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 LK Pädagogik
Name: Anastasia Juchem
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1. Klausur 02.1
Thema:
„Hart wie Stahl!" - Erziehung in verschiedenen historischen und

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Das ist meine Päda Klausur (1-)mit Erwartungshorizont über die Erziehung in der NS Zeit.

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LK Pädagogik Name: Anastasia Juchem Aufgabenstellung 1. Klausur 02.1 Thema: „Hart wie Stahl!" - Erziehung in verschiedenen historischen und gesellschaftlichen Kontexten -Prinzipien der Erziehung im Nationalsozialismus am Beispiel der Jugendorganisationen HJ und BDM 1. Skizziere den Inhalt der beiden Texte, indem du a. aus dem Text ,,Wie ich erzogen wurde - Rudolf Höß" die Charakterzüge des Vaters sehrrenot und daraus resultierende Erziehungsschwerpunkte und -mittel herausarbeitest und b. aus dem Text ,,Der autoritäre Charakter" von Adorno den autoritären Charakter beschreibst. Beziehuy erklären + laedoric Hikerstin Erkläre unter Zuhilfenahme des Textes ,,Der autoritäre Charakter" die Auswirkungen dieser Erziehung auf Rudolf Höß und weise nach, ob Rudolf Höß ein idealtypischer Mann nach Hitlers Ideologie war. 13.09.2021/ Reusch 3. Adorno hat in seinem Aufsatz im Jahre 1966 formuliert: ,,Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung." Erörtere pädagogische Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass „Ausschwitz nicht noch einmal sei". Bakilury VIEL ERFOLG UND GUTE GEDANKEN! -> tollte mit Jugs, wildesten schliggercien, Bies sich nichts gefallen <> Sachismus ->bittore Erfahrungen betenit & selernt Masochismas, Sadismus -> Jucu verbrennay LÖdipus Sodismous on sal. Oplon Dist autoritare charakter es ist untergeordne! Lystorce Bindung an hlaachisches Denken & Binder → Liebe zur Hatto strengstAS Tahu (ann mil tärtlichkeit nicht ungehen. Happled ruch Ellern finden is we Die Gelton immer Frend schlichen hat Schweston imone geärget Sheerachisches Denver, sadismul > sahr mit Vechoing on Eltern auf 4)sterschlech 10 15 25 1946 wurde Höß verhaftet und als Zeuge bei den Nürnberger Kriegsverbrechenprozessen gehört, bevor er im Mai...

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1946 an Polen ausgeliefert wurde, wo ihm der Prozess gemacht wurde. In Gefangenschaft verfasste er seine Biografie. Im April 1947 wurde das Todesurteil auf dem Gelände des Konzentrationslagers Auschwitz vollstreckt. Durch das Gelübde meines Vaters, wonach ich Geistlicher werden sollte, stand mein Lebensberuf fest vorgezeichnet. Meine ganze Erziehung war darauf abgestellt. Ich wurde von meinem Vater nach strengen militärischen Grundsätzen erzogen. Dazu die tief religiöse Atmosphäre in unserer Familie. Mein Vater war fanatischer Katholik. [...] Meine Eltern führten ein sehr gastliches Haus, obwohl sie selbst kaum zu Gesellschaften ausgingen. In der Hauptsache verkehrten Geistliche aus allen Kreisen bei uns. Mein Vater wurde im Laufe der 20 Jahre immer religiöser. Sooft es ihm seine Zeit erlaubte, fuhr er mit mir zu all den Wallfahrtstätten und Gnadenorten meiner Heimat, sowohl nach Einsiedeln in der Schweiz, wie nach Lourdes in Frankreich. Inbrünstig erflehte er den Segen des Himmels für mich, daß ich dereinst ein gottbegnadeter Priester würde. Ich selbst war auch tief gläubig, soweit man dies als Knabe in den Jahren sein kann, und nahm es mit meinen religiösen Pflichten sehr ernst. Ich betete in wahrhaft kindlichem Ernst und war sehr eifrig als Ministrant tätig. - Von meinen Eltern war ich so erzogen, daß ich allen Erwachsenen und besonders Älteren mit Achtung und Ehrerbietung zu begegnen hätte, ganz gleich aus welchen Kreisen sie kämen. Überall, wo es notwendig ist, behilflich zu sein, wurde mir zur obersten Pflicht gemacht. Ganz besonders wurde ich immer darauf hingewiesen, daß ich Wünsche oder Anordnungen der Eltern, der Lehrer, Pfarrer usw., ja aller Erwachsenen bis zum Dienstpersonal unverzüglich durchzuführen bzw. zu befolgen hätte und mich durch nichts davon abhalten lassen dürfe. Was sie sagten, sei immer richtig. 