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 Aufbau der Klausur
Aufgabe 1
Themasatz
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Theorien Freud,Erikson Piaget Heitmeyer • Hurrelmann Mead Krappmann• Chancen und Risiken sozialer Netzwerke• Montessori,Vorschuleinrichtungen, Nationalsozialismus - Kohlberg Interkulturelle Pädagogik - Nieke, Klafki, Fend, PISA, Hattie-Studie

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Aufbau der Klausur Aufgabe 1 Themasatz Fallbeispiel: Das Fallbeispiel zeigt den Lebensweg auf und öffnet einen Blick auf... Sachtext: Der vorliegende Sachtext x wurde von x verfasst und thematisiert... Hauptgedanke Aus dem vorliegenden Text geht hervor, dass ... Der Autor ist der Auffassung/betont/kritisiert/appelliert... Inhalt Argumentationsaufbau Im ersten Abschnitt (Z. x-y) formuliert der Autor..., im zweiten Abschnitt (Z. x-y) ... Aufgabe 2 Einleitungssatz Sowohl aus dem vorliegenden Fallbeispiel/Sachtext, als auch den Theorien x geht die Bedeutung von ... hervor Theorie Kriterien Die Position des Autors kann unter Bezugnahme folgender Kriterien mit der Theorie verglichen werde: ... Analyse Der Autor vertritt die Auffassung/betont/stellt die Bedeutung von... heraus/unterstreicht... Auch x formuliert/illustriert/erkennt, Parallel/Ähnlich/Gleichermaßen nennt/greift x auf Fazit Insgesamt lässt sich sagen, dass sich zwischen dem Text und der Theorie keine gravierenden Widersprüche feststellen lassen. Alle betonen die Bedeutung von.... Besonders ... werden als Grundlage für die Sozialisierungsprozesse/Identitätsentwicklung/Lernprozesse gesehen. oder Die Kritik/Position des Autors geht über die Theorie hinaus und illustriert... Eine Annäherung der Ansätze ist erkennbar in... Aufgabe 3 Einleitungssatz Aufgabenbezogene Fragestellung oder Sowohl aus... als auch aus x Theorie lassen sich pädagogische Konsequenzen für Erziehung ableiten, die einen positiven/integrativen/selbstbestimmen... fördern und Präventionsansätze gegen... bilden Theorie Kriterien (aus den bisherigen Ausführungen ergibt sich, dass ... Text und Theorien aus Aufgabe 2!) Fazit Resümierend ist festzuhalten, dass ein positive/integrative ... ein ... bedingt. Die Förderung der ... kann im Zuge von .... realisiert werden. Freud - Modell der psychosexuellen Entwicklung Wende 19. Ins 20. Jahrhundert gründete...

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österreichische Arzt Sigmund Freud, Theorie Psychoanalyse, Grundstein der modernen Psychologie Grundannahmen ▪ Das Unbewusste= ein Großteil der Psyche ist nicht bewusst zugänglich (Eisbergmodell) ▪ Persönlichkeitsmodell, drei Instanzen entwickeln sich nacheinander in früher Kindheit, Hilfskonstruktion für Erklärung des menschlichen Verhaltens und Erlebens ES (Lustprinzip) Triebe, Wünsche, Bedürfnisse, von Geburt an vorhanden ICH (Realitätsprinzip) Vermittlungsinstanz, bewusste Auseinandersetzung mit Realität ÜBER-ICH (Moralitätsprinzip) Gewissen, Normen und Wert ● ▪ ständige Wechselwirkung der Instanzen ▪ ICH-Stärke Ich in der Lage, allen Anforderungen gerecht zu werden ▪ ICH-Schwäche eine Instanz dominiert ▪ Abwehrmechanismen z. B. Projektion (eigene psychische Eigenschaften werden anderen zugeschrieben), Sublimierung (Umleitung ES-Energie in akzeptierte Ersatzhandlungen), Rationalisierung, Verdrängung, Wendung gegen das Selbst, Verleugnung ▪ fortwährende Einsetzung von ABW= psychische Störung Modell der psychosexuellen Entwicklung Mund ist die mit Triebenergie besetzte Zone, Lustgewinn Saugen (Mutterbrust/ anderen Gegenständen), körperliche Nähe Orale Phase 1. Jahr Anale Phase 1.