Ready-Made und Objet trouvé
Das Ready-Made
Der Künstler wählt einen fabrikneuen Alltagsgegenstand aus und erklärt ihn durch die Präsentation im Museum zur Kunst.
- Konzept: Der Akt des Auswählens ist die künstlerische Leistung, nicht die handwerkliche Herstellung.
- Ziel: Den Gegenstand seiner Funktion entreißen, um eine neue Perspektive zu schaffen.
- Beispiel: Marcel Duchamps signiertes Urinal "Fountain" (1917).
Das Objet trouvé
Ein gefundener, meist bereits benutzter Alltagsgegenstand, der künstlerisch verändert wird.
- Ästhetik: Auswahl erfolgt oft wegen spannender visueller Eigenschaften.
- Beispiel: Meret Oppenheims pelzbezogene Tasse "Frühstück im Pelz".
💡 Tipp: Merk dir den Unterschied: Ready-Mades sind fabrikneu und kaum verändert, Objets trouvés sind gefundene, oft bearbeitete Objekte.