30 35 LK Pädagogik 40 1. Klausur Q2.1 13.09.2021/ Reusch Wie ich erzogen wurde - Rudolf Höß Rudolf Höß wurde im November 1900 in Baden-Baden geboren. Im Ersten Weltkrieg meldete sich der damals 15jährige als Kriegsfreiwilliger und erhielt wegen seines Einsatzes zahlreiche Auszeichnungen. 1934 wurde Rudolf Höß in die SS aufgenommen, im Konzentrationslager Dachau eingesetzt und 1935 zum Blockführer dieses Lagers befördert. Seit 1940 war er Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz. Nachdem er im Dezember 1943 in dieser Funktion abgelöst worden war, kehrte er im Mai 1944 auf Wunsch Heinrich Himmlers wieder als Kommandant in das Vernichtungslager zurück, um die "Aktion Höß", die Vorbereitung zur Ermordung ungarischer Juden, durchzuführen. Diese Erziehungsgrundsätze sind mir in Fleisch und Blut übergegangen. - Ich kann mich noch gut entsinnen, wie mein Vater - der als fanatischer Katholik ein entschiedener Gegner der Reichsregierung und deren Politik war-seinen Freunden stets vor Augen hielt, dass trotz aller Gegnerschaft, die Gesetze und Anordnungen des Staates unbedingt zu befolgen wären. Schon von klein auf wurde ich zu einem festen Pflichtbewusstsein erzogen. Es wurde in meinem Elternhaus streng darauf geachtet, dass alle Aufträge genau und gewissenhaft ausgeführt wurden. [...] Mein Vater achtete besonders darauf, dass ich alle seine Anordnungen und seine Wünsche peinlichst befolgte. So erinnere ich mich noch, dass er mich eines Nachts aus dem Bett holte, weil ich die Satteldecke im Garten hatte hängen lassen, anstatt sie, wie er angeordnet, im Schuppen zum Trocknen aufzuhängen. Ich hatte es einfach 45 50 55 60 65 70 LK Pädagogik 1. Klausur 02.1 vergessen. Immer wieder belehrte er mich, dass aus den kleinen, oft unbedeutend scheinenden Nachlässigkeiten zumeist großer Schaden entstünde. Mir war dies damals nicht ganz begreiflich, doch später habe ich, durch bittere Erfahrung belehrt, gelernt, diesen Grundsatz zu beherzigen. 13.09.2021/ Reusch Zwischen meinen Eltern bestand ein gütiges, liebe-volles Verhältnis voll Achtung und gegenseitigem Verstehen. Doch habe ich nie erlebt, dass sie zueinander zärtlich waren. Aber auch ebenso wenig fiel je ein ärgerliches oder gar böses Wort zwischen ihnen. Während meine zwei um vier bzw. sechs Jahre jüngeren Schwestern sehr anschmiegsam und stets um die Mutter waren, lehnte ich jeden Zärtlichkeitsbeweis, schon von frühester Jugend an, strikt ab, zum steten Bedauern meiner Mutter, aller Tanten und Verwandten. Ein Händedruck und einige sparsame Dankesworte waren das Äußerste, was man von mir erwarten konnte. Obwohl mir doch beide Eltern sehr zugetan waren, konnte ich nie den Weg zu ihnen finden in all dem großen und kleinen Kummer, der so ein Jungenherz ab und zu mal bedrückt. Ich machte dies alles mit mir selbst ab. Mein einziger Vertrauter war mein (Pony) Hans - und der verstand mich, nach meiner Ansicht. Meine beiden Schwestern hingen sehr an mir und versuchten immer und immer, mit mir in ein liebes, gutes Verhältnis zu kommen. Ich mochte aber nie mich mit ihnen abgeben. Ich spielte nur mit ihnen, wenn ich dies musste. Dann ärgerte ich sie so lange, bis sie weinend zur Mutter liefen. So manchen Schabernack habe ich ihnen gespielt. Trotzdem blieben sie mir innigst zugetan und bedauern es noch heute, dass ich nie ein wärmeres Gefühl für sie aufbringen konnte. Sie sind mir immer fremd geblieben. - aus: Meine Eltern, meinen Vater sowie meine Mutter, achtete ich sehr und sah mit Verehrung zu. ihnen auf. Doch Liebe-Elternliebe, wie ich sie später kennen-lernte-brachte ich nicht für sie auf. Woran lag das, ist mir nicht erklärlich, auch heute finde ich noch keine Gründe hierfür. Ich war nie etwa ein braver Junge oder gar ein Musterknabe. Machte all die Streiche, die eben so ein Jungen-Hirn" in diesen Jahren erfindet. Tollte mit anderen Jungen in den wildesten Spielen und Schlägereien, wie es sich gerade bot. Obwohl es immer für mich Zeiten gab, wo ich ganz für mich allein sein musste, hatte ich immer genug Spielgefährten. Ich ließ mir nichts gefallen und setzte mich immer durch. Wurde mir Unrecht getan, so ruhte ich nicht eher, bis dies - nach meiner Ansicht - gesühnt war. Darin war ich unerbittlich und bei meinen Klassenkameraden gefürchtet.. Kommandant in Auschwitz. Autobiographische Aufzeichnungen von Rudolf Höß. Eingeleitet und kommentiert von Martin Broszat. Stuttgart 1958. 