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Expressionismus

Expressionismus

 Diana Demidov, 11/2
Gliederung
1. Begriff und Bedeutung
-
Vortrag Expressionismus
Begriff und Bedeutung
geschichtliche Hintergründe der Zei

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Vortrag zum Thema Expressionismus - Begriff und Bedeutung - geschichtl. Hintergründe - Merkmale - Ziele der Expressionisten - Abstrakter Expressionismus - Künstler und Werke - Bildanalysen: Füchse; Der Schrei

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Diana Demidov, 11/2 Gliederung 1. Begriff und Bedeutung - Vortrag Expressionismus Begriff und Bedeutung geschichtliche Hintergründe der Zeit allgemeine Merkmale der Stilrichtung Ziele der Expressionisten - Abstrakter Expressionismus Künstler und Werke Bildanalysen Quellen 2. geschichtliche Hintergründe der Zeit Anfänge und Vorläufer im ausgehenden 19. Jahrhundert/ frühes 20. Jahrhundert, endete kurze Zeit später nach dem Ersten Weltkrieg (ca.1905 bis 1925) es gab aber auch lange nach Ende der Epoche wichtige expressionistische Werke und Künstler lat. ,,expressio" = Ausdruck lat. „ex“ und „premere“ → zusammengesetzt „ausdrücken“ „Kunst des gesteigerten Ausdrucks" übersetzt ausdrucksstarke Epoche, die sich in Kunst und Literatur zeigte geprägt von Individualität, Subjektivität und dem Drang nach Veränderung Expressionisten wollten damit ihre eigenen inneren Gefühle ausdrücken man kannte vorher nur die äußerliche Betrachtung von Gefühlen, realistische Abbildungen, einen symmetrischen Bildaufbau, die Verschleierung des Schlechten, im Fokus standen schöne und wohlhabende Menschen (durch Wilhelminismus) Impressionismus empfanden Expressionisten als erstarrt → hatte zu wenig mit dem subjektiven Ausdruck des Künstlers zu tun impressionistischer Ausdruck war ihnen ein zu flüchtig und oberflächlich dargestellter Augenblick war in Deutschland und Frankreich am stärksten ausgeprägt ist eine Strömung der Moderne Bewegung gegen die Tendenzen des Naturalismus, bei der es nur geringe Abstände zwischen der Kunst und dem Original gab Epoche ist geprägt von Verstädterung, Technisierung und Fortschritt, aber auch von veralteten Wertvorstellungen gegen die man angehen wollte Verstädterung und Industrialisierung erregte Besorgnis bei der jüngeren Generation Städte sind überfüllt, gab weitläufige Infrastruktur, Werbetafeln an jeder...

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Ecke Befürchtung von Abfall der Moral und gegenseitiger Rücksichtnahme durch zunehmende Anonymisierung Entstehung Bedürfnis nach einer neuen Generation von Menschen, die sich dem Fortschritt der Zeit anpassen und ihre alten Fugen brechen expressive Ebene überwiegt gegenüber der ästhetischen, appellativen (Bezeichnung für eine Klasse von Personen, Tieren, Pflanzen oder Gegenständen. Substantiv, das eine Gattung von Dingen oder Lebewesen und zugleich jedes einzelne Wesen oder - - - Ding dieser Gattung bezeichnet) und sachlichen Ebene erste expressionistische mit symbolischen und Jugendstil vermischte Welle erschien bereits zwischen 1885 und 1900 als Reaktion auf den Impressionismus (Vertreter: van Gogh, Gauguin, Munch, Ensor, Hodler, und Toulouse-Lautrec zweite und wichtigere expressionistische Welle in Frankreich durch Beiträge Roulats, Frühwerk Picassos, im Schaffen des Fauvismus (Farbgebung sollte nicht mehr zur illusionistischen Darstellung eines Gegenstandes dienen) und mit Gründung der Dresdner Gruppe (Künstlergruppe, u.a. mit Kirchner) Künstlervereine führten expressionistische Werke weiter bis zur Abstraktion Stilrichtung als Prozess gegen damals bestehende Ordnung und somit vielfach gegen das Bürgertum Künstler beriefen sich auf Friedrich Nietzsche als Vordenker es wurden viele künstlerisch-literarische Zeitschriften veröffentlicht, die den Protagonisten als Diskussionsform dienten mit dem Expressionismus wurden auch viele überkommene