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Napoleon und die Deutschen

Napoleon und die Deutschen

 Wiederholung Napoleon und Frankreich
NAPOLEON UND DIE DEUTSCHEN
Napoleon Bonparte (1769-1821)
- Bekannt als Kaiser, Kriegsherr und Eroberer

Napoleon und die Deutschen

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* Napoleons Ziele und Maßnahmen * Wiener Kongress * Der deutsche Bund * Wartburgfest * Hambacher Fest * Märzrevolution * Gründe für das scheitern der Revolution Quellen: Wissen2go, Unterrichtsmaterial, „Meilenstein der deutschen Geschichte“

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Wiederholung Napoleon und Frankreich NAPOLEON UND DIE DEUTSCHEN Napoleon Bonparte (1769-1821) - Bekannt als Kaiser, Kriegsherr und Eroberer - Im Sommer 1789 begann die Französische Revolution -> Bevölkerung unter dem Motto „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" gegen den streng herrschenden Monarchen -> In Abstimmung wählte ihn das Volk zum Machhaber auf Lebensdauer -> Napoleon geht als Kaiser hervor => Nicht mehr von „Gottes Gnaden" auf den Thron, sondern als „Volkskaiser" ● -> Napoleon stand hinter dem Ziel des Aufstandes, führte seine Mitstreiter erfolgreich durch die Revolution und wurde zum General erklärt - 1796 Durchbruch -> Napoleon siegte im Italienfeldzug - Volk sah ihn durch seine Leistungen immer mehr als Held ihrer Nation an - 1799 endete die Französische Revolution mit dem Sturz der Regierung -> Napoleon wurde zum Alleinherrscher Frankreichs ernannt - nutzte seine Rolle um das Land wieder aufzubauen und den Bürgern neue Rechte zu verschaffen ZIELE VON NAPOLEON ● • Ganz Europa soll unter französischer Herrschaft stehen-> Koalitionskriege (1792-1809): Ausdehnung der napoleonische Herrschaft über ganz Westeuropa Hegemonie (Vormachtstellung Frankreichs durchsetzen) Errungenschaften der französischen Revolution sollen verbreitet werden 1. KRÖNUNG UND EROBERUNG -> Heiliges Römisches reich Deutscher Nation besteht aus Kurfürstentümer, Geistliche Herrschaften, freie Reichsstädte, kleine Herzogtümer und Grafschaften - 2 Staaten besonders groß : Preußen und Österreich - Französische Revolutionstruppen erobern deutsche Gebiete bis zum Rhein 2. SäKULARISATION UND MEDIATISIERUNG –> DE WIRD KOMPLETT...

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UMGEBAUT Mediatisierung: > Integration von freien Reichsstädten sowie Kleinstaaten in größere Territorien Säkularisation: 2.1 Auflösung geistlicher Fürstentümer 2.2 Enteignung und Entmachtung von allen Klöstern, Bistümern 2.3 Die ehemals freien Reichsstädte unterstehen nun einem Gebiet = Kirche wird enteignet = Ende der Kleinstaaten, Flächenstaaten entstehen 3. RHEINBUND UND ENDE DES REICHES 1806: Gründung des Rheinbundes (eingefädelt von Napoleon) - 16 Fürsten treten aus dem Reich aus und gründen den Rheinbund (unterstützen Napoleon) die meisten Rheinbundstaaten übernahmen den Code Napoleon/ Code Civil Code Civil fortschrittliches Gesetzeswerk = Ende des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation nach fast 900 Jahren VOR- UND NACHTEILE NAPOLEONS HERRSCHAFT Vorteile: • macht aus „Flickenteppich" = Flächenstaaten • fortschrittliches Gesetzbuch: Code Civil 1803: Reichsdeputationshauptschluss = Gesetzt zur Neuordnung des Reiches • Die