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Psychosozialen Phasen nach Erikson

Psychosozialen Phasen nach Erikson

 PSYCHOSOZIALE PHASEN
Phase bzw. Krise nach Erikson:
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Psychosozialen Phasen: - Urvertrauen vs. Misstrauen - Autonomie vs. Scham und Zweifel - Initiative vs. Schuldgefühl - Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl - Identität vs. Identitätsdiffusion

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PSYCHOSOZIALE PHASEN Phase bzw. Krise nach Erikson: Alter Psychosexuelle Phase nach Freud Modalitäten der psychosozialen Entwicklung & deren Attribute Konstruktive Lösung Problematische Lösung Entwicklungsfördernde erzieherische Maßnahmen Urvertrauen vs. Misstrauen ca. 0-1,5 Jahre Orale Phase Urvertrauen: Gefühl der tiefen inneren Geborgenheit, d.h. Kind ist auf die Verlässlichkeit der Bezugsperson angewiesen => entsteht durch Zuneigung Misstrauen: entsteht durch Enttäuschung und ist Grundlage Niederlagen/ Zurückweisungen hinzunehmen Balance zwischen Urvertrauen und Misstrauen finden stabiles Sicherheitsbewusstsein bildet sich aus Entwicklung von Selbstvertrauen und Vertrauen in andere Personen Aufbau einer Frustrationstoleranz zu viel Urvertrauen: ständige Verwöhnung => Kind ist nicht bereit sich später anzustrengen zu viel Urmisstrauen: - Vernachlässigung durch zu wenig Liebe bzw. Zuneigung der Bezugsperson => ständige innerliche Unruhe, äußert sich z. B. in Unkonzentriertheit innere Unsicherheit, Angst => alle Aktivitäten nach kurzer Zeit abgebrochen werden Ablehnung der Bezugsperson - zuverlässigen Bindungen können nicht zu anderen Personen aufgebaut werden -in Maßen liebende Fürsorge ausüben „innere Unruhe“ entstehen lassen durch nicht sofortige Reaktion auf das Verlangen des Kindes nach Aufmerksamkeit => Entwicklung eigener Aktivitäten Balance zwischen Urvertrauen und Misstrauen, um Frustrationen bewältigen zu können => Ich bin, was man mir gibt. Phase bzw. Krise nach Erikson: Alter Psychosexuelle Phase nach Freud Modalitäten der psychosozialen Entwicklung & deren Attribute Konstruktive Lösung Problematische Lösung Entwicklungsfördernde erzieherische Maßnahmen Autonomie: - eigenständiges Handeln, Selbstständigkeit Scham: Autonomie vs. Scham und Zweifel ca. 1,5-3 Jahre Anale Phase unangenehmes Gefühl entsteht durch inneren Konflikt etw. zu tun, was andere als schlecht ansehen Zweifel: negative bzw. falsche Einschätzung der eigenen Fähigkeiten, Unsicherheit in Bezug auf...