künstlerische Formen aufgegeben (,,Formzertrümmerung") im Deutschland der Kaiserzeit herrschte in der offiziellen, national gesinnten Kulturpolitik eine offene Ablehnung gegenüber den neuen Entwicklungen der Kunst in Frankreich 1892 erstmals in Berlin gezeigte Werke von Edvard Munch provozierten somit einen ungeheuren Skandal, da Erwartungen nicht erfüllt wurden erwartete Erneuerung war der „Mythos des Nordens" jedoch kam in seinen Bildern ein unerwartet expressiv gesteigerter Subjektivismus zum Ausdruck in den ersten Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts wollten sich die Künstler vollständig von den Fesseln der offiziell geförderten Akademie- und Salonkunst befreien gründeten deshalb ihre eigenen Künstlervereine wichtigsten Künstlergruppen sind „Die Brücke" (1905 von Kirchner, Heckel u.a. gegründet) und „Der blaue Reiter" (1911 von Wassilij Kandinsky und Franz Marc) 1903 zeigte der Verein „Fauves" Werke, die nach van Gogh und anderen die Farbe zum Hauptgestaltungsmerkmal der Malerei erhoben zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es weltweit viele politische Spannungen und internationale Krisen es gab eine Isolierung der Länder, die sich aufrüsteten und auf den Krieg vorbereiteten Ausbruch des Krieges 1914 wurde im Bürgertum gefeiert, man hatte jedoch nicht mit 4 Jahre Krieg und 17 Millionen Toten gerechnet auch Expressionisten begrüßten Krieg, welcher den Knall darstellen sollte, um die veralteten Werte zu verändern, auch die Nachkriegszeit sollte eine Zeit des Wandels ohne Trauer und Leid sein jedoch spiegelten sich genau diese Emotionen in ihren Werken wieder nach dem Ersten Weltkrieg und unter dessen Einfluss auf die Künstler wurde der Expressionismus bald von anderen Stilrichtungen überlagert bzw. abgelöst (z.B. Konstruktivismus) und durch den Dadaismus teils in Frage gestellt 1976 Eröffnung des Brücke-Museums in Berlin mit der weltweit größten zusammenhängenden Sammlung von Werken der expressionistischen Brücke- Künstler städtische Galerie im Lenbachhaus in München verfügt über die weltweit größte Sammlung von Werken der Künstler aus der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter" Norton Simon Museum in Pasadena in Kalifornien stellt viele Werke deutscher Expressionisten aus 3. Merkmale - - - - - - stand Impressionismus diametral gegenüber (völlig entgegensetzt) Opposition zum Naturalismus, Realismus - in Bildwerken erkennt man einen freien Umfang mit Farbe und Form, häufige Verwendung ungemischter Farben, im deutschsprachigen Raum gab es holzschnittartige Formen Motivreduzierung auf markante Formelemente der Bildobjekte, Auflösung der traditionellen Perspektive Künstlern der Epoche war wirklichkeitsgetreue Wiedergabe von Eindrücken und schöne Formen nicht wichtig Ausdruck von subjektiven Regungen, direkte und spontane Wiedergabe von einem ,,durchgefühlt" interpretiertem Motiv Vereinfachung der Formen und starke, oft kontrastreiche Farben stellen die emotionale Ausdrucksfähigkeit des Künstlers in den Mittelpunkt des Schaffens reine, starkfarbige Flächen, kraftvolle Linien Deformation der Figuren und der gegenstandlichen Motive führt zu einer Steigerung der subjektiven Ausdruckskraft Rheinische Expressionismus (Begriff von Walden in 1911 geprägt), weniger Kunstrichtung eher ein Lebensgefühl einer jungen Generation Entstehung muss in engem Zusammenhang mit Lebensreformbewegung gesehen werden Programm des dt. Expressionismus weitgehend negativ definiert (nicht bürgerlich, nicht naturgetreu, nicht konventionell), ergab sich im Gegensatz zum Impressionismus daraus nicht eine Kunst, sondern eine geistige Haltung, die den Expressionismus ausmachte Werke der Expressionisten wurden von ozeanischer und afrikanischer Kunst angeregt (schlichte und ausdrucksstark Gestaltung der Masken und Figuren) allesamt mystische Sinnbilder fremder Kulturen erfüllten die Sehnsucht der Künstler nach einer neuen „Natürlichkeit" das „innere Malen“ wurde zum Leitmotiv bevor Freud die Grundzüge der Psychoanalyse entwickelt existenzielle Not des Menschen, Angst vor Einsamkeit, Krankheit, Tod, Enttäuschung, Trauer, Freude, Müdigkeit, Schmerz, Sozialkritik, Isolation, Zerrissenheit, Überreizung ein Ausgeliefertsein an ein übermächtiges Schicksal spiegelt sich in Bildern wieder sehr kräftige Farben werden oft ohne Grundierung aufgetragen, Textur der gewebten Leinwand + angewischt wirkende Farben, grob angedeutete Konturen = Ausdruck Emotion grobe Formen, nicht naturgetreu eigene abstrakte Interpretation der Wirklichkeit wird konstruiert bevorzugt Landschaftsbilder + einfache Darstellung des Menschen, Städte, Menschen und Tiere waren beliebte Motive Tuschzeichnungen, Plakative Malerei, Aquarell, Linoleum- und Holzschnitt, Öl 4. Ziele der Expressionisten Erlebnis für den Betrachter darstellen gegen dekadent-erschlaffendes und wohlanständiges Bürgertum und gegen Genussästhetik des Impressionismus und Jugendstils Ziel der Stimulation oft unklar - - 5. Abstrakter Expressionismus - - - - - gegen damals bestehende Ordnung und gegen Bürgertum Zeitschriften als Diskussionsformen pädagogisch und moralisch gestimmte Erneuerung sollte zu allgemein künstlerischen Gestaltung des Lebens führen Betrachter emotional bewegen und innerlich ansprechen leidenschaftliche elementare Erlebnisse unmittelbar umsetzen Menschen wachrütteln und von ihrer alten Weltsicht befreien Individualität und Groteske sollen vor allem ältere Generation schocken und wachrütteln traditionelle Kunstformen sollen aufgelöst werden, nicht mehr ausschließliche ästhetische Betrachtung Kunst soll zum Erlebnis werden, das Gefühle hervorruft und Gefühle abbildet Sozialkritik, Umdenken der Menschen elementare Erlebnisse der Wirklichkeit so stark und ursprünglich wie möglich zu gestalten bisherige Grenzen des künstlerischen Ausdrucksvermögens zu erweitern - gegen Ende der Epoche entstanden bisherige Ausdrucksformen wurden noch überspitzter dargestellt wurde durch die New York School geprägt Gruppe amerikanischer Maler der späten 1940er bis frühen 1960er Jahre Jackson Pollock und Willem de Kooning, Wegbereiter des Action Painting Action Painting und Farbfeldmalerei gehören zu prägnantesten Techniken dieser Strömung kein Wert auf Perfektion oder Vernunft geleitet von spontanen Gefühlsausbrüchen Darstellung abstrakt, Technik variierte stark Pinseltechniken, Spachtel, Handfläche, durchlöcherte Eimer aus dem Farbe fließt Charakter intuitiv, mystisch, romantisch, irrational, spontan 6. Künstler und Werke Wassilij Kandinsky: russischer Künstler Redaktionsgemeinschaft „Der Blaue Reiter" war Lehrer im Bauhaus Farbtheorie: gab den Farben eine tiefe Bedeutung und stellte diese in Paaren dar Blau (kalt, Himmel, Ruhe) - Gelb (warm, aggressiv) Schwarz (dunkel) - weiß (hell) rot - grün lila - orange ordnete den Farben untersch. Sinneseindrücke zu Blau (weich, aromatisch) - Gelb (scharf) ordnete Farben Formen zu Blau-Kreis, Rot - Quadrat, Gelb - Dreieck entwickelte eine Farb-Musik-Theorie, damit man Farben hören und Musik sehen konnte Composition VII, Ölgemälde, 1913, abstrakter Expressionismus Franz Moritz Wilhelm Marc - - Redaktionsgemeinschaft „Der Blaue Reiter" beeinflusst von van Gogh und Gauguin wurde zu Beginn der Ersten Weltkrieges eingezogen und fiel zwei Jahre später im Alter von 36 Jahren - ab 1910 konzentrierte es sich hauptsächlich auf Tiermotive, da diese zunehmend eine Metapher für kreatürliche Reinheit und Unschuld wurden Farbgebung: blau ist das männliche Prinzip (herb und geistig), Gelb das weibliche (sanft, heiter und sinnlich), Rot die Materie (brutal und schwer) Amadeo Modigliani bei Mischung der Farben verändert sich deren Bedeutung (bei Mischung von Blau und Rot steigert man die unerträgliche Trauer des Blaus) Blaues Pferd I, 1911, Öl auf Leinwand, abstrakt italienischer Zeichner, Maler und Bildhauer studierte