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alle relevanten Bauwerke von Peter Zumthor

alle relevanten Bauwerke von Peter Zumthor

 43
Zink Museum Allmannajuvet (2008-2016)
Geschichte:
In der Allmannaschlucht wurde zwischen 1882-1899, da die Industrialisierung noch nicht
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Zink Museum Allmannajuvet (2008-2016)
Geschichte:
In der Allmannaschlucht wurde zwischen 1882-1899, da die Industrialisierung noch nicht
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Zink Museum Allmannajuvet (2008-2016)
Geschichte:
In der Allmannaschlucht wurde zwischen 1882-1899, da die Industrialisierung noch nicht
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Zink Museum Allmannajuvet (2008-2016)
Geschichte:
In der Allmannaschlucht wurde zwischen 1882-1899, da die Industrialisierung noch nicht
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Zink Museum Allmannajuvet (2008-2016)
Geschichte:
In der Allmannaschlucht wurde zwischen 1882-1899, da die Industrialisierung noch nicht
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Zink Museum Allmannajuvet (2008-2016)
Geschichte:
In der Allmannaschlucht wurde zwischen 1882-1899, da die Industrialisierung noch nicht
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Zink Museum Allmannajuvet (2008-2016)
Geschichte:
In der Allmannaschlucht wurde zwischen 1882-1899, da die Industrialisierung noch nicht

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Lucia-Sophie

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Zusammenfassungen von allen Bauwerken von Peter Zumthor (Abi) -Leiser Ensemble -Kolumba Köln -Kunsthaus Bregenz -Zink Museum Allmannajuvet -Atelier Haldenstein -Steilneset Memorial (Bruder Klaus Kappele, Sogn Benedetg, Therme Vals auf einem Blatt)

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43 Zink Museum Allmannajuvet (2008-2016) Geschichte: In der Allmannaschlucht wurde zwischen 1882-1899, da die Industrialisierung noch nicht im Bergbau ankam, unter einfachsten Bedingungen Zink abgebaut. Man warf die Steine über die Kante in die Schlucht auf den Talboden hinunter> Bruchstücke zerkleinert. 1899 wurde Bergbau eingestellt. Auftraggeber des Projekts wollten die fast vergessene Geschichte der Zink Mine in Erinnerung behalten, deshalb wurde Peter Zumthor 2001 von der norwegischen Straßenverwaltung mit der Gestaltung eines Rastplatzes, eines Museums und eines Cafés beauftragt. Während einer Überschwemmung im Jahr 2014 wurden Teile des Weges und der Brücke weggespült, und es wurde daran gearbeitet, den Schaden zu reparieren. Basisdaten: 。 6 " Baukörper: . In der Allmannajuvet Schlucht in Südnorwegen (in der Kommune Sauda) Dokumentationsstätte Entlang eines Flusses, umgeben von Natur (Nadelbäume, Birken, schroffe Hänge, ...) In der Umgebung sind 4 unterschiedliche Bauwerke platziert o Servicegebäude am Rastplatz O Grubencafé O Schutzdach vor Grubeneingang O Grubenmuseum Bau 2008 begonnen und 2016 eröffnet Als Eingang zur Mine wurde ein viertes Gebäude in abgewandeltem Stil zu den anderen dreien konstruiert Licht: Außen werden die mit Teeröl behandelten Kanthölzer nach oben geführt und tragen das abgehobene, leicht geneigte Dach Containerhafte Holzboxen die von einer gerüst-artigen Tragstruktur aus Brettschichtholzbalken umgeben und getragen werden (Gebäude auf Holzstützen und Balken gestützt) Große Glasfront eine 18 Meter hohe Mauer extra Mauer für die Raststätte gebaut in die Landschaft eingebaut Einfachheit und Improvisation originaler Minenhütten -> auf neue...

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Material: Alle Gebäude bestehen aus drei Hauptelementen: eine einfache schwarze Box, eine Ummantelung aus Holz und ein gewelltes Zinkdach mit Teeröl laminierte Holz stützen Boxen bestehen aus Sperrholz, das mit einem Jutegewebe sowie schwarzem Kunstharz überzogen wurde > Leinwände mit Acryl fixiert textile Struktur des Jutegewebes Fassade aus acrylverstärkter Jute und 18mm dicken Sperrholzplatten Fenster aus Glas Türen aus Zink Lichteinfall abhängig von Tages-und Jahreszeit Glasfront bringt Besucher der Natur näher Innenraum des Museums sehr dunkel -> man kann sich auf Ausstellungsobjekte fokussieren Interpretation: Im Café warme kzente durch Leuchten mit doppelkegelförmigen Glaskolben In der Grubengalerie lenken Lichtschlitze das Tageslicht auf die Exponate in den eingebauten Vitrinen 0 Unscheinbarkeit der Hütte, wirkte als wären sie jederzeit bereit zum Abbau Innen Geborgenheit durch Holz, Jute, Licht Öffnung zur Natur durch Fenster Im Museum mystisches Halbdunkel -> Dunkelheit der Minen 。 Raum: Ausstellung der Werkzeuge -> mienenähnliche Atmosphäre Zeithistorische Bezüge zur boomenden Chemieindustrie. Eingriffe in den Boden verzichtet <-> in Mienen wird Boden zerstört Zumthors Bauten fokussieren sich auf das Erlebnis von Natur und Topo-grafie, die die Arbeitswelt der Mine geprägt haben zeigt sich durch die textile Struktur des Jutegewebes fast warm und wohnlich; Geborgenheit Café o Raumgestaltungselemente: schlichte Hocker und Tische aus Holz, Treppe nach oben aus Stein, Wand im Treppenhaus aus Beton mit Muster, Boden aus Beton mit erkennbaren Verarbeitungsspuren O Durchgezogene Fenster O Da gibt es die Rindsuppe, die Peter Zumthor ausgewählt hat Toiletten O Am Parkplatz, dient als Sanitäre Anlage O Vorderste Gebäude der Drei auf dem Wanderweg O Asymmetrisch verteilte quadratische Fenster in den Klokabinen Museum steht leicht erhöht auf langen Stelzen überdacht mit Wellblech O O quadratischer Aufbau- O von Pfählen getragen O quadratische Fenster nach außen-> minimale Beleuchtung O Ausstellung der Werkzeuge O Raum ist schmal und hoch, nach oben hin verliert er sich - wie im Café - im mystischen Halbdunkel Service Building, Parking Lot and Acces Stair Remains Washery Remain 9.11.20 40 Leiser Ensemble von Peter Zumthor Basisdaten Baukörper Kosten: Unterhus 1,44 chF Verwendungszweck: Wohn- und Ferienhäuser, . Privathaus Zumthors (Oberhus) 3 Häuser (Oberhus, Unterhus, Türmlihus) Standort: 1526m Höhe in Leis, Graubünden; Schweiz (3,5km von Valz entfernt) Die Idee ist, aus massiven Balken etwas Neues zu schaffen und dabei Holz als Material der Konstruktion neu zu denken. Fertigstellung: Unterhus/Oberhus 2009, Türmlihus 2013 Bewohnbar von: Unterhus/ Türmlihus (5 Personen), Oberhus (6-8 Personen) A_A Türmlihus: 145m² Unterhus 130m² Oberhus: 160m² Blockhauskostruktion, Raumschachteln TAI Zwischenräume verglast oder freistehende Wandteile Stahlseile für Zusammenhalt Der großzügige Wohnbereich im obersten Stock ist kreuzförmig angelegt. Durch 4 Panoramafenster blickt man in alle Himmelsrichtungen. Vier große Erker beherbergen die offene Küche, Essbereich, Wohnbereich mit Cheminée-Ofen und einen Lese-Arbeitsbereich. Hier befindet sich auch der Ausgang zur Sonnenterrasse im Hang. Im mittleren Stockwerk: Sauna für vier Personen, gegenüber liegt das große Schlafzimmer mit Schreibtisch & Sitzgelegenheiten, Blick aus dem Zimmer quer über das Tal, eigenes Badezimmer aus Teakholz Im Erdgeschoss liegt ein gleich großes Zimmer mit derselben Er setzt die Flächen gegeneinander und bildet so Räume. Zumthor gestaltet Wandscheiben aus Holz und verwendet diese konstruktiv. Die Konstruktion aus Holzbalken wurde im Voraus in den Werkstätten vorgefertigt. Die Fenster, die Türen und die Haustechnik wurden nach dem Aufrichten der Wandflächen eingefügt. Materialien Raum Licht Interpretation/ Deutung ● . Das Aufrichtung und Stellen der Häuser ist, nach Zumthor, in der Bautradition ,,wie vor tausend Jahren" zu sehen. Die Zimmer der Leiser Holzhäuser von Peter Zumthor sind in unterschiedlich große Blockeinheiten gegliedert. Raumhohe Fenster gewähren spektakuläre Aussichten in die alpine Bergwelt des gering besiedelten Valsertals In den Ort montiert Hohlraum unterm Dach Großes Panoramafenster kommt wie Erker aus der Wand unter Kombination der verschiedenen Schachteln konzipiert, die über Decken oder Böden miteinander verbunden sind 3 Stockwerke Im Erdgeschoss liegt ein gleich großes Zimmer mit derselben fantastischen Aussicht und einem Teakholz- Duschraum. Den mit Steinplatten belegten Platz vor dem Eingang teilt sich das Türmlihus mit dem Unter- und dem Oberhus. Blockhaus vollkommen aus massiver Fichte Dach eingedeckt mit Valser-Quarzit-Steinplatten mit Schwalbenschwanz und Fingerzinken Technik verhakt Gleiches Material (Holz) wie Blockbauten der Gemeinde, gleiche Bauweise Rund 5000 Balken wurden geschnitten, gefräst, und abgebunden. Arvenholz Badezimmer aus Teakholz Stahlseile zur Stabilisierung, große Fenster diese beeinflussen Unterschiedliche Holzarten zur Schaffung von Atmosphäre Schwalben schwanz Offen, viele Fenster