Verweltlichung wird für rechtsmäßig erklärt Nachteile: • Gefühl der Unterdrückung durch Fremdherrschaft • Nationalgedanke wird verstärkt ↓ Befreiungskriege (1913–1915) Auslöser: Niederlage des Russlandfeldzuges (1812) • 17.03.1813: König Wilhelm Ill von Preußen Aufruf „an mein Volk", indem er Preußen und DE zum Kampf gegen die Truppen von Napoleon auffordert Voelkerschlacht bei Leipzig (16-19.10.1813) • Napoleon wird besiegt -> 1814: Napoleon dankt ab und wird nach Elba verbannt Die Bedeutung der napoleonischen Kriege für Deutschland als Nation • Befreiungskrieg gegen Napoleon war die Geburtsstunde der Deutschen Nationalbewegung • Es war keine geneinsame Sprache, Kultur oder Geschichte die das Nationalgefühl hervorrief, sondern es war Napoleon. Erst durch die Abgrenzung den gemeinsamen Feind Frankreich entstand bei vielen Deutschen das Bewusstsein, Teil einer Nation zu sein WIENER KONGRESS (Friedenskonferenz) September 1814 bis Juni 1815 - Sieger: England, Preußen, Russland, Österreich, (Frankreich) -> laden alle Fürsten Europas nach Wien ein - Etwa 200 Herrschaften Wird geleitet vom österreichischen Kanzler Klemens von Metternich (1773-1859) Ziel: Neuordnung Europas nach den Koalitionskriegen gegen Napoleon und Wiederherstellung der vorrevolutionären Verhältnissen Leitgedanken: Legitimität (Berechtigung): nur die alten Dynastien haben Anspruch auf die Macht -> Gottesgnadentum Restauration : Wiederherstellung des Zustandes vor der Revolution 1789 (alte politische Ordnung) -> Stände, Dynastien, Kirche, Adelsprivilegien Solidarität: gemeinsamer Kampf gegen revolutionäre Umtriebe -> gemeinsame Politik der Fürsten Gleichgewicht: Herstellen eines Kräftegleichgewichts (Pentarchie), keine Großmacht darf entstehen -> Frankreich wird verkleinert Heilige Allianz (1815): konservatives Bündnis auf Grundlage christlicher Prinzipien zwischen Russland, Österreich und Preußen zur Unterdrückung revolutionäre Bewegungen Hauptziel: • Sicherung eines langwierigen Friedens nach den Grundsätzen des Gottesgnadentum -> Sicherten sich militärische Hilfe in Falle einer Revolution zu -> Herrscher verbündeten sich gegen das eigene Volk Gottesgnadentum: • Vorstellung einer von Gott gestifteten und damit gerechtfertigten Herrschaft eines Monarchen 08.Juni. 1815 D D E T S C لا == ں H E Fazit: B U ZA N D • lockerer Staatenbund, der aus 35 Fürstentümern und vier Freien Städten besteht -> nicht als Nationalstaat konzipiert (Kein gemeinsames Oberhaupt, keine gemeinsame Regierung, kein Parlament, keine Hauptstadt) PROBLEME: • Vor allem ein Instrument der Restauration • Liberales Bürgertum protestiert gegen den deutschen Bund -> fordern die Gründung eines deutschen Nationalstaates mit Grundrechten und einer Verfassung -> Enttäuschung im Volk: Empfinden Bund als rückständig • kein Nationalstaat wie Frankreich oder England VORTEILE DES WIENER KONGRESS - erster Schritt zu einem vereinten Europa -> haben sich zusammengesetzt und miteinander geredet und sich nicht bekriegt - Vereinigung der europäischen Großmächte - mit dem Wiener Kongress wurde eine fast ununterbrochene Kriegszeit unterbrochen - langjährige Gewährleistung eines europäischen Friedens durch Mächtegleichgewicht und friedliche Kooperation bis zum Ausbruch des Krimkriegs 1853 - Gründung von Staaten wie z. B. die