75 80 85 90 95 100 105 110 LK Pädagogik 1. Klausur 02.1 13.09.2021/ Reusch Der autoritäre Charakter - Theodor Adorno Der autoritäre Charakter ist gekennzeichnet durch eine starre Bindung an herrschende Werte [...]: äußerlich korrektes und unauffälliges Benehmen und Aussehen, Tüchtigkeit, Sauberkeit und Erfolg sind für ihn von größter Bedeutung. Sein ausgeprägt hierarchisches Denken und Empfinden erleichtert ihm die Unterwerfung unter idealisierte Autoritäten der Eigengruppe. Gleichzeitig verachtet er alles Abweichende und Schwache. [...] Das Ich, das die Aufgabe hat, zwischen der Außenwelt und den Bedürfnissen des Es [...] und des Über-Ichs [...] zu vermitteln, ist beim Autoritären schwach ausgeprägt. Das überstarke Über-Ich, gewaltsam implementiert durch den allmächtigen Vater, versagt ihm eine angemessene Triebabfuhr und verlangt stattdessen eine strikte Unterdrückung der Bedürfnisse des Es'. [...] In der Entstehung dieser Charakterstruktur spielt vor allem der Ödipus-komplex eine wichtige Rolle. Der Vater wird als Konkurrent um die Gunst der Mutter gesehen und wirkt zunächst als Bedrohung. Später findet bei einer gelungenen Lösung des Konflikts eine Identifikation mit der Vaterfigur statt. Seine Werte und Moralvorstellungen werden ins Selbst integriert; es entsteht das Über-Ich. Dieses Syndrom [...] folgt dem »klassischen« psychoanalytischen Modell, das den_Ödipus- komplex auf sadomasochistische Weise löst und das Erich Fromm den »sadomasochistischen<< Charakter genannt hat. [...] Um die »Internalisierung« des gesellschaftlichen Zwanges zu erreichen, [...] nimmt dessen Haltung gegenüber der Autorität [der Gesellschaft] und ihrer psychologischen Instanz, dem Über-Ich, einen irrationalen Zug an. Das Individuum kann die eigene soziale Anpassung nur vollbringen, wenn es an Gehorsam und Unterordnung Gefallen findet; [...]. Bei der spezifischen Lösung des Ödipus-komplexes, welche die Struktur des hier besprochenen Syndroms bestimmt, werden solche Befriedigungen in Charakterzüge umgesetzt. Die Liebe zur Mutter, in ihrer ursprünglichen Form, fällt unter ein strenges Tabu; der resultierende Haß gegen den Vater wird durch Reaktionsbildung in Liebe umgewandelt. Diese Transformation bringt eine besondere Art von Über-Ich hervor. Die schwierigste Aufgabe des Individuums in seiner frühen Entwicklung, Haß in Liebe umzuwandeln, gelingt niemals vollständig. In der Psychodynamik des »autoritären Charakters«< wird die frühere Aggressivität zum Teil absorbiert und schlägt in Masochismus um, zum Teil bleibt sie als Sadismus zurück, der sich ein Ventil sucht in denjenigen, mit denen das Individuum sich nicht identifiziert: in der Fremdgruppe also. Oft wird der Jude zum Ersatz für den verhaßten Vater und nimmt in der Phantasie eben die Eigenschaften an, die zur Auflehnung gegen den Vater herausforderten: Nüchternheit, Kälte, Herrschsucht, ja sogar die des sexuellen Rivalen. Die Ambivalenz ist umfassend; sie wird vor allem evident [deutlich] in der Gleichzeitigkeit von blindem Glauben an die Autorität und der Bereitschaft anzugreifen, was schwach erscheint und gesellschaftlich als >>Opfer« akzeptabel ist. Stereotypie ist bei diesem Syndrom nicht nur Mittel zur sozialen Identifikation, sie hat auch eine echt »ökonomische«< Funktion in der eigenen Psyche des Individuums: sie hilft seine libidinöse Energie den Forderungen des gestrengen Über-Ichs entsprechend zu kanalisieren. So wird schließlich die Stereotypie selbst stark libidinös besetzt und überwiegt im inneren Haushalt des Individuums. aus: Alberti, Johannes: Der »autoritäre Charakter« und die Voraussetzungen von Ideologiekritik im Spätkapitalismus. In: Ceeleh 144/2007. Adorno, Theodor: Studien zum autoritären Charakter. Berlin 1995. Teilaufgabe 1: Gebe den Inhalt der beiden Texte wieder, indem du a. aus dem Text Wie ich erzogen wurde - Rudolf Höß" die Charakterzüge des Vaters und daraus resultierende Erziehungsschwerpunkte und -mittel herausarbeitest und b. aus dem Text Der autorităre Charakter" von Adorno den autoritären Charakter beschreibst. Anforderungen Die Schülerin/ Der Schüler 1 Arbeitet Charakterzüge des Vaters von Rudolf Höß aus dem Text