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Die Völkerwanderung

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 Die Völkerwanderung - 2. Semester
Die Situation des Römischen Reiches im 3. Jahrhundert:
Druck von außen, Situation an den Grenzen: Bedrohu

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Die Völkerwanderung - 2. Semester Die Situation des Römischen Reiches im 3. Jahrhundert: Druck von außen, Situation an den Grenzen: Bedrohungen an den Grenzen (weil mehrere Stammesgruppen in das Reich eindrangen), Sassaniden wurden zum ernsten Gegner des Reiches im Westen, und im Norden bedrohten die Goten, Franken und Alemannen das Reich (alles germanische Stämme, die zwar miteinander gegen das Reich kämpften, jedoch untereinander auch verfeindet waren) ► keine Einheit, alles heterogene Stämme, sie wurden durch ökonomische und hierarchische Abhängigkeiten zusammengehalten Druck von innen, der Autoritätsverlust des Kaisertums: Legitimität der kaiserlichen Gewalt war geschwächt, Kaiser stellte sich gegen das Senat führte zu einer weiteren Schwächung des Senats, die sich immer weiter fortsetzte, Militär war die Institution die das Kaisertum legitimierte gegen die hohen Offiziere des Heeres konnte niemand römischer Kaiser werden, es bildeten sich rivalisierende Machtzentren die eigene Kaiser aufstellten, viele Kaiser wurden umgebracht (weil sie gegen das Militär waren) Druck von innen, Wirtschaftskrise und Geldentwertung: Große Summen für die Verteidigung und Sicherung der Grenzen ► ökonomische Krise Pflichtabgaben um die Einnahmen zu erhöhen, Wert der Münzen nahm ab, Kreislauf von Geld und Waren verlor an Intensität, Tauschwirtschaft wurde eingeführt, Fernhandel nahm ab, es bildeten sich wirtschaftlich autarke Regionen die von Rom unabhängig waren ► Gefahren für das Imperium Romanum ● ● Tetrarchie und Reichsteilung 395 n.Chr Nachdem Diokletian als Kaiser die Tetrarchie und auch andere Faktoren zur Stabilisierung...

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des Reiches eingeführt hat, wurden diese durch Kaiser Konstantin I. aufgelöst Konstantin bekannte sich zum Christentum und etablierte es als Staatsreligion ● Seine Nachfolger führten dies fort, jedoch kam es nach dem Tod von Kaiser Theodosius zum Ende des Reiches und das Imperium Romanum wurde in ein West- und Oströmisches Reich geteilt Der Beginn der Völkerwanderung Umstritten, aber in der Regel im Jahr 375 n.Chr. angesetzt, als die Hunnen (Osten) bis in das Reich der Ostgoten eingedrungen waren, welches sie plünderten und zerstörten ▶ daraufhin flohen die Ostgoten nach Westen und drangen ins das Römische Reich ein. Die verschiedenen Stämme Hunnen: zentralasiatische Reiter- und Steppenvölker, mit Kriegern verschiedener Herkunft Die Hunnen drangen nach Westen vor, in den folgenden Jahren beherrschten sie den gesamten Raum nördlich des Schwarzen Meeres (von dort aus führten sie zahlreiche Kriegszüge), Sie überquerten die Donau, drangen 441 bis in den Norden des Oströmischen Reiches, 451 herrschte Atilla und sie überquerten den Rhein und drangen in Gallien ein ► Nach dem Tod Atillas zogen sich große Teile der Hunnen zurück in ihren Siedlungsraum zurück Die Vandalen Die „Vandilier“ siedelten im Süden des heutigen Polens, um 400 zogen sie nach Gallien, überquerten den Rhein und zogen weiter bis auf die Iberische Halbinsel, gelangen durch König Geiserich 429 nach Afrika, 439 erobern sie die Hafenstadt Karthago und gründeten dort ein Reich der Vandalen, kontrollieren die Provinz Africa Die