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Entwicklung, Sozialisation, Erziehung, Identität, Werte , Normen, Ziele, Erziehung, Bildung,

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1. ENTWICKLUNG SOZIALISATION & ERZIEHUNG
Kohlberg: Moralische Entwicklung
Mead: Rollenlernen, symbolischer Interaktionismus
●
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ABI Lernzettel: Kohlberg : moralische Entwicklung, Mead: Rollenlernen, symbolischer interaktionismus, Krappmann, Freud, Erikson, piaget, schäfer, Hurrelmann, Heitmeyer, Klafki, Erziehung im Nationalsozialismus, BRD, DDR

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THEMEN 1. ENTWICKLUNG SOZIALISATION & ERZIEHUNG Kohlberg: Moralische Entwicklung Mead: Rollenlernen, symbolischer Interaktionismus ● Krappmann: Soziologischer Interaktionismus • Freud: Psychosexuelle Entwicklung Erikson: Psychosoziale Entwicklung Piaget: Kognitive Entwicklung Schäfer: Frühkindliche Bildung, Sprachentwicklung 2. IDENTITÄT Pädagogik-Abitur 2021 Inhaltsverzeichnis ● • Hurrelmann: Produktive Realitätsverarbeitung Heitmeyer: Identitätsentwicklung am Beispiel von aggressivem Verhalten ● Klafki 3. WERTE NORMEN & ZIELE IN ERZIEHUNG + BILDUNG Erziehung im Nationalsozialismus Erziehung in BRD und DDR Reformpädagogik • Maria Montessori 4. PADAGOGISCHE PROFESSIONALISIERUNG IN VERSCHIEDENEN INSTITUTIONEN • PISA-Studie Fend: Funktionen von Schule ENTWICKLUNG, SOZIALISATION & ERZIEHUNG 1. KOHLBERG Grundlagen → baut auf Piaget auf (moralisches Urteilen hängt von kognitiver Entwicklung ab; man muss erst logisch denken können, bevor man moralisch beurteilen kann) →wendet sich gegen Behaviorismus und Psychoanalyse → Anliegen: Motive & Begründungen moralischen Denkens und Handelns zu erforschen Moralerziehung → durch Lösen ethischer Konflikte machen Menschen einen Lernprozess durch (durch Lösung: nächsthöhere Stufe der Entwicklung) → Hauptaufgabe Erziehung: Entwicklung an sich + moralische Erfahrungs- & Verarbeitungsprozesse ermöglichen → Fokus Moralerziehung: Aufbau moralischer Urteilskompetenzen (Reflexionsfähigkeit, Übernahme anderer Perspektiven) → Moralerziehung lebt von Auseinandersetzung mit Umwelt (meist über das moralisch „Richtige" in konkreten Situationen) → Förderung Urteilskompetenzen #bloße Meinungsbekundigung (Ausschlaggebend immer Argumentation & Begründung nicht Entscheidung) Werte und Normen sollen begründet + hinterfragt werden. → Weiterentwicklung nur durch eigenes Erfahren, dass Denkmuster ungenügend sind → Erzieher kann nur begünstigen nicht dirigieren (Argumente nicht mehr als eine Stufe entfernt) Verunsicherung/ Grenzerfahrung Erkennen neuer Elemente Auflösen alter Strukturen Einbau neuer Elemente Zusammenbau + Anwendung neuer...