Hochwertige Möbel, Holzbalken quer über die Wände → Komplexität Große Räume werden durch Verschachtelung kleiner und effektiver nutzbar . Panoramablick Das Tageslicht wird von großen Fenstern ins Haus gelassen, jedoch hat das Lichtkeine besondere Bedeutung. Es handelt sich dabei nur um normale. Wohnhausbeleuchtung, welche jedoch eine warme und wohlige Atmosphäre vermittelt Haus wurde auf Grundlage der Idee von Zumthors Frau gestaltet Sollte massive Balken haben und wie umstehende alte Häuser gebaut sein 6.11.20 ● Bautradition wie vor 1000 Jahren, darum schmiegen sie sich in die Landschaft ein Holz ist der vollen Verwitterung ausgesetzt und nicht präpariert Große Fenster wirken von innen wie Gemälde Die Präsens des Holzes ist überall spürbar, intim und nahe am Körper Mildes, seidiges, glänzendes Strahlen des Holzes Wollten der alten Bauweise mehr Raum abgewinnen-→ verschachtelte Räume Frau von Zumthor sprach von Geruch des Arvenholzes, Prasseln des Feuers im Stubenofen, von der besonderen Wärme des Holzes Y Zusammenfassung - BK1 Bruder Klaus Kapelle = Sakralban Wachendorf 2005-2006 Cit der Stilt, Meditation+ Gebet 1 Raum - Licht 4 - ·5-eckis, Monolith, Steinblock 12 m hoch. asymetrisch angesetzt Fensterband direkt unter 5 ungleich breite Mayer Baukörper- Oben Loch im Dach (Opaion) -> tropfenförmig dem Dach, gebrochen durch halbe Lemniskate - -3-eckige Tür aus Edelstahl miltig an schnalster Seite - Eingang spreizt sich seitlich ab mit Edelstane ausgekleidete Löcher, sonst ganz verschl. Tür-> channe Holzlamecen langer -Treppe mit 5 Stager + Messing platio r -Fassade gr. Eisenterenz Hot Reine Hinweise any Holenartig spiterulawender Cary о Gripp - Metallgeländer T Baukörper- Wand mit verti. Abdrücken der Fichtenstämme Innenraum: -Außenform entsp- innen Rele Pmuster + Rußschicht right innenraum (volumen) Rippenartig 350 Mundgeblasene Glasicugeln in Lochem - 37 Holastützen and Abstani ·goldenes Rad aur Wand mit je 5 Stahlstiften Boden aus Blerzinn Lestermy ・glatte, silberne Holzwand Banke aus Anomnoer Decke bildet Biatladem -Holzboden vergrant - Krypta (Hohlraum unten) --Reine Ablenkuiry (Fenster Rech) Material-Banke aus An- - BK1 Architektur Kapelle Soon Benedet Allgemeines - Sumrtis Kanton Graubünden -1988 1600.000 chf. sakralbau für Hi Benedikt umgeben von Natur nevet on entierungspunkt (macht die (s) Monolith alte Bardockkapelle aus 1268- 1984 von Lawine zerstört in Us verankert (Turm) Ruine der alten existiert nach Baukörpertropfen formiger unregelmäßiges Fünfeck (prismenformis) Grundriss (halbe Lemniskate) Orientierungspunky wie aus dem Boden wachse Material - Wand aus 24x geschichtetem Stampfoeton Konstruktion - Feltförmige Konstuktion aus 112 Stammen L₂ -3 wochen Yany durch Schwefelfeuer gebrannt Spuren seiner Hotforbringung n @getligt enger grottenartiger hang von Portal her führt in einer Biegung nach inhen organis sich entwickelnde Honeform - - '" Parkplatz 10m entfernt →→ Einsamkeit Stille Linien der Falder auf Bau beadgen - Stampfbeton -> Hoez -Oberlicht offnurg, nur Tageslicht (Mandada) gewinnt materielle gestalet und verst. Wirling des dunkels Saskugeln bilden Lichtpunkte im dunkeen, konz Licht + Keran Aspekte von Zumthor dunkel duster Fensterles, Spiel von L.u. S. 1- geht vom Ort aus Bau soll sich in Ort einfügen Atmosphore besondere Erfantury omnisvoll Schwere Tür enger Gary, Dunkelheit, Gerich von Rauch -legt wert auf Aus wahl und AbDtishmay - in den Hary eingelassen, spitz zulaufend zur Bersseite -weigeschossige Talseite sient aus wie silo gewann Architektuructbewerb und mit Bau einer neuen Kapelle bedient sich durch Tastsinn riechen fühem sehen. der Materialien und deren Verarbeituy form ergibt sich aus dem Aweck, Rauchgehuch, feucht, rave wande den Begebenheiten den Ortes und Augen an dunkelheit wöhnen Charakter des fließens durch Boden den Materialien => selbstverstän dliche Form Zumthar: geboren 26 April 1993, Basel, Schweiz Studierte in Basel u. New York 2entree ist die Atmosphäre beforzugt reduzierte Architektur er achtet auf dil Details seiner Gebäude 29 begarn omhola- Kärchenhola für Schindeln benutzt Beaus au Holabauter Im Doff-unbehandetes 1988 T Therme Vals: Ort / Lage. -Vals, Graubünden -1200m & Meeresspiegel -Valser Thermal waser (Eisenhaltig, rot -suidwestecke vom Hotel tief im Hang eingebaut unterirdischer Gary Verzahnury mit dem Beig Baukörper / Anyban. -innen ausgeholter massiver Steinblock zwei Geschosse 15 Stetherne Quader Raumgefüge zum Richt durch werdende Öffnurger -Außeros entspricht Volumen, Innenraum größer Liegestein Schwitzsteine Aussenbad Ruheraum - dowy VEN Toiletten- und Duschen Duschstein - geometrisches Höhlensystem -enige Gänge an tangselte größere Dimensionen an Talseite mit größeren Offnungen - Im Freigeschoss technik, Behandlungsräume, Fargo Gymnastik Unterwassermassage -Im Hauptgeschon sind Becken NOVAD Feuerbad Trinkstein Klangstein Kaltbad Ruheraum Umkleidekabinen Trinkhalle Klangbad Duschstein Zentralbad VERS 2006 Papers Massage Material Konstruktion:/ - besteht aus Sichichten aus Gneisplation aus dem Valser Tal Mauerwerkmaß mit 31,47 und 63 mm gestapelt 150mm pro Element Valser- verbundmalerwerk Blütenbad Lichtverhältnise •Spiel mit Licht und Schatten Hangseite eher dunkel, Badelandschaft offen dem Tageslicht entgegen • am Anfang künstliches Licht andrücke will an alte archaische Bade kultur knüpfen erteichbal durch unterirdischen Garg rom Hotel - Gegen modell zum Eventtourismus Wasser lauft die wände runter and hinterlasst-Blickaichury in die Landschaft rote Verfarbidry mit der Waturu. Innenbecken (Zentrum) 32° großes Beeken (Außen) 36° verrnupfund -in jedem Block 1 Becken (15) Fenerbad 42 Tauch and 149 geologischen Gegebenheiten -aus dem dunklen ins Licht Innen u. Außenraum fließen ineinander, Wähe des Mensen zu der Raumen Boudoir XX zwischen Platten 8cm Abstand für Lichtschlitze) -Fugen ergeben geometrisches Bild von Lichteinfällen - Quadratische Oberlichter markieren Mittelpunkt des Bades Material vergleich: Therne vaes Sogn Benedet Bruder Klaus - Gneisplatten aus Larchen Rola schindel - Betonschichten aus свет Vabser тая Hauser im Ort aus Fuisskies, Sand und Zement Valber Verbundm- selbem Material aus Eifel auerwerk L> Anpassury L> alte regionale Hand- Stein bezieht sich - Hola haturbelassen werkstradition <-> witterury any Berg Stampfbeton Ruheraum Sinsang Behinder ten Ein- gang inss. 60.000 Platten auf I'm geschnitten 60km Stein, glatte Oberfläche - Decke besteht aus Betonplatten die auf 15 Blöcke geschnitten sind 9.11.20 Steilneset Memorial Vardø, Finnmark, Norwegen; ,,Witch Memorial" taucht wie eine riesige, fragile Holzskulptur auf, dahinter die Meeresenge der Barentssee, und am Horizont der Domen, befindet sich der Hexenberg auf dem norwegischen Festland Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgungen des 17. Jhd. Peter Zumthor u. Louise Bourgeois Vardø, historische Fischerstadt mit 2117 Einwohnern, erhoffter Bilbaoeffekt Baukosten: 12 Millionen 2006-2011 Das Denkmal ist Teil des ,,Detour"-Projekts der norwegischen Regierung, das den Tourismus in abgelegenen Regionen des Landes stärken soll. Die Kreuzfahrtschiffe der Hurtigruten machen hier bereits Halt. Vardø ist eine kleine historische Fischerstadt mit knapp über 2100 Einwohnern. Sie liegt auf einer Insel in der Barentsee nördlich des Polarkreises im äußersten Nordosten Norwegens. Ein Tunnel verbindet die Stadt mit dem Festland. Die Wirtschaft ist vom Fischfang geprägt, der seit Jahren zurückgeht. 