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Vergleich Caspar David Friedrich - Paul Cézanne

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 Vergleich Cézanne - Friedrich
Gemeinsamkeiten:
Format -> Querformat
Motivwahl
Heimat- und Naturverbundenheit
● Faszination von Berg- und Kü

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Amelie

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wichtigste Vergleichsaspekte, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Künstler Caspar David Friedrich und Paul Cézanne, Schwerpunktthema Abbild und Idee

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Vergleich Cézanne - Friedrich Gemeinsamkeiten: Format -> Querformat Motivwahl Heimat- und Naturverbundenheit ● Faszination von Berg- und Küstenlandschaften Farbe ähnliche Farbtöne aus engem Farbspektrum dominieren das Bild Detailgenauigkeit jedes Detail ist wichtig Arbeitsprozess geistig-künstlerische Auseinandersetzung mit Landschaft Idee & Konzeption Bild muss empfunden, nicht erfunden werden (-> unterschiedliche Umsetzung) Naturerlebnis als Ausgangspunkt Landschaftsmotiv mit langer Tradition wird aufgegriffen, um eigene Bildidee zu visualisieren und an Betrachter zu vermitteln ● Autonomie des Bildes (-> unterschiedliche Umsetzung) keine mimetische Abbildung der Natur Komposition komplexe Bildgefüge flächenbezogene Elemente der Komposition Bedeutung für Kunst Kritik an Werken, Umbruch ● Vorläufer und Neuerer Unterschiede: Naturwahrnehmung Arbeitsprozess Cézanne Summe seiner Wahrnehmungen zeigen, absolutes Sein der Natur festhalten Unterordnung der Natur unter Bildgefüge ● Dauerhaftigkeit und Zeitlosigkeit, ungefiltertes Wesen d. Natur aller sur le motif, sensation, réalisation Friedrich ● romantische Idee: Natur als Spiegel menschlicher Empfindungen Schaffen eines Sehnsuchtsbildes, eingefrorener Moment ● tiefe, religiös geprägte Natur (Pantheismus) ● tiefe religiöse Empfindung, Meditation Malweise & Ort Farbauftrag & Pinselduktus Farbgebung & Detailwiedergabe Farbumgang Symbolik Komposition (sensation colorante = subjektive eingefärbte Wahrnehmung) gleich intensive Behandlung aller Stellen im Bild bildnerisch-farbige Äquivalente der Natur Malerei selbst ist Motiv, kein spektakuläres Bildmotiv nötig direkt auf Leinwand; sur le motif und en plein air ● sichtbarer Pinselduktus, teppichartige Struktur / Textur ● Rhythmisierung des Bildes durch Pinselstriche, Dynamik + Struktur autonome Farbe Kontraste → Quantitäts- kontrast → Hell-Dunkel- Kontrast ⇒ Komplementär- kontrast → Warm-Kalt- Kontrast Farbumsetzung und Formabstrahierung -> autonomes Bild koloristisch -> Farbmodulation keine symbolische Aufladung der Motive -> Unterordnung ,,Kunst ist eine Harmonie parallel zur Natur" bewusst angeordnetes Bildgefüge, Eigengesetzlichkeit der Struktur, Farben + Formen = Hauptakteure ● Kombination / Montage einzelner Bildmotive zu fiktiven Landschaften -> Veränderung des Bildmotivs /-gefüges für Emotion Schichtenmalerei, zahlreiche Lasuren; im Atelier in Art Meditation ● nicht/kaum merklich sichtbarer Pinselduktus, weiche Übergänge -> scheinbar reale Landschaft -> Landschaft für Betrachter leichter erfassbar Lokalkolorit, atmosphärische Steigerung Kontraste ⇒ Qualitätskontrast → Hell-Dunkel- Kontrast (!!) ⇒ Komplementär- kontrast naturalistische Akribie, bleibt am Motiv valeuristisch -> Hell- Dunkel-Malerei symbolische Aufladung der Motive ,,Mathematik und Natur -...

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das eine ohne das andere gab nicht einmal das halbe Kunstwerk" ● strenger formaler Aufbau ● absolut autonom konstruierte, höchst Raumillusion Licht und Schatten Betrachter Epochenzugehörigkeit Wirkung ● ● -> Gliederung, Rhythmisierung Belassen der Landschaft, wie er sie en plein air und sur le motif vorfindet reduzierte, abstrahierte Formgebung im Bild dichtes Farbfleckengewebe Unterordnung der Naturformen unter Bildgefüge räumliche Vereinheitlichung der Landschaft tw. Überlappung/ Verschränkung von Nähe und Ferne, Verschränkung der Ebenen Reliefraum Räumlichkeit durch... → Farbperspektive ⇒ Überlagerung, Verzahnung v. Formen → Modulation keine eindeutige Lichtquelle Darstellung durch Farbmodulation Öffnung des Bildes für Betrachter, eigene Schwerpunkte des Sehens Postimpressionismus ● Dynamik, Unruhe, Leichtigkeit, Farbgeflecht artifizielle Bildkomposition Wechselspiel von raumbezogener und flächenbezogener Komposition, natürliche Wirkung VS mathematische Strenge Einzelelemente in Bildanordnung zusammengefügt, die aber als stimmige Gesamtlandschaft funktioniert ● Kompositcharakter der Landschaft, Überhöhung der Natur unendlich scheinende Weite, Freiheit, Offenheit klare Gliederung von Vorder-, Mittel- und Hintergrund -> verschiedene inhaltliche Ebenen Tiefenwirkung durch... ⇒ Luftperspektive ⇒ Staffelung d. Bildmotive Hell-Dunkel- und Farbabstufungen zentrale Stellung der Hell-Dunkel-Valeur aufwendiges Gestalten der Lichtstimmungen, Nebel / Lichtkränze kann sich in romantischer Sehnsucht an Bild erfreuen, doch wird nie Teil davon Romantik Ruhe, Harmonie, Stabilität Einsamkeit Idee Fazit: Bestreben nach ,,Réalisation" im Kontext eines autonomen Bildes Erzeugung eines selbständigen Organismus, autonomen Farbenteppichs WIE > WAS ● Welt des ,,inneren ● Auges", das „Sehen im Glauben" Malerei als Mittel, um bei Betrachter angesichts der Naturgewalten existentielle Gefühle hervorzurufen WIE = WAS Zusammenfassung der wichtigsten Argumente, eigene Positionierung Friedrich: Berg oszilliert zwischen Schönheit und schroffer, menschenfeindlicher Naturgewalt -> romantisches Ideal des „Erhabenen“, „Sublimen" beide nehmen Betrachter mit auf Reise, C: Expedition der Wahrnehmung, F: erhabene Träumereien. Während Friedrich... wählt Paul Cézanne bedachte, bewusst gesetzte Pinselstriche und Formen, um daraus eine bildeigene Wirklichkeit entstehen zu lassen und die Malerei selbst zum Motiv zu erheben

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