Niederlande NACHTEILE DES WIENER KONGRESS - immer noch ein monarchisches System -> unterbindet den Volkswillen und unterdrückt freiheitliche Ideen - französische Revolution wird rückgängig gemacht WARTBURGFEST 18.OKTOBER 1817 Vorgeschichte: • Auf dem Wiener Kongress entschied man sich für eine Restauration (deutscher Bund) ● Die nationalen und liberalen Wünsche des Bürgertums blieben unerfüllt, da Deutschland weiter hin zersplittert war und eine gesamtdeutsche Verfassung mit freiheits und Grundrechten nicht zustande kam • Als Reaktion auf die Restauration wurden von patriotischen Studenten im Jahr 1815 die „Urburschaften" gegründet • Diese luden zwei Jahre später, anlässlich des Jahrestags der Reformation und Völkerschlacht bei Leipzig ein -> Beide Jahrestage stellen ein Art „Befreiung" dar • ca 500 Studenten und einige Professoren (bei Eisenach) Forderung: Gründung eines deutschen Nationalstaates, Freiheits- Grundrechte -> vier große „p" : Pressefreiheit, Recht und Parteibildung, Parlament, politische Einheit und Nation Wartburgfest = Reaktion auf die Restauration Bedeutung des Wartburgfest: • erstmals schwarz- rot goldene Flagge als Symbol der deutschen Nationalbewegung öffentlich zur Schau gestellt • erste politische Demonstration in DE • erstes dt. Nationalfest, zu dem Teilnehmer aus den ganzen Land kamen Schattenseite des Wartburgfest: • teils nationalistische Tendenzen -> Vernichtung von Büchern und Symbole, die die als „undeutsch" betrachtet wurden -> Intoleranz, Abgrenzung nach außen • Verknüpfung nationaler und liberaler Gedanken und Forderungen • Streben nach Freiheit,Gleichheit, aber auch Abgrenzung und Intoleranz gegenüber allem „undeutschen" Auslöser: KARLSBADER • Ermordung von Kotzenbues durch den Studenten Carl Ludwig -> nach Ermordung kam es im deutschen Bund zu einer Welle der Repression = Unterdrückung (politisch) Ziel: • Nationalismus und Liberalismus im deutschen Bund zu unterdrücken Die wichtigsten Beschlüsse: 1. Verbot der Burschenschaften 2. Entlassung der politisch auffälligen Professoren 3. Überwachung der Universitäten 4. Weitreichende Zensur BIEDERMEIERZEIT 1815-1848 BESCHLÜSSE Beginn der Zensur und Demagogenverfolgung ↓ ● ● • „Rückzug ins Private und Gemütliche“ des gehobenen Bürgertums ● Merkmale: Familienidylle, Resignation, Naturverbundenheit, keinerlei politisches Engagement Hambacher Fest • Neue Hoffnung durch die Julirevolution in Frankreich 1830: Info: Julirevolution 27.Juli 1830 Reaktion auf das Hambacher Fest Zensur: ● Meinungs- und Pressefreiheit unterlagen einer strengen Zensur • erstickte die Entwicklung der politischen Tagespresse • direkte politische Kritik zu äußern war unter der Zensur kaum möglich Ausweichung fiktionale Texte = Hauptorganisatoren siebenpfeiffer und Wirth wurden festgenommen Verschärfung der Zensur bzw. Unterdrückung • politische Versammlungen, Vereine, Feste und Symbol wurden verboten Folgen der Karlsbader Beschlüsse: • Arbeit im Untergrund -> weitere Proteste • Resignation -> Rückzug ins private Biedermeierzeit => Beginnende Ausweitung des Nationalismus vom Eliten- zum Massenphänomen -> Massennationalismus • Bürgerlich-liberaler Umsturz in Frankreich ->König Karl X gestürzt und durch „Bürgerkönig“ Louis-Phillipe ersetzt worden SEPT. 1819 Ziel: forderten nationale