-3. Jahr Phallische Phase 3.-6. Jahr Latenzphase 6.-12. Jahr Genitale Phase 13.- 18. Jahr Ausscheiden und Einhalten von Kot Lustbesetzt, lernt Kontrolle über Körperfunktionen, Anpassung an Umwelt Reinlichkeit Triebwunsch Genitalien, erkennt Unterschiede, Penisneid/ Kastrationsangst, begehrt das gegengeschlechtliche Elternteil und Konflikt in Beziehung zum gleichgeschlechtlichen Elternteil (Ödipus- Konflikt) Kindliche Sexualität ruht, Ausbau der Abwehrmechanismen, Interesse an kognitiven und sozialen Zusammenhängen Entdeckung/Auslebung der eigenen Sexualität, Sexualität dient in erotischen Partnerschaften der Lustgewinnung Entwicklung, Sozialisation, Erziehung + Ur-Urvertrauen, positive Grundeinstellung Pessimismus, Misstrauen, Süchte, Minderwertigkeitsgefühle + Selbstbewusstsein, Autonomie, gutes Verhältnis zum Besitz Zwangsverhalten, Geiz, Pedanterie Entwicklung des ÜBER-ICH (Gewissen) Geschlechtsspezifische Identität Beziehungsängste, Unterwerfung, neurotische Störungen + kulturelle und soziale Fähigkeiten, Leistungsstreben Keinen Anschluss/Erfolgserlebnisse + Positiver Umgang mit der eigenen Geschlechterrolle Gestörtes Bindungsverhalten Erikson - psychosoziales Entwicklungsmodell Zu Beginn des letzten Jahrhunderts stellte der in Deutschland geborene und in die USA emigrierte Psychologieprofessor Erik Homburger Erikson ein epigenetisches Modell psychosozialer Entwicklung auf. Als Schüler Sigmund Freuds befasste er sich mit der Entwicklung der Persönlichkeit und dem Einfluss der sozialen Umwelt auf diesen Prozess, in dessen Mittelpunkt die Bewältigung von 8 Krisen steht. Das Phasenmodell In jeder Lebensphase laufen biologisch bedingte Reifungsprozesse ab und es stellen sich unterschiedliche soziale Anforderungen, denen die Menschen gerecht werden müssen. 1. Urvertrauen vs. Urmisstrauen (0-1 J.) Erfahrung von Vertrauen zu Eltern (Mutter-Kind-Beziehung), Befriedigung der Grundbedürfnisse 2. Autonomie vs. Scham und Zweifel (1-3 J.) Erlernen des Laufens und Sprechens -> Ansätze der Eigenständigkeit Strenge Sauberkeitserziehung/Gefühl Verlust der Selbstkontrolle -> Scham 3. Initiative vs. Schuldgefühle (3-6 J.) Gewissensbildung, Identifikation mit elterlichen Normen und Werten 4. Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6-12 J.) Intellektuelle und soziale Kompetenzen, wenige Erfolgserlebnisse/Leistungsstreben -> Minderwertigkeitsgefühl 5. Identität vs. Identitätsdiffusion (13-20 J.) Die in den Krisenlösungen gesammelten ICH-Werte münden in der ICH-Identität Identitätsdiffusion ● Diffusion der Intimität Diffusion der Zeitperspektive Diffusion des Werksinns Die Flucht in die negative Identität Forderung eines psychosozialen Moratoriums Jugendliche wird eine gewisse Zeitspanne aus den bisherigen Lebens- und Handlungsfeldern entlassen -> Spielraum