91 Menschen, etwa 70 Prozent von ihnen waren Frauen, wurden in der Region Finnmark zwischen 1600 und 1692 zum Tode verurteilt. Zu ihrem Gedenken hat die norwegische Königin Sonja Ende Juni (2011) ein Denkmal eingeweiht, mit dessen Gestaltung der Schweizer Architekt Peter Zumthor und die Künstlerin Louise Bourgeois beauftragt wurden, diese errichtete neben Zumthors Denkmal einen dunklen Glaskörper mit einem brennenden Stuhl innendrin. Baukörper: . Balken des Gestelles möglichst schlank, die Konstruktion möglichst einfach . Wo die Balken sich kreuzen, werden sie unbearbeitet von einer einzigen Schraube zusammengepresst . In diesem einheitlich gerasterten Gestell (59 Module a 2,10 m) ist ein weißer begehbarer Stoffschlauch ca. 3 m über dem Boden schwebend gespannt, wie ein Kokon oder ein riesiges aufgebocktes Kajak . An den Enden führen lange Holzrampen im rechten Winkel hinauf zu vorstehenden Metallrahmen und Türen Kleine quadratische vorspringende Metallluken bilden eine gekurvte Linie auf der Schlauchfassade (91 Luken entsprechend der Opferzahl) ● besteht aus einem 125 m langen relativ simplen geschraubten Ständerwerk aus Kiefernbalken, das von einheimischen Fischtrockengerüsten inspiriert ist . Schräg nach außen greifende Stützen, die jeweils mit einer einfachen Schraube mit den 60 Holzrahmen. verbunden sind, stabilisieren die Konstruktion Material: Raum: Ausstellungsgang besteht aus einem mit Teflon beschichteten, innen schwarzen, außen hellen Fiberglastextil Textil und Befestigung erinnern an Segeltuch und Verankerungen aus dem Schiffsbau . Ständerwerk aus Kiefernbalken aus der Region . . Die Konstruktion wird geschützt durch ein weit vorstehendes zum Meer hin abfallendes Blechdach Tag und Nacht, bei Wind und Wetter begehbar Tunnel 1.50m breit Der Stoff des Tunnels ist innen an den Seiten schwarz Der Laufsteg besteht aus vielen nebeneinander gereihten Holzdielen Zwischen Fußboden und Außenwand ist eine Spalte die durch ein niedriges Geländer am Boden gesichert ist. ● Licht: . Dunkelheit umfängt den Besucher beim Betreten des Gebäudes. Langsam gewöhnen sich die Augen an die Dunkelheit, der Blick wird gefangen von einem schmalen Dämmerraum, schwach erhellt durch die kleinen quadratischen Fensterchen ermöglichen Blick auf die nordische Landschaft . Vor jeder Luke härigt eine Glühlampe → beleuchten die 91 Namen der Opfer und deren Schicksal, die auf schwarzer Seide weiß gedruckt sind (Es ist eine nordische Tradition, Personen auf deren Heimkehr man wartet ein Licht ins Fenster zu stellen) Durch die Spannung des Stoffes sieht die Decke wellenförmig aus Gedenkt schlicht und würdevoll der Opfer Wirkung: . Erinnert an ein Kajak Fügt sich selbstverständlich in die atemberaubende Naturkulisse ein als sei es mit diesem Ort verwachsen, farblich passend zur Landschaft . Gedenkort voller künstlerischer Kraft Zumthor: ,, Ich habe Erde, Wasser, Feuer und Licht genutzt, um Ansichten der Stille zu schaffen" Wind und Meeresrauschen sind ständige Begleiter Man hört das Tosen des nahen Meers und der Wind bewegt die Stoffwände und lässt die Lampen schwanken . Glühlampen, leuchten Tag und Nacht Tageslicht kommt durch Spalten im Boden . Beim Verlassen des düsteren Gedenktunnels blendet das Tageslicht Spiel von Licht und Finsternis Düstere, kalte, klaustrophobische, beklemmende, ruhelose Atmosphäre durch Hintergrundgeschichte Wirkt schwebend, da man Licht durch Fußboden sieht Friedhofartig → raue, stille, bedrückende Umgebung Zumthor: ,,von Fenster zu Fenster, von Aussicht zu Aussicht, von Licht zu Licht und damit von Opfer zu Opfer um etwas über längst vergangenes Leben, über Ungerechtigkeit im Kleide des Rechts und über den Tod zu erfahren." Aus dem Raum erwächst eine intime, individuelle, menschliche Erfahrung einzelner historischer Momente Es kann aufregen, vielleicht sogar störend oder aufsässig sein; es kann eine gewisse Härte oder Eigensinn. entwickeln, es geht nicht um etwas Sanftes und Abgerundetes, nicht um etwas Harmloses. Zumthor muss das Gefühl von einer gewissen Natürlichkeit haben, von etwas Selbstverständlichem, also das Gegenteil von Gesuchtem Kein typisches Denkmal von Zumthor, kontrastiert die Gebäude (normalerweise Steinkolosse, monumental) Schwebend; berührt den Ort des Schreckens nicht Dem Leben der Opfer widmet sich der längliche Bau, dem Akt der Verbrennung der Pavillon daneben SEXY 42 44 Peter Zumthor-Atelier Haldenstein Wohnhaus: -In Haldenstein Süsswinkel 28 -Bauzeit 1998-2005 Der Baukörper ist eine U-Form aus edel verarbeitetem Sichtbeton und in der Mitte vom U ist ein Gartenhof. Das Wohnhaus besteht aus zwei Teilen, einem zweigeschossigen Wohnhaus Teil mit Satteldach aus Blech und einem eingeschossigen Büro Teil mit Flachdach. Der Eingang ist ein langes, schmales Entree im Wohntrakt, das parallel zum Gebäudekörper und orthogonal zur Gehrichtung verläuft. Das Wohnhaus hat raumhohe Fenster, welche den Garten wie eine Art Terrarium wirken lassen. Als Material wurde Pietra Serena und Terrazzo Stein verwendet. Außerdem edel verarbeiteter Sichtbeton, bei dem die Schalungstafel mit einer speziellen Folie, wie bei Wasserreservoirs, beschichtet wurde. Für die verschiedenen Möbel wurden viele unterschiedliche Holzarten benutzt. Atelier: In Haldenstein und wurde in den Jahren 1985-1986 erbaut. Das Mitarbeiteratelier wirkt wie eine Art Anbau oder Nebengebäude an das bestehende Wohnhaus. Der Baukörper des Ateliers ist ein Quader aus Lärchenholz. Ursprünglich war das Atelier ein Bauernhaus, welches dann umgebaut wurde. An der Vorderseite sind kleine, schmale Fenster direkt unterm Dach. Die Tür des Ateliers steht raus. Die Rückseite des Ateliers ist voller Fenster mit Blick in den Garten Als Material wurde Lärchenholz für die Außenwand benutzt Raum: Atelier: Wohnhaus: . . Licht: Büro- und Gartenhaus mit unterirdischen Archivräumen, einem ebenerdigen Gartensaal und dem Zeichnungssaal im Obergeschoss . . hohe Räume im Wechsel mit kleinen verborgenen Kammern und Nischen U-förmig: Nördlich Wohnhaus; Südlich -> Büro Atelier: wie ausgehölte" Blöcke (vergleichbar mit Therme Vals) Etagen rundum offen (außer Treppenhaus und Aufzug) zwei Fenster (langes schmales Fenster über Tür; rechteckiges an Seite Richtung Wohnhaus) drei Seiten des Bauwerks geschlossen, öffnet sich die Südfront als Glaswand Laube schützt die Südfenster, wie eine Schicht aus Licht und Schatten zwischen innen und außen. Wohnhaus: Fassade auf Südseite verglast viel natürliches Licht ganz oben schiebt sich die Betondecke über den Aufzugsschacht, durch die Fuge sickert Licht Deutung, Interpretation, Wirkung: Atelier: atmosphärischer Ort zum Arbeiten. handwerklichen Präzision sinnlicher Ausdruck des Gebäudes Stäbe aus Lärchenholz wirken wie ein Vorhang strahlt Ruhe aus Wohnhaus: . sinnbildlich die Bereiche des Lebens verknüpft (Leben, Arbeiten, Familie, Kinder, Enkel) → barrierefreies Wohnen Betonwände stehen im Bezug zur Gebirgslandschaft enge Beziehung zwischen Innenraum und den durch die Jahreszeiten geprägte Stimmung des Hofes großzügige Fenster öffnen sich zur umgebenden Landschaft, machen Natur zu einem wesentlichen Charakterzug des Gebäudes alemannische und bündnerische Kultur hohe Wände<->große Fenster → Leichtigkeit Bilder: Grundriss: 1. Atelier; 2. Wohnhaus Bellin Bio Cody 00 95 9.11.20 35 Kolumba Köln - Peter Zumthor RAUM: lichtgraue Wände Fensterrahmen, Türen, Zargen und Beschläge aus Stahl Themen der Ausstellungen: "Der unendliche Raum dehnt sich aus" (2007/2008), "Der Mensch verlässt die Erde" (2008/2009), "Schrein" (2013/14) Gebäudekomplex, der an seiner Fassade mehrere Einflüsse und Oberflächen vereint Schon von Außen lassen sich unterschiedliche stilistische Einflüsse ablesen. Alte Gebäudeteile verbinden sich harmonisch mit den strengen und modernen Gebäudeteilen des Museumskomplexes. In seiner Höhe fügt sich das Museums in die umliegende Bebauung Kölns geschickt ein; Altes und Neues wird miteinander verbunden. Der Ort, an dem sich das Museum befindet, ist seit der Antike bebaut. So lassen sich mehrere Kulturschichten nachweisen. Die vermauerten Sichtbacksteine erzeugen eine hohe materielle Präsenz. monolithisch wirkender Baukörper Die überhohen Geschosse überwindenden Treppen sind eher Himmelsleitern, die das Gefühl des Aufsteigens und Hinter-sich-Lassens vermitteln Bau wirkt mehrdimensional Rhythmen der dunklen und lichten Räume Die Klimatisierung im Museum wird durch eine Betonkernkühlung gesteuert, der Boden, die Wände, und die Decke werden im Museum nicht verkleidet. Die Absorptions- und Speicherfähigkeit des Baumaterials (Beton) werden genutzt B S LICHT: In die Wände des Obergeschosses sind bodentiefe Fensterflächen (sog. ,,Broschen") eingefügt. Schlichte Lampen hängen zahlreich von Tageslichteinfall durch löchrigen Beton Zentral in der Kapelle: beleuchtet Madonna, umgeben von 8 Buntfenstern, durch die Licht scheint Ein etwas längerer Zyklus im Ablauf des Tages: Das Sonnenlicht kreist um den Bau. Die drei Turmräume fangen das sich ändernde Licht ein und zeigen dem aufmerksamen Betrachter einen kleinen Ausschnitt aus dem Kosmos Obergeschoss: runde, eingebaute Deckenlampen grelles, weißliches Licht DEUTUNG: Decke auratischer Ort Tiefe von Form und Zeit Die so entstandene Form entwickelt eine Gestik, die das Zeitliche mit einschließt. Sie zeigt das gleichzeitige Dasein von Einst und Jetzt → Architekturbetrachtung zum gleichzeitigen Sehen und Denken: Über das vor uns Stehende hinaus eröffnet sich auch das in der Tiefe Schlummernde, Verborgene. außergewöhnliche Architektur und eine ebensolche Präsentation der Kunstwerke → Beides führt beim Besucher zu einem besonders intensiven Erleben der Räume und der Ausstellungsobjekte spielerisch, künstlerische Art durch Stimme und Bewegung ein Dreiklang von Ort, Sammlung und Architektur Vereint eine lesbare Geschichte von 2000 Jahren: zweitausend Jahre abendländischer Kultur sind in einem Haus zu erleben. In der Kunst mit Werken der Spätantike bis zur Gegenwart. 