Einheit in DE: Presse-; Meinungs-;Versammlungsfreiheit. Gleichberechtigung der Frauen • 30.000 Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, auch polnische Freiheitskämpfer und Frauen 27.Mai.1832 3.APRIL.1833 FRANKFURTER WACHENSTURM • deutsche Studenten unternehmen den Versuch, die Hauptwache in Frankfurt zu stürmen und eine bürgerliche Revolution auszulösen GRÜNDUNG DES DEUTSCHEN ZOLLVEREINS 1834 • ermöglichte die wirtschaftliche Einheit innerhalb des deutschen Bundes -> Wegfall der Zollschranken: Waren konnte uneingeschränkt zwischen den Staaten transportiert werden => Erste Vorstufe eines „Zusammenrückens" in DE - zunächst auf wirtschaftliche Ebene RHEINKRISE 1839/40 • infolge der napoleonischen Eroberungen waren die linksrheinischen Gebiete zu französichen Staatsterritorium geworden, sodass der Rhein die französische Staatsgrenze bildete • auf dem Wiener Kongress wurden die linksrheinischen Gebiete zu preußischen Provinzen gemacht und gehörten damit zum deutschen Bund -> Diese Beschlüsse stellte die französische Regierung in Frage, Forderung Frankreichs nach Wiederherstellung der Rheingrenze => Ressentiments (Feinschaft) in der deutschen Bevölkerung gegen Frankreich => Weitere Ausbreitung und Emotionalisierung in der Nationalbewegung => Verarmung großer Bevölkerungsschichten Ursachen von Pauperismus: Industrialisierung • Revolutionäre Atmosphäre wird angeheizt SCHLESISCHER WEBERAUFSTAND 1844 • Krise der Textillindustrie -> Billige Stoffe aus England • Kommt in der Zeit zu mehreren lokalen Unruhen => Revolutionäre Stimmung Februarrevolution 23. Februar 1848 ● Auslöser: Februarrevolution im Februar 1948 ● „Bürgerkönig“ Louis Phillipe führt Zensurwahlrecht ein -> Ist ein Wahlrecht mit ungleichen Wahlrecht -> nur Personen, die einen bestimmten finanziellen Stand haben, sind Wahlberechtigt => Proletariat wird das Wahlrecht entzogen > Meinungs- und Pressefreiheit > Ende der Zensur > Versammlungsfreiheit > Bürgerrechte > öffentliche Gerichtsverhandlungen > Wahlen zum Nationalparlament • schließt sich der heiligen Allianz an -> wendet sich vom Liberalismus ab und unterdrückte somit die liberale Bewegung in FR • König wird gestürzt und die Republik wird ausgerufen Bürg h-liberaler Umsturz breitete sich wenige Tage später auch im deutschen Bund und in anderen europäischen Ländern aus ● politische Unzufriedenheit: Vor allem Studenten, Gebildete • Wirtschaftliche Probleme: Pauperismus: Vor allem Handwerker, Weber, Landbevölkerung Ausgelöst durch: Bevölkerungswachstum, Frühindustrialisierung Hungerwinter: Missernte in den Jahren 1847/48 => Entschiedener Auslöser der Revolution 1848/49 URSACHEN DER MÄRZREVOLUTION BEVÖLKERUNG GEPRÄGT VON PAUPERISMUS VON 1800 BIS 1850 Maerzrevolution • In Baden formuliert die Mannheimer Volksversammlung am 27. Februar die sogenannten Märzforderungen: -> DE soll zu einem Staat werden, Abschaffung der Fürstenherrschaft > höhere Löhne, niedrigere Lebensmittelpreise > Ende des Feudalismus • Mit Demos, Versammlungen und Petitionen unterstreicht das liberale Bürgertum im Frühjahr 1948 seine Forderungen

