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Dialekte- Materialgeschütztes Schreiben

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Thema: Hilfsmittel: Dauer: Aufgabe: Für den neuen Band einer Wissensbuchreihe zum Thema ,,Unsere Sprache" sucht ein Sachbuch-Verlag noch nach Nachwuchsautoren für das Kapitel zum Thema Dialekte. Das etwa vier Buchseiten umfas- sende Kapitel soll den jugendlichen LeserInnen anschauliches, verständliches und zugleich fachlich fun- diertes Hintergrundwissen zu diesem Thema liefern. Verfasse auf der Grundlage der Materialien M1-M6 und deiner Kenntnisse aus dem Unterricht einen Text für dieses Kapitel, in dem du das Thema und seine Bedeutung einführend darlegst, erläuterst, was man unter einem Dialekt versteht, die Entwicklung der Dialekte in Deutschland sowie deren aktuellen Status quo und Perspekti- ven darstellst sowie M1 M2 M3 ● Materialgrundlage: M4 1. Deutschklausur Materialgestütztes Verfassen eines Textes mit fachspezifischem Bezug: Dialekte Wörterbuch zur deutschen Rechtschreibung 90 Minuten ● Jutta Wasserrab: Eine Deutschlandreise fürs Ohr (2020) Astrid Stedje: Die Sprachen in der Sprache (2007) Sabine Kaufmann: Deutsche Geschichte - Dialekte (2020) Umfrage,,Mundart aktiv" (Allensbach Institut, 2008) M5 Infografik,,Bezeichnung Brötchen" (Wortatlas der deutschen Umgangssprache, 2000) Karikatur ,,Bayrische Grundschüler" (2012) M6 14.09.2021 die Faktoren, die diese Entwicklung beeinflussen, erläuterst, anschauliche Beispiele integrierst. 5 10 15 20 25 M1-Jutta Wasserrab: Eine Deutschlandreise fürs Ohr 14.09.2021 "Wir können alles, außer Hochdeutsch." Das behauptet eine Werbekampagne des Bundeslands Baden- Württemberg. In der Tat werden im Süden Deutschlands Dialekte noch gepflegt. Im Norden dagegen sind sie fast ausgestorben. Viele Kinder in Baden-Württemberg sprechen kaum Hochdeutsch. Ihre erste "Sprache" ist der Dialekt. Zu Hause unterhält man sich auf Schwäbisch oder Alemannisch. Nicht immer in Reinform: Den Dialek- ten...

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wird oft Hochdeutsch beigemischt. Damit ist Baden-Württemberg exemplarisch für den Süden Deutschlands, denn hier wird heute noch viel Dialekt gesprochen - wenn auch weniger als früher. Ein Dialekt ist fast wie eine eigenständige Sprache. Wer nicht mit ihm aufgewachsen ist, muss ihn regel- recht lernen und meist bleibt ihm ein Akzent. Mundarten spricht man, geschrieben werden sie nur selten. Und normalerweise sind Dialekte regional sehr begrenzt: Ein Friese wird mit dem benachbarten Niederländer besser kommunizieren können als mit seinem bayerischen Landsmann und ein badischer Alemanne kann problemlos Elsässerdytsch ver- stehen. Nach Norden hin hat die deutsche Standardsprache die Mundarten schon verdrängt. Nur noch die Älteren können sie. "Die alten Dialekte in Berlin, im Ruhrgebiet oder etwa Sachsen sind ausgestor- ben", erklärt Georg Cornelissen vom Bonner Amt für Rheinische Landeskunde. Denn zwischen diesen Dialekten und dem Hochdeutschen liegen Welten. Sie sind grundverschieden. Essen heißt eeten und fünfzehn ist fofftein. Das klingt eher englisch als deutsch. Irgendwann entschieden sich die Menschen für Hochdeutsch und gegen ihren Dialekt, denn Dialekt war damals gleichbedeutend mit "sozial un- ten". Von ihren Mundarten blieb deshalb fast nichts mehr übrig. Doch die alten Dialekte sind nicht ganz verschwunden. "Denn", wendet Cornelissen ein und zitiert eine bekannte kölsche Weisheit "niemals geht man so ganz." Die Dialekte haben vor ihrem Ableben