Wie ich erzogen wurde" heraus, z.B.: fanatischer Katholik (Z. zurückgezogen, kein Gesellschaftsmensch (Z. religiös folgsam ordnungsliebend, pflichtbewusst 2 Arbeitet Erziehungsschwerpunkte heraus, z.B.: Allen Erwachsenen mit Achtung und Ehrerbietung begegnen (Z. Jederzeit behilflich sein (Z. Gehorchen, Befehle ausführen (Z. Pflichtbewusstsein (Z. Arbeltet Erziehungsmittel des Vaters heraus, z.B.: Strenge militärische Grundsätze, Erziehung (Z. Fehler auch nachts beheben (Z. Beschreibt den „autoritären Charakter" von Adorno mit eigenen Worten., z.B.: Der autoritäre Charakter hat seinen Ursprung im Ödipuskonfilkt. Die Liebe wird in Hass umgewandelt. Daraus entsteht eine sadomasochistische Lö- sung des Konflikts, entweder sadistisch (er möchte Kontrolle über andere haben), masochistisch (starre Unterordnung unter idealisierte Autoritäten und herrschende Werte. Der autoritäre Charakter denkt konventionell und ordnet sich den Autori- täten in der Gruppe unter. („starre Bindung an herrschende Werte", Z. Außerdem verhält sich der autoritäre Charakter aggressiv gegenüber. Re- gelbrechern und verachtet sowohl Phantasle als auch Kreativität. Er ver- achtet alles Andere. (Z.100-104) Das ICH ist schwach ausgeprägt, das ÜBER-ICH überwiegt, d.h., die Moral- vorstellungen beherrschen das Handeln. (vgl. Z. 76-79) Zudem will er Stärke beweisen und Schwache dominieren. Ihm Ist Hierarchie wichtig, und er hat eine menschenfeindliche Gesinnung. (Z. 90ff.) Zusammenfassend sollte der autoritäre Charakter folgende Eigenschaften haben: korrektes und unauffälliges Benehmen, Sauberkeit, Tüchtigkeit und erreich- bare Punkte 4 4 8 erreichte Punkte 4: 2 00 8 3 1 2 Erfolg, Verachtung der Schwachen und hierarchisches Denken und Empfin- den. 3 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium. Summe Aufgabe 1 Erkläre unter Zuhilfenahme des Textes ,,Der autoritäre Charakter" die Auswir- Tellaufgabe 2: 1. kungen dieser Erziehung auf Rudolf Höß und erörtere, ob Rudolf Höß ein Idealtypischer Mann nach Hitlers Ideologie war. Anforderungen Die Schülerin/ Der Schüler nennt übergeordnete Gesichtspunkte des Charakters von Höß und dem autoritären Charakter, z. B.: unterordnend gegenüber Befehlen Gefühle kontrollierend Gefühle wurden unterdrückt und nicht ausgelebt (vgl. Beziehung zu sel- ner Mutter) Verehrung und Achtung der Eltern, gefühiskalt Slegessicher, durchsetzungsvermögend ggf. weltere Aspekte. Bezieht den autoritären Charakter auf die Blographie R. Höß, z.B.: .."Der autoritäre Charakter ist gekennzeichnet durch eine starre Bindung an herrschende Werte [...]", Höß ist den Werten, die von seinem Vater übertragen werden, sehr ergeben; so ist er auch dem Naziregime sehr ergeben; Befehle führt er aus (Ermordung der Juden) • Das ÜBER-ICH überwiegt, Befehle werden befolgt • Das ES wird vom ÜBER-ICH unterdrückt, so macht er sein Gefühlsleben mit sich aus und versucht erst gar nicht, eine liebevolle Verbindung zu seinen Eltern, im Besonderen zu seiner Mutter, herzustellen • „Der Ödipuskomplex spielt eine wichtige Rolle", Höß identifiziert sich mit seinem Vater und wird genauso gefühlskalt, gehorsam und ordnungslie- bend wie er Höß kann sich an die Gesellschaft auch nur anpassen, weil er sich dem Regime unterordnet • Höß hasst seinen Vater eigentlich dafür, dass er seinen Weg vorgeben will, so möchte der Vater unter allen Umständen, dass Höß Priester wird, doch diesen Weg möchte Höß nicht einschlagen. Auch merkt er, dass er zwar Freunde hat und anerkannt ist, dass er auch gerne Gefühle zelgen wurde, dles aber auf Grund seiner erfahrenen Erziehung nicht kann; als Ersatz für den verhassten Vater stehen für Höß später die Juden, die er als Kommandant Im Konzentrationslager tötet. -> „Nüchternheit, Kälte, Herrschsucht" ● etc. Nennt Merkmale eines idealtypischen Mannes im Sinne der Ideologie Hit- lers, z.B.: (2) 20 Stählerner, muskulöser Körperbau, gesunde Körper Blaue Augen, blonde Haare (arische Rasse) Willensstärke, Pflichtbewusstsein, Entschlusskraft, Vaterlandsllebe Sterben für das Volk 18 erreich- erreichte bare Punkte Punkte 4 12 6 4 10 6

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Das ist meine Päda Klausur (1-)mit Erwartungshorizont über die Erziehung in der NS Zeit.