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RHEINBUND UND ENDE DES REICHES 1806: Gründung des Rheinbundes (eingefädelt von Napoleon) - 16 Fürsten treten aus dem Reich aus und gründen den Rheinbund (unterstützen Napoleon) die meisten Rheinbundstaaten übernahmen den Code Napoleon/ Code Civil Code Civil fortschrittliches Gesetzeswerk = Ende des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation nach fast 900 Jahren VOR- UND NACHTEILE NAPOLEONS HERRSCHAFT Vorteile: • macht aus „Flickenteppich" = Flächenstaaten • fortschrittliches Gesetzbuch: Code Civil 1803: Reichsdeputationshauptschluss = Gesetzt zur Neuordnung des Reiches • Die Verweltlichung wird für rechtsmäßig erklärt Nachteile: • Gefühl der Unterdrückung durch Fremdherrschaft • Nationalgedanke wird verstärkt ↓ Befreiungskriege (1913–1915) Auslöser: Niederlage des Russlandfeldzuges (1812) • 17.03.1813: König Wilhelm Ill von Preußen Aufruf „an mein Volk", indem er Preußen und DE zum Kampf gegen die Truppen von Napoleon auffordert Voelkerschlacht bei Leipzig (16-19.10.1813) • Napoleon wird besiegt -> 1814: Napoleon dankt ab und wird nach Elba verbannt Die Bedeutung der napoleonischen Kriege für Deutschland als Nation • Befreiungskrieg gegen Napoleon war die Geburtsstunde der Deutschen Nationalbewegung • Es war keine geneinsame Sprache, Kultur oder Geschichte die das Nationalgefühl hervorrief, sondern es war Napoleon. Erst durch die Abgrenzung den gemeinsamen Feind Frankreich entstand bei vielen Deutschen das Bewusstsein, Teil einer Nation zu sein WIENER KONGRESS (Friedenskonferenz) September 1814 bis Juni 1815 - Sieger: England, Preußen, Russland, Österreich, (Frankreich) -> laden alle Fürsten Europas nach Wien ein - Etwa 200 Herrschaften Wird geleitet vom österreichischen Kanzler Klemens von Metternich (1773-1859) Ziel: Neuordnung Europas nach den Koalitionskriegen gegen Napoleon und Wiederherstellung der vorrevolutionären Verhältnissen Leitgedanken: Legitimität (Berechtigung): nur die alten Dynastien haben Anspruch auf die Macht -> Gottesgnadentum Restauration : Wiederherstellung des Zustandes vor der Revolution 1789 (alte politische Ordnung) -> Stände, Dynastien, Kirche, Adelsprivilegien Solidarität: gemeinsamer Kampf gegen revolutionäre Umtriebe -> gemeinsame Politik der Fürsten Gleichgewicht: Herstellen eines Kräftegleichgewichts (Pentarchie), keine Großmacht darf entstehen -> Frankreich wird verkleinert Heilige Allianz (1815): konservatives Bündnis auf Grundlage christlicher Prinzipien zwischen Russland, Österreich und Preußen zur Unterdrückung revolutionäre Bewegungen Hauptziel: • Sicherung eines langwierigen Friedens nach den Grundsätzen des Gottesgnadentum -> Sicherten sich militärische Hilfe in Falle einer Revolution zu -> Herrscher verbündeten sich gegen das eigene Volk Gottesgnadentum: • Vorstellung einer von Gott gestifteten und damit gerechtfertigten Herrschaft eines Monarchen 08.Juni. 1815 D D E T S C لا == ں H E Fazit: B U ZA N D • lockerer Staatenbund, der aus 35 Fürstentümern und vier Freien Städten besteht -> nicht als Nationalstaat konzipiert (Kein gemeinsames Oberhaupt, keine gemeinsame Regierung, kein Parlament, keine Hauptstadt) PROBLEME: • Vor allem ein Instrument der Restauration • Liberales Bürgertum protestiert gegen den deutschen Bund -> fordern die Gründung eines deutschen Nationalstaates mit Grundrechten und einer Verfassung -> Enttäuschung im Volk: Empfinden Bund als rückständig • kein Nationalstaat wie Frankreich oder England VORTEILE