Spuren hinterlassen. Der Berliner sagt noch icke statt ich. Kein Rheinländer sagt basteln, aber jeder kennt fri- ckeln. Diesen Mix aus Hochdeutsch und Dialekt nennt Cornelissen "Regiolekt". Im Gegensatz zum rei- nen Dialekt verstehen ihn weitaus mehr Menschen und er klingt wärmer und direkter als Standard- deutsch. Vielleicht hört man ihn darum so häufig auf Deutschlands Straßen und Plätzen. Ent aktuell 5 10 15 20 25 30 35 40 14.09.2021 M2 - Astrid Stedje: Die Sprachen in der Sprache Gliederung der Sprache Die Sprache lässt sich aus verschiedenen Dimensionen gesehen verschieden gliedern. Leider ist die Terminologie aber nicht vereinheitlicht. Für die gleiche Sprachschicht oder den gleichen Bereich wer- den oft mehrere Bezeichnungen nebeneinander gebraucht, z.B. Hoch-, Normal-, Gemein-, Allgemein-, Gebrauchs-, Standardsprache für die überregionale, nicht gruppengebundene Sprache; und manche Begriffe werden in unterschiedlichen Bedeutungen verwendet oder undeutlich definiert (bes. Um- gangssprache). Vereinfacht lassen sich [...] fünf Dimensionen unterscheiden: Medium [gesprochene oder geschriebene Sprache], historische, regionale, soziale und stilistische Dimensionen. [...] [Zur regionalen bzw. dritten Dimension schreibt Stedje:] Große geografische Unterschiede, vor allem was Wortschatz und Aussprache betrifft, weisen die Mundarten (Dialekte) auf. Nichtregional (oder überregional) ist die Standardsprache (auch Gemein- sprache oder Hochsprache). Zwischen beiden liegen die regional gefärbten Umgangssprachen, die klei- nere geografische Variationen aufweisen. Die überregionale Standardsprache Die Standardsprache [...] ist das Resultat einer langen Entwicklung. Ihre grammatischen, stilistischen und orthografischen Normen wurden endgültig erst im vorigen Jahrhundert festgelegt. Sie verändern sich jedoch langsam, indem sie sich an den Sprachgebrauch anschließen. Die Standardsprache nähert sich also allmählich der Umgangssprache [...], und sie ist eher eine geschriebene als eine gesprochene Sprache. Die Mundart Die Mundart ist die älteste Form der Sprache. Aussprache und Wortschatz wechseln stark von Dialekt zu Dialekt, manchmal sogar von Ort zu Ort. Der Dialekt hat deshalb gegenüber der Standardsprache nur eine begrenzte Reichweite. Da die Mundart hauptsächlich gesprochen wird und ihre Orthografie und Grammatik nicht normiert sind, ist sie leichter veränderlich als die geregelte Standardsprache. Die Aussprache enthält viele Assimilationen und Abschwächungen (ostfränk. unner ,,unser", schwäb. eb- bes,etwas"). Durch Analogie ist die Flexion weiter vereinfacht worden. [...] Die Mundarten sind reich an expressiven und anschaulichen Ausdrücken, und der Wortschatz ist teil- weise differenziert und konkreter als in der Standardsprache. Heute ist die Gesamtzahl der Menschen, die reine Mundart sprachen, stark zurückgegangen, obwohl die meisten Erwachsenen einen Dialekt jedenfalls zum Teil beherrschen. Die regionale Umgangssprache Die Umgangssprache steht zwischen Mundart und Standardsprache. Entstanden in frühneuhochdeut- scher Zeit, hat sie sich in der sozialen Oberschicht der Städte entwickelt, unterschiedlich in den ver- schiedenen Teilen Deutschlands. Auch die Umgangssprache ist hauptsächlich eine gesprochene Spra- che. Sie ist überregional verständlich, weist aber mehr oder weniger starke landschaftliche Züge auf, an denen man die Herkunft des Sprechers erkennt, z.B. an der Intonation, einer regionalen Färbung der Aussprache (z. B. von r, st, -ig) [...]