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sich selbst Autonomie wird durch konsequente Verbote eingeschränkt => häufig entsteht Wut und Aggressivität Wille kann nicht immer durchgesetzt werden, aufgrund von Regeln und Verboten Scham und Zweifel dienen zur Bedürfnis- und Triebkontrolle, jedoch dürfen sie nicht das Bewusstsein dominieren, sodass das Kind sich nicht mehr traut eigene Wünsche zu realisieren Kind lernt sich in eine Gemeinschaft einzufügen und Wünsche in Maßen zu realisieren - Ausbildung einer innerlichen Instanz, die verhindert bestimmte Normen und Regeln des kulturellen Lebens zu missachten zu viel Scham & Zweifel: - einseitiges, rigides kritisieren oder Bestrafen, Vermittlung von „Du bist schlecht" oder nachgiebiges elterliches Verhalten => Unterwerfung von Ge- und Verboten können zwanghaft gehorsamsorientiert bleiben - Selbstzweifel Minderwertigkeitsgefühl -fehlende Selbstständigkeit zu viel Autonomie: keine Konfrontation mit Verboten => Ablehnung von allen Ge- und Verboten, schwierig Autoritäten anzuerkennen und Ordnung zu halten Überschätzung Kombination von Konsequenzen und Verboten, sonst fehlt die Einschätzung was als falsch oder schlecht angesehen werden soll Ermutigung, die eigenen Wünsche zu befriedigen Balance zwischen Autonomie und Scham und Zweifel, sorgt für eine Ausbildung einer inneren Instanz, die verhindert soziale Normen zu missachten => Ich bin, was ich will. Phase bzw. Krise nach Erikson: Alter Psychosexuelle Phase nach Freud Modalitäten der psychosozialen Entwicklung & deren Attribute Konstruktive Lösung Problematische Lösung Entwicklungsfördernde erzieherische Maßnahmen Initiative: Initiative vs. Schuldgefühl 3-6 Jahre Phallische Phase gleichgeschlechtliches Elternteil = aktiver Partner (bewundernswerte Vorb Schuldgefühle sollen ausgehalten und konstruktiv bewältigt werden können gesunde Erziehung besteht aus beiden Eltern als Autoritätspersonen unktion), Konkurrent gegenüber gegengeschlechtlichen Elternteil Schuldgefühl: Wünsche werden nicht realisiert aus Angst einer geliebten Person Schaden zuzufügen = Bildung des Gewissen aus Liebe und Bewunderung -Kind lernt in den richtigen Momenten die Initiative zu ergreifen, Verantwortung wird übernommen Grundbaustein für gesunde Beziehungen im Erwachsenenalter Gewissensbildung findet erfolgreich statt, Initiativen werden unterlassen, weil Schuldgefühle damit verbunden sind lernt innere Schuldgefühle auszuhalten und konstruktiv zu bewältigen - Gewissen bildet sich basierend auf Liebe und Bewunderung zu viel Schuldgefühl: -rigide Macht seitens des gleichgeschlechtlichen Elternteils und gleichzeitig abweisendes Verhalten gegenüber andersgeschlechtlichen Kind => keine Wahrnehmung als Mensch - Kinder lernen kaum Initiative zu ergreifen - keine Gewissensbildung => schnelle Unterwerfung vermeintlicher Autoritäten Unfähigkeit dauerhafte Beziehungen einzugehen zu viel Initiative: - hektische Bemühung um neue Beziehungen - Kinder lernen keine Zurückweisung, keine Schuldgefühle und kein rücksichtsvolles Handeln kennen Aufzeigen von Grenzen, jedoch Initiativen des Kindes nicht abweisen gleichgeschlechtliches Elternteil sollte aktiv auftreten und als Vorbild fungieren Balance zwischen Initiative und Schuldgefühl führt zu einer gesunden Gewissensbildung => Ich bin, was ich mir vorstellen kann zu werden. Phase bzw. Krise nach Erikson: Alter Psychosexuelle Phase nach Freud Modalitäten der psychosozialen Entwicklung & deren Attribute Konstruktive Lösung Problematische Lösung Entwicklungsfördernde erzieherische Maßnahmen Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl 6-12 Jahre Latenzperiode Werksinn: Bestreben in einem größeren Umfeld als der Familie Nützliches zu leisten Minderwertigkeitsgefühl: - Bewusstsein bestimmte Leistungen können noch nicht erbracht werden und sind somit Eltern