DES WIENER KONGRESS - erster Schritt zu einem vereinten Europa -> haben sich zusammengesetzt und miteinander geredet und sich nicht bekriegt - Vereinigung der europäischen Großmächte - mit dem Wiener Kongress wurde eine fast ununterbrochene Kriegszeit unterbrochen - langjährige Gewährleistung eines europäischen Friedens durch Mächtegleichgewicht und friedliche Kooperation bis zum Ausbruch des Krimkriegs 1853 - Gründung von Staaten wie z. B. die Niederlande NACHTEILE DES WIENER KONGRESS - immer noch ein monarchisches System -> unterbindet den Volkswillen und unterdrückt freiheitliche Ideen - französische Revolution wird rückgängig gemacht WARTBURGFEST 18.OKTOBER 1817 Vorgeschichte: • Auf dem Wiener Kongress entschied man sich für eine Restauration (deutscher Bund) ● Die nationalen und liberalen Wünsche des Bürgertums blieben unerfüllt, da Deutschland weiter hin zersplittert war und eine gesamtdeutsche Verfassung mit freiheits und Grundrechten nicht zustande kam • Als Reaktion auf die Restauration wurden von patriotischen Studenten im Jahr 1815 die „Urburschaften" gegründet • Diese luden zwei Jahre später, anlässlich des Jahrestags der Reformation und Völkerschlacht bei Leipzig ein -> Beide Jahrestage stellen ein Art „Befreiung" dar • ca 500 Studenten und einige Professoren (bei Eisenach) Forderung: Gründung eines deutschen Nationalstaates, Freiheits- Grundrechte -> vier große „p" : Pressefreiheit, Recht und Parteibildung, Parlament, politische Einheit und Nation Wartburgfest = Reaktion auf die Restauration Bedeutung des Wartburgfest: • erstmals schwarz- rot goldene Flagge als Symbol der deutschen Nationalbewegung öffentlich zur Schau gestellt • erste politische Demonstration in DE • erstes dt. Nationalfest, zu dem Teilnehmer aus den ganzen Land kamen Schattenseite des Wartburgfest: • teils nationalistische Tendenzen -> Vernichtung von Büchern und Symbole, die die als „undeutsch" betrachtet wurden -> Intoleranz, Abgrenzung nach außen • Verknüpfung nationaler und liberaler Gedanken und Forderungen • Streben nach Freiheit,Gleichheit, aber auch Abgrenzung und Intoleranz gegenüber allem „undeutschen" Auslöser: KARLSBADER • Ermordung von Kotzenbues durch den Studenten Carl Ludwig -> nach Ermordung kam es im deutschen Bund zu einer Welle der Repression = Unterdrückung (politisch) Ziel: • Nationalismus und Liberalismus im deutschen Bund zu unterdrücken Die wichtigsten Beschlüsse: 1. Verbot der Burschenschaften 2. Entlassung der politisch auffälligen Professoren 3. Überwachung der Universitäten 4. Weitreichende Zensur BIEDERMEIERZEIT 1815-1848 BESCHLÜSSE Beginn der Zensur und Demagogenverfolgung ↓ ● ● • „Rückzug ins Private und Gemütliche“ des gehobenen Bürgertums ● Merkmale: Familienidylle, Resignation, Naturverbundenheit, keinerlei politisches Engagement Hambacher Fest • Neue Hoffnung durch die Julirevolution in Frankreich 1830: Info: Julirevolution 27.Juli 1830 Reaktion auf das Hambacher Fest Zensur: ● Meinungs- und Pressefreiheit unterlagen einer strengen Zensur • erstickte die Entwicklung der politischen Tagespresse • direkte politische Kritik zu äußern war unter der Zensur kaum möglich Ausweichung fiktionale Texte = Hauptorganisatoren siebenpfeiffer und Wirth wurden festgenommen Verschärfung der Zensur bzw. Unterdrückung • politische