für neue Erfahrungen 6. Intimität vs. Isolierung Herausforderung der Aufnahme intimer und stabiler Beziehungen 7. Generativität vs. Selbstabsorption Interesse an Generativität, Kinder/hervorragende Leistung/ Erbe in Form einer Firma 8. Integrität vs. Lebensekel Betrachtung des geführten Lebens und der eigenen Persönlichkeit im Sinne der Kontinuität des Selbsterlebens Entwicklung, Sozialisation, Erziehung Erikson und Freud - Konsequenzen ● ● Orale Phase (1.Krise) Nähe, Hygiene, Nahrung, Körperkontakt, stabile Beziehungen, liebevolle Bezugspersonen Anale Phase (2.Krise) ● Sauberkeitserziehung nicht zu früh und streng, Alternativen zum Matschen finden, Kind muss sich schmutzig machen dürfen, Freiräume, Autonomie Phallische Phase (3.Krise) Liebevolles Familienklima, Identifikation mit dem gleich geschlechtlichem Elternteil, damit der Ödipus-Konflikt überwunden werden kann, möglichst keine Rivalität zwischen den Eltern, Initiative darf zugelassen werden Latenzphase (4.Krise) Förderung von sozialen Kontakten und Leistungen, Lob, Unterstützung ● Genitale Phase (5.Krise) Ermöglichung von sexuellen Kontakten, offener Umgang, positives Vorbild, Vermeidung einer Identitätsdiffusion indem Jugendliche Unterstützung in ihren Wünschen und Entwicklungen enthalten, Freiräume zum Ausprobieren (psychosoziales Moratorium) Grundsätzlich ist laut Freud wichtig, Triebe nicht übermäßig oder zu wenig zu befriedigen, da sich sonst die Instanzen nicht gleichmäßig ausbilden können. Es muss demnach ein Balance zwischen Regeln und Freiräumen gefunden werden und in den einzelnen Phasen müssen gewisse Schwerpunkte gesetzt werden. Auch Erikson sieht eine positive Entwicklung dann gegeben, wenn ein Mittelweg zwischen den einzelnen Polen möglich ist. Schließlich, dürfen Kinder nicht vor allen Krisen geschützt werden, da ihnen ansonsten entwicklungsnotwendige Herausforderungen fehlen. Entwicklung, Sozialisation, Erziehung Piaget - die kognitive Entwicklung Jean Piaget erforschte viele Jahrzehnte die kognitiven Entwicklungs- und Lernprozesse von Kindern und Jugendlichen. Piaget ging in seinem konstruktivistischen Ansatz der Frage nach, wie der Mensch Erkenntnisse und Wissen über die Welt erlangt. Der Entwicklungspsychologe beschreibt die Interaktion mit der sozialen und personellen Umwelt als Grundlage für entwicklungsnotwendige Erfahrungsprozesse. Grundannahmen Piaget definiert den Menschen als aktives Wesen sowie epistemisches Subjekt (Erkenntnis suchend und findend) und erkennt ein epigenetisches Prinzip (,,Grundplan") im menschlichen Lernprozess. Demzufolge vollzieht der Mensch seine Entwicklungsschritte eigenständig auf der Basis seiner Anlagen und Erfahrungen. Wird das Individuum in der Auseinandersetzung mit der Umwelt mit unbekanntem Wissen konfrontiert, sind kognitive Konflikte die Folge. Der Lernprozess entsteht, wenn das Kind sein inneres Gleichgewicht (Äquilibrium) wiederherzustellen versucht. Im Zuge der Äquilibration findet die Anpassung an die Umwelt (Adaptation) im Wechselspiel von Assimilation und Akkommodation statt. Assimilation = neue Information wird in bereits vorhandene Schemata eingefügt Akkommodation= kognitive Schemata werden umstrukturiert und