. In den letzten Jahren ist jedoch die Tendenz zum überlandschaft- lichen Ausgleich im Wortgebrauch stärker geworden. U.a. wirken die Nahrungsmittelindustrie und die Werbung hier vereinheitlichend. Sprach vanitater them. 15 20 25 30 40 10 35 M3-Sabine Kaufmann: Deutsche Geschichte - Dialekte 5 In Deutschland sprechen noch heute viele Menschen so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist: in ihrer eigentlichen Muttersprache, dem Dialekt. Das Hochdeutsche lernen die meisten erst in der Schule. 14.09.2021 Die Unterschiede von Nord nach Sad sind zuweilen so groß, dass Außenstehende außer Zisch- lauten und Gemurmel nichts mehr verstehen. Ein waschechter Fischer aus Stralsund kann sich mit einem gebürtigen Winzer vom Kaiserstuhl nicht in der jeweils ureigenen Sprache verstän- digen. Was sind eigentlich Dialekte? Ein Dialekt ist ein eigenes "sprachliches System", das eigene Regeln hat und parallel zur Stan- dardsprache funktioniert. Es gibt Ortsdialekte, wie in der Westeifel, die nur in einem Radius von 30 Kilometern gesprochen und verstanden werden. Andere Dialekte, wie das Brandenbur- gische, funktionieren in größeren Sprachräumen. Das Wort Dialekt stammt ursprünglich aus Sprachgeschichtlich hat es im germanischen Sprachraum immer schon Dialekte gegeben. Die einzelnen germanischen Stämme bildeten schon sehr früh lokale Unterschiede heraus. In der dem Griechischen und bedeutet "Gespräch und Redensweise von Gruppen". Die Römer über- Bed. nahmen das Wort aus dem Griechischen und gebrauchten es auf die gleiche Weise. Bis zum Ende des Mittelalters war die Sprache der Professoren, Kleriker und Humanisten das Lateini- sche. Das Volk sprach Dialekt, je nach Ort und Region verschieden. Die Unterschiede zwischen den Dialektsprechern traten erst seit Luther und seiner einheitlichen Bibelübersetzung zu Tage. Die Frage war, in welcher Sprache die Bibel übersetzt werden sollte, sodass sie von der Nordsee bis nach Württemberg zu verstehen sei. Auch die Buchdrucker hatten aus finanziellen Erwa- gungen ein reges Interesse daran, die Bibel in einem einheitlichen, überall verständlichen Deutsch zu drucken und in hoher Auflage zu verkaufen. In einer Tischrede von 1538 brachte es der Reformator auf den Punkt: "Es sind aber in der deutschen Sprache viel Dialecti, unter- schiedliche Arten zu reden, dass oft einer den Anderen nicht wohl versteht..." Wie alles begann Die Zweite Lautverschiebung nuv Zwischen 600 und 800 kam es zur so genannten zweiten oder "Hochdeutschen Lautverschie- bung". Sie trennte die Regionalsprachen im deutschen Sprachraum in hochdeutsche und nie- derdeutsche Sprechergruppen. Im Snden und in der Mitte wurden die mittel- und oberdeutschen Dialekte von der Lautverschiebung beeinflusst und galten fortan als hochdeutsche Dialekte. Die Regionalsprachen im Norden, die die Lautverschiebung nicht vollzogen, wurden mit dem 55 sdrift Ersten Lautverschiebung trennten sich die frühen germanischen Sprachen, also das Altsachsi- sche, Altenglische, Altnordische und das Gotische von den indogermanischen Sprachen. Da es Faktoren : aus der Zeit zwischen Christi Geburt und dem 6. nachchristlichen Jahrhundert nur wenige schriftliche Dokumente gibt, lassen sich die einzelnen dialektalen Unterschiede in diesem Zeit- raum nur schwer rekonstruieren. Seit dem frühen Mittelalter wurden vor allem religiöse Texte in den frühen germanischen Sprachen verfasst. Die normale Schreibsprache blieb das Lateini- 75 sche. 45 50 60 65 70 80 85 14.09.2021 Begriff "Niederdeutsch" zusammengefasst. Von der Lautverschiebung waren vor