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1946 an Polen ausgeliefert wurde, wo ihm der Prozess gemacht wurde. In Gefangenschaft verfasste er seine Biografie. Im April 1947 wurde das Todesurteil auf dem Gelände des Konzentrationslagers Auschwitz vollstreckt. Durch das Gelübde meines Vaters, wonach ich Geistlicher werden sollte, stand mein Lebensberuf fest vorgezeichnet. Meine ganze Erziehung war darauf abgestellt. Ich wurde von meinem Vater nach strengen militärischen Grundsätzen erzogen. Dazu die tief religiöse Atmosphäre in unserer Familie. Mein Vater war fanatischer Katholik. [...] Meine Eltern führten ein sehr gastliches Haus, obwohl sie selbst kaum zu Gesellschaften ausgingen. In der Hauptsache verkehrten Geistliche aus allen Kreisen bei uns. Mein Vater wurde im Laufe der 20 Jahre immer religiöser. Sooft es ihm seine Zeit erlaubte, fuhr er mit mir zu all den Wallfahrtstätten und Gnadenorten meiner Heimat, sowohl nach Einsiedeln in der Schweiz, wie nach Lourdes in Frankreich. Inbrünstig erflehte er den Segen des Himmels für mich, daß ich dereinst ein gottbegnadeter Priester würde. Ich selbst war auch tief gläubig, soweit man dies als Knabe in den Jahren sein kann, und nahm es mit meinen religiösen Pflichten sehr ernst. Ich betete in wahrhaft kindlichem Ernst und war sehr eifrig als Ministrant tätig. - Von meinen Eltern war ich so erzogen, daß ich allen Erwachsenen und besonders Älteren mit Achtung und Ehrerbietung zu begegnen hätte, ganz gleich aus welchen Kreisen sie kämen. Überall, wo es notwendig ist, behilflich zu sein, wurde mir zur obersten Pflicht gemacht. Ganz besonders wurde ich immer darauf hingewiesen, daß ich Wünsche oder Anordnungen der Eltern, der Lehrer, Pfarrer usw., ja aller Erwachsenen bis zum Dienstpersonal unverzüglich durchzuführen bzw. zu befolgen hätte und mich durch nichts davon abhalten lassen dürfe. Was sie sagten, sei immer richtig. 30 35 LK Pädagogik 40 1. Klausur Q2.1 13.09.2021/ Reusch Wie ich erzogen wurde - Rudolf Höß Rudolf Höß wurde im November 1900 in Baden-Baden geboren. Im Ersten Weltkrieg meldete sich der damals 15jährige als Kriegsfreiwilliger und erhielt wegen seines Einsatzes zahlreiche Auszeichnungen. 1934 wurde Rudolf Höß in die SS aufgenommen, im Konzentrationslager Dachau eingesetzt und 1935 zum Blockführer dieses Lagers befördert. Seit 1940 war er Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz. Nachdem er im Dezember 1943 in dieser Funktion abgelöst worden war, kehrte er im Mai 1944 auf Wunsch Heinrich Himmlers wieder als Kommandant in das Vernichtungslager zurück, um die "Aktion Höß", die Vorbereitung zur Ermordung ungarischer Juden, durchzuführen. Diese Erziehungsgrundsätze sind mir in Fleisch und Blut übergegangen. - Ich kann mich noch gut entsinnen, wie mein Vater - der als fanatischer Katholik ein entschiedener Gegner der Reichsregierung und deren Politik war-seinen Freunden stets vor Augen hielt, dass trotz aller Gegnerschaft, die Gesetze und Anordnungen des Staates unbedingt zu befolgen wären. Schon von klein auf wurde ich zu einem festen Pflichtbewusstsein erzogen. Es wurde in meinem Elternhaus streng darauf geachtet, dass alle Aufträge genau und gewissenhaft ausgeführt wurden. [...] Mein Vater achtete besonders darauf, dass ich alle seine Anordnungen und seine Wünsche peinlichst befolgte. So erinnere ich mich noch, dass er mich eines Nachts aus dem Bett holte, weil ich die Satteldecke im Garten hatte hängen lassen, anstatt sie, wie er angeordnet, im Schuppen zum Trocknen aufzuhängen. Ich hatte es einfach 45 50 55 60 65 70 LK Pädagogik 1. Klausur 02.1 vergessen. Immer wieder belehrte er mich, dass aus den kleinen, oft unbedeutend scheinenden Nachlässigkeiten zumeist großer Schaden entstünde. Mir war dies damals nicht ganz begreiflich, doch später habe ich, durch bittere Erfahrung belehrt, gelernt, diesen Grundsatz zu beherzigen. 