erweitert Schrittweise bilden sich sensorische, begriffliche, operatorische Schemata aus Lernen ist folglich ein aktiver Prozess, in dem Wissen selbstständig konstruiert wird. Vier Stadien der kognitiven Entwicklung Sensomotorisches Stadium (0-2) Erwerb von sensomotorischer Koordination, Sinne und Motorik, Entwicklung von praktischer Intelligenz + Objektpermanenz, physikalischer Egozentrismus (,,Aus den Augen aus dem Sinn"), aktive Wiederholungen, Mittel- Zweck-Handeln, experimentieren Präoperationales Stadium (2-7) Überwindung des physikalischen Egozentrismus, erste mathematische Grundbegriffe, Erwerb des Vorstellungs- und Sprechvermögens, zentriertes und egozentrisches Denken, magische, animistische (Glaube an Geister mit menschlicher Gestalt) und finalistische (Überzeugung, dass Geschehen einem Ziel folgt) Deutungen Konkret-operationales Stadium (7-12) Logisches Nachdenken konkreter Sachverhalte, Invarianz, reversibles Denken, Dezentrierung, Regelspiele und Rollenspiele: lösen sich von konkreten Vorbildern und berücksichtigen allgemeine Rollenerwartungen Formal-optionales Stadium (ab 13) Logisches Lösen von abstrakten Problemen und Strategiespielen, hypothetisch-deduktives Denken (d= Einzelfall aus Allgemeinem ableiten), Metadenken Konsequenzen ▪ Weil aktive und konstruktive Auseinandersetzung mit Umwelt essenziell ist -> anregende Lernumgebung: konkretes Material (z.B. Spielzeug, Bilderbücher, Bastelwerkzeug), Ermöglichung von Fragen und Experimenten (Schule z. B. in Freiarbeit und Projektarbeit) ▪ Interaktion und soziale Lernaspekte: Spiele (z. B. Rollenspiele und Gemeinschaftsspiele), kooperative Arbeitsformen in Schulen (z. B. Partner- und Gruppenarbeit) ▪ Individualisierung: individuelles Lernangebot, dass der Entwicklungsstufe des Kindes entspricht ▪ Rolle des Erziehenden: auf Sichtweise des Kindes einlassen (Kindorientierung), vorbereitete Umgebung und vielfältige Anreize zur Auseinandersetzung schaffen, teilnehmender Beobachter der bei benötigter Hilfe das Kind unterstützt, selbst Lösungen zu finden ▪ Schaffen von Assimilations- und Akkommodationsanlässen (Festigung bestehender Schemata und Anregung kognitiver Dissonanz zur Erweiterung der kognitiven Fähigkeiten) ▪ Förderung von Selbstkompetenz in der sensomotorischen Stufe (entdeckendes Lernen im kindlichen Spiel, Handlungsfähigkeit, Körperwahrnehmung, Selbstwirksamkeit, Frustrationstoleranz) Förderung von Sozialkompetenz in der präoperationalen Stufe (symbolische Spiele als aktive Auseinandersetzung mit Umwelt -> Kommunikationsfähigkeit, Überwindung kindlichen Egozentrismus) Entwicklung, Sozialisation, Erziehung

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Theorien Freud,Erikson Piaget Heitmeyer • Hurrelmann Mead Krappmann• Chancen und Risiken sozialer Netzwerke• Montessori,Vorschuleinrichtungen, Nationalsozialismus - Kohlberg Interkulturelle Pädagogik - Nieke, Klafki, Fend, PISA, Hattie-Studie

