Religion /

Religion- Schöpfungsgeschichte, Textstellen aus der Bibel, Verhältnis zwischen Religion und Naturwissenschaft, moralische und theologische Argumente

Religion- Schöpfungsgeschichte, Textstellen aus der Bibel, Verhältnis zwischen Religion und Naturwissenschaft, moralische und theologische Argumente

 Religion
Texte aus der Bibel
Schöpfungsberichte (Genesis 1)
Genesis heißt die Schöpfungsgeschichte in der Bibel der Juden und der Christen.

Religion- Schöpfungsgeschichte, Textstellen aus der Bibel, Verhältnis zwischen Religion und Naturwissenschaft, moralische und theologische Argumente

user profile picture

Luisa

6 Followers

Teilen

Speichern

44

 

11

Lernzettel

Lernzettel für das Fach Religion Themen: Schöpfungsgeschichte Textstellen aus der Bibel Verhältnis zwischen Religion und Naturwissenschaft Moralsiche und theologische Argumente

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Religion Texte aus der Bibel Schöpfungsberichte (Genesis 1) Genesis heißt die Schöpfungsgeschichte in der Bibel der Juden und der Christen. Das Wort "Genesis" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Entstehung." Mit der Schöpfungsgeschichte beginnt die Tora und auch das Erste Testament. Nach ihr schuf Gott die ganze Welt in gerade mal sechs Tagen. Am siebten Tag hat er sich ausgeruht. So steht es in der Bibel. Gott ist der Schöpfer - sehr zufrieden mit seiner Arbeit - großzügig und mächtig 1. Tag - Gott machte die Erde; erschuf „Tag“ und „Nacht" 2. Tag - Gott machte den Himmel 3. Tag- Gott machte das Land und Wasser (Meere), Pflanzen und Fruchtbäume mit Samen 4. Tag - Gott erschuf die Sonne, Mond und Sterne 5. Tag-Gott machte die Fische und Vögel und segnete diese 6. Tag - Gott schuf Tiere aller Art und Menschen (Frauen und Männer- sie sollten sich vermehren und sich um die Tiere kümmern) 7. Tag - Die Erde war fertig, Gott segnete den Tag, an dem man ruhen sollte Genesis 2- Der Garten Eden - Gott wird als der „Herr" und sehr mächtig dargestellt - er ist der Schöpfer von Mensch und Tier - der Mensch wird als hilflos, schamlos und notwendig dargestellt - er soll auf den Garten Eden aufpassen, den Tieren Namen geben, sich fortpflanzen und sich...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Gott unterordnen Genesis 3-Das verlorene Paradies - Menschen dürfen nicht die Früchte von den Bäumen essen - eine Schlange überredet Eva von dem Baum des ewigen Lebens zu essen - Gott ist sauer und verurteilte Adam und Eva - Eva: wird unter schmerzen Kinder bekommen - Adam: muss hart und mühsam auf dem Feld arbeiten gehen - die beiden mussten den Garten der Ewigkeit verlassen- Verbannung aus dem Paradies Erkenntnisse - viel Beeinflussung und Verführung - Gotteswille muss Folge geleistet werden - wir sind nicht unsterblich - Rollenbild: Mann arbeitet auf dem Feld, Frau kümmert sich um die Kinder Religion Weitere Textstellen aus der Bibel Römer 13 - der Bibelauschnitt handelt über das Verhältnis zur stattlichen Macht Gottes - jeder Mensch hat sich der Obrigkeit von Gott unterzuordnen und ihm zu gehorchen, um einer Strafe zu umgehen und um seinen Willen zu besänftigen - die staatliche Gewalt ist nicht von Gott verordnet - jeder sollte in einer geordneten Gesellschaft Autorität und Unterwerfung zeigen Der babylonische Schöpfungsbericht (Enûma elîsch) - die Menschen sind die Leidtragenden und müssen die Aufgabe der Götter tragen - der Gott Marduk hat den Menschen zum ,,arbeiten erschaffen" - die Urgöttin Tiamat ist sehr mächtig und sie übt Rache auf ihre eigenen Familie aus - sie gebar die erste Generation von Göttern - Tiamat ist der Urstand und das Allumfassende - bei einem Kampf wurde die Urgöttin von Marduk besiegt - er spaltete sie und bildete aus den zwei Hälften den Himmel, die Erde und Sterne - aus dem Blut von Kingu formte er die Menschheit Babylonischer Glaube - Polytheismus- Glaube an viele Götter - Götter als Statuen Das Verhältnis zur staatlichen Gewalt 10 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet. 2 Darum Wer sich der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Anordnung; die ihr aber widerstreben, werden ihr Urteil empfangen. 3 Denn die Gewalt haben, muss man nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, dann wirst du Lob von ihr erhalten. 4 Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst. Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht die Strafe an dem, der Böses tut. 5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht. 7 So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt. Jell Verhältnis zwischen Mensch und Tier, laut verschiedener Bibelstellen Genesis 1, 24-29 - Mensch wird als Herrscher über Tiere dargestellt - Gott ist der Schöpfer - Mensch hat Einfluss auf die Tiere - laut dem Text sind die Tiere nicht die Nahrungsquelle der Menschen, sondern die Pflanzen Genesis 2, 15-20 - Tier als Hilfe - Gott als Schöpfer der Tiere, keinen Kontakt zu ihnen - Mensch entscheidet über Wohlbefinden der Tiere Genesis 9, 12-17 - Noah hat die Tiere gerettet- der Mensch soll sich um sie kümmern - Gott stellt Menschen und Tiere auf eine Ebene Psalm 8,4-10 - der Mensch steht über dem Tier - Tiere sind niedriger als Gott - Mensch fühlt sich überlegen gegenüber den Tieren Religion Das Verhältnis zwischen der Bibel und der Naturwissenschaft NATURWISSENSCHAFTEN - setzen auf Mathematik und Experiment - mathematisches Denken sehr anerkannt - Wissenschaft stellte Fragen an Natur, die genauso Beobachten und Experimente erfordert, bsp. Issac Newton- herabfallender Apfel- Gravitationsgesetz - Theorien und Hypothesen- mit Beobachtungen und Widerlegungen - man möchte die Welt verstehen und erklären RELIGION - Gott hat die Welt geschaffen, von da an folgten die Welt den gottgegebenen Menschen, die Zugang zu den Naturgesetzen hatten - Gott griff nicht in das Weltgeschehen ein - Wirklichkeit mit Offenbarung Gottes erklären - thematisiert Sinnfragen - steht über der Vernunft - Vermischung der Erklärungsebenen - Denkfehler zwischen der modernen Naturwissenschaft und dem christlichen Glauben= Kategoriefehler - Wissenschaft und Religion sind historisch eng miteinander verknüpft - Religion basiert auf Glauben, Irrationalität und Unsicherheit - Wissenschaft basiert auf Wissen, Vernunft und Belegen - griechischer Philosoph Aristoteles identifizierte vier verschiedene Arten von Ursachen - „,causa effizienz“ = Wirkungsursache - Naturwissenschaft - „causa finalis“ = Zweckursache - Zweck und Ziel Kategorienfehler: Kategorienfehler bedeutet wenn zwei Dinge oder Konzepte miteinander verglichen werden, diese aber auf zwei verschiedene Ebenen stehen Wirkungsursache: Die Wirkungsursache hinterfragt die Naturwissenschaft und wird nach Aristoteles auch ,,causa effizienz" genannt Zweckursache: Die Zweckursache, wird auch ,,causa finalis“ genannt und dabei hat der Urheber eine bestimmte Absicht jemand eine Freude zu machen Causa finalis Zweckursache Causa effizienz Wirkungsursache Naturwissenschaft Causa finalis Zweckursache Religion 3. Das Verhältnis der beiden Themenbereiche - die Wissenschaft und die Religion stehen in Spannung zueinander - die beiden Schöpfungsgeschichten (Genesis 1 und Genesis 2) sind unterschiedlich, ergänzen sich dennoch im Gesamtkontext - während im ersten Kapitel in strenger Abfolge die aufeinander aufbauenden Schöpfungswerke aufgezählt werden, geht es im zweiten Kapitel vorrangig um den Menschen selbst - Naturwissenschaft und Religion suchen beide nach Antworten und sind beide offen für neue Ergebnisse und somit nicht konkret festgelegt Unter welchen Umständen ist ein Zusammenleben von Naturwissenschaft und Religion möglich? - wenn beide die Kompetenz des anderen akzeptieren und respektieren, ergänzen sie sich - offene Kommunikation hilft Beispiele für Wirk- und Zweckursache: Zweckursache: - Hausaufgaben - arbeiten gehen - die Blumen gießen - Mundschutz tragen - Pflege Wirkungsursache: - Geld verdienen Wissen vermittelt bekommen - Blumen wachsen. - Infektionsrisiko sinkt - Hygiene Religion Moralische und theologische Argumente- Ethische Problemstellungen Moralisches Denken - Hintergrundwissen - verschiedene Meinungen - objektiver Überblick - Intuition - kritische Fragestellung - eigene Gefühle Vorgehensweise: 1. Fall analysieren 2. Spontanurteil 3. Hintergrundwissen 4. Argumente dafür/ dagegen 5. Abschließendes Urteil 6. Reflexion des Urteilprozesses Was ist ein theologisches Argument? Der Begriff ,,theologisch“ Kurs abgeleitet vom griechischen Wort „tetlos", was Ziel oder Zweck bedeutet, denn die Grundidee des Arguments liegt darin, dass der Zweck, den man scheinbar in den Funktionsweisen der Natur erkennt, Beweis für die Existenz eines zweckorientierten Akteurs ist, für all das verantwortlich ist (biblische und erfahrungsbasierte Begründungen). Was ist ein moralisches Argument? Ein moralischen Argument besteht meistens aus 2 Prämissen (das sind Aussagen, auf welche die Frage stehende Aussage zurückgeführt werden soll) und einer Konklusion (das ist die in Frage stehende Aussage selbst). Die Argumente greifen auf vorbereitete Wertvorstellungen und Normen in der Gesellschaft zurück. Es ist ethisch vorbildlich und untadelig erscheinende Personen oder Persönlichkeiten werden aufgeführt. Allerdings darf keine Forderung hergeleitet werden. ONO MORAL Aufbau der Klausur 1. Wiederholung 2. Transfer Aufgabe 3. eigene Meinung und Stellungnahme Prämisse 1: Alle Menschen sind sterblich Prämisse 2: Sokrates ist ein Mensch Konklusion: Also ist Sokrates sterblich B Doppellgebot der Liebe: Liebe Gott, liebe dich selbst und liebe deinen nächsten wie dich selbst! Kategorischer Imperativ: Handle so, dass die Maxime deines Handelns Gesetz für alle sein können! -Kant (,,Was du nicht willst, das man dir tut, das tue keinem anderen zu" )