allem die Konsonanten "p", "t", "k" betroffen. Durch die Lautverschiebung wurde "p" zu "pf" oder "f". Das Wort "Appel" veränderte sich durch die zweite Lautverschiebung zu "Apfel". Der Konso- nant "t" wandelte sich zu "s" und "z". Die Sprecher im Norden sagen bis heute weiterhin "dat", "wat" und "Water", die im Süden und in der Mitte sagen "was", "das" und "Wasser". Und der Buchstabe "k" wandelte sich zu "ch". Vor allem in der Schweiz vollzog man diese Lautverän- derung. Das Wort "Kind" spricht man dort als "Chind" aus. Die Zweite Lautverschiebung schuf also eine dialektale Grenze und gliederte den germanischen Sprachraum in Nord und Sad, in Niederdeutsch und Hochdeutsch. Die hochdeutschen Sprachsysteme unterteilen sich nun wie- derum in mittel- und oberdeutsche Dialekte. Mitteldeutsche Dialekte sind zum Beispiel das Obersächsische, das Ostfränkische, das Rheinfrankische oder das Moselfränkische. Die Ausbildung der Standardsprache Die Standardsprache entwickelt sich in der frühen Neuzeit zunächst als eine reine Schriftspra- che, an deren Ausformung der sächsische und der pfälzische Dialekt, also die Sprachregion Ostmitteldeutschland, stark beteiligt waren. Gerade in Meißen am sächsischen Hof gab es viele Schreiber und Schriftsteller, die die neue Schriftsprache nutzten und ausformten. Bei diesem Vorgang wurden Dialektformen aus der Schriftsprache verbannt. Einzelne Dialektwörter konn- ten sich innerhalb der Standardsprache als spezialisierte Ausdrücke halten wie die Wörter Schornstein, Kamin, Schlot, Esse, die zunächst alle nur den "Rauchabzug im Haus" bezeichne- ten. Heute ist die Standardsprache die hochdeutsche Schriftsprache mit einer einheitlichen Grammatik und Aussprache. Bis zur Rechtschreibreform im Jahr 2006 waren die Regeln, die der Duden vorgab, verbindlich. Heute gibt der Rat für deutsche Rechtschreibung verbindli- ches Regelwerk sowie ein Wörterverzeichnis, das regelmaßig aktualisiert und angepasst wird, heraus. Die Alltagssprache dagegen ist im Grunde alles das, was die Menschen sprechen. Und das kann je nach Situation sehr verschieden sein, also: Als Zeuge vor Gericht drückt man sich anders aus als zu Hause oder im Freundeskreis. Dialekte heute aktuell Heute zählt man innerhalb Deutschlands 16 größere Dialektverbände, dazu gehören unter an- derem Bayerisch, Alemannisch, Obersächsisch, Ostfränkisch, Rheinfränkisch, Westfälisch, Ostwestfälisch, Brandenburgisch und Nordniederdeutsch, die jeweils wiederum breite Über- gangsgebiete haben. Die Menschen auf dem Land sprechen häufiger Dialekt als in der Stadt. Wiederum sind Dialektsprecher in allen sozialen Schichten zu finden, oder anders ausgedrückt: Dialekt sprechen ist an kein Bildungsniveau geknüpft. Zwar verlieren die Dialekte im Alltag an Bedeutung, da der Einfluss der gesprochenen und nicht mehr dialektal gefärbten Standardspra- che seit Einführung des Rundfunks erheblich zunimmt. Es wäre jedoch falsch, pauschal anzu- nehmen, dass Dialekte vom "Aussterben" bedroht sind. Zwar sind manche Dialektformen am Verschwinden, während sich in anderen Regionen Aussprachen seit 100 Jahren gehalten haben und wieder in anderen Regionen Dialektformen sogar zunehmen. So verschwindet auf dem Gebiet von Bayerisch-Schwaben zum Beispiel die Dialektform "brout", hier setzt sich die Stan- dardsprache "Brot" durch. Im Mitteldeutschen bleibt die Grenze der Lautverschiebung kon- stant, wo man seit jeher "dat" sagte, sagt man es heute immer noch. Zehn Kilometer südlich dieser Lautverschiebungsgrenze wird "das" wie eh und je als "das" ausgesprochen. Anderer- seits gibt es auch Beispiele, in denen der Dialekt sogar zunimmt. In der Pfalz wird das Partizip Perfekt von "bringen", also "gebracht", als "gebrung" ausgesprochen und diese Form der Aus- sprache breitet sich sogar noch weiter aus. M4-Umfrage,,Mundart aktiv" Ja, ich spreche die Mundart hier aus der Gegend Nein Atla FRAGE: "Können Sie die Mundart hier aus der Gegend sprechen?" FRAGE (falls 'Ja' oder 'Ein wenig'): "Und bei welchen Gelegenheiten sprechen Sie die Mundart hier aus der Gegend?" 