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österreichische Arzt Sigmund Freud, Theorie Psychoanalyse, Grundstein der modernen Psychologie Grundannahmen ▪ Das Unbewusste= ein Großteil der Psyche ist nicht bewusst zugänglich (Eisbergmodell) ▪ Persönlichkeitsmodell, drei Instanzen entwickeln sich nacheinander in früher Kindheit, Hilfskonstruktion für Erklärung des menschlichen Verhaltens und Erlebens ES (Lustprinzip) Triebe, Wünsche, Bedürfnisse, von Geburt an vorhanden ICH (Realitätsprinzip) Vermittlungsinstanz, bewusste Auseinandersetzung mit Realität ÜBER-ICH (Moralitätsprinzip) Gewissen, Normen und Wert ● ▪ ständige Wechselwirkung der Instanzen ▪ ICH-Stärke Ich in der Lage, allen Anforderungen gerecht zu werden ▪ ICH-Schwäche eine Instanz dominiert ▪ Abwehrmechanismen z. B. Projektion (eigene psychische Eigenschaften werden anderen zugeschrieben), Sublimierung (Umleitung ES-Energie in akzeptierte Ersatzhandlungen), Rationalisierung, Verdrängung, Wendung gegen das Selbst, Verleugnung ▪ fortwährende Einsetzung von ABW= psychische Störung Modell der psychosexuellen Entwicklung Mund ist die mit Triebenergie besetzte Zone, Lustgewinn Saugen (Mutterbrust/ anderen Gegenständen), körperliche Nähe Orale Phase 1. Jahr Anale Phase 1.-3. Jahr Phallische Phase 3.-6. Jahr Latenzphase 6.-12. Jahr Genitale Phase 13.- 18. Jahr Ausscheiden und Einhalten von Kot Lustbesetzt, lernt Kontrolle über Körperfunktionen, Anpassung an Umwelt Reinlichkeit Triebwunsch Genitalien, erkennt Unterschiede, Penisneid/ Kastrationsangst, begehrt das gegengeschlechtliche Elternteil und Konflikt in Beziehung zum gleichgeschlechtlichen Elternteil (Ödipus- Konflikt) Kindliche Sexualität ruht, Ausbau der Abwehrmechanismen, Interesse an kognitiven und sozialen Zusammenhängen Entdeckung/Auslebung der eigenen Sexualität, Sexualität dient in erotischen Partnerschaften der Lustgewinnung Entwicklung, Sozialisation, Erziehung + Ur-Urvertrauen, positive Grundeinstellung Pessimismus, Misstrauen, Süchte, Minderwertigkeitsgefühle + Selbstbewusstsein, Autonomie, gutes Verhältnis zum Besitz Zwangsverhalten, Geiz, Pedanterie Entwicklung des ÜBER-ICH (Gewissen) Geschlechtsspezifische Identität Beziehungsängste, Unterwerfung, neurotische Störungen + kulturelle und soziale Fähigkeiten, Leistungsstreben Keinen Anschluss/Erfolgserlebnisse + Positiver Umgang mit der eigenen Geschlechterrolle Gestörtes Bindungsverhalten Erikson - psychosoziales Entwicklungsmodell Zu Beginn des letzten Jahrhunderts stellte der in Deutschland geborene und in die USA emigrierte Psychologieprofessor Erik Homburger Erikson ein epigenetisches Modell psychosozialer Entwicklung auf. Als Schüler Sigmund Freuds befasste er sich mit der Entwicklung der Persönlichkeit und dem Einfluss der sozialen Umwelt auf diesen Prozess, in dessen Mittelpunkt die Bewältigung von 8 Krisen steht. Das Phasenmodell In jeder Lebensphase laufen biologisch bedingte Reifungsprozesse ab und es stellen sich unterschiedliche soziale Anforderungen, denen die Menschen gerecht werden müssen. 1. Urvertrauen vs. Urmisstrauen (0-1 J.) Erfahrung von Vertrauen zu Eltern (Mutter-Kind-Beziehung), Befriedigung der Grundbedürfnisse 2. Autonomie vs. Scham und Zweifel (1-3 J.) Erlernen des Laufens und Sprechens -> Ansätze der Eigenständigkeit Strenge Sauberkeitserziehung/Gefühl Verlust der Selbstkontrolle -> Scham 3. Initiative vs. Schuldgefühle (3-6 J.) Gewissensbildung, Identifikation mit elterlichen Normen und Werten 4. Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6-12 J.) Intellektuelle und soziale Kompetenzen, wenige Erfolgserlebnisse/Leistungsstreben -> Minderwertigkeitsgefühl 5. Identität vs. Identitätsdiffusion (13-20 J.) Die in den Krisenlösungen gesammelten ICH-Werte münden in der ICH-Identität Identitätsdiffusion ● Diffusion der Intimität Diffusion der Zeitperspektive Diffusion des Werksinns Die Flucht in die negative Identität Forderung eines psychosozialen Moratoriums Jugendliche wird eine gewisse Zeitspanne aus den bisherigen Lebens- und Handlungsfeldern entlassen -> Spielraum für neue Erfahrungen 6. Intimität vs. Isolierung Herausforderung der Aufnahme intimer und stabiler Beziehungen 7. Generativität vs. Selbstabsorption Interesse an Generativität, Kinder/hervorragende Leistung/ Erbe in Form einer Firma 8. Integrität vs. Lebensekel Betrachtung des geführten Lebens und der eigenen Persönlichkeit im Sinne der Kontinuität des Selbsterlebens Entwicklung, Sozialisation, Erziehung Erikson und Freud - Konsequenzen ● ● Orale Phase (1.Krise) Nähe, Hygiene, Nahrung, Körperkontakt, stabile Beziehungen, liebevolle Bezugspersonen Anale Phase (2.Krise) ● Sauberkeitserziehung nicht zu früh und streng, Alternativen zum Matschen finden, Kind muss sich schmutzig machen dürfen, Freiräume, Autonomie Phallische Phase (3.Krise) Liebevolles Familienklima, Identifikation mit dem gleich geschlechtlichem Elternteil, damit der Ödipus-Konflikt überwunden werden kann, möglichst keine Rivalität zwischen den Eltern, Initiative darf zugelassen werden Latenzphase (4.Krise) Förderung von sozialen Kontakten und Leistungen, Lob, Unterstützung ● Genitale Phase (5.Krise) Ermöglichung von sexuellen Kontakten, offener Umgang, positives Vorbild, Vermeidung einer Identitätsdiffusion indem Jugendliche Unterstützung in ihren Wünschen und Entwicklungen enthalten, Freiräume zum Ausprobieren (psychosoziales Moratorium) Grundsätzlich ist laut Freud wichtig, Triebe nicht übermäßig oder zu wenig zu befriedigen, da sich sonst die Instanzen nicht gleichmäßig ausbilden können. Es muss demnach ein Balance zwischen Regeln und Freiräumen gefunden werden und in den einzelnen Phasen müssen gewisse Schwerpunkte gesetzt werden. Auch Erikson sieht eine positive Entwicklung dann gegeben, wenn ein Mittelweg zwischen den einzelnen Polen möglich ist. Schließlich, dürfen Kinder nicht vor allen Krisen geschützt werden, da ihnen ansonsten entwicklungsnotwendige Herausforderungen fehlen. Entwicklung, Sozialisation, Erziehung Piaget - die kognitive Entwicklung Jean Piaget erforschte viele Jahrzehnte die kognitiven Entwicklungs- und Lernprozesse von Kindern und Jugendlichen. Piaget ging in seinem konstruktivistischen Ansatz der Frage nach, wie der Mensch Erkenntnisse und Wissen über die Welt erlangt. Der Entwicklungspsychologe beschreibt die Interaktion mit der sozialen und personellen Umwelt als Grundlage für entwicklungsnotwendige Erfahrungsprozesse. Grundannahmen Piaget definiert den Menschen als aktives Wesen sowie epistemisches Subjekt (Erkenntnis suchend und findend) und erkennt ein epigenetisches Prinzip (,,Grundplan") im menschlichen Lernprozess. Demzufolge vollzieht der Mensch seine Entwicklungsschritte