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Strukturen Stimulation durch Dilemma-Diskussion a) Dilemma wird vorgestellt (fiktiv/ real) (Dilemma Geschichte mit problematischen Entscheidungsfragen) b) Erste spontane Stellungnahme c) Stimulierung Gruppendiskussion (in Kleingruppen) d) Resultate vorstellen = e) Argumente zusammenfassen (Ähnlichkeiten/ Unterschiede), höher stufige Argumente unterstreichen f) Vergleichssituation ➜ Ziel: Fähigkeit Erkennen + Hierarchisierung moralischer Rechte + Pflichten, Suche verallgemeinerten Strategien zur Beurteilung Wertkonflikten → Mittel: Konfrontation mit Inkonsistenzen eigenen Denkens, Unterstützung, Meinungsstreit, Unterscheidung Meinung + Person Moralstufen → entwickelte 6 moralische Stufen in 3 Hauptebenen → Hauptebenen - 3 unterschiedliche Typen von Beziehungen zwischen Selbst + gesellschaftlichen Regeln + Erwartungen Hauptebene Stufe Beschreibung 1 Präkonventionelle Ebene (bis zum 9. Lebensjahr, soziale Normen + Erwartungen bleiben außerhalb) Präkonventionelle Ebene (egoistische Orientierung, Moralkriterium: Lustgewinn) Konventionelle Ebene (meisten Jugendliche + Erwachsene, Gewinnung Verständnis Konventionen Identifikation Regeln + Normen anderer/ Autoritäten) Konventionelle Ebene (Soziozentrische Perspektive, Moralkriterium: Konformität) Postkonventionelle Ebene (Minorität Erwachsene, Person unabhängig von Regeln/ Konventionen anderer, definiert Werte im Rahmen selbst gewählter Prinzipien) Postkonventionelle Ebene (Universalistische Perspektive, Moralkriterium: Autonomie) 2 3 5 6 - Orientierung an Bestrafung & Gehorsam - gut/ böse hängt von physischen Konsequenzen -Vermeidung Strafe - nicht hinterfragte Unterordnung unter Macht - instrumentell-relativistische Orientierung - richtig=eigene und manchmal auch andere Bedürfnisse befriedigen - Markt-Beziehungen - Grundzüge Fairness vorhanden, aber physisch/ pragmatisch - Gegenseitigkeit: „eine Hand wäscht die andere" - Orientierung an personengebundener Zustimmung/ „guter Junge/ gutes Mädchen" Modell - richtig-hilft/ gefällt anderen - Verhalten an Absicht beurteilt - hohes Maß an Konformität gegenüber stereotypischen Vorstellungen von mehrheitlich für richtig empfundenem Verhalten Orientierung an Recht & Ordnung - Orientierungsrahmen-Autorität, festgelegte Regeln & Aufrechterhaltung sozialen Ordnung - richtig=Pflicht tun - richtig-allgemeine Rechte/Standards die nach kritischer Prüfung von gesamten Gesellschaft getragen werden - Sozialvertragliche Erziehung - Frage persönlicher Wertsetzungen + Meinungen - Betonung legalistischer Standpunkt, aber Gesetzesänderungen sind nicht ausgeschlossen - Verpflichtungen basieren auf freien Übereinkünften + Verträgen - Orientierung an allgemein gültigen ethischen Prinzipien - richtig-bewusste Entscheidung in Übereinstimmung eigener ethischer Prinzipien - Fokus: universelle Prinzipien der Gerechtigkeit, Gegenseitigkeit, Gleichheit Menschenrechte & Respekt vor Würde des Menschen – Gut ist, was allgemeines Gesetz werden könnte Just-Community → kritische Auseinandersetzungen führten Kohlberg zu umfassenderen moralischem Erziehungskonzept → Just-Community (bloße Stimulierung höhere Stufe moralischen Urteils zu eng, hypothetische Dilemma zu kognitiv, mangelnder Handlungsbezug) → Just-Community = alternatives Schulkonzept mit demokratischer Verfassung + umfassender moralischer Schulkultur (Schule wird zu einem Erfahrungs- & Experimentierfeld moralisch-demokratischem Denken) → Ziele: Hervorbringen demokratischer Bürger mit Stufe-5-Denken, Gemeinschaftssinn, Rollenübernahme, Schaffung/ Anwendung geteilter Regeln, Förderung moralischer Urteilskompetenz + Empathie + prosozialem Verhalten, Übereinstimmung moralischen Urteils + moralischem Handeln, Entwicklung von einem Wertesystem, neue starke Normen → Mittel: ● Gemeinschafts- versammlung ● Vorbereitungs- gruppe