27 Mundart aktiv 48 25 Ein wenig M5 - Infografik ,,Bezeichnung Brötchen" Eigentlich Immer . Weck Freundes- kreis ● Im In der Famille Bei der Arbeit Eigentlich nie • Weggli • Schrippe • Laabla ♥ Mütschli Brötchen (länglich) • Brötchen Brötli Brötla Semme(r) Weck(er)le Weckerl 4 Deutsche Bevölkerung ab 16 Jahre in Prozent QUELLE: Allensbacher Archiv, IfD-Umfrage 10016, Februar 2008 13 Kipf gibt es am Ort so nicht Zwemeldungen kleiner 26 22 21 Persp. 14.09.2021 Enter. Persp....

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wird oft Hochdeutsch beigemischt. Damit ist Baden-Württemberg exemplarisch für den Süden Deutschlands, denn hier wird heute noch viel Dialekt gesprochen - wenn auch weniger als früher. Ein Dialekt ist fast wie eine eigenständige Sprache. Wer nicht mit ihm aufgewachsen ist, muss ihn regel- recht lernen und meist bleibt ihm ein Akzent. Mundarten spricht man, geschrieben werden sie nur selten. Und normalerweise sind Dialekte regional sehr begrenzt: Ein Friese wird mit dem benachbarten Niederländer besser kommunizieren können als mit seinem bayerischen Landsmann und ein badischer Alemanne kann problemlos Elsässerdytsch ver- stehen. Nach Norden hin hat die deutsche Standardsprache die Mundarten schon verdrängt. Nur noch die Älteren können sie. "Die alten Dialekte in Berlin, im Ruhrgebiet oder etwa Sachsen sind ausgestor- ben", erklärt Georg Cornelissen vom Bonner Amt für Rheinische Landeskunde. Denn zwischen diesen Dialekten und dem Hochdeutschen liegen Welten. Sie sind grundverschieden. Essen heißt eeten und fünfzehn ist fofftein. Das klingt eher englisch als deutsch. Irgendwann entschieden sich die Menschen für Hochdeutsch und gegen ihren Dialekt, denn Dialekt war damals gleichbedeutend mit "sozial un- ten". Von ihren Mundarten blieb deshalb fast nichts mehr übrig. Doch die alten Dialekte sind nicht ganz verschwunden. "Denn", wendet Cornelissen ein und zitiert eine bekannte kölsche Weisheit "niemals geht man so ganz." Die Dialekte haben vor ihrem Ableben Spuren hinterlassen. Der Berliner sagt noch icke statt ich. Kein Rheinländer sagt basteln, aber jeder kennt fri- ckeln. Diesen Mix aus Hochdeutsch und Dialekt nennt Cornelissen "Regiolekt". Im Gegensatz zum rei- nen Dialekt verstehen ihn weitaus mehr Menschen und er klingt wärmer und direkter als Standard- deutsch. Vielleicht hört man ihn darum so häufig auf Deutschlands Straßen und Plätzen. Ent aktuell 5 10 15 20 25 30 35 40 14.09.2021 M2 - Astrid Stedje: Die Sprachen in der Sprache Gliederung der Sprache Die Sprache lässt sich aus verschiedenen Dimensionen gesehen verschieden gliedern. Leider ist die Terminologie aber nicht vereinheitlicht. Für die gleiche Sprachschicht oder den gleichen Bereich wer- den oft mehrere Bezeichnungen nebeneinander gebraucht, z.B. Hoch-, Normal-, Gemein-, Allgemein-, Gebrauchs-, Standardsprache für die überregionale, nicht gruppengebundene Sprache; und manche Begriffe werden in unterschiedlichen Bedeutungen verwendet oder undeutlich definiert (bes. Um- gangssprache). Vereinfacht lassen sich [...] fünf Dimensionen unterscheiden: Medium [gesprochene oder geschriebene Sprache], historische, regionale, soziale und stilistische Dimensionen. [...] [Zur regionalen bzw. dritten Dimension schreibt Stedje:] Große geografische Unterschiede, vor allem was Wortschatz und Aussprache betrifft, weisen die Mundarten (Dialekte) auf. Nichtregional (oder überregional) ist die Standardsprache (auch Gemein- sprache oder Hochsprache). Zwischen beiden liegen die regional gefärbten Umgangssprachen, die klei- nere geografische Variationen aufweisen. Die überregionale Standardsprache Die Standardsprache [...] ist das Resultat einer langen Entwicklung. Ihre grammatischen, stilistischen und orthografischen Normen wurden endgültig erst im vorigen Jahrhundert festgelegt. Sie verändern sich jedoch langsam, indem sie sich an den Sprachgebrauch anschließen. Die Standardsprache nähert sich also allmählich der Umgangssprache [...], und sie ist eher eine geschriebene als eine gesprochene Sprache. Die Mundart Die Mundart ist die älteste Form der Sprache. Aussprache und Wortschatz wechseln stark von Dialekt zu Dialekt, manchmal sogar von Ort zu Ort. Der Dialekt hat deshalb gegenüber der Standardsprache nur eine begrenzte Reichweite. Da die Mundart hauptsächlich gesprochen wird und ihre Orthografie und Grammatik nicht normiert sind, ist sie leichter veränderlich als die geregelte Standardsprache. Die Aussprache enthält viele Assimilationen und Abschwächungen (ostfränk. unner ,,unser", schwäb. eb- bes,etwas"). Durch Analogie ist die Flexion weiter vereinfacht worden. [...] Die Mundarten sind reich an expressiven und anschaulichen Ausdrücken, und der Wortschatz ist teil- weise differenziert und konkreter als in der Standardsprache. Heute ist die Gesamtzahl der Menschen, die reine Mundart sprachen, stark zurückgegangen, obwohl die meisten Erwachsenen einen Dialekt jedenfalls zum Teil beherrschen. Die regionale Umgangssprache Die Umgangssprache steht zwischen Mundart und Standardsprache. Entstanden in frühneuhochdeut- scher Zeit, hat sie sich in der sozialen Oberschicht der Städte entwickelt, unterschiedlich in den ver- schiedenen Teilen Deutschlands. Auch die Umgangssprache ist hauptsächlich eine gesprochene Spra- che. Sie ist überregional verständlich, weist aber mehr oder weniger starke landschaftliche Züge auf, an denen man die Herkunft des Sprechers erkennt, z.B. an der Intonation, einer regionalen Färbung der Aussprache (z. B. von r, st, -ig) [...]. In den letzten Jahren ist jedoch die Tendenz zum überlandschaft- lichen Ausgleich im Wortgebrauch stärker geworden. U.a. wirken die Nahrungsmittelindustrie und die Werbung hier vereinheitlichend. Sprach vanitater them. 15 20 25 30 40 10 35 M3-Sabine Kaufmann: Deutsche Geschichte - Dialekte 5 In Deutschland sprechen noch heute viele Menschen so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist: in ihrer eigentlichen Muttersprache, dem Dialekt. Das Hochdeutsche lernen die meisten erst in der Schule. 