4.10.20 Bild 1 KOLUMBA KÖLN Basisdaten: (ältestes und kirchliches) Kunstmuseum des Erzbistums Köln (in kirchlicher Trägerschaft), Gründung 1853; Neubau von Peter Zumthor eröffnet am 15.09.07; Bauzeit von 1997-2007; auf den Fundamenten der vom Krieg zerstörten spätgotische Kirche St. Kolumba und um die Nachkriegskirche,,Madonna in den Trümmern" von Gottfried Böhm herum -> „Weiterbau" „Die Ausstellungsräume entwickeln ihre Atmosphäre durch den vorherrschenden Eindruck des wechselnden Tageslichtes, auf künstliche Lichtquellen wird bewusst verzichtet. Die zahlreichen. bodentiefen Glasfronten schaffen den Eindruck einer Verschmelzung von Innen- und Außenraum. Auf diese Weise wird auch hier wieder das ,,lebende Museum" verkörpert, die Grenzen verschwimmen und es entsteht eine Atmosphäre der Offenheit und Unbegrenztheit." Material: Fassade: eigens entwickelter und in Dänemark handhergestellter, langformatiger Klinker (nach Vorbild der alten Kirche St. Kolumba - Ruinen aus ockergrauem Sandstein, ,,Material des Wiederaufbaus" -> schließt daran an) ein Farbton, der in den für Köln typischen Fliesen- oder Steinfassaden in unmittelbarer Nachbarschaft bereits dominiert; Innenwände, Kern der Außenwände: Ziegelmauerwerk, 60cm dick (Bild 1); Putz: Unterputz aus Weißkalkhydrat und Zement, Deckputz aus Lehm-eigens entwickelte, Kolumbagraue" Lehmmischung aus Schiefer und Kaolin, glänzt dezent, glatt mit Schiefereinsprengseln; Decken und Böden: von Schlieren durchzogener Mörtelbeton aus Weißzement, teilweise stumpf, teilweise glänzend; Kassen-, Toiletten- und Küchenbereich: basaltgrauer Beton - hebt sich ab vom Rest, Böden schwarz pigmentiert; Mauer des Außenhofs: Braun gefärbter Stampfbeton; Ruine: Tuff-, Basalt- und Ziegelsteine Alle Materialien lassen sich recyclen, geringer Schadstoffgehalt, hohe Lebensdauer der Fassade ,,Der auf Sicht gemauerte Backstein des Neubaus, der speziell für diesen Bau gebrannt wurde, verbindet sich harmonisch mit dem Natur- und Backsteinmauerwerk der im Zweiten Weltkrieg zerstörten romanischen Kirche St. Kolumba und den Zementsteinen des Nachkriegsbaus. Auf diese Weise stellt sich die Architektur des Museums dem baugeschichtlichen Kontinuum und wird selbst Teil davon." Baukörper: ,,Darüber befindet sich das Ausstellungsgeschoss auf einem unregelmäßigen Grundriss, welches in den nördlichen Baukörper übergeht. In dem Neubau sind neben weiteren Ausstellungsräumen und einer Schatzkammer auch das Treppenhaus, das Foyer, der Bild 2 Filtermauerwerk Museumseingang und unterirdische Depots untergebracht. Dort präsentiert das Kolumba-Museum wechselnde Ausstellungen aus seiner Sammlung, die spätantike bis Gegenwarts-Kunst unterschiedlicher Gattungen umfasst." Erdgeschoss: zwölf Meter hohe Halle; Ummantelung (Schutzbau) der archäologischen Ausgrabungen von St. Kolumba und ,,Madonna in den Trümmern" (Bild), -> ,,Grabungsfeld", zickzack Steg aus Palisanderholz zur Überquerung, dabei für Besucher schwer zu sagen ob man drinnen oder draußen ist; Luft- und Lichtdurchlässiges Filtermauerwerk (Bild 2 oben) damit die Ausgrabungen gut erhalten. bleiben; 13 schlanke Stützen sind ins Grabungsfeld eingelassen und tragen Obergeschoss, in Formatierung um das trapezförmige Mittelschicht der ehemaligen Kirche rum Mehrgeschossiger, seitlicher Trakt, verbindet sich mit den anderen Baukörpern Obergeschoss: unregelmäßiger Grundriss; Ost-, Nord- und Südturm + Kabinette" (Austellungsräume, bei Eintritt gibt es dort eine Bodenschwelle) kranzartig um die Mitte gruppiert; eine Kaskadentreppe führt hin Obergeschoss Und sonst so zum Baukörper: 16 Ausstellungsräume, 1600 Quadratmeter Ausstellungsfläche, zum Teil raumhohe Fensteröffnungen 3 turmartige Baukörper Innenhof mit Bäumen in der Gebäudemitte-dort war früher ein mittelalterlicher Friedhof Klinker ist mit überbreiten Lagerfugen aufgemauert -Steine 54cm lang u. 4cm hoch; durch gotische Fragmente, Fenster und Türen gegliedert -> große Flächen dazwischen erscheinen streng Schlichtes „Fliessender" Foyer Raum Übernahme der Grundrisse und weitergebaut auf den Mauerresten der St. Kolumba Kirche (langformatige Backsteine führen den alten Bau nahtlos weiter) Unverkleidete und fugenlose Decken und Böden Auf dem Boden liegen überall mit Leder bezogene Rollen als Sitzgelegenheit Im obersten Stock ist ein verhältnismäßig luxuriös eingerichtetes Lesezimmer mit Bibliothek Erdgeschoss 34 . . O ● . Skelettbauweise . Das Kunsthaus wurde von Zumthor 1990 bis 1997 erbaut. Es befindet sich in Bregenz am Ufer des Bodensees in Österreich. Im Kunsthaus stellen internationale zeitgenössische Künstler und Künstlerinnen. Arbeiten aus, die zum größten Teil speziell für die Räume des Kunsthauses entstehen. Äußere Gestaltung: O Das Kunsthaus Bregenz O Glasschindel stehen auf selbsttragendem Stahlgerüst, das den Baukörper ummantelt und einen Spalt dazwischen bildet O Zwischenraum gibt Lichtkünstlern die Möglichkeit die Glasschindel verschiedenfarbig zu beleuchten Freistehender Baukörper aus Beton, im Untergeschoss zweite „Glashaut" O Eingang steht als einziges Element hervor, Richtung Stadt O Mündet in einen Platz, einen Ort der Begegnung Urbane Lage, unweit von Ufer Auslagerung von Café und Verwaltungsgebäude, Keine Ablenkung Kubisch, Minimalistisch, Geometrisch, Scharfkantig 4 Stöckiges Haus mit milchiger Glasfasade (Geätzte Glasschindel) Gebrochene Transparenz gibt schemenhaft Struktur des Inneren frei, mit zunehmender Dunkelheit gewinnt die vage Zeichnung an Kontur. Me Schuppen any Metallstabe Ingelehnt ???? Glas, unverkleideter grauer Sichtbeton, Stahl O Neutralität, Die Werke heben sich ab vom Raum der Präsentation. Glänzender, geschliffener, fugenloser Boden aus Terrazzo In ihnen spiegelt sich die Kunst . O Materialien: . Im Eingangsgeschoss streut sich Licht durch wandfüllendes geätztes Glas In den oberen Drei Stockwerken fällt es seitlich durch einen Hohlraum (Lichtschacht) auf eine Decke aus offen gehängte Glasplatten in die Ausstellungsräume O "Lichtverteilungsmaschine", Konzeption als Tageslichtmuseum. Außerdem Kunstlichtlampen im Hohlraum (1-3. OG) zur Extrabeleuchtung Nachts trägt das Innere sein Licht hinaus in die Nacht, ohne sich ganz preiszugeben O Lichtführung: Cabe 4.11.20 . Vier Stockwerke mit identischem Grundriss Jeweils Drei Vertikale Betonwände Hinter einer befindet sich die Haupttreppe In Ausstellungsräumen jeweils eine schlichte Bank aus Beton, Tür sind in Beton eingearbeitet Erdgeschoss: Hoher Saal, Funktion eines Foyers, Deckenlampen 1. Und 2. Obergeschoss: 4,20 m hoch, Seitliches Deckenlicht 3. Obergeschoss: 4,70 m hoch, Intensiveres seitliches Deckenlicht Untergeschosse: Sanitärräume, Archive sowie Haustechnik Zu Ausstellungsräumen führen langgestreckte, schlanke Treppenaufgänge, durch deren geätzte Glasdecken Tageslicht dringt. Seitlich an die Außenwand gefügt, tritt man aus ihnen in einer Drehung in die Räume der Kunst Es entsteht ein Rundganggefühl durch immer gleich positionierte Treppen O Schlichte Betonwände verleiten den Betrachter sich völlig auf die Ausstellungsstücke zu konzentrieren Im einsame Hinauf- oder Hinabgehen wirkt das Gesehene weiter, die Sinne werden neu sensibilisiert Blick auf Bodensee wird verwehrt, um das Erleben der Kunst nicht zu stören O O • · . O O Innenraum: O ● Atmosphäre: Kunst wird in ein konstantes, künstliches, zeitenthobenes Licht gerückt Trotz weitgehender Isolierung vom Außenraum findet dieser durch das Licht Einzug in die Räume. Neutrale, ruhige, konzentrierte Atmosphäre Eindruck von freiem in den Ausstellungsraum einfallendes Licht 0 Es bewegt sich fein nuanciert, je nach Witterung, im Raum. pamtig glansender Wande glänzend geschliffener Boden Sensibilisiert durch das Licht des Raumes wird auch die Kunst mit anderen Augen, verstärkt sinnlich aufgenommen. Statt vorschnell zu urteilen oder gezielt zu blicken, dringt man sehend zum Ganzen der Erscheinung vor.+ Interpretation: 1989 Wettbewerb für Entwurf des Kunsthaus Bregenz Zumthor ließ sich bei seinem Entwurf vom Licht leiten Verbindung zum See verbindung zum Richt je poch Das Kunsthaus Bregenz wurde vom Schweizer Architekten Peter Zumthor entworfen. Für seine Bauweise hat das KUB seitdem zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Als eine der größten Galerien für moderne Kunst weltweit ist es ein schönes Beispiel für architektonischen Minimalismus. Das Gebäude, das sich durch seine eit imposante Außenform und sein unerschütterliches Raumkonzept auszeichnet, wurde als Tageslichtmuseum konzipiert. Der Entwurf des Schweizer Architekten Peter Zumthor zielte nach eigenen Worten darauf ab, die Hauptfunktion einer Kunstgalerie zu erfüllen: ein Ort der Kunst und ein Ort, an dem Menschen der Kunst friedlich begegnen können. Zumthor gelingt es durch seine schlichte, dennoch auschlaggebende Bauweise, eine ruhige, neutrale Atmosphäre zu schaffen, die den Betrachter dazu verleiten sich einzig und allein auf die Kunstwerke der Ausstellung zu konzentrieren. Für Künstler, die im KUB ausstellen, ist die Architektur Maßstab und konzeptioneller Ansporn für ihre Projekte, insbesondere wenn ganze neue Werkreihen entstehen. Die Architektur ist eine unverzichtbare Plattform für das internationale Ausstellungsprogramm des KUB. 4.10.20