Religion /

Religion- Schöpfungsgeschichte, Textstellen aus der Bibel, Verhältnis zwischen Religion und Naturwissenschaft, moralische und theologische Argumente

user profile picture

Luisa   

Follow

6 Followers

 Religion
Texte aus der Bibel
Schöpfungsberichte (Genesis 1)
Genesis heißt die Schöpfungsgeschichte in der Bibel der Juden und der Christen.

App öffnen

Lernzettel für das Fach Religion Themen: Schöpfungsgeschichte Textstellen aus der Bibel Verhältnis zwischen Religion und Naturwissenschaft Moralsiche und theologische Argumente

Ähnliche Knows

user profile picture

Martin Luther

Know Martin Luther  thumbnail

16

 

12

user profile picture

Pfingstfest

Know Pfingstfest thumbnail

19

 

11/10

user profile picture

1

Die biblische Fluterzählung Gen. 6-9

Know Die biblische Fluterzählung Gen. 6-9 thumbnail

1

 

10

N

Gen 1,26-27

Know Gen 1,26-27 thumbnail

0

 

9

Religion Texte aus der Bibel Schöpfungsberichte (Genesis 1) Genesis heißt die Schöpfungsgeschichte in der Bibel der Juden und der Christen. Das Wort "Genesis" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Entstehung." Mit der Schöpfungsgeschichte beginnt die Tora und auch das Erste Testament. Nach ihr schuf Gott die ganze Welt in gerade mal sechs Tagen. Am siebten Tag hat er sich ausgeruht. So steht es in der Bibel. Gott ist der Schöpfer - sehr zufrieden mit seiner Arbeit - großzügig und mächtig 1. Tag - Gott machte die Erde; erschuf „Tag“ und „Nacht" 2. Tag - Gott machte den Himmel 3. Tag- Gott machte das Land und Wasser (Meere), Pflanzen und Fruchtbäume mit Samen 4. Tag - Gott erschuf die Sonne, Mond und Sterne 5. Tag-Gott machte die Fische und Vögel und segnete diese 6. Tag - Gott schuf Tiere aller Art und Menschen (Frauen und Männer- sie sollten sich vermehren und sich um die Tiere kümmern) 7. Tag - Die Erde war fertig, Gott segnete den Tag, an dem man ruhen sollte Genesis 2- Der Garten Eden - Gott wird als der „Herr" und sehr mächtig dargestellt - er ist der Schöpfer von Mensch und Tier - der Mensch wird als hilflos, schamlos und notwendig dargestellt - er soll auf den Garten Eden aufpassen, den Tieren Namen geben, sich fortpflanzen und sich...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Gott unterordnen Genesis 3-Das verlorene Paradies - Menschen dürfen nicht die Früchte von den Bäumen essen - eine Schlange überredet Eva von dem Baum des ewigen Lebens zu essen - Gott ist sauer und verurteilte Adam und Eva - Eva: wird unter schmerzen Kinder bekommen - Adam: muss hart und mühsam auf dem Feld arbeiten gehen - die beiden mussten den Garten der Ewigkeit verlassen- Verbannung aus dem Paradies Erkenntnisse - viel Beeinflussung und Verführung - Gotteswille muss Folge geleistet werden - wir sind nicht unsterblich - Rollenbild: Mann arbeitet auf dem Feld, Frau kümmert sich um die Kinder Religion Weitere Textstellen aus der Bibel Römer 13 - der Bibelauschnitt handelt über das Verhältnis zur stattlichen Macht Gottes - jeder Mensch hat sich der Obrigkeit von Gott unterzuordnen und ihm zu gehorchen, um einer Strafe zu umgehen und um seinen Willen zu besänftigen - die staatliche Gewalt ist nicht von Gott verordnet - jeder sollte in einer geordneten Gesellschaft Autorität und Unterwerfung zeigen Der