14.09.2021 Die Unterschiede von Nord nach Sad sind zuweilen so groß, dass Außenstehende außer Zisch- lauten und Gemurmel nichts mehr verstehen. Ein waschechter Fischer aus Stralsund kann sich mit einem gebürtigen Winzer vom Kaiserstuhl nicht in der jeweils ureigenen Sprache verstän- digen. Was sind eigentlich Dialekte? Ein Dialekt ist ein eigenes "sprachliches System", das eigene Regeln hat und parallel zur Stan- dardsprache funktioniert. Es gibt Ortsdialekte, wie in der Westeifel, die nur in einem Radius von 30 Kilometern gesprochen und verstanden werden. Andere Dialekte, wie das Brandenbur- gische, funktionieren in größeren Sprachräumen. Das Wort Dialekt stammt ursprünglich aus Sprachgeschichtlich hat es im germanischen Sprachraum immer schon Dialekte gegeben. Die einzelnen germanischen Stämme bildeten schon sehr früh lokale Unterschiede heraus. In der dem Griechischen und bedeutet "Gespräch und Redensweise von Gruppen". Die Römer über- Bed. nahmen das Wort aus dem Griechischen und gebrauchten es auf die gleiche Weise. Bis zum Ende des Mittelalters war die Sprache der Professoren, Kleriker und Humanisten das Lateini- sche. Das Volk sprach Dialekt, je nach Ort und Region verschieden. Die Unterschiede zwischen den Dialektsprechern traten erst seit Luther und seiner einheitlichen Bibelübersetzung zu Tage. Die Frage war, in welcher Sprache die Bibel übersetzt werden sollte, sodass sie von der Nordsee bis nach Württemberg zu verstehen sei. Auch die Buchdrucker hatten aus finanziellen Erwa- gungen ein reges Interesse daran, die Bibel in einem einheitlichen, überall verständlichen Deutsch zu drucken und in hoher Auflage zu verkaufen. In einer Tischrede von 1538 brachte es der Reformator auf den Punkt: "Es sind aber in der deutschen Sprache viel Dialecti, unter- schiedliche Arten zu reden, dass oft einer den Anderen nicht wohl versteht..." Wie alles begann Die Zweite Lautverschiebung nuv Zwischen 600 und 800 kam es zur so genannten zweiten oder "Hochdeutschen Lautverschie- bung". Sie trennte die Regionalsprachen im deutschen Sprachraum in hochdeutsche und nie- derdeutsche Sprechergruppen. Im Snden und in der Mitte wurden die mittel- und oberdeutschen Dialekte von der Lautverschiebung beeinflusst und galten fortan als hochdeutsche Dialekte. Die Regionalsprachen im Norden, die die Lautverschiebung nicht vollzogen, wurden mit dem 55 sdrift Ersten Lautverschiebung trennten sich die frühen germanischen Sprachen, also das Altsachsi- sche, Altenglische, Altnordische und das Gotische von den indogermanischen Sprachen. Da es Faktoren : aus der Zeit zwischen Christi Geburt und dem 6. nachchristlichen Jahrhundert nur wenige schriftliche Dokumente gibt, lassen sich die einzelnen dialektalen Unterschiede in diesem Zeit- raum nur schwer rekonstruieren. Seit dem frühen Mittelalter wurden vor allem religiöse Texte in den frühen germanischen Sprachen verfasst. Die normale Schreibsprache blieb das Lateini- 75 sche. 45 50 60 65 70 80 85 14.09.2021 Begriff "Niederdeutsch" zusammengefasst. Von der Lautverschiebung waren vor allem die Konsonanten "p", "t", "k" betroffen. Durch die Lautverschiebung wurde "p" zu "pf" oder "f". Das Wort "Appel" veränderte sich durch die zweite Lautverschiebung zu "Apfel". Der Konso- nant "t" wandelte sich zu "s" und "z". Die Sprecher im Norden sagen bis heute weiterhin "dat", "wat" und "Water", die im Süden und in der Mitte sagen "was", "das" und "Wasser". Und der Buchstabe "k" wandelte sich zu "ch". Vor allem in der Schweiz vollzog man diese Lautverän- derung. Das Wort "Kind" spricht man dort als "Chind" aus. Die Zweite Lautverschiebung schuf also eine dialektale Grenze und gliederte den germanischen Sprachraum in Nord und Sad, in Niederdeutsch und Hochdeutsch. Die hochdeutschen Sprachsysteme unterteilen sich nun wie- derum in mittel- und oberdeutsche Dialekte. Mitteldeutsche Dialekte sind zum Beispiel das Obersächsische, das Ostfränkische, das Rheinfrankische oder das Moselfränkische. Die Ausbildung der Standardsprache Die Standardsprache entwickelt sich in der frühen Neuzeit