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alle relevanten Bauwerke von Peter Zumthor

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Zink Museum Allmannajuvet (2008-2016)
Geschichte:
In der Allmannaschlucht wurde zwischen 1882-1899, da die Industrialisierung noch nicht

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Zusammenfassungen von allen Bauwerken von Peter Zumthor (Abi) -Leiser Ensemble -Kolumba Köln -Kunsthaus Bregenz -Zink Museum Allmannajuvet -Atelier Haldenstein -Steilneset Memorial (Bruder Klaus Kappele, Sogn Benedetg, Therme Vals auf einem Blatt)

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43 Zink Museum Allmannajuvet (2008-2016) Geschichte: In der Allmannaschlucht wurde zwischen 1882-1899, da die Industrialisierung noch nicht im Bergbau ankam, unter einfachsten Bedingungen Zink abgebaut. Man warf die Steine über die Kante in die Schlucht auf den Talboden hinunter> Bruchstücke zerkleinert. 1899 wurde Bergbau eingestellt. Auftraggeber des Projekts wollten die fast vergessene Geschichte der Zink Mine in Erinnerung behalten, deshalb wurde Peter Zumthor 2001 von der norwegischen Straßenverwaltung mit der Gestaltung eines Rastplatzes, eines Museums und eines Cafés beauftragt. Während einer Überschwemmung im Jahr 2014 wurden Teile des Weges und der Brücke weggespült, und es wurde daran gearbeitet, den Schaden zu reparieren. Basisdaten: 。 6 " Baukörper: . In der Allmannajuvet Schlucht in Südnorwegen (in der Kommune Sauda) Dokumentationsstätte Entlang eines Flusses, umgeben von Natur (Nadelbäume, Birken, schroffe Hänge, ...) In der Umgebung sind 4 unterschiedliche Bauwerke platziert o Servicegebäude am Rastplatz O Grubencafé O Schutzdach vor Grubeneingang O Grubenmuseum Bau 2008 begonnen und 2016 eröffnet Als Eingang zur Mine wurde ein viertes Gebäude in abgewandeltem Stil zu den anderen dreien konstruiert Licht: Außen werden die mit Teeröl behandelten Kanthölzer nach oben geführt und tragen das abgehobene, leicht geneigte Dach Containerhafte Holzboxen die von einer gerüst-artigen Tragstruktur aus Brettschichtholzbalken umgeben und getragen werden (Gebäude auf Holzstützen und Balken gestützt) Große Glasfront eine 18 Meter hohe Mauer extra Mauer für die Raststätte gebaut in die Landschaft eingebaut Einfachheit und Improvisation originaler Minenhütten -> auf neue...

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Architektur übertragen. Material: Alle Gebäude bestehen aus drei Hauptelementen: eine einfache schwarze Box, eine Ummantelung aus Holz und ein gewelltes Zinkdach mit Teeröl laminierte Holz stützen Boxen bestehen aus Sperrholz, das mit einem Jutegewebe sowie schwarzem Kunstharz überzogen wurde > Leinwände mit Acryl fixiert textile Struktur des Jutegewebes Fassade aus acrylverstärkter Jute und 18mm dicken Sperrholzplatten Fenster aus Glas Türen aus Zink Lichteinfall abhängig von Tages-und Jahreszeit Glasfront bringt Besucher der Natur näher Innenraum des Museums sehr dunkel -> man kann sich auf Ausstellungsobjekte fokussieren Interpretation: Im Café warme kzente durch Leuchten mit doppelkegelförmigen Glaskolben In der Grubengalerie lenken Lichtschlitze das Tageslicht auf die Exponate in den eingebauten Vitrinen 0 Unscheinbarkeit der Hütte, wirkte als wären sie jederzeit bereit zum Abbau Innen Geborgenheit durch Holz, Jute, Licht Öffnung zur Natur durch Fenster Im Museum mystisches Halbdunkel -> Dunkelheit der Minen 。 Raum: Ausstellung der Werkzeuge -> mienenähnliche Atmosphäre Zeithistorische Bezüge zur boomenden Chemieindustrie. Eingriffe in den Boden verzichtet <-> in Mienen wird Boden zerstört Zumthors Bauten fokussieren sich auf das Erlebnis von Natur und Topo-grafie, die die Arbeitswelt der Mine geprägt haben zeigt sich durch die textile Struktur des Jutegewebes fast warm und wohnlich; Geborgenheit Café o Raumgestaltungselemente: schlichte Hocker und Tische aus Holz, Treppe nach oben aus Stein, Wand im Treppenhaus aus Beton mit Muster, Boden aus Beton mit erkennbaren Verarbeitungsspuren O Durchgezogene Fenster O Da gibt es die Rindsuppe, die Peter Zumthor ausgewählt hat Toiletten O Am Parkplatz, dient als Sanitäre Anlage O Vorderste Gebäude der Drei auf dem Wanderweg O Asymmetrisch verteilte quadratische Fenster in den Klokabinen Museum steht leicht erhöht auf langen Stelzen überdacht mit Wellblech O O quadratischer Aufbau- O von Pfählen getragen O quadratische Fenster nach außen-> minimale Beleuchtung O Ausstellung der Werkzeuge O Raum ist schmal und hoch, nach oben hin verliert er sich - wie im Café - im mystischen Halbdunkel Service Building, Parking Lot and Acces Stair Remains Washery Remain 9.11.20 40 Leiser Ensemble von Peter Zumthor Basisdaten Baukörper Kosten: Unterhus 1,44 chF Verwendungszweck: Wohn- und Ferienhäuser, . Privathaus Zumthors (Oberhus) 3 Häuser (Oberhus, Unterhus, Türmlihus) Standort: 1526m Höhe in Leis, Graubünden; Schweiz (3,5km von Valz entfernt) Die Idee ist, aus massiven Balken etwas Neues zu schaffen und dabei Holz als Material der Konstruktion neu zu denken. Fertigstellung: Unterhus/Oberhus 2009, Türmlihus 2013 Bewohnbar von: Unterhus/ Türmlihus (5 Personen), Oberhus (6-8 Personen) A_A Türmlihus: 145m² Unterhus 130m² Oberhus: 160m² Blockhauskostruktion, Raumschachteln TAI Zwischenräume verglast oder freistehende Wandteile Stahlseile für Zusammenhalt Der großzügige Wohnbereich im obersten Stock ist kreuzförmig angelegt. Durch 4 Panoramafenster blickt man in alle Himmelsrichtungen. Vier große Erker beherbergen die offene Küche, Essbereich, Wohnbereich mit Cheminée-Ofen und einen Lese-Arbeitsbereich. Hier befindet sich auch der Ausgang zur Sonnenterrasse im Hang. Im mittleren Stockwerk: Sauna für vier Personen, gegenüber liegt das große Schlafzimmer mit Schreibtisch & Sitzgelegenheiten, Blick aus dem Zimmer quer über das Tal, eigenes Badezimmer aus Teakholz Im Erdgeschoss liegt ein gleich großes Zimmer mit derselben Er setzt die Flächen gegeneinander und bildet so Räume. Zumthor gestaltet Wandscheiben aus Holz und verwendet diese konstruktiv. Die Konstruktion aus Holzbalken wurde im Voraus in den Werkstätten vorgefertigt. Die Fenster, die Türen und die Haustechnik wurden nach dem Aufrichten der Wandflächen eingefügt. Materialien Raum Licht Interpretation/ Deutung ● . Das Aufrichtung und Stellen der Häuser ist, nach Zumthor, in der Bautradition ,,wie vor tausend Jahren" zu sehen. Die Zimmer der Leiser Holzhäuser von Peter Zumthor sind in unterschiedlich große Blockeinheiten gegliedert. Raumhohe Fenster gewähren spektakuläre Aussichten in die alpine Bergwelt des gering besiedelten Valsertals In den Ort montiert Hohlraum unterm Dach Großes Panoramafenster kommt wie Erker aus der Wand unter Kombination der verschiedenen Schachteln konzipiert, die über Decken oder Böden miteinander verbunden sind 3 Stockwerke Im Erdgeschoss liegt ein gleich großes Zimmer mit derselben fantastischen Aussicht und einem Teakholz- Duschraum. Den mit Steinplatten belegten Platz vor dem Eingang teilt sich das Türmlihus mit dem Unter- und dem Oberhus. Blockhaus vollkommen aus massiver Fichte Dach eingedeckt mit Valser-Quarzit-Steinplatten mit Schwalbenschwanz und Fingerzinken Technik verhakt Gleiches Material (Holz) wie Blockbauten der Gemeinde, gleiche Bauweise Rund 5000 Balken wurden geschnitten, gefräst, und abgebunden. Arvenholz Badezimmer aus Teakholz Stahlseile zur Stabilisierung, große Fenster diese beeinflussen Unterschiedliche Holzarten zur Schaffung von Atmosphäre Schwalben schwanz Offen, viele Fenster Hochwertige Möbel, Holzbalken quer über die Wände → Komplexität Große Räume werden durch Verschachtelung kleiner und effektiver nutzbar . Panoramablick Das Tageslicht wird von großen Fenstern ins Haus gelassen, jedoch hat das Lichtkeine besondere Bedeutung. Es handelt sich dabei nur um normale. Wohnhausbeleuchtung, welche jedoch eine warme und wohlige Atmosphäre vermittelt Haus wurde auf Grundlage der Idee von Zumthors Frau gestaltet Sollte massive Balken haben und wie umstehende alte Häuser gebaut sein 6.11.20 ● Bautradition wie vor 1000 Jahren, darum schmiegen sie sich in die