babylonische Schöpfungsbericht (Enûma elîsch) - die Menschen sind die Leidtragenden und müssen die Aufgabe der Götter tragen - der Gott Marduk hat den Menschen zum ,,arbeiten erschaffen" - die Urgöttin Tiamat ist sehr mächtig und sie übt Rache auf ihre eigenen Familie aus - sie gebar die erste Generation von Göttern - Tiamat ist der Urstand und das Allumfassende - bei einem Kampf wurde die Urgöttin von Marduk besiegt - er spaltete sie und bildete aus den zwei Hälften den Himmel, die Erde und Sterne - aus dem Blut von Kingu formte er die Menschheit Babylonischer Glaube - Polytheismus- Glaube an viele Götter - Götter als Statuen Das Verhältnis zur staatlichen Gewalt 10 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet. 2 Darum Wer sich der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Anordnung; die ihr aber widerstreben, werden ihr Urteil empfangen. 3 Denn die Gewalt haben, muss man nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, dann wirst du Lob von ihr erhalten. 4 Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst. Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht die Strafe an dem, der Böses tut. 5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht. 7 So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt. Jell Verhältnis zwischen Mensch und Tier, laut verschiedener Bibelstellen Genesis 1, 24-29 - Mensch wird als Herrscher über Tiere dargestellt - Gott ist der Schöpfer - Mensch hat Einfluss auf die Tiere - laut dem Text sind die Tiere nicht die Nahrungsquelle der Menschen, sondern die Pflanzen Genesis 2, 15-20 - Tier als Hilfe - Gott als Schöpfer der Tiere, keinen Kontakt zu ihnen - Mensch entscheidet über Wohlbefinden der Tiere Genesis 9, 12-17 - Noah hat die Tiere gerettet- der Mensch soll sich um sie kümmern - Gott stellt Menschen und Tiere auf eine Ebene Psalm 8,4-10 - der Mensch steht über dem Tier - Tiere sind niedriger als Gott - Mensch fühlt sich überlegen gegenüber den Tieren Religion Das Verhältnis zwischen der Bibel und der Naturwissenschaft NATURWISSENSCHAFTEN - setzen auf Mathematik und Experiment - mathematisches Denken sehr anerkannt - Wissenschaft stellte Fragen an Natur, die genauso Beobachten und Experimente erfordert, bsp. Issac Newton- herabfallender Apfel- Gravitationsgesetz - Theorien und Hypothesen- mit Beobachtungen und Widerlegungen - man möchte die Welt verstehen und erklären RELIGION - Gott hat die Welt geschaffen, von da an folgten die Welt den gottgegebenen Menschen, die Zugang zu den Naturgesetzen hatten - Gott griff nicht in das Weltgeschehen ein - Wirklichkeit mit Offenbarung Gottes erklären - thematisiert Sinnfragen - steht über der Vernunft - Vermischung der Erklärungsebenen - Denkfehler zwischen der modernen Naturwissenschaft und dem christlichen Glauben= Kategoriefehler - Wissenschaft und Religion sind historisch eng miteinander verknüpft - Religion basiert auf Glauben, Irrationalität und Unsicherheit - Wissenschaft basiert auf Wissen, Vernunft und Belegen - griechischer Philosoph Aristoteles identifizierte vier verschiedene Arten von Ursachen - „,causa effizienz“ = Wirkungsursache - Naturwissenschaft - „causa finalis“ = Zweckursache - Zweck und Ziel Kategorienfehler: Kategorienfehler bedeutet wenn zwei Dinge