13.09.2021/ Reusch Zwischen meinen Eltern bestand ein gütiges, liebe-volles Verhältnis voll Achtung und gegenseitigem Verstehen. Doch habe ich nie erlebt, dass sie zueinander zärtlich waren. Aber auch ebenso wenig fiel je ein ärgerliches oder gar böses Wort zwischen ihnen. Während meine zwei um vier bzw. sechs Jahre jüngeren Schwestern sehr anschmiegsam und stets um die Mutter waren, lehnte ich jeden Zärtlichkeitsbeweis, schon von frühester Jugend an, strikt ab, zum steten Bedauern meiner Mutter, aller Tanten und Verwandten. Ein Händedruck und einige sparsame Dankesworte waren das Äußerste, was man von mir erwarten konnte. Obwohl mir doch beide Eltern sehr zugetan waren, konnte ich nie den Weg zu ihnen finden in all dem großen und kleinen Kummer, der so ein Jungenherz ab und zu mal bedrückt. Ich machte dies alles mit mir selbst ab. Mein einziger Vertrauter war mein (Pony) Hans - und der verstand mich, nach meiner Ansicht. Meine beiden Schwestern hingen sehr an mir und versuchten immer und immer, mit mir in ein liebes, gutes Verhältnis zu kommen. Ich mochte aber nie mich mit ihnen abgeben. Ich spielte nur mit ihnen, wenn ich dies musste. Dann ärgerte ich sie so lange, bis sie weinend zur Mutter liefen. So manchen Schabernack habe ich ihnen gespielt. Trotzdem blieben sie mir innigst zugetan und bedauern es noch heute, dass ich nie ein wärmeres Gefühl für sie aufbringen konnte. Sie sind mir immer fremd geblieben. - aus: Meine Eltern, meinen Vater sowie meine Mutter, achtete ich sehr und sah mit Verehrung zu. ihnen auf. Doch Liebe-Elternliebe, wie ich sie später kennen-lernte-brachte ich nicht für sie auf. Woran lag das, ist mir nicht erklärlich, auch heute finde ich noch keine Gründe hierfür. Ich war nie etwa ein braver Junge oder gar ein Musterknabe. Machte all die Streiche, die eben so ein Jungen-Hirn" in diesen Jahren erfindet. Tollte mit anderen Jungen in den wildesten Spielen und Schlägereien, wie es sich gerade bot. Obwohl es immer für mich Zeiten gab, wo ich ganz für mich allein sein musste, hatte ich immer genug Spielgefährten. Ich ließ mir nichts gefallen und setzte mich immer durch. Wurde mir Unrecht getan, so ruhte ich nicht eher, bis dies - nach meiner Ansicht - gesühnt war. Darin war ich unerbittlich und bei meinen Klassenkameraden gefürchtet.. Kommandant in Auschwitz. Autobiographische Aufzeichnungen von Rudolf Höß. Eingeleitet und kommentiert von Martin Broszat. Stuttgart 1958. 75 80 85 90 95 100 105 110 LK Pädagogik 1. Klausur 02.1 13.09.2021/ Reusch Der autoritäre Charakter - Theodor Adorno Der autoritäre Charakter ist gekennzeichnet durch eine starre Bindung an herrschende Werte [...]: äußerlich korrektes und unauffälliges Benehmen und Aussehen, Tüchtigkeit, Sauberkeit und Erfolg sind für ihn von größter Bedeutung. Sein ausgeprägt hierarchisches Denken und Empfinden erleichtert ihm die Unterwerfung unter idealisierte Autoritäten der Eigengruppe. Gleichzeitig verachtet er alles Abweichende und Schwache. [...] Das Ich, das die Aufgabe hat, zwischen der Außenwelt und den Bedürfnissen des Es [...] und des Über-Ichs [...] zu vermitteln, ist beim Autoritären schwach ausgeprägt. Das überstarke Über-Ich, gewaltsam implementiert durch den allmächtigen Vater, versagt ihm eine angemessene Triebabfuhr und verlangt stattdessen eine strikte Unterdrückung der Bedürfnisse des Es'. [...] In der Entstehung dieser Charakterstruktur spielt