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Korea Krieg

Korea Krieg

 1. Grundinformationen
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Korea Krieg
Zeitraum: 25. Juni 1950 bis zum 27. Juli 1953
Teilnehmer: Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea)

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1. Grundinformationen - Korea Krieg Zeitraum: 25. Juni 1950 bis zum 27. Juli 1953 Teilnehmer: Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) und die Republik Korea (Südkorea) Verbündete: China auf der Seite Nordkoreas und die USA auf der Seite Südkoreas Opfer: rund 4,5 Millionen (1/3 davon Zivilisten) Einsatz chemischer und biologischer Waffen erster Stellvertreter Krieg des kalten Krieges 2. Verlauf Am 25.06.1950 überschreiten Truppen Nordkoreas den 38. Breitengrad und nehmen die Hauptstadt Seoul ein Südkorea fordert Hilfe von der UNO an, diese setzt Militär ein, um Südkorea zu unterstützen Oberbefehlshaber: MacArthur (USA) Die Truppen verdrängen die nordkoreanischen Truppen recht schnell aus dem Land und überschreiten dabei den 38. Breitengrad Die UNO-Truppen rücken bis an die chinesische Grenze Nordkoreas vor, China fühlt sich dadurch vom Westen bedroht (Mandschurei direkt hinter der Grenze -> Hauptzentrum der Industrie) Januar '51: China und Nordkorea greifen zusammen an und überschreiten den 38.Breitengrad und nehmen Seoul erneut ein März '51: Gegenoffensive vertreiben die Truppen zurück bis zum 38. Breitengrad, aber überschreiten diesen nicht Friedenverhandlungen beginnen und ziehen sich bis zum 27.07.1953 hin, es wird ein Friedenvertrag unterzeichnet 3. Grundproblematik Teilung war eine direkte Folge des zweiten Weltkrieges Korea war faktisch seit dem 20 Jhd. eine Kolonie Japans, nach dem Krieg und der Kapitulation Japans durch die USA 1945 besetzt die Sowjetunion den Norden und die USA den Süden (Trennung am 38 Breitengrad) gegensätzliche politische und gesellschaftliche Entwicklungen Die...

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USA richteten im Süden des Landes zunächst eine Militärregierung ein. Im Norden hingegen begannen unter dem Schutz sowjetischer Truppen die koreanischen Kommunisten mit dem Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft. Der Norden und Süden sind verfeindet 4. jeweilige Interessen Nordkorea wollte die Wiedervereinigung beider Staaten militärisch erzwingen Die Supermächte USA und Sowjetunion schalteten sich militärisch in den Koreakrieg ein, um den Einfluss der Gegenpartei so weit wie möglich zurückzudrängen (Stellvertreterkrieg) 5. Folgen damals Im Ergebnis des Koreakrieges wurde auf der Welt das Wettrüsten verstärkt und der Kalte Krieg nahm an Intensität zu die westdeutsche Wiederbewaffnung wurde mit dem Krieg versucht zu verhindern (beide Länder haben ein ähnliches Schicksal erlebt, daher Angst vor einem Krieg bei Wiederbewaffnung Westdeutschlands) wachsende Angst vor einem erneuten Weltkrieg und die Einsicht, dass politische Abwägung der Folgen besser ist als „militärisches Abenteurertum“ (Truman and MacArthur) endgültige Spaltung der koreanischen Halbinsel in zwei Landesteile, welche unterschiedliche Gesellschaftsordnungen beibehielten 6. Folgen heute In Nordkorea bleibt jede Infragestellung der offiziellen Doktrin, dass Südkorea im Bündnis mit den USA das Land überfallen habe, bis heute lebensgefährlich. Keine Kommunikation zwischen Nord- und Südkorea erlaubt (einschließlich Medien, etc.) Nordkorea behält seine kommunistische Führung, wohingegen die Verfassung Südkoreas nach einer Machtübernahme durch das Militär im Jahr 1990 zugunsten einer Demokratie geändert wurde

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1. Grundinformationen - Korea Krieg Zeitraum: 25. Juni 1950 bis zum 27. Juli 1953 Teilnehmer: Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) und die Republik Korea (Südkorea) Verbündete: China auf der Seite Nordkoreas und die USA auf der Seite Südkoreas Opfer: rund 4,5 Millionen (1/3 davon Zivilisten) Einsatz chemischer und biologischer Waffen erster Stellvertreter Krieg des kalten Krieges 2. Verlauf Am 25.06.1950 überschreiten Truppen Nordkoreas den 38. Breitengrad und nehmen die Hauptstadt Seoul ein Südkorea fordert Hilfe von der UNO an, diese setzt Militär ein, um Südkorea zu unterstützen Oberbefehlshaber: MacArthur (USA) Die Truppen verdrängen die nordkoreanischen Truppen recht schnell aus dem Land und überschreiten dabei den 38. Breitengrad Die UNO-Truppen rücken bis an die chinesische Grenze Nordkoreas vor, China fühlt sich dadurch vom Westen bedroht (Mandschurei direkt hinter der Grenze -> Hauptzentrum der Industrie) Januar '51: China und Nordkorea greifen zusammen an und überschreiten den 38.Breitengrad und nehmen Seoul erneut ein März '51: Gegenoffensive vertreiben die Truppen zurück bis zum 38. Breitengrad, aber überschreiten diesen nicht Friedenverhandlungen beginnen und ziehen sich bis zum 27.07.1953 hin, es wird ein Friedenvertrag unterzeichnet 3. Grundproblematik Teilung war eine direkte Folge des zweiten Weltkrieges Korea war faktisch seit dem 20 Jhd. eine Kolonie Japans, nach dem Krieg und der Kapitulation Japans durch die USA 1945 besetzt die Sowjetunion den Norden und die USA den Süden (Trennung am 38 Breitengrad) gegensätzliche politische und gesellschaftliche Entwicklungen Die...

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USA richteten im Süden des Landes zunächst eine Militärregierung ein. Im Norden hingegen begannen unter dem Schutz sowjetischer Truppen die koreanischen Kommunisten mit dem Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft. Der Norden und Süden sind verfeindet 4. jeweilige Interessen Nordkorea wollte die Wiedervereinigung beider Staaten militärisch erzwingen Die Supermächte USA und Sowjetunion schalteten sich militärisch in den Koreakrieg ein, um den Einfluss der Gegenpartei so weit wie möglich zurückzudrängen (Stellvertreterkrieg) 5. Folgen damals Im Ergebnis des Koreakrieges wurde auf der Welt das Wettrüsten verstärkt und der Kalte Krieg nahm an Intensität zu die westdeutsche Wiederbewaffnung wurde mit dem Krieg versucht zu verhindern (beide Länder haben ein ähnliches Schicksal erlebt, daher Angst vor einem Krieg bei Wiederbewaffnung Westdeutschlands) wachsende Angst vor einem erneuten Weltkrieg und die Einsicht, dass politische Abwägung der Folgen besser ist als „militärisches Abenteurertum“ (Truman and MacArthur) endgültige Spaltung der koreanischen Halbinsel in zwei Landesteile, welche unterschiedliche Gesellschaftsordnungen beibehielten 6. Folgen heute In Nordkorea bleibt jede Infragestellung der offiziellen Doktrin, dass Südkorea im Bündnis mit den USA das Land überfallen habe, bis heute lebensgefährlich. Keine Kommunikation zwischen Nord- und Südkorea erlaubt (einschließlich Medien, etc.) Nordkorea behält seine kommunistische Führung, wohingegen die Verfassung Südkoreas nach einer Machtübernahme durch das Militär im Jahr 1990 zugunsten einer Demokratie geändert wurde