Fairness-/ Vermittlungs- ausschuss Dilemma- Diskussionen Teilnehmer Alle Schulangehörigen Sind gewählt und wechseln, Lehrer + Schüler Sind gewählt Jede Klasse Zeit Unterrichts- zeit CHANCEN JUST COMMUNITY regelmäßig Regelmäßig (in speziellen Kursen + Unterrichtszeit) - Lehrer vermitteln Werte nicht auf Grund von Autorität - besondere Fortbildungen für Lehrer -Prinzipien: Teilhabe, Konsensverfahren bei allen Entscheidungen (Gerechtigkeit im Mittelpunkt), gleichberechtigtes Mitspracherecht & Verantwortung (Schüler & Lehrer), Konfrontation mit moralischen Konflikten Kritische Auseinandersetzung Vorbereitung Partizipation Gesellschaft Reduzierung Ausgrenzung (Gemeinschaftssinn) Eigenverantwortlichkeit + Gerechtigkeitsgefühl steigt Schüler werden angeregt höhere moralische Stufe zu erreichen CHANCEN Wesentliche Bedeutung für Sozialisationstheorie: Erklärung, wie Herausbildung moralischen Denkens & Entwicklung sozialen Verhaltens gefördert werden kann (Erfahrungs- & Verarbeitungsprozesse stimulieren, Förderung kognitiven Entwicklung, Entwicklung der sozialen Perspektive, Dilemma-Diskussionen, Lebenswelt pädagogisch gestalten, Schaffung demokratischer Familien- & Schulstrukturen) Funktion + Funktionsweise Kernpunkt, Fragen d. Schullebens werden debattiert, Entscheidungen werden getroffen, dabei 1 Mensch - 1 = Stimme Leiten planen Gemeinschaftsversammlungen + ● Vermitteln bei Konflikten zwischen Personen, kümmern sich darum, dass Beschlüsse nicht vergessen werden Optimal, wenn sie nicht zur Routine erstarren und nicht fiktiv sind GRENZEN JUST COMMUNITY Überforderung Gefahr, dass stille Minderheiten überhört werden Zeitaufwendig Gruppenzwang ● Bei größeren Schulen nicht möglich GRENZEN Einpfadige Entwicklung kritisch Fürsorgemoral + geschlechtsspezifische Unterschiede fehlen Zu kleiner Zusammenhang moralischen Handelns und Urteilen Theorie keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit (z.B. Kulturabhängig) Psychodynamische Prozesse ausgeblendet (empathische Gefühle,...) ➜ Sozialisation als Rollenlernen; sein Modell = interaktionisitische Rollentheorie (d.h. Ausbildung eines Verständnisses für Rollenerwartungen & Rollenfestlegungen & welche Spiel- & Handlungsfreiräume dem Individuum in einer Rolle offenstehen), symbolischer Interaktionismus → Jedes Individuum ist auf reibungslose Funktionieren der Gesellschaft aus, Mensch = soziales Wesen → Sozialisationsprozess beruht auf Interaktionen und Kommunikation Umwelt (Interaktion findet stets symbolisch vermittelt statt) → Mensch erschließt sich seine Einstellung zur Welt über Gesten, Symbole und über Symbolsystem der Sprache (signifikante Symbole = Symbole die für Menschen gleiche Bedeutung haben und Reaktion auslösen) 2. MEAD Grundannahmen → Persönlichkeit & soziales Handeln durch Symbole geprägt, die im Prozess der Sozialisation erworben werden & im Prozess Interaktion von Handelnden bestätigt/ verändert werden Identitätsentwicklung Einnahme verschiedener Rollen + Erkenntnis derer Bedeutung ist entscheidend → Identität wird erst in Interaktion mit Mitmenschen ausgebildet (durch Rollenübernahme) → Bewusstsein von Identität setzt Berücksichtigung der Sichtweise Anderer auf das Individuum voraus Kindliche Identitätsentwicklung durchs Spiel → durch Übernahme diverser Rollen im Rollenspiel bildet sich schrittweise eigene Identität PLAY (freies Rollenspiel) - Nachahmung wichtiger Personen/ Bezugspersonen im Phantasiespiel (Kind handelt von deren Standpunkt aus, nachvollziehen der Rollen) signifikante Andere": bieten Orientierung Jederzeit abbrechbar GAME (geregeltes Gemeinschaftsspiel/ nach vorgegebenen Regeln) - Einnahme Rolle im geregelten Gruppenspiel (Kind lernt organisierte Rollen + deren Bedeutung, muss sich mit Gruppenziel identifizieren) (.Mutter-Vater-Kind") - eigenes Handeln hängt vom Handeln anderer ab → Gefühl für sich selbst und für andere Rollen entwickelt sich Rücksicht auf andere nehmen, eigenes Verhalten an gegebene Situation/ Handeln der anderen anpassen; Gründe Handeln der anderen verstehen "generalisierte Andere": bieten Struktur, Rahmen, Prinzip Nicht jederzeit abbrechbar Instanzen der Persönlichkeit lebenslang in konstantem Austausch miteinander → Entwicklung SELF Ergebnis langwierigen Sozialisationsprozesses vor allem im Zusammenhang mit Spielentwicklung Kindes