Landschaft ein Holz ist der vollen Verwitterung ausgesetzt und nicht präpariert Große Fenster wirken von innen wie Gemälde Die Präsens des Holzes ist überall spürbar, intim und nahe am Körper Mildes, seidiges, glänzendes Strahlen des Holzes Wollten der alten Bauweise mehr Raum abgewinnen-→ verschachtelte Räume Frau von Zumthor sprach von Geruch des Arvenholzes, Prasseln des Feuers im Stubenofen, von der besonderen Wärme des Holzes Y Zusammenfassung - BK1 Bruder Klaus Kapelle = Sakralban Wachendorf 2005-2006 Cit der Stilt, Meditation+ Gebet 1 Raum - Licht 4 - ·5-eckis, Monolith, Steinblock 12 m hoch. asymetrisch angesetzt Fensterband direkt unter 5 ungleich breite Mayer Baukörper- Oben Loch im Dach (Opaion) -> tropfenförmig dem Dach, gebrochen durch halbe Lemniskate - -3-eckige Tür aus Edelstahl miltig an schnalster Seite - Eingang spreizt sich seitlich ab mit Edelstane ausgekleidete Löcher, sonst ganz verschl. Tür-> channe Holzlamecen langer -Treppe mit 5 Stager + Messing platio r -Fassade gr. Eisenterenz Hot Reine Hinweise any Holenartig spiterulawender Cary о Gripp - Metallgeländer T Baukörper- Wand mit verti. Abdrücken der Fichtenstämme Innenraum: -Außenform entsp- innen Rele Pmuster + Rußschicht right innenraum (volumen) Rippenartig 350 Mundgeblasene Glasicugeln in Lochem - 37 Holastützen and Abstani ·goldenes Rad aur Wand mit je 5 Stahlstiften Boden aus Blerzinn Lestermy ・glatte, silberne Holzwand Banke aus Anomnoer Decke bildet Biatladem -Holzboden vergrant - Krypta (Hohlraum unten) --Reine Ablenkuiry (Fenster Rech) Material-Banke aus An- - BK1 Architektur Kapelle Soon Benedet Allgemeines - Sumrtis Kanton Graubünden -1988 1600.000 chf. sakralbau für Hi Benedikt umgeben von Natur nevet on entierungspunkt (macht die (s) Monolith alte Bardockkapelle aus 1268- 1984 von Lawine zerstört in Us verankert (Turm) Ruine der alten existiert nach Baukörpertropfen formiger unregelmäßiges Fünfeck (prismenformis) Grundriss (halbe Lemniskate) Orientierungspunky wie aus dem Boden wachse Material - Wand aus 24x geschichtetem Stampfoeton Konstruktion - Feltförmige Konstuktion aus 112 Stammen L₂ -3 wochen Yany durch Schwefelfeuer gebrannt Spuren seiner Hotforbringung n @getligt enger grottenartiger hang von Portal her führt in einer Biegung nach inhen organis sich entwickelnde Honeform - - '" Parkplatz 10m entfernt →→ Einsamkeit Stille Linien der Falder auf Bau beadgen - Stampfbeton -> Hoez -Oberlicht offnurg, nur Tageslicht (Mandada) gewinnt materielle gestalet und verst. Wirling des dunkels Saskugeln bilden Lichtpunkte im dunkeen, konz Licht + Keran Aspekte von Zumthor dunkel duster Fensterles, Spiel von L.u. S. 1- geht vom Ort aus Bau soll sich in Ort einfügen Atmosphore besondere Erfantury omnisvoll Schwere Tür enger Gary, Dunkelheit, Gerich von Rauch -legt wert auf Aus wahl und AbDtishmay - in den Hary eingelassen, spitz zulaufend zur Bersseite -weigeschossige Talseite sient aus wie silo gewann Architektuructbewerb und mit Bau einer neuen Kapelle bedient sich durch Tastsinn riechen fühem sehen. der Materialien und deren Verarbeituy form ergibt sich aus dem Aweck, Rauchgehuch, feucht, rave wande den Begebenheiten den Ortes und Augen an dunkelheit wöhnen Charakter des fließens durch Boden den Materialien => selbstverstän dliche Form Zumthar: geboren 26 April 1993, Basel, Schweiz Studierte in Basel u. New York 2entree ist die Atmosphäre beforzugt reduzierte Architektur er achtet auf dil Details seiner Gebäude 29 begarn omhola- Kärchenhola für Schindeln benutzt Beaus au Holabauter Im Doff-unbehandetes 1988 T Therme Vals: Ort / Lage. -Vals, Graubünden -1200m & Meeresspiegel -Valser Thermal waser (Eisenhaltig, rot -suidwestecke vom Hotel tief im Hang eingebaut unterirdischer Gary Verzahnury mit dem Beig Baukörper / Anyban. -innen ausgeholter massiver Steinblock zwei Geschosse 15 Stetherne Quader Raumgefüge zum Richt durch werdende Öffnurger -Außeros entspricht Volumen, Innenraum größer Liegestein Schwitzsteine Aussenbad Ruheraum - dowy VEN Toiletten- und Duschen Duschstein - geometrisches Höhlensystem -enige Gänge an tangselte größere Dimensionen an Talseite mit größeren Offnungen - Im Freigeschoss technik, Behandlungsräume, Fargo Gymnastik Unterwassermassage -Im Hauptgeschon sind Becken NOVAD Feuerbad Trinkstein Klangstein Kaltbad Ruheraum Umkleidekabinen Trinkhalle Klangbad Duschstein Zentralbad VERS 2006 Papers Massage Material Konstruktion:/ - besteht aus Sichichten aus Gneisplation aus dem Valser Tal Mauerwerkmaß mit 31,47 und 63 mm gestapelt 150mm pro Element Valser- verbundmalerwerk Blütenbad Lichtverhältnise •Spiel mit Licht und Schatten Hangseite eher dunkel, Badelandschaft offen dem Tageslicht entgegen • am Anfang künstliches Licht andrücke will an alte archaische Bade kultur knüpfen erteichbal durch unterirdischen Garg rom Hotel - Gegen modell zum Eventtourismus Wasser lauft die wände runter and hinterlasst-Blickaichury in die Landschaft rote Verfarbidry mit der Waturu. Innenbecken (Zentrum) 32° großes Beeken (Außen) 36° verrnupfund -in jedem Block 1 Becken (15) Fenerbad 42 Tauch and 149 geologischen Gegebenheiten -aus dem dunklen ins Licht Innen u. Außenraum fließen ineinander, Wähe des Mensen zu der Raumen Boudoir XX zwischen Platten 8cm Abstand für Lichtschlitze) -Fugen ergeben geometrisches Bild von Lichteinfällen - Quadratische Oberlichter markieren Mittelpunkt des Bades Material vergleich: Therne vaes Sogn Benedet Bruder Klaus - Gneisplatten aus Larchen Rola schindel - Betonschichten aus свет Vabser тая Hauser im Ort aus Fuisskies, Sand und Zement Valber Verbundm- selbem Material aus Eifel auerwerk L> Anpassury L> alte regionale Hand- Stein bezieht sich - Hola haturbelassen werkstradition <-> witterury any Berg Stampfbeton Ruheraum Sinsang Behinder ten Ein- gang inss. 60.000 Platten auf I'm geschnitten 60km Stein, glatte Oberfläche - Decke besteht aus Betonplatten die auf 15 Blöcke geschnitten sind 9.11.20 Steilneset Memorial Vardø, Finnmark, Norwegen; ,,Witch Memorial" taucht wie eine riesige, fragile Holzskulptur auf, dahinter die Meeresenge der Barentssee, und am Horizont der Domen, befindet sich der Hexenberg auf dem norwegischen Festland Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgungen des 17. Jhd. Peter Zumthor u. Louise Bourgeois Vardø, historische Fischerstadt mit 2117 Einwohnern, erhoffter Bilbaoeffekt Baukosten: 12 Millionen 2006-2011 Das Denkmal ist Teil des ,,Detour"-Projekts der norwegischen Regierung, das den Tourismus in abgelegenen Regionen des Landes stärken soll. Die Kreuzfahrtschiffe der Hurtigruten machen hier bereits Halt. Vardø ist eine kleine historische Fischerstadt mit knapp über 2100 Einwohnern. Sie liegt auf einer Insel in der Barentsee nördlich des Polarkreises im äußersten Nordosten Norwegens. Ein Tunnel verbindet die Stadt mit dem Festland. Die Wirtschaft ist vom Fischfang geprägt, der seit Jahren zurückgeht. 91 Menschen, etwa 70 Prozent von ihnen waren Frauen, wurden in der Region Finnmark zwischen 1600 und 1692 zum Tode verurteilt. Zu ihrem Gedenken hat die norwegische Königin Sonja Ende Juni (2011) ein Denkmal eingeweiht, mit dessen Gestaltung der Schweizer Architekt Peter Zumthor und die Künstlerin Louise Bourgeois beauftragt wurden, diese errichtete neben Zumthors Denkmal einen dunklen Glaskörper mit einem brennenden Stuhl innendrin. Baukörper: . Balken des Gestelles möglichst schlank, die Konstruktion möglichst einfach . Wo die Balken sich kreuzen, werden sie unbearbeitet von einer einzigen Schraube zusammengepresst . In diesem einheitlich gerasterten Gestell (59 Module a 2,10 m) ist ein weißer begehbarer Stoffschlauch ca. 3 m über dem Boden schwebend gespannt, wie ein Kokon oder ein riesiges aufgebocktes Kajak . An den Enden führen lange Holzrampen im rechten Winkel hinauf zu vorstehenden Metallrahmen und Türen Kleine quadratische vorspringende Metallluken bilden eine gekurvte Linie auf der Schlauchfassade (91 Luken entsprechend der Opferzahl) ● besteht aus einem 125 m langen relativ simplen geschraubten Ständerwerk aus Kiefernbalken, das von einheimischen Fischtrockengerüsten inspiriert ist . Schräg nach außen greifende Stützen, die jeweils mit einer einfachen Schraube mit den 60 Holzrahmen. verbunden sind, stabilisieren die Konstruktion Material: Raum: Ausstellungsgang besteht aus einem mit Teflon beschichteten, innen schwarzen, außen hellen Fiberglastextil Textil und Befestigung erinnern an Segeltuch und Verankerungen aus dem Schiffsbau . Ständerwerk aus Kiefernbalken aus der Region . . Die Konstruktion wird geschützt durch ein weit vorstehendes zum Meer hin abfallendes Blechdach Tag und Nacht, bei Wind und Wetter begehbar Tunnel 1.50m breit Der Stoff des Tunnels ist