Ostgoten: Die Reiterstämme der Ostgoten herrschten über das mächtigste Reich nördlich des Schwarzen Meeres, ihr Reich wurde 375 von den Hunnen stark getroffen ( viele verließen ihr Siedlungsgebiet), Nach dem Tod Atillas (Hunnen) wurden sie zum Verbündeten Roms und siedelten sich auf Römischem Territorium südlich der Donau an, 488 wurden sie nach Italien entsandt (König Theoderich wurde vom oströmischen Kaiser Zeno beauftragt, Odoaker zu töten) ► dies gelang ihnen im Jahr 493 ► 552 Ende des Ostgotenreiches (wurden Im Kampf besiegt) Die Westgoten Lebten bis 375 friedlich nördlich der unteren Donau, friedliche Nachbarschaft zum Römischen Reich, wurde durch die Hunnen geplündert, Teile der Westgoten wurden vom Römischen Reich übernommen und die Römer besiedelten Teile Thrakiens (Aufnahme ins Römische Reich), wegen Hunger und schlechter Behandlung stellten sich diese Goten gegen die Römer (mündeten im Krieg), bei der Schlacht bei Adrianopel besiegten die Goten die Römer und die Westgoten durften wieder nach Thrakien siedeln (wurde auch im Gotenvertrag" festgehalten) ► Goten mussten allerdings Kriegsdienst für die Römer leisten 418 gründeten sie in Toulouse ihr eigenes Reich, dessen nördlichen Teil sie später an die Franken abtreten mussten Die Burgrunder Siedelten in Osteuropa, überquerten den Rhein, und verpflichteten sich als Föderaten des Römischen Reiches die Rheingrenze zu sichern, 476 nach dem Zerfall des Weströmischen Reiches kommt es zur Ausdehnung ihrer Herrschaft, 534 wurde das Burgrundenreich durch die Franken erobert Die Franken Siedelten östlich des Niederrheins, Beziehung zu den Römern war unterschiedlich: Handelsbeziehungen aber auch Plünderungszuge auf römischem Gebiet, einige blieben östlich des Rheins und andere ließen sich mit Erlaubnis der Römer auf römischer Seite nieder und unterstützen die Truppen dort, Gründeten in der Provinz Belgica ihr eigenes Reich, eroberten fränkische Kleinreiche und breiteten ihre Herrschaft 476 auf ganz Gallien aus Erscheinungsformen von Migration im Imperium Romanum Arbeitsmigration: durch Händler, die ihre Waren in verschiedenen Provinzen anboten oder Menschen die Arbeit in außerrömischen Gebieten suchten ● ● ● Gewaltmigration/ Deportation: Sklavenmärkte des Reiches, unfreiwillige Wanderung der Menschen die dort als Sklaven angeboten und verkauft werden ● Temporäre Entsendung: militärische Bewegungen bis in die Randgebiete des Reiches und über die Grenzen hinweg Siedlungsmigration: Als es germanischen Stämmen erlaubt wurde, sich in dünn besiedelten Regionen des Reiches anzusiedeln Der Untergang des Weströmischen Reiches 476 letzter Kaiser: Romulus Augustulus (starb 476) 476: Rebellion der germanischen Siedler, die zusätzliches Land auf römischem Territorium beanspruchten ● ● ● ● ● Führer der Rebellen Odoaker tötete Orestes, den Vater des Kaisers und ließ sich daraufhin zum König Italiens ausrufen Das weströmische reich unterstelle sich dem oströmischen Kaiser Gründe für den Zerfall: Autoritätsverlust und die Führungsschwäche der römischen Kaiser und die Wirtschaftskrise ● Grenzen konnten immer weniger gesichert werden, Gruppierungen konnten leichter in das Reich eindringen Viele germanischen Stämme wurden in das Reich integriert, jedoch führte ihr zunehmender Einfluss im Militär und anderen staatlichen Einrichtungen langfristig zu einer Entromanisierung und zu einem tiefgreifenden gesellschaftlichen und kulturellen wandel Germanen machten sich das zunutze indem sie Verträge aushandelten, die ihnen weitgehende