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Paul Gauguin - Orte der Begegnung

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Paul Gauguin
➤ Mitbegründer des Post-Impressionismus und
Wegbereiter des Expressionismus Gliederung
Paul Gauguin
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Tahiti
Bilder der Südsee
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Paul Gauguin

Infoblatt zu Paul Gauguin

Paul Gauguin ➤ Mitbegründer des Post-Impressionismus und Wegbereiter des Expressionismus Gliederung Paul Gauguin 2. Tahiti Bilder der Südsee Zeitliche Einordnung 4. 5. ,,Nafea faa ipoipo" 6. Eckdaten zu dem Gemälde 7. Beschreibung des Gemäldes 8. Analyse des Gemäldes 9. Deutungsansätze zum Gemälde 10. Fazit 3. 1. Paul Gauguin Geboren 07. Juni 1848 in Paris 1848 Anfänge Studiert Malerei an der Colarassi Akademie 1870 Arbeit Angestellter einer Finanzbranche 1872 000 Arbeitete mit Cezanne & Pissaro zusammen $ Erfolg Ausstellung im Pariser Salon 1883 Verliert seine Anstellung und gibt sich der Kunst hin 1876-1879 1888 Zusammenarbeit mit Vincent van Gogh /leben zusammen in Arles 1891 Rückker Aufgrund der Armut und Krankheiten kehrte er nach Paris zurück Reise Erste Reise nach Tahiti: Veränderte seinen Stil maßgeblich 1893 2. Reise Kehrte endgültig zurück nach Tahiti, da Europa ihn mit Unzufriedenheit prägte 1893-1894 Bekanntheit/ Misserfolg Seine Werke erfuhren große Aufmerksamkeit in der Pariser Kunstkritik 1895 + 1903 Tod Stirbt am 08. Mai in Tahiti aufgrund der Krankheiten im Land Tahiti • Ziel: in Tahiti einen unverfälschten, ursprünglichen und unberührten Lebensraum vorfinden => Flucht vor westlichen Einflüssen, Kunst in Europa enttäuschend Bewunderung der Ehrlichkeit und Reinheit im Menschen Wunsch in Tahiti die Qualitäten im Menschen zu entdecken, die noch unberührt von der Zivilisation sind Bilder der Südsee • Entwicklung/Veränderung seiner Malerei durch die Reise nach Tahiti > Motive: paradiesische exotische Traumlandschaften des einfachen ursprünglichen Lebens und glücklichen Miteinanders Bilder aus Tahiti zeigen exotische Welt, welche sich der Künstler ersehnte: Darstellung des Paradieses als Idealisierung • experimentierfreudiger Umgang mit Farben; Farben als Träger des suggestiven Eindrucks bzw. symbolischer Bedeutungen Arbeit mit hellen und klaren Farben • Verwendung der Farben in verschiedenen Farbkombinationen bedeutsamer, als sich mit dreidimensionalen Figuren und Objekten zu befassen Bilder der Südsee • Paul Gauguin als synthetistischer Künstler ► die Wiedergabe...

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Alternativer Bildtext:

