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Nachfrage-und Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik

Nachfrage-und Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik

 Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik
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John Maynard Keynes als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise Ende 20er Jahre
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Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Vertreter: John Maynard Keynes als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise Ende 20er Jahre Einstellung zu Krisen in der Marktwirtschaft: Krisen sind unvermeidlich und lösen sich nicht automatisch". Krisen sind in der Regel ein Problem mangelnder Nachfrage. wichtige Akteure im Wirtschaftsgeschehen: Arbeitnehmer/ Konsumenten: Nachfrage ist entscheidend Priorität im „magischen Viereck“: Vollbeschäftigung wichtigstes Handlungsfeld: Haushaltspolitik (Fiskalpolitik von Fiskus = Staatshaushalt) wesentliche Aufgabe des Staates: ● Es handelt sich um eine sog. Ablaufpolitik - antizyklische Konjunkturpolitik, da Auf und Abs versucht werden abgeschwächt zu werden. Die Haushaltspolitik orientiert sich an den Erfordernissen der Konjunkturentwicklung in der Tiefphase, z. B. durch staatliche Ausgabenprogramme (auch über Schulden). Im Boom soll die Konjunktur durch Schuldenrückzahlung und Erhöhung der Steuern gedämpft werden. typische wirtschaftspolitische Maßnahmen: ● Ausgabenprogramme, Steuersenkungen vor allem bei den Haushalten und Erhöhung von Transferleistungen Einstellung zu Staatsschulden: sind in Krisenzeiten vertretbar und können in konjunkturell besseren Zeiten ausgeglichen werden, dies bezeichnet man als „deficit spending". Sparen in Krisenzeiten würde die Krise nur verschärfen. zeitliche Dauer: kurzfristige Maßnahmen, orientiert am Konjunkturverlauf Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Vertreter: ● Milton Friedman ● Friedrich August von Hayek ● Jean-Baptiste Say: Saysches Theorem Anfang 18. Jahrhundert Einstellung zu Krisen in der Marktwirtschaft: Krisen werden durch Eingriffe des Staates in das Wirtschaftsgeschehen verursacht. Der Markt tendiert von sich aus zu einem Gleichgewicht. wichtige Akteure im Wirtschaftsgeschehen: Unternehmer: Staat soll dauerhaft stabile Bedingungen garantieren Priorität im ,,magischen Viereck": Preisstabilität wichtigstes Handlungsfeld: ● Geldpolitik - Hauptakteur: Notenbank, Inflatonsverhinderung durch Steuerung des Geldumlaufs wesentliche...

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Aufgabe des Staates: ● Es handelt sich um eine Ordnhbgspolitik, d.h. es müssen dauerhaft stabile Rahmenbedingungen für Unternehmensentscheidungen geschaffen werden. Der Staat muss weniger eingreifen typische wirtschaftspolitische Maßnahmen: Bürokratie und staatliche Vorschriften werden abgebaut und das Arbeitsverhältnis wird flexibilisiert, wodurch wenig feste Bindungen entstehen, z.B. durch Tarifverträge wird viel Freiraum für Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern geschaffen. Zudem sollten unternehmensbelastende Steuern dauerhaft gesenkt werden und Privatisierung sollte erfolgen. Einstellung zu Staatsschulden: sind zu vermeiden, weil sie zu steigenden Zinsen führen „crowding out" und weil dauerhaft hohe Staatsschulden die Stabilität der Währung gefährden zeitliche Dauer: mittelfristig bis langfristig angelegt, orientiert an dauerhaft stabilen Bedingungen und der Reduktion des staatlichen Anteils am Wirtschaftsgeschehen Kritik nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik „time lags" - Verzögerung zwischen dem Auftreten/ Erkennen einer Krise und durchgeführten Maßnahmen ● ● ● es fällt schwer in guten Zeiten zu sparen => senken von Staatsausgaben => Rückzahlen der Staatsschulden Vernachlässigung der Angebotsbedingungen der Maßnahmen (Lohnkosten, ,,Kaufkrafttheorie der Löhne") ● Nachfragepolitik reagiert mitunter nicht auf Strukturveränderungen => fehlender Anreiz für Anpassung in Unternehmen "crowding-out" : => Verdrängung privater Nachfrage Investitionen abdämpfen von Boom-Phasen Kritik angebotsorientierte Wirtschaftspolitik ● Verbesserung der Gesamsituation von Arbeitnehmern erhöht nicht zwangsläufig die Investitionsbereitschaft Investitionsforderungen bei mangelnder Kapazitätsauslastung/ mangelnde Nachfrage führt zu Rationalisierungs- statt Erweiterungsinvestitionen => Verminderung von Arbeitsplätzen Löhne sind auch Nachfragegefaktor Unterbeschäftigung führt zu Regression, die Staatsausgaben zu steigender Arbeitslosigkeit einseitige Betonung der Kosten der Investitionen => angemessener Preis durch Nachfrage

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Aufgabe des Staates: ● Es handelt sich um eine Ordnhbgspolitik, d.h. es müssen dauerhaft stabile Rahmenbedingungen für Unternehmensentscheidungen geschaffen werden. Der Staat muss weniger eingreifen typische wirtschaftspolitische Maßnahmen: Bürokratie und staatliche Vorschriften werden abgebaut und das Arbeitsverhältnis wird flexibilisiert, wodurch wenig feste Bindungen entstehen, z.B. durch Tarifverträge wird viel Freiraum für Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern geschaffen. Zudem sollten unternehmensbelastende Steuern dauerhaft gesenkt werden und Privatisierung sollte erfolgen. Einstellung zu Staatsschulden: sind zu vermeiden, weil sie zu steigenden Zinsen führen „crowding out" und weil dauerhaft hohe Staatsschulden die Stabilität der Währung gefährden zeitliche Dauer: mittelfristig bis langfristig angelegt, orientiert an dauerhaft stabilen Bedingungen und der Reduktion des staatlichen Anteils am Wirtschaftsgeschehen Kritik nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik „time lags" - Verzögerung zwischen dem Auftreten/ Erkennen einer Krise und durchgeführten Maßnahmen ● ● ● es fällt schwer in guten Zeiten zu sparen => senken von Staatsausgaben => Rückzahlen der Staatsschulden Vernachlässigung der Angebotsbedingungen der Maßnahmen (Lohnkosten, ,,Kaufkrafttheorie der Löhne") ● Nachfragepolitik reagiert mitunter nicht auf Strukturveränderungen => fehlender Anreiz für Anpassung in Unternehmen "crowding-out" : => Verdrängung privater Nachfrage Investitionen abdämpfen von Boom-Phasen Kritik angebotsorientierte Wirtschaftspolitik ● Verbesserung der Gesamsituation von Arbeitnehmern erhöht nicht zwangsläufig die Investitionsbereitschaft Investitionsforderungen bei mangelnder Kapazitätsauslastung/ mangelnde Nachfrage führt zu Rationalisierungs- statt Erweiterungsinvestitionen => Verminderung von Arbeitsplätzen Löhne sind auch Nachfragegefaktor Unterbeschäftigung führt zu Regression, die Staatsausgaben zu steigender Arbeitslosigkeit einseitige Betonung der Kosten der Investitionen => angemessener Preis durch Nachfrage