Autonomie zusicherten, oder indem sie gewalttätige Auseinandersetzungen führten die ihren machtpolitischen Einfluss oftmals noch vergrößerten Klimatische Veränderungen und auftretende Seuchen schwächten ebenfalls die Lebensgrundlage der Bevölkerung und die Arbeitskraft der Menschen Bereits vorher war das Imperium Romanum geschwächt, sodass der zunehmende Einfluss nichtrömischer Kulturen und der Migrationsdruck an den Grenzen als verstärkende Faktoren angesehen werden müssen, die diesen Erosionsprozess beschleunigten. Die Langobarden in Italien: Das Ende der Völkerwanderung" }} Herrschaft der Langobarden markiert das Ende der Völkerwanderung (waren militärische Verbündete der Römer) Eroberten Städte und gründeten 568 das Langobardenreich (König Alboin) Hatten in ihrer Herrschaft vorgefundene römische Verwaltungsstrukturen 774 eroberte Karl der Große das Reich und integrierte es in das Frankenreich Das Langobardenreich war die letzte Neugründung eines germanischen Herrschaftsraumes ( = deswegen Ende der Völkerwanderung) Das Ostgotenreich in Italien Nach Romulus Augustulus war Odoaker der Herrscher des Imperium Romanum Rief sich selbst zum König aus und schuf sein eigenes Reich (unterordnete sich Kaiser Zenon, Oströmisches Reich) Ostgoten waren mit Ostrom verbündet und verstärkten Druck auf den oströmischen Kaiser Zenon aus und forderten eine bessere Versorgung) Kaiser Zenon entsandte eine ganze Armee mit Ostgoten nach Italien unter der Führung von Theoderich, um Odoakers Herrschaft zu beenden ● ● Theoderich - König der Ostgoten 451 geboren, verbrachte viel Zeit seiner Jugend am oströmischen Hof Nach dem Tod seines Vaters wurde er zum König der Goten 484 Amt des Konsuls : ( das höchste zivile und militärische Amt im Römischen Reich) Spannungen zwischen Theoderich und Kaiser Zenon (Zenon misstraute Theoderich) ● ● ● ● ● ● Das Herrschaftskonzept Theoderichs Musste die Loyalität von 2 Seiten sichern: Militär und gesellschaftliche Elite Italiens (Senatoren, Bischöfe) ● ● ● Theoderich sollte im Auftrag von Zenon Italien zurückerobern Dies gelang ihnen durch die Ermordung Odoakers 493 Das Ostgotenreich in Italien bestand von 493 bis 552 und endete de facto damit, dass der oströmische Kaiser Justinian 552 die Goten im Kamp besiegte ● ● 488 beauftragte Zenon ihn Odoaker zu töten 493 beschloss Theoderich einen Friedensvertrag mit Odoaker und kurz darauf ließ er ihn ermorden Theoderich wurde zum König und starb 526 in Ravenna Gehörte dem arianischen Glauben an (Gefahr von religiösen Konflikten) Theoderich stabilisierte seine Herrschaft durch die Trennung der gesellschaftlichen Gruppen Eigene Krieger = stehendes Heer (sicherte ihre materielle Existenz: z.B Landgüter) ► als Gegenleistung: Pflicht zum Kriegsdienst Heer= Goten, Verwaltung= Römer ► es entstanden zwei voneinander getrennte staatliche Strukturen: militärisch & ziviller Bereich ▸ somit wurden Konflikte der Gruppen vermieden Theoderich tolerierte die Glaubensrichtungen (Italiener= katholisch) Seine Herrschaft wird definiert durch ,,Integration durch Separation"