Versammlungen, Vereine, Feste und Symbol wurden verboten Folgen der Karlsbader Beschlüsse: • Arbeit im Untergrund -> weitere Proteste • Resignation -> Rückzug ins private Biedermeierzeit => Beginnende Ausweitung des Nationalismus vom Eliten- zum Massenphänomen -> Massennationalismus • Bürgerlich-liberaler Umsturz in Frankreich ->König Karl X gestürzt und durch „Bürgerkönig“ Louis-Phillipe ersetzt worden SEPT. 1819 Ziel: forderten nationale Einheit in DE: Presse-; Meinungs-;Versammlungsfreiheit. Gleichberechtigung der Frauen • 30.000 Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, auch polnische Freiheitskämpfer und Frauen 27.Mai.1832 3.APRIL.1833 FRANKFURTER WACHENSTURM • deutsche Studenten unternehmen den Versuch, die Hauptwache in Frankfurt zu stürmen und eine bürgerliche Revolution auszulösen GRÜNDUNG DES DEUTSCHEN ZOLLVEREINS 1834 • ermöglichte die wirtschaftliche Einheit innerhalb des deutschen Bundes -> Wegfall der Zollschranken: Waren konnte uneingeschränkt zwischen den Staaten transportiert werden => Erste Vorstufe eines „Zusammenrückens" in DE - zunächst auf wirtschaftliche Ebene RHEINKRISE 1839/40 • infolge der napoleonischen Eroberungen waren die linksrheinischen Gebiete zu französichen Staatsterritorium geworden, sodass der Rhein die französische Staatsgrenze bildete • auf dem Wiener Kongress wurden die linksrheinischen Gebiete zu preußischen Provinzen gemacht und gehörten damit zum deutschen Bund -> Diese Beschlüsse stellte die französische Regierung in Frage, Forderung Frankreichs nach Wiederherstellung der Rheingrenze => Ressentiments (Feinschaft) in der deutschen Bevölkerung gegen Frankreich => Weitere Ausbreitung und Emotionalisierung in der Nationalbewegung => Verarmung großer Bevölkerungsschichten Ursachen von Pauperismus: Industrialisierung • Revolutionäre Atmosphäre wird angeheizt SCHLESISCHER WEBERAUFSTAND 1844 • Krise der Textillindustrie -> Billige Stoffe aus England • Kommt in der Zeit zu mehreren lokalen Unruhen => Revolutionäre Stimmung Februarrevolution 23. Februar 1848 ● Auslöser: Februarrevolution im Februar 1948 ● „Bürgerkönig“ Louis Phillipe führt Zensurwahlrecht ein -> Ist ein Wahlrecht mit ungleichen Wahlrecht -> nur Personen, die einen bestimmten finanziellen Stand haben, sind Wahlberechtigt => Proletariat wird das Wahlrecht entzogen > Meinungs- und Pressefreiheit > Ende der Zensur > Versammlungsfreiheit > Bürgerrechte > öffentliche Gerichtsverhandlungen > Wahlen zum Nationalparlament • schließt sich der heiligen Allianz an -> wendet sich vom Liberalismus ab und unterdrückte somit die liberale Bewegung in FR • König wird gestürzt und die Republik wird ausgerufen Bürg h-liberaler Umsturz breitete sich wenige Tage später auch im deutschen Bund und in anderen europäischen Ländern aus ● politische Unzufriedenheit: Vor allem Studenten, Gebildete • Wirtschaftliche Probleme: Pauperismus: Vor allem Handwerker, Weber, Landbevölkerung Ausgelöst durch: Bevölkerungswachstum, Frühindustrialisierung Hungerwinter: Missernte in den Jahren 1847/48 => Entschiedener Auslöser der Revolution 1848/49 URSACHEN DER MÄRZREVOLUTION BEVÖLKERUNG GEPRÄGT VON PAUPERISMUS VON 1800 BIS 1850 Maerzrevolution • In Baden formuliert die Mannheimer Volksversammlung am 27. 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