die Kunst der Antike und Renaissance in Italien zog 1906 nach Paris, dort in Kontakt mit Pablo Picasso und Constantin Brâncuşi hatte Lungenkrankheiten erkannte in Fiebertraum seine Berufung zur Kunst mit 35 starb er an Tuberkulose es kam nach seinem Tod zur Legendenbildung, da es nur wenige verbürgte Dokumente über ihn gab 7. Bildanalysen Füchse Das Bild „Füchse" ist ein Werk Franc Marcs, welches im Jahr 1913 entstanden ist, wurde mit Ölfarbe auf einer Leinwand gemalt. Die Maße sind 79,5 x 66 cm. Zur Zeit befindet sich das Gemälde im Museum Kunstpalast in Düsseldorf, wo es seit 1962 aufbewahrt wird. Auf dem Bild sieht man im Vordergrund bei genauer Betrachtung zwei Füchse. Ein Fuchs sitzt vor einem liegenden Fuchs. Im Hintergrund soll wahrscheinlich ein Wald oder eine Wiese dargestellt werde. Diese Tiere und auch der Hintergrund sind in großen unterschiedlichen Farbflächen dargestellt, was typisch für die Zeit des Expressionismus war. Die natürlichen Formen werden gebrochen und es werden abstrakte, prismatische Formen mit kräftigen Farben dargestellt. In dem Bild erkennt man einen tektonischen Aufbau. Es ist asymmetrisch, da man den Hintergrund kaum erkennt. Bei der Anordnung handelt es sich um eine Reihung, da das eine Reh vor dem zweiten Reh sitzt. (SKIZZE) ♥ F1 F2

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Ecke Befürchtung von Abfall der Moral und gegenseitiger Rücksichtnahme durch zunehmende Anonymisierung Entstehung Bedürfnis nach einer neuen Generation von Menschen, die sich dem Fortschritt der Zeit anpassen und ihre alten Fugen brechen expressive Ebene überwiegt gegenüber der ästhetischen, appellativen (Bezeichnung für eine Klasse von Personen, Tieren, Pflanzen oder Gegenständen. Substantiv, das eine Gattung von Dingen oder Lebewesen und zugleich jedes einzelne Wesen oder - - - Ding dieser Gattung bezeichnet) und sachlichen Ebene erste expressionistische mit symbolischen und Jugendstil vermischte Welle erschien bereits zwischen 1885 und 1900 als Reaktion auf den Impressionismus (Vertreter: van Gogh, Gauguin, Munch, Ensor, Hodler, und Toulouse-Lautrec zweite und wichtigere expressionistische Welle in Frankreich durch Beiträge Roulats, Frühwerk Picassos, im Schaffen des Fauvismus (Farbgebung sollte nicht mehr zur illusionistischen Darstellung eines Gegenstandes dienen) und mit Gründung der Dresdner Gruppe (Künstlergruppe, u.a. mit Kirchner) Künstlervereine führten expressionistische Werke weiter bis zur Abstraktion Stilrichtung als Prozess gegen damals bestehende Ordnung und somit vielfach gegen das Bürgertum Künstler beriefen sich auf Friedrich Nietzsche als Vordenker es wurden viele künstlerisch-literarische Zeitschriften veröffentlicht, die den Protagonisten als Diskussionsform dienten mit dem Expressionismus wurden auch viele überkommene künstlerische Formen aufgegeben (,,Formzertrümmerung") im Deutschland der Kaiserzeit herrschte in der offiziellen, national gesinnten Kulturpolitik eine offene Ablehnung gegenüber den neuen Entwicklungen der Kunst in Frankreich 1892 erstmals in Berlin gezeigte Werke von Edvard Munch provozierten somit einen ungeheuren Skandal, da Erwartungen nicht erfüllt wurden erwartete Erneuerung war der „Mythos des Nordens" jedoch kam in seinen Bildern ein unerwartet expressiv gesteigerter Subjektivismus zum Ausdruck in den ersten Jahrzehnten des neuen Jahrhunderts wollten sich die Künstler vollständig von den Fesseln der offiziell geförderten Akademie- und Salonkunst befreien gründeten deshalb ihre eigenen Künstlervereine wichtigsten Künstlergruppen sind „Die Brücke" (1905 von Kirchner, Heckel u.a. gegründet) und „Der blaue Reiter" (1911 von Wassilij Kandinsky und Franz Marc) 1903 zeigte der Verein „Fauves" Werke, die nach van Gogh und anderen die Farbe zum Hauptgestaltungsmerkmal der Malerei erhoben zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es weltweit viele politische Spannungen und