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Die verschiedenen Stämme Hunnen: zentralasiatische Reiter- und Steppenvölker, mit Kriegern verschiedener Herkunft Die Hunnen drangen nach Westen vor, in den folgenden Jahren beherrschten sie den gesamten Raum nördlich des Schwarzen Meeres (von dort aus führten sie zahlreiche Kriegszüge), Sie überquerten die Donau, drangen 441 bis in den Norden des Oströmischen Reiches, 451 herrschte Atilla und sie überquerten den Rhein und drangen in Gallien ein ► Nach dem Tod Atillas zogen sich große Teile der Hunnen zurück in ihren Siedlungsraum zurück Die Vandalen Die „Vandilier“ siedelten im Süden des heutigen Polens, um 400 zogen sie nach Gallien, überquerten den Rhein und zogen weiter bis auf die Iberische Halbinsel, gelangen durch König Geiserich 429 nach Afrika, 439 erobern sie die Hafenstadt Karthago und gründeten dort ein Reich der Vandalen, kontrollieren die Provinz Africa Die Ostgoten: Die Reiterstämme der Ostgoten herrschten über das mächtigste Reich nördlich des Schwarzen Meeres, ihr Reich wurde 375 von den Hunnen stark getroffen ( viele verließen ihr Siedlungsgebiet), Nach dem Tod Atillas (Hunnen) wurden sie zum Verbündeten Roms und siedelten sich auf Römischem Territorium südlich der Donau an, 488 wurden sie nach Italien entsandt (König Theoderich wurde vom oströmischen Kaiser Zeno beauftragt, Odoaker zu töten) ► dies gelang ihnen im Jahr 493 ► 552 Ende des Ostgotenreiches (wurden Im Kampf besiegt) Die Westgoten Lebten bis 375 friedlich nördlich der unteren Donau, friedliche Nachbarschaft zum Römischen Reich, wurde durch die Hunnen geplündert, Teile der Westgoten wurden vom Römischen Reich übernommen und die Römer besiedelten Teile Thrakiens (Aufnahme ins Römische Reich), wegen Hunger und schlechter Behandlung stellten sich diese Goten gegen die Römer (mündeten im Krieg), bei der Schlacht bei Adrianopel besiegten die Goten die Römer und die Westgoten durften wieder nach Thrakien siedeln (wurde auch im Gotenvertrag" festgehalten) ► Goten mussten allerdings Kriegsdienst für die Römer leisten 418 gründeten sie in Toulouse ihr eigenes Reich, dessen nördlichen Teil sie später an die Franken abtreten mussten Die Burgrunder Siedelten in Osteuropa, überquerten den Rhein, und verpflichteten sich als Föderaten des Römischen Reiches die Rheingrenze zu sichern, 476 nach dem Zerfall des Weströmischen Reiches kommt es zur Ausdehnung ihrer Herrschaft, 534 wurde das Burgrundenreich durch die Franken erobert Die Franken Siedelten östlich des Niederrheins, Beziehung zu den Römern war unterschiedlich: Handelsbeziehungen aber auch Plünderungszuge auf römischem Gebiet, einige blieben östlich des Rheins und andere ließen sich mit Erlaubnis der Römer auf römischer Seite nieder und unterstützen die Truppen dort, Gründeten in der Provinz Belgica ihr eigenes Reich, eroberten fränkische Kleinreiche und breiteten ihre Herrschaft 476 auf ganz Gallien aus Erscheinungsformen von Migration im Imperium Romanum Arbeitsmigration: durch Händler, die ihre Waren in verschiedenen Provinzen anboten oder Menschen die Arbeit in außerrömischen Gebieten suchten ● ● ● Gewaltmigration/ Deportation: Sklavenmärkte des Reiches, unfreiwillige Wanderung der Menschen die dort als Sklaven angeboten und verkauft werden ● Temporäre Entsendung: militärische Bewegungen bis in die Randgebiete des Reiches und über die Grenzen hinweg Siedlungsmigration: Als es germanischen Stämmen erlaubt wurde, sich in dünn besiedelten Regionen des Reiches anzusiedeln Der Untergang des Weströmischen Reiches 476 letzter Kaiser: Romulus Augustulus (starb 476) 476: Rebellion der germanischen Siedler, die zusätzliches Land auf römischem Territorium beanspruchten ● ● ● ● ● Führer der Rebellen Odoaker tötete Orestes, den Vater des Kaisers und ließ sich daraufhin zum König Italiens ausrufen Das weströmische reich unterstelle sich dem oströmischen Kaiser Gründe für den Zerfall: Autoritätsverlust und die Führungsschwäche der römischen Kaiser und die