der äußeren Erscheinung der Natur im Sinne der eigenen Empfindungen: suggestive Wahrnehmung (=>Versuch innere Empfindungen von Natureindrücken ins Bild umzusetzen) ➤ die ästhetische Reinheit der Linien, Farben und Formen Synthetismus (=Stilrichtung innerhalb der post-impressionistischen Malerei) • vereinfachte großflächige Formen + unrealistische Farben mit dekorativen Effekten: Form und Farbe als Ausdruckswerte Zeitliche Einordnung • Anfänge als Impressionist ,,Rocks and sea", 1886, Paul Gauguin. ● • Mitbegründer des Synthetismus: Post-Impressionismus Wegbereiter des Expressionismus ,,Arearea", 1892, Paul Gauguin. ,,Nafea faa ipoipo" Paul Gauguin,,,Nafea faa ipoipo"(=> Wann heiratest du?), 1892, 101,5x77,5cm in Öl auf Leinwand ,,Wann heiratest du?" Paul Gauguin,,,Nafea faa ipoipo"(=> Wann heiratest du?), 1892, 101,5x77,5cm in Öl auf Leinwand Eckdaten zu dem Gemälde Bildtitel: „Nafea faa ipoipo" (=> Wann heiratest du?) Entstehungsjahr: 1892, während seines ersten Aufenthaltes auf Material/Auftrag: Öl auf Leinwand Maße: 101,1x77,5cm Das Gemälde hing lange Zeit als Leihgabe einer Privatsammlung im Kunstmuseum Basel Tahiti 2015: Verkauf des Gemäldes Spekulationen über einen Verkaufspreis von 300Millionen US-Dollar ➤ durch sein Aufenthalt in Tahiti erhoffte sich Paul Gauguin ein Paradies zu finden, um dort ein einfaches, ursprüngliches und glückliches Miteinander zu entdecken! Beschreibung des Gemäldes • zwei Polynesierinnen in einer hügeligen Südseelandschaft Die beiden Frauen sitzen eng aneinander auf der Erde vordere Frau sitzende bzw. kauernde Haltung Blick zum rechten Bildrand: fixiert ein Punkt außerhalb des Gemäldes trägt ein weißes Leibchen/Oberteil und einen roten Rock, mit geblichen Muster Trägt eine weiße Blume hinter dem linken Ohr beide Arme nackt + Bereich des Dekolletés großer Ausschnitt ● hintere Frau Körperhaltung nicht klar zu erkennen, da Kleid ihren gesamten Körper umhüllt Blick geht zum linken Bildrand trägt ein hochgeschlossenes rosafarbenes Kleid mit langen Ärmeln + weißer Kragen hält eine abgebrochene Blüte zwischen den Fingern trägt womöglich auch eine Blüte im Haar ● ● ● Im Vordergrund grüne Grasfläche Im Mittelgrund ockerfarbene Sandfläche + blaues Gewässer Im Hintergrund Getreidefläche mit Silhouetten zweier Personen + blauer Gebirgszug Paul Gauguin,,,Nafea faa ipoipo"(=> Wann heiratest du?), 1892, 101,5x77,5cm in Öl auf Leinwand Analyse des Gemäldes 1. Komposition: ● Fokus auf beiden Frauen > Frauen = Bildzentrum Einteilung in vier Ebenen(Flächeneinheitlich) ➤ Vordergrund: grüne Grasfläche Mittelgrund: ockerfarbene Sandfläche + blaues Gewässer + Getreidefläche ● Hintergrund: blauer Gebirgszug horizontale Linien + großflächige Formen stark vereinfachte Formen + kurvig geschwungene Linien nebeneinander sitzende Frauen bilden ein stabiles Dreieck zusätzlich bildet jede Frau für sich ein stabiles Dreieck Gebirgszug bildet stabile Dreiecke Paul Gauguin, ,,Nafea faa ipoipo"(=> Wann heiratest du?), 1892, 101,5x77,5cm in Öl auf Leinwand II. Farbe: große Farbflächen = flächiger Farbauftrag helle und dunkle Farben ● ● ➤ kräftige leuchtende reine Farben ➤ unnatürliche Farbwahl ● ● ● Komplementärkontrast (roter Pareo + blaues Gewässer und blauer Gebirgszug) Kalt-Warm-Kontrast (gelborange, rot + Blau, Gelbgrün, Grün) Hell-Dunkel-Kontrast Farbe-an-sich-Kontrast (Gelb + Rot + Blau) Farbe als Ausdrucksfarbe => suggestive Wahrnehmung => Synthetismus ● Farbvaleurs (Farbtonabstufungen) ➤ Modulation, Monochromie Deutungsansätze Historischer