zunächst als eine reine Schriftspra- che, an deren Ausformung der sächsische und der pfälzische Dialekt, also die Sprachregion Ostmitteldeutschland, stark beteiligt waren. Gerade in Meißen am sächsischen Hof gab es viele Schreiber und Schriftsteller, die die neue Schriftsprache nutzten und ausformten. Bei diesem Vorgang wurden Dialektformen aus der Schriftsprache verbannt. Einzelne Dialektwörter konn- ten sich innerhalb der Standardsprache als spezialisierte Ausdrücke halten wie die Wörter Schornstein, Kamin, Schlot, Esse, die zunächst alle nur den "Rauchabzug im Haus" bezeichne- ten. Heute ist die Standardsprache die hochdeutsche Schriftsprache mit einer einheitlichen Grammatik und Aussprache. Bis zur Rechtschreibreform im Jahr 2006 waren die Regeln, die der Duden vorgab, verbindlich. Heute gibt der Rat für deutsche Rechtschreibung verbindli- ches Regelwerk sowie ein Wörterverzeichnis, das regelmaßig aktualisiert und angepasst wird, heraus. Die Alltagssprache dagegen ist im Grunde alles das, was die Menschen sprechen. Und das kann je nach Situation sehr verschieden sein, also: Als Zeuge vor Gericht drückt man sich anders aus als zu Hause oder im Freundeskreis. Dialekte heute aktuell Heute zählt man innerhalb Deutschlands 16 größere Dialektverbände, dazu gehören unter an- derem Bayerisch, Alemannisch, Obersächsisch, Ostfränkisch, Rheinfränkisch, Westfälisch, Ostwestfälisch, Brandenburgisch und Nordniederdeutsch, die jeweils wiederum breite Über- gangsgebiete haben. Die Menschen auf dem Land sprechen häufiger Dialekt als in der Stadt. Wiederum sind Dialektsprecher in allen sozialen Schichten zu finden, oder anders ausgedrückt: Dialekt sprechen ist an kein Bildungsniveau geknüpft. Zwar verlieren die Dialekte im Alltag an Bedeutung, da der Einfluss der gesprochenen und nicht mehr dialektal gefärbten Standardspra- che seit Einführung des Rundfunks erheblich zunimmt. Es wäre jedoch falsch, pauschal anzu- nehmen, dass Dialekte vom "Aussterben" bedroht sind. Zwar sind manche Dialektformen am Verschwinden, während sich in anderen Regionen Aussprachen seit 100 Jahren gehalten haben und wieder in anderen Regionen Dialektformen sogar zunehmen. So verschwindet auf dem Gebiet von Bayerisch-Schwaben zum Beispiel die Dialektform "brout", hier setzt sich die Stan- dardsprache "Brot" durch. Im Mitteldeutschen bleibt die Grenze der Lautverschiebung kon- stant, wo man seit jeher "dat" sagte, sagt man es heute immer noch. Zehn Kilometer südlich dieser Lautverschiebungsgrenze wird "das" wie eh und je als "das" ausgesprochen. Anderer- seits gibt es auch Beispiele, in denen der Dialekt sogar zunimmt. In der Pfalz wird das Partizip Perfekt von "bringen", also "gebracht", als "gebrung" ausgesprochen und diese Form der Aus- sprache breitet sich sogar noch weiter aus. M4-Umfrage,,Mundart aktiv" Ja, ich spreche die Mundart hier aus der Gegend Nein Atla FRAGE: "Können Sie die Mundart hier aus der Gegend sprechen?" FRAGE (falls 'Ja' oder 'Ein wenig'): "Und bei welchen Gelegenheiten sprechen Sie die Mundart hier aus der Gegend?" 27 Mundart aktiv 48 25 Ein wenig M5 - Infografik ,,Bezeichnung Brötchen" Eigentlich Immer . Weck Freundes- kreis ● Im In der Famille Bei der Arbeit Eigentlich nie • Weggli • Schrippe • Laabla ♥ Mütschli Brötchen (länglich) • Brötchen Brötli Brötla Semme(r) Weck(er)le Weckerl 4 Deutsche Bevölkerung ab 16 Jahre in Prozent QUELLE: Allensbacher Archiv, IfD-Umfrage 10016, Februar 2008 13 Kipf gibt es am Ort so nicht Zwemeldungen kleiner 26 22 21 Persp. 14.09.2021 Enter. Persp....