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Offener Brief Schillers Werke

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Offener Brief an die Gesellschaft bzw Gruppe, die sich für Schillers Werke interessieren z.B.
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Offener Brief an die Gesellschaft bzw Gruppe, die sich für Schillers Werke interessieren z.B. Lehrer

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Offener Brief Offener Brief an die Gesellschaft bzw Gruppe, die sich für Schillers Werke interessieren z.B. Lehrer Sehr geehrte Damen und Herren, Friedrich Schiller ist einer der bedeutendsten Dichter (Dramatiker, Lyriker), welcher auch mit seinem Werk ,,Kabale und Liebe“ für Begeisterung sorgt, besonders bei Lehrern und Lehrerinnen. In Bezug auf verschiedene Informationsquellen darf man es nicht unausgesprochen lassen, inwieweit es sich auch im 21.Jahrhundert lohnt „Kabale und Liebe" für die Bühne zu inszenieren. Denn auch Stefan Keim gibt in seinem Artikel „Schiller trifft Rammstein" klar zu erkennen, dass „fast alle Theater in NRW in den Abiturstoff „Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller spielen" (Z.1ff). Er äußert sich kritisch über dieses Drama und will das Schulbundesministerium, Lehrer, Lehrerinnen und weitere Gruppen, die mit diesem Werk in Kontakt kommen könnten, darauf hinweisen, dass das Drama ,,zwar pointiert und mitreißend" (Z.31) geschrieben ist, aber es sich in der heutigen Gesellschaft nicht mehr lohne, solch eine Handlung bzw. das Trauerspiel der Liebe aufzuführen, da diese alltäglich geworden seien bzw. sich ähnliche Trauerspiele in anderen Dramen zeigen. Grund dafür, dass eine Inszenierung nicht sinnvoll sei, ist, dass aus dem damaligen Theater ein Regietheater geworden sei, welches aufgrund der heutigen Gesellschaft langfristig Fuß fassen konnte. Wolfram Heinrich legt dar, dass die Veränderung der vermeintlichen Botschaft des Dramas ,,Kabale und Liebe“ und die Inszenierung sinnvoll seien,...

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da man dieses Werk neu deuten kann und es auf die heutige Gesellschaft übertreiben kann. Des Weiteren spricht auch für sich auch, der Vergleich der damaligen Zuschauer, die andere Erwartungen hatten als Besucher eines Theater heute. Von der Frage, ob es sinnvoll wäre „Kabale und Liebe" noch im 21. Jahrhundert vorzuführen, sind besonders Lehrer betroffen, da diese sich damit auseinandersetzen müssen, ob beziehungsweise inwieweit das Wort des Dichters auf der Bühne zur Show gestellt wird oder die künstlerische Freiheit der Schauspieler. Denn bei der Entstehung von Schillers Werk und der Aufführung im Jahr 2020 sind ja einige Jahrhunderte dazwischen. Beim Lesen des Werkes ,,Kabale und Liebe" geht es an erster Stelle darum, sich mit der vermeintlichen Botschaft Schillers auseinander zu setzen und den Stil des Dramatikers zu erkennen. Im 19. Jahrhundert wäre das gar kein Problem gewesen, aber im 21. Jahrhundert wird eher auf die eigenständige Kunstform des Dramas wert gelegt, sprich der Regisseur, die Schauspieler und deren künstlerisches Talent stehen an erster Stelle. Dabei ist zu beachten das wichtige sprachliche Besonderheiten verloren gehen können. Hinzu müssen Lehrer sich die Frage stellen, ob Schüler durch die Inszenierung des Stückes den Stil beziehungsweise die vermeintliche Botschaft Schillers verstehen oder durch die neue etwas modernere Form eine ganz andere Botschaft erkennen. Guido Hiss, der die Intensivierung des Werkes auch kritisch betrachtet und mit dem Titel „ was analysiere ich wie?" seines Artikels unterstützt, dass die Inszenierung von ,,Kabale und Liebe" im 21. Jahrhundert nicht von Vorteil ist. Durch die modernere Form des Theaters verändert sich auch die Sichtweise des Zuschauers. Obwohl viele das heutige Aufführen des Dramas ,,Kabale und Liebe" für sinnlos betiteln bzw. wenige es sinnvoll darlegen, wird anhand der Statistik des deutschen Bühnenvereins des Jahres 2012 - deutlich, dass Schillers Werk trotz genannter Kritikpunkten noch zu den zehn besten Dramen gehört und mit 18 Inszenierung nicht schlecht zur Show gestellt wird. Zudem wird an der Illustration von Heinrich von Lossow, deutlich, dass die Liebe zwischen Luise und Ferdinand von Walter gerne gesehen wird und dementsprechend gezeichnet. Die Inszenierung zu „Kabale und Liebe" sei sinnvoll, da es sich immer lohnen, geschriebene Dramen auch verbildlicht bzw. Theaterstücke zu sehen, da es sich vor allem durch das tragische rührende Trauerspiel in Schillers Werk anbietet, jüngere Menschen zu animieren, Theater zu besuchen. Wie Wolf Banditzi auch schreibt, so sei es eine gute Möglichkeit die ,,wundervolle Sprache Schillers" mitzuerleben. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Inszenierung des Dramas „Kabale und Liebe" im 21. Jahrhundert sinnvoll sei ist, dies dem Publikum die Möglichkeit bietet, Schillers sprachlichen Besonderheiten, seine Stilmittel gesprochen und nonverbal mitzuerleben. Zudem ist es eine gute Möglichkeit die vermeintlich alten Botschaften beziehungsweise Erwartungen des Zuschauers mit denen des 21. Jahrhunderts zu vergleichen. Hinzu verschafft es bei Schülern und Schülerinnen einen langfristig positiven Eindruck bezüglich des Theaters und diese setzten sich intensiver mit dem Drama auseinander. Mit freundlichen Grüßen