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Lebensjahr, soziale Normen + Erwartungen bleiben außerhalb) Präkonventionelle Ebene (egoistische Orientierung, Moralkriterium: Lustgewinn) Konventionelle Ebene (meisten Jugendliche + Erwachsene, Gewinnung Verständnis Konventionen Identifikation Regeln + Normen anderer/ Autoritäten) Konventionelle Ebene (Soziozentrische Perspektive, Moralkriterium: Konformität) Postkonventionelle Ebene (Minorität Erwachsene, Person unabhängig von Regeln/ Konventionen anderer, definiert Werte im Rahmen selbst gewählter Prinzipien) Postkonventionelle Ebene (Universalistische Perspektive, Moralkriterium: Autonomie) 2 3 5 6 - Orientierung an Bestrafung & Gehorsam - gut/ böse hängt von physischen Konsequenzen -Vermeidung Strafe - nicht hinterfragte Unterordnung unter Macht - instrumentell-relativistische Orientierung - richtig=eigene und manchmal auch andere Bedürfnisse befriedigen - Markt-Beziehungen - Grundzüge Fairness vorhanden, aber physisch/ pragmatisch - Gegenseitigkeit: „eine Hand wäscht die andere" - Orientierung an personengebundener Zustimmung/ „guter Junge/ gutes Mädchen" Modell - richtig-hilft/ gefällt anderen - Verhalten an Absicht beurteilt - hohes Maß an Konformität gegenüber stereotypischen Vorstellungen von mehrheitlich für richtig empfundenem Verhalten Orientierung an Recht & Ordnung - Orientierungsrahmen-Autorität, festgelegte Regeln & Aufrechterhaltung sozialen Ordnung - richtig=Pflicht tun - richtig-allgemeine Rechte/Standards die nach kritischer Prüfung von gesamten Gesellschaft getragen werden - Sozialvertragliche Erziehung - Frage persönlicher Wertsetzungen + Meinungen - Betonung legalistischer Standpunkt, aber Gesetzesänderungen sind nicht ausgeschlossen - Verpflichtungen basieren auf freien Übereinkünften + Verträgen - Orientierung an allgemein gültigen ethischen Prinzipien - richtig-bewusste Entscheidung in Übereinstimmung eigener ethischer Prinzipien - Fokus: universelle Prinzipien der Gerechtigkeit, Gegenseitigkeit, Gleichheit Menschenrechte & Respekt vor Würde des Menschen – Gut ist, was allgemeines Gesetz werden könnte Just-Community → kritische Auseinandersetzungen führten Kohlberg zu umfassenderen moralischem Erziehungskonzept → Just-Community (bloße Stimulierung höhere Stufe moralischen Urteils zu eng, hypothetische Dilemma zu kognitiv, mangelnder Handlungsbezug) → Just-Community = alternatives Schulkonzept mit demokratischer Verfassung + umfassender moralischer Schulkultur (Schule wird zu einem Erfahrungs- & Experimentierfeld moralisch-demokratischem Denken) → Ziele: Hervorbringen demokratischer Bürger mit Stufe-5-Denken, Gemeinschaftssinn, Rollenübernahme, Schaffung/ Anwendung geteilter Regeln, Förderung moralischer Urteilskompetenz + Empathie + prosozialem Verhalten, Übereinstimmung moralischen Urteils + moralischem Handeln, Entwicklung von einem Wertesystem, neue starke Normen → Mittel: ● Gemeinschafts- versammlung ● Vorbereitungs- gruppe Fairness-/ Vermittlungs- ausschuss Dilemma- Diskussionen Teilnehmer Alle Schulangehörigen Sind gewählt und wechseln, Lehrer + Schüler Sind gewählt Jede Klasse Zeit Unterrichts- zeit CHANCEN JUST COMMUNITY regelmäßig Regelmäßig (in speziellen Kursen + Unterrichtszeit) - Lehrer vermitteln Werte nicht auf Grund von Autorität - besondere Fortbildungen für Lehrer -Prinzipien: Teilhabe, Konsensverfahren bei allen Entscheidungen (Gerechtigkeit im