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Gedichtsinterpretation Romantik

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L> Einleitung: Haupteil: Lernzettel Gedichtinterpretation •Textmerkmale (Textsorte; Autor: Titel; Veröffentlichung + Epoche) Thema bzw. inhaltliche Schwerpunkte wiedergeben eine mögliche Deutungshypothese formulieren (nicht auf Intention beziehen) O O • „Begründete" Angabe der Gedichtsart (Strophen, Verse, Reimschema, Metrum) bzw. Auffälligkeiten (Brüche) 0 O inhaltliche Einschätzung (Situation/Gefühle des Lyrischen Ichs + weitere Infor- mationen), kurze Wiedergabe der Sinnesabschnitte in einem Satz pro Strophe Interpretation : versweises Vorgehen => Verknüpfung von Inhalt, Form und Sprache (Wortfelder, Syntax, Motive, Wiederholungen, Pronomen, etc.), Ent- wicklungen innerhalb des Gedichts ermitteln ↳ Schlussteil: • Zusammenfassung der Ergebnisse, Bezug zur Ausgangshypothese herstellen Einordnung in den epochalen Kontext möglich D Romantik (1795-1835) Hauptthemen: •Romantisierung der Realität und Natur •Priorität liegt bei Gefühlen und Phantasie •Rückzug ins Innere; Melancholie/Nostalgie •Abgrenzung vom Spiessbürgertum Liebe, Freundschaft, Geselligkeit •Verlangen nach Unbekanntem Individuum + Welt von sich selbst entrückt •Sehnsucht nach Ganzheitlichkeit Historische Einflüsse: Reaktion auf sozialer, politischer und ethischer Ebene als Reaktion auf die französische Revolution (1789), Restauration des Absolutismus →Frust •Abschaffung der Grundlagen der Aufklärung verstärkten Wunsch nach einer heilen Welt Figuren: Wanderer und Reisende Heimatlose und Suchende unabhängige Künstler: Träumer; Aussenseiter Liebende; Pärchen Leitmotive: Sehnsucht: Wandern und Reisen; Ferne Nacht: Mond; Dunkelheit; Meer und Natur Lied; Musik und Tanz Kunst; Poesie; blaue Blume; zweites Augenpaar Liebe; Glaube; Jenseits •Träume; Alpträume teilweise auch Schrecken und Spuk (Schwarze Romantik); Spiegelmotiv; Ruinen Konflikte: Phantasie;Nacht; Traum ↔ Tag; Wirklichkeit •Vergangenheit Gegenwart romantischer Künstler » Spiessbürger Stilmittel: Metaphern, Personifikation und Vergleiche •Symbole; Euphemismen und Hyperbel Klimax; Anapher und Epipher •Synonymie und Homonymie; Synekdo che Pleonasmus; Alliteration; Synästhesie Ellipse; Zeugma; Inversion; Litotes Parallelismus; Chiasmus; Onomatopoie •Ironie; Oxymoron; Antithese; Paradoxon rhetorische Frage; Apostrophe Gefühlsausdruck der Innerlichkeit durch...

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Lyrik Rhetorische Mittel •Alliteration wiederholung des Anfangsbuchstaben bei mehreren Wörtern (z. B. "wider willen") •Anapher Wiederholung eines Satzteils zu Beginn bei aufeinander folgenden Sätzen •Antithese kontrastreiche Gegenüberstellung zweier Thesen (z.B.König-Verbrecher) •Apostrophe betonte Anrede an imaginäres Objekt bzw. Abwesende Person (z. B. “Oh mein Gott") •Chiasmus Überkreuzstellung von wörtern mit entsprechend umgekehrter Bedeutung (z. B.fern-nah) •Ellipse Auslassen von Satzbestandteile (z. B.Je schneller, desto besser) •Euphemismus beschönigende Umschreibung (z. B. das Zeitliche segnen-sterben) •Epipher Wiederholung eines Satzteils am Ende bei aufeinander folgenden Sätzen •Homonymie gleiches wort mit unterschiedlichen Bedeutungen (z.B. Tau-Seil=Niederschlag) •Hyperbel übertreibung (z. B. himmelhoch; blitzschnell) •Ironie verfremdender Ausdruck, durch wiedergabe des Gegenteils (z.B.jmd. segnenzerschlagen) •Inversion Veränderung der üblichen Reihenfolge der Satzglieder(z.B. “Lief er schnell..") •Klimax = steigernde Anhäufung (z. B. "mein Freund, mein Engel, mein Gott") •Litotes doppelte Verneinung(z.B. nicht unschön) •Metapher Zuweisung einer bildlichen Bedeutung (z.B. ein Fuchs = listiger Mensch) •Onomatopoie = Lautmalerei; Bedeutung durch klänge(z. B. Kuckuck) • Oxymoron Verknüpfung von zwei Begriffen, die sich eigentlich ausschliessen (z.B. alter Knabe) •Paradoxon scheinbarer oder tatsächlicher Widerspruch (z. B. weniger ist mehr) • Parallelismus Gleicher Satzbau in mehreren Sätzen (z. B. "kalt ist der Schnee, heiss ist die Sonne) •Personifikation = Einführung von Begriffen als Personen (z. B. Mutter Natur) •Pleonasmus = wiederholung der Wortbedeutung durch anderen Begriff (z.B. stillschweigend) •Rhetorische Frage Frage, auf die keine Antwort erwartet wird. •Synekdoche Ersetzung eines Begriffs durch anderen aus dem gleichen wortfeld (z. B. Brot-Nahrung) •Symbol = bildhafte Zeichen, die für einen Sachverhalt stehen (z.B. Taube-Frieden) •Synonymie Wiederholung eines anderen Begriffs mit gleicher Bedeutung (z. B. Orangen-Apfelsinen) •Synästhesie kombination von Sinneseindrücken (z. B. "klingt des Himmels blaue Süsse“) •Vergleich durch "wie" verknüpfte Zuordnung (z.B. "schnell wie ein Gepard") •Zeugma Satzglied (meist ein Verb) bezieht sich auf mehrere Satzglieder (z.B. Ich heisse Tim und heisse dich willkommen) → Sehnsucht nach Wiedererlangen der Ganzheitlichkeit → Entgrenzung →> Ablehnung gewisser gesellschaftlicher Gegebenheiten, die das Individuum begrenzen →> Streben nach Unendlichkeit -> Sehnsucht, die unerfüllt bleibt Welt, wie sie ist und nicht die wahre Suche nach wahrhaftiger Welt Augenmotiv →→2. Augenpaar → nicht jeder kann die Wahrheit sehen Romantiker hat den Moment der Erleuchtung, der das 2.Augenpaar erweckt Mondlicht -> Nachtmotivik Dammerlicht →→ Konturen verschwimmen, Dinge gehen ineinanderüber →>Welt verschwindet mit der Wahrheit hinter den Dingen Aufhebung der Entrückung Schwellensituation →> Sonnenuntergang, Fenster & Träumen Träume -> Sehnsüchtige Schwelgen, aber auch das Bedrohliche. Traume + Nacht als Schwellen- und Grenasituation, in denen man sich der Wahrheit und Ganzheitlichkeit näher wähnt

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