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Michel de Montaigne (1522-1592)

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Grundannahme: Der Tod ist das Ziel des Lebens.
Alltägliche Einstellung der Menschen gegenüber dem Tod:
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Eine Zusammenfassung über Michel de Montaigne: - seine Grundannahme - Einstellung gegenüber dem Tod - Rollen der "guten Lehren unserer Mutter Natur"

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Michel de Montaigne (1522-1592) Grundannahme: Der Tod ist das Ziel des Lebens. Alltägliche Einstellung der Menschen gegenüber dem Tod: Der gemeine Mensch versucht den Tod zu verdrängen und redet nicht über ihn M. vergleicht die Einstellung der Menschen dem Tod gegenüber mit der von Tieren = Gleichgültigkeit Soweit der Tod seine Angehörigen treffe oder sich bei ihm selbst ankündige, breche der Mensch dann jedoch zusammen Niemand kann dem Tod ausweichen, also müssen wir uns ihm stellen und als vernünftiger Mensch eine andere Einstellung zu diesem gewinnen Welche Einstellung gegenüber dem Tod schlägt Montaigne vor? / Wie kann man diese Einstellung erlernen? Montaigne fordert, dass man dem Tod mutig entgegen tritt, ihm dadurch seine Fremdartigkeit nimmt und sich an ihn gewöhnt, indem man sich permanent mit ihm beschäftigt: In unserer Fantasie sollen wir uns die unterschiedlichsten Erscheinungsformen vorstellen, wenn wir in „gefährlichen" Situationen kommen, sich den Tod jederzeit bewusst machen, auch in freudigen Momenten den Tod nicht außer Acht lassen. Man soll überall und zu jeder Zeit auf den Tod gefasst sein →,,Sterben können" Der Mensch erlangt durch diese Einstellung große Freiheit, da nichts ihn mehr drücken könne → man könnte das Leben freier gestalten und intensiver nutzen. Rollen der „guten Lehren unserer Mutter Natur“ (Z.63) M. zieht zur Unterstützung der rechten Einstellung die Natur als „Lehrmeisterin" heran, die den Menschen mit Empfindungen ausgestattet hat, die ihm bei...

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