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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da man dieses Werk neu deuten kann und es auf die heutige Gesellschaft übertreiben kann. Des Weiteren spricht auch für sich auch, der Vergleich der damaligen Zuschauer, die andere Erwartungen hatten als Besucher eines Theater heute. Von der Frage, ob es sinnvoll wäre „Kabale und Liebe" noch im 21. Jahrhundert vorzuführen, sind besonders Lehrer betroffen, da diese sich damit auseinandersetzen müssen, ob beziehungsweise inwieweit das Wort des Dichters auf der Bühne zur Show gestellt wird oder die künstlerische Freiheit der Schauspieler. Denn bei der Entstehung von Schillers Werk und der Aufführung im Jahr 2020 sind ja einige Jahrhunderte dazwischen. Beim Lesen des Werkes ,,Kabale und Liebe" geht es an erster Stelle darum, sich mit der vermeintlichen Botschaft Schillers auseinander zu setzen und den Stil des Dramatikers zu erkennen. Im 19. Jahrhundert wäre das gar kein Problem gewesen, aber im 21. Jahrhundert wird eher auf die eigenständige Kunstform des Dramas wert gelegt, sprich der Regisseur, die Schauspieler und deren künstlerisches Talent stehen an erster Stelle. Dabei ist zu beachten das wichtige sprachliche Besonderheiten verloren gehen können. Hinzu müssen Lehrer sich die Frage stellen, ob Schüler durch die Inszenierung des Stückes den Stil beziehungsweise die vermeintliche Botschaft Schillers verstehen oder durch die neue etwas modernere Form eine ganz andere Botschaft erkennen. Guido Hiss, der die Intensivierung des Werkes auch kritisch betrachtet und mit dem Titel „ was analysiere ich wie?" seines Artikels unterstützt, dass die Inszenierung von ,,Kabale und Liebe" im 21. Jahrhundert nicht von Vorteil ist. Durch die modernere Form des Theaters verändert sich auch die Sichtweise des Zuschauers. Obwohl viele das heutige Aufführen des Dramas ,,Kabale und Liebe" für sinnlos betiteln bzw. wenige es sinnvoll darlegen, wird anhand der Statistik des deutschen Bühnenvereins des Jahres 2012 - deutlich, dass Schillers Werk trotz genannter Kritikpunkten noch zu den zehn besten Dramen gehört und mit 18 Inszenierung nicht schlecht zur Show gestellt wird. Zudem wird an der Illustration von Heinrich von Lossow, deutlich, dass die Liebe zwischen Luise und Ferdinand von Walter gerne gesehen wird und dementsprechend gezeichnet. Die Inszenierung zu „Kabale und Liebe" sei sinnvoll, da es sich immer lohnen, geschriebene Dramen auch verbildlicht bzw. Theaterstücke zu sehen, da es sich vor allem durch das tragische rührende Trauerspiel in Schillers Werk anbietet, jüngere Menschen zu animieren, Theater zu besuchen. Wie Wolf Banditzi auch schreibt, so sei es eine gute Möglichkeit die ,,wundervolle Sprache Schillers" mitzuerleben. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Inszenierung des Dramas „Kabale und Liebe" im 21. Jahrhundert sinnvoll sei ist, dies dem Publikum die Möglichkeit bietet, Schillers sprachlichen Besonderheiten, seine Stilmittel gesprochen und nonverbal mitzuerleben. Zudem ist es eine gute Möglichkeit die vermeintlich alten Botschaften beziehungsweise Erwartungen des Zuschauers mit denen des 21. Jahrhunderts zu vergleichen. Hinzu verschafft es bei Schülern und Schülerinnen einen langfristig positiven Eindruck bezüglich des Theaters und diese setzten sich intensiver mit dem Drama auseinander. Mit freundlichen Grüßen