innen an den Seiten schwarz Der Laufsteg besteht aus vielen nebeneinander gereihten Holzdielen Zwischen Fußboden und Außenwand ist eine Spalte die durch ein niedriges Geländer am Boden gesichert ist. ● Licht: . Dunkelheit umfängt den Besucher beim Betreten des Gebäudes. Langsam gewöhnen sich die Augen an die Dunkelheit, der Blick wird gefangen von einem schmalen Dämmerraum, schwach erhellt durch die kleinen quadratischen Fensterchen ermöglichen Blick auf die nordische Landschaft . Vor jeder Luke härigt eine Glühlampe → beleuchten die 91 Namen der Opfer und deren Schicksal, die auf schwarzer Seide weiß gedruckt sind (Es ist eine nordische Tradition, Personen auf deren Heimkehr man wartet ein Licht ins Fenster zu stellen) Durch die Spannung des Stoffes sieht die Decke wellenförmig aus Gedenkt schlicht und würdevoll der Opfer Wirkung: . Erinnert an ein Kajak Fügt sich selbstverständlich in die atemberaubende Naturkulisse ein als sei es mit diesem Ort verwachsen, farblich passend zur Landschaft . Gedenkort voller künstlerischer Kraft Zumthor: ,, Ich habe Erde, Wasser, Feuer und Licht genutzt, um Ansichten der Stille zu schaffen" Wind und Meeresrauschen sind ständige Begleiter Man hört das Tosen des nahen Meers und der Wind bewegt die Stoffwände und lässt die Lampen schwanken . Glühlampen, leuchten Tag und Nacht Tageslicht kommt durch Spalten im Boden . Beim Verlassen des düsteren Gedenktunnels blendet das Tageslicht Spiel von Licht und Finsternis Düstere, kalte, klaustrophobische, beklemmende, ruhelose Atmosphäre durch Hintergrundgeschichte Wirkt schwebend, da man Licht durch Fußboden sieht Friedhofartig → raue, stille, bedrückende Umgebung Zumthor: ,,von Fenster zu Fenster, von Aussicht zu Aussicht, von Licht zu Licht und damit von Opfer zu Opfer um etwas über längst vergangenes Leben, über Ungerechtigkeit im Kleide des Rechts und über den Tod zu erfahren." Aus dem Raum erwächst eine intime, individuelle, menschliche Erfahrung einzelner historischer Momente Es kann aufregen, vielleicht sogar störend oder aufsässig sein; es kann eine gewisse Härte oder Eigensinn. entwickeln, es geht nicht um etwas Sanftes und Abgerundetes, nicht um etwas Harmloses. Zumthor muss das Gefühl von einer gewissen Natürlichkeit haben, von etwas Selbstverständlichem, also das Gegenteil von Gesuchtem Kein typisches Denkmal von Zumthor, kontrastiert die Gebäude (normalerweise Steinkolosse, monumental) Schwebend; berührt den Ort des Schreckens nicht Dem Leben der Opfer widmet sich der längliche Bau, dem Akt der Verbrennung der Pavillon daneben SEXY 42 44 Peter Zumthor-Atelier Haldenstein Wohnhaus: -In Haldenstein Süsswinkel 28 -Bauzeit 1998-2005 Der Baukörper ist eine U-Form aus edel verarbeitetem Sichtbeton und in der Mitte vom U ist ein Gartenhof. Das Wohnhaus besteht aus zwei Teilen, einem zweigeschossigen Wohnhaus Teil mit Satteldach aus Blech und einem eingeschossigen Büro Teil mit Flachdach. Der Eingang ist ein langes, schmales Entree im Wohntrakt, das parallel zum Gebäudekörper und orthogonal zur Gehrichtung verläuft. Das Wohnhaus hat raumhohe Fenster, welche den Garten wie eine Art Terrarium wirken lassen. Als Material wurde Pietra Serena und Terrazzo Stein verwendet. Außerdem edel verarbeiteter Sichtbeton, bei dem die Schalungstafel mit einer speziellen Folie, wie bei Wasserreservoirs, beschichtet wurde. Für die verschiedenen Möbel wurden viele unterschiedliche Holzarten benutzt. Atelier: In Haldenstein und wurde in den Jahren 1985-1986 erbaut. Das Mitarbeiteratelier wirkt wie eine Art Anbau oder Nebengebäude an das bestehende Wohnhaus. Der Baukörper des Ateliers ist ein Quader aus Lärchenholz. Ursprünglich war das Atelier ein Bauernhaus, welches dann umgebaut wurde. An der Vorderseite sind kleine, schmale Fenster direkt unterm Dach. Die Tür des Ateliers steht raus. Die Rückseite des Ateliers ist voller Fenster mit Blick in den Garten Als Material wurde Lärchenholz für die Außenwand benutzt Raum: Atelier: Wohnhaus: . . Licht: Büro- und Gartenhaus mit unterirdischen Archivräumen, einem ebenerdigen Gartensaal und dem Zeichnungssaal im Obergeschoss . . hohe Räume im Wechsel mit kleinen verborgenen Kammern und Nischen U-förmig: Nördlich Wohnhaus; Südlich -> Büro Atelier: wie ausgehölte" Blöcke (vergleichbar mit Therme Vals) Etagen rundum offen (außer Treppenhaus und Aufzug) zwei Fenster (langes schmales Fenster über Tür; rechteckiges an Seite Richtung Wohnhaus) drei Seiten des Bauwerks geschlossen, öffnet sich die Südfront als Glaswand Laube schützt die Südfenster, wie eine Schicht aus Licht und Schatten zwischen innen und außen. Wohnhaus: Fassade auf Südseite verglast viel natürliches Licht ganz oben schiebt sich die Betondecke über den Aufzugsschacht, durch die Fuge sickert Licht Deutung, Interpretation, Wirkung: Atelier: atmosphärischer Ort zum Arbeiten. handwerklichen Präzision sinnlicher Ausdruck des Gebäudes Stäbe aus Lärchenholz wirken wie ein Vorhang strahlt Ruhe aus Wohnhaus: . sinnbildlich die Bereiche des Lebens verknüpft (Leben, Arbeiten, Familie, Kinder, Enkel) → barrierefreies Wohnen Betonwände stehen im Bezug zur Gebirgslandschaft enge Beziehung zwischen Innenraum und den durch die Jahreszeiten geprägte Stimmung des Hofes großzügige Fenster öffnen sich zur umgebenden Landschaft, machen Natur zu einem wesentlichen Charakterzug des Gebäudes alemannische und bündnerische Kultur hohe Wände<->große Fenster → Leichtigkeit Bilder: Grundriss: 1. Atelier; 2. Wohnhaus Bellin Bio Cody 00 95 9.11.20 35 Kolumba Köln - Peter Zumthor RAUM: lichtgraue Wände Fensterrahmen, Türen, Zargen und Beschläge aus Stahl Themen der Ausstellungen: "Der unendliche Raum dehnt sich aus" (2007/2008), "Der Mensch verlässt die Erde" (2008/2009), "Schrein" (2013/14) Gebäudekomplex, der an seiner Fassade mehrere Einflüsse und Oberflächen vereint Schon von Außen lassen sich unterschiedliche stilistische Einflüsse ablesen. Alte Gebäudeteile verbinden sich harmonisch mit den strengen und modernen Gebäudeteilen des Museumskomplexes. In seiner Höhe fügt sich das Museums in die umliegende Bebauung Kölns geschickt ein; Altes und Neues wird miteinander verbunden. Der Ort, an dem sich das Museum befindet, ist seit der Antike bebaut. So lassen sich mehrere Kulturschichten nachweisen. Die vermauerten Sichtbacksteine erzeugen eine hohe materielle Präsenz. monolithisch wirkender Baukörper Die überhohen Geschosse überwindenden Treppen sind eher Himmelsleitern, die das Gefühl des Aufsteigens und Hinter-sich-Lassens vermitteln Bau wirkt mehrdimensional Rhythmen der dunklen und lichten Räume Die Klimatisierung im Museum wird durch eine Betonkernkühlung gesteuert, der Boden, die Wände, und die Decke werden im Museum nicht verkleidet. Die Absorptions- und Speicherfähigkeit des Baumaterials (Beton) werden genutzt B S LICHT: In die Wände des Obergeschosses sind bodentiefe Fensterflächen (sog. ,,Broschen") eingefügt. Schlichte Lampen hängen zahlreich von Tageslichteinfall durch löchrigen Beton Zentral in der Kapelle: beleuchtet Madonna, umgeben von 8 Buntfenstern, durch die Licht scheint Ein etwas längerer Zyklus im Ablauf des Tages: Das Sonnenlicht kreist um den Bau. Die drei Turmräume fangen das sich ändernde Licht ein und zeigen dem aufmerksamen Betrachter einen kleinen Ausschnitt aus dem Kosmos Obergeschoss: runde, eingebaute Deckenlampen grelles, weißliches Licht DEUTUNG: Decke auratischer Ort Tiefe von Form und Zeit Die so entstandene Form entwickelt eine Gestik, die das Zeitliche mit einschließt. Sie zeigt das gleichzeitige Dasein von Einst und Jetzt → Architekturbetrachtung zum gleichzeitigen Sehen und Denken: Über das vor uns Stehende hinaus eröffnet sich auch das in der Tiefe Schlummernde, Verborgene. außergewöhnliche Architektur und eine ebensolche Präsentation der Kunstwerke → Beides führt beim Besucher zu einem besonders intensiven Erleben der Räume und der Ausstellungsobjekte spielerisch, künstlerische Art durch Stimme und Bewegung ein Dreiklang von Ort, Sammlung und Architektur Vereint eine lesbare Geschichte von 2000 Jahren: zweitausend Jahre abendländischer Kultur sind in einem Haus zu erleben. In der Kunst mit Werken der Spätantike bis zur Gegenwart. 