oder Konzepte miteinander verglichen werden, diese aber auf zwei verschiedene Ebenen stehen Wirkungsursache: Die Wirkungsursache hinterfragt die Naturwissenschaft und wird nach Aristoteles auch ,,causa effizienz" genannt Zweckursache: Die Zweckursache, wird auch ,,causa finalis“ genannt und dabei hat der Urheber eine bestimmte Absicht jemand eine Freude zu machen Causa finalis Zweckursache Causa effizienz Wirkungsursache Naturwissenschaft Causa finalis Zweckursache Religion 3. Das Verhältnis der beiden Themenbereiche - die Wissenschaft und die Religion stehen in Spannung zueinander - die beiden Schöpfungsgeschichten (Genesis 1 und Genesis 2) sind unterschiedlich, ergänzen sich dennoch im Gesamtkontext - während im ersten Kapitel in strenger Abfolge die aufeinander aufbauenden Schöpfungswerke aufgezählt werden, geht es im zweiten Kapitel vorrangig um den Menschen selbst - Naturwissenschaft und Religion suchen beide nach Antworten und sind beide offen für neue Ergebnisse und somit nicht konkret festgelegt Unter welchen Umständen ist ein Zusammenleben von Naturwissenschaft und Religion möglich? - wenn beide die Kompetenz des anderen akzeptieren und respektieren, ergänzen sie sich - offene Kommunikation hilft Beispiele für Wirk- und Zweckursache: Zweckursache: - Hausaufgaben - arbeiten gehen - die Blumen gießen - Mundschutz tragen - Pflege Wirkungsursache: - Geld verdienen Wissen vermittelt bekommen - Blumen wachsen. - Infektionsrisiko sinkt - Hygiene Religion Moralische und theologische Argumente- Ethische Problemstellungen Moralisches Denken - Hintergrundwissen - verschiedene Meinungen - objektiver Überblick - Intuition - kritische Fragestellung - eigene Gefühle Vorgehensweise: 1. Fall analysieren 2. Spontanurteil 3. Hintergrundwissen 4. Argumente dafür/ dagegen 5. Abschließendes Urteil 6. Reflexion des Urteilprozesses Was ist ein theologisches Argument? Der Begriff ,,theologisch“ Kurs abgeleitet vom griechischen Wort „tetlos", was Ziel oder Zweck bedeutet, denn die Grundidee des Arguments liegt darin, dass der Zweck, den man scheinbar in den Funktionsweisen der Natur erkennt, Beweis für die Existenz eines zweckorientierten Akteurs ist, für all das verantwortlich ist (biblische und erfahrungsbasierte Begründungen). Was ist ein moralisches Argument? Ein moralischen Argument besteht meistens aus 2 Prämissen (das sind Aussagen, auf welche die Frage stehende Aussage zurückgeführt werden soll) und einer Konklusion (das ist die in Frage stehende Aussage selbst). Die Argumente greifen auf vorbereitete Wertvorstellungen und Normen in der Gesellschaft zurück. Es ist ethisch vorbildlich und untadelig erscheinende Personen oder Persönlichkeiten werden aufgeführt. Allerdings darf keine Forderung hergeleitet werden. ONO MORAL Aufbau der Klausur 1. Wiederholung 2. Transfer Aufgabe 3. eigene Meinung und Stellungnahme Prämisse 1: Alle Menschen sind sterblich Prämisse 2: Sokrates ist ein Mensch Konklusion: Also ist Sokrates sterblich B Doppellgebot der Liebe: Liebe Gott, liebe dich selbst und liebe deinen nächsten wie dich selbst! Kategorischer Imperativ: Handle so, dass die Maxime deines Handelns Gesetz für alle sein können! -Kant (,,Was du nicht willst, das man dir tut, das tue keinem anderen zu" )