Mittelpunkt), gleichberechtigtes Mitspracherecht & Verantwortung (Schüler & Lehrer), Konfrontation mit moralischen Konflikten Kritische Auseinandersetzung Vorbereitung Partizipation Gesellschaft Reduzierung Ausgrenzung (Gemeinschaftssinn) Eigenverantwortlichkeit + Gerechtigkeitsgefühl steigt Schüler werden angeregt höhere moralische Stufe zu erreichen CHANCEN Wesentliche Bedeutung für Sozialisationstheorie: Erklärung, wie Herausbildung moralischen Denkens & Entwicklung sozialen Verhaltens gefördert werden kann (Erfahrungs- & Verarbeitungsprozesse stimulieren, Förderung kognitiven Entwicklung, Entwicklung der sozialen Perspektive, Dilemma-Diskussionen, Lebenswelt pädagogisch gestalten, Schaffung demokratischer Familien- & Schulstrukturen) Funktion + Funktionsweise Kernpunkt, Fragen d. Schullebens werden debattiert, Entscheidungen werden getroffen, dabei 1 Mensch - 1 = Stimme Leiten planen Gemeinschaftsversammlungen + ● Vermitteln bei Konflikten zwischen Personen, kümmern sich darum, dass Beschlüsse nicht vergessen werden Optimal, wenn sie nicht zur Routine erstarren und nicht fiktiv sind GRENZEN JUST COMMUNITY Überforderung Gefahr, dass stille Minderheiten überhört werden Zeitaufwendig Gruppenzwang ● Bei größeren Schulen nicht möglich GRENZEN Einpfadige Entwicklung kritisch Fürsorgemoral + geschlechtsspezifische Unterschiede fehlen Zu kleiner Zusammenhang moralischen Handelns und Urteilen Theorie keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit (z.B. Kulturabhängig) Psychodynamische Prozesse ausgeblendet (empathische Gefühle,...) ➜ Sozialisation als Rollenlernen; sein Modell = interaktionisitische Rollentheorie (d.h. Ausbildung eines Verständnisses für Rollenerwartungen & Rollenfestlegungen & welche Spiel- & Handlungsfreiräume dem Individuum in einer Rolle offenstehen), symbolischer Interaktionismus → Jedes Individuum ist auf reibungslose Funktionieren der Gesellschaft aus, Mensch = soziales Wesen → Sozialisationsprozess beruht auf Interaktionen und Kommunikation Umwelt (Interaktion findet stets symbolisch vermittelt statt) → Mensch erschließt sich seine Einstellung zur Welt über Gesten, Symbole und über Symbolsystem der Sprache (signifikante Symbole = Symbole die für Menschen gleiche Bedeutung haben und Reaktion auslösen) 2. MEAD Grundannahmen → Persönlichkeit & soziales Handeln durch Symbole geprägt, die im Prozess der Sozialisation erworben werden & im Prozess Interaktion von Handelnden bestätigt/ verändert werden Identitätsentwicklung Einnahme verschiedener Rollen + Erkenntnis derer Bedeutung ist entscheidend → Identität wird erst in Interaktion mit Mitmenschen ausgebildet (durch Rollenübernahme) → Bewusstsein von Identität setzt Berücksichtigung der Sichtweise Anderer auf das Individuum voraus Kindliche Identitätsentwicklung durchs Spiel → durch Übernahme diverser Rollen im Rollenspiel bildet sich schrittweise eigene Identität PLAY (freies Rollenspiel) - Nachahmung wichtiger Personen/ Bezugspersonen im Phantasiespiel (Kind handelt von deren Standpunkt aus, nachvollziehen der Rollen) signifikante Andere": bieten Orientierung Jederzeit abbrechbar GAME (geregeltes Gemeinschaftsspiel/ nach vorgegebenen Regeln) - Einnahme Rolle im geregelten Gruppenspiel (Kind lernt organisierte Rollen + deren Bedeutung, muss sich mit Gruppenziel identifizieren) (.Mutter-Vater-Kind") - eigenes Handeln hängt vom Handeln anderer ab → Gefühl für sich selbst und für andere Rollen entwickelt sich Rücksicht auf andere nehmen, eigenes Verhalten an gegebene Situation/ Handeln der anderen anpassen; Gründe Handeln der anderen verstehen "generalisierte Andere": bieten Struktur, Rahmen, Prinzip Nicht jederzeit abbrechbar Instanzen der Persönlichkeit lebenslang in konstantem Austausch miteinander → Entwicklung SELF Ergebnis langwierigen Sozialisationsprozesses vor allem im Zusammenhang mit Spielentwicklung Kindes