Wirtschaftskrise ● Grenzen konnten immer weniger gesichert werden, Gruppierungen konnten leichter in das Reich eindringen Viele germanischen Stämme wurden in das Reich integriert, jedoch führte ihr zunehmender Einfluss im Militär und anderen staatlichen Einrichtungen langfristig zu einer Entromanisierung und zu einem tiefgreifenden gesellschaftlichen und kulturellen wandel Germanen machten sich das zunutze indem sie Verträge aushandelten, die ihnen weitgehende Autonomie zusicherten, oder indem sie gewalttätige Auseinandersetzungen führten die ihren machtpolitischen Einfluss oftmals noch vergrößerten Klimatische Veränderungen und auftretende Seuchen schwächten ebenfalls die Lebensgrundlage der Bevölkerung und die Arbeitskraft der Menschen Bereits vorher war das Imperium Romanum geschwächt, sodass der zunehmende Einfluss nichtrömischer Kulturen und der Migrationsdruck an den Grenzen als verstärkende Faktoren angesehen werden müssen, die diesen Erosionsprozess beschleunigten. Die Langobarden in Italien: Das Ende der Völkerwanderung" }} Herrschaft der Langobarden markiert das Ende der Völkerwanderung (waren militärische Verbündete der Römer) Eroberten Städte und gründeten 568 das Langobardenreich (König Alboin) Hatten in ihrer Herrschaft vorgefundene römische Verwaltungsstrukturen 774 eroberte Karl der Große das Reich und integrierte es in das Frankenreich Das Langobardenreich war die letzte Neugründung eines germanischen Herrschaftsraumes ( = deswegen Ende der Völkerwanderung) Das Ostgotenreich in Italien Nach Romulus Augustulus war Odoaker der Herrscher des Imperium Romanum Rief sich selbst zum König aus und schuf sein eigenes Reich (unterordnete sich Kaiser Zenon, Oströmisches Reich) Ostgoten waren mit Ostrom verbündet und verstärkten Druck auf den oströmischen Kaiser Zenon aus und forderten eine bessere Versorgung) Kaiser Zenon entsandte eine ganze Armee mit Ostgoten nach Italien unter der Führung von Theoderich, um Odoakers Herrschaft zu beenden ● ● Theoderich - König der Ostgoten 451 geboren, verbrachte viel Zeit seiner Jugend am oströmischen Hof Nach dem Tod seines Vaters wurde er zum König der Goten 484 Amt des Konsuls : ( das höchste zivile und militärische Amt im Römischen Reich) Spannungen zwischen Theoderich und Kaiser Zenon (Zenon misstraute Theoderich) ● ● ● ● ● ● Das Herrschaftskonzept Theoderichs Musste die Loyalität von 2 Seiten sichern: Militär und gesellschaftliche Elite Italiens (Senatoren, Bischöfe) ● ● ● Theoderich sollte im Auftrag von Zenon Italien zurückerobern Dies gelang ihnen durch die Ermordung Odoakers 493 Das Ostgotenreich in Italien bestand von 493 bis 552 und endete de facto damit, dass der oströmische Kaiser Justinian 552 die Goten im Kamp besiegte ● ● 488 beauftragte Zenon ihn Odoaker zu töten 493 beschloss Theoderich einen Friedensvertrag mit Odoaker und kurz darauf ließ er ihn ermorden Theoderich wurde zum König und starb 526 in Ravenna Gehörte dem arianischen Glauben an (Gefahr von religiösen Konflikten) Theoderich stabilisierte seine Herrschaft durch die Trennung der gesellschaftlichen Gruppen Eigene Krieger = stehendes Heer (sicherte ihre materielle Existenz: z.B Landgüter) ► als Gegenleistung: Pflicht zum Kriegsdienst Heer= Goten, Verwaltung= Römer ► es entstanden zwei voneinander getrennte staatliche Strukturen: militärisch & ziviller Bereich ▸ somit wurden Konflikte der Gruppen vermieden Theoderich tolerierte die Glaubensrichtungen (Italiener= katholisch) Seine Herrschaft wird definiert durch ,,Integration durch Separation"