und anderen Kindern unterlegen (Versagen) Balance zwischen Eifer und Unterlegenheit Minderwertigkeitsgefühl in Maßen motiviert, sich anzustrengen und einen besonderen Ehrgeiz auszubilden - realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten (in Schule & Hobby) - gesundes Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein - realistische Lebenseinstellung zu haben und Enttäuschungen zu ertragen wird erlernt zu viel Werksinn: zu viel Lob => zu viel Vertrauen in eigene Leistungen (Selbstüberschätzung) zu viel Ehrgeiz => eigene Leistungen können nicht realistisch eingeschätzt werden (schlechte Selbsteinschätzung) zu viel Minderwertigkeitsgefühl: - ständiges Abwerten von Bemühungen => Minderwertigkeitsgefühl dominiert die Lebenseinstellung - aus Angst vor Kritik und Ablehnung nimmt die Motivation an Leistungserfüllung ab und es kann zu Arbeitsverweigerung kommen mangelndes Selbstvertrauens - Gefühl ein Außenseiter Kind mit Gleichaltrigen zum Leistungsvergleich umgeben gewinnen und verlieren lassen nach Versagen motivieren Unterstützung von Hobbies Ein hohes Maß an Werksinn mit ein bisschen Minderwertigkeit führt zu Vernunft und Bescheidenheit => Ich bin, was ich lerne. Phase bzw. Krise nach Erikson: Alter Psychosexuelle Phase nach Freud Modalitäten der psychosozialen Entwicklung & deren Attribute Konstruktive Lösung Problematische Lösung Entwicklungsfördernde erzieherische Maßnahmen Identität gegen Identitätsdiffusion ca. 13-18 Jahre Genitale Phase Selbstfindung und Einfinden in eine soziale Rolle Entwicklung der Ich-Identität als Summer der Phasen Identitätsdiffusion: Überforderung, Unfähigkeit seine Identität auszudrücken Kinder erhalten früh einen Kern einer abgehobenen Identität (Selbstbild formen) Ausrichtung der Grundtriebe auf Chancen und Begabungen => erfolgreiche Identifikation Festlegung der sozialen Rolle kriminelle/ psychotische Episoden, welche aus vorherigen Zweifeln der Identität entstehen Überidentifikation (zu viel Identität) Vernachlässigung der Bildung - Überforderung mit der eigenen Rolle (zu viel => Diffusion) Intoleranz gegenüber anderen => notwendige Abwehr gegen ein Gefühl der Identitätsdiffusion Erzieher verlieren kein Selbstvertrauen und bleiben bei ihren Methoden Kind Freiheit lassen, sich selbst zu finden => kein Druck Vorbildfunktion ernstnehmen => Jugendliche suchen sich oft Idole/Vorbilder Akzeptanz/ Toleranz => Einzigartigkeit des Kindes fördern als Erzieher Hilfe anbieten Das Erarbeiten einer eigenen Identität führt zur Fähigkeit gesellschaftliche Anforderungen zu bewältigen => Ich bin, was ich bin.

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Phase bzw. Krise nach Erikson: Alter Psychosexuelle Phase nach Freud Modalitäten der psychosozialen Entwicklung & deren Attribute Konstruktive Lösung Problematische Lösung Entwicklungsfördernde erzieherische Maßnahmen Initiative: Initiative vs. Schuldgefühl 3-6 Jahre Phallische Phase gleichgeschlechtliches Elternteil = aktiver Partner (bewundernswerte Vorb Schuldgefühle sollen ausgehalten und konstruktiv bewältigt werden können gesunde Erziehung besteht aus beiden Eltern als Autoritätspersonen unktion), Konkurrent gegenüber gegengeschlechtlichen Elternteil Schuldgefühl: Wünsche werden nicht realisiert aus Angst einer geliebten Person Schaden zuzufügen = Bildung des Gewissen aus Liebe und Bewunderung -Kind lernt in den richtigen Momenten die Initiative zu ergreifen, Verantwortung wird übernommen Grundbaustein für gesunde Beziehungen im Erwachsenenalter Gewissensbildung findet erfolgreich statt, Initiativen werden unterlassen, weil Schuldgefühle damit verbunden sind lernt innere Schuldgefühle auszuhalten und konstruktiv zu bewältigen - Gewissen bildet sich basierend auf Liebe und Bewunderung zu viel Schuldgefühl: -rigide Macht seitens des gleichgeschlechtlichen Elternteils und