4.10.20 Bild 1 KOLUMBA KÖLN Basisdaten: (ältestes und kirchliches) Kunstmuseum des Erzbistums Köln (in kirchlicher Trägerschaft), Gründung 1853; Neubau von Peter Zumthor eröffnet am 15.09.07; Bauzeit von 1997-2007; auf den Fundamenten der vom Krieg zerstörten spätgotische Kirche St. Kolumba und um die Nachkriegskirche,,Madonna in den Trümmern" von Gottfried Böhm herum -> „Weiterbau" „Die Ausstellungsräume entwickeln ihre Atmosphäre durch den vorherrschenden Eindruck des wechselnden Tageslichtes, auf künstliche Lichtquellen wird bewusst verzichtet. Die zahlreichen. bodentiefen Glasfronten schaffen den Eindruck einer Verschmelzung von Innen- und Außenraum. Auf diese Weise wird auch hier wieder das ,,lebende Museum" verkörpert, die Grenzen verschwimmen und es entsteht eine Atmosphäre der Offenheit und Unbegrenztheit." Material: Fassade: eigens entwickelter und in Dänemark handhergestellter, langformatiger Klinker (nach Vorbild der alten Kirche St. Kolumba - Ruinen aus ockergrauem Sandstein, ,,Material des Wiederaufbaus" -> schließt daran an) ein Farbton, der in den für Köln typischen Fliesen- oder Steinfassaden in unmittelbarer Nachbarschaft bereits dominiert; Innenwände, Kern der Außenwände: Ziegelmauerwerk, 60cm dick (Bild 1); Putz: Unterputz aus Weißkalkhydrat und Zement, Deckputz aus Lehm-eigens entwickelte, Kolumbagraue" Lehmmischung aus Schiefer und Kaolin, glänzt dezent, glatt mit Schiefereinsprengseln; Decken und Böden: von Schlieren durchzogener Mörtelbeton aus Weißzement, teilweise stumpf, teilweise glänzend; Kassen-, Toiletten- und Küchenbereich: basaltgrauer Beton - hebt sich ab vom Rest, Böden schwarz pigmentiert; Mauer des Außenhofs: Braun gefärbter Stampfbeton; Ruine: Tuff-, Basalt- und Ziegelsteine Alle Materialien lassen sich recyclen, geringer Schadstoffgehalt, hohe Lebensdauer der Fassade ,,Der auf Sicht gemauerte Backstein des Neubaus, der speziell für diesen Bau gebrannt wurde, verbindet sich harmonisch mit dem Natur- und Backsteinmauerwerk der im Zweiten Weltkrieg zerstörten romanischen Kirche St. Kolumba und den Zementsteinen des Nachkriegsbaus. Auf diese Weise stellt sich die Architektur des Museums dem baugeschichtlichen Kontinuum und wird selbst Teil davon." Baukörper: ,,Darüber befindet sich das Ausstellungsgeschoss auf einem unregelmäßigen Grundriss, welches in den nördlichen Baukörper übergeht. In dem Neubau sind neben weiteren Ausstellungsräumen und einer Schatzkammer auch das Treppenhaus, das Foyer, der Bild 2 Filtermauerwerk Museumseingang und unterirdische Depots untergebracht. Dort präsentiert das Kolumba-Museum wechselnde Ausstellungen aus seiner Sammlung, die spätantike bis Gegenwarts-Kunst unterschiedlicher Gattungen umfasst." Erdgeschoss: zwölf Meter hohe Halle; Ummantelung (Schutzbau) der archäologischen Ausgrabungen von St. Kolumba und ,,Madonna in den Trümmern" (Bild), -> ,,Grabungsfeld", zickzack Steg aus Palisanderholz zur Überquerung, dabei für Besucher schwer zu sagen ob man drinnen oder draußen ist; Luft- und Lichtdurchlässiges Filtermauerwerk (Bild 2 oben) damit die Ausgrabungen gut erhalten. bleiben; 13 schlanke Stützen sind ins Grabungsfeld eingelassen und tragen Obergeschoss, in Formatierung um das trapezförmige Mittelschicht der ehemaligen Kirche rum Mehrgeschossiger, seitlicher Trakt, verbindet sich mit den anderen Baukörpern Obergeschoss: unregelmäßiger Grundriss; Ost-, Nord- und Südturm + Kabinette" (Austellungsräume, bei Eintritt gibt es dort eine Bodenschwelle) kranzartig um die Mitte gruppiert; eine Kaskadentreppe führt hin Obergeschoss Und sonst so zum Baukörper: 16 Ausstellungsräume, 1600 Quadratmeter Ausstellungsfläche, zum Teil raumhohe Fensteröffnungen 3 turmartige Baukörper Innenhof mit Bäumen in der Gebäudemitte-dort war früher ein mittelalterlicher Friedhof Klinker ist mit überbreiten Lagerfugen aufgemauert -Steine 54cm lang u. 4cm hoch; durch gotische Fragmente, Fenster und Türen gegliedert -> große Flächen dazwischen erscheinen streng Schlichtes „Fliessender" Foyer Raum Übernahme der Grundrisse und weitergebaut auf den Mauerresten der St. Kolumba Kirche (langformatige Backsteine führen den alten Bau nahtlos weiter) Unverkleidete und fugenlose Decken und Böden Auf dem Boden liegen überall mit Leder bezogene Rollen als Sitzgelegenheit Im obersten Stock ist ein verhältnismäßig luxuriös eingerichtetes Lesezimmer mit Bibliothek Erdgeschoss 34 . . O ● . Skelettbauweise . Das Kunsthaus wurde von Zumthor 1990 bis 1997 erbaut. Es befindet sich in Bregenz am Ufer des Bodensees in Österreich. Im Kunsthaus stellen internationale zeitgenössische Künstler und Künstlerinnen. Arbeiten aus, die zum größten Teil speziell für die Räume des Kunsthauses entstehen. Äußere Gestaltung: O Das Kunsthaus Bregenz O Glasschindel stehen auf selbsttragendem Stahlgerüst, das den Baukörper ummantelt und einen Spalt dazwischen bildet O Zwischenraum gibt Lichtkünstlern die Möglichkeit die Glasschindel verschiedenfarbig zu beleuchten Freistehender Baukörper aus Beton, im Untergeschoss zweite „Glashaut" O Eingang steht als einziges Element hervor, Richtung Stadt O Mündet in einen Platz, einen Ort der Begegnung Urbane Lage, unweit von Ufer Auslagerung von Café und Verwaltungsgebäude, Keine Ablenkung Kubisch, Minimalistisch, Geometrisch, Scharfkantig 4 Stöckiges Haus mit milchiger Glasfasade (Geätzte Glasschindel) Gebrochene Transparenz gibt schemenhaft Struktur des Inneren frei, mit zunehmender Dunkelheit gewinnt die vage Zeichnung an Kontur. Me Schuppen any Metallstabe Ingelehnt ???? Glas, unverkleideter grauer Sichtbeton, Stahl O Neutralität, Die Werke heben sich ab vom Raum der Präsentation. Glänzender, geschliffener, fugenloser Boden aus Terrazzo In ihnen spiegelt sich die Kunst . O Materialien: . Im Eingangsgeschoss streut sich Licht durch wandfüllendes geätztes Glas In den oberen Drei Stockwerken fällt es seitlich durch einen Hohlraum (Lichtschacht) auf eine Decke aus offen gehängte Glasplatten in die Ausstellungsräume O "Lichtverteilungsmaschine", Konzeption als Tageslichtmuseum. Außerdem Kunstlichtlampen im Hohlraum (1-3. OG) zur Extrabeleuchtung Nachts trägt das Innere sein Licht hinaus in die Nacht, ohne sich ganz preiszugeben O Lichtführung: Cabe 4.11.20 . Vier Stockwerke mit identischem Grundriss Jeweils Drei Vertikale Betonwände Hinter einer befindet sich die Haupttreppe In Ausstellungsräumen jeweils eine schlichte Bank aus Beton, Tür sind in Beton eingearbeitet Erdgeschoss: Hoher Saal, Funktion eines Foyers, Deckenlampen 1. Und 2. Obergeschoss: 4,20 m hoch, Seitliches Deckenlicht 3. Obergeschoss: 4,70 m hoch, Intensiveres seitliches Deckenlicht Untergeschosse: Sanitärräume, Archive sowie Haustechnik Zu Ausstellungsräumen führen langgestreckte, schlanke Treppenaufgänge, durch deren geätzte Glasdecken Tageslicht dringt. Seitlich an die Außenwand gefügt, tritt man aus ihnen in einer Drehung in die Räume der Kunst Es entsteht ein Rundganggefühl durch immer gleich positionierte Treppen O Schlichte Betonwände verleiten den Betrachter sich völlig auf die Ausstellungsstücke zu konzentrieren Im einsame Hinauf- oder Hinabgehen wirkt das Gesehene weiter, die Sinne werden neu sensibilisiert Blick auf Bodensee wird verwehrt, um das Erleben der Kunst nicht zu stören O O • · . O O Innenraum: O ● Atmosphäre: Kunst wird in ein konstantes, künstliches, zeitenthobenes Licht gerückt Trotz weitgehender Isolierung vom Außenraum findet dieser durch das Licht Einzug in die Räume. Neutrale, ruhige, konzentrierte Atmosphäre Eindruck von freiem in den Ausstellungsraum einfallendes Licht 0 Es bewegt sich fein nuanciert, je nach Witterung, im Raum. pamtig glansender Wande glänzend geschliffener Boden Sensibilisiert durch das Licht des Raumes wird auch die Kunst mit anderen Augen, verstärkt sinnlich aufgenommen. Statt vorschnell zu urteilen oder gezielt zu blicken, dringt man sehend zum Ganzen der Erscheinung vor.+ Interpretation: 1989 Wettbewerb für Entwurf des Kunsthaus Bregenz Zumthor ließ sich bei seinem Entwurf vom Licht leiten Verbindung zum See verbindung zum Richt je poch Das Kunsthaus Bregenz wurde vom Schweizer Architekten Peter Zumthor entworfen. Für seine Bauweise hat das KUB seitdem zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Als eine der größten Galerien für moderne Kunst weltweit ist es ein schönes Beispiel für architektonischen Minimalismus. Das Gebäude, das sich durch seine eit imposante Außenform und sein unerschütterliches Raumkonzept auszeichnet, wurde als Tageslichtmuseum konzipiert. Der Entwurf des Schweizer Architekten Peter Zumthor zielte nach eigenen Worten darauf ab, die Hauptfunktion einer Kunstgalerie zu erfüllen: ein Ort der Kunst und ein Ort, an dem Menschen der Kunst friedlich begegnen können. Zumthor gelingt es durch seine schlichte, dennoch auschlaggebende Bauweise, eine ruhige, neutrale Atmosphäre zu schaffen, die den Betrachter dazu verleiten sich einzig und allein auf die Kunstwerke der Ausstellung zu konzentrieren. Für Künstler, die im KUB ausstellen, ist die Architektur Maßstab und konzeptioneller Ansporn für ihre Projekte, insbesondere wenn ganze neue Werkreihen entstehen. Die Architektur ist eine unverzichtbare Plattform für das internationale Ausstellungsprogramm des KUB. 4.10.20