internationale Krisen es gab eine Isolierung der Länder, die sich aufrüsteten und auf den Krieg vorbereiteten Ausbruch des Krieges 1914 wurde im Bürgertum gefeiert, man hatte jedoch nicht mit 4 Jahre Krieg und 17 Millionen Toten gerechnet auch Expressionisten begrüßten Krieg, welcher den Knall darstellen sollte, um die veralteten Werte zu verändern, auch die Nachkriegszeit sollte eine Zeit des Wandels ohne Trauer und Leid sein jedoch spiegelten sich genau diese Emotionen in ihren Werken wieder nach dem Ersten Weltkrieg und unter dessen Einfluss auf die Künstler wurde der Expressionismus bald von anderen Stilrichtungen überlagert bzw. abgelöst (z.B. Konstruktivismus) und durch den Dadaismus teils in Frage gestellt 1976 Eröffnung des Brücke-Museums in Berlin mit der weltweit größten zusammenhängenden Sammlung von Werken der expressionistischen Brücke- Künstler städtische Galerie im Lenbachhaus in München verfügt über die weltweit größte Sammlung von Werken der Künstler aus der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter" Norton Simon Museum in Pasadena in Kalifornien stellt viele Werke deutscher Expressionisten aus 3. 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Expressionismus weitgehend negativ definiert (nicht bürgerlich, nicht naturgetreu, nicht konventionell), ergab sich im Gegensatz zum Impressionismus daraus nicht eine Kunst, sondern eine geistige Haltung, die den Expressionismus ausmachte Werke der Expressionisten wurden von ozeanischer und afrikanischer Kunst angeregt (schlichte und ausdrucksstark Gestaltung der Masken und Figuren) allesamt mystische Sinnbilder fremder Kulturen erfüllten die Sehnsucht der Künstler nach einer neuen „Natürlichkeit" das „innere Malen“ wurde zum Leitmotiv bevor Freud die Grundzüge der Psychoanalyse entwickelt existenzielle Not des Menschen, Angst vor Einsamkeit, Krankheit, Tod, Enttäuschung, Trauer, Freude, Müdigkeit, Schmerz, Sozialkritik, Isolation, Zerrissenheit, Überreizung ein Ausgeliefertsein an ein übermächtiges Schicksal spiegelt sich in Bildern wieder sehr kräftige Farben werden oft ohne Grundierung aufgetragen, Textur der gewebten Leinwand + angewischt wirkende Farben, grob angedeutete Konturen = Ausdruck Emotion grobe Formen, nicht naturgetreu eigene abstrakte Interpretation der Wirklichkeit wird konstruiert bevorzugt Landschaftsbilder + einfache Darstellung des Menschen, Städte, Menschen und Tiere waren beliebte Motive Tuschzeichnungen, Plakative Malerei, Aquarell, Linoleum- und Holzschnitt, Öl 4. 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Künstler und Werke Wassilij Kandinsky: russischer Künstler Redaktionsgemeinschaft „Der Blaue Reiter" war Lehrer im Bauhaus Farbtheorie: gab den Farben eine tiefe Bedeutung und stellte diese in Paaren dar Blau (kalt, Himmel, Ruhe) - Gelb (warm, aggressiv) Schwarz (dunkel) - weiß (hell) rot - grün lila - orange ordnete den Farben untersch. 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Bildanalysen Füchse Das Bild „Füchse" ist ein Werk Franc Marcs, welches im Jahr 1913 entstanden ist, wurde mit Ölfarbe auf einer Leinwand gemalt. Die Maße sind 79,5 x 66 cm. Zur Zeit befindet sich das Gemälde im Museum Kunstpalast in Düsseldorf, wo es seit 1962 aufbewahrt wird. Auf dem Bild sieht man im Vordergrund bei genauer Betrachtung zwei Füchse. Ein Fuchs sitzt vor einem liegenden Fuchs. Im Hintergrund soll wahrscheinlich ein Wald oder eine Wiese dargestellt werde. Diese Tiere und auch der Hintergrund sind in großen unterschiedlichen Farbflächen dargestellt, was typisch für die Zeit des Expressionismus war. Die natürlichen Formen werden gebrochen und es werden abstrakte, prismatische Formen mit kräftigen Farben dargestellt. In dem Bild erkennt man einen tektonischen Aufbau. Es ist asymmetrisch, da man den Hintergrund kaum erkennt. Bei der Anordnung handelt es sich um eine Reihung, da das eine Reh vor dem zweiten Reh sitzt. (SKIZZE) ♥ F1 F2