gleichzeitig abweisendes Verhalten gegenüber andersgeschlechtlichen Kind => keine Wahrnehmung als Mensch - Kinder lernen kaum Initiative zu ergreifen - keine Gewissensbildung => schnelle Unterwerfung vermeintlicher Autoritäten Unfähigkeit dauerhafte Beziehungen einzugehen zu viel Initiative: - hektische Bemühung um neue Beziehungen - Kinder lernen keine Zurückweisung, keine Schuldgefühle und kein rücksichtsvolles Handeln kennen Aufzeigen von Grenzen, jedoch Initiativen des Kindes nicht abweisen gleichgeschlechtliches Elternteil sollte aktiv auftreten und als Vorbild fungieren Balance zwischen Initiative und Schuldgefühl führt zu einer gesunden Gewissensbildung => Ich bin, was ich mir vorstellen kann zu werden. 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Krise nach Erikson: Alter Psychosexuelle Phase nach Freud Modalitäten der psychosozialen Entwicklung & deren Attribute Konstruktive Lösung Problematische Lösung Entwicklungsfördernde erzieherische Maßnahmen Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl 6-12 Jahre Latenzperiode Werksinn: Bestreben in einem größeren Umfeld als der Familie Nützliches zu leisten Minderwertigkeitsgefühl: - Bewusstsein bestimmte Leistungen können noch nicht erbracht werden und sind somit Eltern und anderen Kindern unterlegen (Versagen) Balance zwischen Eifer und Unterlegenheit Minderwertigkeitsgefühl in Maßen motiviert, sich anzustrengen und einen besonderen Ehrgeiz auszubilden - realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten (in Schule & Hobby) - gesundes Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein - realistische Lebenseinstellung zu haben und Enttäuschungen zu ertragen wird erlernt zu viel Werksinn: zu viel Lob => zu viel Vertrauen in eigene Leistungen (Selbstüberschätzung) zu viel Ehrgeiz => eigene Leistungen können nicht realistisch eingeschätzt werden (schlechte Selbsteinschätzung) zu viel Minderwertigkeitsgefühl: - ständiges Abwerten von Bemühungen => Minderwertigkeitsgefühl dominiert die Lebenseinstellung - aus Angst vor Kritik und Ablehnung nimmt die Motivation an Leistungserfüllung ab und es kann zu Arbeitsverweigerung kommen mangelndes Selbstvertrauens - Gefühl ein Außenseiter Kind mit Gleichaltrigen zum Leistungsvergleich umgeben gewinnen und verlieren lassen nach Versagen motivieren Unterstützung von Hobbies Ein hohes Maß an Werksinn mit ein bisschen Minderwertigkeit führt zu Vernunft und Bescheidenheit => Ich bin, was ich lerne. Phase bzw. Krise nach Erikson: Alter Psychosexuelle Phase nach Freud Modalitäten der psychosozialen Entwicklung & deren Attribute Konstruktive Lösung Problematische Lösung Entwicklungsfördernde erzieherische Maßnahmen Identität gegen Identitätsdiffusion ca. 13-18 Jahre Genitale Phase Selbstfindung und Einfinden in eine soziale Rolle Entwicklung der Ich-Identität als Summer der Phasen Identitätsdiffusion: Überforderung, Unfähigkeit seine Identität auszudrücken Kinder erhalten früh einen Kern einer abgehobenen Identität (Selbstbild formen) Ausrichtung der Grundtriebe auf Chancen und Begabungen => erfolgreiche Identifikation Festlegung der sozialen Rolle kriminelle/ psychotische Episoden, welche aus vorherigen Zweifeln der Identität entstehen Überidentifikation (zu viel Identität) Vernachlässigung der Bildung - Überforderung mit der eigenen Rolle (zu viel => Diffusion) Intoleranz gegenüber anderen => notwendige Abwehr gegen ein Gefühl der Identitätsdiffusion Erzieher verlieren kein Selbstvertrauen und bleiben bei ihren Methoden Kind Freiheit lassen, sich selbst zu finden => kein Druck Vorbildfunktion ernstnehmen => Jugendliche suchen sich oft Idole/Vorbilder Akzeptanz/ Toleranz => Einzigartigkeit des Kindes fördern als Erzieher Hilfe anbieten Das Erarbeiten einer eigenen Identität führt zur Fähigkeit gesellschaftliche Anforderungen zu bewältigen => Ich bin, was ich bin.