Kontext: durch sein Aufenthalt in Tahiti erhoffte sich Paul Gauguin ein Paradies zu finden, um dort ein einfaches, ursprüngliches und glückliches Miteinander zu entdecken! Realität entsprach aber nicht seinen Erwartungen > Verlust der ursprünglichen indigenen Kultur, durch Kolonialisierung insbesondere durch die westlichen Einflüsse (Christianisierung) • Deutungshypothese: „Nafea faa ipoipo" als Ort der Begegnung zweier Kulturen: Gegenüberstellung bzw. Vereinigung von zwei verschiedenen Kulturen in einem idealisierten exotischen ursprünglichen Paradies Motiv der Exotik ➤ Utopie ➤ subjektive/suggestive Wahrnehmung Deutungsansätze weiße Blüte im Haar: Tradition/Sitte in Tahiti. ➤ weiße Blüte hinter dem rechten Ohr => vergeben weiße Blüte hinter dem linken Ohr => Signal, dass um die Frau geworben werden kann ➤ vordere Frau: Widerspiegelung polynesische Kultur ➤ hintere Frau: bricht mit der polynesischen Kultur ● • Kleidung: vordere Frau: typische Kleidung der Urbevölkerung in Tahiti => polynesische Kleidung > hintere Frau: Missionarsgewand bzw. europäische Kleidung => Hinweis westliche Einflüsse bzw. Import aus Europa Deutungsansätze ● Bildtitel in tahitianischer Sprache: Verstärkung des Motivs der Exotik nebeneinander sitzende Frauen bilden ein gemeinsame stabiles Dreieck Stabilität, Sicherheit = Harmonie und Einklang zwischen der europäischen und polynesischen Kultur => einfaches, ursprüngliches Miteinander • zusätzlich bildet jede Frau für sich ein stabiles Dreieck Standfestigkeit der jeweiligen einzelnen Kulturen Vielzahl an Kontrasten: Unterstreichung des Motivs der Exotik, Wiederspiegelung von Lebendigkeit => einfaches, ursprüngliches Miteinander Kalt-Warm-Kontrast: kalte Farben wirken fern, warme Farben wirken nah + Hell-Dunkel-Kontrast => schafft Zugänglichkeit/Nähe zu den Frauen + Eingrenzung/Rahmung des Ortes bzw. der Begegnung => Fokus auf den Frauen gelbliche Färbung des Himmels Optimismus, Freundlichkeit => Harmonie, Gleichmut glückliches und friedliches Miteinander Fazit https://www.youtube.com/watch?v=UCv_qDNMjMo . ,,Nafea faa ipoipo" als Idealisierung seiner Erwartungen, um seine Enttäuschung über die Realität in Tahiti zu kompensieren ➤ Bildtitel und Bildmotiv zeigt eine exotische Welt, welche sich Gauguin erträumt hatte > keine Darstellung des realen Tahiti, welches Gauguin umgab Einbezug der christlichen Religion bzw. der europäischen westlichen Philosophie in die Bildwelt seines exotischen Paradieses . ,,Nafea faa ipoipo" als idealisierter Ort der Begegnung zweier Kulturen Fazit • Unbeantwortete Fragestellung im Bildtitel: es bleibt offen, wer die Frage stellt und an wen sie gerichtet wird >1. Möglichkeit: die hintere Frau stellt die Frage an die vordere vor ihr sitzende Frau > 2. Möglichkeit: eine der Frauen stellt die Frage an den Bildbetrachter oder umgekehrt • Synthetismus: ► die Wiedergabe der äußeren Erscheinung Tahiti im Sinne der Empfindungen Gauguins: suggestive Wahrnehmung (=>Versuch innere Empfindungen von ursprünglichen, exotischen Natureindrücken Tahitis ins Bild umzusetzen) ästhetische Reinheit der Linien, Farben und Formen Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit Quellen • https://staffeleien-shop.de/artina-magazin/eugene-henri-paul- gauguin-expressionismus/ https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/kunst/artikel/paul- gauguin • https://www.kunst-zeiten.de/Paul Gauguin-Leben ● https://artinwords.de/paul-gauguin-werke-lebenslauf/ • https://www.arsmundi.de/kuenstler/gauguin-paul/