermittelt Kriterien für die Erläuterung, z. B.: Bedeutung des Spiels für die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten Bedeutung des Spiels für die Entwicklung sozialer Kompetenzen Identitätsbildung Bildungsverständnis ermittelt aus dem Text aufgabenrelevante Textstellen, die mit dem Sozialisationsmodell Meads erläutert werden können, z. B.: ● Soziales Rollenspiel (vgl. Z. 4-6) Wettkampfspiel (vgl. Z. 9-13) Konflikte (vgl. Z. 14-17) Kommunikation über Regeln, Ausbalancieren wechselseitiger Interessen (vgl. Z. 18- ● 26) stellt relevante Aspekte des Sozialisationsmodell Meads (symbolischer Interaktionismus) dar: → Der Mensch erschließt sich seine Welt über symbolische Bedeutungen. Mead spricht der Kommunikation durch Symbole und Sprache (Vergleich zu Gesten, Zeichen usw.) besondere Bedeutung beim Rollenhandeln und bei der Identitäts- bildung zu, er betont die Verschränkung der jeweils handelnden Individuen: Durch wechselseitige Rollenübernahme wird eine kommunikative Verständigung über Perspektiven und Rollen möglich, d.h. das Handeln wird wechselseitig inter- pretiert, dadurch kann sich die Rolle somit die Rollenübernahme ändern. 102. ing In → die Interpretationsleistung wird von Mead auto mit einer spezifischen Terminolo- gie erläutert: die Interpretationsleistung des Selbst' resultiert aus dem Zusam- menspiel von ,l' und ,Me': ,Phasen' des ,Selbst', deren temporäres Zusammen- spiel individuelles Handeln und Identität des Individuums konstituieren: das,l' will spontan auf Zumutungen reagieren; das,l' ruft das ,Me' nicht nur hervor, sondern reagiert auch darauf; das,Me' ruft die Haltung des ,verallgemeinerten Anderen' hervor... ego →ME: das Ich, das von Anderen bestimmt und geformt wird; das reflektierte Ich ist eine Konstruktion: es repräsentiert die gesellschaftliche Dimension der Identität, wie die anderen MICH sehen"T → 1: impulsives Ich; wehrt sich gegen Erwartungen und Vorstellungen des „me"; vorsozial & unbewusst → Identität entsteht, wenn eine einheitliche Synthese von beiden Seiten statt- findet und diese in einer gleichgewichtigen Spannung: SELF (= Identität) ste- hen Mead geht von zwei Stadien (sozialen Phasen) der kindlichen Identitätsentwicklung aus, den Stadien des Play" und des Game". Durch diese lernt das Kind, sich an ei- nem größeren System zu orientieren und gleichzeitig sich seiner Identität mehr und mehr bewusst zu werden. mögl. P. "1 10 e Im ,,Play" lernt das Kind verschiedene Rollen im freien Rollenspiel kennen: →das Kind schlüpft in die Rolle wichtiger Bezugspersonen (signifikante Ar z.B. Mutter, Vater, Briefträger, Müllmann, usw. →hier tut das Kind nicht so, als ob es der andere wäre, es ist der andere und nimmt in seinem Handeln jeweils eine bestimmte Perspektive ein → die einzelnen Rollen werden nacheinander übernommen ● → das Kind geht in der Rolle eines signifikanten Anderen ganz auf → Kind lernt, sich auf andere Identitäten einzulassen -> dadurch spätere Interaktion/Empathie etc. möglich → Identitätsausbildung durch Identifizierung → Identität spiegelt die Haltung Anderer → Freiraum des spontanen Abbrechens → auf sich selbst bezogen im Game" handelt es sich um ein organisiertes Spiel, hier existieren Regeln, wie ,,man" handeln soll → mehrere Kinder handeln gleichzeitig, diese verschiedenen Rollen müssen koordiniert werden → das Kind muss sich in mehrere Perspektiven gleichzeitig hineinversetzen (Rollenübernahme) und es muss wissen, warum und wie er auf das Handeln aller anderen regieren muss → Prinzip des Handelns, an dem sich alle in der gemeinsamen sozialen Situation orientieren (= generalisierte Andere) → das Kind muss sich von signifikanten Anderen entfernen und das generelle Prinzip des Handelns aller Beteiligten erfassen, z. B. mit dem Gruppenziel identifizieren signifikanter Anderer: Menschen aus dem kindlichen Nahraum, also konkrete Be- zugsperson (Mutter etc.) generalisierter Anderer: Bild, das man in der Gesellschaft von einer Rolle hat → Ich weißs was andere von mir/einer Rolle erwarten und umgekehrt verknüpft differenziert Teilleistungen aus den vorausgehenden Erarbeitungen, nach z. B. folgenden Kriterien. Hierbei werden mehrere Aspekte spezifiziert, z. B.: Mead und Rittelmeyer sprechen dem Spiel eine große Bedeutung zu. Mead bezieht sich hierbei mehr auf die Identitätsbildung, die im Konflikt zwischen Selbst- und Fremdbestimmung eine Balance finden muss; Rittelmeyer spricht von Bildung und meint damit die Bildung kognitiver und sozialer Fähigkeiten. Insbesondere das Rol- lenspiel und das Wettkampfspiel fördern die Ausbildung von Empathie und kommu- nikativen Kompetenzen (vgl. Z. 18-23). Das Rollenspiel lässt sich in Beziehung zum play setzen, die Kinder lernen Rollen und Perspektiven der signifikanten anderen einzunehmen (vgl. Z. 4ff), was das role-taking nach Mead beschreibt. Dabei gibt nach Rittelmeyer auch te, die mit Hilfe von Kommunikation überwunden werden können. An dieser Stelle wird deutlich, dass Kinder ihre Vorstellungen von Rollen und vom signifikanten Anderen aushan- deln (vgl. Z. 14-17). Das game nach Mead lässt sich im Text unter dem Begriff ,,Wettkampfspiel" (Z. 9) wiederfinden, denn in diesem wird das ,,Regelbewusstsein geschult und variiert" (Z.9f.) und die ,,Abstimmung der eigenen Handlungen" (Z.12) am Gruppenziel und am signifikanten Anderen ist erforderlich. Das Kind muss die an ihn herangetragenen Erwartungen erkennen, die damit verbundene ,,Rollenübernahme verlangt Einfüh- lung in die Handlungsperspektiven anderer sowie die geistige Vorwegnahme fremder Reaktionen (Z. 10f.). Mead spricht in diesem Zusammenhang von role-taking, das ME sorgt anschließend für die Abstimmung der eigenen Handlungen auf vermutete Handlungen anderer Personen" (Z. 12f.) Rittelmeyer spricht in seinem Text das ,,Ausbalancieren wechselseitiger Interessen" 16