eigenständig auf der Basis seiner Anlagen und Erfahrungen. Wird das Individuum in der Auseinandersetzung mit der Umwelt mit unbekanntem Wissen konfrontiert, sind kognitive Konflikte die Folge. Der Lernprozess entsteht, wenn das Kind sein inneres Gleichgewicht (Äquilibrium) wiederherzustellen versucht. Im Zuge der Äquilibration findet die Anpassung an die Umwelt (Adaptation) im Wechselspiel von Assimilation und Akkommodation statt. Assimilation = neue Information wird in bereits vorhandene Schemata eingefügt Akkommodation= kognitive Schemata werden umstrukturiert und erweitert Schrittweise bilden sich sensorische, begriffliche, operatorische Schemata aus Lernen ist folglich ein aktiver Prozess, in dem Wissen selbstständig konstruiert wird. Vier Stadien der kognitiven Entwicklung Sensomotorisches Stadium (0-2) Erwerb von sensomotorischer Koordination, Sinne und Motorik, Entwicklung von praktischer Intelligenz + Objektpermanenz, physikalischer Egozentrismus (,,Aus den Augen aus dem Sinn"), aktive Wiederholungen, Mittel- Zweck-Handeln, experimentieren Präoperationales Stadium (2-7) Überwindung des physikalischen Egozentrismus, erste mathematische Grundbegriffe, Erwerb des Vorstellungs- und Sprechvermögens, zentriertes und egozentrisches Denken, magische, animistische (Glaube an Geister mit menschlicher Gestalt) und finalistische (Überzeugung, dass Geschehen einem Ziel folgt) Deutungen Konkret-operationales Stadium (7-12) Logisches Nachdenken konkreter Sachverhalte, Invarianz, reversibles Denken, Dezentrierung, Regelspiele und Rollenspiele: lösen sich von konkreten Vorbildern und berücksichtigen allgemeine Rollenerwartungen Formal-optionales Stadium (ab 13) Logisches Lösen von abstrakten Problemen und Strategiespielen, hypothetisch-deduktives Denken (d= Einzelfall aus Allgemeinem ableiten), Metadenken Konsequenzen ▪ Weil aktive und konstruktive Auseinandersetzung mit Umwelt essenziell ist -> anregende Lernumgebung: konkretes Material (z.B. Spielzeug, Bilderbücher, Bastelwerkzeug), Ermöglichung von Fragen und Experimenten (Schule z. B. in Freiarbeit und Projektarbeit) ▪ Interaktion und soziale Lernaspekte: Spiele (z. B. Rollenspiele und Gemeinschaftsspiele), kooperative Arbeitsformen in Schulen (z. B. Partner- und Gruppenarbeit) ▪ Individualisierung: individuelles Lernangebot, dass der Entwicklungsstufe des Kindes entspricht ▪ Rolle des Erziehenden: auf Sichtweise des Kindes einlassen (Kindorientierung), vorbereitete Umgebung und vielfältige Anreize zur Auseinandersetzung schaffen, teilnehmender Beobachter der bei benötigter Hilfe das Kind unterstützt, selbst Lösungen zu finden ▪ Schaffen von Assimilations- und Akkommodationsanlässen (Festigung bestehender Schemata und Anregung kognitiver Dissonanz zur Erweiterung der kognitiven Fähigkeiten) ▪ Förderung von Selbstkompetenz in der sensomotorischen Stufe (entdeckendes Lernen im kindlichen Spiel, Handlungsfähigkeit, Körperwahrnehmung, Selbstwirksamkeit, Frustrationstoleranz) Förderung von Sozialkompetenz in der präoperationalen Stufe (symbolische Spiele als aktive Auseinandersetzung mit Umwelt -> Kommunikationsfähigkeit, Überwindung kindlichen Egozentrismus) Entwicklung, Sozialisation, Erziehung