vor allem der Ödipus-komplex eine wichtige Rolle. Der Vater wird als Konkurrent um die Gunst der Mutter gesehen und wirkt zunächst als Bedrohung. Später findet bei einer gelungenen Lösung des Konflikts eine Identifikation mit der Vaterfigur statt. Seine Werte und Moralvorstellungen werden ins Selbst integriert; es entsteht das Über-Ich. Dieses Syndrom [...] folgt dem »klassischen« psychoanalytischen Modell, das den_Ödipus- komplex auf sadomasochistische Weise löst und das Erich Fromm den »sadomasochistischen<< Charakter genannt hat. [...] Um die »Internalisierung« des gesellschaftlichen Zwanges zu erreichen, [...] nimmt dessen Haltung gegenüber der Autorität [der Gesellschaft] und ihrer psychologischen Instanz, dem Über-Ich, einen irrationalen Zug an. Das Individuum kann die eigene soziale Anpassung nur vollbringen, wenn es an Gehorsam und Unterordnung Gefallen findet; [...]. Bei der spezifischen Lösung des Ödipus-komplexes, welche die Struktur des hier besprochenen Syndroms bestimmt, werden solche Befriedigungen in Charakterzüge umgesetzt. Die Liebe zur Mutter, in ihrer ursprünglichen Form, fällt unter ein strenges Tabu; der resultierende Haß gegen den Vater wird durch Reaktionsbildung in Liebe umgewandelt. Diese Transformation bringt eine besondere Art von Über-Ich hervor. Die schwierigste Aufgabe des Individuums in seiner frühen Entwicklung, Haß in Liebe umzuwandeln, gelingt niemals vollständig. In der Psychodynamik des »autoritären Charakters«< wird die frühere Aggressivität zum Teil absorbiert und schlägt in Masochismus um, zum Teil bleibt sie als Sadismus zurück, der sich ein Ventil sucht in denjenigen, mit denen das Individuum sich nicht identifiziert: in der Fremdgruppe also. Oft wird der Jude zum Ersatz für den verhaßten Vater und nimmt in der Phantasie eben die Eigenschaften an, die zur Auflehnung gegen den Vater herausforderten: Nüchternheit, Kälte, Herrschsucht, ja sogar die des sexuellen Rivalen. Die Ambivalenz ist umfassend; sie wird vor allem evident [deutlich] in der Gleichzeitigkeit von blindem Glauben an die Autorität und der Bereitschaft anzugreifen, was schwach erscheint und gesellschaftlich als >>Opfer« akzeptabel ist. Stereotypie ist bei diesem Syndrom nicht nur Mittel zur sozialen Identifikation, sie hat auch eine echt »ökonomische«< Funktion in der eigenen Psyche des Individuums: sie hilft seine libidinöse Energie den Forderungen des gestrengen Über-Ichs entsprechend zu kanalisieren. So wird schließlich die Stereotypie selbst stark libidinös besetzt und überwiegt im inneren Haushalt des Individuums. aus: Alberti, Johannes: Der »autoritäre Charakter« und die Voraussetzungen von Ideologiekritik im Spätkapitalismus. In: Ceeleh 144/2007. Adorno, Theodor: Studien zum autoritären Charakter. Berlin 1995. Teilaufgabe 1: Gebe den Inhalt der beiden Texte wieder, indem du a. aus dem Text Wie ich erzogen wurde - Rudolf Höß" die Charakterzüge des Vaters und daraus resultierende Erziehungsschwerpunkte und -mittel herausarbeitest und b. aus dem Text Der autorităre Charakter" von Adorno den autoritären Charakter beschreibst. Anforderungen Die Schülerin/ Der Schüler 1 Arbeitet Charakterzüge des Vaters von Rudolf Höß aus dem Text Wie ich erzogen wurde" heraus, z.B.: fanatischer Katholik (Z. zurückgezogen, kein Gesellschaftsmensch (Z. religiös folgsam ordnungsliebend, pflichtbewusst 2 Arbeitet Erziehungsschwerpunkte heraus, z.B.: Allen Erwachsenen mit Achtung und Ehrerbietung begegnen (Z. Jederzeit behilflich sein (Z. Gehorchen, Befehle ausführen (Z. Pflichtbewusstsein (Z. Arbeltet Erziehungsmittel des Vaters heraus, z.B.: Strenge militärische Grundsätze, Erziehung (Z. Fehler auch nachts beheben (Z. Beschreibt den „autoritären Charakter" von Adorno mit eigenen Worten., z.B.: Der autoritäre Charakter hat seinen Ursprung im Ödipuskonfilkt. Die Liebe wird in Hass umgewandelt. Daraus entsteht eine sadomasochistische Lö- sung des Konflikts, entweder sadistisch (er möchte Kontrolle über andere haben), masochistisch (starre Unterordnung unter idealisierte Autoritäten und herrschende Werte. Der autoritäre Charakter denkt konventionell und ordnet sich den Autori- täten in der Gruppe unter. („starre Bindung an herrschende Werte", Z. Außerdem verhält sich der autoritäre Charakter aggressiv gegenüber. Re- gelbrechern und verachtet sowohl Phantasle als auch Kreativität. Er ver- achtet alles Andere. (Z.100-104) Das ICH ist schwach ausgeprägt, das ÜBER-ICH überwiegt, d.h., die Moral- vorstellungen beherrschen das Handeln. (vgl. Z. 76-79) Zudem will er Stärke beweisen und Schwache dominieren. Ihm Ist Hierarchie wichtig, und er hat eine menschenfeindliche Gesinnung. (Z. 90ff.) Zusammenfassend sollte der autoritäre Charakter folgende Eigenschaften haben: korrektes und unauffälliges Benehmen, Sauberkeit, Tüchtigkeit und erreich- bare Punkte 4 4 8 erreichte Punkte 4: 2 00 8 3 1 2 Erfolg, Verachtung der Schwachen und hierarchisches Denken und Empfin- den. 3 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium. Summe Aufgabe 1 Erkläre unter Zuhilfenahme des Textes ,,Der autoritäre Charakter" die Auswir- Tellaufgabe 2: 1. kungen dieser Erziehung auf Rudolf Höß und erörtere, ob Rudolf Höß ein Idealtypischer Mann nach Hitlers Ideologie war. Anforderungen Die Schülerin/ Der Schüler nennt übergeordnete Gesichtspunkte des Charakters von Höß und dem autoritären Charakter, z. B.: unterordnend gegenüber Befehlen Gefühle kontrollierend Gefühle wurden unterdrückt und nicht ausgelebt (vgl. Beziehung zu sel- ner Mutter) Verehrung und Achtung der Eltern, gefühiskalt Slegessicher, durchsetzungsvermögend ggf. weltere Aspekte. Bezieht den autoritären Charakter auf die Blographie R. Höß, z.B.: .."Der autoritäre Charakter ist gekennzeichnet durch eine starre Bindung an herrschende Werte [...]", Höß ist den Werten, die von seinem Vater übertragen werden, sehr ergeben; so ist er auch dem Naziregime sehr ergeben; Befehle führt er aus (Ermordung der Juden) • Das ÜBER-ICH überwiegt, Befehle werden befolgt • Das ES wird vom ÜBER-ICH unterdrückt, so macht er sein Gefühlsleben mit sich aus und versucht erst gar nicht, eine liebevolle Verbindung zu seinen Eltern, im Besonderen zu seiner Mutter, herzustellen • „Der Ödipuskomplex spielt eine wichtige Rolle", Höß identifiziert sich mit seinem Vater und wird genauso gefühlskalt, gehorsam und ordnungslie- bend wie er Höß kann sich an die Gesellschaft auch nur anpassen, weil er sich dem Regime unterordnet • Höß hasst seinen Vater eigentlich dafür, dass er seinen Weg vorgeben will, so möchte der Vater unter allen Umständen, dass Höß Priester wird, doch diesen Weg möchte Höß nicht einschlagen. Auch merkt er, dass er zwar Freunde hat und anerkannt ist, dass er auch gerne Gefühle zelgen wurde, dles aber auf Grund seiner erfahrenen Erziehung nicht kann; als Ersatz für den verhassten Vater stehen für Höß später die Juden, die er als Kommandant Im Konzentrationslager tötet. -> „Nüchternheit, Kälte, Herrschsucht" ● etc. Nennt Merkmale eines idealtypischen Mannes im Sinne der Ideologie Hit- lers, z.B.: (2) 20 Stählerner, muskulöser Körperbau, gesunde Körper Blaue Augen, blonde Haare (arische Rasse) Willensstärke, Pflichtbewusstsein, Entschlusskraft, Vaterlandsllebe Sterben für das Volk 18 erreich- erreichte bare Punkte Punkte 4 12 6 4 10 6