Entstehung der Röntgenstrahlen
Wilhelm Conrad Röntgen hat 1895 zufällig etwas Faszinierendes entdeckt: Röntgenstrahlen, die er damals noch X-Strahlen nannte. Diese entstehen, wenn Elektronen mit hoher Geschwindigkeit auf eine Metallfläche (die Anode) prallen.
Das Verrückte dabei: Nur etwa 1-2% der Energie wird zu Röntgenstrahlen, der Rest wird zu Wärme (99%)! Deshalb braucht man einen Kupferblock zur Kühlung und nennt sie auch Bremsstrahlen.
Du kannst die Röntgenstrahlen durch drei Faktoren beeinflussen:
- Röhrenspannung: Höhere Spannung = härtere, durchdringendere Strahlen
- Stromstärke: Mehr Strom = mehr Röntgenstrahlen
- Einschaltdauer: Längere Zeit = bessere Durchdringung dicker Objekte
Gut zu wissen: Beim Zahnarzt arbeitet man meist mit 50-70 kV Spannung und 8 mA Stromstärke - das reicht für deine Zähne völlig aus!



















